Bioshock I + II

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    • Bioshock I + II

      Ich bin schockiert, wir haben gar keinen Thread zu Bioshock. :Huh:

      Naja ich habs jetzt angefangen, macht sehr, sehr neugierig auf seine Art (was ist hier los?) und Erkunden wird anscheinend belohnt (bin grad im 2. Level wo ich einen Schlüssel beim Artzt finden muss), ist aber auch irgendwie verstörend und nicht gerade ein Stimmungsaufheller, also normalerweise nicht so für mich geeignet. ^^

      Naja hab da mal ne Frage:
      Man bekommt neben den Waffen und Plasmiden ja auch noch so Zusatzfähigkeiten, wie dass man beim Hacken zusätzlich geheilt wird oder eine starke Brust, fürs bessere Zuhauen mit dem Schraubenschlüssel.
      Und immer wenn man sowas bekommt, öffnet sich ein Menü dafür, wo mans irgendwie in einem Slot ablegen kann.

      Nur lkann man dieses Menü auch so aufrufen?
      Hab da nichts gefunden.
      Zudem schien meine 1. Zusatzfähigkeit auch nicht mehr da abgelegt gewesen zu sein, als ich meine 2. bekam? :ka:
      Kann mich da jemand aufklären?
    • Uh du hast angefangen Bioshock zu spielen, sehr schön^^

      Ist leider zu lange her als das ich mich erinnern könnte um deine Fragen zu beantworten, aber ich bin mir ziemlich sicher das man das Menü auch so aufrufen konnte, ich weiß nur nicht ob das nur an den Geräten ging oder auch so :grübel:
    • Naja hab da mal ne Frage:
      Man bekommt neben den Waffen und Plasmiden ja auch noch so Zusatzfähigkeiten, wie dass man beim Hacken zusätzlich geheilt wird oder eine starke Brust, fürs bessere Zuhauen mit dem Schraubenschlüssel.
      Und immer wenn man sowas bekommt, öffnet sich ein Menü dafür, wo mans irgendwie in einem Slot ablegen kann.

      Nur lkann man dieses Menü auch so aufrufen?
      Hab da nichts gefunden.
      Zudem schien meine 1. Zusatzfähigkeit auch nicht mehr da abgelegt gewesen zu sein, als ich meine 2. bekam? :ka:
      Kann mich da jemand aufklären?


      Ich meine, man konnte die Tonikas nur in der Genbank einsehen. Nur dort konnte man dann auch alles sortieren. Die Genbanken müßten auf der Karte zu finden sein.
      Ist schon etwas her, daß ich Bioshock gespielt hab. Aber man hatte glaub ich zu Beginn nicht nur begrenzt Slots für die Plasmide, sondern auch für Tonikas. Dann kann es gut sein, daß dein erstes Tonikzum rausgeflogen ist, als du das 2. eingesetzt hast.
      Genbankl aufsuchen und nachsehen. Ist ja alles noch da. :)
      Meister des Schokimods


    • Hmm, also irgendwie kann ich bisher nicht so ganz nachvollziehen, wieso die Leute von dieser Spielereihe so begeistert sind (ich habe jetzt das 3. Kapitel beendet). Es stimmt zwar, dass das Spiel mit der einen oder anderen netten Besonderheit aufwarten kann, aber ein überzeugendes Argument dafür, dass es eines der besten Spiele überhaupt sein soll, konnte ich bislang nicht entdecken. Die Atmosphäre jedenfalls scheidet diesmal als schlagendes Argument aus, da es viel zu bunt ist, als dass man Bioshock als "mystisch" oder "bedrückend" bezeichnen könnte. Ganz im Gegenteil, ich fühle mich irgendwie an Overlod erinnert, wobei ich nicht sagen kann, wieso ich immer wieder diesen Eindruck habe.

      Was ich dem Spiel aber zugute halte, ist die Kombination der vielen kleinen Gimmicks. So macht es durchaus Spaß durch die einzelnen Sektoren zu sprinten, und seine zwar nicht allzu vielfältigen, aber dafür überraschend offensiven Gegner zu fotographieren und anzugreifen. Gleiches gilt für die statischen Verteidigungen, die ich grundsätzlich hacke, anstatt sie zu zerstören. Man ist durch deren zumeist überraschenden und wohl durchdachten Platzierung gezwungen sich einen Plan zu erdenken, um möglichst unfallfrei an deren Position zu gelangen und sie anschließend auszuschalten.

