Frauenbattallione als Kampftruppen (USA)

  • Denn das schädliche für die Prostituierten, die ohne Zweifel unter einer hohen Belastung stehen, ist nicht der Sex, sondern die Angst vor Gewalt, oder erlebte GEwalt. DAs ist das Problem. Nicht der Sex.
    Dennn den Sex kann eine Prostituierte kontrollieren. Nur der Punkt an dem sie die Kontrolle verliert. Der ist problematisch.


    Naja, in der Theorie. In der Praxis sieht es so aus, dass sich viele Freier benehmen wie die letzten Arschlöcher und glauben, weil sie dafür bezahlen, dürften sie sich alles erlauben. Die Prostituierten werden dann vielleicht nicht physisch, aber sehr oft doch psychisch (be)misshandelt wie der letzte Dreck. Ablehnen können sie diese Freier aber aus wirtschaftlichen Gründen meistens auch nicht. Und genau das ist es, was auf Dauer auch die Seele kaputt macht. Sie verlieren das Recht über ihren eigenen Körper gegenüber Männern, die sich meist nicht besser benehmen als pupertierende Jungs an der McDonalds-Theke.


    Und es macht erst recht die Seele dieser Frauen kaputt, wenn es arme junge Asiatinnen sind, die von ihren Familien verkauft werden und dann durch die halbe Welt verschleppt, damit sie irgendwo in der Ferne wildfremden Männern zu Diensten sein müssen, während sich ihre Zuhälter an ihnen bereichern. Aber selbst wenn das nicht der Fall ist, werden dir auch die meisten "freiwilligen" Prostituierten berichten, wenn sie ehrlich sind, dass es ein beschissenes Gefühl ist, die Verfügungsmacht über den eigenen Körper aus wirtschaftlichen Gründen aus der Hand zu geben, geben zu müssen.

  • 70% der Posts sind immer noch über die verschleppten Frauen aus anderen Ländern...das stand doch auch nie zur Debatte...es geht hier um Frauen die freiwillig Soldaten ihre Dienste anbieten. Man kann das ganze in meinen Augen auch recht gut kontrollieren, wenn z.B. das von dir genannte eintritt, dass sich ein Mann wie ein Arschloch verhält, dann kriegt der halt "Puffverbot". Da werden die sich schon zu benehmen wissen. Es ist halt eine Frage wie das ganze aufgezogen wird. Wenn von Anfang an der Eindruck entsteht, dass das "bloß ne dumme Nutte" ist, dann ist klar, dass die Männer dementsprechend sich verhalten. Wenn aber sofort klar ist, dass die Frau in der Geschichte das Sagen hat, dann denke ich schon, dass man die Situation im Griff behalten kann.

  • Ja, natürlich. Die Jungs werden alle super respektvoll mit den Prostituierten umgehen. Insbesondere, wenn sie betrunken sind. Das klappt ja hier in Deutschland schon so gut. In Kriegsgebieten, gerade nach einem Kampfeinsatz funktioniert das bestimmt erst recht. Man... Vorstellungen habt ihr.

  • In keinem anständig geführten Bordell wird sich ein Freier ungestraft an einem Mädchen vergreifen können. Erst rehct kein betrunkener Soldat. Und das wissen die auch. Bordelle/Laufhäuser geben den Prostituierten Sicherheit.


    Problematisch wird es auf dem Straßenstrich und wenn sowas wie Zwangsprostitution mit reinkommt. Aber davon reden wir ja gar nicht.


    Ach egal. Wir drehen uns im Kreis. Staatlich kontrollierte Bordelle in Einsatzgebieten wird es eh nicht geben. Das überlässt man wohl dann lieber weiter den Menschenhändlern und dubiosen Geschäftemachern. Denn der BEdarf wird immer da sein. Dann sind wir immerhin moralisch auf der sicheren Seite.
    Na dann Prost

  • Es gibt einen aktuellen Artikel im Wirtschaftsteil der FAZ, welcher sich mit der Auswirkung von Legalisierung der Prostitution beschäftigt. Anlass dazu gab eine Studie, die genau die Folgen bezüglich des Menschenhandels untersuchte. Ergebnis der Studie: Durch die Legalisierung der Prostitution ist die Nachfrage nach Prostitution stärker gestiegen als das Angebot. Dies hat dazu geführt, dass der illegale Menschenhandel im Bereich der Prostitution seit der Legalisierung sogar noch erheblich zugenommen hat. Es stimmt zwar, dass sich die Situation der legal arbeitenden Prostituierten verbessert hat, insgesamt haben aber nur ca. 1% aller Prostituierten ihr "Gewerbe" angemeldet. Der Rest arbeitet nach wie vor ohne staatliche Regeln, bzw. illegal.

  • Interessante Studie die allerdings verschiedene ASpekte außer Acht lässt. Wie, wie sich die Lebenswirklichkeit von Prostituierten verändert hat durch die Legalisierung. Auch die der Osteuropäischen "Einwanderinnen".
    Dann ganz wichtig. Wie viele von denen wurden wirklich hier per menschenhandel nach Deutschland gebracht. Wie viele kamen freiwillig. Wieviel werden gezwunden diesen Job auszüben. Hat sich diese Zahl verändert.


