"Killerspiele" + Spiele mit Suchtpotential

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    • "Killerspiele" + Spiele mit Suchtpotential

      Ich möchte das Thema jetzt an sich nicht von neuem aufrollen (wir hatten es hier ja schonmal irgendwo, ich find es bloß grad nicht, weshalb ich mal nen neuen thread dazu eröffnet habe, eventuell kann es ein Mod ja noch mit dem ursprünglichen Thema zusammenfügen), allerdings hab ich mal wieder ein paar interresante Links gefunden.

      Einerseits seh ich ja vorallem die Eltern in der Pflicht.
      Den das Hauptproblem ist ja mMn das Jugendliche viel zu leicht und meist sogar im wissen der Eltern an Spiele kommen, welche gar nict für sie geeignet sind.
      Schönes Beispiel:
      Grand Theft Auto 4: 17 Prozent der GTA 4-Käufer sind minderjährig

      61 Prozent der minderjährigen Käufer bezogen das Spiel laut eigenen Angaben im Alleingang, 39 Prozent ließen es sich durch andere Personen kaufen. Besonders interessant ist die Tatsache, dass 80 Prozent dieser Personen die Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigten waren.


      Oder hier noch ein interessanter Link zum Thema:
      Kurios: Videospiele schlimmer als Alkohol und Pornographie?

      Es wird wirklich langsam mal Zeit, dass sich die Eltern intensiver und ernsthafter mit der Probematik beschäftigen und nicht nur aus solchen Hetzschriften und "-dokus" wie wir sie aus unseren Fernsehen kennen, wo m Nachhienein herauskommt, dass eh nur die Hälfte war ist, da viel zu schlecht recharchiert und einseitig berichtet wird.
      Ne Medienschulung wäre für viele Eltern bestimmt das beste.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Filusi ()

    • Es stellt sich für mich erstmal die Frage, welche Auswirkungen diese Spiele auf Konsumenten haben. Keine vernünftige Studie konnte bisjetzt beweisen, dass Spieler davon langfristig aggressiv werden und Morde begehen.
      Sicherlich sollten sich Eltern intensiv mit diesem Thema beschäftigen, aber was würde das bringen?
      Man kommt eh irgendiwe an solche spiele heran und die Eltern können dagegen auch nicht viel machen. Ich denke eher, dass sich "Familienexperten" und Politiker damit beschäftigen sollen, damit sie ihr Versagen nicht diesem jungen Medium zuschreiben.
    • Einige andere Studien ergaben doch gar Vorteile durch diese Spiele, da Aggession abgebaut werden kann. Man muss keine Dinge einschlagen, nein man killt einige Pixel und gut ist. Der Normalspieler reagiert doch auf seine Umwelt doch meist anders als in Spielen, nach meinem persönlichen Eindruck kopiert der Normalspieler doch nichts aus einem Spiel in die Wirklichkeit.

      Gestern kam ne schöne Reportage über Rollenspielsucht, einziges Beispiel war jedoch World of Warcraft. Da zeigten sie dann einige Jugendliche die zugunsten einiger weiterer Stunden fürs Spiel ihre Führerscheinprüfung nicht bestehen, Ausbildung schmeißen usw. Nur Eltern sagen sich oft: "Das ist jetzt nur ein Beispiel, das passiert bei anderen Spielen genauso!". Was ich daran schlecht finde? Niemand wird die Neuauflage von Die Siedler II derart spielen wie dieses leidige WoW! Sobald einige Eltern auch nur mitbekommen, wie ihr Kind über Headset mit anderen Spielern kommuniziiert, rufen sie sich die Bilder von WoW in den Kopf in denen halt einige Süchtige sich auf Teamspeak² getroffen haben und stundenlang WoW gezockt haben.
      Eltern ziehen oft vage Verbindungslinien, und oft genug nutzen sie eben jene um ihre Vernachlässigung in der Erziehung zu überspielen.
      Klar, habe ich ein Kind und beleidige es, nehme ihm jedes Selbstvertrauen (alles Gründe für mögliche Aggression) und das Kind stürzt dadurch ab, ist es immer leichter sich zu sagen: "Das liegt nur an diesen Killerspielen! Die sind Schuld!"