      Das einzig wirklich nervige dabei ist jedoch, dass sich die Levels beim Hacken stets gleichen. Wenn man wie ich Spiele wie COGS gespielt hat, sind diese Hacks alles andere als schwer. Von den geschätzen 60 Hacks, die ich bisher geschafft habe, sind nur 3 schief gegangen, wobei ich mich nur ein einziges mal wirklich verbaut hatte (mir fehlte eine Röhre). Von daher würde ich mir erheblich mehr Vielfalt in diesen Dingen wünschen, denn ein Automat, eine Waffe oder eine Kamera hat ja wohl mehr Teile in sich, als bloß diese Leitungen (man könnte z.B. Zahnräder anders anordnen oder Kabelwege neu verdrahten etc.).

      Die Geschichte um die Plasmide und Tonika hingegen sehe ich bis jetzt etwas durchwachsen. Wenn ich die Kernstory des Spiels richtifg deute, sind sie es, die die aktuelle Situation verursacht haben. Von daher kann ich nur hoffen, dass der Umstand, dass man als Spieler diese Dinge nutzt auch eine gewisse Auswirkung auf die Geschichte hat (sprich: am Ende muss es irgendwelche Konsequenzen haben, dass man sich mit den Dingern ausgerüstet hat). Besser finde ich da die Möglichkeit bei den kleinen Mädchen zu entscheiden, ob ich der böse Onkel sein will, oder der gute. Für den derzeitigen Durchlauf habe ich mich für die gute Seite entschieden, was mir bisher keine erkennbaren Nachteile eingebracht hat. Aber auch hier wäre es doch wünschenswert, wenn das Ende des Spiels sich am eigenen Vorgehen orientiert.

      Insgesamt gesehen ist Bioshock 1 ein durchaus gutes, aber keinesfalls überragendes Spiel (zumindest nicht bis einschließlich Kapitel 3). Ich hoffe daher mal, dass in den späteren Levels noch irgend etwas unvorhergesehen Bedeutendes passiert, was den ganzen Trubel und die Begeisterung rechtfertigt. Sollte das Niveau aber auf dem bisherigen Level bleiben, würde ich das Spiel lediglich mit einer 7 von 10 bewerten, und das ist eben nur Durchschnitt. ^^
    • Ach, spielerisch ist es ganz nett, aber nicht überragend. Witzig wird es halt später wenn man seine ganzen Plasmide kombinieren darf usw.
      Find die Grafik eigentlich ansprechend für das Alter des Spiels und auch immenroch passend.
      Ja, die beiden Minigames werden relativ schnell dröge, aber was will man sonst machen? Über das alte Rollenspielsystem, dass sowas Skill abhängig ist, beschwert man sich dann ja auch :D
      Auch wenn man immer gerne sagt der Weg ist das Ziel, trifft es auf Spiele meistens nicht zu und Bioshock glänzt einfach richtig gut mit seinem Ende.
      Also, würdest du bitte so freundlich sein, erst das Spiel zu beenden bevor du eine Wertung abgibst ;)
    • Naja obs bedrückend ist oder nicht, ist ja unterschiedlich von Person zu Person.
      Ich zucke jedenfalls zusammen, wenn wieder über mir Beton runter bröckelt oder das laute Murren der Big Daddys durch die Hallen zieht.

      Auch diese verrückten Personen, ihr Handeln und vor allem ihre Motive sind so befremdlich, dass es mich abstößt, besonders der erste Akt mit dem Artzt.
      Die bunten Farben und der generelle Styl nunja dies machts für mich eher erträglich, zudem finde ich es sehr stimmig und passt zum Setting, welches generell sehr interessant ist.

      Aber du hast schon recht, so manchen stößt es eher ab, wenn ehr etwas "mystisch" oder "bedrückend" vernuted hat. Hab mit pacjan letztens beim BF 3 zocken drüber gesprochen und er hat Bioshock auch ausprobiert und ähnlich wie du auf die Farbgebung reagiert und es schnell wieder beiseite gelegt.

