Motorsport: Formel 1, GT Series & Co.

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      Brax schrieb:

      Gefahren wird 2x in Östereich, 2x in Silverstone und jeweils 1x in Ungarn, Barcelona, Spa und Monza.
      Interessante Streckenwahl.
      Schade, dass es Hockenheim/Nürburg Ring nicht geschafft haben und ich hätte auch liebers zweimal Spa gesehen, anstatt zweimal den A1 Ring in Österreich.
      Auch wenn Spa und Monza in den letzten Saisons Mercedes Land waren Aufgrund der PS Differenzen auf den langen Geraden, der Ardennenwald sorgte immer für unterhaltsame Rennen.
      Aber vielleicht ist es Aufgrund der Streckenwahl wirklich mal das Jahr für Ferrari :D

      Brax schrieb:

      Der Herr Vettel verlässt am Ende des Jahres Ferrari. Ob er nächste Saison noch fährt ist somit unklar
      Der wird keine Formel 1 mehr fahren, da lege ich mich fest.
      Alles außer ein Top Team wird er nicht nehmen und er ist auch nicht eine Person wie Kimi, die sich mal nach Alfa Romeo runterdelegieren lässt.
      Mercedes ist voll besetzt mit guten Fahrern und bei Red Bull würde er mit Verstappen konkurrieren und die Blöße würde er sich nicht geben. McLaren hat selber genug Talente in der Hinterhand und hat unlängst von Renault auf Mercedes Motoren gewechselt und wird da auch einen Fahrerplatz an einen Mercedes Talent abdrücken dürfen. Renault ist zu geizig sich ihn zu leisten und das Auto auf einen kompetativen Stand zu entwickeln. Alle anderen Teams sind inzwischen Feeder Rennställe von Mercedes und Ferrari.
      Mental wirkt er gebrochen. Er hat in dem Sport alles erreicht damals mit Red Bull und seit seinem Farhfehler in Hockenheim, wo er in Führung liegend ausgeschieden ist und Hamilton damit die Meisterschaft schenkte, war er nicht mehr derselbe.
      Vielleicht sehen wir Vettel in ein paar Jahren in der Le Mans Meisterschaft, aber von der Formel 1 wird er sich verabschieden.
      Hut ab vor Leclerc. Seine Leistungen in der Formel 2 waren ja schon abartig gut, aber wie schnell er sich dann bei Alfa Romeo eingefahren hatte in dem einem Jahr und letzte Saison nur ein paar Rennen im Ferrari benötigte, um den vierfachen Weltmeister regelmäßig die Strin zu bieten und darüber hinaus.
      Sobald er mal einen titelfähigen Bolliden hat ist alles drin.

      Tja 2020, die letzte Saison mit den aktuellen Regularien. In den bisherigen Zyklen waren sich die Teams in solchen Saisons immer am nähesten, da die Autos ihr Entwicklungsende erreichten und sich die Teams eher auf die Entwicklung für die neuen technischen Änderungen konzentrierten.
      Aber auch mit der Streckenauswahl sehe ich nicht, wie jemand Hamilton und Mercedes gefährlich werden könnte. Dafür war der Vorsprung in den letzten Jahren zu groß.
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      Nappi schrieb:

      Wurde das neue Regelwerk nicht auf 2022 verschoben?
      :stimmt:
      Hast recht, das hatte ich schon irgendwie wieder verdrängt die Nachricht.

      Wie lange hat Sky eigentlich noch die TV Rechte in Deutschland?
      Kann mir nicht vorstellen, dass es noch einmal so einen exklusiven Deal geben wird für Sky, dafür ist der markt hier im Land zu groß.
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      3 Jahre glaub ich. Der Deal ist taufrisch. Von letzter Woche oder so. spiegel.de/sport/formel1/forme…b8-4f1a-92c8-8d2ca8628073
      Sky ist ja Zwischenzeitlich ganz aus der F1 ausgestiegen, als Trotz-Reaktion, weil man keine Exklusivrechte bekommen hatte. Nachdem dann aber wohl Hunderttausende Abos gekündigt wurden, hat man sich in der laufenden Rechte-Periode wieder eingekauft und jetzt wohl richtig Geld in die Hand genommen, um für die nächsten Jahre Exklusivrechte zu bekommen.

      Ansonsten sei angemerkt, dass letztes Jahr Ferrari auf den Power Strecken dominiert hat, weil der Motor (mit vermutlich nicht ganz legalen Mitteln) am Mercedes vorbeigebracht wurde.
      Verdächtigerweise gab es dann im Winter einen Deal zwischen Ferrari und der FIA (Beratung beim Thema Motoren und Hilfe bei der Entwicklung CO2 neutraler Treibstoffe) und in Barcelona war von der Ferrari-Power nichts mehr zu sehen.
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      Norkzlam schrieb:

      3 Jahre glaub ich. Der Deal ist taufrisch. Von letzter Woche oder so.
      Ah, schade.

      Norkzlam schrieb:

      Ansonsten sei angemerkt, dass letztes Jahr Ferrari auf den Power Strecken dominiert hat, weil der Motor (mit vermutlich nicht ganz legalen Mitteln) am Mercedes vorbeigebracht wurde.
      Naja, China (zum Teil), Aserbaidschan und Kanada sind auch Hochgeschwindigkeitsstrecken und da hatte Mercedes die Nase vorn zu Saisonbeginn.
      Aber ja, Spa, Monza und Mexiko konnte Ferrari dann für sich entscheiden. Ferrari bringt ja zum Sommer immer ein Motorenupgrade raus, um im heimischen Monza sich gut zu präsentieren und ja, zu dem Zeitpunkt lag ihr Motor PS technisch vor dem von Mercedes.
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      Ich zitiere mich mal selbst:

