[TW:ToB]Cerneu

  • Motto: One and all (kornisch: Onen hag oll)
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    Einleitung:


    Die keltisch Cerneu sind eine nichtspieler Fraktion, die im heutigen Cornwall beheimatet sind und eine historische Interessante Geschichte haben und deren Einfluss bis in unsere Zeit reicht.


    Fraktionsführer: Rigis
    Kultur: Walisisch
    Startprovinz: Cornwalas (heutige Cornwall)
    Hauptstadt: Tintagol (heute Tintagel bzw. auf kornisch: Dintagell oder Tre war Venydh)
    Nebenortschaften: Bodmine (mit Zinnmine), Sancte Germanes (mit Kloster) und Sancte Ya(mit Farmland)
    Einheiten Rooster: vermutlich walisisch*


    Geschichtliche Zusammenfassung von Cornwall:


    Von der Jungsteinzeit bis zur Spätantike:


    Man geht heute davon aus, dass die erste Besiedlung nach in der Jungsteinzeit von der Iberischen Halbinsel von der Glockenbecherkultur ausgeht.


    In der Bronzezeit wird durch die reichhaltigen Zinnvorkommen in Cornwall und Denvon(im Spiel: Defenascir) und die günstige Lage das Land zu einen wichtigen Wirtschafts-/und Handelsstandort in der Bronzezeit. Über die Seewege wurde das Zinn für die Bronzeverarbeitung bis in den Mittelmeerraum exportiert.


    In der Eisenzeit kam es dann zu einer Vermischung der dortigen Einwohner mit den keltischen Stämmen, die vom Festland aus übersiedelten.
    Die ersten schriftlichen Überlieferungen wird den Griechen Pytheas von Massalia aus den 4 Jahrhundert vor Christus zugeschrieben, der die Zinnminen in Cornwall besucht hat und das Land Belerion (Ende des Landes) bezeichnet hatte.


    Durch die Eroberung von England durch die Römer im Jahre 43 nChr wurde Cornwall ein Teil des römischen Reiches. Dabei wurde die Region als Civitas Dumnonia verwaltet mit der Hauptstadt Isca Dumnoniorum (Übersetzt: Wasser der Dumnonier, Kurzform: Isca, heutiges Exeter, im Spiel: Exanceaster).


    Bei der Bezeichnung des keltischen Stammes, dass auf den Gebiet Cornwalls lebte, gibt es unterschiedliche Meinungen unter den Historiker. Aufgrund der Bezeichnung des Landes und der Stadt geht man von der Bezeichnung Dumnonier aus. Der Ravennatis Anonymi Cosmographia[i](Verfasst ca.700 nChr) bezeichnet die dortigen Kelten als Cornovii . Allerdings wird die gleiche Bezeichnung für den Stamm der Kornen in Mittelengland und den weiteren Stamm an der Nordküste von Britannien nach Claudius Ptolemäus im Geographika Hyphegsisverwendet.



    Im Gegensatz zum Rest des römischen besetzten Britanniens fand in Cornwall keine Vermischung der keltischen und röischen Kultur statt. So findet man in Cornwall nicht die typischen römischen Villa Baustil vor, sonder einen eher mit den Irischen verwandeten und es sich auch vielle keltische Ringburgen erhalten worden.



    Der Aufstieg und Fall des Königreiches der Dumnonier und Cornwalls


    Die Zeit nach den Abzugs der Römer war sehr chaotisch und es sind nur wenige schriftliche Überlieferungen aus der Zeit erhalten.
    Es begann allerdings eine Missionisierung durch die keltischchristliche Kirche aus Irland und so sind sind etliche Überlieferungen durch die Mönche dieser Zeit entstanden.


    Die wichtigste Quelle für das 5.&6. Jahrhundert sind das De Excidio et Conquestu Britanniae von Heiligen Gildas(ca. 480-570), das aus eine Ansammlung von seinen Predigen ist, in dem er auch über etliche Könige und Historische Ereignisse gesprochen hat.


    Britannien um 540 nChr.:


    Es gab noch etliche weitere Werke von Mönchen, die allerdings meist den lokalen Königen gewidment waren und deshalb als Historische Werke sehr voreingenommen sind.


    Beispielsweise das Historia ecclesiastica gentis Anglorum(ca. 731 nChr) von Beda Venerabilis aus Northumbria, der über die Unterschiede der Römischen Kirche zu der Irischkeltischen Kirche geschrieben hat und dem seinem König gewidmet ist. Dabei werden die Vorzüge von Northumbria gegenüber Mercia und die römische Kirche herausgehoben.


    Andere Werke wiederum vermischen historische Ereignisse mit Sagen und Legenden, so dass es schwierig ist diese wieder zu trennen.
    Das bekanneste Werk aus der Zeit dazu ist das Historia Brittonum, das ca. 828 entstand und als Vorlage für spätere Werke wie Historia regum Britanniae (1136 nChr) von Geoffrey von Monmouth diente und in Form einer Saga geschrieben wurde. Es ist auch einer der Grundlagen für die Arthus Legende.


    Aus Cornwall selbst sind keine Werke erhalten, so dass eine Rekonstrukion schwierig macht und man nur indirekt über andere Quellen Bruchstücke der Geschichte aus dieser Zeit hat.
    Die beiden wichstigen Werke dazu sind die Annales Camriae ,die eine Sammlung von Texten über Wales, aber auch Rest von Britanien und Irland sind und im 13. Jahrundert zusammengefasst worden sind und die Anglo Saxon Chronicle, die unter Alfred den Großen im 9. Jahrhundert in Auftrag gesetzt worden ist und Ereignisse ab 60 vor Chr beschreiben und bis ins 11. Jahrhundert weitergeführt worden ist.