      Was ich damit sagen möchte ist doch das Killerspiele eben nicht so extrem sind wie gepriesen. Auch unterstütze ich mit obigen Beispiel die Aussage von Filusi:
      Es wird wirklich langsam mal Zeit, dass sich die Eltern intensiver und ernsthafter mit der Probematik beschäftigen
      Würden die Kinder oft Assassin's Creed spielen, heisst es doch nicht das sie sich ihren Ringfinger abschneiden, ne Klinge dranbauen und danach die Hintermänner diverser Kriege metzelt. :rolleyes: Warum sollten reine Shooter andere Auswirkungen haben?
    • Nun, es liegt ganz klar in der Verantwortung der Eltern. Ob das Spiel jetzt ab 12, 16 oder 18 ist doch egal. Wenn man da dran will, dann kommt man da auch dran und wenn´s der große Bruder ist. Ist doch genauso mit Alk oder Zigaretten. Man kann den Eltern dahingehend Vorwürfe machen, daß sie sich anscheinend nicht dafür interessieren, was die lieben Kleinen im Zimmerchen so treiben. Selbst wenn man als Vater nicht "vom Fach" ist, sollte es doch kein Problem darstellen sich zu informieren, was dieses oder jenes Spiel so alles "kann", ist genauso wie mit dem Fernsehprogramm.

      Wenn man Spiele wie WoW mit in diese Kategorie nehmen kann ( jetzt nicht in die Kategorie "Killerspiele", sondern in "gefährliche Spiele" ), dann finde ich die fast noch schlimmer. Denn darüber gibt es vernünftige Studien. Weltweit wurden hunderte von Zockern zu Sozialkrüppeln gemacht, wurden abhängig und sind in Therapie.

      spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,561844,00.html


    • Warum sollten reine Shooter andere Auswirkungen haben?

      Laut Expertenmeinung sind Ego Shooter schlimmer, da man aktiv realistisch Menschen tötet. Aber man war ja auch soweit zu sgaen Final Fantasy sei ein Killerspiel.
      Sehe dass ähnlich, wie du. ie Agressionen kommen vom sozialen Umfeld und nicht solchen Spielen.
      Wenn jemand die Realität nicht von der Phantasie unterscheiden kann, wäre er früher oder später sowieso Amok gelaufen, auch ohne Killerspiele.
      Theater und Bücher geben dafür genug Anreize.
      Das Thema Spielsucht ist da schon etwas ernsteres, wobei nur ein kleiner Teil davon betroffen wird. Die meisten Spiele werden mir sowieso schnell langweilig, besonders WoW :rolleyes:
    • Twilight schrieb:

      Wenn jemand die Realität nicht von der Phantasie unterscheiden kann, wäre er früher oder später sowieso Amok gelaufen, auch ohne Killerspiele.

      Das sehe ich anders. Es betrifft ja nicht nur 14-jährige, sondern häufig auch Erwachsene, die mit den berühmten beiden Beinen auf dem Boden stehen, eine Familie haben, einen normalen Job und vom normalen Abschalten am PC abends dann die Kurve nicht mehr kriegen und sich ausklinken. Viele entdecken erst mit 50 Jahren ihr Interesse an Computern.


    • @Mogges
      Du hast auch alles parat, oder? Diese Sendung von gestern kam auf ARD und ist genau die gleiche die du da anpreist. :D

      @Twilight
      Ich spiele zwischendurch BF2142, lediglich noch diverse Rainbow Spiele fallen noch in die Kategorie "Killerspiele". Anderes besitze ich in der Richtung gar nicht. Man kann auch Stunden diverse Mods für M2TW spielen, nur da wird man ja irre. Zwischendurch mal etwas Strategie und Taktik in BF2142 ist doch genau der passende spielende Ausgleich.
      Okay, da rennt man jetzt mit einigen Waffen rum und killt andere Spieler (sofern sie schlechter sind als ich - sonst bin ich schneller tot als erhofft :rolleyes: ). Schön und gut, aber wie soll man dadurch aggressiv werden? Habe die Zustimmung zu meiner Schilderung schon gelesen, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen wie man sowas in die Wirklichkeit kopieren kann.

      Killerspiele sind virtuell und so gefährlich. Paintball in den USA ist echt, schmerzhaft und soll keine Gefahr dastellen? Softair (die billigere Version des Paintball) ist in Deutschland weit verbreitet, ich habe jedoch noch nie gehört wie Mitglieder sich ihre Waffe schnappen und Hetzjagd mit armen Passanten spielen.
    • Seit wann haben denn Games mit Familendramn zu tun? Wäre mir neu.
      Was ich meinte, dass die ganzen Amokläufer (Emdsdettten usw.) einen psychischen Knick hatten und sie sich Anregungen von Gewalt Spielen geholt haben. Die könnte man sich aber auch von anderen Medien holen.
      Deshalb liegt die Schuld für mich in der Gesellschaft und zudem stellt sich die Frage, wie solche Leute an Schrotflinten und Pistolen rankommen.

