[Total War Saga: Troy] Allgemeine Diskussionen

Wir haben das Update auf eine neue Forenversion so langsam verdaut, darum kann sich ab sofort jeder der möchte an den Kosten für das Update beteiligen. Insgesamt sind für Lizenzen und Plugins 284,42 Euro angefallen, sowie viele Stunden unbezahlter Arbeitszeit. Die Kampagne wird kurz nach erreichen des Spendenziels enden. Sollte mehr gespendet werden, werden wir das Geld für die Deckung der Serverkosten vorab einzahlen. Alle Spender erhalten natürlich wieder einen glänzenden Orden ;)

Wer spenden möchte schreibt mir (Imperator Bob) bitte eine PN. Für die Vergabe der Orden ist es ggf. nötig mir euren echten Namen zu verraten, damit ich weiß von wem die Spende kommt.
  • Ich finde die Aufmachung und die Atmosphäre des Spiels gut, auch das Szenario gefällt mir. Die Strategiekarte ist unübersichtlich, das ist mir alles zu bunt und durcheinander. Daran kann man sich aber sicherlich gewöhnen.


    Bei den Schlachten hab ich mich allerdings erschrocken. Ich dachte, die Beschleunigung wäre aktiviert, aber nein. Die Krieger huschen in einer atemberaubenden Geschwindigkeit über das Schlachtfeld, hauen sich husch husch in einem wilden Ameisenhaufen auf die Fresse und ich hatte noch nicht mal das komplette Interface begutachtet, da kam schon die Meldung der ersten fliehenden Einheiten.


    Das ist doch keine Schlacht.

    Die Einheiten sind Standartmässig auf Rennen eingestellt. Ich hab das in den Optionen erstmal umgestellt damit sie zumindest normal übers Schlachtfeld laufen. Auch damit sie Ausgeruht an die Kampflinie kommen. Aber insgesamt läuft das alles zu schnell ab, das stimmt.

  • Hab mir jetzt auch mal ein paar Lets Plays angeschaut und das spricht mich alles nicht so an. Im Vergleich zu den jüngeren TW Titel wirkt es in vielen Aspekten doch sehr generisch.
    Einzig das neue Ressourcensystem schaut interessant aus und hat Potential, ist mir aber mit seinen 5 Ressourcen zu simpel.
    Gegenüber Three Kingdoms ist es ein Schritt vor und drei zurück. Troy lasse ich daher ersteinmal links liegen und beende lieber noch meine 3K Kampagnen, bevor dann in naher Zukunft das neue Namban Addon erscheint.


    @9ers_Sh0ppo


    Willkommen im Forum :welcome:
    Durch das neue Wirtschaftsystem müssen auch Veteranen erst einmal schauen, was nun im Aufbauteil des Spiels auf der Kampagnenkarte am Besten funktioniert. Generell scheint Holz zu Beginn eine sehr wichtige Ressource zu sein, da man damit die meisten Basis Gebäude errichtet und somit besseren Zugang zu den anderen Ressourcen bekommt. Gold sollte man Aufgrund seiner Seltenheit und da es de facto begrenzt ist, Goldminen erlischen im späteren Kampagnenverlauf und generieren dann kaum noch Einnahmen, auch nicht unterschätzen.


    Generell gilt, teuer ist nicht immer gut. Armeen sollten nur einen kleinen Teil an Eliteeinheiten enthalten, der Rest besteht i.d.R aus kosteneffizienten Kanonenfutter. Das spart Unterhalt und erlaubt dir mehr Armeen ins Feld zu führen, womit du flexibler agieren kannst. Auch muss nicht jede Siedlung bis zum Maximum ausgebaut werden. Hier ist es wichtig Prioritäten zu setzen und die richtige Balance zu finden.
    Neu entdeckte Fraktionen auf der Karte sollte man immer gleich über das Diplomatie Menü unter die Lupe nehmen, um mögliche Nichtangriffspakts und Handelsabkommen abzuschließen. Fraktionen, die von diesen Abkommen begeistert sind, bezahlen auch gerne mal einen netten Obulus, damit sie bspw. mit dir Handel dürfen.


