Beiträge von John

Abstimmung für den finalen Termin des virtuellen Forentreffens 2021: klick mich!

    Neueste statistische Erhebungen zeigen wohl, dass , entgegen der offiziellen Verlautbarungen von ca. 400.000 Toten, in Indien während der Covid-19 Pandemie im Zeitraum Januar 2020 bis Juli 2021 eine Übersterblichkeit in Höhe von 3 bis 4,9 Millionen zusätzlich verstorbenen Menschen aufgetreten ist. Demnach wären die Opferzahlen knapp zehnmal so hoch, wie offiziell angegeben. Stimmen diese Schätzungen, würden sich die weltweiten Covid-19 Todesfälle von knapp 4,1 Mio. auf 7,1 bis 8,9 Mio. nahezu verdoppeln.


    Indien: Übersterblichkeit könnte zehnmal so hoch sein wie offizielle Zahl der Corona-Toten - DER SPIEGEL


    Das lässt Schlimmes für die Entwicklung in u.a. Afrika befürchten.


    Sorge bereitet mir auch der jüngste Umgang mit der Pandemie in Großbritannien mit Hinblick auf das Entstehen von gegen Impfstoffe resistenter Varianten. Defacto wird in GB ja jetzt eine Durchseuchung der Bevölkerung akzeptiert, selbst wenn diese tausende Tote nach sich ziehen wird, die aus unterschiedlichsten Gründen nicht geimpft worden sind.


    Auch in Deutschland entstehen durch die Flutkatastrophe zusätzliche Risiken, da die Notunterkünfte usw. zu neuen Massenspreader-Events werden können.

    Vor allem wird hier immer so getan, als hatte er sich mit denen ablichten lassen. Ich denke eher es war umgekehrt. Die haben sich vermutlich neben den gestellt, kurz um einen Schnappschuss gebeten, er wollte nicht unhöflich sein und das war’s. Hat vermutlich ein paar Sekunden gedauert und womöglich hat er dabei das T-Shirt gar nicht gesehen. Der Typ steht ja mit der Vorderseite auch gar nicht zu ihm. Sieht auch eher so aus, als hätte der rechte Typ ihn angesprochen. Bewusst hat er es garantiert nicht wahrgenommen. Hätte jedem passieren können. Vermutlich hatten sie es sogar darauf angelegt.

    Der kleine Philipp hat sich zusammen mit zwei Nazis ablichten lassen. Jetzt im Nachhinein wusste er nicht dass es Nazis waren, stand nur auf dem T-Shirt des einen... :wall:

    Oh bitte. Liest du dir jedes Mal die T-Shirts deiner Mitmenschen durch? Lächerlich.

    Jetzt geht es wohl in Österreich los. Schlimme Bilder aus Hallein in der Region Salzburg. Der Landkreis Berchtesgadener Land im Südosten Bayerns soll Katastrophenalarm ausgelöst haben. Offenbar schießt das Wasser in Sturzbächen aus den Bergen. Autos werden auch dort weggeschwemmt.


    Unwetter: Diese Spendenkonten gibt es bislang für Betroffene - Nachrichten - WDR


    Es wird noch einmal ausdrücklich um Geldspenden für die Flutopfer gebeten. Auch Bürgermeister der betroffenen Regionen und Bundeskanzlerin Merkel schlossen sich der Bitte an.


    Die Spendenbereitschaft sei sehr hoch. Allerdings könnten Sachspenden in dieser Höhe nicht mehr gelagert und verteilt werden. Es wird daher ausdrücklich um Geldspenden gebeten.


    Der oben stehende Link des WDR listet eine Reihe möglicher seriöser Spendenkonten auf.


    Hochwasser-Katastrophe: Angela Merkel in der Eifel eingetroffen - DER SPIEGEL

    Eigentlich sollte man Wahlentscheidungen ja nicht von solchen Momentaufnahmen bestimmen lassen, sondern von Inhalten.


    Aber wenn jemand im Grunde nur in einem Katastrophengebiet ist, um Anteilnahme und Verständnis auszudrücken und Vertrauen aufzubauen und dann vor laufenden Kameras sich zu so einer Dämlichkeit hinreißen lässt… wie unprofessionell kann man denn bitte sein? Der Eindruck der da entstehen muss ist doch einfach verheerend. Ich geh doch auch nicht auf eine Beerdigung und lache mich dann im Hintergrund über irgendwas schlapp.


