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      Kommt natürlich immer auf den Gesamtkontext an. Wird weiterhin soviel Müll produziert kommt die Larve oder ihr Enzym vielleicht nicht nach. Wenn allerdings entsprechende Umweltprogramme umgesetzt werden, kann ein langsamer anwachsender Berg an Plastikmüll langfristig komplett abgebaut werden.
      "Furcht ist der Pfad zur dunklen Seite."

      Yoda
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      Es ist immer noch besser, Plastikmüll zu vermeiden als ihn in rauhen Mengen zu produzieren und dann wieder aufwändig abbauen zu lassen.
      Sehe da ein großes Problem in der praktischen Handhabung; wie soll das funktionieren mit der Larve? Mit nem Tieflader ein paar Tonnen in den Pazifik gekippt und los geht´s?
      Wenn man die Larve am Entstehung- oder Sammelpunkt des Plastikmülls einsetzen möchte, kann man den Kram auch gleich aufklauben, shreddern und recyceln.

      Ideen gibt es eine ganze Menge in den Schubladen, doch solange die Großindustrie und andere "Interessensvertreter" ihre schützende Hand über den status quo halten, wird sich auch nix ändern. Vom Geld verdienen mal ganz zu schweigen. Schon gar nicht in solch einem Maßstab....

      Für mich abgehakt unter "nice to have".
      Vokale sind schwul!
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      Mogges schrieb:

      Es ist immer noch besser, Plastikmüll zu vermeiden als ihn in rauhen Mengen zu produzieren
      Da werden dir hier alle zustimmen.


      Mogges schrieb:

      Sehe da ein großes Problem in der praktischen Handhabung; wie soll das funktionieren mit der Larve? Mit nem Tieflader ein paar Tonnen in den Pazifik gekippt und los geht´s?

      Die schauen sich derzeit das Enzym an welches für die Zersetzung zuständig ist. Im Optimalfall lässt sich dieses dann herstellen und der Müll wird entweder besprüht oder in einem Becken "gebadet".


      Mogges schrieb:

      doch solange die Großindustrie und andere "Interessensvertreter" ihre schützende Hand über den status quo halten
      Da werden dir hier alle zustimmen 2.0
      "Furcht ist der Pfad zur dunklen Seite."

      Yoda
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      Fairas schrieb:

      Im Optimalfall lässt sich dieses dann herstellen und der Müll wird entweder besprüht oder in einem Becken "gebadet".
      Wer macht das denn?
      Ich könnte obigen Satz auch einfach ersetzen durch "im Optimalfall wird der Plastikmüll aus dem Meer gefischt, geshreddert und recycelt".
      Ist ja nicht so, als on man nicht wüßte, wie man den Kram loswürde.

      Wer ist denn für den riesigen Strudel im Pazifik zuständig? Produzieren die Australier Millionen Tonnen an Enzym, die Chilenen oder die USA? Macht das die UNO?....Das offene Meer gehört ja noch nicht mal zu einem Staat.

      Will Dir ja nicht den Optimismus nehmen, doch solange sich keine Firma namens "Duales System" der Sache annimt und damit Geld verdienen kann, wird da auch nix passieren.
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      Das ist bei allen Erfindungen so, wo kein wirtschaftliches Interesse dahinter steckt. Es werden sogar Forschungen blockiert wenn damit wirtschaftliche Interessen gefährdet werden könnten.
      "Furcht ist der Pfad zur dunklen Seite."

      Yoda
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      Weiß ich, deswegen ja mein Einwand. ;)
      Solche Meldungen würde weltweit richtig große Schlagzeilen machen, Forscher würden Preise gewinnen, wir wären technologisch weiter als letzte Woche noch.
      Doch so etwas wird einfach untergehen.

      Die letzten richtig großen Erfindindungen wurden während der letzten Kriege gemacht; war aber auch schon immer so. Das waren dann auch die, die es in der Wirtschaft zu etwas gebracht haben.
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      @ John Du kannst Kunststoffe aus regnerativen Rohstoffen herstellen.