      Flo78 schrieb:

      Also ich habe früher (so von anfang der 1990er bis ca. so 2010 rum) wenn möglich fast jedes Rennen geschaut aber irgendwann ging mir dieser ständige Regeländerungswahn nur noch auf den Senkel. Das mann die Regeln an den technischen Fortschritt anpasst war ja schon immer so aber dieses dann einsezende unnötige mit der Brechstange alles ändern zB. Reifenwechsel erst erlaubt dann wieder verboten, das selbe mit dem Tanken, dann wird hier am Qualifying rumgeändert dann dort, usw. Jedes Jahr ein neuer Schwachfug das ist mir irgendwann zu blöd geworden so das ich inzwischen praktisch gar nicht mehr schaue. :Motz:
      Von daher sehe ich jetzt das Positive, das es nicht mehr auf RTL zu sehen sein wird hat zumindestens den Vorteil das wir Heiko Wasser und den besonders unsäglichen Kai Ebel nicht mehr ertragen müssen. ;)

      "Arbeiten im Büro das ist wie Sex in der Ehe, am Anfang gibt man sich Mühe und hat Spaß und nach ein paar Jahren macht man immer das selbe und ist einfach nur froh wenn Feierabend ist"


      -Bernd Stromberg- :thumbsup:
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      Flo78 schrieb:

      besonders unsäglichen Kai Ebel
      Aber wer lässt uns dann über Anzüge aus der Kategorie "Geht-mal-garnicht" fremdschämen? :D



      Und was stört dich an den nicht technischen Regeländerungen?
      Die hat es in dem Sport schon immer gegeben von Beginn an und sind meistens aus Sicherheitsgründen und zur Verbesserung der Unterhaltung.
      Tanken und Reifenwechsel waren auch schonmal vor den 90ern aus dem Reglement gestrichen gewesen.
      Wenn sich die Hälfte der Teams eine hochmoderne Tankanlage, die nicht in Flammen aufgeht, nicht leisten kann und sehr viele Überholmannöver nur noch in der Box stattfinden ist das doch nachvollziehbar, oder?
      Über die Reifenänderungen mit Slicks zu Rillen, Verschleiß und zurück zu Slicks kann man gleich mehrere Absätze schreiben. Im alten Qualifying System ist auch gerne mal die ersten 20-30 Minuten nichts passiert für die Zuschauer, jetzt ist die Stunde wenigstens sinnvoll gefüllt.
      Und wenn eine Änderung weder die Sicherheit verbesserten, noch Kosten eingespart und auch für die Zuschauer keinen Mehrwert hatten, sind die auch sehr schnell wieder weg. Man erinnere sich an das eine Qualifaktionssystem, was nur 1 Rennen überdauerte, bevor man es wieder rückgängig machte.
      Letztendlich kämpfen solche Regeln immer gegen den technischen Fortschritt und versuchen die Balance zwischen Innovation und Unterhaltung zu wahren.
      Klar war das damals geil und anders, wenn die Teams gleich 3 oder 4 V12/10 Motoren geschrottet haben an einem Wochenende, aber der technische und wirtschaftliche Stand ist heutzutage ein anderer.
      Geblieben ist aber immer das Duell auf der Strecke zwischen den Fahrern und der Innovationskampf zwischen den Teams, aller Regeländerungen zum Trotz.
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      Nappi schrieb:

      Früher war halt immer alles besser. :P

      Es gibt halt gefühlt deutlich weniger, die ausscheiden. Das macht es schon ein wenig langweiliger. Und eigentlich scheidet niemand mehr aus, weil plötzlich der Motor brennt.
      Außer 2016, weswegen Hamiton dann die WM letztendlich verloren hat :P

      Persönlich schätze ich auch, dass Vettel nach dem Jahr aufhört, weil kein Platz in einem Top team mehr frei wird und dann macht es für einen 4fachen Weltmeister auch keinen Sinn mehr - abgesehen davon, dass er gerade wieder Nachwuchs bekommen hat und er auch schon anklingen lassen hat, dass durch Corona er gesehen hat, dass es vielleicht doch wichtigere Dinge im Lbene gibt.


      Twilight schrieb:

      Norkzlam schrieb:

      3 Jahre glaub ich. Der Deal ist taufrisch. Von letzter Woche oder so.
      Ah, schade.

      Norkzlam schrieb:

      Ansonsten sei angemerkt, dass letztes Jahr Ferrari auf den Power Strecken dominiert hat, weil der Motor (mit vermutlich nicht ganz legalen Mitteln) am Mercedes vorbeigebracht wurde.
      Naja, China (zum Teil), Aserbaidschan und Kanada sind auch Hochgeschwindigkeitsstrecken und da hatte Mercedes die Nase vorn zu Saisonbeginn.Aber ja, Spa, Monza und Mexiko konnte Ferrari dann für sich entscheiden. Ferrari bringt ja zum Sommer immer ein Motorenupgrade raus, um im heimischen Monza sich gut zu präsentieren und ja, zu dem Zeitpunkt lag ihr Motor PS technisch vor dem von Mercedes.
      China hat nur eine sehr lange Gerade, so viel „gerade aus“ hat die dann aber nicht.

