Der Gute Nachrichten Thread

  • Habts beide einen ziemlichen Luxus bekommen, den zahlt nämlich die normale allg. Krankenkasse nicht (mehr?).

    Na ich war damals über meine Eltern privatversichert und bin auch nicht in den "Luxus" einer Vollnarkose gekommen, bei mir wurden die auf zweimal rausgeholt, glücklicherweise nicht beim normalen Zahnarzt, sondern beim Kieferchirurgen. Aber das war damals irgendie ein Trend, dass die Zahnärzte zunehmen darauf verzichtet haben und dann zum Experten verwiesen haben.

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    And before he died, Taran-Ish had scrawled upon the altar of chrysolite with coarse shaky strokes the sign of DOOM.

  • Wenn ich jemals in die Verlegenheit kommen sollte, dass man mir Zähne rausoperieren muss, dann nehme ich die Vollnarkose, ob die Kasse sie bezahlt oder nicht.


    Mir wurden mit 10 Jahren oder so ALLE Milchzähne gezogen, damit mein Maul sich richtig entwickelt. Milchzähne ist nun meist nicht so schlimm, da die eh von unten weggammeln, aber bei mir waren die meisten noch fest verankert

  • Ich hatte eigentlich immer sehr nette und kompetente Zahnärzte und Kieferorthopäden. Die haben zwar auch ganz schon gearbeitet an meiner Kauleiste, aber Angst usw. habe ich eigentlich nie gehabt.

  • Du Glücklicher!


    Ich hatte als Kind den Bruder von Mengele. Der pure Sadist.


    Zum Glück ist meine Kauleiste und ihr Fauna so gut, dass ich komplett ohne Putzen zwei Leben bestreiten könnte ohne Zahnarztbesuch. O-Ton des jetzigen und ersten Zahnarztes meines Vertrauens.


    Was jetzt bei mir gerichtet/behandelt wird, ist nur der Freude des Erstgenannten zu verdanken. Hätte der nich mit der ollen Boschschlagbohrmaschine rumgewerkelt, hätte ich jetzt maximal etwas Zahnstein.

  • Moin Gaius,


    dann sind einfach Sachen, die ich gar nicht denken möchte.


    Kneipenschlägerei, Zähne ausspucken und gut. Das geht. Mehr nicht.


    Die meinigen reihen sich brav, senkrecht, in die Reihen der übrigen (normalen) Zähne ein.
    Absolut null Handlungsbedarf.

  • Die Frage ist eben auch, ob man sich wirklich eine "überflüssige" Vollnarkose antun sollte. Die Wahrscheinlichekit das was passiert ist eher gering, aber eben durchaus vorhanden. Was gutes tut man seinem Körper damit jedenfalls nicht.


    Kieferorthopäden haben natürlich noch nie was von Weisheitszähnen gehört. Wäre ja schlecht fürs Geschäft wenn die ganzen Akademikerkinder plötlich ohne medizinisch nicht indizierte Zahnspangen leben müssten.

  • Naja. Ich hatte auch einmal ne heftigere Geschichte. Da wuchs ein Zahn hinter meiner Zahnreihe, mitten im Gaumen. Hatte man beim Röntgen entdeckt. Also dort, wo er gar nicht hingehört. Das war dann auch nur lokal betäubt, hat über ne Stunde gedauert und er hat ihn auch „ausgraben“ müssen. Währenddessen konnte ich mit Maulsperre zusehen, wie der grüne Kittel über mir immer röter und röter wurde. Sah aus, als würde ein Schwein geschlachtet. Das, im Verbund mit all den Wattepads und dem Saugrüssel im Mund sowie der Schwester, die kräftig meinen Kopf fixierte, war schon ziemlich heftig. Gespürt habe ich nix, aber der Anblick und die Geräusche im Kopf, das surrende Vibrieren, das Krachen und Knacken der Zangen und Brecheisen waren schon sehr unangenehm. Von daher bin ich nicht traurig, dass man bei den vier Weisheitszähnen später dann die Vollnarkose gewählt hat. Zahnspangen waren auch nie so toll. Nach dem Nachziehen taten einem immer tagelang die Zähne weh. Aber ich habe verstanden, wofür es gut war und bin auch heute noch dankbar dafür. Bei den Weisheitszähnen hatte ich nur Schiss, weil ich ne Einwilligung unterschreiben musste, dass schlimmstenfalls auch Nerven beschädigt werden könnten, so dass man eine Hängelippe kriegt. Ich glaube mein erster Satz beim Aufwachen aus der Narkose war: „Schin meine Nerven nosch in Ornung?!“


    Aber gut, OPs usw. sind halt nie wirklich angenehm. Muss man dann halt durch.

  • Ich war auch beim Chirurgen, weil der Zahnarzt sich nicht drüber getraut hat - sie lagen zu nah an der Wangenwandknochen (keine AHnung ob das jetzt der richtige Begriff ist) und sie hatte angst, dass es einen Durchbruch gibt, wenn sie das macht. Daher war ich beim Chirurgen, der hat das alles fein säuberlich gemacht, der war auch sehr nett.

  • Einem Freund wollte sie 4 Weißheitszähne rausnehmen. Haben auch 4 Zähne rausgenommen, dummerweise waren nur 3 Weisheitszähne. :pfeif:


    Ich habe allerdings den Luxus von Vollnarkose bei mir damals genommen. Einschlafen, aufwachen, weniger Zähne haben und ein Wochenende nicht richtig essen können. Allerdings habe ich auch nicht die guten Drogen bekommen, weil ich fast keine Schmerzen und Hamsterbacken hatte. :( :)


    Dito.....


    Unterschied bei mir war, dass sich die Wunde infiziert hatte. Eine Woche lang Eiter im Mund gehabt. Zwei Wochen lang dicke Backen gehabt. War der Horror. Die ersten beiden Tage nach der OP keinen Teelöffel in den Mund bekommen. Sprechen auch nur eingeschränkt möglich gewesen.

  • Habts beide einen ziemlichen Luxus bekommen, den zahlt nämlich die normale allg. Krankenkasse nicht (mehr?).

    Ich glaube unter bestimmten Umständen zahlen die es noch, wenn man z.B. nachweisen kann, dass es anders nicht geht, weil man panische Angst vor Zahnärzten, Blut etc. hat.

    Ich hatte eigentlich immer sehr nette und kompetente Zahnärzte und Kieferorthopäden. Die haben zwar auch ganz schon gearbeitet an meiner Kauleiste, aber Angst usw. habe ich eigentlich nie gehabt.

    Also ich war auch beim Kieferorthopäden und der war auch sehr nett und Angst hatte ich auch nicht. Hats auch immer begleitend erklärt, also z.B. jetzt knirtschs gleich ein bisschen weil...
    Natürlich kann ich mir schöneres vorstellen, aber Vollnarkose ist grundsätzlich belastender für den Körper und dann auch noch Geld dafür zahlen, nein danke.

    Es kommt darauf an, ob man die Weisheitszähne ziehen kann oder ausgraben muss. Bei mir sind sie im 90° Winkel nicht aus dem Kiefer heraus gewachsen, sondern nach Innen hinein. War dann eine Sauerei. Die Wunde musste hinterher über viele Wochen versorgt werden.

    Also bei mir wurden die auch rausoperiert, die oberen sind nicht rausgekommen, sondern auf die Zahnwurzeln der benachbarten Zähne zugewachsen. Dadurch dass die da auf den Nerv drücken tut es nicht nur im Kiefer, sondern auch schnell im Kopf weh. Warum die erst so spät anfangen Ärger zu machen, keine Ahnung. Mein Zahnarzt hat mich jedenfalls erstmal zum röntgen geschickt. Die unteren wiederum machen nicht wirklich Probleme bisher, schauen aber nur ein winziges Stück aus dem Zahnfleisch raus und bilden dabei so Taschen in denen sich leicht Bakterien sammeln können und sich entzünden können. Beim operieren hat der Doc auch gemeint man sieht da ganz gut am Narbengewebe, dass sich die auch schon einige male entzündet haben müssen. Also auch raus damit.


    Letztendlich hätte er mir auch 4 auf einmal rausgenommen, wenn es wirklich nötig gewesen wäre, aber empfohlen hat ers nicht. Man ist dann viel mehr eingeschränkt, insbesondere bei Komplikationen. So hat man erstmal noch eine weitestgehend funktionierende Seite. Also kommen die jetzt in zwei Sitzungen raus. Die Seite die schlimmer war kam jetzt zuerst. Morgen kommen die Fäden raus :)

  • Ich glaube unter bestimmten Umständen zahlen die es noch, wenn man z.B. nachweisen kann, dass es anders nicht geht, weil man panische Angst vor Zahnärzten, Blut etc. hat.

    Ah ok, gut zu Wissen. Hätte mal meine ältere Schwester machen sollen, die hat nämlcih immer so sehr Angst gehabt, dass sie immer sehr lange gewartet hat, selbst wenn es schon geschmerzt hat. Der Weißheitszahn war dann bei jeder der 4(!) Operationen immer sehr eitrig, weswegen sie die lokale Narkose weniger gespürt hat. War auch besonders intelligent von ihr.



    Morgen kommen die Fäden raus

    Dazu fällt mir auch ne Story ein, aber ich frag dich am Besten einfach wie es morgen war ;)


    Aber nachdem meine Fäden draußen waren, konnt ich endlich wieder halbwegs normal essen, davor war es nur Suppe.

  • Der Weißheitszahn war dann bei jeder der 4(!) Operationen immer sehr eitrig

    Autsch

    Aber nachdem meine Fäden draußen waren, konnt ich endlich wieder halbwegs normal essen, davor war es nur Suppe.

    Also ich kann seit Montag wieder weitestgehend normal essen, muss halt die rechte Seite zum kauen verwenden, seit gestern nehme ich auch nichts mehr. Hoffe es schwillt durch das Fäden ziehen nicht nochmal so an.

  • Er zieht die Fäden an?
    Ich konnte erst essen, als er alle Fäden rausgenommen hat. Aber gut, bei mir war es halt der ganze Mund, der angeschwollen war.


    Also ich habe beim Fädenziehen erstmal das Zahnarztbesteck im ganzen Behandlungszimmer verteilt, nachdem mein Knie reflexartig nach oben schnellte und eben jenen Zahnarzttisch einen "Pferdekuss" austeilte.


    Ursache: die Zahnarzthelferin zog mit so einem Druck am Faden, dass es doch arg schmerzte. Zahnarzt fand es lustig. Der war aber eh eine Frohnnatur. :D

  • Also ich habe beim Fädenziehen erstmal das Zahnarztbesteck im ganzen Behandlungszimmer verteilt, nachdem mein Knie reflexartig nach oben schnellte und eben jenen Zahnarzttisch einen "Pferdekuss" austeilte.


    Ursache: die Zahnarzthelferin zog mit so einem Druck am Faden, dass es doch arg schmerzte. Zahnarzt fand es lustig. Der war aber eh eine Frohnnatur. :D

    Haha gut - ich wollt es Imperator ersparen, aber ich fand das Entfernen der Fäden auch nicht gerade sehr angenehm...^^


    Habt ihr eigentlich Antibiotikum bekommen? Ich schon, aber ich hab auch von einigen gehört, dass die nix bekommen haben. Fand auch krass, dass mein Chirurg meinte, falls ich Raucher bin, soll ich vl am Operationstag das Rauchen vermeiden, aber am nächsten Tag wäre das kein Problem.

  • Er zieht die Fäden an?

    Ne raus.

    Ich konnte erst essen, als er alle Fäden rausgenommen hat. Aber gut, bei mir war es halt der ganze Mund, der angeschwollen war.

    Also eine Seite war natürlich geschwollen, sodass da wenig ging, das größere Problem war zuerst, dass ich den Mund nicht richtig aufbekommen habe. Kommt aber nur zum Teil von der Schwellung und den Fäden, sondern weil man einen regelrechten Muskelkater im Kiefer entwickelt durch das gedrücke und gezerre beim entfernen der Zähne. Außerdem verursacht Anstrengung natürlich erstmal Schmerz auf der geschwollenen Seite. Hatte daher 4 Tage auch nur Brei.


    Ansonsten keine Ahnung, hat vielleicht damit zu tun wie wo genäht wurde ob die dann Probleme beim öffnen des Mundes machen oder nicht. Meine Mutter hatte z.B. Fäden die sich selbst aufgelöst haben, die mussten nicht gezogen werden, dafür wars bei Ihr auch eitrig.

    Habt ihr eigentlich Antibiotikum bekommen?

    Ne, mein Chirurg meinte ist unnötig, sollte man nur in den Fällen geben in denen man Komplikationen hat. Was auch echt gut ist, da ich gegen mehrere Antibiotika-Arten allergisch bin...

  • Haha gut - ich wollt es Imperator ersparen, aber ich fand das Entfernen der Fäden auch nicht gerade sehr angenehm...^^


    Das Entfernen der Fäden ging eigentlich. Bei mir war außerdem die Wundhöhle so schnell zugeheilt, dass der normale Zahnarzt bei der Nachsorge den Draingestreifen in der Wunde nicht mehr gefunden hat...der kam dann vier Wochen später von alleine raus und war einfach im Mund... :cursing:


    Das Schlimmste ist aber die örtliche Betäubung am Gaumen...

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    And before he died, Taran-Ish had scrawled upon the altar of chrysolite with coarse shaky strokes the sign of DOOM.

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