    Ansonsten schau erstmal, wie sehr dir TW als Konzept in seinen Mechaniken gefällt. Falls es dir zusagt, lohnen sich bei einem Sale Warhammer II, wenn man eher actionlastige Kampagnen mit bombastischen Schlachten oder Three Kingdoms, da es bis dato die besten Spielmechaniken von allen TW Titeln hat.
    Als Herr der Ringe Fan lohnt sich auch ein Blick auf das alte Medieval II, da es mit der Third Age Mod das wohl beste HdR Strategiespiel hat.

  • Wenn du dir Troy gratis geholt hast ist es doch perfekt zum erstmal ausprobieren. Ich würde da erstmal kein Geld für einen anderen Teil ausgeben. Starte am besten mit einer Fraktion die als Leicht angegeben ist und leg los. Beim Start der Kampagne wird an für sich alles wichtige ganz gut im Spiel erklärt. Wenn du dann irgendwo nicht weiter kommst einfach nachfragen.

    Hi @MistyBronco,
    danke dir, ja so habe ich es gemacht. Bin leicht gestartet und wurde tatsächlich angefixt. Macht schon irgendwie Spaß, glaube aber, dass nach einmal Kampagne spielen die Euphorie abflacht. Also für mich weniger Wiederspielwert hat aktuell.


    Was ich aber noch nicht rausgefunden habe: gibt es eine Ansicht, wo ich mit einem Blick auf der Karte sehen kann mit wem ich welchen diplomatischen Status habe. V.a. mal eine Unterscheidung in Vasallen, Krieg und Frieden wäre sehr hilfreich.

  • Moin Leute, sagt mal bin ich eigentlich der einzige hier dem es stört das bei total war troy die Schlachten irgendwie an Atmosphäre verloren haben ? Fand das bei rome oder Attila immer so geil das zwischendurch wenn man die Schlachten beobachtet hat Zweikämpfe unter den einzelnen Einheiten gesehen hat mit passenden nieder Streckungs Animationen etc. Bin ich der einzige dem das aufgefallen ist ?


    Beste Grüße

  • Ich zoome selten bis gar nicht so weit in der Schlacht ins Kampfgeschehen rein, ich hab da genug zu tun den Überblick zu behalten. Und Schlachten wo man eventuell genug Zeit dafür hätte lass ich lieber auswürfeln.


    Ich habe jetzt eine neue Kamapgne gestartet. Die Kampagne mit Menelaos spielte sich die ersten 30 Runden recht unspektakulär. Man hängt am südlichen Zipfel etwas Abseits, nur Kreta hängt noch darunter und die Besonderheiten der Fraktion sind Ruf zu den Waffen mit denen man Zugriff auf den Einheitenpool seiner Verbündeten hat und das man Fern Kolonisierung betreiben kann bei verlassenen Siedlungen ohne die Armee zu benutzen. Ressourcen hatte ich auch keine wirklichen Probleme, nur Holz war zum teil etwas knapp.


    Die neue Kamapgne habei ich jetzt mit Achilles gestartet. Der hat die ersten Runden zumindest erstmal keine Steinproduktion und von den Fraktionsbesonderheiten verspreche ich mir auch etwas mehr Abwechslung. Die da wären sein Gemütszustand mit deren 4 Stück die je nachdem Boni und Malus geben und dann noch das man andere Helden zum Kampf fordern kann. Ausserdem ist man von der Startposition eher "Mitten drin".

  • Ich habe gerade als Hektor Troja vereinigt. Ja, Klasse: die Armee von Priam braucht etwa 5.500 Gemüse und 700 Bronze. Und dann sind da noch ein paar Anhänger und das Gewusel vom Paris - alles in allem war ich auf einmal 10.000 Grünzeug und 1.000 Bronze kurz.


    Da ich das nur für 4 Runden durchziehen konnte, und in der Zeit nicht den Doomstack in Aktion bringen konnte musste ich alles ausmustern. Fazit: nicht das Gelbe vom Ei es sei denn man hat irrsinnige Vorräte und da man nun Paris' Unterstützung verliert da ausgemustert werden muss wird man eventuell an einer Front sehr entblößt.