      Aserbaidschan hätte Ferrari zunächst auch die Pole Position geholt, wenn Leclerc nicht gecrashed wäre sowie ein anderer Fahrer - dadurch wurde das Qualiyfing soweit nach hinten verzögert, dass sich die Streckentemperaturen zugunsten Mercedes geändert haben.
      In Kanada hat Ferrari die Pole Positon geholt.

      Ferrari hatte letztes Jahr vor allem Probleme mit den Reifen, sie haben einerseits nicht immer gut das Reifenfenster hinbekommen und hatten andererseits ein sehr unruhiges Heck, was gerne viel gerutscht ist, weswegen der Reifenabrieb im Rennen zu hoch war.

      Das Auto war auf „geraden“ Strecken gut auf einer Runde, im Rennen selber hatten sie auf die Distanz gerne Probleme.
      Aber richtig dominiert hat Ferrari auf keiner Strecke, da war Mercedes immer das bessere Gesamtpaket.


      Ich selber bin ja schon sehr gespannt auf den Grand Prix - ich verfolge ja generell immer das aktuelle Geschehen um, welches Team welche Updates bringt usw.. Gerade für das 1. Rennen dürfte es spannend werden, wenn es regnet - und selbst wenn es nur am Freitag ist und dann die Trainignszeit verkürzt wird. Das hilft generell, dass das Feld enger zusammenrückt bzw. Es Überraschungen gibt.
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      Ich gehe davon aus, dass Vettel sich offiziell erstmal eine Auszeit nehmen wird. Ob er dann nach einem Jahr nochmal zurück kommt, wird je nachdem welche Angebote vorliegen entschieden.

      Den Ausstieg von RTL empfinde ich als keinen großen persönlichen Verlust, dass ich die Rennen bei RTL verfolgt habe ist bestimmt 20 Jahre her. Also seitdem es bei Premiere lief, hab ich es eigentlich dort geschaut.
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      Die Silberpfeile sind dieses Jahr in Schwarz unterwegs. Finde es bei solchen Aktionen immer schwierig, ehrliche Unterstützung und Marketing zu trennen.

      Bezüglich Vettel glaube ich auch, dass der aufhören wird. Er ist nicht der Typ, der just for fun mit irgendeinem mittelmäßigem Auto um die goldenen Ananas fährt. Und bei den Top-Teams gibt es keine Optionen.
      Ich bin allgemein gespannt, wie "harmonisch" es dieses Jahr bei Ferrari zugehen wird.
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      Norkzlam schrieb:

      Die Silberpfeile sind dieses Jahr in Schwarz unterwegs. Finde es bei solchen Aktionen immer schwierig, ehrliche Unterstützung und Marketing zu trennen.
      Klar machen die das teils auch aus PR Gründen, andererseits setzt das schon ein Zeichen - und wenn es der Firma auch wichtig ist, mit einem schwarzen Fahrer so ein Zeichen zu setzen, dann kann man das an sich nur loben. Ist jetzt per se nicht direkt was verwerfliches - wird sich halt mit der Zeit zeigen, wie sehr man das an sich ernst meint.

      Gibt jetzt aber "schlimmeres" als ob eine Firma das eher aus marketing Gründen macht oder nicht. Abgesehen davon verschreckt das immer einen Teil deiner Zielgruppe, so easy ist das dann auch nicht für die. Sie könnten es sich auch leichter machen.
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      SnaxeX schrieb:

      Norkzlam schrieb:

      Die Silberpfeile sind dieses Jahr in Schwarz unterwegs. Finde es bei solchen Aktionen immer schwierig, ehrliche Unterstützung und Marketing zu trennen.
      Klar machen die das teils auch aus PR Gründen, andererseits setzt das schon ein Zeichen - und wenn es der Firma auch wichtig ist, mit einem schwarzen Fahrer so ein Zeichen zu setzen, dann kann man das an sich nur loben. Ist jetzt per se nicht direkt was verwerfliches - wird sich halt mit der Zeit zeigen, wie sehr man das an sich ernst meint.
      Gibt jetzt aber "schlimmeres" als ob eine Firma das eher aus marketing Gründen macht oder nicht. Abgesehen davon verschreckt das immer einen Teil deiner Zielgruppe, so easy ist das dann auch nicht für die. Sie könnten es sich auch leichter machen.
      Das ist halt immer Ansichtssache und wie man es verkauft. Heuchelei kann auch schon mal den gegenteiligen Effekt nach sich ziehen. ;)

      Ich nehme das Mitgefühl und die Solidarität eher einen direkt betroffenen Menschen ab als Daimler/Mercedes.



      Ich gehe nicht euren Weg - ihr seid mir keine Brücken.
      - Friedrich Nietzsche -
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      SnaxeX schrieb:

      Abgesehen davon verschreckt das immer einen Teil deiner Zielgruppe, so easy ist das dann auch nicht für die
      Weshalb auch alle Teams das Thema Menschenrechte in China, Bahrain, Aserbaidschan und und und meiden wie der Teufel das Weihwasser :thumbsup:
      Gewinnen können Sie da eh nicht.
      Diese unterschiedlichen moralischen Bewertungen werden einem immer Leute vorhalten, auf der anderen Seite is das Thema Diskriminierung in der "eigenen Welt" etwas was sie aktiv angehen können und das wäre immerhin schon ein kleiner Schritt. Kritik gegen die genannte Länder wiederum würde diesen Unternehmen Millionen kosten und auch nichts an der Situation ändern. Damned if you do, damned if you don´t.