      Was mich halt am meisten motiviert ist, heraus zu finden was dort nun wirklich passiert ist und wie die vielen, wenn teils auch nur in Tonaufnahmen auftauchenden, eventuell schon verstorbenen Personen zu einander passen.
      Da kommen immer wieder neue Elemente oder andere kleinen Storyhappen dazu, auch um eher unbedeutene Personen, doch immer im Kontext zur Hauptstory.
      Diese Suchen und finden der Tonaufnahmen ist wirklich herrlich, auch ist halt die Syncro echt gut, die verrückten Charaktere werden mMn super eingefangen. :thumbup:

      Das Spielprinzip ist anfangs sehr schön abwechslungsreich, aber mit der Zeit ähnelt sich vieles und es wird dröger, zieht sich etwas.

      Aber wie gesagt die Erzählweise motiviert immer weiter zu spielen. Auch erzählt jeder Level irgendwie auf seine Weise eine eigene Story. Die vielen zusätzlichen Lautsprecheransagen oder die Gespräche der Splicer oder sonstige zu hörenden Elemente bringen einem die Welt da unter immer näher. Wirklich top diese Erzählweise, irgendwie mal was ganz anderes, nicht so direkt.

      Man muss selbst aktiv sein suchen, schauen und puzzelt sich so immer mehr ein Gesamtbild zusammen, wobei man trotzdem immer im Unklaren gelassen wird und ab und an wieder Storybrocken rein kommen, die neu sind bzw. das Puzzel wieder durcheinander bringen.

      Ich weiß nicht, wie weit ich jetzt insgesamt bin bzw. in welchem Akt/Level. Bin da wo man die Lava neben den wasserröhren sieht, wo halt alles wie einen Fabrik bzw. eine Grube aussieht.
      Da ich ja schon viel gelesen hab, dass grad das Ende bzw. der irgendwann auftauchende Twist das Hauptelement desd Games ausmacht, werde ich auf alle Fälle weiter spielen und möchte ja auch wissen, was nun los war.

      Aber nochmal spielen würde ich es wohl aus jetziger Sicht nicht, da das eigentliche Spiel / Spieldesign sich zieht und wiederholt.

      Aber zur Grafik kann man immer noch sagen top, trotz des Alters. Wirkt wie aus einem Guss und die Wasser und sonstigen Effekte sehr immer noch taufrisch aus und auch sonst ist die Technik mal im Vergleich zu einem neueren Homefront mMn weit überlegen.

      Momentan stimmen die für mich wichtigen Storyshooterelemente wie Atmo, Charaktere und Story, aber auch wegens dem mittlerweile drögen Spieldesign bzw. durch dessen Überziehung der Länge (was aber ja eventuell für die Story bzw. ihre Wirkung wichtig ist, keine Ahnung :ka: ) bzw. den Wiederholungen würde ich es derzeit nicht zu einem absoluten Toptitel wie beispielsweise den neuen Batman Titeln zählen.

      Aber vielleicht ändert sich dies ja noch. ^^
    • Joah, JETZT wird es dann doch mal interessant. Ich habe gerade Kapitel 5 (Hephaestos) abgeschlossen und muss sagen, DAS war jetzt so nicht zu erwarten. Sicherlich ist es nicht überraschend, dass die Dinge nicht ganz so sind wie man sie sieht, aber diese spezielle Wendung hat mich dann doch überrascht.

      Nicht weiterlesen, wenn die Story bis hierhin (Kapitel 5) nicht bekannt ist.

      Spoiler anzeigen
      Allerdings muss ich auch sagen, Fontaines Tod habe ich die ganze Zeit angezweifelt, weil dessen Leiche nie gefunden wurde. Von daher habe ich fest damit gerechnet noch irgendwann auf ihn zu treffen. Eine der Fragen die jetzt aufgeworfen werden ist, wer war in der gesprengten Tauchglocke?

      Eine weitere Frage ist, wie geht die Story an dieser Stelle eigentlich weiter, wenn man die Mädchen vorher nicht rettet sondern tötet? Ich kann eigentlich nicht glauben, dass Mama Tenenbaum dann immer noch so freundlich ist (wobei die Story an dieser Stelle auch diesen speziellen Punkt möglich macht, denn es müssen ja nicht alle Kinder verwandelt worden sein, sodass noch welche im Unterschlupf rumkrabbeln können).

