Beiträge von Corvus

    Bezüglich Long Covid bin ich persönlich etwas skeptisch. Kenne bisher niemanden, der das hatte. Kann mir das nicht so recht vorstellen. Frage mich da auch, ob dieses Phänomen nicht womöglich eher psychisch bedingt ist. Aber ich kenne mich da zu wenig aus. Kann man das denn durch konkrete Messwerte nachweisen oder beruht das dann alleine auf den Aussagen zur Selbstwahrnehmung der Patienten?

    Bei den Extrem Sportler gibt es ein paar Beispiele bei dem manche Teilnehmer ihre EM/Olympia Teilnahme wegen Covid Spätfolgen absagen mussten, weil sie nicht mehr auf ihre Leistung kommen konnte. Da macht ein paar Przente weniger Lungenleistung schon be,erktbar. Dazu gab es vor einem Jahr schon ein paar Meldungen: Karriereende durch Spät Covid, Zweite Fall


    Es gibt auch Studien, die auch bei milden Verlauf Organschäden an Herz, Lunge und Nieren nachgewiesen haben: Meldung zur Studie


    Die Frage ist, wie die Auswirkungen bei den verschiedenen Varianten des Virus ist.

    Der Krim-Kanal war doch sowieso jetzt schon fast die ganze Zeit über zu bis zur russischen Invasion, Russland konnte die Krim sehr wohl mit Wasser versorgen, es war halt nur teuer und es hat teilweise nicht für alles ausgereicht, so dass die Krim Ihr Wasser rationieren musste, aber verdurstet ist dort trotzdem niemand.

    Die Auswirkungen waren schon ein wenig drastischer. In den wenigen jahren ist die Vegenation um 70% zurückgegangen, (Reis-)Landwirtschaft um 85%. Der trinkwasserspiegel um 25m gesunken und es besteht die Gefahr, dass das Wasser durch versalzung kippen kann. Die Rationalisierung hat teilweise dazu geführt, dass am Tag nur 6h lang fliessendes Wasser gab.

    Die aktuelle hotzewelle dürfte das ganze noch Verschlimmern.


    Russland setzt auf eine große Entsalzungsanlage, die dieses Jahr fertig sein sollte. Aber diese kann natürlich auch Anfällig für Angriffe sein.

    WE ARE RETURNING TO THE MOON:


    Artemis 1 soll Ende August starten:


    SpaceX hat in der Woche einen kleinen Rückschlag für ihren Starship Test gehabt. Starship Booster 7 hatte bei einer Testzündung eine Explusion:


    Ob der geplante Testflug in den Orbit diesen Monat noch stattfindet?

    Iron Man war für mich damals auch ein Überraschunghit, da ich die ganzen Marvel Comics gar nicht kannte. Was meiner Meinung bei MCU gut gemacht wurde:
    1) weitgehend Perfektes casting. So wurden sigar die Comics auf das Aussehen der Filmcharaktere angepasst. Man kann sich kaum vorstellen, dass David Hasselhoff auch mal Nick Furry gespielt hatte ;)

    2) Jahrzenteslanges Material von Comics aus der goldenen Zeit der Comics. Damit konnte man auf spannende Geschichten und Highlights zurückgreifen und zusammenfügen.

    3) Jede Mini Serie und Einzelfilm ist in sich abgeschlossen. Ein Fehler, was Dc bis jetzt immer macht, dass man zuerst auf eine Serie die Filme plant und die Einzelfilme deswegen teilweise zu dichtgedrängt und überladen wirken. MCU hat man in meheren Phasen aufgebaut. In Phase eins wurden die wichtigen Helden der Avenger in Einzelfilme aufgebaut bis man sie in Avenger dann zusemmengeführt wurde, in den drauffolgenden Phasen wurden dann weitere Teams und Helden vorgestellt, so dass man jeden zuerst ein wenig kennen lernen konnte ehe man zum großen Assamble kommt

    4) Der rote Farden: Man hatte von anfang einen Plan gehabt. Thanos und die Infinty Stone wurden sehr früh eingeführt, dennoch konnte Resisseur seine Stärke mit rein bringen. Gardians of the Galaxy fühlt sich anders an, als ein Iron Man oder ein Thor.


