Wirtschaftssysteme und -zusammenhänge - Globalisierung

  • Das ist falsch. Eine Immobilie werterhaltend zu unterhalten erfordert kontinuierliche Pflege und die kostet Arbeit, Zeit und Geld. Schau mal wie schnell Häuser zu Ruinen verfallen, wenn sich keiner mehr darum kümmert.


    Das steht in keinem Verhältnis. Da kommen dann auch gerne die Beispiele von irgendwelchen privaten Vermietern...

    Wenn ich es mir als Großinvestor leisten kann, z.B. irgendwo 10 hübsche Villen zu kaufen und bis auf ein bisschen pflegen muss ich nichts machen außer 10 Jahre warten und Schwups sind die Dinger ein vielfaches ihres Einkaufpreises wert, wo ist da bitte die Leistung?


    Nichtsdestotrotz musst du ja trotzdem noch ne Erbschaftssteuer drauf zahlen, was im Grunde sogar eine Doppelbesteuerung der 100k ist.


    Auch darauf wurde in dem Video eingegangen. Erbschaftssteuern auf "geringe" Vermögen sind ein Trugschluss in unserer Gesellschaft und existieren überhaupt nicht. Man kann z.B. seinen Kindern im Zeitraum von 10 Jahren 400k komplett steuerfrei schenken. Macht man das z.B. über einen Zeitraum von 50 Jahren, hat man schon 2 Millionen komplett steuerfrei vererbt.


    Glaubst du irgendein Unternehmen kann sich in der derzeitigen Fachkräftemangelkrise leisten noch zu wenig zu bezahlen?


    Frag mal die Fahrer die indirekt für Amazon fahren.


    Und mit angemessenen Steuern könnte man z.B. auch in Bildung investieren.


    Und letztlich wird ja niemand gezwungen, dort einen Arbeitsvertrag zu unterschreiben.


    Doch, z.B. vom Jobcenter und allgemein auch von in der Gesellschaft fleißig gepflegten Narrativen von faulen Arbeitslosen oder dass Leistung sich lohnt.

  • Flo78

    Aber das passiert doch von selbst. Glaubst du irgendein Unternehmen kann sich in der derzeitigen Fachkräftemangelkrise leisten noch zu wenig zu bezahlen? Die überbieten sich ja schon immer mehr.

    Ja jetzt wo es wirklich nicht mehr anders geht so langsam, die Jahrzehnte davor hat man das Gegenteil getan. Und billigst in China und co. produzieren Apple und co. nach wie vor.


    Flo78

    Und letztlich wird ja niemand gezwungen, dort einen Arbeitsvertrag zu unterschreiben. Wenn einem der Lohn zu gering ist, muss man ja nicht dort arbeiten. Den Vertrag unterschreibt ja jeder selbst.

    Ernsthaft ? Das soll jetzt dein Argument sein ? Der Niedriglöhner ist ja selber schuld wenn er arbeiten geht statt mit Harz4 zuhause zu bleiben ?

    Was kommt als nächstes, wenn einem die Lebensmittelpreise zu hoch sind zwingt einen ja keiner Essen zu kaufen ?

    Wenn das Gas zu teuer ist zwingt einen ja keiner zu heizen oder sich zu waschen ?


    Sorry John aber das merkst du hoffentlich selber was für ein Nonsens das ist.


    "Telling an atheist they're going to hell is as scary as a child telling an adult they're not getting any presents from Santa"

    -Ricky Gervais-


    "Arbeiten im Büro das ist wie Sex in der Ehe, am Anfang gibt man sich Mühe und hat Spaß und nach ein paar Jahren macht man immer das selbe und ist einfach nur froh wenn Feierabend ist"


    -Bernd Stromberg- :thumbsup:

  • Flo78

    Aber das passiert doch von selbst. Glaubst du irgendein Unternehmen kann sich in der derzeitigen Fachkräftemangelkrise leisten noch zu wenig zu bezahlen? Die überbieten sich ja schon immer mehr. Und letztlich wird ja niemand gezwungen, dort einen Arbeitsvertrag zu unterschreiben. Wenn einem der Lohn zu gering ist, muss man ja nicht dort arbeiten. Den Vertrag unterschreibt ja jeder selbst.

    Das glaubst du doch selber nicht oder? Als hätten Menschen immer alle Optionen offen sich zu entscheiden wo sie arbeiten können. Und wir reden jetzt nicht gerade einmal von Deutschland. Lass uns nach Thailand oder in Teilen Chinas gehen. Das gibt es eine Menge Menschen die haben keinen Zugriff auf Bildung wie wir und die sind froh, wenn sie soviel verdienen, dass sie gerade über die Runden kommen.

    Wenn man das dann in den Kontext stellt, wie viel darf ein Mensch an Geld besitzen und darauf antwortest du, wir hätten nicht das Recht die Grenze zu ziehen. Sorry, aber du ordnest dich da ganz klar in ein Gruppe ein, die ihre Privilegien als selbstverständlich wahrnimmt.


    Und wie Fairas schon sagte, wofür braucht ein Bezos oder Gates 100Mrd? Hinzu kommt, dass das sein Privatvermögen ist, welches er einfach irgendwo parkt, mit Anteilen an MS und Co. Bedeutet er lässt sein Geld für sich arbeiten und jeder Mehrgewinn ist immer ein Verlust für jemand anderes. Anders funktioniert das nicht. Aber da reden wir sowieso gegen eine Wand bei dir, ist ok.


