[Total War Saga: Troy] Allgemeine Diskussionen

  • Ich finde die Aufmachung und die Atmosphäre des Spiels gut, auch das Szenario gefällt mir. Die Strategiekarte ist unübersichtlich, das ist mir alles zu bunt und durcheinander. Daran kann man sich aber sicherlich gewöhnen.


    Bei den Schlachten hab ich mich allerdings erschrocken. Ich dachte, die Beschleunigung wäre aktiviert, aber nein. Die Krieger huschen in einer atemberaubenden Geschwindigkeit über das Schlachtfeld, hauen sich husch husch in einem wilden Ameisenhaufen auf die Fresse und ich hatte noch nicht mal das komplette Interface begutachtet, da kam schon die Meldung der ersten fliehenden Einheiten.


    Das ist doch keine Schlacht.

    Die Einheiten sind Standartmässig auf Rennen eingestellt. Ich hab das in den Optionen erstmal umgestellt damit sie zumindest normal übers Schlachtfeld laufen. Auch damit sie Ausgeruht an die Kampflinie kommen. Aber insgesamt läuft das alles zu schnell ab, das stimmt.

  • Hab mir jetzt auch mal ein paar Lets Plays angeschaut und das spricht mich alles nicht so an. Im Vergleich zu den jüngeren TW Titel wirkt es in vielen Aspekten doch sehr generisch.
    Einzig das neue Ressourcensystem schaut interessant aus und hat Potential, ist mir aber mit seinen 5 Ressourcen zu simpel.
    Gegenüber Three Kingdoms ist es ein Schritt vor und drei zurück. Troy lasse ich daher ersteinmal links liegen und beende lieber noch meine 3K Kampagnen, bevor dann in naher Zukunft das neue Namban Addon erscheint.


    @9ers_Sh0ppo


    Willkommen im Forum :welcome:
    Durch das neue Wirtschaftsystem müssen auch Veteranen erst einmal schauen, was nun im Aufbauteil des Spiels auf der Kampagnenkarte am Besten funktioniert. Generell scheint Holz zu Beginn eine sehr wichtige Ressource zu sein, da man damit die meisten Basis Gebäude errichtet und somit besseren Zugang zu den anderen Ressourcen bekommt. Gold sollte man Aufgrund seiner Seltenheit und da es de facto begrenzt ist, Goldminen erlischen im späteren Kampagnenverlauf und generieren dann kaum noch Einnahmen, auch nicht unterschätzen.


    Generell gilt, teuer ist nicht immer gut. Armeen sollten nur einen kleinen Teil an Eliteeinheiten enthalten, der Rest besteht i.d.R aus kosteneffizienten Kanonenfutter. Das spart Unterhalt und erlaubt dir mehr Armeen ins Feld zu führen, womit du flexibler agieren kannst. Auch muss nicht jede Siedlung bis zum Maximum ausgebaut werden. Hier ist es wichtig Prioritäten zu setzen und die richtige Balance zu finden.
    Neu entdeckte Fraktionen auf der Karte sollte man immer gleich über das Diplomatie Menü unter die Lupe nehmen, um mögliche Nichtangriffspakts und Handelsabkommen abzuschließen. Fraktionen, die von diesen Abkommen begeistert sind, bezahlen auch gerne mal einen netten Obulus, damit sie bspw. mit dir Handel dürfen.


    Ansonsten schau erstmal, wie sehr dir TW als Konzept in seinen Mechaniken gefällt. Falls es dir zusagt, lohnen sich bei einem Sale Warhammer II, wenn man eher actionlastige Kampagnen mit bombastischen Schlachten oder Three Kingdoms, da es bis dato die besten Spielmechaniken von allen TW Titeln hat.
    Als Herr der Ringe Fan lohnt sich auch ein Blick auf das alte Medieval II, da es mit der Third Age Mod das wohl beste HdR Strategiespiel hat.

  • Wenn du dir Troy gratis geholt hast ist es doch perfekt zum erstmal ausprobieren. Ich würde da erstmal kein Geld für einen anderen Teil ausgeben. Starte am besten mit einer Fraktion die als Leicht angegeben ist und leg los. Beim Start der Kampagne wird an für sich alles wichtige ganz gut im Spiel erklärt. Wenn du dann irgendwo nicht weiter kommst einfach nachfragen.