      @Diaz
      Einschlägige Studien sollen gezeigt haben, das man während diese Spiels Aggressionen aufbaut 8leugne ich nicht, bin total sauer wenn mich jemand bei cod 4 snipert)
      Jedoch meinen sie dann, die Spieler wälzen ihre Aggression auf ihre Umwelt ab und schlimmsten Fall ahmen sie solche Games nach. Nach meiner Meinung totaler Blödsinn.
      Inzwischen benutzen Anwälte recht gerne diese Ausrede "Killerspiele". In Kuala Lumpur hat ein Typ nen Taxi fahrer überfallen und umgebracht. Der Anwalt meinte sein Mandant spiele GTA und wollte ausprobieren wie einfach es ist ein Auto zu klauen.
    • Es ist doch Fakt, das Killerspiele(offizielle sind PC-Spiele keien Killerspiele, sondern Paintball und auch von den Politikern wurde noch nie gesagt, was deren Meinung nach Killerspiele sind) die Gewalt fördern und das bewusst sein von Menschen ändern, doch nur zu einem geringem Maß. Vernünftige Menschen und halbwechs erwachsene, sind davon nicht betroffen. Verboten müssen diese Spiele daher nicht und das ist auch kaum Möglich. Die jetzige Alterseinstufung ist auch sehr gut udn muss meiner Meinung nach nich tmehr verändert werden. Es muss nur noch darauf geachtet werden, das sie eingehalten wird. Das heißt Eltern müssen informiert werden und Verkäufer sollten auch mehr nach dem Perso fragen und Eltern darauf aufmerksam machen, das das ein Spiel für ältere ist usw.
    • Diaz schrieb:

      @Mogges
      Du hast auch alles parat, oder? Diese Sendung von gestern kam auf ARD und ist genau die gleiche die du da anpreist. :D



      Oberstes Gebot beim Führen eines Forums -> immer auf dem neusten Stand sein. ;)

      Seit wann haben denn Games mit Familendramn zu tun? Wäre mir neu.

      @Twilight: selbstverständlich. Auf der einen Seite steht die Suchtgefahr, die nunmal von bestimmten Spielen ausgeht und auf der anderen die Anonymität, gerade bei online Rollenspielen. Menschen mit einem, ich sag´s mal neutral "labilen Charakter" können für beides anfällig sein, da spielt das Alter überhaupt keine Rolle.


    • Mag sein, dass die Altereinstufung in Ordnung ist, aber inzwischen ist jeder Ego-Shooter ab 18 und wenn etwas Blut spritzt, muss der Titel sofort zensiert werden, sonst landet er auf dem Index.
      Ich will mich als vollmündiger Bürger aber nicht bevormunden lassen.

      @Mogges
      Wie gesagt, habe noch nichts gehört, dass Familinedramen etwas damit zu tun haben, aber gerade ältere Menschen sollten mehr Grips besitzen als Minderjährige und nicht in die Suchtfalle tappen.
      Menschen mit labilem Charakter neigen sowieso, zu Aggression, da kann auch schon ein Film etwas auslösen.
    • Twilight schrieb:

      Einschlägige Studien sollen gezeigt haben, das man während diese Spiels Aggressionen aufbaut 8leugne ich nicht, bin total sauer wenn mich jemand bei cod 4 snipert)
      Jedoch meinen sie dann, die Spieler wälzen ihre Aggression auf ihre Umwelt ab und schlimmsten Fall ahmen sie solche Games nach.


      Klar bin auch ich sauer wenn ich gerade umgelegt wurde und die ganzen Leute aus meinem Team rennen vorbei ohne mir den defi auszusetzen. :rolleyes:
      Dann jedoch erledigt man selbst jemanden und passt ja auf das keiner lebend heran kommt um den Defi aufzusetzen, sind ja nur 15 Sekunden Zeit. In dem Moment habe ich mehr Aggression abgebaut als ich im Spiel je sammeln kann. :D