      Und die ganzen philosophischen Fragen spreche ich gar nicht erst an, denn die wären dann doch zu viele. ^^

      Die Zwischenwertung (ja ich weiß, Twilight :rolleyes: ) liegt damit bei 8 von 10, mit guten Aussichten auf mehr. Vorausgesetzt natürlich, das Ende ist wirklich so gut, wie Ihr hier das angedeutet habt. :kaffee:
    • Ich glaube aber, die ganzen hohen Bewertungen hinsichtlich der Story bezogen sich grad hier auf diese Stelle, zudem so etwas ja grad hauptsächlich fast nur im Medium des Spiels an sich so in dieser Intensität möglich ist. Sprach ja auch MrKaese so mal an und nun kann ich endlich verstehen, was und wie er es gemeint hat. :w00t:

      Bin jetzt ca. 1 Level weiter.
      Der Spoiler bezieht sich aber auch nur auf die von dir geschilderte Szene.
      Ich muss sagen, ja ich war auch echt überrascht, aber ...

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      ... dass ich ein solches Baby bin, hab ich mir fast schon gedacht, grad nach der Szene mit der getöteten Tänzerin. Auch einige letzten Andeutungen Ryans waren fast schon zu deutlich.
      Viel cooler ist da aber dann die spätere Erläuterung, warum dies mit der Tänzerin überhaupt nötig war. :thumbup:

      Das Fontaine = Atlas ist nunja, da hatte ich eine Vermutung, als ich einmal ne Nachricht von Fontain gefunden hab und es die selbe Stimme wie die von Atlas war. Aber den Tod von Fontain später hab ich wiederum geschluckt, bin halt leichtgläubig. ^^
      Deshalb wars ne Überraschung, aber wiederum auch wieder eine Bestätigung.

      Was ich aber krass fand, war die Tötungsszene von Andrew. :mellow: Hab echt geschluckt, war schon heftig, wollte dann auch erstmal das Game beenden und sacken lassen, ging aber nicht, man konnte hier nicht speichern, hab dann erstmal paussiert und eine geraucht.
      Und bei dem folgenden senieren über die Szene immer wieder, den Spruch geitsig wiederholt, "Wer frei ist hat die Wahl, wer "... (weiß den Rest nicht mehr 100%ig) ... wer versklavt ist befolgt Befehle; oder so ähnlich.

      Und nunja da kam mir das mit den Little Sisters in den Kopf, warum hatte ich hier die Wahl?????
      Hoffe da kommt dann noch eine Erklärung.


      Großartig finde ich jetzt nach dieser Szene, ja die ganzen Funksprüche, Kommentare, Werbeschilder oder Tonbänder. Alles reimt sich immer mehr zu einem Gesamtbild zusammen, viele Dinge werden zunehmend erklärt.
      Das macht echt Spaß, auch wenn man spieldesignmäßig nicht suchen möchte (die Levels sind ja ziemlich groß und verzweigt), da sich alles wiederholt, so sind es die Storyhappen doch immer wieder wert, jeden Winkel ab zu suchen.
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      Muss mich mal bei Lucius entschuldigen, mit dem "Ende" von Bioshock meinte ich eigentlich die Szene mit Andrew Ryan, alles was danach kommt ist mir irgendwie nicht so im Gedächtnis geblieben. Erwarte da also bitte nicht soviel :rolleyes:

      Hier ist nochmal die Szene für Filusi. Einfach einer der besten Momente in der Spielegeschichte :thumbup:

      Ohne euch zu spoilern, aber wenn ihr die Little Sisters rettet kriegt ihr lediglich die geschenke von tanenbaum, der Bosskampf ist etwas anders und eine andere Endsequenz, als wenn ihr sie aussaugt.
    • Na toll Twilight. Erst kündigst Du das Ende mit Pauken und Trompeten an, und dann meintest Du nur die Halbzeitpause? :Motz:

      Dafür lass ich Dich im Zug stehen, gleich neben meinem Sitz. Das haste jetzt davon. :baeh:

      Spoiler anzeigen
      Ich spiele jetzt trotzdem zu Ende, schließlich wollen wir jetzt wissen wie es ausgeht. :kaffee:


      Edit vom 15.05.2012:

      Schade, schade muss man sagen, das Spiel ist zu Ende. Und schade, schade, dass es am Schluss dann doch etwas abgebaut hat. Nach der überraschenden Wendung im 5. Kapitel in Hephaestos taten sich in meinen Augen gleich mehrere Möglichkeiten auf, aus denen sich ein gutes Ende hätte basteln können. Doch leider, leider wurden diese nicht konsequent ausgenutzt.