    Ich hoffe wir beide werden die Zeiten nicht mehr erleben, wenn der Geldadel so mächtig geworden ist und mit privaten Mittel ganze Gesellschaftssysteme schleichend mehr und mehr steuert. Erste Anzeichen haben wir schon, dass Privatpersonen oder Unternehmen einen erheblichen Einfluss auf unsere Gesellschaft haben. Siehe Facebook und Co. . Das sind alles andere als schöne Entwicklungen, defacto haben die alle dasselbe vor wie China nur halt unter dem Deckmantel der Demokratie.

  • Wenn ich es mir als Großinvestor leisten kann, z.B. irgendwo 10 hübsche Villen zu kaufen und bis auf ein bisschen pflegen muss ich nichts machen außer 10 Jahre warten und Schwups sind die Dinger ein vielfaches ihres Einkaufpreises wert, wo ist da bitte die Leistung?

    Kaum einer wird als Großinvestor geboren worden sein. Dieses Vermögen ist dann ja vorher schon erwirtschaftet worden. Und zehn Villen zu kaufen und zu unterhalten, die Grundstücke ansprechend zu gestalten usw. die Käufer oder Mieter zu betreuen ist alles auch Arbeit und investiertes Kapital. Wenn der Wert durch Nachfrage steigt ist das doch vollkommen legitim. Er trägt ja auch das Risiko, falls der Wert aufgrund ner Immobilienblase in den Keller geht oder ähnliches.

    Man kann z.B. seinen Kindern im Zeitraum von 10 Jahren 400k komplett steuerfrei schenken. Macht man das z.B. über einen Zeitraum von 50 Jahren, hat man schon 2 Millionen komplett steuerfrei vererbt.

    Das ist ne Schenkung und geht auch so nur begrenzt bei Kindern. Ansonsten langt der Staat auch dort kräftig zu. Deinem besten Freund ne Million aus dem Lottogewinn zu schenken lässt sich der Staat extrem gut bezahlen.

    Frag mal die Fahrer die indirekt für Amazon fahren.

    Wer zwingt sie dazu? Arbeitsverträge sind Verträge zwischen zwei völlig freien Vertragspartnern. (Ich spreche hier immer von Deutschland!)

    Und mit angemessenen Steuern könnte man z.B. auch in Bildung investieren.

    Könnte man, tut man nur nicht. Genauso wenig wie in Glasfasekabel, Schienen- und Stromnetze, die Polizei oder die Bundeswehr. Allerdings wird die RBB-Vorsitzende ihrer Art gewesen sein. Wie viele völlig sinnfreien Lehrstühle an Unis werden von Steuergeldern finanziert, während wir kaum noch Lehrer für MINT Fächer finden? Ist ja nicht so, dass das Steueraufkommen in Deutschland gering wäre.

    Doch, z.B. vom Jobcenter und allgemein auch von in der Gesellschaft fleißig gepflegten Narrativen von faulen Arbeitslosen oder dass Leistung sich lohnt.

    Leistung lohnt sich auch. Immer. Wer derzeit noch auf das Jobcenter angewiesen bleibt, der kann entweder wirklich nich arbeiten oder er will es nicht. Du findest derzeit überall offene Stellen. Die Anforderungen an die Bewerber werden immer weiter abgesenkt und trotzdem müssen ganze Läden wochentags schließen, weil kein Personal mehr da ist. Eigentlich egal in welcher Branche. Und das wird sogar noch zunehmen.

    Ernsthaft ? Das soll jetzt dein Argument sein ? Der Niedriglöhner ist ja selber schuld wenn er arbeiten geht statt mit Harz4 zuhause zu bleiben ?

    Nein, der Niedriglöhner ist selbst schuld, wenn er nicht versucht einen besseren Arbeitsplatz zu finden. Mal ehrlich, wenn du so nen richtig beschissenen Arbeitsplatz hast, würdest du nicht Gott und die Welt in Bewegung setzen, um was besseres zu bekommen? Ich würde dafür sogar in ein fremdsprachiges Ausland ziehen. Wie viele Spanier usw. machen das bspw.. Uns steht ja die ganze EU offen. Und dann soll man in ganz Europa nirgendwo einen besseren Arbeitsplatz finden können, als in Ausbeuterbetrieben?!

  • Generell ist es erstmal keine Schande reich zu sein. Dieses, in unserer Gesellschaft immer noch verbreitete neutestamentalische Weltbild von wegen ein reicher Mann kommt nicht in den Himmel, ist sicher nicht mehr zeitgemäß. Ich gönne jedem ein Leben in Wohlstand. Es soll auch ruhig jeder etwas erben können, was seine Familie sich erarbeitet hat. Die Steuerfreibeträge beim Erbrecht halte ich noch für deutlich zu niedrig. Die sind eigentlich lediglich beim Paradebeispiel - Eltern vererben ihren Kindern etwas - noch angemessen. Sobald Geschwister untereinander etwas vererben und das kommt genau so häufig vor, kassiert der Staat doppelt ab. Die Grenzwerte überschreitet nach den heutigen Grundstückspreisen außerdem jede Bruchbude. Davon sind keine Millionäre betroffen, sondern meistens tatsächlich die armen Tanten, die halt am Ende ihres Lebens stehen und bisher von einer schmalen Rente oder sogar Grundsicherung gelebt haben.