      Aber damit haben alle Organisationen und Personen des öffentlichen Lebens zu tun.
      Oder man macht es we LeBron James, der zu den Hong Kong Protesten auch sinngemäß einfach meinte, das kostet ihm Millionen, wenn er sich dafür aussprechen würde. So kacken ehrlich muss man auch erst einmal sein ^^
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      Gaius Bonus schrieb:

      ...


      Den Ausstieg von RTL empfinde ich als keinen großen persönlichen Verlust, dass ich die Rennen bei RTL verfolgt habe ist bestimmt 20 Jahre her. Also seitdem es bei Premiere lief, hab ich es eigentlich dort geschaut.
      Ich schon, ich empfinde das immer als Verlust, wenn diverse Sportarten im PayTV verschwinden. Allerdings war die F1 in den letzten Jahren zum einschlafen. Seriensieger gefallen mir nicht. Ich wünsche mir einfach mehr Abwechslung. Mehr verschiedene Sieger und vor allem mehr Überholmanöver, die nicht das Ergebnis von irgendwelchen technischen Schnickschnack sind.

      Die F1 ist beinahe so öde wie Fussball. Acht Meistertitel für den FC Bayern in Folge sagt alles. Genauso öde sind sechs Titel in Folge mit Mercedes. Das ist einfach too much. Da läuft was gewaltig falsch. So extrem sollte das nicht sein. Aber wie auch immer. Sky lege ich mir garantiert nicht zu.
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      Twilight schrieb:

      SnaxeX schrieb:

      Abgesehen davon verschreckt das immer einen Teil deiner Zielgruppe, so easy ist das dann auch nicht für die
      Weshalb auch alle Teams das Thema Menschenrechte in China, Bahrain, Aserbaidschan und und und meiden wie der Teufel das Weihwasser :thumbsup: Gewinnen können Sie da eh nicht.
      Diese unterschiedlichen moralischen Bewertungen werden einem immer Leute vorhalten, auf der anderen Seite is das Thema Diskriminierung in der "eigenen Welt" etwas was sie aktiv angehen können und das wäre immerhin schon ein kleiner Schritt. Kritik gegen die genannte Länder wiederum würde diesen Unternehmen Millionen kosten und auch nichts an der Situation ändern. Damned if you do, damned if you don´t.

      Aber damit haben alle Organisationen und Personen des öffentlichen Lebens zu tun.
      Oder man macht es we LeBron James, der zu den Hong Kong Protesten auch sinngemäß einfach meinte, das kostet ihm Millionen, wenn er sich dafür aussprechen würde. So kacken ehrlich muss man auch erst einmal sein ^^
      Ja nein, meinte auch jetzt in der ganzen Rassismus Debatte. Money ist King - und wenn die F1 in den Ländern dort fahren mag, weil dort die Kohle ist, dann tun sie das auch. Aber wenn man danach geht, kann man auch viele andere Sportarten verurteilen. Aber ja, sie leben in ihrer "eigenen Welt".

      Immerhin ehrlich von LeBron, wobei jetzt meiner Meinung nach nicht ihr Handeln bzw. nicht-Handeln das verwerfliche ist, sondern eher das System an sich.
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      Twilight schrieb:

      Geblieben ist aber immer das Duell auf der Strecke zwischen den Fahrern und der Innovationskampf zwischen den Teams, aller Regeländerungen zum Trotz.
      Ich sehe ein das die Situation wie in den 90 ern (und prä) nicht mehr wirklich zu vertreten sind. Es gab aber viele Entscheidungen die dem Racing also dem von dir vertretenen Duell auf der Strecke nicht zuträglich waren, für mich allen voran die Beschränkung des Getriebe und Motormappings auf eine Abstimmung pro Jahr. Das hat dazu geführt das Teams sich grundsätzlich eingestanden haben das sie auf bestimmten Streckenlayouts einfach keine Chance gegen ein anderes Team haben und darauf hin auch keine Ambitionen haben das Auto ans Limit zu bringen, da spielt direkt mein zweiter Punkt mit hinein. Auf Grund der Beschränkung der Anzahl max. einsetzbaren Getriebe, Motoren und MGU's wurde die zuvor beschriebene Situation nochmals verschärft. Warum sollte ein Team das weiß das es vom Mapping her seinen Konkurrenten sowie so unterlegen und nicht Konkurrenzfähig ist die kostbaren Teile ans Limit bringen nur um den Gegner unter Druck zusetzen. Das zunhemend ausbleiben hat man die letzten 6-7 Jahre sehr gut in der Formel 1 beobachtet können. Wenn ein Fahrer 20 Sekunden hinter dem anderen herumdümpelt und plötzlich der davor fahrende ein Problem bekommt und dann der Verfolger wie aus dem Nichts 2-3 Sekunden schneller fährt als die Runden Zeiten die er zuvor gefahren ist weil sich plötzlich eine Situation ergeben hat in der er ohne große Aufwand den davor fahrende überholen kann und nur den Gap aufholen muss. Dann zeigt mir das das die Fahrer fast nie das mögliche aus den Autos heraus holen. Dazu dann noch das Mapping Problem was dazu führt das Konkurrenz Teams von den 20+ Rennen im Jahr vieleicht 3 oder 4 Rennen ebenbürtig sind und wirklich um den Sieg fahren.