      Zum Glück habe ich mir bei der Steam-Weihnachtsaktion schon den zweiten Teil gesichert, sodass ich demnächst schauen kann, wie sich die Story fortsetzt. Raum genug zur Spekulation bleibt ja, denn nicht alle Leute haben Rapture als Leiche verlassen. ^^

      Ach ja, die Wertung. Für mich ist es dann bei der 8 geblieben. Das nicht ganz ausgefeilte Ende und die zum Schluss hin nervigen Wiederholungen bei den Gegnern und dem Design machen es dann doch schwer Bioshock als einen der Weltbesten Story-Shooter zu betrachten. Dennoch kann ich jedem Interessierten empfehlen das Spiel mal zu spielen, denn mit seinen vielfältigen Möglichkeiten lassen sich verschiedene Spielweisen umsetzen. :thumbup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Brax ()

    • So habs nun auch geschafft, *puh*

      Nee, im Ernst die letzten Level nach der Wende ziehen sich doch extrem, wären da nicht die Storyhappen, welche man suchen kann oder die Funksprüche oder das Leveldesign welches ja auch über die Welt da unten bzw. ihr vorheriges Dasein berichtet, ich wär wohl abgesprungen.

      Kann keinerlei Röhren mehr sehen. :pinch:

      Aber der letzte Level (also die Rumlauferei vor dem letzten Kampf) wie auch das letztendliche Ende haben mich dann nochmal so richtig entlohnt.
      Hätte bei der düsteren Welt, den grausamen Motiven der Leute und der Darstellung der vielen und übelst negativen Charaktereigenschaften, welche aus Menschen Monster machen können, gar nicht mehr mit so einem schönen Ende gerechnet, welches grad mich als Vater bewegt hat.
      Toll. :love:

      Schade aber, dass sie die mir wichtigste Frage (siehe ein Spoiler von mir) dann doch nicht beantwortet haben.

      Lucius Vantarius schrieb:

      und die zum Schluss hin nervigen Wiederholungen bei den Gegnern und dem Design machen es dann doch schwer Bioshock als einen der Weltbesten Story-Shooter zu betrachten. Dennoch kann ich jedem Interessierten empfehlen das Spiel mal zu spielen, denn mit seinen vielfältigen Möglichkeiten lassen sich verschiedene Spielweisen umsetzen.


      Das kann ich so unterschreiben, wobei ich doch MrKaese zu stimmen muss, dass es grad ein passionierter Gamer fast gespielt haben muss, zumindenst bis zu dieser Schlüsselszene bei ca. 2/3 der Spiellänge.
      Denn so eine Story bzw. deren Intensität kann nur das Medium Spiel hierbei so rüber bringen. Auch grad deshalb würde ich, für mich selbst, schon Bioshock zu einem Teil als Kunst bezeichnen.

      Die kreativen Jungs dahinter scheinen sich jedenfalls gehörig eine Birne gemacht zu haben.

      Ob ich nun Bioshock 2 noch irgendwann mal kaufe und spiele, nunja das weiß ich nach den Längen nicht wirklich. Auch ist diese grausige Stimmung da unten, wie schon geschrieben, nicht so meins.

      Aber auf BioShock Infinite freue ich mich nun umso mehr. :w00t:
      Ich hoffe da schaffen sie wieder so eine erforschungswürdige Welt und eine Story, welche zu überraschen und verblüffen mag. :mampf:

      EdiT:

      Eben beim Rauchen hat sich dann doch noch eine Frage für mich aufgetan:
      Spoiler anzeigen
      Was bzw. wer hat denn dazu geführt, dass Tennenbaum sich so radikal verändert hat?
      Habe ich etwa doch eine oder mehrere Tonbänder nicht gefunden oder falsch interpretiert? :confused:
    • Spoiler anzeigen

      Filusi schrieb:

      Und nunja da kam mir das mit den Little Sisters in den Kopf, warum hatte ich hier die Wahl?????
      Hoffe da kommt dann noch eine Erklärung.
      Naja, du wurdest ja nur darauf geeicht in bestimmten Situatioen eine bestimmte Handlung auszuführen auf die du konditioniert wurdest, dein Weg wurde dir aber nicht wie einem Roboter von vorne bis hinten einprogrammiert, deshalb musste Fontaine dich ja auch ein bisschen auf dem herkömmlichen Weg manipulieren, damit du überhaupt erst in die Situation kommst in der deine Konditionierung greifen kann.