    Und auch der erste Kommentar unter dem Artikel lässt vermuten, dass der Trend der beschrieben wurde nachdem die Zahl der Sexarbeiterinnen die nach Deutschland durch die Legalisierung kamen signifikant zunahm durch die Legalisierung nicht unbedingt belastbar ist,


    [spoil]Andreas Rheinhardt


    12. Januar 2013, 21:28


    "Deshalb untermauern die
    Autoren ihre statistischen Erkenntnisse mit einer Fallstudie. In
    Deutschland machte die rot-grüne Bundesregierung Prostitution zu einem
    regulären Beruf. Sie erlaubte es, Bordelle zu betreiben, und ermöglichte
    es Huren und Strichern, sich gegen Krankheit und Arbeitslosigkeit zu
    versichern sowie in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen. Ein
    Jahr später, im Jahr 2003, schnellte die Zahl der Opfer von
    Menschenhandel in Deutschland sprunghaft nach oben: Bis zu 24 700
    Prostituierte sollen einer Studie zufolge im diesem Jahr nach
    Deutschland gekommen sein, 2001 waren es noch höchstens 19 740": Dieser
    Teil des Artikels bezieht sich auf folgende Passage des Papers (S. 25
    bzw. 27 nach anderer Zählung): "Additionally, Di Nicola et al. (2005)
    provide annual estimates of trafficking victims used for sexual
    exploitation in Germany over the 1996-2003 period, which can shed
    somelight on the changing number of trafficked prostitutes. The
    estimates show that the number of victims gradually declined between
    1996/97, the first years of data collection, and 2001, when the minimum
    estimate was 9,870 and the maximum 19,740. However, this number
    increased upon fully legalizing prostitution in 2002, as well as in
    2003, rising to 11,080-22,160 and 12,350-24,700, respectively". (In
    Anmerkung 38 wird dann auch noch erwähnt, dass der Anstieg von 2002-2003
    auch auf Änderungen der Statistik zurüczuführen ist.)


    Und in der zitierten Studie (transcrime.cs.unitn.it/.../legislation_on_prostitution_english.pdf)
    steht aber etwas anderes. Die oberen Schätzungen für die Anzahl an
    Zwangsprostituierter von 1996-2003 sind hier 26520, 24020, 16800, 16020,
    18520, 19740, 22160, 24700 (s. S. 113 bzw. 130); d.h. die Zahlen sind
    nicht von 1996-2001 sukzessive ("gradually") gesunken, sondern von
    1996-1999; dann stieg diese Zahl bis 2003 wieder an, wobei der Anstieg
    1999-2000 in derselben Größenordnung war wie die Anstiege 2001-2002 und
    2002-2003 (und das ohne Statistikänderungen wie beim Jahr 2003). Und
    dieser Anstieg fand vor dem neuen Prostitutionsgesetz statt. Damit taugt
    dieses Beispiel nicht, um die These der Autoren zu belegen. Ganz im
    Gegenteil stellt sich mir die Frage, ob die Autoren absichtlich
    manipulieren wollen.
    [/spoil]


    auch den Kommentar finde ich ganz amüsant in diesem Zuammenhang:
    [spoil]
    Anläßlich der Fußball- EM 2008 wurden gar 50 000
    'Zwangsprostituierte' annonciert und scharfe Razzien durchgeführt.
    Aufgedeckt wurde kein einziger Fall.


    Das gelobte feministische Paradies Schweden: daß von dort ca 15- 20
    000 Mann täglich ins Eldorado der Prostitution, dem Baltikum schippern,
    ist unseren 'Forschern' völlig unbekannt.
    [/spoil]

  • Zitat

    Defense Secretary Leon Panetta and General Martin Dempsey, chairman of the Joint Chiefs of Staff, signed an order at a Pentagon news conference rescinding the rule that prevented women from serving in direct combat jobs.


    Pentagon lifts ban on women in combat
    | Reuters


    Frauen bei der Truppe hat eben jetzt schon große Probleme verursacht. Beachte die Zahl sexueller Übergriffe und die Dunkelziffer. Bedeutet um es klar zu stellen nicht, das Frauen daran Schuld sind.


    Die Zahl der Vergewaltigungen von Mann zu Mann ist ja nicht so hoch, obwohl 83% der US Truppen aus Männern bestehen.


    Ich hab die Nachricht mit den Frauenbattalionen "on Air" gehört und es deshalb auch in " Anführung " gesetzt, auch in der Hoffnung das der ein oder andere "Crack" mir die Arbeit der Recherce abnimmt. Hab jetzt noch mal eine halbe Stunde investiert und kann nichts geschriebenes im Web dazu finden.


    Entweder eine Ente, eine revidierte Aussage die halt noch nicht Spruchreif war, aber auf jeden Fall mal Wert drüber nachzudenken.

    Ehemals Minamoto no Yoritomo und das war mir beim einloggen hier zu lang und passt ja auch nicht ins Rome II setting.
    "A patient man stands by the river and watches the bodies of his enemies floating down the stream." Sun Tzu; The Art Of War

  • Durch die Legalisierung der Prostitution

    Basierend auf welchem Gesetz ist oder soll denn eigentlich Prostitution verboten werden bzw. reglementiert?
    Sollte Prostitution in Deutschland komplett verboten und illegalisiert werden, bin ich mir sicher, daß es einen Aufschrei und juristische Klagen unter den Huren ( politisch korrekt ) geben wird. Fällt so etwas nicht unter das Recht auf Selbstbestimmung? Bin jetzt kein Jurist, könnte es mir aber durchaus vorstellen.

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