    Zum Empfehlen sind auch die Marvel Serien.

    Agents of Shield spielt anfangs noch parallel zu MCU (inklusive Gastauftritte) und koppelt sich später erst davon ab.

    Die Netflix Serien sind zwar nicht Kanonen für das MCU, könnte aber noch werden, dadaruch, dass man Kingpin aus der Daredevil Serie auch bei Hawkeye wieder auftauchen lässt.

    So wie du es beschreibst, scheint vor allem der Wille zur Bildung zu fehlen. Allerdings nimmt die Zahl sowohl der Abiturienten, als auch die Zahl der Studierenden immer weiter zu. Wer die Möglichkeiten hat, schafft es also.


    Zum einen eben daran, dass ein Teil von Schülern die früher auf die Realschule gekommen wären, eben jetzt aufs Gymnasium gehen. Das ist an sich auch okay, jeder der es schafft sich für ein Studium zu qualifizieren dem gönne ich das. Allerdings sinkt dann natürlich die durchschnittliche Leistung in den Realschulen.

    Das zeigt eigentlich was falsch läuft. Man versucht immer mehr Schüler Richtung Abitur zu drängen, der Hauptschulabschluss wird immer weiter entwertet und alles wird erreicht, weil man die Hürde senken lässt.

    Eine mögliche Lösung wären Gesamtschulen, was besonders von Akademiker-Eltern gerne abgelehnt wird. Die Frage hier wäre dann ob die schlechten/verhaltensauffälligen Schüler die guten/braven eher runterziehen oder ob sie umgekehrt aufgefangen werden.

    Jedenfalls wie wir es jetzt haben, beginnt die Spaltung der Gesellschaft ab der 4. Klasse. Abgesehen von den Reichen, die schicken ihre Kinder sowieso auf private Einrichtungen.

    Das erste hängt von der kritischen Masse ab. bei einzelne SuS kann man als Lehrer versuchen, das Verhalten unter Kontrolle zu bringen und diese in die Klassengemeinschaft unter zu bringen, werden diese aber mehr kann es schnell kippen.
    Private Einrichtungen bringen auch eigene Probleme mit sich. Dort gibt es z.B. "Attack-Helikopter-Eltern", die meinen, dass Geld alles regeln kann und wenn es nicht gut läuft wird halt Druck auf die Einrichtung ausgeübt.

    Das stupide Auswendiglernen ist allerdings verpönt, damit scheitert man dann auch spätestens an der Uni. Bei den Handwerksberufen klagen die Betriebe ebenfalls dass die Schüler nichts können. Da wäre mehr praxisorientierter Unterricht wie man ihn in Technik und Hauswirtschaft etc. erlernt vermutlich auch sinnvoller.

    Lernen ohne Begeisterung halte ich für ein überholtes Konzept.

    Stupides Auswendig Lernenlernt auch das Gedächtnis. Darunter fallen auch z.B. 1x1 fürs Kopfrechnen, Lernen von Formel, Lernen von systematischen Vorgehen (Gegeben - Gesucht - Ansatz Strucktur). Insbeondere in Stresssituationen kann man besser auf solche Sachen zurückgereifen (und darunter fällt z.B. auch Prüfungssituationen).

    Natürlich muss man differenzieren, wo es Sinn macht, Sachen auswendig zu lernen und bei welchen Themen Zusammenhänge wichtiger sind.
    Der Witz dabei ist ja auch, dass es eigentlich so im Schulsystem vorgesehen ist. Mehr Prxisorientierung bei Haupt- und Realschulabschluss und mehr Theorie auf dem Gymnasium. dadurch, dass man jetzt versucht mehr SuS aufs Gymnasium zu drängen, wird immer weniger Praxis gemacht.

    Hausaufgaben sind wissenschaftlich überholt, rangieren bei Kriterien für schulischen Erfolg irgendwo auf Platz 80. Mit dem Drang zur Ganztagsschule auch Bums, wer um 16 Uhr nach Hause kommt soll noch Hausaufgaben machen, haben Kinder nicht auch ein Recht auf Freizeit?