    Hi @MistyBronco,
    danke dir, ja so habe ich es gemacht. Bin leicht gestartet und wurde tatsächlich angefixt. Macht schon irgendwie Spaß, glaube aber, dass nach einmal Kampagne spielen die Euphorie abflacht. Also für mich weniger Wiederspielwert hat aktuell.


    Was ich aber noch nicht rausgefunden habe: gibt es eine Ansicht, wo ich mit einem Blick auf der Karte sehen kann mit wem ich welchen diplomatischen Status habe. V.a. mal eine Unterscheidung in Vasallen, Krieg und Frieden wäre sehr hilfreich.

  • Moin Leute, sagt mal bin ich eigentlich der einzige hier dem es stört das bei total war troy die Schlachten irgendwie an Atmosphäre verloren haben ? Fand das bei rome oder Attila immer so geil das zwischendurch wenn man die Schlachten beobachtet hat Zweikämpfe unter den einzelnen Einheiten gesehen hat mit passenden nieder Streckungs Animationen etc. Bin ich der einzige dem das aufgefallen ist ?


    Beste Grüße

  • Ich zoome selten bis gar nicht so weit in der Schlacht ins Kampfgeschehen rein, ich hab da genug zu tun den Überblick zu behalten. Und Schlachten wo man eventuell genug Zeit dafür hätte lass ich lieber auswürfeln.


    Ich habe jetzt eine neue Kamapgne gestartet. Die Kampagne mit Menelaos spielte sich die ersten 30 Runden recht unspektakulär. Man hängt am südlichen Zipfel etwas Abseits, nur Kreta hängt noch darunter und die Besonderheiten der Fraktion sind Ruf zu den Waffen mit denen man Zugriff auf den Einheitenpool seiner Verbündeten hat und das man Fern Kolonisierung betreiben kann bei verlassenen Siedlungen ohne die Armee zu benutzen. Ressourcen hatte ich auch keine wirklichen Probleme, nur Holz war zum teil etwas knapp.


    Die neue Kamapgne habei ich jetzt mit Achilles gestartet. Der hat die ersten Runden zumindest erstmal keine Steinproduktion und von den Fraktionsbesonderheiten verspreche ich mir auch etwas mehr Abwechslung. Die da wären sein Gemütszustand mit deren 4 Stück die je nachdem Boni und Malus geben und dann noch das man andere Helden zum Kampf fordern kann. Ausserdem ist man von der Startposition eher "Mitten drin".

  • Ich habe gerade als Hektor Troja vereinigt. Ja, Klasse: die Armee von Priam braucht etwa 5.500 Gemüse und 700 Bronze. Und dann sind da noch ein paar Anhänger und das Gewusel vom Paris - alles in allem war ich auf einmal 10.000 Grünzeug und 1.000 Bronze kurz.


    Da ich das nur für 4 Runden durchziehen konnte, und in der Zeit nicht den Doomstack in Aktion bringen konnte musste ich alles ausmustern. Fazit: nicht das Gelbe vom Ei es sei denn man hat irrsinnige Vorräte und da man nun Paris' Unterstützung verliert da ausgemustert werden muss wird man eventuell an einer Front sehr entblößt.


    Zum Glück bin ich dahin gekommen mit einer großen Goldspende an Priam (die letzten 8 Punkte) und kann den vorherigen Save benutzen. Nun muss ich mich allerdings aus Griechenland zurückziehen damit ich nicht mit ein paar Siegen dort diese Punkte einziehe (genial, nachdem ich die letzten 70 Runden verbracht habe das Maß voll zu machen). Zum 'Glück' haben mir die Amazonen gerade dem Krieg erklärt so werde ich mal sehen ob ich die nicht zu Bauern umerziehen kann bevor ich das Erbe antrete.


    Die Schlachten haben es mir überhaupt nicht angetan und so reise ich immer im Tandem umher, mittlerweile sind diese Stacks aber so schlagkräftig das ich wohl auch demnächst im Einzelgang vorgehen kann.


    Hat irgendjemand eine Ahnung wie der Odysseus es schafft zu der Zeit 17 Regionen zu haben?