      Punkt 3 Was ich nie wirklich verstanden habe ist das Reifen Thema, wenn aufgrund der Aeroentwicklung ein hinterher fahren auf niedrigsten Zeitabständen nicht möglich ist und das Problem über Jahre vorherrscht man nicht Schlappen vorschreibt die das aushalten, sprich eine so großen optimal Bereich von der Hitze her haben das sie nicht überhitzen sowie so viel Gummie haben das der Verschleiß irrelevant wird. Dann muss man Pflichtboxenstopps einführen (die es ja auch gibt) um eine Boxenstopp zu generieren wenn man nicht darauf verzichten möchte. Aber nein man etabliert Reifen welche so labil sind das sie ein extra Drama im Renngeschehen darstellen, wodurch aber jedes Rad an Rad Racing auf ein min. reduziert wird (also max 3-5 Runden dann muss man wieder mit Abstand fahren weil sie sonst überhitzen). Anstelle dem offensichtlich Probleme der überhitzenden Reifen aufgrund des Aeroabrisses des Hinterherfahrenden wegen des allgemeinen aerolasigem Chassisdesign zu begegnen, führte man sowas aberwitzige unkompetitives ein wie DRS. Wie viel Berny bei der Entscheidung mit drin steckt keine Ahnung aber man kann schon froh sein das es kein Spenkelanlagen an der Rennstecke gibt um Regenrennen zu generieren.

      Versteh mich nicht falsch Drache Twilight, ich bin nur der Auffassung das der Formel 1 in den letzten zehn Jahren auf gravierender Weise das Element des Verlangens der Fahrer schneller und besser zu sein als der der voreinem ist verloren bzw. weg entwickelt worden ist und das bezieht sich für mich nicht nur auf das Podium sonder im besonderen Masse auch in Bereichen der Platzierungen im Mittelfeld.

      Es wird sicher ein Personenspektrum geben die die jetzige Formel 1 ansprechend und spannend finden und das aus Ihrer Sicht sicherlich zu recht, ich haben sie mir und werden sie mir auch dieses Jahr noch ansehen aber ich werden sicherlich keinen Cent für TV Übertragung dafür investieren. Ich habe schon das ein oder andere Mal darüber nachgedacht mir Sky für die Formel 1 zu holen eigendlich immer auf Grund der Vorfreude in der Präsession, wurde dann aber immer nach 2-3 Rennen hart auf den Boden der Tatsachen zurück geholt und war froh es doch nicht gemacht zu haben.

      Seit nun mehr 3 Jahren erfreue ich mich an der Super GT diese gibt mir die Momente die ich seit Jahren in der Formel 1 vermisse.

      Post scriptum : sorry Drache war nicht gemeint, das Zitat war ja von Twilight :stimmt:
      Desire spawns madness. Madness collapses into disaster. Mankind never learns.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Vicious ()

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      Ersteinmal danke für den ausführlichen Beitrag Vicious :thumbup:
      Bezüglich Engine Mapping kann ich nur etwas spekulieren. In der Vergangheit haben die Ingeneure sich da sehr stark ausgetobt, angefangen von den Blow Diffusern denen man beim Lösen des Gaspedals konstant weiter Abgase zugeführt hat und somit mehr Anpressdruck aus dem "nichts herbeigezaubert" hat, bis hin zu komplett anderen Einstellungen von Rennwochende zu Rennwochenende und unterschiedlichen Leistungen im Training, Qualifying und Rennen selbst. Es war ja kein Einzelfall, dass Team XY plötzlich 1-2 Zehntel mehr gefunden hatte gegenüber den Konkurrenen ohne ein Hardware Upgrade zu installieren. Dieses Sandbagging, die Verschleierung der tatsächlichen Leistung, bzw. solche Party Modes hatten halt dazu geführt, dass man nie komplett sicher wusste, wo jetzt welches Team steht, bis es dann mal einmal ernst wurde. Der Hintergedanke war halt hier die Teams mit offenen Karten spielen zu lassen und das auch die Zuschauer wissen, wie sich die einzelnen Boliden leistungstechnisch einsortieren gleich zu Beginn der Saison.
      Was sie sich bei der Getriebeübersetzung gedacht haben erschließt sich mir allerdings auch nicht. Hier hätte es gereicht die Einstellungen lediglich für das Rennwochenende festzulegen, anstatt für die gesamte Saison.
      Wie du schon schriebst führt das dazu, dass sich beispielsweise die Teams mit weniger Downforce auch entsprechend eine hohe Gangübersetzung geben, um auf den Hochgeschwindigkeistkursen Chancen auf Punkte zu haben, aber auf allen anderen Strecken, die schnelle Kurven und viele Beschleunigungszonen haben, dann wie ein Fiat performen.

