Aktuelle Entwicklungen im Zusammenhang mit Covid-19

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    • @SnaxeX
      @Flavius Jolius

      Verstehe euch völlig und ich mache mir auch nicht so große Sorgen um mich. Panikmache ist auch nicht meins, nur für mich persönlich ist ein gewisses Maß an Vorsicht doch geboten, da der Virus sich momentan exponentiell verbreitet. Nach 14 Tagen "Quarantäne" merke ich noch kein großes Abebben der Infektionszahlen.
      Ist auch noch zu früh für verlässliche Vorhersorgen.

      Ich fühle mich fit, aber niemand von den unter 40jährigen sollte es trotzdem auf die leichte Schulter nehmen, weil man in diesem Alter oft nichts von Vorerkrankungen weiß. Offiziell habe ich auch keine.
    • Flavius Jolius schrieb:

      Wie alt waren die beiden Ärzte in China? 29 und 37? Beide tot
      Ja bei wie viel Infiszierten? Über 500.000 Menschen? Also falls jemand nicht lesen kann - ja es können auch jüngere Menschen sterben. Aber kein Vergleich zu dem Rest.


      Lord Wolhynia schrieb:

      Ich fühle mich fit, aber niemand von den unter 40jährigen sollte es trotzdem auf die leichte Schulter nehmen, weil man in diesem Alter oft nichts von Vorerkrankungen weiß. Offiziell habe ich auch keine.
      Tue ich ja auch nicht, ich lebe seit 2 Wochen in Quarantäne - ich geh nur mehr raus um Einkaufen zu gehen und ansonsten nicht mehr. Ich treffe niemanden, ich habe mein soziales Leben dahingehend komplett ausgeschalten.
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    • Deswegen wird es uns auch leider noch sehr, sehr lange verfolgen. Die Hamburger sind gerade mal seit einer Woche aus den Skiferien zurück, und wenn hier Fairas, John und Flavius hier aus ihren Regionen von einem doch erkennbaren laschen Umgang mit den Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionen berichten, sind auch die jüngeren Menschen von Corona gefährdet, siehe Italien. Da sterben nicht nur die Alten.
    • Imperator Bob schrieb:

      Mich würde mal interessieren, wie das grundsätzlich so bei euch in den Firmen jetzt abläuft. Immerhin gibt es ja viele Büro-Jobs bei denen tatsächlich von Zuhause aus gearbeitet werden könnte, aber viele Firmen haben das so nicht gewünscht oder schlicht verpennt, wie regeln die das? Die nötige Infrastruktur schüttelt man ja nicht innerhalb von einem Tag aus dem Ärmel.
      Stimmt, wir schütteln uns das in einer Woche aus dem Ärmel :D
      Home Office war bislang ein absolutes Tabu und von den Auftraggebern nicht gewünscht, gepriesen seie der heilige Datenschutz. Galt natürlich nie für ihre eigenen Leute.
      Zwar stehe ich nicht ganz Unten in der Nahrungskette, bin aber auch nicht vollumfassend über den Ablauf informiert.
      Was man aber so in den internen Meetings zwischen den Zeilen lesen konnte war, dass die Verhandlungen mit den Auftraggebern in weniger als einer Woche durch waren zur Freigabe von Home Office und der Datenschutz kaum noch eine Rolle spielte.
      Erfahrungen mit Home Office hat halt de facto keiner in der Firma. Weder unsere IT, noch die Führungskräfte und der normale Mitarbeiter sowieso nicht. Unterstützung von den Auftraggebern was know how und hardware angeht ist gleich Null, daher improvisieren wir an allen Ecken und Enden und schlachten gerade die Großraumbüros aus, um die Mitarbeiter so gut vorbereitet wie möglich ins Home Office zu schicken.
      Es wird chaotisch werden die ersten Tage, bis sich alle mit der Situation arrangiert haben.
      Letztendlich bleiben allen beteiligten Parteien auch keine andere Wahl. Ein positiver Fall und der Laden mit seinen 800 Mitarbeitern in HRO ist dicht, Produktion fällt aus. Den Auftraggebern fehlt dann manpower und know how, um ihr System am Laufen zu halten und die Firma mit ihren mangelenden Rücklagen kann sich vielleicht 2 Monate mit Kurzzeitarbeit über Wasser halten, staatliche Unterstützung mal außen vorgelassen.
      Not macht erfinderisch ^^