    Zum Glück bin ich dahin gekommen mit einer großen Goldspende an Priam (die letzten 8 Punkte) und kann den vorherigen Save benutzen. Nun muss ich mich allerdings aus Griechenland zurückziehen damit ich nicht mit ein paar Siegen dort diese Punkte einziehe (genial, nachdem ich die letzten 70 Runden verbracht habe das Maß voll zu machen). Zum 'Glück' haben mir die Amazonen gerade dem Krieg erklärt so werde ich mal sehen ob ich die nicht zu Bauern umerziehen kann bevor ich das Erbe antrete.


    Die Schlachten haben es mir überhaupt nicht angetan und so reise ich immer im Tandem umher, mittlerweile sind diese Stacks aber so schlagkräftig das ich wohl auch demnächst im Einzelgang vorgehen kann.


    Hat irgendjemand eine Ahnung wie der Odysseus es schafft zu der Zeit 17 Regionen zu haben?

  • Ich bin bisher auch nicht so begeistert. Armeen brauchen zu viel Unterhalt und die eigenen Städte haben nur winzige Garnisonen. Das heißt wenn mann mit einer zusammengesparten Armee auf Eroberungstour geht ist das eigene Reich quasi schutzlos da die KI ständig feindliche Armeen übers Wasser schickt selbst wenn das eigene Reich am letzten Ende der Karte ist. Die Schlachten an sich haben mich auch nicht so überzeugt. Ich finde man spürt kaum einen großen Unterschied zwischen den Einheiten im Kampfverhalten. Völlig egal ob Speerträger, Keuleninfanterie oder Zweihandaxtkämpfer gegeneinander kämpfen. Das lächerlichste was ich bisher hatte waren einfache Plänkler des Gegners die mal locker meine Kavallerie beim Versuch sie niederzureiten aufgerieben haben :blöd:


    "Arbeiten im Büro das ist wie Sex in der Ehe, am Anfang gibt man sich Mühe und hat Spaß und nach ein paar Jahren macht man immer das selbe und ist einfach nur froh wenn Feierabend ist"


    -Bernd Stromberg- :thumbsup:

  • Ich bin bisher auch nicht so begeistert. Armeen brauchen zu viel Unterhalt und die eigenen Städte haben nur winzige Garnisonen. Das heißt wenn mann mit einer zusammengesparten Armee auf Eroberungstour geht ist das eigene Reich quasi schutzlos da die KI ständig feindliche Armeen übers Wasser schickt selbst wenn das eigene Reich am letzten Ende der Karte ist. Die Schlachten an sich haben mich auch nicht so überzeugt. Ich finde man spürt kaum einen großen Unterschied zwischen den Einheiten im Kampfverhalten. Völlig egal ob Speerträger, Keuleninfanterie oder Zweihandaxtkämpfer gegeneinander kämpfen. Das lächerlichste was ich bisher hatte waren einfache Plänkler des Gegners die mal locker meine Kavallerie beim Versuch sie niederzureiten aufgerieben haben :blöd:

    Hey @Flo78
    geht mir auch so. Bin neu bei Total War und habe auch keine Paradox Titel gespielt, ich komme aus der Knights of Honor-Ecke. Jetzt bei Total War Troy nervt mich die Garnison in den Städten extrem. Vorne machste Acker, hinten wird dir dein ganzen Land weggeraidet. Dachte schon, ich mache was falsch, oder übersehe etwas, aber gut, dass dir das da auch so geht. Weiß nur nicht wie man das löst, weil so Armeen echt sau teuer sind zu unterhalten.


    Die Einheiten finde ich rein vom Gefühl her auch ohne große Unterschiede. Außer du hast so Riesen, die halt robust ohne Ende sind und gut reinknallen.


    Blöd gesagt kommen mir paar Dinge wie Kinderkrankheiten vor, was ja aber eig nicht sein kann und vor allem nicht sein sollte, bei so einer langen und großen Serie wie Total War.