    Da macht die Wissenschaft aber schon wieder eine 180° Wendung: Verändern Hausaufgaben die Persönlichkeit? | Universität Tübingen.


    Deshalb gibt es inzwischen Ganztagsschulen, die Hausaufgabenstunden im Stundenplan integriert haben. Das selbständige erarbeiten und festigen des Unterrichtsstoff ist ein integraler Bestandteil des Lernprozesses.


    Zitat

    8. Eltern überprüfen und kontrollieren die Hefter, Schulsachen und Hausaufgaben nur noch in Ausnahmefällen. Das gilt als Aufgabe des Lehrers.

    9. Wie sich das Kind in der Schule verhält ist Verantwortung der Schule. Glauben zumindest nicht wenige.

    10. Gegen schlechte Noten, Erziehungsmaßnahmen von Lehrern usw. wird erst einmal grds. Widerspruch eingelegt. Aussagen von Lehrern werden grds. infrage gestellt, sobald das eigene Kind etwas anderes erzählt.


    Wieder ein Elternding. Und auch Gesellschaftlich gewollt. Früher war ja die Mutter den ganzen Tag Zuhause. Heute arbeiten beide Elternteile, haben mehrere Jobs und sind immer öfter auch noch alleinerziehend.

    Das ist ein weiterer Kern des Problems, imme rmehr Verantwortung der Erziehung werden auf Lehrer abgewälzt. Gleichzeitig steht man als Lehrkraft auf Messers Schneiden, wenn man dann versucht das "Engelchen" zu erziehen.


    Der Lehrermangel kommt nicht von nirgendwer her, alle schreien man sollte mehr in Bildung inverstieren. Vielleicht sollte man bei den Lehrkräften anfangen....

    Dann wird es wohl Zeit, die Munitionsfabriken in der Schweiz ab- und in Deutschland wieder aufzubauen....


    Wieviel Arbetisplätze wurden dadurch verloren gehen...?


    Menderon: kannst du deine links "sauberer" machen, da sind nicht google linsk drinnen, die erst weiter geleitet werden und vielleicht auch noch einen Linktext verwenden. Danke.

    Du übersiehts da etliche Fakten, die deiner Aussage widersprechen. Mal abzusehen, dass die nato seit ohrer Gründung eine Grenze mit der USDDR hat (Norwegen im Westen, Alaska im Osten), so dass die "Annäherung" der Nato ein faktisches Marächen ist, wurde Die Russische Föderation seit anbegin ernst genommen.

    Kurz nach der Gründung der Russischen Föderation1991 wurde NATO-Russland-Rat erschaffen, um Russland bei exakt solchen Fragen miteinzubinden und Kompromisse zu finden. Man hatte also RU mit ins Boot geholt, um eine gemeinsamme Zukunft zu gestalten.

    Einzelne Staaten wie z.b. Deutschland hatten die letzten Jahrzenten versucht sich mit RU zu verflechten, das hatte schon mal mit Frankreich funktioniert und jahrhundertalte Erzfeinde zu heutige Freunden gemacht. Das Gleiche hatte man sich auch mit RU erhofft.


    Anfangs sah es auch ganz gut aus. Erst ab1999 kam es zu den ersten Betritten in die Nato (und der EU) (Polen, Ungarn, Tschecheslowakei), was auch eine Folge der ersten Kriege und Annektionen der Sateliten Saaten durch RU war. Aber es war eher ein Push Reaktion statt einer Pull Reaktion seitens der Nato/EU und wurde nur unter Auflagen auch genehmigt.

    Dennoch hatte die Nato z.B. auch einen Beitritt der Ukraine 2008 abgelehnt.


    Ukraine selber ist da noch ein Spezialfall. Zwischen ihr Russland und den Weststaaten gibt/gab es etliche Abkommen. An erster Stelle Budapester Memorandum(1994), der Russisch-ukrainischer Freundschaftsvertrag (1997) und Russisch-ukrainische Grenzvertrag (2003). Alles Verträge, die Russland dann 2014 mit der Anexion der Krim gebrochen hat und mit dem etliche Staaten in Westen (USA, UK, Frankreich) die Verantwortung zum Einhalt begepflichtet hatten.