    Trotzdem verpflichtet Eigentum natürlich und das sollte der Gesetzgeber viel ernster nehmen. Spätestens jetzt, da viele Menschen ihre Nebenkosten nicht mehr bezahlen können. Das wird zu sozialen Unruhen führen, welche sich die Republik doch gar nicht leisten kann. Da wird man Prioritäten setzen müssen, die hat John ja bereits aufgezählt. Den Krieg würde ich aber noch dazu nehmen, auch dieser wird zunehmend zur Disksussion stehen.

  • Wer zwingt sie dazu? Arbeitsverträge sind Verträge zwischen zwei völlig freien Vertragspartnern. (Ich spreche hier immer von Deutschland!)

    Hey John, kennst du Aldrins Kokosnuss-Insel Analogie?

    Ich erkläre es kurz.

    Es stranden zwei Personen halb verdurstet auf eine unbewohnte, kleine Insel, welche lediglich Platz hat für eine Kokosnusspalme.

    Eine Person wird früher wach als die andere und sichert sich alle Kokosnüsse auf der Insel.

    Als dann die andere Person erwacht, wird dieser eine Kokosnuss angeboten um nicht zu verdursten, muss dafür aber die Kokosnuss-besitzende Person sexuell befriedigen.


    Ist dieser Austausch ein freiwilliger Vertrag zwischen zwei freien Personen auf Augenhöhe?

    Ich mein, eine Person muss lediglich Arbeit verrichten, um das zu bekommen was sie benötigt :D


  • Nein die Analogie kenne ich noch nicht. Da habe ich aber auch glaube ich nichts verpasst, weil sie schlichtweg irreführend ist. Was aber sehr wohl stimmt ist, dass wenn mehrere Personen mit den exakt gleichen Startbedingungen auf einer Insel starten, dann wird es innerhalb kürzester Zeit immer diejenigen geben, die es verstehen durch Arbeit und Leistung ihre Ausgangsposition zu verbessern und diejenigen die nicht mehr als unbedingt nötig leisten und dadurch entweder auf ihrem Ausgangsstand verharren oder aber sogar diesen konsumieren und verbrauchen und dann bei den anderen die Hand aufhalten müssen. Das war bisher früher oder später in jeder menschlichen Gesellschaft so. Im Prinzip kannst du jegliche menschliche Handlung in Konsum oder Investition aufteilen, und zwar bezogen auf die Zukunft. Man kann das Beispiel auch in etwa auf uns alle durchaus übertragen. Denn in einer Sache, der wichtigsten und grundlegendsten von allen, sitzen wir defenitiv alle gemeinsam auf einer solchen Insel. Und das ist bisher die Zeit. Bisher hat jeder Menschen einen 24 Stunden-Tag zur Verfügung. Niemand hat mehr oder weniger. Wie du diese Zeit nutzt, bleibt dir überlassen. Du kannst sie so nutzen, dass sie einen positiven Ertrag für deine Zukunft abwirft (Investition) oder du kannst sie verbummeln, so dass sie keinen positiven Effekt für deine Zukunft haben wird. Du kannst 1000 Stunden ein Spiel spielen oder 1000 Stunden eine Fremdsprache lernen. Liegt alles in der Hand des Einzelnen. Selbst in deinem Beispiel ist das so. Die erste Person hat harte Arbeit investiert und über Stunden, bei Hitze alle Kokosnüsse zusammengetragen. Die andere Person hat unter der Palme im Schatten gelegen, gepennt und dafür gesorgt nicht ins Schwitzen zu kommen und nicht dreckig zu werden. Da ist ein kleines Dankeschön doch gar nicht so unangebracht. ;)

    Sry, für die kleine Hyperbel, aber das Jobscenter lacht dir ins Gesicht während sie deine ALG II Kürzung anfertigt, wenn du nicht die vorgeschlagenen Angebote annimmst, weil dir die Konditionen in deiner freien Entscheidung nicht zusagen.

    Meine Frage wäre dann an dich (gemeint ist hier das hypothetische "Du" einer fiktiven Person), wer hindert dich derzeit in Deutschland daran, dir selbstständig einen besser bezahlten Job zu suchen? Warum wartest du darauf, dass das Jobcenter diese Arbeit für dich erledigt, das naturgemäß sehr viel weniger Ahnung und Interesse daran hat, was für dich persönlich das Beste ist? Hey, dein Beruf ist mit eine der entscheidendsten Dinge in deinem Leben, fast nirgendwo sonst wirst du so viel Zeit investieren und du legst die Entscheidung darüber dauerhaft in die Hände irgendeines Behördenmitarbeiters, der ne monatliche Quote erfüllen muss, anstatt dich rund um die Uhr (Zeit hast du ja gerade) darum zu kümmern, irgendwo einen guten Arbeitsplatz für dich zu finden? Finde den Fehler. Würdest du deinem Sohn empfehlen, darauf zu warten, was das Jobcenter ihm so an Jobs anbietet? Ich denke eher nicht.

    Dieser Vertrag zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer findet nie auf Augenhöhe in einer Machtebene zwischen zwei gleichwertigen Verhandlungspartnern statt. Ersteres sitzt immer am längeren Hebel und hat mehr Möglichkeiten.