      Ich meine, die Story an sich ist es schon wert dass das Spiel als einer der besten Story Shooter gilt, auch wenn Lucius das vielleicht anders sieht. Ich meine wir haben hier einen Milliardär der in einer Zeit in der alles möglich scheint, solange man nur über Geld verfügt, in einer Zeit in der der kalte Krieg gerade begonnen hat und jeder die Auslöschung der Menschheit erwartet, sich dazu entschließt dem allen zu entfliehen und eine utopische Gesellschaft zu errichten, frei von alle Parasiten, frei von unsinnigen Reglementierungen und Idiologie, eine Gesellschaft die eben absolute Freiheit bieten soll. Natürlich bedeutet es auf dem Weg dorthin das diese Gesellschaft schwere Zeiten durchmachen und sich selbst reinigen muss, doch am Ende stehen Wohlstand und Freiheit für alle. Und nach und nach zerfällt dieser Traum vor seinen Augen, sein Utopia entwickelt sich immer mehr zu einem Polizeistaat, angefüllt mit Drogensüchtigen Bürgern in dem eine kleine Elite die Macht hat, mit ihm, der die absolute Freiheit für sich und alle anderen Wollte, an der Spitze und am Ende wird er von einem Sklaven ohne freien Willen ermordet. Er hat sich in das verwandelt was er am meisten hasst und wird von dem getötet was er am meisten hasst und dieser jemand ist zu allem Überfluss auch noch sein Sohn. Und das alles erfährt man als Spieler nach und nach, in einer fantastisch surrealen Welt, die von der Atmosphäre her zu den besten im Shooter Genre zählt.
      Von daher, ja, Bioshock ist nicht nur eins der besten Spiele seiner Zeit, sondern auch einer der ersten Shooter von dem man wirklich sagen kann das er Kunst ist und mit jedem guten Film mithalten kann, dabei aber seine ganz eigene Erzählweise findet, ohne z.B. durchgehend mit Quicktime Events und Zwischensequenzen zu kommen und das ganze dabei eher wie einen spielbaren Film wirken zu lassen.

      Filusi schrieb:

      Was bzw. wer hat denn dazu geführt, dass Tennenbaum sich so radikal verändert hat?
      Habe ich etwa doch eine oder mehrere Tonbänder nicht gefunden oder falsch interpretiert? :confused:
      Ich weiß nicht genau welche Aufzeichnungen du genau gefunden hast und ich bin mir gerade auch nicht 100% sicher was davon erst in Bioshock 2 bekannt wird, aber sie wurde ja im 2. Weltkrieg gefangen genommen und ist dabei in Ausschwitz gelandet (sie war glaube ich Halbjüdin und ihr Vater war deutscher), dort hat die SS ihr Talent für die Wissenschaft entdeckt und dort hat sie mit 16, unter Führung ihres SS-Mentors das erste mal Experimente an Menschen durchgeführt. Ihre Familie ist damals wohl auch umgekommen und ihr Leben war selbst in Gefahr, ihre Gefühle möglichst vollständig zu unterdrücken war also die einzige Möglichkeit zu überleben, am Ende war sie im Grunde genau so gefühllos wie die Nazis.
      Jedenfalls, bei den Experimenten mit den Little Sisters ist dann nach und nach ihr Mutterinstinkt erwacht, vielleicht hat es sie auch an ihre eigene Situation von damals erinnert, so hat sie nach und nach angefangen sich dafür zu hassen was sie den Kindern antut, bis sie es nicht mehr ausgehalten hat und mit ein paar von ihnen untergetaucht ist.
      Ich bin mir allerdings nicht 100% sicher ob man alles dazu schon in Bioshock 1 erfährt, aber ich glaube schon, in Teil 2 wird es dann nur noch mal etwas konkreter.

