Fremdsprache lernen

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    • Fremdsprache lernen

      Ich hätte mal eine Frage und weiß gar nicht ob ich die schon einmal gestellt habe , aber denke eigentlich nicht. Ich wollte mal wissen, wer von euch schon einmal eine Fremdsprache gelernt hat und ob es da gute Möglichkeiten gibt, da recht fix in 5-6 Jahre zutun ? Ich kann mittlerweile Englisch besser als Deutsch und habe da den Nachweis, dass ich Muttersprachniveau besitze, aber das hat ja auch ewig gedauert dahin zu kommen. Der Hintergrund der ganzen Frage ist, dass ich mittlerweile in meinen finalen Zügen der Lizenz bin und mein Traum von Air France gerne verfolgen möchte, da ich Frankreich mag und Paris sowieso und in Europa das meine erste Wahl ist als Airline, jedoch muss man natürlich Französisch können. Ich habe da schon ein B Niveau (welches weiß ich nicht genau) durch mein Abi und könnte dann darauf aufbauen. Aber auch nur recht grundlegend, da ich mich in der Oberstufe da auch nur durchgemogelt habe und durch Vorträge meine 10-12 Punkte am Ende geholt habe.

      Ich habe selber verschiedene Varianten durchdacht von Hochschulkurs bis Babble und Serien etc. Ich werde dann wahrscheinlich bei meiner Airline bald den Request auf Toulouse und Paris stellen, dass ich nach meinem Type Rating dahin komme und ins kalte Wasser geworfen werde, aber reicht das schon oder wie würdet ihr das angehen ? :)
      -Flugschüler-
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    • Bin zwar selbst kein Fremdsprachenexperte, aber lernt man eine Sprache nicht am schnellsten wenn man selbst unter Leuten lebt die diese Sprache sprechen? Kenne jedenfalls einige die unter anderem deshalb ein Jahr im Ausland waren und jetzt recht gut die jeweilige Sprache beherrschen.

      Weiß jetzt natürlich nicht ob es deine Situation hergibt für ein Jahr oder so nach Frankreich zu ziehen ;)
      "Furcht ist der Pfad zur dunklen Seite."

      Yoda
    • Dachte ich mir auch und deswegen habe ich jede Französische Basis als Wunsch angegeben. Aber das ist eben leider nicht garantiert, dass das auch klappt.
      Ein Jahr mal einfach dahin ziehen ohne Job oder mit Job in Deutschland wird schwer, denn nach einem Jahr verfallen meine kompletten Berechtigungen, wenn ich nicht geflogen bin, daher muss ich das mit einem Job verbinden.
      -Flugschüler-
      Following the dream :love:
    • Meine Frau hat vor 15 Jahren, als sie nach Deutschland gezogen ist, Englisch und Deutsch mit Muttersprachlern via Skype gelernt, bzw. Deutsch mit mir.

      Ich weiß nicht mehr wie dieser Anbieter hieß. Aber das Konzept fand ich genial. Muttersprachler weltweit haben sich als "Lehrer" angeboten und du hast dir Stunden bei diesen "Lehrern" gebucht und dann einfach in deren Sprache über Gott und die Welt unterhalten. Es gab auch Hausaufgaben, wie z.B. Artikel lesen oder Grammatikaufgaben, aber der Fokus lag wirklich auf dem Sprechen.
      Meine Frau hat z.B. ein Thema vorgeschlagen und dann erzählt, während ihre Lehrerin auf ihre Aussprache, Grammatik und Vokabeln geachtet hat. War nicht ganz billig, aber sehr effektiv.
    • Danke für den Tipp, denn das hört sich echt gut an und man ist mobil. Muss ich mal suchen wo es sowas gibt! Gefällt mir sehr gut, die Idee

      Habe mal ein wenig geschaut. Es gibt sogar privaten Unterricht von gebürtigen Franzosen und das ist sogar gar nicht so teuer, mit 20-30 Euro die Stunde. Wenn das mit der Basis nicht klappt, fände ich das tatsächlich als die beste Alternative. Wenn man 4-5 Stunden die Woche macht und das 5-6 Jahre lang und dabei französische Filme schaut und Zeitung liest und Bücher etc, könnte das ja klappen und dann wird auch das französische Interview bei Air France was :)
      -Flugschüler-
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    • Für den Wortschatz bringt es langfristig sehr viel regelmäßig Bücher oder Comics in der jeweiligen Sprache zu lesen.