    Muss sich über Twitter für sein unangemessenes Verhalten in einem Katastrophengebiet entschuldigen…


    In der CDU-Wahlkampfzentrale kann man da doch nur noch die Wut und Verzweiflung kriegen.

    Ne Freundin von mir ist an dem Tag aus Hagen abgefahren. Es gab wohl Unwetterwarnungen vor Starkregen in den Medien, aber sie haben das nicht wirklich ernst genommen, weil es sowas schon öfter gab und es nie auch nur ansatzweise so schlimm war.


    Einige Warnungen waren also zwar da, aber die Gefahreneinschätzung der Menschen wurde nicht wirklich wirkungsvoll beeinflusst. Was ich gut nachvollziehen kann.

    Man kann u.a. unter dem unten stehenden Link für die Überlebenden der Flutkatastrophe spenden. Viele haben alles verloren. Nicht nur ihr gesamtes Hab und Gut, sondern gleichzeitig auch vielfach ihren Arbeitsplatz, da auch auch viele Betriebe, Produktionsstätten, Geschäfte und Lokale völlig zerstört worden sind.


    ❤ Online Spenden - Spenden Sie hier . Aktion Deutschland Hilft


    Hier Spendenaufruf des DRK:

    Als Privatperson spenden & Menschen helfen - DRK e.V.


    Viele Städte und Landkreise haben inzwischen auch eigene Spendenkonten für die Bevölkerung eröffnet.

    Wie gesagt, ich kann mir eben nicht vorstellen, daß wir Gefahrensituationen ähnlich einer Tsunamiwarnung haben, die minutenschnelles Reagieren der Betroffenen voraussetzt.

    Deswegen meine Frage bzgl. des Hochwassers; dies kam ja wohl schnell bis sehr schnell. Hätte hier eine funktionierende und schnelle APP Menschenleben gerettet?

    Doch das denke ich schon. Es wurde ja bspw. gewarnt die Häuser zu verlassen, sich in höhere Stockwerke zu begeben oder in höher gelegene Gebiete. Hätten das viele Menschen zeitnah als Info bekommen, hätte man schon viele retten können denke ich, wenn es eingeübt gewesen und entsprechen ernst genommen worden wäre. Viele sind ja auch ganz übel im Auto erwischt worden, was eigentlich gar nicht passieren dürfte.


    Man denke bspw. auch an den kürzlichen Tornado in Tschechien.

    Die NPC reagieren schon, aber nicht alle „individuell“. Trotzdem ist die Stadt wie ein Wimmelbuch und man entdeckt immer wieder nette kleine Details und Ereignisse am Rande. Die Stadt ist aber auch riesig. Meistens fährt man ja mit dem Auto.

    Ist die offizielle WarnApp des Bundesamtes für Katastrophenschutz. Eigentlich kannst du z.B. bei der App drei Warntöne einstellen.

    Vorwarnungen, Gefahr und Extreme Gefahr. Einer der Töne simuliert bspw. einen gut hörbaren Sirenen Warnton. Die App soll Sirenen, Radio ect. ergänzen, da man diese ja zunehmend abgebaut oder nicht immer eingeschaltet oder bei sich hat. Das Handy haben aber fast alle immer in der Hosentasche.


    Anhand deines Aufenthaltsortes sollte bei offiziellen Behördenwarnungen auf Kreisebene dann ggf. dein Handy wie eine Sirene heulen und dich warnen. Eigentlich ne gute Idee. Wenn’s denn klappt, was ich bisher nicht beurteilen kann. Es wird unterschieden zwischen Bevölkerungsschutzwarnungen, Wetterwarnungen und Hochwasserwarnungen. Bisher habe ich noch nie eine bekommen, kann aber daran liegen, dass ich bisher in keinem stark betroffenen Kreis gewesen bin.


    Beim bundesweiten Warntag kam jedenfalls nichts. Aber das ist ja auch ein Rohrkrepierer gewesen.