      Filusi schrieb:

      Hätte bei der düsteren Welt, den grausamen Motiven der Leute und der Darstellung der vielen und übelst negativen Charaktereigenschaften, welche aus Menschen Monster machen können, gar nicht mehr mit so einem schönen Ende gerechnet, welches grad mich als Vater bewegt hat.
      Weist du, alleine schon deswegen denke ich das sich Bioshock 2 für dich erst recht lohnen würde, außerdem, dass man als Big Daddy seine ursprüngliche Little Sister sucht ist einfach unheimlich motivierend, sehr viel mehr als als noch in Bioshock 1, wo man zugegebenermaßen erst mal nicht so den Plan hat was man hier überhaupt treibt und warum, aber in Bioshock 2 hat man sozusagen immer die Mohrrübe vor der Nase^^
    • Ich quote mal Teile deines Spoilers, welche nichts verraten:

      Imperator Bob schrieb:

      Ich meine, die Story an sich ist es schon wert dass das Spiel als einer der besten Story Shooter gilt, auch wenn Lucius das vielleicht anders sieht.


      Imperator Bob schrieb:

      Und das alles erfährt man als Spieler nach und nach, in einer fantastisch surrealen Welt, die von der Atmosphäre her zu den besten im Shooter Genre zählt.
      Von daher, ja, Bioshock ist nicht nur eins der besten Spiele seiner Zeit, sondern auch einer der ersten Shooter von dem man wirklich sagen kann das er Kunst ist und mit jedem guten Film mithalten kann, dabei aber seine ganz eigene Erzählweise findet, ohne z.B. durchgehend mit Quicktime Events und Zwischensequenzen zu kommen und das ganze dabei eher wie einen spielbaren Film wirken zu lassen.


      Ja, bei der Story vor allem der Erzählweise, der Atmo und auch von den Charakteren, wie der generellen Soundkulisse und Grafik, kein Ding stimme ich zu.
      Aber leider ist ein Game eben nicht allein ein Element dieser Komponenten, da kommen eben auch andere Dinge rein, welche leider auf die Dauer des Spiels (welche wohl wiederum nötig für die Story ist) nicht 100%ig funktionieren.

      Spoiler anzeigen
      Bezüglich Tennebaum, nunja aus dem 1. Teil wird leider nur der Werdegang zum Monster (keine Muttergefühle etc. ersichtlich.
      Dass sie es irgendwann über hat bzw. Muttergefühle hochkommen bzw. wie dies geschieht, wird nicht genannt, hab dazu jedenfalls nichts gefunden.

      Naja, du wurdest ja nur darauf geeicht in bestimmten Situatioen eine bestimmte Handlung auszuführen auf die du konditioniert wurdest, dein Weg wurde dir aber nicht wie einem Roboter von vorne bis hinten einprogrammiert, deshalb musste Fontaine dich ja auch ein bisschen auf dem herkömmlichen Weg manipulieren, damit du überhaupt erst in die Situation kommst in der deine Konditionierung greifen kann.


      Nunja klar, so wie du es schreibst hast du recht, nur warum halt beeinflusst Atlas / Fontaine mich in dieser Situation nicht ebenfalls? ... und lenkt mich so wie er es möchte? Wie er spricht, wollte er ja, dass ich sie umbringe. Nur hier lässt er oder das Game mir die Wahl, warum?

      Da hätte ich halt gerne eine Aufklärung gehabt, auch weil in der entscheidenen Sequenz immer wieder dieser Spruch mit Sklave und freier Mensch fällt und einzig diese Sache konnte ich frei wählen. :ka:


      Imperator Bob schrieb:

      Weist du, alleine schon deswegen denke ich das sich Bioshock 2 für dich erst recht lohnen würde, außerdem, dass man als Big Daddy seine ursprüngliche Little Sister sucht ist einfach unheimlich motivierend, sehr viel mehr als als noch in Bioshock 1, wo man zugegebenermaßen erst mal nicht so den Plan hat was man hier überhaupt treibt und warum, aber in Bioshock 2 hat man sozusagen immer die Mohrrübe vor der Nase