      @Mogges
      Guter Hinweis, werde mich mal die Tage umhören. Wir haben ja ein großes Klinikum hier und die Uni Medizin betreibt auch eines der wenigen Testlabore in Meck-Pomm.
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      drache schrieb:

      Flavius Jolius schrieb:

      Ah ja, wurde auch die Seiten immer mal wieder erwähnt. Wie alt waren die beiden Ärzte in China? 29 und 37? Beide tot.
      Bei den Ärzten war es aber so, dass Sie schon ein extrem geschwächtes Immunsystem hatten da Sie selbst kaum noch geschlafen haben durch das ständige arbeiten. Zu wenig Schlaf macht das Immunsystem komplett kaputt.
      mdr.de/wissen/mensch-alltag/gu…ilft-immunsystem-100.html
      Jau, ist bekannt...da kann ich mehrere Lieder, Nächtelang singen. :) Schlaflosigkeit, mangelnder Schlaf und "falscher" Schlaf sind durchaus bei uns Zockern weit verbreitet. :lehrer:


      SnaxeX schrieb:

      Flavius Jolius schrieb:

      Wie alt waren die beiden Ärzte in China? 29 und 37? Beide tot
      Ja bei wie viel Infiszierten? Über 500.000 Menschen? Also falls jemand nicht lesen kann - ja es können auch jüngere Menschen sterben. Aber kein Vergleich zu dem Rest.
      598.070 Infizierte....ja...wann? das der aktuelle Stand jetzt. Die Ärzte hat es wann dahingerafft? Glaub war noch im Januar. ;)

      Soviel zum "lesen" mein Lieber. :P


      Um nochmal auf den Punkt zu kommen. Es werden gar keine Zahlen für die verschiedenen Altersklassen veröffentlicht. Zumindest sind mir keine bekannt. Warum wohl? Wäre durchaus möglich, solange die Toten pro Land erst in die Tausende gehen und erst vierstellig sind.

      Ich geh da stark von Absicht aus um nicht noch mehr Panik zu verbreiten.

      Bekommt man ansonsten bei jeder popeligen Kommunalwahl hin. :pinch:



      Ich gehe nicht euren Weg - ihr seid mir keine Brücken.
      - Friedrich Nietzsche -
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      Steile These von einem Infektionsmediziner gehört: man müsse demnächst an eine schrittweise Beendigung der Kontaktsperre denken, weil zu viel Isolation der Gesundheit der Menschen schade.....
      Was ist schädlicher: eine Infektion mit Sars-CoV2 oder Netflix schauen und Frau und Kind ertragen müssen....schwierige medizinische Abwägung.


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      Mogges schrieb:

      Steile These von einem Infektionsmediziner gehört: man müsse demnächst an eine schrittweise Beendigung der Kontaktsperre denken, weil zu viel Isolation der Gesundheit der Menschen schade.....
      Was ist schädlicher: eine Infektion mit Sars-CoV2 oder Netflix schauen und Frau und Kind ertragen müssen....schwierige medizinische Abwägung.
      Die kommen ja schon länger nun aus ihren Löchern..die Semiexperten.

      Auch ein Problem dabei ist, die Verbreitung von Fake über die social networks. Manche wissen nicht was sie glauben sollen und fördern so die Verbreitung von Bullshit.

      Muss ich mir immer am Telefon anhören wer wieder was für eine sogenannte "Expertenmeinung" von dem und dem geschickt bekommen hat und was Er oder Sie doch eigentlich für Idioten im Freundeskreis hat. :)



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      Es ist schon erstaunlich, wie gering das Durchhaltevermögen vieler Menschen ist. Gerade mal eine Woche Kontaktsperre und schon rufen alle nach einem Ende, wohl auch, weil das Wetter schön wird. Dabei hat Corona in Deutschland noch gar nicht richtig angefangen.