      Den Hinweis findet man z.b. immer wieder auf KunststoffVerpackungen aus der BIOIndustrie.

      der erste Onlinetreffer:
      n-tv.de/wissen/Plastik-waechst-auch-nach-article9929631.html

      Ist natürlich das Problem, dass dafür wiederum Agrarflächen draufgehen und natürlich auch bei der Erzeugung Energie verbraucht wird.
      Nationalismus bedeutet am Ende immer Krieg
      Le nationalisme, c'est la guerre



      François Mitterrand
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      Mogges schrieb:

      Sehe da ein großes Problem in der praktischen Handhabung; wie soll das funktionieren mit der Larve? Mit nem Tieflader ein paar Tonnen in den Pazifik gekippt und los geht´s?
      Wenn man die Larve am Entstehung- oder Sammelpunkt des Plastikmülls einsetzen möchte, kann man den Kram auch gleich aufklauben, shreddern und recyceln.
      Den Artikel scheinst du aber nicht gelesen zu haben, ich habe mir sogar die Müge gemacht extra für John den wichtigsten Absatz zu zitieren. Vielleicht hast du mich auch auf der Ignorierliste, aber es soll keine Larve eingesetzt werden sondern viel mehr ein biotechnologische Mittel welches wie das Enzym der Larve arbeitet.
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      Mogges du alter Grantler. So schlimm siehts acuh nicht aus.
      Es gibt durchaus nen Haufen NGOs und Co. die mit abermilliarden ausgestattet sind und in solche Ansätze investieren,

      Um nur ein Beispiel zu nennen: Die Gates Foundation. Hat schon 40 Milliarden in derartige Projekte investiert und macht es weiterhin mit etwa 4 weiteren Milliarden pro Jahr.


      Schlussendlich.
      In Plastik günstig und umweltgerecht zu entsorgen.
      Da steckt auch nen Haufen Geld drin.
      Nationalismus bedeutet am Ende immer Krieg
      Le nationalisme, c'est la guerre



      François Mitterrand
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      Hades85 schrieb:

      Vielleicht hast du mich auch auf der Ignorierliste, aber es soll keine Larve eingesetzt werden sondern viel mehr ein biotechnologische Mittel welches wie das Enzym der Larve arbeitet.
      Ich hab das schon gelesen und auf meiner Ignoreliste bist Du auch nicht, keine Sorge.
      Ob als isolierte Flüssigkeit, die aufgesprüht wird und das Enzym enthält oder als Larve am Stück; es wird an der praktischen Umsetzung scheitern. Weil gerade da, wo der Einsatz Sinn machen würde, z.B. bei den tausende von qkm großen Plastikbergen im Pazifik, das Enzym nicht arbeiten wird und eine Larve nicht leben kann.
      Ich will´s jetzt nicht zu biochemisch machen, aber ein Enzym ist ein Protein, welches beim optimalen Arbeiten eine physiologisch genau definierte Umgebung benötigt ( pH Wert, Temperatur, Druck, Salzgehalt etc. ). Der ist dort nicht gegeben, diese Müllberge wandern und ziehen über die Meere.
      Das Enzym mag im Labor ( und in der Larve ) wunderbar arbeiten, aber nicht auf dem "freien Feld".
      Man kann das Enzym zwar gentechnisch so weit tunen, daß es deutlich weniger anfällig ist für Veränderungen, doch das würde Jahre dauern und auch hier wieder die Frage: wer soll das bezahlen?

      Beispiel, um es zu verdeutlichen: Enzyme in Waschmitteln. Helfen wunderbar, wenn man sich an die "Gebrauchsanleitung" hält, doch ist die Temperatur zu hoch ( Kochwäsche ) haut man das Enzym thermisch in Stücke, ist sie zu niedrig, ist die Aktivität viel zu gering uns es arbeitet nicht.
      Unser Körper benötigt konstante 37°C um zu funktionieren.

      Nettes Gimmick, mehr leider nicht.

      @Twiggels: ich würde es ja gerne glauben, aber bisher sind die richtig großen Erfindungen und Investionen caritativer NGOs an mir vorüber gegangen. Man sieht Bill Gates mal hin und wieder in einem afrikanischen Bergdorf mit nem Baby auf dem Arm. Man muß sich aber schon sehr einlesen in seine Arbeit, wenn man wissen möchte, was er tut. Ohne jetzt zu recherchieren: Malaria?
      Btw ist es unendlich schade, daß private NGOs solche Dinge überhaupt finanzieren müssen, weil Staaten immer weniger Geld ausgeben.
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      Dank dir für die Erklärung.

      Jetzt kommt mir nur eine Frage in den Sinn, kann ein Schiff nicht den Plastik an den Strand bringen mit einem Netz oder ähnliches? In Spanien zb. ist der ganze Müll ziemlich nah an der Küste, da wäre doch ein Einsatz mit dem Enzym ganz interessant.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Hades85 ()

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      Klar geht das.
      Wenn man mehrere Jahre und Mrd investiert, wäre der Großteil von dem Dreck verschwunden, mit und ohne Raupen.
      Doch wer sollte das und v.a. warum tun?

      Dümpelt der Dreck vor der eigenen Haustür, also in der fischbaren 200 Meilenzone oder vor Touristenstränden, ist der natürlich ziemlich schnell weg, doch in internationalen Gewässern?
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