    Das ist aus meiner Sicht falsch. Wenn du keine Lust hast auf eine Arbeit, dann nimmst du sie eben nicht an und suchst dir irgendwo eine andere. Das "irgendwo" ist allerdings dabei der entscheidende Faktor. Wenn du natürlich darauf bestehst auf gar keinen Fall deinen Heimatort zu verlassen, weil es dir da so gut gefällt und du sowieso noch nie woanders warst, dann begibst du dich eben selbst in die Hände des lokalen Arbeitgebers. Diese Entscheidung liegt aber alleine bei dir und nicht beim Arbeitgeber.

    Früher gab es dafür, auch in Deutschland, Gewerkschaften, die als Gegengewicht dazu dienten und ganze Unternehmen lahmlegten wenn Forderungen nicht erfüllt wurden und mit der Grund sind, dass wir heute offiziell eine 5 Tage Woche mit 40 Stunden haben, aber die Gewerkschaften wurden ja weitestgehend zielstriebig kaputtgemacht.

    Diese Gewerkschaften gibt es auch heute noch. Die Frage ist nur, ob sie wirklich die Interessen ihrer Arbeitnehmer vertreten oder nicht inzwischen zu Gebilden geworden sind, die sich quasi selbst finanzieren. Wenn ich mir die heutigen Gewerkschaften so angucke, dann deren Überorganisation des DGB usw. dann kann man sich schon die Frage stellen, ob die Mitgliedsbeiträge in diesen Gewerkschaften wirklich sachgerecht ausgegeben werden. Was verdient denn heute ein Gewerkschaftsvorsitzender und was fahren die für "Dienstwagen" auf Gewerkschaftskosten. Wie viele eigene Mitarbeiter unterhalten jeweils die Gewerkschaften und was genau tun die alle eigentlich, wie viele Gewerkschaftszentralen als Immobilien unterhalten Gewerkschaften, wie viel Geld wird jährlich für Werbemittel und Klimbim, Reiseangebot und wer weiß was ausgegeben? Und in welchem Verhältnis steht das dann alles zu den Streikkassen und -geldern? Also dass die Gewerkschaften heutzutage "kaputtgemacht" worden wären, da würde ich mal ein großes Fragezeichen hinter setzen. Ob diese Gewerkschaften heute allerdings effizient im Interesse ihrer Mitglieder arbeiten ist dabei eine ganz andere Frage. Man kann das durchaus bezweifeln.

    Und nein, nicht alle sollen "reich" sein. Es reicht schon wenn niemand mehr als "reich" gilt und alle Menschen die Möglichkeit haben ein erfülltes Leben zu führen. Sicherlich sollen diejenigen, welche besondere Leistungen bringen, auch ein Stück weit besser situiert sein, aber nie in einem Ausmaße, das sie dadurch Hierarchien errichten können und der Rest sich dieser unterzuordnen hat.

    Das ist der Traum vom Sozialismus. Der ist ausgeträumt, denn er funktioniert nicht und endet immer in der Diktatur. Beispiele findest du zu Hauf in der Geschichte. Den jüngsten Versuch habe ich ja schon mehrfach genannt. Venezuela, Kuba, Nicaragua, DDR, Sowjetunion, Ostblock, China, Nordkorea, Vietnam, Kambodscha, Angola, Äthiopien, Süd-Jemen usw. usf. alle krachend gescheitert. Meine Prognose: Das nächste Land, das nun wirtschaftlich völlig abstürzen wird ist Kolumbien.

    Diese groteske Kapitalakkumulation und Oligopolbildung ist auch nicht "gut", keine normale Entwicklung, oder "richtig" und vorallem ist es kein gottverdammtes Naturgesetzt, welches unumstößlich ist.

    Derartige Hierarchien haben wir über Jahrhunderte konstruiert und gefestigt und genauso gut können diese künstlichen Konstrukte auch wieder eingerissen werden.

    Doch ist es und nein können wir letztlich nicht. Bisher hat kein Staatssystem es vermocht, das zu verhindern und dabei eine langfristig tragfähiges Gesellschaftssystem aufzubauen.


    Und das ist auch gar nicht so schlimm, weil sich das Vermögen irgendwann wieder auf natürlichem Prozess verteilt. Würde eure Theorie stimmen, dann müssten einmal emporgestiegene Familien dauerhaft über Jahrhunderte an der Spitze stehen. Die Fugger bspw. müssten dann heute noch diejenigen sein, welche die Weltwirtschaft unangefochten lenken und quasi ein Monopol inne haben. Aber weder die Fugger, noch die Medici, noch die Rothschilds, noch die Rockefellers spielen heute noch eine entscheidende Rolle, was die Lenkung der Weltwirtschaft oder ihr Vermögen angeht. Das spricht eindeutig gegen eure Theorie, dass sich einmal angesammeltes Vermögen immer weiter über die Generationen vermehren würde. Das stimmt so einfach nicht. Es verteilt sich in der Regel immer mehr auf die Erbengenerationen, wird dabei von Generation zu Generation mehr aufgeteilt und geht so nach und nach wieder in den natürlichen Geldkreislauf ein, während diese Familien ihre herausragende Stellung nach und nach verlieren. Super Reiche wie Bill Gates, Warren Buffet, Elon Musk, Jeff Bezoz, Bernard Arnault usw. sind in der Regel immer Leute, die durch ihre eigenen Gaben in kürzester Zeit einen unvorstellbaren Reichtum erwerben konnten, weil sie eben eine außergewöhnliche Gabe haben und etwas beherrschen oder erfunden haben, wozu andere Menschen nicht in der Lage waren. Wie gesagt, die Menschheit besteht eben nicht nur aus Mozarts und Einsteins. Und selbst Mozart oder Boris Becker wären nicht das geworden, was sie sind, wenn sie nicht schon in frühester Jugend ihr Kapital (24 Stunden täglich) nahezu zu 100% in ihre Zukunft investiert hätten, anstatt es zu konsumieren und das zu tun, was die meisten anderen in ihrer Jugend und Kindheit getan haben.