      Mecklenburg-Vorpommern hat übrigens auch innerdeutsch die Grenzen geschlossen. Als Berliner oder Brandenburger kann man zur Zeit nicht mehr nach Mecklenburg-Vorpommern einreisen. Auf den Straßen, Ausfahrten und Bahnhöfen gibt es diesbezüglich Polizeikontrollen. Wer das falsche Nummernschild usw. hat, wird umgehend zurückgeschickt.

      Ansonsten würde uns allen deutlich mehr Stoizismus oder Zen-Mentalität gut tun. Es nützt nichts, sich vor etwas zu fürchten, dass man ohnehin nur begrenzt oder kaum beeinflussen kann. Es ist genauso sinnlos, wie sich darüber zu ärgern in einem Stau zu stehen. Nicht zweckdienlich und nicht hilfreich. Jetzt sind Gelassenheit, Ruhe und Selbstvertrauen gefragt, neben Hilfsbereitschaft, Ermutigung und Zuversicht. Angst und Furcht sind sehr schlechte Ratgeber. Es wäre auch zu wünschen, dass die Medien endlich den „Drama-Effekt“ bzw. die dramatische Untermalung aus den Meldungen nehmen und die Nachrichten mit Zahlen und Daten versachlichen und nüchterner, weniger emotionsgeladen präsentieren. Ein tägliche Spezial-Extra-Sondersendung mit dramatischem Einstiegsspot verbessert auch nicht den Informationsstand sondern macht die Menschen nur noch nervöser. Man kann den Untergang auch herbeischreiben und herbeireden. Wenn man den Kampf gegen den Virus wirklich als „Krieg“ versteht, dann brauchen wir auch eine „Propaganda“ die die Zuversicht und den Durchhaltewillen der Bevölkerung stärken und nicht noch weiter schwächen. Es fängt gerade erst an, wirklich schlimm zu werden. Wenn wir jetzt schon panisch werden, wie wollen wir dann erst reagieren, wenn es wirklich schlimm ist? Unsere Großeltern haben wochenlange Tausend-Bomber-Angriffe gelassener ertragen, als wir momentan diese Pandemie, habe ich manchmal den Eindruck.
      Es gibt auch ein Leben jenseits von Corona, auch trotz aller gegenwärtigen Einschränkungen. Lasst uns das nicht vergessen. Es bringt uns auch nicht weiter, wenn wir jetzt tagtäglich bei den Todeszahlen usw. wie das Kaninchen auf die Schlange starren.

      Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir in absehbarer Zeit die Probleme besser handhaben werden als jetzt. Die nächsten 8 Wochen werden vermutlich sehr schwierig. Aber es muss doch möglich sein, dass ein Land wie Deutschland mittelfristig genügend FFP2 und FFP3 Masken und sonstige Geräte und Güter für seine Medizinische Versorgung produziert. Es muss doch möglich sein, hier die Produktion entsprechend umzustellen bzw. hochzufahren.

      Ansonsten stimmungsmäßig sehr hilfreich: Den Alltag nicht von den Nachrichten bestimmen oder dominieren lassen. Es reicht vollkommen, wenn man „die Meldungen“ aus der Welt auf den Zeitraum der Lektüre von Tageszeitung oder die Sendezeiten von Tagesschau oder heute begrenzt. Draußen scheint die Sonne. Die Bäume schlagen aus. Es gibt viel zu lesen. Arbeit wartet. Balkon und Garten warten. Frühjahrsputz steht an. Und die Hobbys wollen auch gepflegt werden. Und wer Kinder hat, kann nun endlich mal mit denen z.B. die Carrera-Bahn aufbauen und ausgiebig gemeinsam bespielen.