    Warn-App NINA - Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe


    P.S. Sehr wichtig ist wohl die richtigen Push-Benachrichtigungseinstellungen auf dem Handy für die App zu wählen für PUSH-Nachrichten und auch für die Standortermittlung. Standardmäßig ist die App da sehr zurückhaltend. Wohl wegen Datenschutz. Habe das gerade mal geprüft. Man kann bestimmte Orte angeben oder den aktuellen Standort. Bei letzterem muss man dann der App aber auch separat erlauben, diesen immer festzustellen. Ich hatte jetzt bspw. „Nur bei Benutzung der App“ eingeschaltet. Vielleicht lag es daran, dass bisher nichts bei mir kam.

    Ich habe die Warnapp NINA seit dem Warntag auf dem

    Handy und auch Sirenenton eingestellt für Warnungen ect..


    Angeschlagen hat sie noch nie.


    Was ist eigentlich, wenn man das Handy auf Lautlos geschaltet hat. Funktioniert die App dann trotzdem? Setzt sie sich über sowas hinweg?

    Ja. Die Warnmeldesysteme haben entsetzlich versagt. Auch der WDR usw. haben wirklich Scheiße gebaut. Kann man nicht anders sagen. Dass da noch normales Programm lief, während es schon zeitgleiche Evakuierungsaufrufe gab war ein krasses Versagen.


    Frankreich schickt jetzt auch Militär zur Hilfe. Großbritannien hat ebenfalls Unterstützung angeboten.


    Wenn man sich die Zerstörungen ansieht, das wird Jahre dauern, das alles wieder aufzubauen. Und ich habe ein ganz ungutes Gefühl bezüglich all der Vermissten. Ich befürchte wir fangen gerade erst an das wirkliche Ausmaß zu begreifen. Sind doch schon über 24 Stunden um und noch immer keine Meldung von über 1300 Vermissten? Nicht mal von einigen? Selbst ohne Handynetze müssten doch zumindest einige inzwischen gefunden worden sein oder sich gemeldet haben.

    Bis dahin ist die Flutkatastrophe vergessen

    Wohl kaum, das kann auch ein Blinder sehen.


    Stimmt ja auch; er stellt sich trotzdem diletantisch an und niemand ( schon gar nicht die Menschen vor Ort ) nehmen ihm seine Fürsorge ab.

    Wie viele von denen kennst du denn? Zufällig habe ich in Hagen ne Menge Freunde aus Kindheitstagen. Viele auch bei der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz. Habe bisher keine Kritik in Hagen an Laschet vernommen. Die haben gerade ganz andere Sorgen. (Wer hat Stromaggregate zum Keller auspumpen? Wo gibt es sauberes Trinkwasser? Wer kann Übernachtungsplätze anbieten?) Vielmehr war man wohl froh, dass sich der höchste Repräsentant der Landesregierung vor Ort ein Bild der Lage macht und zuhört. Und ich habe jetzt auch ehrlich gesagt keinen Bock mehr auf diesen Politquark und wie scheiße der Laschet doch sei. Geht mir gerade tierisch auf den Kranz angesichts der Lage vor Ort.

    Laschet besucht als Ministerpräsident Katastrophengebiete in seinem Bundesland und informiert sich vor Ort über weitere nötige Beschlüsse und anstehende Hilfsmaßnahmen. Genauso übrigens wie Malu Dreyer oder jeder andere Ministerpräsident das machen würde. Das ist aktuell sein Job. Schlimm wäre, wenn er nicht dort hinführe, um sich ein Bild der Lage zu machen.


    Was genau aber macht Baerbock dort? Wahlkampfbilder? Baerbock ist Abgeordnete in Brandenburg…


    Hochwasser: Annalena Baerbock reist ins Katastrophengebiet - DER SPIEGEL

    Es zwingt einen auch übrigens niemand wählen zu gehen. Man kann’s auch einfach lassen, wenn einem das Angebot zu dämlich ist. Man muss nicht „das kleinere Übel“ wählen. Man kann es. Aber man muss es nicht.


    Ich werde dieses Jahr erst ganz am Schluss entscheiden, ob und wenn ja, wer dann vielleicht meine Stimme kriegt. Lasse mich vor keinen Karren mehr spannen.


    Meine Stimme kriegt derjenige, der mich inhaltlich und personell halbwegs davon überzeugen kann, dass er die nächsten vier Jahre zielorientiert, vernünftig und sinnvoll über die Bühne bringt, und zwar so, wie ich diese Begriffe definiere.