    Möchte hier noch einmal etwas ergänzen zu den Gewerkschaften:

    Gehälter der DGB-Bosse: Ver.di veröffentlicht, IG Bau mauert - DER SPIEGEL


    Die Gewerkschaftsbosse verdienen laut diesem Spiegel-Artikel im Schnitt 5-stellige Monatseinkünfte. Schon eine ganz schön ordentliche Stange Geld, bezahlt durch die Mitgliedsbeiträge der Gewerkschaftsmitglieder.


    Dann kann man sich ja mal anschauen, wer da eigentlich so auf den Posten sitzt. Gewerkschaftsvorsitzende des DGB ist bspw. aktuell Yasmin Fahimi und damit Deutschlands oberste Gewerkschafterin. Wodurch zeichnete sie sich bisher beruflich aus? Hatte sie besonderen Einblick in die beruflichen Tätigkeiten von Arbeitnehmern und kann auf eine eigene berufliche Laufbahn und weitgehende Erfahrung aus dem Alltag der freien Wirtschaft und dem Unternehmensalltag von Arbeitgebern und Arbeitnehmern vorweisen? Schauen wir doch mal:


    - Studium der Elektrotechnik von 1987-89

    - Studium der Chemie von 1989-98

    - 1998 Abschluss als Diplom-Chemikerin

    - 1994-2002 SPD-Unterbezirksvorsitzende Hannover-Land

    - 1999-2002 SPD-Bezirksvorstand Hannover

    - 2009-2012 stellv. Vorsitzende des SPD-Stadtverbandes Hannover

    - seit 2021 Mitglied des SPD-Parteivorstandes

    - 2014-2015 SPD-Generalsekretärin

    - 2016 Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales

    - 2017-2022 Bundestagsabgeordnete für die SPD

    - seit 2022 DGB-Vorsitzende.


    Wir sehen, Frau Fahimi hat ihre gesamte berufliche Karriere schon zu Studienzeiten in der SPD und den Gewerkschaften verbracht. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Gewerkschaftssekretärin. Sie ist von einem politischen Amt zum nächsten aufgestiegen, hat aber noch nicht einmal ein Jahr in der freien Wirtschaft oder einem Unternehmen gearbeitet. Und heute ist sie als DGB-Vorsitzende für die Arbeitnehmerrechte ganz Deutschlands zuständig und bekommt dafür ein sattes Gehalt.


    Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich habe da so meine Fragen, wann denn eigentlich in diesem Lebenslauf die nötige fachliche Kompetenz und die betriebs- und volkswirtschaftliche Erfahrung dafür erworben sein worden soll. Dafür hatte sie als DGB-Vorsitzende sofort etwas zum Ukraine-Krieg zu sagen und wendete sich strikt gegen das 100 Mrd. Paket für die Bundeswehr. Inwiefern das mit den Arbeitnehmerrechten ihrer Gewerkschaftsmitglieder zusammenhängt und in ihren Aufgabenbereich fällt, kann ja jeder für sich selbst beantworten.

  • Noch so ein Thema sind Klamotten. Außer welches Material und wo das genäht wurde keinerlei Infos.

    Wo kommt die Baumwolle her? wie wurde die angebaut? wo wurde die verarbeitet? wie und womit wurde die gefärbt? wo und wie wurde die gewebt? und wer hat dann unter welchen Bedingungen die Klamotten zusammengenäht ?

    Weiß ich als Verbraucher alles nicht, aber ich trage laut Politik mit meiner Kaufentscheidung die Verantwortung und bin damit dann Schuld an den Zuständen in den Herstellerländern.

    Ich mach das zufällig beruflich darum hier die Antworten auf deine wahrschienlich rethorischen gemeinten Fragen:


    Wo kommt die Baumwolle her:

    -> Das weiß niemand. Genausogut könntest du fragen aus welchem Borloch stammt das Erdöl aus dem das Plastik deiner Computermaus hergestellt wurde. Es gibt ein paar Zertifizeirungen, über die eine gewisse NAchverfolgbarketi hergestellt werden kann, nur In der Masse ist das nicht Rückverfolgbar. Baumwolle wird sehr viel in Indien, China, Brasilien und den USA angebaut. Mit Indien liegt man pi mal Daumen relativ nah an der realität.


    Wie wurde die Angebaut:

    -> Zu 98,3% nicht nach Bio Standard. Der Überwiegende Anteil wird afaik noch per Hand, also nicht Maschinell geerntet. Hängt auchg ein wenig mit der Struktur zusammen. Vor allem in Indien und verschiedenene Afrikanischen Ländern gibt es noch sehr viele smallhold Farmer, für die Maschienen zu teuer sind. In den USA und auch in großen Teilen Chinas wird Maschinell gerntet


    Wo wurde die Verarbeitet

    -> Ginning im Anbauland, Spinning kann in vielen Ländern Stattfinden. Dazwischen befinden sich die Baumwollagenturen, die Mengen weltweit kaufen und verkaufen. Besoender schweitzer Firmen sind da als die klassichen Rohstoffhändler sehr aktiv.