      P.S. Der STERN berichtet, in den USA sei angeblich ein mobiler Schnelltest zugelassen worden, der innerhalb von wenigen Minuten (13 Minuten) feststellen könne, ob eine Corona-Probe positiv oder negativ sei. Der Test habe die Größe eines Toasters, sei also gut transportabel. Kann ich kaum glauben. Klingt zu schön um wahr zu sein.

      ARTE berichtet ebenfalls: arte.tv/de/afp/neuigkeiten/us-…gbaren-corona-schnelltest

      P.P.S. Hier ein Interview, das die Produktionsengpässe bei Masken und Beatmungsgeräten näher beleuchtet. Die Lage ist wohl doch komplizierter, als ich mir das bisher vorstellen konnte. Habe ich jetzt erst gelesen. Zumindest wird wohl alles getan, was möglich ist. Eine Vervierfachung der Produktion scheint möglich.
      welt.de/wirtschaft/article2068…item-sagt-Hersteller.html
      "Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen, die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten."
      Otto Wels, Reichstagsrede vom 23.März 1933.

      Lingua Tertii Imperii - Notizbuch eines Philologen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von John ()

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      John schrieb:

      Es ist schon erstaunlich, wie gering das Durchhaltevermögen vieler Menschen ist. Gerade mal eine Woche Kontaktsperre und schon rufen alle nach einem Ende, wohl auch, weil das Wetter schön wird. Dabei hat Corona in Deutschland noch gar nicht richtig angefangen.

      John schrieb:

      Es fängt gerade erst an, wirklich schlimm zu werden. Wenn wir jetzt schon panisch werden, wie wollen wir dann erst reagieren, wenn es wirklich schlimm ist? Unsere Großeltern haben wochenlange Tausend-Bomber-Angriffe gelassener ertragen, als wir momentan diese Pandemie, habe ich manchmal den Eindruck.
      Es gibt auch ein Leben jenseits von Corona, auch trotz aller gegenwärtigen Einschränkungen. Lasst uns das nicht vergessen. Es bringt uns auch nicht weiter, wenn wir jetzt tagtäglich bei den Todeszahlen usw. wie das Kaninchen auf die Schlange starren.
      Die Menschen kennen so ein Ausmaß nicht - hat noch keiner erlebt. Auch die Generation die Bombenangriffe erlebte ist mittlerweile sehr alt.

      Es sind wohl meist die Jüngeren die im Moment Probleme haben mit der Ausgangssperre (-beschränkung). Da schaffen es viele nicht ihren Alltag in Krisenzeiten dementsprechend umzustellen. Und das alles trotz Kommunikationswege per smart phone, social networks oder Entertainment für zu Hause durch neue Medien wie z.B. Netflix. Familien dürften mit ihren Kindern auch nicht gerade langweilig werden.

      Ich kann die Fahrlässigkeit und den Egoismus da nur anprangern...Spitze des Eisbergs waren die sogenannten "Corona-Partys". Selbst erlebt und dazu noch aggressiv provoziert worden, weil ich eine Maske trug.

      Aber wundern tut es mich nicht wirklich, wenn man mal auf die Gesellschaftsstruktur im Detail achtet. Ich hoffe nach Corona gibts es da weniger Ellenbogen und Oberflächlichkeit. Besser, und eigentlich ein Muss - noch währenddessen!



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      - Friedrich Nietzsche -
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      Flavius Jolius schrieb:

      Es sind wohl meist die Jüngeren die im Moment Probleme haben mit der Ausgangssperre (-beschränkung). Da schaffen es viele nicht ihren Alltag in Krisenzeiten dementsprechend umzustellen. Und das alles trotz Kommunikationswege per smart phone, social networks oder Entertainment für zu Hause durch neue Medien wie z.B. Netflix.
      Das ist allerdings seltsam mann sollte doch meinen das es gerade mit all diesen Möglichkeiten ein leichtes sein sollte.
      Aber scheinbar ist es für die junge Generation doch wichtiger gemeinsam schweigend dazuhocken und auf ihre Smartphones zu glotzen als wir alten Säcke denken. :D

      Flavius Jolius schrieb:

      Familien dürften mit ihren Kindern auch nicht gerade langweilig werden.
      Das mag für Familien gelten dessen Kinder auch schon vorher ausschließlich vor der Glotze/PC usw. hingen. Meinen Kids fällt dagegen schlicht die Decke auf den Kopf weil sie einen enormen Bewegungsdrang haben und dementsprechend zuhause am durchdrehen sind.

