Hearts of Iron 3

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    • Ach so, so meinst du das. Hast recht, das gilt sowohl für die großen Provinzen als auch deren Unterteilungen. Ich hoffe, die Bedienung wird durch die vielen Provinzen nicht zu kompliziert. Ohne alle Texte hier gelesen zu haben, vermute ich mal, dass eine Armee in einem der "Hexfelder" immer automatisch alle anderen "Hexfelder" der gleichen Provinz mitverteidigt. Also so wie bei HoI 2, nur dass man sich noch gesondert innerhalb einer Provinz bewegen kann.
    • Moin,

      sieht teilweise sehr unübersichtlich aus. Allerdings bleibt fraglich, ob man wirklich alle Provinzen benötigt oder nur mit den Regionen auskommt.
      Genauer gesagt, die Provinzen quasi nur zum platzieren der Armeen nutzt, hingegen in den Regionen werden die Fabriken etc. gebaut. Sollte man tatsächlich in allen Provinzen die Fabriken, Flaks etc. bauen müssen, würde man ja durchdrehen.
      Stand da nicht irgendwo in einem der Previews oder Interviews, dass man das Wirtschaftssystem, sowie die taktische Steuerung der Armeen globaler gestallten kann?

      Zu den Konvoirouten, wäre feine wenn man sehen könnte, wenn diese unterbrochen wurden - erfolgreicher U-Boot-Krieg.

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    • Unübersichtlich?
      Du kämpfst doch sowieso nur an einer Front und nicht überall.
      Also räumt sich das schnell wieder auf.

      Ich finde es gut...von mir aus könntene snoch mehr sein, besonders in Städten, damit man den Stadtkampf besser simuliert.
      Dafür müssten die Einheiten aber nicht mehr auf Divisionsbasisi sein, sonder ja kleiner.

      Mit den vielen Provinzen werden Kessel jetzt besser sein und nicht nicht solche gewaltigen Einschlüsse wie bei HoI2.
      Jetzt kann man eine Front nicht mehr durchgängig super gut besetzen.
      Man muss Schwerpunkte bilden.

      Die Versorgungsrouten werden bestimmt angeziegt wenn sie unterbrochen sind oder sie lösen sich auf.


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    • ja zum Kämpfen ist das gut. Da kann man besser die Operation Sichelschnitt nachspielen und so.
      Aber die Verwaltung hinter Front, Infrastruktur. etc. müsste dann vereinfacht werden. Man baut doch da mal Fabriken, Strassen usw. und das will ich nicht für jede Provinz einzeln durchklicken.
      Vielleicht jetzt klarer was ich meine? Oder du händelst den Bereich gar nicht, sondern kämpfst nur!

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    • Like, ich hab dich schon verstanden, aber nicht wirklich dies beachtet.
      Immerhin ist HOI keine Wirtschaftssimulation.
      Du tust ja so als ob man überall Fabriken baut.

      Dies tat ich mit dem Deutschen Reich nur 1936 und dann Serienauftrag und hab dann nie wieder was damit zutun gehabt, bis ich es abgebrochen hab.

      Also da ist doch keine Mühe dahinter.


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    • Moin Ladi,

      Fabriken bauen ich vielleicht nur ein paar. Aber manchmal, z.B. beim Griechenland-Spiel einen Festungswall über mehrere Provinzen, oder irgendwo eine riesige Flak-Region. Außerdem baue ich schon in Gebieten die Infrastruktur aus, um die Truppen schneller an die Front zu kutschieren, nicht überall, aber eine Rollbahn. Und da will ich nicht jede Provinz einzeln anklicken. Wenn man das quasi per Markierung und ziehen der "Strasse" erledigen könnte, hätte ich damit auch kein Problem. Auch sollten die Truppen pro Region und nicht pro Provinz ausgehoben werden. Später kann man sie dann auf die Provinzen verteilen.
      Nun ja die haben ja gesagt, daß es Assi und sonstige Vereinfachungen geben wird. Und ja, in der Hauptsache kämpfen wir. Und da wäre mir teilweise, in spannenden Frontabschnitten ein größeres Micromanagemant lieb, hingen an den langweilen soll der Feldmarschall dies übernehmen. Es soll ja soetwas wie Abschnittsbevollmächtigte :thumbsup: geben.

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      ps. ich spiele fast nie das Reich. D.h. man muß dann eben aus Scheiße Bonbons machen.
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    • Er werd 'ne büsschen geil:


      Wenn das mal nicht ne ordentliche Karte ist!
      Bei EU III noch geübt...kann mich noch erinner als da die ersten Bilder zu EU III rauskamen und sich sogar die alten Strategen aufgeregt haben, wie schlecht es aussieht.
      Aber nun beim nächsten Spiel sieht es doch herrlich aus. :jumping:


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    • Wo sind eigentlkich hier die Hearts of Iron-Fanboys?
      Gab doch soviele die Hoi2 gespielt haben und der dritte Teil interessiert euch nicht? :blink:

      Naja, hier noch mal was zur Versorgung der Truppen:

      Tracid schrieb:

