Balancing & Schwierigkeitsgrad

    • [Attila]

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    • Balancing & Schwierigkeitsgrad

      Ich habs in dem allgemeinen Diskussionsthread schon einmal angesprochen.

      Ich habe stellenweise das Gefühl, dass das Balancing des Spiels nicht richtig gelungen ist. KI Horden sind tendenziell viel zu stark und haben eigentlich auch kaum Nachteile.
      Der Übergang von Horde auf sesshaft hat hingehen praktisch nur Nachteile (Nahrungsknappheit, Einkommen, usw.) Wenn dann eine Siedlung noch geplündert wird ist das Spiel meistens auch ganz schnell vorbei, da Reparatur und Übernahme unfassbar teuer sind, von Wiederaufbau nach dem Niederreißen ganz zu schweigen.
      Ich erinnere mich hierbei immer an eine Situation in der ich drei römische Städte friedlich erobert habe und mein Einkommen von +3000 auf +1800 gefallen ist :Huh:

      Zum anderen agiert die KI teilweise unglaubwürdig aggressiv, ich bin jetz im Jahr 410n.Chr., Attila ist also 10 und im Prinzip brennt schon ganz Europa. (siehe Screenshot)
      Die anderen Völker reagieren genauso aggressiv die Kalledonier zum Beispiel erobern gern gebiete in Nordspanien mit 2-3FS (ohne Probleme diese zu finanzieren)

      Ich finde das alles nagt sehr an der Glaubwürdigkeit der Spiels.

      Ich freue mich auf eure Antworten.


      PS: hier noch die Screenshots meiner aktuellen Situation, mir gehts zwar gut, aber es gibt halt im Prinzip keinen Anreiz für weitere Eroberungen.

      ImageShack - Attila
    • Welchen Schwierigkeitsgrad spielst Du?

      Also ich spiele mit den Franken auf "normal" und die Hunnen sind bei mir um 410 n.Chr noch nicht zu sehen.

      Bezüglich den Horden habe ich zwar auch mit denen zu kämpfen, aber ich bekomme die Defizite und den Aufbau wieder relativ schnell in den Griff. Außerdem habe ich östlich von mir nur freundlich gesinnte Verbündete (Defensiv- und Militärbündnisse), welche einen Großteil der Überfälle für mich abfangen. Ich untersütze diese halt mit meinen beiden FS-Armeen und halte mir 3 weitere kleinere Garnisionsarmeen zwecks der öffentlichen Ordnung in den Provizen sowie zur Absicherung gegen evtl. Angriffe aus dem Westen.
      Ich habe zwar nur ein Einkommen von knapp 2.000/Runde, werde aber einigermaßen in Ruhe gelassen.

      Bis jetzt hatte ich das Glück, dass ich meine Gebiete nicht aufgeben mußte...

      Für mich läuft das Spiel bis jetzt recht glaubwürdig ab.
    • Eigentlich schon. Man muß halt bisserl länger warten und priorisieren. Was drückt die Hungersnot und die laufenden Kosten.
      Ich finde, die KI verlangt bei Attila einfach eine langsamer und wohl durchdachte Vorgehensweise. Welche Gebäude brauche ich z.B. zwingend wegen Nahrung, öffentliche Ordnung und Verarmung...
    • Ich finde CA hat das Spiel wirklich sehr verbessert.
      Vorallem einige Punkte haben mich sehr beeindruckt:
      - Fruchtbarkeit der Regionen
      - Sanitäre Anlagen , falls nicht besteht die Gefahr einer Seuche
      - Nahrungsmittelknappheit kann nun in einzelnen Provinzen auftreten ( Nicht vergleichbar mit der Nahrungsmittelknappheit der Fraktion)
      - Fraktionen aus Rome 2 kann man durch befreien der Städte herstellen (zB Makedonien oder Dakien)
      - Mit Einfluss kann man nun viel mehr Anfangen. Jetzt macht das erst so richtig Sinn


      Statthalter und Ämter finde ich auch sehr gut. Jedoch könnte man die noch erweitern .

      Die meisten Punkte machen das Spiel anspruchsvoller . Ich hoffe das CA da weitermacht
    • Das stimmt Azaghal.
      Aber ich hoffe das sie eben diese Schwierigkeit und das System mit den Städten auch in zukünftigen Total War Reihen übernehmen und bessern. Wann war das letzte mal ein Total war Spiel so schwierig ?

      Mit den Westgoten habe ich zwar duchs ganze Westrom plündern können , aber nachdem ich mich angesiedelt habe ging alles Schief.
      Kam überhaupt nicht mit den Städten klar , die immer unzufriedener wurden und Krankheit sich ausbreitete.

      Dann der Verusch mit Westrom. Ich wurde von allen Seiten überrannt . Ich wollte soviel halten wie möglich und habe versagt.

      Jetzt Ostrom. Da habe ich mir ans Herz gelegt , Diplomatisch und Defensiv vorzugehen. Das hat auch geklappt. Das meiste Geld geht in die Städte. Keine Stadt in Europa verloren und eine Armee der Westgoten besiegt. Mit den anderen Horden habe ich Nicht-Angrifspakte oder Frieden. Das Sassanidenreich bekam immer wieder mal Geschenke von mir , damit sie ja nicht auf die Idee kommen , mich anzugreifen.
      Und kurz nach Atillas Geburt habe ich endlich einen Fortschritt. Ich habe die Garmaten angegriffen und ihre Stadt erobert.

      Ich weiß auch nicht mehr , wann ich das letzte mal nach dem beenden eines Spiels , weiter über das Spiel nachgedacht habe. Taktiken und weiteres vorgehen. Weil es eben so anspruchsvoll ist.