      "Arbeiten im Büro das ist wie Sex in der Ehe, am Anfang gibt man sich Mühe und hat Spaß und nach ein paar Jahren macht man immer das selbe und ist einfach nur froh wenn Feierabend ist"


      -Bernd Stromberg- :thumbsup:
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      Flavius Jolius schrieb:

      598.070 Infizierte....ja...wann? das der aktuelle Stand jetzt. Die Ärzte hat es wann dahingerafft? Glaub war noch im Januar.
      Ja, total überarbeitete Ärzte --> schwaches Immunsystem. Das Stress, Überarbeitung etc. das Immunsystem extrem schwächen kann und dann Krankheiten tödlicher wären, ist nichts neues.

      Flavius Jolius schrieb:

      Um nochmal auf den Punkt zu kommen. Es werden gar keine Zahlen für die verschiedenen Altersklassen veröffentlicht. Zumindest sind mir keine bekannt. Warum wohl? Wäre durchaus möglich, solange die Toten pro Land erst in die Tausende gehen und erst vierstellig sind.

      Ich geh da stark von Absicht aus um nicht noch mehr Panik zu verbreiten.
      Das ist Verbreitung von Fake News - du suggerierst etwas, weil was nicht nach Zahlen aufgeschlüsselt wurde (und könntest indirekt damit Panik verbreiten). Gibt es aber zB aus China:
      buzzfeednews.com/article/lamvo…rates-age-charts-us-china
      cdc.gov/mmwr/volumes/69/wr/mm6912e2.htm

      Hier für Italien: science.orf.at/stories/3200422/

      Flavius Jolius schrieb:

      Soviel zum "lesen" mein Lieber.
      DU liest anscheinend einfach nicht.


      Und für die anderen: Auch ich nehme das mit meinen 23 Jahren sehr ernst - ich habe keine Angst daran zu sterben, ich sage aber auch nicht "ich bin jung, ich sterbe eh nicht" - deswegen gehe ich ja auch in sozialer Selbstisolation. Nicht weil ich Bock drauf habe, sondern weil es wichtig ist.
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      Flo78 schrieb:

      Flavius Jolius schrieb:

      Familien dürften mit ihren Kindern auch nicht gerade langweilig werden.
      Das mag für Familien gelten dessen Kinder auch schon vorher ausschließlich vor der Glotze/PC usw. hingen. Meinen Kids fällt dagegen schlicht die Decke auf den Kopf weil sie einen enormen Bewegungsdrang haben und dementsprechend zuhause am durchdrehen sind.
      Ja, dann nimm dich als Vater in die Verantwortung. Kreativ neue Möglichkeiten der Freizeitgestaltung für dich und deine Kids entdecken. Vom Malen bis zum virtuellen Entertainment. Einfach mal ausprobieren wo man noch Spaß entdecken kann.

      Wenn Natur und Außenbeschäftigung wegfallen ist das natürlich schade, aber da wird dann vielleicht der Naturbursche zum Zocker. :) Die Kinder können einem da schon leid tun.



      @Snaxe

      Flavius Jolius schrieb:

      Zumindest sind mir keine bekannt
      Jetzt schon. Danke DIR. ;)


      Würde mir jetzt noch Zahlen von vor unserer Haustüre wünschen.