    Es wird nach qualität sortiert und nicht nach Ursprungsland. Von daher ist es nicht unwahrscheinlich, dass die Baumwolle deines T-Shirts aus verschiedenen Ländern stammt.


    Wo und wie wurde die gewebt

    -> Je nach Preislage und "Made in Label"

    Wenn es in Europa gewebt wurde, dann hat das Kleidungsstück häufig zusätzlich das Label der WEberei irgendwo angebrach, zum Beispiel Marzotto im Anzug oder Candiani in der Denim. Dasselbe gilt auch für Japan. Wenn der Stoff in Japan gewebt wurder, dann wird das irgendwo auf einem Label erwähnt!

    Gewebt wird ansonsten sehr viel in China und Pakistan. Die Meterwar für in In Sri Lanka oder Bangladesh genähte Denim oder Hemden kommt sehr viel aus China. Pakistan oder der Türkei (Türker ist dann schon wieder Hochpreisieger)

    Bei Wirkwaren wie T-Shirts wird Stoff in der Regel im Produktionsland bzw. im Werk was auch näht gestrickt (Rundstrick). Bei gewebter Baumwoll Ware , wie Hemden und Denim kommt diese in der Regel aus China oder Pakistan.


    Wie und womit wurde die gefärbt

    -> Das hängt ganz von der Farbe und dem gewünschten Effekt ab. Es gibt unfassbar viele möglIchkeiten Stoffe oder Garne zu färben

    Bei den großen (Adidas, Puma, Inditex, C&A H&M uw.) k mit einem ZDHC konformen Farbstoff und Textilhilfsmittel. Bei den ganzen mittleren und kleinen Marken, weiß das niemand so genau. Die setzen sich dort maximal mit den EU importregeln auseinander (REACH).


    Wer hat dann unter welchen Bedingungen die Klamotten zusammengenäht

    -> In der Regel eine Frau, und gebügelt hat es ein Mann. In China war es eine sehr alte Frau, weil die Jungen lieber Iphones zusammenstöpseln als Bekleidung zu nähen.

    In Malaysia und Taihland war es vermutlich eine Gastarbeiter aus Bangladesch oder Myanmar, der in Schuldknechtschft gehalten wird. Das gilt aber nicht nur für Bewkleidun, sondern für alle Produkte aus diesen Ländern. Immer weniger jemand aus Myanmar, da dort gerade alle Ihre Zelte abbrechen. In Myanmar kann es auch bei einem Subcontractor von Kindern / Tennagern zusammengenäht werden. Extrem viele Baumwoll Teile kommen aus Bangladesh. Die gesetzliche Arbeitszeit ist 8 Stunden an 6 Tagen, geplant wird mit 10 Stunden an 6 Tagen und Tatsächlich sind es regelmäßig 12 und mehr an 7 Tagen die Woche. Das längeste was ich gesehen habe war eine Chinees der 90 Tage lang durchgearbetet hat.

    Bezahlt wird ein gesetzlich festgelegter Mindestlohn. Man kann davon Leben, aber zur Seite legen, fürs alter sparen wird schon schwierig auch mit den Überstunden. Die ArbeiterInnen sitzen in der Regel auf Bänken oder Hockern. Die Arbeit ist hart und wird überall schlecht bezahlt, allerdings besser als andere Factory Jobs oder Arbeti auf den Brickfields. Sobald es in einer Gesellschaft bergauf geht, verschwinden die Näherinnen aus den Fabriken und machen andere Jobs wie z.B. Supermarkt Verkäuferin. Ist auch einer der Gründe warum, bei uns nicht mehr Produziert wird. Den Knochenjob will hier niemand machen.

    Vor Ort hat man dann auch mit der Ortsüblichen Fahrlässigkeit was Unfallrisken angeht zu kämpfen. Und mit Macho gehabe. Echter Männer tragen halt keine Schutzhandschuhe bei der Arbeit, auch wenn das Bandmesser die Hand abrasiert wenn mann nur eine bisschen verrutscht und die örtliche Gesundheitsversorgung einen dann dem rest gibt. In Banlgesch gilt ansonsten auch, dass die Bekleidungsfabriken deutlich sicherere Arbeitsplätze bieten als welche die für den lokalen Markt produzieren. Bei einheimischen Produkten für Einheimische (wie z.B. Saft) kontrolliert niemand ob überhaupt irgendwelche Sicherheitsvorschriften eingehalten werden. Bei jedem Betrieb der Exportiert geben sich die Prüfer der verschiedenen Kunden und der unterschiedlichen Zertifizierer die Klinke in die Hand.


    Weiß ich als Verbraucher alles nicht, aber ich trage laut Politik mit meiner Kaufentscheidung die Verantwortung und bin damit dann Schuld an den Zuständen in den Herstellerländern.

    -> Nope, die Firmen tragen für ihr eigenes Handeln die verantwortung, und darüber hinaus trägt die Politik die Verantwortung dass es Firmen dazu ermächtigt hat.

    Mit dem LKSG müssen wir jetzt schauen wo in unseren Lieferketten Menschenrechtliche Risiken sind, und Maßnahmenhaben um diesen zu begegen.