  • Ich bin bisher auch nicht so begeistert. Armeen brauchen zu viel Unterhalt und die eigenen Städte haben nur winzige Garnisonen. Das heißt wenn mann mit einer zusammengesparten Armee auf Eroberungstour geht ist das eigene Reich quasi schutzlos da die KI ständig feindliche Armeen übers Wasser schickt selbst wenn das eigene Reich am letzten Ende der Karte ist. Die Schlachten an sich haben mich auch nicht so überzeugt. Ich finde man spürt kaum einen großen Unterschied zwischen den Einheiten im Kampfverhalten. Völlig egal ob Speerträger, Keuleninfanterie oder Zweihandaxtkämpfer gegeneinander kämpfen. Das lächerlichste was ich bisher hatte waren einfache Plänkler des Gegners die mal locker meine Kavallerie beim Versuch sie niederzureiten aufgerieben haben :blöd:


    "Telling an atheist they're going to hell is as scary as a child telling an adult they're not getting any presents from Santa"

    -Ricky Gervais-


    "Arbeiten im Büro das ist wie Sex in der Ehe, am Anfang gibt man sich Mühe und hat Spaß und nach ein paar Jahren macht man immer das selbe und ist einfach nur froh wenn Feierabend ist"


    -Bernd Stromberg- :thumbsup:

  • Ich bin bisher auch nicht so begeistert. Armeen brauchen zu viel Unterhalt und die eigenen Städte haben nur winzige Garnisonen. Das heißt wenn mann mit einer zusammengesparten Armee auf Eroberungstour geht ist das eigene Reich quasi schutzlos da die KI ständig feindliche Armeen übers Wasser schickt selbst wenn das eigene Reich am letzten Ende der Karte ist. Die Schlachten an sich haben mich auch nicht so überzeugt. Ich finde man spürt kaum einen großen Unterschied zwischen den Einheiten im Kampfverhalten. Völlig egal ob Speerträger, Keuleninfanterie oder Zweihandaxtkämpfer gegeneinander kämpfen. Das lächerlichste was ich bisher hatte waren einfache Plänkler des Gegners die mal locker meine Kavallerie beim Versuch sie niederzureiten aufgerieben haben :blöd:

    Hey @Flo78
    geht mir auch so. Bin neu bei Total War und habe auch keine Paradox Titel gespielt, ich komme aus der Knights of Honor-Ecke. Jetzt bei Total War Troy nervt mich die Garnison in den Städten extrem. Vorne machste Acker, hinten wird dir dein ganzen Land weggeraidet. Dachte schon, ich mache was falsch, oder übersehe etwas, aber gut, dass dir das da auch so geht. Weiß nur nicht wie man das löst, weil so Armeen echt sau teuer sind zu unterhalten.


    Die Einheiten finde ich rein vom Gefühl her auch ohne große Unterschiede. Außer du hast so Riesen, die halt robust ohne Ende sind und gut reinknallen.


    Blöd gesagt kommen mir paar Dinge wie Kinderkrankheiten vor, was ja aber eig nicht sein kann und vor allem nicht sein sollte, bei so einer langen und großen Serie wie Total War.




    Danke @Gaius Bonus (genialer Name btw =))
    Das muss ich mal testen.
    Habe nun zumindest herausgefunden, dass bei den Stadtnamen und -infos
    sich ein Hintergrund rot färbt bei Krieg - war glaub hinter dem Wappen /
    Fraktionssymbol - ist aber doch recht dezent gehalten und auch so
    bisschen eine Sucherei. Aber es erfüllt zumindest mal seinen Zweck und
    ich bin deutlich weniger lost :D

  • Habe zufällig diesen Artikel gelesen, der das Spielgefühl in Troy relativ gut beschreibt.


    Ich bin jetzt am Ende meiner ersten Kampagne und muss sagen, dass sie mir sehr viel Spaß gemacht hat.
    Analog der Beschreibung im Artikel habe ich mit Aenas zunächst kleinere "Renegade" Fraktionen unterworfen, die sich nicht der troiansichen Sache anschließen wollten. Anschließend erfolgte ein ausgedehnter Thrakien-Feldzug und die Konföderation mit mehren Verbündeten, unter anderem Hektor, der vorher Paris geschluckt hat. Beide Fraktionen sind bei schweren Kämpfen in der südlichen Ägäis ausgeblutet.
    Jetzt ist Griechenland unterworfen. Nur Sparta hält noch 3 Siedlungen. Bald wird die Invasion Kretas erfolgen und mit Knossos die letze achäeische Fraktion fallen.