      Fürs Verständnis helfen Serien und Filme.

      Für die Grammatik führt kein Weg an einem Lehrer /Kurs vorbei.
      Dasselbe gilt für die Umsetzung, also Sprechen.
      Wenn man es nicht gerade beruflich Anwenden muss, oder im entsprechenden Land wohnt, ist das die einzige Möglichkeit übung in Koversation zu bekommen.

      Alles zusammen verstärkt sich gegenseitig, und bewegt die eigenen Fähigkeiten langsam nach vorne.

      Mir hat das im englischen sehr viel gebracht (aktiver User in den englische Total War Foren / Abendschulkurs BWL mit Schwerpunkt Fremdsprachen / 80% der beruflichen Korrespondenz in englisch, und ab und an telefonate / Regelmässig Serien und Bücher im Original).

      Und halt die Ausdauer sich dahinterzuklemmen, was ich leider nur in englisch hinbekommen habe. :-(

      Das lernen hört aber nie auf.
      Aktuell versucht mir meine chinesische Kollegin über We Chat Sprachnachrichten chinesisch beizubringen ;)
      Wir sind immer noch bei den Grundlauten. :D


      Edit: Imho gibt es nur sehr wenige Dinge die einem persönlich so viel weiterbringen wie das lernen von Fremdsprachen!
      "There is no need to die on the road. You can always do homeoffice."
      - Proverb in Bangladesh
    • Danke euch allen für die Hilfe. Heute kam die Genehmigung für die französische Basis. Somit ist da der Weg frei. Ich werde aber trotzdem mir in Frankreich einen Lehrer suchen um die Grammatik auf ein gutes Niveau zu bringen, dass ich mir keine Fehler angewöhne. Da ich viel unterwegs bin muss ich hoffen, dass wenigstens in der Kabine die Kollegen Franzosen sind um da viel Kontakt mit der Sprache zu bekommen, aber ansonsten bin ich sehr gespannt wie es wird :)
      -Flugschüler-
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    • Moin,

      am besten hilft es sich längere Zeit in dem Land aufzuhalten. Dort in Familien oder mit landesprachlichen Mitbewohnerrn in einer WG zu leben.
      Wenn man neu oder relativ neu in eine Sprache startet, dann vielleicht noch Einzelintensivunterricht für 6-8Wochen.

      Ich war mehrfach in der Vorinternetzeit für längere Zeit alleine in Lateinamerika.
      Jedes Mal gab es nach einiger Zeit den Wechsel Heimatsprache zu Landessprache.

      Wenn man zurückkommt, wirkt es für die Daheimgeblieben merkwürdig, dass man das Erlebte gar nicht oder kaum in Muttersprache wiedergeben kann.

      Irgendwann gibt es wieder den Klick zurück.

      Leider vergisst man bei nicht Gebrauch irgendwann wieder die Sprache, selbst die mit der man aufgewachsen ist.
      Allerdings kann sie, wenn intensiv gelernt durch intensive Beschallung reaktiviert werden. Sie ist nicht vergessen, nur verschüttet und ungeübt.

      Manchmal reichen auch Trigger zur Reaktivierung. Spanisches Spanisch ist für fremd und schwer. Rede ich mit nem Argentiener so dauert es nicht lange, bis ich wieder in die flüssige Sprache komme. Die hat sich einfach extrem eingeprägt.

      Der tägliche Gebrauch der Fremdsprache zu Hause erfordert Disziplin und ist mit einer Sprache abseits von englisch teilweise , trotz der Möglichkeiten des Internets, schwierig. Gerade auch, wenn man keinen Heimfremdsprachler zur Hand hat.

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