    Was Politik nicht macht, ist den Import aus Ländern mit bestimmten Risiken (Malaysia = Sklavenarbeit) zu verbieten aufgrund der vorhanden Risiken. Das wäre halt immer diploamtisch heikel.

    Das Bild, dass der westliche Verbraucher, die Zustände in den Produktiosnländern verursacht haben soll ist Bullshit. Das waren immer schon die Firmen, die billiger produzieren sollten. Ganz vorne mit dabei war auch immer schon z.B. Aldi oder Lidl.



    Der Witz ist nämlich das die teuren Markenklamotten meist in den selben Fabriken genäht werden wie die Kik Billigware, der einzige Unterschied ist das etwas bessere Material bei den Markenklamotten und natürlich die deutlich größere Gewinnspanne. Zu den oben genannten Punkten erfährst du gar nichts.


    Jein, die Fabriken in denen Puma, Adidas oder Boss produzieren sind andere, als die mit denen Kik oder NKD arbeitet. Es gibt zwar eine gewisse Überschneidung auch zwischen unterschiedlichen Preiskategorien, aber nicht so krass. Nicht nur die Meterware auch der Verarbeitungsanspruch ist da schon deutlich anders. Die Qualtät die Puma erwartet kann Kik gar nicht bezahlen. In der Regel ist es so, dass Fabriken die noch gerade eben den Preis des Billigheimers hinbekommen, diesen als weiteren Kunden zur Kapazitätsasulastung mitschleppen, aber hauptsächlich für H&M oder United Colours of Benetton produzieren. H&M arbeite dann mit Fabriken, die auch für Puma produzieren. Bei den Fabriken wo Kik und NKD dann die Masse machen, hat man eher überschneidungen mit Aldi und Lidl.

    Die großen veröffentlichen auch alle Ihre Lieferkette online. Man kann tatsächlich die Firmen anzeigen lassen wo genäht wurde und wo die Meteware herkommt, nur nicht runtergebrochen aufs Teil. Mit der Information kann man allerdings in der Regel nicht viel Anfangen.


    Edit: Welcome to my TED talk ...

    "There is no need to die on the road. You can always do homeoffice."
    - Proverb in Bangladesh

    Einmal editiert, zuletzt von Bonny ()

  • Zitat

    Nope, die Firmen tragen für ihr eigenes Handeln die verantwortung, und darüber hinaus trägt die Politik die Verantwortung dass es Firmen dazu ermächtigt hat

    So sehe ich das auch, trotzdem wird und wurde bei jeder Gelegenheit wenn es zB. um strengere Regeln oder Kennzeichnungspflichten geht, von einer gewissen Weinkönigin und vielen anderen Politikern betont das strengere Regeln und/oder Kennzeichnungen nicht nötig sind. Schließlich läge dies alleine in der Verantwortung der Verbraucher, da diese das ja alleine mit ihrer Kaufentscheidung beeinflussen könnten.

    Aber ohne deine Infos, die 99% der Normalbürger nun mal nicht haben, ist es schlicht nicht möglich hier etwas zu beeinflussen, weil man ja gar nicht weiß was man damit unterstützt oder auch nicht.


    ps. Und nein daher war meine Frage auch nicht rhetorisch gemeint, ich wollte lediglich aufzeigen wie absurd das ständig vorgebrachte Argument "der Verbraucher ist Schuld" ist, solange man ihm wichtige Informationen vorenthält.

    Kennzeichnet alles und verseht es mit den entsprechenden Informationen und dann könne wir gerne dem Verbraucher die Verantwortung zuschieben, aber vorher eben nicht.


    "Telling an atheist they're going to hell is as scary as a child telling an adult they're not getting any presents from Santa"

    -Ricky Gervais-


    "Arbeiten im Büro das ist wie Sex in der Ehe, am Anfang gibt man sich Mühe und hat Spaß und nach ein paar Jahren macht man immer das selbe und ist einfach nur froh wenn Feierabend ist"


    -Bernd Stromberg- :thumbsup:

  • Leider kann ich das Video nicht direkt hier einfügen:



    Arbeit ohne Sinn von Arte


    Hab es bereits vor zwei Tagen gesehen, deshalb bisschen aus dem Bauch heraus:


    Es geht in der Doku in erster Linie um Bürojobs (70% aller Jobs) in den Industriestaaten (genannt werden USA, Japan, Südkorea und mehrere europäische Länder).


    - Die meiste Arbeit ist nutzlos (komplett, nicht nur Bürojobs), durchschnittlich 15 Wochenstunden würden reichen um den selben Lebensstandard zu erhalten

    - 13% versuchen ihren Job gut zu machen

    - 64% ist ihr Job gleichgültig

    - 25% arbeiten destruktiv, weil sie ihre Arbeit hassen

    - 50% haben Burnout-Symptome

    - Meetings sind komplett nutzlos

    - das Hauptproblem sind die Vorgesetzten

    - 50% aller Vorgesetzen haben keine Ahnung was sie machen sollen

    - befördert werden Personen die ihre bisherige Tätigkeit gut machen, aber in aller Regel nicht für ihre Tätigkeit als Führungskraft qualifiziert sind

    - die Misswirtschaft von Managern verursacht jährlich eine Schaden von 7 Billionen Dollar

    - 60% aller Umstrukturierungen führt zu keinerlei Verbesserung (außer dass Berater daran verdienen, wer hätte das gedacht)