    Genug Nahrung für den Unterhalt meiner Armeen habe ich zuletzt so ca. in Runde 15 produziert. Zwischenzeitlich deckte die eigenen Produktion nichtmal die Hälfte des Unterhalts (Obwohl Steigerung der Nahrungsproduktion immer.oberste Priorität war). Gibt hier zwei Dinge zu beachten. 1. "Der Krieg ernährt den Krieg." Denn erstens gibt es nach gewonnenen Schlachten Nahrung als Beute und zweitens bringen Eroberungen neue Ressourcen. (Dafür am besten auch mindestens Stufe 2 bei Poseidon erreichen, +40% Beute und +100 Nahrung pro Küstenregion).
    Der nicht kämpfende Soldat ist nur ein nutzloser Esser.
    2. "Alles ist Nahrung." Nicht ärgern, weil man statt einer Narhungs- wieder nur eine Holzsiedlung erobert hat. Holz lässt sich problemlos mindestens 1:2 eher 1:2,5 in Nahrung umtauschen. Mit den wertvolleren Ressourcen klappt das entsprechend noch besser.


    In der mittleren Phase der Kampagne, wenn man langsam stärker wird, es aber gleichzeitig noch relativ viele kleine Fraktionen gibt, ist es auch sehr lukrativ sich für Nichtangriffsverträge in Nahrung bezahlen zu lassen.

  • Habe jetzt noch mal eine zweite Kampagne mit einer anderen Fraktion gespielt aber das Ergebnis ist ziemlich das gleiche.
    Ab einer bestimmten Größe erklären einem reihum wahllos alle möglichen Fraktionen den Krieg und mann darf keine Stadt ohne Armee lassen dank der praktisch nicht existenten Garnisonen.
    Diese mangelnden Garnisonen sorgen dann dafür das man praktisch nur damit beschäftigt ist seine Städte zu verteidigen bzw. zurück zu erobern. Mann pendelt mit seiner Armee also kreuz und quer durch sein Reich und kann deshalb defakto nicht mehr expandieren. So macht mir das keinen Spaß :thumbdown:


    "Telling an atheist they're going to hell is as scary as a child telling an adult they're not getting any presents from Santa"

    -Ricky Gervais-


    "Arbeiten im Büro das ist wie Sex in der Ehe, am Anfang gibt man sich Mühe und hat Spaß und nach ein paar Jahren macht man immer das selbe und ist einfach nur froh wenn Feierabend ist"


    -Bernd Stromberg- :thumbsup:

  • Moin,

    hat vielleicht jemand Bock auf Multiplayer - Gegeneinander - Troy-

    Irgendwie ist da nie ein Spiel offen-- geschweige denn das jemand joint.


    Freue mich auf fähige Gegner. Keine Noobs und Quitter bitte! Mein Steam - Name: Lirumlarum


    Oder falls jemand Bock hat- Rome2 Rise of an Empire - keine Beginner pls.

    MfG

    K.

  • Spielt noch irgendwer?

    Ich war die Tage kurz davor mir T3K oder WH2 zu kaufen. Konnte mich dann aber beherrschen und habe als "Methadon" eine Kampagne mit Sparta auf schwer gestartet. Die größte Herausforderung zu Beginn war die Schaffung eines halbwegs kompakten Territoriums. Die eigenen Verbündeten sind sehr eifrig, daher ist es wirklich schwierig komplette Provinzen unter eigene Kontrolle zu bringen. Trotzdem hatte ich Spaß beim unterwerfen der "abtrünnigen" griechischen Fraktionen.

    Eine der epischen Quests verlangt Menelaos Anwesenheit in Knossos. Da ich mich eh mit einer anderen kretischen Fraktion im Krieg befand, beschloss ich gleich einen ganzen FS rüberzuschicken und die komplette Insel in Besitz zu nehmen. Ab diesem Punkt kam ich beim aufstellen neuer Armeen langsam an meine Grenze. Das System ist so konzipiert, dass jede zusätzliche Armee den Gesamtunterhalt überproportional steigert.


    Trotz maximalen Fokus auf die Produktion von Nahrung schwankt meine Nahrungsbilanz für den größten Teil der Kampagne so zischen 0 und -15k pro Runde. Das zwingt den Spieler zu einem Umdenken. Die ganze Karte überrennen und die Verbündeten allesamt konföderieren bringt einen in die z.B. von Flo beschriebene Situation das eigene Reich nicht verteidigen und gleichzeitig offensiv tätig werden zu können. Riesenreiche sind in Troy ziemliche Papiertieger. Am Ende sind mehre starke Verbündete für den Spieler deutlich nützlicher, als es deren Provinzen im eigenem Reich wären.