      Zu Punkt 2, die Beschränkung der kritischen Ersatzteile dient rein dazu die Betriebskosten während einer Saison zu senken. So ein Getriebe kostet halt bspw. gleich mal mehrere Millionen und das ist inzwischen kaum noch bezahlbar für die kleineren Teams, wenn davon und den MGUs/ICUs gleich mehrere von Rennen zu Rennen verschlissen werden.
      Die Formel 1 Geschichte ist gesäumt mit zahlreichen privaten Rennställen die aus dem Sport ausgeschieden sind, weil sie mit den steigenden Kosten nicht mithalten konnten. Bis auf die Werkteams sind da nur McLaren und Williams da, welche sich langfristig halten konnten und auch kompetativ waren und inzwischen humpelt auch Williams sportlich und finanziell nur noch von Saison zu Saison. In den letzten 30 Jahren ist das Feld geschrumpft und inzwischen haben wir auch, mehr oder weniger inoffizielle, Ferrari und Mercedes B Teams, um die Teilnehmeranzahl stabil zu halten. Allerdings hat es dann auch dazu geführt, dass die Werksmannschaften Unsommen in die Haltbarkeit dieser Teile investieren, sodass mechanische Ausfälle eher eine Rarität sind, als die Norm wie noch vor 20 Jahren.
      Seit Jahren wird ja die Einführung einer allgemeinen Budgetobergrenze diskudiert, aber es ist da halt schwer eine Einigung zwischen den Teams zu finden und man darf auch nicht außer Acht lassen, dass sich die Formel 1 hauptsächlich auf dem Gebiet der technologischen Entwicklung als das Non plus Ultra sieht und den feuchten Traum eines jeden Ingeneuers darstellt. Ob das so ist, darüber lässt sich streiten, für mich ist eher de Le Mans Serie.
      Ein limitiertes Budget würde halt eine künstliche Barriere gegen diesen technologischen Freigeist sein und damit gegen die DNA des Sports verstoßen.
      Auf der anderen Seite rückt damit das Feld leistungstechnisch gesehen enger zusammen und kleinere Teams können sichetablieren, ohne sich finanziell zu ruinieren. Mit so einer Begrenzung wäre dann auch eine Lockerung der Ersatzteilregel möglich.

      Punkt 3 ist dann schon ein relativ komplexes Thema :D
      Bezüglich den aerodynamischen Teilen, hier wurde ja seit 2008 viel verboten was nicht zum Front- und Heckflügel gehört. 2015 hat man ja die Heckflügel simplifiziert, in der Breite verkleinert und höher angebracht, um die Luftverwirbelungen zu minimieren. Sah aber optisch Scheiße aus, weshalb es ja 2018 wieder rückgängig gemacht, was die Grundform angeht.
      Gebracht hatte es halt auch nicht viel, da man die Entwicklung bei den Frontflügeln anscheinend verschlafen hatte. Die sind ja inzwischen dermaßen filigran und kleinteilig und sorgen für den Großteil der schmutzigen Luft. Mit den kommenden Regularien werden ja auch die Frontflügelkonstruktionen vereinfacht. Mal gucken wie sich dass dann auswirkt. Das ist halt ein ständiges Ringen zwischen den Regelschreibern und den wahnsinnigen Wissenschaftlern, die Jahr für Jahr aufs Neue Lücken in den Regeln suchen und finden.
      Bei den Reifen wurde ja auch schon mehreres ausprobiert. Wir hatten auch schon mehrfach Reifen, die ein ganzes Rennen halten sollten. Taten sie auch meistens, bis auf ein paar Ausnahmen wo sie sich dann aufgelöst haben und halt eine Sicherheitsgefahr darstellten. Oder halt 2005 in Idianapolis, wo die Michelin fahrenden Teams sich vom Start zurückgezogen hatten, weil deren Mischung die Belastung in den Steilkurven des Ovals nicht standhalten konnten, wie die Bridgestone Reifen, was zu einem Rennen mit 6 Startern geführt hatte und dem Sport einen riesigen Imageschaden gab.
      Du sprichst ja an, dass die Fahrer nicht mehr 100% geben können und die Formel 1 meint ja auch immer es ist ein Sprint über die volle Distanz, aber dieses taktische Fahren hatte man doch in jeder Epoche unter allen Regularien gesehen.
      Haltbare Reifen? Grippniveau muss gehalten werden, also fahre ich reifenschonend und halt mir den Vordermann in Schlagdistanz, um dann zum Rennende hin anzugreifen, wenn er sich nicht mehr wehren kann.
      Tanken? Im Quali mit möglichst wenig Sprit mitnehmen für eine bessere Startposition, um dann im Rennen einen Vorsprung rauszufahren, der für den zusätzlichen Boxenstop notwendig ist. Oder halt die andere Richtung wo man eher spritsparend fährt und halt nicht 100% gibt, um einmal weniger in die Box zum nachtanken zu kommen.
      Undercuts, Overcuts, taktischen Fahren gibt es in jeder Form von Rennsport und die Fahrer reizen nie ihren Wagen über die volle Renndsitanz aus.

      Thema DRS, ich mag es nicht. Es ist eine Krücke um die Lücke zwischen den Regeln und der Aerodynamik zu kaschieren. Gibt es auch in der DTM. In der WTCC und IndyCar Serie haben wir eine ptp Funktion, wo man in limitierter Anzahl mal kurzzeitig 50PS zusätzlich freischalten kann und die Formel E hat diesen unsäglichen, nutzlosen Twitter "Fan Boost", der nur nach Beliebtheit der Fahrer unter den Zuschauern geht.
      Offiziell heißt es, sowas soll das Überholen halt sicherer machen, da die Mannöver dann eindeutiger sind.
      Den Punkt sehe ich bei den heutigen Sicherheitstandard nicht wirklich und es vermindert halt drastisch den Wert eines gut ausgeführten Überholmannövers und damit auch die technischen Unterschiede zwischen den Fahrern.
      Ist es unkompetativ? Jein. Die Vorraussetzungen und Wirkung sind für alle Rennteilnehmer identisch und der bessere Fahrer weis an welchen Streckenabschnitt er angreifen kann, ohne gleich wieder gekontert zu werden.
      Wenn es die Regularien in der Formel 1 es dann mal geschafft haben die Aerodynamik und damit die Luftverwirbelungen auf den Stand vor 20 Jahren zu hauen, hoffe ich auch, dass diese Mechanik wieder verschwindet.