    - (Massen-) Entlassungen sind immer ein Kreislauf, die Unternehmen stellen ungefähr die selbe Anzahl Mitarbeiter später wieder ein

    - eine Reinigungskraft ist 10mal so produktiv wie ihr Gehalt

    - ein Erzieher ist 7mal so produktiv wie sein Gehalt

    - ein (Londoner) Banker ist 6 mal so produktiv wie sein Gehalt

    - Ok, das letzte war ein Scherz :D

    - ein (Londoner) Banker zerstört die 6fache Produktivität seines Gehaltes (seine Arbeit ist somit also nicht nur nutzlos, sondern noch destruktiv)

  • All das wusste ich schon nach einer Staffel Stromberg, welche ja bekanntlich näher an der Realität ist als viele wahr haben wollen. :D


    "Telling an atheist they're going to hell is as scary as a child telling an adult they're not getting any presents from Santa"

    -Ricky Gervais-


    "Arbeiten im Büro das ist wie Sex in der Ehe, am Anfang gibt man sich Mühe und hat Spaß und nach ein paar Jahren macht man immer das selbe und ist einfach nur froh wenn Feierabend ist"


    -Bernd Stromberg- :thumbsup:

    Einmal editiert, zuletzt von Flo78 ()

  • Wie sieht es eigentlich bei euch so in den Supermärkten aus? Ich stelle in diesem Jahr fest, dass immer wieder manche Regale völlig leer bleiben, wechselnde Waren nicht da sind oder bereits seit Monaten nicht mehr geliefert werden.


    1. Katzenstreu und Katzenfutter gibt es zwar, aber nicht die Sorten, die ich immer kaufe. Schon seit Monaten nur noch bei Amazon. Selbst so geläufige Marken wie Whiskas sind hier seit Monaten im Supermarkt ausverkauft.


    2. Dänische Marmeladen


    3. bestimmte Haribos Sorten


    4. Pringels


    5. Irische Butter


    6. Milchschnitte


    7. bestimmte Biersorten


    8. bestimmte Joghurtsorten


    9. Soda-Gas-Flaschen


    usw. usf.


    Es wechselt von Woche zu Woche. Ist natürlich klagen auf hohem Niveau. Ist mir auch klar. Aber trotzdem. Sind das Auswirkungen von Lieferengpässen? Oder gibt es einen Mangel an Lastwagenfahrern? Früher kannte man leere Regale im Supermarkt doch nur aus den Nachrichten.


    Wie ist das bei euch?


    Mir fällt das vor allem bei Edeka immer wieder auf.

  • Moin,


    Edeka und REWE(?) haben zur Zeit Streitigkeiten u.a. mit Nestlé und Coca Cola, so daß deren Produkte aus den Regalen verschwinden.

    Sie sagen dazu oder anderen Produkten, daß sie die Preissteigerungen, der Produkte nicht rein mit der Inflation begründet sehen und nicht nachvollziehen können.

    Daher wollen sie den Wucher so nicht an die Kunden weitergeben und diesen den Preis nicht zumuten.


    Vielleicht wollen sie auch einfach ihre Hausmarken pushen.


    Farvel - Like

  • Es sind wie bereits geschrieben die Handelsstreitigkeiten zwischen Supermärkten und Herstellern.


    Aber interessant John was du so alles einkaufst. ;)

    ps. Bist du für Milchschnitte nicht langsam zu alt ?


    "Telling an atheist they're going to hell is as scary as a child telling an adult they're not getting any presents from Santa"

    -Ricky Gervais-


    "Arbeiten im Büro das ist wie Sex in der Ehe, am Anfang gibt man sich Mühe und hat Spaß und nach ein paar Jahren macht man immer das selbe und ist einfach nur froh wenn Feierabend ist"


    -Bernd Stromberg- :thumbsup:

  • Ist aber nun doch schon länger so; die leeren Klopapierregale aus dem Corona-Irrsinn gingen quasi nahtlos über in leere Katzenfutter- und Schokoriegelregale.

    Hat REWE nicht auch sämtliche DFB-Panini-Sammelaufkleber- und heftchen verschenkt nach der unsäglichen One Love Buckelei vor der FIFA und Qatar?

    Ist gar nicht so einfach, unsere beiden Katzen an anderes Futter zu gewöhnen.

  • Ist gar nicht so einfach, unsere beiden Katzen an anderes Futter zu gewöhnen.

    :D Genau das habe ich gar nicht mehr versucht. Madame würde lieber verhungern. Amazon hat sich da als sehr zuverlässig erwiesen.


    Ich verstehe es halt nur nicht wirklich. Meine eigene Theorie ist ja, dass es an Lastwagenfahrern fehlt. Beim hiesigen Rewe ist mir das so auch noch nicht aufgefallen. Aber da kaufe ich auch seltener ein.

  • Whiskas ist eigentlich der letzte Schrott an Katzenfutter. Die irische Butter mochte ich auch immer gerne, aber seitdem die in den letzten Tests zu schlecht abgeschnitten hat, kaufe ich nun statt dessen ein billiges Aldi Produkt.


    Davon abgesehen fordere ich nach dieser Enthüllung Katzenfotos.

    Dann werden uns allerdings ganze Heerscharen an neuen Usern überrennen. Frauen wären vielleicht sogar plötzlich in der Mehrheit. Dann müsste ich zum Furzen vor die Tür gehen.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!