    Danke @Gaius Bonus (genialer Name btw =))
    Das muss ich mal testen.
    Habe nun zumindest herausgefunden, dass bei den Stadtnamen und -infos
    sich ein Hintergrund rot färbt bei Krieg - war glaub hinter dem Wappen /
    Fraktionssymbol - ist aber doch recht dezent gehalten und auch so
    bisschen eine Sucherei. Aber es erfüllt zumindest mal seinen Zweck und
    ich bin deutlich weniger lost :D

  • Habe zufällig diesen Artikel gelesen, der das Spielgefühl in Troy relativ gut beschreibt.


    Ich bin jetzt am Ende meiner ersten Kampagne und muss sagen, dass sie mir sehr viel Spaß gemacht hat.
    Analog der Beschreibung im Artikel habe ich mit Aenas zunächst kleinere "Renegade" Fraktionen unterworfen, die sich nicht der troiansichen Sache anschließen wollten. Anschließend erfolgte ein ausgedehnter Thrakien-Feldzug und die Konföderation mit mehren Verbündeten, unter anderem Hektor, der vorher Paris geschluckt hat. Beide Fraktionen sind bei schweren Kämpfen in der südlichen Ägäis ausgeblutet.
    Jetzt ist Griechenland unterworfen. Nur Sparta hält noch 3 Siedlungen. Bald wird die Invasion Kretas erfolgen und mit Knossos die letze achäeische Fraktion fallen.


    Genug Nahrung für den Unterhalt meiner Armeen habe ich zuletzt so ca. in Runde 15 produziert. Zwischenzeitlich deckte die eigenen Produktion nichtmal die Hälfte des Unterhalts (Obwohl Steigerung der Nahrungsproduktion immer.oberste Priorität war). Gibt hier zwei Dinge zu beachten. 1. "Der Krieg ernährt den Krieg." Denn erstens gibt es nach gewonnenen Schlachten Nahrung als Beute und zweitens bringen Eroberungen neue Ressourcen. (Dafür am besten auch mindestens Stufe 2 bei Poseidon erreichen, +40% Beute und +100 Nahrung pro Küstenregion).
    Der nicht kämpfende Soldat ist nur ein nutzloser Esser.
    2. "Alles ist Nahrung." Nicht ärgern, weil man statt einer Narhungs- wieder nur eine Holzsiedlung erobert hat. Holz lässt sich problemlos mindestens 1:2 eher 1:2,5 in Nahrung umtauschen. Mit den wertvolleren Ressourcen klappt das entsprechend noch besser.


    In der mittleren Phase der Kampagne, wenn man langsam stärker wird, es aber gleichzeitig noch relativ viele kleine Fraktionen gibt, ist es auch sehr lukrativ sich für Nichtangriffsverträge in Nahrung bezahlen zu lassen.

  • Habe jetzt noch mal eine zweite Kampagne mit einer anderen Fraktion gespielt aber das Ergebnis ist ziemlich das gleiche.
    Ab einer bestimmten Größe erklären einem reihum wahllos alle möglichen Fraktionen den Krieg und mann darf keine Stadt ohne Armee lassen dank der praktisch nicht existenten Garnisonen.
    Diese mangelnden Garnisonen sorgen dann dafür das man praktisch nur damit beschäftigt ist seine Städte zu verteidigen bzw. zurück zu erobern. Mann pendelt mit seiner Armee also kreuz und quer durch sein Reich und kann deshalb defakto nicht mehr expandieren. So macht mir das keinen Spaß :thumbdown:


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    -Bernd Stromberg- :thumbsup:

  • Moin,

    hat vielleicht jemand Bock auf Multiplayer - Gegeneinander - Troy-

    Irgendwie ist da nie ein Spiel offen-- geschweige denn das jemand joint.


    Freue mich auf fähige Gegner. Keine Noobs und Quitter bitte! Mein Steam - Name: Lirumlarum


    Oder falls jemand Bock hat- Rome2 Rise of an Empire - keine Beginner pls.

    MfG

    K.

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