      Nunja vielleicht später, momentan bin ich aber erstmal fertig mit Rapture, kanns nicht mehr sehen und der 1. Teil ist ja so richtig schön in sich abgeschlossen.
      Ob ich nochmal abtauchen möchte, ich weiß nicht. Vielleicht wenn etwas Zeit vergangen ist.
      Ich bin irgendwie einfach zu voll gefressen momentan.
    • Spoiler anzeigen
      Nunja klar, so wie du es schreibst hast du recht, nur warum halt
      beeinflusst Atlas / Fontaine mich in dieser Situation nicht ebenfalls?
      ... und lenkt mich so wie er es möchte? Wie er spricht, wollte er ja,
      dass ich sie umbringe. Nur hier lässt er oder das Game mir die Wahl,
      warum?
      Naja, du wurdest ja für einen bestimmten Auftrag geeicht, letztendlich hat Atlas nicht alles vorhersehen können, es ist also nötig das du deinen Weg selbst findest und dafür ist ein, zumindest bis zu einem gewissen Grad, freier Wille unerlässlich. Außerdem, wenn er dich direkt von Anfang an offen gezwungen hätte etwas gegen deinen Willen zu tun wäre es ja schwierig gewesen dich weiterhin auf normalem Weg zu manipulieren und bis zu deinem Ziel zu bringen.
    • Seit zwei Tagen beschäftige ich mich mit dem zweiten Teil der Serie. Mein Eindruck bisher; das Spiel setzt nahtlos am ersten Teil an, sodass man sich quasi wie "zu Hause" fühlt. Der Umstand, dass man gleich zu Beginn als BigDaddy durch die Gegend stapft ist dabei wohl einer der Hauptgründe dafür, denn da die Spielmechaniken beinahe die selben geblieben sind, hat man nie das Gefühl fremd zu sein. Die Story, soweit ich sie bislang erlebt habe, bewegt sich auf dem selben Niveau wie im ersten Teil. Mal schauen, ob es auch im Teil 2 den eienen oder anderen Überraschungsmoment gibt.

      Was mir bislang am besten gefällt sind die überraschend fordernden Kämpfe gegen die neuen, und zumeist erheblich stärkeren Gegner. Mir kommt es dabei nämlich so vor, dass sowohl die altbekannten BigDaddys, als auch die neuen BigSisters massiv verstärkt wurden. Letztere kämpfen u.a. auch mit dem Einsatz von Toniken und Plasmiden, was es echt anstrengend macht diese zu besiegen. Ihre Geschwindigkeit und Feuerkraft trägt schließlich den Rest dazu bei, den Spieler buchstäblich in den Wahnsinn zu treiben.

      Eine weitere Verbesserung ist der Einsatz der Kamera. Man muss jetzt nicht mehr stumpf Fotos schießen, sondern den Kampf gegen den Gegner filmen. Das heißt dann im speziellen, dass man die Aufnahme vor Beginn der Auseinandersetzung startet, und in einer definierten Zeit möglichst viele Kombos und Angriffe gegen den Gegner durchführen muss. Je anspruchsvoller dabei der Waffeneinsatz, umso mehr Punkte gibt es, und am Ende gibt es für jeden Gegnertyp bis zu 4 Boni zu gewinnen. Mir gefällt dieses System deutlich besser, da hier mehr Flexibilität möglich ist.

      Insgesamt macht es großen Spaß durch die Welten von Rapture zu stapfen, denn mit den altbekannten Tonbandaufzeichnungen wird die Geschichte um das Adam und die Little Sisters sehr unterhaltsam weitergesponnen. Und auch wenn der Übergang zwischen den beiden Teilen etwas .... Geschmackssache ist, auf das Ende bin ich jetzt schon gespannt.
    • Hätte bei der düsteren Welt, den grausamen Motiven der Leute und der
      Darstellung der vielen und übelst negativen Charaktereigenschaften,
      welche aus Menschen Monster machen können, gar nicht mehr mit so einem
      schönen Ende gerechnet, welches grad mich als Vater bewegt hat.
      Könnte mir jemand das Ende spoilern? Da ich das Spiel eh nie zu Ende spielen werde, danke!
    • Natürlich nicht. Wenn Du wissen willst wie es ausgeht, wirst Du wohl das Spiel zu Ende spielen müssen. :P

      Außerdem neigt mancher dazu jeden Spoiler zu öffnen, sodass er sich selbst um den Spielspaß bringen würde, wenn jemand Deinen Wunsch erfüllt. Von daher solltest Du besser jemanden bitten Dir das Ende via PN mitzuteilen, wenn Du schon nicht den Ehrgeiz hast es selbst zu erspielen. Mich brauchst Du aber nicht zu fragen, ich unterstütze derartige Schwächen nicht. :kaffee: