Frauenbattallione als Kampftruppen (USA)

  • Frauen als "Frontschweine"? 24

    1. Ja und? (11) 46%
    2. Ja, das ist Gleichberechtigung! (5) 21%
    3. Nein, Frauen gefährden ihre männlichen Kameraden! (5) 21%
    4. Nein, wer Amazonen geil findet, der wurde noch nie von einer angegriffen. (2) 8%
    5. Ja, ich finde Amazonen geil! (1) 4%
    6. Ja, Frauen sind einfach bessere Soldaten! (0) 0%
    7. Nein, was für ein Quatsch! (0) 0%
    8. Nein, Frauen können nicht besser kämpfen! (0) 0%

    Das glaubt man kaum, da schafft es das US Imperium nicht, genügend Freiwillige zu finden, die in den Sturmtruppen rund um den Globus dienen wollen. Selbst bei der gut besetzten Unterschicht, stoßen die Werber auf taube Ohren, trotz Berufsausbildungsangebot und verhältnismäßig guter Bezahlung.


    Jetzt haben führende Militärs aus dem Pentagon beschlossen, "Frauenbattalione" auszuheben, ähnlich wie zu US Bürgerkriegszeiten, als die "Schwarzen-" Regimenter nur aus Afroamerikanern bestanden.


    Meinung?

    Ehemals Minamoto no Yoritomo und das war mir beim einloggen hier zu lang und passt ja auch nicht ins Rome II setting.
    "A patient man stands by the river and watches the bodies of his enemies floating down the stream." Sun Tzu; The Art Of War

  • Gibts nicht schon ewig Frauen in der US Army wie bei fast allen westlichen Armeen? Ob sie jetzt auch noch an vorderster Front eingesetzt werden statt nur in der Etappe. Naja ist mir wurscht, finde ich im Grunde aber richtig.
    Wenn auch eher aus emanzipatorischen Gründen.



    Wenn du eine Umfrage aufmachst bemühst du dich vielleicht Zukunft um einen weniger tendentiösen Ton. ;)


    P.S. Gibts nicht sogar schon ewig Frauen bei den Seals? Hm oder war das doch nen Film ?:D


  • Oh, ich hab versucht bei der Umfrage Ja und Nein spiegelbildlich darzustellen. Wer es Neutral mag der kann ja eine von den mittleren beiden nehmen.


    Sicher gab es schon lange Frauen bei der Armee, doch bisher nur in der Etappe oder eben als "Einzelfälle" im Kampfeinsatz. Das mit den weiblichen Seals hab ich bisher für ein Hollywoodmärchen gehalten oder eben die eine Ausnahme, welche die Regel bestätigt.

    Ehemals Minamoto no Yoritomo und das war mir beim einloggen hier zu lang und passt ja auch nicht ins Rome II setting.
    "A patient man stands by the river and watches the bodies of his enemies floating down the stream." Sun Tzu; The Art Of War

  • Dein Begleitsatz ist vor allen extrem tendentiös


    Aber gut, Nachdem Obama jetzt sogar die homosexuelle Rekrutierungsbasis ausgeweitet hat, sind jetzt eben die Frauen dran. Vielleicht nehmen die bald auch vermehr Ausländer. Ein Bekannter von mir träumt jedenfalls von so einem Engagement. Da er bei den Amis wohl nicht unterkommt geht er jetzt zur Fremdenlegion :rofl: Der Arme.

  • Hm... weiß nicht ob das gut ist. Gleichberechtigungstechnisch gesehen ja schon, aber man sollte nicht gleich machen was nicht gleich ist. Ich bezweifle dass jemand ernsthaft glaubt eine Frau (im normalen Durchschnitt) könnte mit 30kg Marschgepäck mitten in einem Feuergefecht noch einen verwundeten Kameraden mit 80kg wegschleppen - ich kann mir das einfach nicht vorstellen. Ein weiterer Punkt wäre die höhere Gefährdung weiblicher Soldatinnen, ob das jetzt so toll ist wenn man von einem Haufen gegnerischer Soldaten gefangen genommen wird...


    Wenn dann würde ich sie eher als Panzerbesatzung/Pilotinnen/Artilleriepersonal etc. einsetzen, aber ob es jetzt wirklich Sinn macht Frauen als Frontschweine einzusetzen...


    Spezielle Fälle von durchtrainierten Superwomans mal ausgenommen. ^^


    Generell tendiere ich natürlich dazu zu sagen: Wenn sie unbedingt wollen, dann sollen sie halt. Ich habe Respekt vor jedem der sich traut einer aktiven Armee beizutreten. :D


    [align=center] :) Wer sich zu groß fühlt, um kleine Aufgaben zu erfüllen, ist zu klein, um mit großen Aufgaben betraut zu werden. :)

  • Gibt es eigentlich irgendwo eine Quelle dafür? Es ist zur Zeit ja wieder allerhand zu hören in der Welt, davon hab ich aber noch nie gehört.


    Zitat

    Vielleicht nehmen die bald auch vermehr Ausländer.

    Nehmen sie schon jede Menge, nämlich illegale Einwanderer die der Army beitreten erhalten die Staatsbürgerschaft. Genauso wie in der römischen Legion, 25 Jahre bei den Hilfstruppen und man wurde römischer Bürger.

  • Wenn ich jetzt nichts überlesen habe, ist der Thread-Titel also Bullshit, es sollen zwar Frauen in die Kampfeinheiten integriert werden, von Kampftruppen die komplett aus Frauen bestehen steht da aber nichts.

  • Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass Frauen bereits aktiv an Fronteinsätzen teilnehmen und hatte es auch eher so verstanden, dass es nun reine Frauenregimenter geben soll, so wie bei den Russen 1917 :D


    Zitat

    könnte mit 30kg Marschgepäck mitten in einem Feuergefecht noch einen verwundeten Kameraden mit 80kg wegschleppen


    Der durchschnittl. 80 kg schwere Soldat hat ebenfalls noch sein 30 Kilo Gepäck, dazu kommen eben die eigenen 30 Kilo, macht summa sumarum 140 Kilo. Ich glaube das schaffen selbst die wenigsten Männer.
    Mal davon abgesehen, dass man meines Wissens nach keinen Verwundeten während eines Feuergefechts herausschleppt, da hat sich jeder Soldat auf die Neutralisierung der Feinde zu konzentrieren. Zudem wäre auch die Gefahr zu groß, dass Verwundeter und Träger im Kugelhagel fallen. Ich weiß in Filmen ist das gerne anders, aber in einem echten Gefecht ist sowas die Ausnahme. Die Dame könnte wenn es denn tatsächlich dazu kommt auch Feuerschutz geben und was Vergewaltigungen angeht, davor sind Männer auch nicht gefeilt und dafür müssen die Täter nichteinmal homosexuell sein.


    Joah, hab ich jetzt nichts dagegen und denke auch nicht, dass Soldatinnen große Nachteile hätten. Kindersoldaten funktionieren ja auch, denn letztendlich ist es egal wer den Abzug betätigt.

  • Das Thema "Frauenbattalione" bezieht sich auf den falschen Staat. Das einzige Land, von dem man zuletzt tatsächlich etwas gehört hat ist Syrien, wo der Herr Assad aus Mangel an anderen Mitteln Frauen in Miliz-Truppen konzentriert und zum Einsatz bringt. Der Einsatz von Frauen im US-Militär ist hingegen schon lange kein Thema mehr, denn bereits im letzten Irak-Krieg wurden Frauen in der ersten Kampflinie eingesetzt. Und da das schon lange her ist, bemühe ich mich gar nicht erst einen Beleg zu finden, sondern verweise direkt an das Pentagon. ;)


    Daher: Thema verfehlt :kaffee:

  • Hab das auch zuletzt von Assad gelesen. Frauen in Kampfeinheiten finde ich längst überfällig, solange sie dieselbe Ausbildung bekommen. Ist in Israel übrigens schon seit Jahrzehnten so, glaube ich. Aber ich finde es albern, dann extra Einheiten nur für Frauen aufzustellen. Warum denn keine gemischten Einheiten? Bei Alien 2 waren die Marines auch gemischt. So stelle ich mir das vor. Was Ripley kann, können andere auch. :thumbup:

  • Nun ja, hat (wie eigentlich Alles) Vor- und Nachteile.
    Frauen beim Militär sind in vielen Staaten, auch den USA, lange üblich, wurden bisher jedoch bei den meisten für Marine, Artillerie, Luftwaffe und Garnisonen eingesetzt da für Frauen doch spezielle Gefahren, wie zum Beispiel Vergewaltigung, an der Front vorhanden sind, denen Männer nicht wirklich ausgesetzt sind.
    Zusätzlich bestehen nun mal, ob man will oder nicht, Unterschiede im Psychischen und Physischen zu Männern, die in der Vorgeschichte der Menschheit (Jäger/Sammler vs. Höhle hüten/Kinder bekommen) begründet liegen, und die durchaus was ausmachen.
    Als Vorteil würde Ich natürlich die Zahlenmäßigen Vorteile nennen, die Assad nun nutzt um seine Getreuen aufzustocken. Warum die USA jedoch, ohne direkte Gefährdung, eine derartige Änderung bringen kann Ich nicht verstehen, da Frauen natürlich für den "Fortbestand des Volkes" viel mehr Wert sind als Männer, wenn eine Frau fällt fallen gleichzeitig alle Kinder, die Sie hätte kriegen können. (Hoffe das kommt so rüber wie Ich meine)


    Zwei Verwandte von mir (Cousine und Cousin) in den USA sind bei den US-Truppen angestellt, und während meine Cousine bisher nur nach dem Erdbeben nach Haiti(was auch nicht schön war) ins Ausland geschickt wurde, war der erste Einsatz meines Cousins direkt Afghanistan (wo Er glücklicherweise nicht viel schlimmes erleben musste).
    Ehrlich gesagt kann Ich mir meine Cousine auch nicht im Kampfeinsatz vorstellen, auch wenn es Ihr nun scheinbar passieren kann.


    MfG

  • Warum denn keine gemischten Einheiten?

    Naja, das würde schon Sinn machen. Auch wenn das wohl nciht geplant ist.


    Gerade was die Vermeidung von sexueller Gewalt durch Kameraden betrifft,


    In der US Army mit vielen tausend Vergewaltigungen jedes Jahr ein gigantisches Problem.


    Hier werden zwar auch Männer opfer, aber natürlich insgesamt eher Frauen.


    Sexuelle Gewalt beim US-Militär: Verschlusssache Vergewaltigung - taz.de


    "Schätzungen gehen von insgesamt bis zu 19.000 Fällen im Jahr aus."

  • Das finde ich nicht überzeugend. Erstens gibt es sexuelle Übergriffe auch unter Männern und zweitens, wenn ein Mann stirbt kann er auch keine Kinder mehr zeugen. Komisches Argument.


    Müssen halt alle mal ihre Hormone im Griff behalten. Ich war auch beim Bund und kann dir versichern: Es geht.

  • Diese Argumentation, dass Frauen mehr Wert sind, weil eben schwanger werden, ignoriert aber dass wir heute in einer monogamen Gesellschaft leben.
    Das heißt im Normalfall wird ein mann keine 20 Frauen schwängern, sondern nur eine, Vor allen zur selben Zeit.


    Daher ist eine Frau für den Fortbestand der Art/des Volkes in der modernen Welt im Grunde nicht mehr Wert als ein Mann.
    Und ich hoffe und denke, dass wir heute nicht mehr den Wert eines Menschen über seine Fruchtbarkeit definieren.

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