      Toll sind ja die Begründungen warum Spiele teils ganz gestrichen werden. Beim Anfang der KIllerspiele kam man noch mit Argumenten "Es kann nicht sein das der Spieler für einen schnellen Erfolg gezwungen ist, auf den Kopf zu schiessen" und bei der heutigen Technologie in Killerspielen agiert man mit "Wenn man Gebrauchsgegenstände nutzen kann um seine Mitspieler umzubringen, dann ist das zu realitätsnah und regt Gewalt an". Meistens sind bei solchen Spielen die Gegner jedoch irgendwelche Zombies die man mit Brechstange niederknüppelt, sind Zombies denn auch realitätsnah?
      Warum ist Deutschland eigentlich so negativ gegen Killerspiele eingestellt, wenn wir schon die meisten gefährlichen Spiele aussortieren? In England hakt man in manchen Spielen (blutreich) viele Körperteile ab. Realistischer als bei uns. Trotzdem habe ich noch nie gehört, dass England ein größeres Problem mit dieser starken Kriminalität hätte als Deutschland.
      Vielleicht schreckt die Realitätsnähe auch Nachahmer ab? Wenn man als ungebildeter sich an Spielen orientiert, dann denkt man sich in Deutschland: "Die schreien kaum, bluten kaum, sehen nett aus" in England hingegen wird die schmutzige Seite realitätsnah dargestellt, ein großer Schreck für viele Jugendliche die keine Freude an Blut finden können.
    • @Mogges
      Du weißt aber, dass der gestellt ist? Der hat auch schon einen auf Gängsta Rapper gemacht und sucht nur ein bisschen Aufmerksamkeit^^

      Was mich gerade in Rage bringt ist mein langsames Internet :cursing:

      @Diaz
      Jaja, mit ein paar ordentlichen Kills hat man wieder gute Laune :D
      Deine Theorie über zu wenig Gewalt hat was. In Österreich gibt es quasi keinen Jugendschutz bei PC Spielen und die hatten bisher auch keine Amokläufe.
    • Schon mal nachgerechnet, wie viele Soldaten in Eurer TW-Karriere das Leben lassen mußten? ;)

      Ich persönlich finde nicht die Anzahl der Toten erschreckend oder die Art und Weise wie sie sterben, sondern eher den sozialen Aspekt, der dann möglicherweise zu Agressionen führt. Wir reden hier doch von Menschen, die sich im Zimmer einlochen und in eine andere Welt flüchten, das mag bei online Rollenspielen noch viel gefährlicher sein als bei Spielen, die man nur gegen den Computer spielt, weil sich "dahinter" wirkliche Menschen verbergen, also irgendwo am anderen Ende der Welt in Korea wird gerade durch Deine virtuelle Pumpgun einem Gegner die Rübe weggeballert. Wenn man sich dann mit solchen Spielern auch noch über Teamspeak unterhält und der Figur auf dem Monitor eine echte Stimme zuordnen kann, ist das höchst brisant und wundert mich keineswegs, daß man so etwas in die richtige Welt übertragen kann.


    • Schonmal nachgerechnet, wei viele Leute in Rambo Filmen starben?

      Gerade gegen echte Menschen zu spielen macht doch den Reiz aus. Ich benutze zwar kein Teamspeak, weil da zu viele Idioten rumrennen, freue mich aber dennoch, wenn ich einen Typen erwische der mich vorher 10 mal mit dem Scharfschütznegweher erwischt hab, trotzdem geh ich nicht raus und such ihn, um ihn dann wirklich umzubringen.
      Sicherlich verschwindet man für kurze Zeit in eine virtuelle Welt für kurze Zeit, aber ich kann sie jederzeit wieder verlassen.
    • Twilight schrieb:

      Schonmal nachgerechnet, wei viele Leute in Rambo Filmen starben?

      Mit Sicherheit weniger. ;)

      Dir macht ja auch keiner einen Vorwurf oder fühlst Du dich angesprochen? Ich meine, Killerspiele sind nicht die Ursache für meinetwegen Amokläufe wie in Erfurt, sondern sorgen im Einzelfall dafür, daß Menschen, die ohnehin schon was an der Murmel haben, solche Taten dann auch einfach begehen würden. Es kann durchaus sein, daß solche Spinner ohne ein sogenanntes "Killerspiel" gar nicht auf die Idee kommen würden in eine Schule zu gehen und reihenweise Leute zu erschiessen. Kann, muß aber nicht, da ja der kausale Zusammanhang nie so richtig hergestellt wurde, wie Du ja selber schon mal geschrieben hast.


    • Also wenn die Leute im Keller sitzen und Computer spieln ist furchtbar aber wenn sich Jugendliche zusaufen Erwachsene kiffen ist das nicht so schlimm.
      Und die Leute die keine Freunde mehr haben weil sich in eine virtuelle Welt stürzen sind eine winzige Minderheit, da gibt es mehr die durch Alkohol sozial abgeschnitten werden. Ich spiel auch sehr viel Computer und hab noch ein Leben und Freunde.
      Topping from the bottom.