    2014 konnte ich noch die unblutige Durchführung der Annekxion der Krim bewundern und hatte lange Zeit die Hoffung, dass der Konflikt noch Diplomatisch gelöst werden konnte und nicht zu einem Krieg eskalieren wird.

    Seit Butscha sehe ich aber keine Hoffnung mehr. Mit der Ehrung der Einheit, die das Massaker angerichtet hat, zeigte Putin, dass seine Aussagen ernst meint, das Land, die Kultur und das Volk der Ukrainer auslöschen zu wollen. Und leider scheint auch ein Teil der Bevölkerung immernoch hinter ihm zu stehen.


    Der Krieg zeigt aber auch, dass das System Putin gescheitert ist. Russland wurde in den letzten Jahrzehnten durch Korruption und Veternwirtschaft herunter gewirtschaftet. Seine gloreichen neuen Waffensysteme exestieren nur auf den Papier, die Streitkräfte stehen nur auf den Papier gut aus, sämtlichen Reformen sind in den Taschen der Generäle versickert.

    Das Hauptargument dieser Richter ist ja eigentlich gar kein weltanschauliches oder religiöses, sondern geht wohl eher in die Richtung einer unantastbaren Urverfassung. Die Verfassung sowie die Gründerväter werden nationalistisch-mythologisch verehrt. Das bedeutet, da die originale Verfassung keine Regelungen zum Schwangerschaftsabbruch vorsah, darf es so etwas nicht geben, denn damit würde der Geist der Gründerväter verletzt.


    Deswegen hat man auch als guter Bürger die Pflicht Waffen zu besitzen. Die Gründerväter wollten es schließlich so.

    Die beiden Punkte sind durchaus unterschiedlich, da bei letzterem eine Seite der Debatte, nämlich die Waffenindustrielobby, die erste Hälfte des zweiten Verfassungszusatzes ("A well regulated Militia, being necessary to the security of a free State,") ignorieren und sich nur auf die zweite Hälfte ("the right of the people to keep and bear Arms, shall not be infringed.") beschränken, was eine moderne Interpretation ist.

    Eigentich ist es genau das Gegenteil, die Waffenbeschränkungen sind eine moderne Interpreation.


    Die erste Schlacht des Unabhängigkeitskrieg 1775 ist entstanden, als die Briten versucht hatten die Milizen zu entwaffen Battles of Lexington and Concord und diese hatten sogar Kanonen!

    Die einzigen Enschränkungen bis ins 20 jahrhundert gingen nur um das Verbergen von Waffen.


    Die Nationalgarde als State Miliz wurde erst 1903 gegründet.


    Erst nach den Mafia Kriegen in den 30er jahren wurden der Besitz von Waffen eingeschränkt:

    National Firearms Act (1934): Einschränkung von abgesägten Schrottflinten/ Gewehre, MGs, Schalldämpfer und Explosivsachen (ja, bis dahin konnte man sogar ein MG besitzen)

    United States v. Miller : hier wurde die NFA nochmals bestätigt und ist seit dem die Grundlage bei der Interpretation des Second Amenment

    Gun Control Act (1968): erst hier wurde ein Kaufen über Mail von Gewehren eingeschränkt und eine Art Hintergrund Check eingeführt (Auslöser war das Attentat auf Kennedy und Matin Luther King Junior)

    Brady Handgun Violence Prevention Act(1998): Hier wurde das heute System von Hintergrund Checks eingeführt

    Ich habe da gerade ein Interessantes Video angeschautz bzgl. der Panzer, die Russland in Reserve hat. Dazu wurde über Satellitenbilder der Depots ausgewertet. Nach deren Abschätzung sind geschätzt 6000 Panzer in Reserve, wovon aber nur die Hälfte schnell Einsatzbereit sein können:

    Das ist jetzt eine Off-Topic Diskussion, aber ich bezog mich primär auf die Strahlenexposition der medizinisches Personal ausgesetzt ist. Bei der Strahlentherapie ist es schon so, dass man klassisch mit möglichst hohen Dosen arbeiten will, um eben den sofortigen, deterministischen Strahlenschaden zu induzieren. Limitierend ist hierbei der Kollateralschaden an gesunden Gewebe. Deswegen versucht man, möglichst präzise nur das erkrankte Gewebe zu zerstören. Da das nicht perfekt klappt, ist man dennoch in der Dosis begrenzt. Die Idee hinter mehrfacher Gabe ist dann nicht der kumulative Effekt per se (die addierte Dosis auf einmal zu geben hätte eine deutlich stärkere Wirkung, wird aber nicht vertragen), sondern, dass zumindest manche Tumoren deutlich strahlensensibler sind als normale Zellen, so dass diese sich in den Intervallen zwischen den Gaben deutlich besser erholen als die malignen Zellen.

    Bei der Langzeit-/Dauertherapie mit in den Körper eingebrachten Substanzen geht es um Alpha-Strahler und ähnliches mit extrem geringer Eindringtiefe, sodass gesundes Gewebe eben kaum beeinträchtigt wird. Außerdem sind solche Stunts in der Regel Teil eines palliativen Therapiekonzepts.

    Eine sher schöne Ausführung. Dem kann man nur noch dazu fügen, dasss auch unterschiedliche Organe unterschiedlich auf Strahlung reagieren und slebst bei so "geringen" Dosen, wie sie im Krankenhaus verabreicht werden zu Symtomen führen kann (Gemschacksverändrungen, (temporäre)Lähmungen, etc.)


    Anscheinend sind die Soldaten nicht nur nur die Gegen gedüst sondern haben auch Labore verwüstet und Ausrüstung sowie radioaktive Probem mitgenommen. Und auch ein paar Geiseln. Quelle

    Nur wurden diese Zivilisten nicht im Vorbeigehen getötet, sondern regelrecht hingerichtet, wenn man den Berichten glauben schenken sollte.


    Und, dass man keine Zivilisten mit hineinziehen sollte, war spätestens bei der Bombardierung von Krankenhäuse, Oper, etc bzw. das Plannieren ganzer Städte schon vorbei.


    Kriegsverbrechen bleibt Kriegsverbrechen.

    Ich habe mal nachgeschaut. Die Hauptlast der Strahlung dürfte Caesium 137 sein, ein Betastrahler mit einer Halbwertszeit von ca. 30 Jahre. D.h. seit dem Unfall ist die Hälfte schon zerfallen.

    Zudem sind Aplha Strahler an tückischten, da diese bei gleicher Strahlung die 20fache strahlenlast auslösen (Äquivalenzdosis). Ausgehend von den 200 Mikro Sieviert müssten die Soldaten ca. 3, Monate da rumkriechen, um die Grenze von 500 mSv zu überschreiten. Man kann also schwere Strahlenschäden ausschliessen.

    (Im medizinischen Bereich oder bei Flugzeugbesatzungen, wo eine bestimmte Strahlendosis pro Zeit eingehalten werden muss, geht es um stochastische Strahlenschäden. Also ich setze mich heute einer gewissen Strahlendosis aus, und wenn ich dann in 30 Jahren Krebs bekomme, dann lag es vielleicht daran, vielleicht auch nicht).

    Das kann ich so nicht stehen lassen. In der Strahlentherapie wird exakt danach gearbeitet. Kleine dosen täglich über einen längeren zeitraum (von Wochen bis hin zu Monaten), um Krebszellen zu zerstören.

    Und dort unterscheidet man zwischen Frühreaktionen (während der Behandlung), Spätfolgen (Monaten nach der Behandlung) und Stochastische Strahlenschäden (was du beschrieben hast).

    Die einfachste Form von Strahlenschäden im Alltag kennt eigentlich jeder: Der Sonnenbrand bei dem die pberste Hauschicht durch die UV Strahlung beschädigt wurde. Solche "einfache" Strahlenschäden könnte ich mir vorstellen kammen bei den Soldaten auf.

    Laut Bundesamt für Strahlenschutz wurden bei einer großangelegten Messung 2016 lokale Werte bis zu 200 mirko Sievert pro Stunde gemessen.

    Zudem scheint im Wald auch radioaktives Material vergraben zu sein, was beim Graben dann wieder hervor kommt und die Strahlendosis erhöhen kann.


    Zudem reagieren unterschiedliche Organe unterschiedlich auf Strahlendosen. Solange es keine genaueren Angaben gibt, erscheint es für mich immernoch plausibel zu sein.

    Nur waren sie im berüchtigten "Roten Wald" und sollen dort Gräben ausgehoben haben.


    Das Gebiet ist eines der meist kontermanierten Gebietes, dein Link sprich nur von der Strahlung ausserhalb dieser Hot Spots. Die Strahlung dort ist bis zu 10 miro Sievert pro Stunde. . Aber 90% der radioaktiven Teilchen liegen im Boden vergraben, d.h. beim Ausheben wird noch mehr Strahlung freigesetzt.


    Es ist also plausible, dass es dann dort zu akute Strahlenschäden gekommen ist.

    Deswegen wurde sind diese verfilzen Zöpfe ja auch aus den Mitteleurpäischen Raum verschwunden. Man hat es im 19 Jahrundert als Krankheit definiert und danach rigeros ausgemertz.

    Beschorer Friedrich hatte 1843 ein Buch über den Weichselzopf herausgegeben, in dem er das Phänomen in Polen ausgiebichst untersucht hatte Digitaler Kopie des Buches


    Ein großes Problem war, dass sehr viel Aberglaube darum vorhanden war (im Buch sind Seitenweise Beispiele dazu angegeben). Vorallem, dass ein Kämmen des Zopfes tötlich sein kann: Zitat: "Furcht vor das lebensgefährliche Folgen des Kämmens, nicht aber die übermäsige Unreinlochkeitist es demnach, welche alleine dem Bewohner des Weichselzopfgebiet eigentümlich ist, und welche bei ihm daher ledliche und nothwendig die wirkliche Bildung des Trichoms bedingt" (S.44)


    Damit war die jahrundertlange Tradition in Europa aus hygenischen Grunden zum Ende gebracht worden.

    Wie kompliziert einfach Forderungen wie "Raus aus der Steinkohle" werden kann, kann man schon Anhand des Beipsieles Heizkraftwerk München(Nord) sehen.

    Dort wurde per Bürgerentscheid 2017 durch die Inititative entschieden (es hatten ca. 118000 Münchner dafür gestimmt), dass der Block zur Verbrennung von Steinkohle abgeschalltet werden soll. Artukel von der TAZ

    Die Klimaziele des Stadtrates daurch den C02 bis 2030 zu reduzieren oder das Ziel der Stadtwerke bis 2040 komplett auf regenerative umzustellen ist der Initiative nicht gut genug und hat einen Ausstieg bis 2020 gefordert bzw. der Ausstieg sollte dann Ende 2022 erfolgen.


    Warum kann man das Kraftwerk bzw. den Block 2 nicht einfach abschalten? Die Stromerzeugung von 360MW kann man doch sicherlich gut irgendwie kompensieren, oder?

    Das Problem ist, dass es ein Heizkraftwerk ist und neben den Strom auch 900MW an Fernwerme für die Münchner Haushalte im Nordosten der Stadt produziert und kann einfach nicht Tausenden von haushalte einfach die Heizung abschalten.


    Der usrpünglich Plan war, vorerst komplett auf Erdgas umzustellen (die anderen Heizkraftwerke der Stadt laufen darüber), was aber durch den aktuellen Krieg im Osten gerade aber in Frage gestellt wird (kommt kein Erdgas mehr, dann sind alle Heizkraftwerke der Stadt aus) Artikel des BR


    Blockheizkfratwerke sind eine der effizentesten (Wirkungsgrad bis 95%, weil auch der "Wärmeverlust" verwendet wird) und zuverlässigsten (weil man die Leistung jederzeit auf den Bedarf einstellen kann) Kraftwerke. Deshalb kann man nicht so schnell auf diese verzichten und die Umstellung nur auf Erdgas der letzten Jahrzehnten hat sich auch nicht als so gut erwiesen.

    Die Forderung sofort solche Kraftwerke abzuschalten, zeht nun mal einen Rattenschwanz an Problemen mit sich, die man auf den ersten Blick nicht sieht.