      Willkommen zum 9. Kapitel des Entwicklertagebuchs. Wir arbeiten weiter am Seekampf und entwickeln verschiedene Logiken, wie sich Seeeinheiten verhalten. Es ist auch spannend zu sehen, wie sich das neue Spionagesystem entwickelt.
      Vielleicht die zutreffenste Analogie im Krieg ist, dass Amateure Taktik studieren, während Profis Logistik studieren. Bei einem Spiel mit dem Umfang von HoI3 wussten wir, dass die Logistik eine der Schlüsseleinflüsse auf eure Möglichkeiten sein muss. Aber gleichzeitig wollen wir nicht 2.Weltkriegs-Logistikmanager: Liefere Granaten fürs Vaterland entwickeln, also während es sehr wichtig ist, denken wir dass es nicht das einzige im Spiel sein soll, das wichtig ist.
      [Eine kurze Begriffserklärung: Wir haben Treibstoff und Nachschub. Aber in diesem Artikel werden wir beides zusammen als Nachschub bezeichnen].
      Mit dieser Philosophie im Hinterkopf haben wir das Logistiksystem völlig neu gesaltet, es gibt keine TK mehr. Stattdessen bewegt sich der Nachschub von der Hauptstadt bis zu den einzelnen Einheiten. Der Infrastrukturwert einer Provinz dient als ein Limit, wieviel Nachschub hindurchtransportiert werden kann. Der Nachschub bewegt sich täglich weiter. Darüberhinaus gibt es eine „Nachschubsteuer“, je weiter die Einheit von ihrer Versorgungsbasis weg ist, desto mehr Nachschub beträgt diese. Schließlich bewegen sich Nachschubgüter nicht von selbst: Man braucht Leute und Fahrzeuge dazu, die ebenfalls Nachschub verbrauchen. Hinzu kommt, dass jede Einheit eine kleine Menge an Nachschub mit sich führt, wenn sie keinen Nachschub erhält, beginnt sie, von dieser Reserve zu zehren. Wie in HoI2 ist dass wenn eine Einheit in Übersee ist, so wird sie ein Nachschubdepot haben, von der sie Nachschub bezieht. Aber es gibt einen zusätzlichen Faktor: Bei der Verschiffung von Nachschub via Konvoi gibt es ein Limit, wieviel Nachschub geschickt werden kann, das von der Größe des Hafens abhängt. Je größer der Hafen, desto mehr Nachschub kann verschifft werden. Kontrolle über Häfen istsehr wichtig, wenn man in Übersee Operationen durchführen will.
      Also, sprechen wir ein bischen darüber, was dass im Spiel bedeutet. Zuerst einmal ist das Logistiksystem automatisiert, wie in unserer Designphilosophie enthalten. Aus der Sicht des Spielers ist Logistik etwas, das man hinnehmen muss, nicht etwas das man dauernd managen muss.
      Wenn es zum Nachschub selbst kommt ist das wichtigste, das man wissen muss, dass Nachschub hinterherhinkt. Wieviel Nachschub eine Provinz anfordert ist am Verbrauch des vorhergegangenen Tages orientiert. Daher ist die Fähigkeit, einfach Einheiten für eine Offensive in eine Provinz zusammenzulegen limitiert durch den Umstand, dass es Zeit braucht, bis sich das Versorgungsnetzwerk darauf einstellt. Da sich die Nachschubanforderungen von Provinz zu Provinz weiter nach hinten fortpflazen muss braucht man auch Zeit, um die Einheiten für eine Offensive vorzubereiten. Das gibt dem Gegner wiederrum eine bessere Chance, die Einheiten aufzuspüren (durch Aufklärung/Spionage) und sich darauf einzustellen. Also, wenn wir zum immer wiederkehrenden Superstack zurückkommen, wird es nun nur mehr möglich sein, eine beschrenkte Menge an Nachschub in eine einzelne Provinz zu liefern, was wiederrum die Anzahl an Einheiten dort beschränkt, besonders mitten im Nirgendwo.
      Wenn man vorrückt beginnt man, die Infrastruktur zu beschädigen, was die Menge an Nachschub, die hindurchfließen kann, empfindlich reduziert. Mit der Zeit wird sich die Infrastruktur erholen, jedoch in der Zwischenzeit werden die Einheiten von den Reserven leben, die sie mit sich führen. Früher oder Später wird mann gezwungen sein, den Vormarsch anzuhalten, um dem Versorgungsnetzwerk eine Chance zu geben, aufzuschließen. Bei der Verteidigung haben die Einheiten Nachschub und auch die Provinzen in denen sie sind, das bedeutet, dass wenn Einheiten eingekesselt werden, sind sie nicht länger sofort unversorgt; vielmehr haben sie jetzt eine bestimmte Menge an Nachschub im Kessel, was es ihnen erlaubt, eine Weile durchzuhalten.
      Dieses System ruft auch die neue Logistik-Angriff Mission ins Leben. Infrastruktur im Hinterland zu bombardieren wird die Leistungsfähigkeit des Versorgungsnetzwerkes senken, was es schwerer macht, die Einheiten auf voller Kampfstärke zu erhalten. Logistik-Angriff Missionen können sowohl dem Angreiffer als auch dem Verteidiger dienen, da Einheiten immer Nachschub brauchen.
      Auch Technologie ist hier dein Freund. Eine der Logistik-Techs die man erforschen kann erhöht die Menge an Nachschub, die man pro Level an Infrastruktur in einer Provinz erhalten kann. Also wenn man sich in diesem Bereich verbessert gibt es mehrere Möglichkeiten. Wird man die verbesserte Versorgungslage dazu nutzen, um mehr Einheiten an die Front zu schicken, um größere Offensiven durchzuführen, oder benutzt man die gleiche Anzahl an Einheiten, aber kann dafür den Vormarsch durch bessere Versorgung länger aufrechterhalten? Tja, das ist es, was man Strategie nennt – Die Entscheidungen, die getroffen werden müssen.
      Ich weiß das ich hier etwas ausgeschweift bin, aber das Logistiksystem ist etwas in das wir viel Arbeit gesteckt haben und wir sind wirklich zufrieden damit.


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