    Um zum Topic zurückzukommen, den Klimawandel wird die Wahl zum Deutschen Bundestag ohnehin nicht ansatzweise beeinflussen. Das gesellschaftliche Klima in Deutschland allerdings mit Sicherheit.

    Man hat den Kohleausstieg weiter raus gezögert und wirft zu allem Überfluß den Energieunternehmen dafür sogar noch ein paar Milliarden hinterher.

    Die Bundesregierung aus Union und SPD hat einen Kohleausstieg für 2038 beschlossen. Bis dahin wird sämtliche Energieerzeugung mit Kohle in Deutschland beendet. Das sind noch 17 Jahre. Diese Zeit braucht man auch, weil man wirtschaftliche Alternativen für die Kohleabbaugebiete braucht und weil schon jetzt nicht klar ist, wie der stark anwachsende Energiebedarf in Deutschland regenerativ gedeckt werden könnte. Dafür braucht es zunächst Lösungen. Diese fehlen noch.


    Nur ein Beispiel: Zur Zeit stehen in ganz Deutschland knapp 30.000 Windkraftanlagen. Wollte man den steigenden Energiebedarf Deutschlands überwiegend mit Windkraft decken, bräuchten wir ca. 300.000 weitere Anlagen. Wo willst du die überall hinstellen? So viele kriegst du bei bestem Willen nicht aufgestellt. Also braucht es auch weitere Alternativen. Das kriegst du nicht alles mal so eben hin.

    Beim Thema Landwirtschaft, ein weiterer große "Klimabaustelle", wird ebenfalls blockiert und verhindert was in Richtung mehr ökologischer

    /klimafreundlicher Landwirtschaft geht. (Das hat man selbst auf EU Ebene mit dem neuen Agrarhaushalt durchgedrückt).


    Ökologische Landwirtschaft ist nicht automatisch klimafreundlicher. Zudem geht es hier um die Existenz von Landwirtschaftsbetrieben und Lebensmittelpreisen für zahllose Menschen. Das kann man nicht mal so eben übers Knie brechen. Eine vollständige Umstellung auf ökologische Landwirtschaft ist zur Zeit schlichtweg nicht möglich. Etwas anders zu behaupten wäre unehrlich oder rücksichtslos gegenüber Millionen von Verbrauchern.

    Selbiges beim Thema Forstwirtschaft, es soll Hilfen für durch Sturm und Trockenheit geschädigte Fortsbesitzer geben aber natürlich OHNE Auflagen nur mit Standortgerechten und/oder Trockeneitsresistenten Baumarten wieder aufzuforsten.

    90% unserer Wälder sind keine Naturforste sondern sogenannte Nutzwälder bzw. Agrarforste die künstlich angelegt werden, um den Holzbedarf der Marktwirtschaft zu decken. Auch solche Forstbetriebe müssen wirtschaftlich arbeiten können. Geräte zur Forstbewirtschaftung sind sehr teuer. Man kann nicht alle Forste zu Naturforsten erklären. Damit würde man die Holzindustrie vernichten. Hinzu kommt, dass sich trockenheitsresistente Bäume erst einmal finden müssen. Dazu braucht es Testpflanzungen in den unterschiedlichen Böden und dann muss man abwarten. Das dauert aber Jahrzehnte der Erprobung und geht auch nicht von jetzt auf gleich. Und NEIN nur weil es sich um wirtschaftliche Nutzung von Wäldern handelt ist es nicht gleich böse. Es sei denn du möchtest auf Holzprodukte zukünftig verzichten.


    All das braucht Zeit und Augenmaß und keine übers Knie gebrochenen Schnellschüsse, die dann am Ende nur noch mehr gesellschaftlichen Widerstand erzeugen.


    Die Union hat nie gesagt, dass sie gegen Klimaschutz ist. Und sie stellt sich auch nirgendwo hin und sagt „nö, das will ich nicht.“, sie sagt lediglich, dass man Zeit und Sorgfalt braucht, um vernünftige, langfristig tragbare Lösungen zu finden. Und 17 Jahre sind nun wirklich nicht sehr viel, um eine Energiegewinnung zu beenden, die über 300 Jahre das Land versorgt hat.