      Was Rennaction und das Rad an Rad fahren angeht, die Formel 1 sind halt Open Wheelers und keine Sports- bzw. Touringcars. In den Kurven mal "anlehnen" und kleinere Stöße austeilen ist halt da nicht wirklich empfehlenswert.
      Die Faszination Formel 1 ging für mich halt auch immer vom "Motorpsort am technischen Zenit" aus.
      Es sind halt reine Prototyp Wagen, an welche die Magier der Aerodynamik und Beschwörer des Verbrennungsmotors über Monate und Jahre hinweg dran gearbeitet haben. Halsbrecherische Fahrer mit übermenschlichen Reaktionsfähigkeiten, die diese technischen Wunder in einer wahnsinnigen Geschwindigkeit und unfassbarer Präzision und Konzentration über die Strecke bewegen.


      Vicious schrieb:

      Seit nun mehr 3 Jahren erfreue ich mich an der Super GT diese gibt mir die Momente die ich seit Jahren in der Formel 1 vermisse.

      In Sachen Rennaction und den Kampf auf der Strecke finde ich auch persönlich eher mehr Unterhaltung in der Sports-/Touringcar Serien. Abseits vom Rallysport und der Le Mans Serie verfolge ich die Blancpain GT3 Serie und auch die Supter GT mit am liebsten. Letzteres hat neben den unterschiedlichen Klassen, einem bunten Fahrerfeld, auch mit die interessantesten Strecken (Motegi :love: )
      Die Szene hat aber auch ihre Regelpprobleme, siehe BoP, der Balance of Power, wo das Fahrerfeld künstlich durch technische Drosselungen kompetativer gehalten wird, als es eigentlich der Fall wäre.

      Kurzum, für mich haben die Renndisziplin wie bspw. die F1 und die Super GT jeweils andere Ansprüche an ihr Produkt und ich versuche es eher im Verhältnis zu sehen, als das jetzt eine Rennserie vieles von dem wofür sie steht über den Haufen zu werfen, damit sie in einen anderen bereich, welcher bislang nicht so der Fokus war, attraktiver wird.
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      Haha zum Glück bin ich nicht so schnell mit dem tippen sonst hätte ich womöglich noch weiter ausgeholt.

      Deine Ausführung ist aber auch nicht gerade kurz geraten :D super Klasse.

      Stimmt wohl das Motor Mapping hab ich etwas stiefmütterlich angeschnitten, da wurde echt eine ganz schöne Prozession und Krämerschaft drum gemacht, das war schon übel auch für die Kundenmotor Teams, aber in dem Zuge gleich die Gearbox mit einzufrieren hätte echt nicht not getan und die Situation wahrscheinlich auf einem anderen Niveau gehalten.

      Was die Kostensenkung betrifft, die wurde wie schon gesagt auf Forderung und für die kleinen Teams eingeführt. Doch zurückblickend hat es eigentlich keinem geholfen näher an die Topteams zu kommen oder geschweige denn zu überleben. Wie gehabt bis auf Williams und McLaren und wie wir scheinbar beide der Meinung sind läuft Williams mit Krücken an beiden Armen. Trotz dessen ist das Mittelfeld nie näher an die Spitze herangerückt. Aber wie ich auch schon geschrieben hatte die Zeiten aus den´90 ern ist heute einfach nicht mehr zu vertreten (zwecks Verschleiß) da hast du voll kommen recht. Doch zwischen der Situation von damals und er Situation von heute ist sehr viel Raum in dem man einen besseren Mittelweg hätte etablieren können, meiner Meinung nach.

      Ja bei den Reifen hatte man sehr langlebige ausprobiert, diese hatten aber trotzdem noch sehr enges Temperaturfenster die sind zwar dann nicht innerhalb von 10 Runden auf die Karkasse runter geschmolzen haben. Aber aufgrund des engen Fensters haben die am Kurvenausgang trotz dessen nicht mehr Grip her gegeben als die Reifen zuvor. Da hat man mit den Turbomotoren halt auch keinen Fahrtechnischen Vorteil, außer das du keine Angst haben musst das dir die Dinger um die Ohren fliegen oder du von der Strecke rutschst weil du auf der Karkasse fährst.


      Twilight schrieb:


      Kurzum, für mich haben die Renndisziplin wie bspw. die F1 und die Super GT jeweils andere Ansprüche an ihr Produkt und ich versuche es eher im Verhältnis zu sehen, als das jetzt eine Rennserie vieles von dem wofür sie steht über den Haufen zu werfen, damit sie in einen anderen bereich, welcher bislang nicht so der Fokus war, attraktiver wird.

      Jup genau das ist der springende Punkt ( :jumping: ) jeder hat andere Ansprüche an den Sport ich sehe das Technische Konstrukt als Hilfsmittle zum Zweck, der Hingabe der Fahrer zum Rennsport. In der Formel 1 als ein sehr schönes Hilfsmittel aber auch nicht mehr. Kann deinen Ansatz aber gut nachvollziehen da es mir in anderen Bereichen genauso geht nur eben nicht im Rennsport :D .

      Ahh der Twin Ring hat es dir an getan sehr sympathische Wahl, ich persönlich habe den Okayama Circuit ins Herz geschlossen.