      Ich gehe nicht euren Weg - ihr seid mir keine Brücken.
      - Friedrich Nietzsche -
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      John schrieb:

      Ansonsten würde uns allen deutlich mehr Stoizismus oder Zen-Mentalität gut tun. Es nützt nichts, sich vor etwas zu fürchten, dass man ohnehin nur begrenzt oder kaum beeinflussen kann. Es ist genauso sinnlos, wie sich darüber zu ärgern in einem Stau zu stehen. Nicht zweckdienlich und nicht hilfreich. Jetzt sind Gelassenheit, Ruhe und Selbstvertrauen gefragt, neben Hilfsbereitschaft, Ermutigung und Zuversicht. Angst und Furcht sind sehr schlechte Ratgeber. Es wäre auch zu wünschen, dass die Medien endlich den „Drama-Effekt“ bzw. die dramatische Untermalung aus den Meldungen nehmen und die Nachrichten mit Zahlen und Daten versachlichen und nüchterner, weniger emotionsgeladen präsentieren.
      :bow: bin ich voll bei dir.

      Ich hab um mir wieder etwas Kendo ins Leben zuholen die Nähmaschine angeworfen um einige meiner Tenugui in Schutzmaske zu verwandeln. :D

      Desire spawns madness. Madness collapses into disaster. Mankind never learns.
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      John schrieb:

      Jetzt sind Gelassenheit, Ruhe und Selbstvertrauen gefragt,
      Ich denke, daß sich so viele gar nicht mal einen Kopf machen, selber zu erkranken, sondern eher um die wirtschaftlichen Folgen. Wenn der Spuk vorbei ist, haben wir tausende an Firmenschliessungen und im Land 5 Mio + X Arbeitslose.
      Dagegen kann man als Einzelner überhaupt nichts tun; zuhause zu bleiben und Netflix zu schauen kann man kontrollieren, die Angst vieler Menschen vor der wirtschaftlichen Zukunft ist das etwas ganz anderes.
      Von den vielen Selbstständigen rede ich erst gar nicht.


    • Neu

      Klar kann man sich vor der wirtschaftlichen Zukunft fürchten. Nur inwiefern ist das wofür hilfreich? Mir geht es eigentlich nur um den Gedanken, der auch im Zen-Buddhismus oder der Stoa formuliert wird: Dinge, Ereignisse oder Geschehnisse sind weder gut, noch schlecht. Erst unsere Bewertung und unser gedanklicher Umgang damit machen sie dazu. Wenn das aber so ist, sollte man sich nicht mit belastenden Gedanken an Dinge beschweren, auf die man keinen oder nur sehr geringen Einfluss hat. Die Stoa nennt das Gleichmut oder Gelassenheit. Sich auf das Wesentliche im Hier und Jetzt konzentrieren. Den Moment achtsam erleben und nicht gedanklich vor der ungewissen Zukunft zittern und das Hier und Jetzt unnötig damit belasten. Gerade in Zeiten wie diesen finde ich solche Gedanken hilfreich.
      "Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen, die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten."
      Otto Wels, Reichstagsrede vom 23.März 1933.

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      John schrieb:

      Die Stoa nennt das Gleichmut oder Gelassenheit.
      Hatte meine Facharbeit im LK Latein über Senecas "de vita beata" geschrieben...... ;)

      Will Dir jetzt nicht persönlich zu nahe treten, aber wenn die Seuche vorbei ist, und wir anfangen, wieder zum Tagesgeschehen überzugehen, kehrst Du Anfang November in eine sehr gut bezahlte Beamtenstelle zurück, während andere auf´s Arbeitsamt tippeln.
      Mit dieser Sicherheit im Rücken, läßt es sich doch deutlich entspannter Bücher lesen, oder? Man muß einfach nur auf sich aufpassen, wenig aus dem Haus gehen und warten, was passiert.
      Du hast kaum negative Gedanken und kannst gelassen abwarten; andere haben 500.000 € Schulden und ein Haus abzubezahlen, all dies als Arbeitnehmer eines Betriebes, der schon jetzt zu Beginn der Seuche bankrott ist.
      Nicht verständlich, daß mit jedem Tag die Unruhe und Sorge steigen?


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