    Es ist nicht sehr viel aus der Anfangszeit von Königreich der Dumnonier bekannt, allerdings ist es davon auszugehen, dass um dass 5. Jahrhundert irische Mönche begann die Briten zum Christentum zu konventieren. Nach Gildas war ca. 482 nChr die Schlacht von Mons Badonicus bei dem die christlichen Britten die heidnischen Angelsachsen besiegt hatten (diese Schlacht wird bei Gildas Ambrosius Aurelianus ,in späteren Quellen allerdings Arthus zugesprochen).
    Auch hielt er eine Predigt über die unchristliche Taten des König Constantine Corneu ap Conomar, der als Mönch verkleidet Nachkommen gegnerische Adelshäuser umgebracht haben soll und auch mehrere Frauen hatte. Constantine wird auch die Tradition zugesprochen, dass Könige nach ihrer Abdankung als Mönche ins Kloster gehen. Historisch sprich man ihn zu, dass er das Königreich auf Devon, Cornwall und westliche Teile von Sommerset und Dorset erweitern konnte.


    Im 5./6.Jahrhundert wird auch die Entstehung Befestigung Tintagel datiert. Ausgrabungen habe Artekte zum Vorschein gebracht, die zeigen, dass von dort ausgibige Handelsbeziehungen bis weit in den Mittelmeerraum bis hin nach Byzanz bestand. Tintagle war damit nicht nur der Sitz des Adels der Dumnonier, sondern auch eine wichtigtes Handelszentrum. Im Übrigend Land wurden die typischen keltischen Siedlungen (mit ihren typischen runden "Knoten" Häuser) erweitert und auch viele Kirchen und Klöster entstanden. Zudem wurden die alten keltischen Hügelfestungen wie zum Beispiel Cadbury Castle in Sommerset erweitert.


    Nach den Anglo Saxon Chronicle (ASC) besiegte 577 der König von Wessex eine britonische Armee in der Schlacht von Deorham und konnte damit Gebiete um Gloucestershire und zwischen Wessex und der Dumnonier erobern. Damit war die Landverbindung zu Welsh unterbochen. und die Briten wurden nach Westen vertrieben.


    ASC berichtet dann auch von weitere Schlachten zwischen Wssex und Westwelsh, wie die Angelsachen die Dumnonier nannten.
    In der Schlacht von Peonnum um 660 nChr hat Wessex unter König Cenwalh gewonnen und trieben die Briten über den Fluss Parrett un damit waren die Gebiete in Sommerset und Dorset verloren.


    Im Jahre 664 nChr war zudem die Synode von Whitby, die in Northumbria stattfand und den Disput der Iroschottischen Kirche der Briten und der römischen Tradition schlichten sollte. Da sich die Angelsachsen den römischen Glaubensweg zuwandten, entstand zudem auch ein religiöser Konflikt zwischen den beiden Kulturen.


    Im Jahre 710 nChr gelang es König Ine von Wessex in einer Schlacht König Geraint von Dumnonia zu töten und die damit die Ländereien in Devon zu erobern. Doch Die Dumnonier schluge ihn dann in drei Schlachten bei Hehil, Garth Maelog und Pencon in den jahren 720-722 nChr und konnten den weiteren Vormarsch fast ein Jahrhundert stoppen und bis auf Grenzgefechte sind keine weiteren Feldzüge verzeichnet. Interessanterweise werden die Niederlagen in den Anglo Saxon Chronicle verschwiegen, sondern nur in den Annales Camriae kurz beschrieben.


    Um 800 nChr ging Dumnonia eine Allianz mit einigen Dänen gegen die Wessex ein und der Konflikt flammte wieder auf.


    Britannien um 800 nChr.:


    Nach mehreren Schlachten zwischen den beiden Gegner zwischen 813 nChr. und 825 nChr. . Schiesslich wurde die Allianz im Jahre 838 nChr. durch König Egbert von Wessex in der Schlacht Hingston Down zerschlagen. Als Folge zerfiell die Allianz, die Dumnonier wurden hinter den Fluss Tamar zurückgeworfen und wurden zum Vassalkönigtum Cornwall.


    Zudem nimt die römische Kirche von Canterbury aus immer mehr Einfluss und schliesslich unterwarf im Jahre 870 nChr. die Bistümer Bodmin und St. Germans der Kirche in Canterbury.


    Die Königslinie starb dann 875 nChr. aus, als der letzte König Donyarth ertrank und Cornwall fiel danach komplett unter die Kontrolle von Alfred den Großen.


    Im Jahre 1013 startete der Dänischen König Sweyn Forkbeard eine große Invasion von England und unter seinen Sohn Knut der Große wurde Anglosachen im Jahre 1017 nChr. unterworfen und Cornwall bekam nochmals eine gewisse Unabhängigkeit, doch unter König Edward kam Cornwall wieder unter Kontrolle von England indem die Cronwaller enteignet und Ländereien von an Engländer vergeben wurden.


    Schlussendlich wurde England von Wilhelm der Eroberer durch die Schlacht bei Hasting im Jahre 1066 eingenommen und zur Grafschaft von Cornwalls gemacht. Der erste Earl von Cornwall war Brian von Bretagne. Das ist in der Hinsicht interessant, da durch die fortlaufenden Vertreibung der Briten durch Wessex in den Jahrhunderten zuvor nach Bretagne in Frankreich und Britonia in Spanien ausgewandert sind.


    Britonische Besiedlung im 6. Jahrhundert:

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