      Die Blancpain GT3 Serie kann man die eigentlich auch irgendwo online in voller Länge sehen ich hab immer nur die 2 Minütigen zusammen Fassungen auf der offiziellen Webseite gefunden???
      Desire spawns madness. Madness collapses into disaster. Mankind never learns.
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      Vicious schrieb:

      Warum sollte ein Team das weiß das es vom Mapping her seinen Konkurrenten sowie so unterlegen und nicht Konkurrenzfähig ist die kostbaren Teile ans Limit bringen nur um den Gegner unter Druck zusetzen. Das zunhemend ausbleiben hat man die letzten 6-7 Jahre sehr gut in der Formel 1 beobachtet können. Wenn ein Fahrer 20 Sekunden hinter dem anderen herumdümpelt und plötzlich der davor fahrende ein Problem bekommt und dann der Verfolger wie aus dem Nichts 2-3 Sekunden schneller fährt als die Runden Zeiten die er zuvor gefahren ist weil sich plötzlich eine Situation ergeben hat in der er ohne große Aufwand den davor fahrende überholen kann und nur den Gap aufholen muss. Dann zeigt mir das das die Fahrer fast nie das mögliche aus den Autos heraus holen. Dazu dann noch das Mapping Problem was dazu führt das Konkurrenz Teams von den 20+ Rennen im Jahr vieleicht 3 oder 4 Rennen ebenbürtig sind und wirklich um den Sieg fahren.
      Ich weiß jetzt per se nicht, inwiefern die Teams verschiedene Mappings wie weit neu programmieren dürfen, aber jedes Team hat mittlerweile Mappings für den Motor für unterschiedliche Situationen. Da die Formel 1 mittlerweile so zuverlässig ist, kann man sich nun mal auch keinen Ausfall leisten, wenn man um die WM kämpfen mag.
      Das Beispiel finde ich auch komisch - der hinter her fahrende holt ja auf, weil der Vordere ein Problem hat - und nicht, weil man jetzt per se spontan entschieden hat, mehr Gas zu geben.

      In welchem Kontext verwendet ihr bitte Mapping? Mit Mapping meint man eigentlich die Motoreinstellung, in welchem Modus sie fahren soll. Ihr verwendet das aber irgendwie im selben Atemzug mit dem Chassis und den Aero Entwicklungen - das sind aber alles 3 Paar Schuhe. Dass manche Teams auf manchen Strecken eher schlechter abschneiden liegt an den 3 Sachen und nicht an der Getriebeübersetzung.

      Dass es für diese Teile nur eine begrenzte Anzahl gibt, hängt aber mit Einsparungen zusammen, ansonsten würde es noch teurer werden - was ja eh schon von euch erwähnt wurde


      Twilight schrieb:

      Seit Jahren wird ja die Einführung einer allgemeinen Budgetobergrenze diskudiert, aber es ist da halt schwer eine Einigung zwischen den Teams zu finden
      Die wurde gefunden, sie dürfen absofort nur mehr 145 Mio ausgeben, ausgenommen ist Marketing, Fahrer Gehalt + Top 3 Gehälter. Das ganze soll in absehbarer Zeit noch etwas weiter runter gedrückt werden bzw. sollen auch mal die Fahrer Gagen mit rein zählen. Da soll es aber einen leichten Übergang geben. Die Einigung jetzt wegen Corona hat dazu geholfen, dass zB Renault als Werksteam drinnen bleibt.


      Vicious schrieb:

      Trotz dessen ist das Mittelfeld nie näher an die Spitze herangerückt. Aber wie ich auch schon geschrieben hatte die Zeiten aus den´90 ern ist heute einfach nicht mehr zu vertreten (zwecks Verschleiß) da hast du voll kommen recht. Doch zwischen der Situation von damals und er Situation von heute ist sehr viel Raum in dem man einen besseren Mittelweg hätte etablieren können, meiner Meinung nach.
      Ferrari wird immer eher weiter vorne bleiben, einfach weil die erfahrenenen, guten Ingeniuere weiterhin zu Ferrari & Co gehen werden. Die oben angesprochene Budgetobergrenze soll aber dazu hilfreich sein, dass das Mittelfeld näher rankommt, weil die Top Teams sich nicht mehr so sehr ihren Vorsprung ausweiten können sondern dieser immer kleiner wird.


      Twilight schrieb:

      2015 hat man ja die Heckflügel simplifiziert, in der Breite verkleinert und höher angebracht, um die Luftverwirbelungen zu minimieren. Sah aber optisch Scheiße aus, weshalb es ja 2018 wieder rückgängig gemacht, was die Grundform angeht.
      Glaub da sind die Jahre etwas durcheinandergerutscht. 2014 wurden die Chassis Regel verändert. 2017 war dann die nächste, sehr große Chassis/Aero Reform, wodurch die Autos breiter wurden und so mehr Anpressdruck erzeugt wurde. Man wollte schnellere Autos haben. Da diese Regeln aber relativ hässliche Heckfinnen (verlängerung quasi des Hecks, aber nicht des Heckflügels), wurde das 2018 verboten. Was auch fast gescheitert wäre, weil die Teams dann doch den Platz für Sponsoren sehr praktisch fanden.

      2019 wurden dann die Frontflügel vereinfacht, damit die Autos nicht noch mehr für Luftverwirbelungen sorgen, die das Hinterherfahren weiter erschwert.


      Wobei diese ganze Problematik mit den Hinterherfahren auch sehr von den Strecken abhängig ist. Das Problem existiert an sich überall, aber in den kritischen Überholungszonen (starke Bremspunkte, mechan. Grip wichtiger als aerodynam. Grip) ist es wichtig, dass die Strecke so gebaut ist, dass diese 2 Punkte wichtig sind. Deswegen wird Österreich insofern spannend, da man dort ja überholen kann. Kein Vergleich zu Australien.
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