    Ich glaube, dass meine Kampagne sich jetzt in der finalen Phase befindet. Ich operiere mit 4FS in Anatolien gegen meinen Antagonisten Sarpedon. Außerdem habe ich zwei FS und drei Siedlungen in unmittelbarer Nachbarschaft Trojas. Dort sind auch zwei meiner Verbündeten mit eigenen Truppen und ebenfalls mehren unterworfenen Siedlungen aktiv. Die feindlichen Reiche sind noch nicht gebrochen und es wird noch viele blutige Schlachten geben, aber ich rechne jetzt fest mit dem Erfolg der Kampagne.


    Das ganze hat definitiv Spaß gemacht, aber einige Sachen stören mich auch sehr. Als erstes die Agenten. In den anderen Teilen war ich nie ein Freund des Agenten-Bashings. Aber in Troy habe ich unter normalen Umständen höchstens ein paar Priesterinnen für Rituale oder zur Aufklärung. Da ich nicht mal genügend Nahrung habe, um meine dringend benötigten Armeen zu unterhalten, habe ich es nie eingesehen die Agenten mit 350 Nahrung pro Runde zu füttern. Auch scheinen mir deren Effekte überschaubar, zumindest muss ich gestehen, dass ich die Meldungen über Aktionen feindlicher Agenten immer genervt wegklicke und bisher keinerlei spürbaren Auswirkungen erlebt habe.


    Auch die epischen Missionen scheinen mir zum teil nicht durchdacht, bzw. sie sind zu unflexibel. Ich soll jetzt Paris töten und Helena befreien. Nur befindet sich die gute Helena unter Kontrolle meines Verbündeten Argos. Und weil wir das ganze Theater ja nur wegen der Frau haben, ist es auch absolut sinnvoll, dass es kein Event oder ähnliches gibt über das man sie mir überstellen könnte. Stattdessen muss ich jetzt irgendwie die entsprechende Stadt in meinen Besitz nehmen. Nur kann ich Argos trotz gleicher Kultur nicht konföderieren, die Option ist für diese Fraktion einfach im Diplomatiemenü aus mir unerfindlichen Gründen nicht vorhanden (die Strafe nach der letzten Konföderation ist abgelaufen und bei anderen Völkern habe ich die Option). Ein Regionstausch wird schwierig, da es sich um eine Insel handelt und die einzige andere Stadt in der Provinz zu Ithaca gehört. Meine einzige Möglichkeit neben Verrat, welcher mein Bündnissystem implodieren lassen und meine militärischen Kapazitäten überfordern dürfte, ist also eine Konföderation mit Ithaca um anschließend die Region tauschen zu können. :wall:


    Der letzte Kritikpunkt ist das Antagonistensystem. Die Idee ist gut, aber die Umsetzung nicht. Lyrica und mein Reich befanden sich vor dem Start des Events keine Sekunde im Krieg. Während ich immerhin Invasionsarmeen verschiedener pro trojanischer Fraktionen vernichtet hatte, bekam ich eine Auflistung meiner "langen Feindschaft" primär basierend auf Verträgen mit anderen Fraktionen.

  • Spielt noch irgendwer?

    Ich habe nie die kleinen Ableger gespielt, es hat mich eifnach nicht so sehr gereizt. Schon bei ROme 2 habe ich "Cäsar in Gallien" nicht gespielt, obwohl das wirklich gut sein soll. Erst die Augustus Edition hat mich dazu veranlasst, das Szenario zu spieelen, aber da ist ja die ganze Karte freigeschaltet.



    Meine einzige Möglichkeit neben Verrat, welcher mein Bündnissystem implodieren lassen und meine militärischen Kapazitäten überfordern dürfte, ist also eine Konföderation mit Ithaca um anschließend die Region tauschen zu können.

    Was man nicht alles für die Liebe tut :P


    Glaub einfach, dass das Spiel schlecht ist, aber es ist halt auch einfach nicht so gut. Und wenn man bedenkt, wie viele gute andere Spiele es gibt und wie gut andere Total War sind, hat Troy einfach nie überzeugt. Warhammer ist extrem gut, 3K genauso. Ich hab es eh schon oft geschrieben, aber 3K hat einfach die anderen TW Spiele für mich ruiniert, während ich gleichzeitig aber auch ncith mit dem Setting so ganz warm werde.

  • Ich habe nie die kleinen Ableger gespielt, es hat mich eifnach nicht so sehr gereizt. Schon bei ROme 2 habe ich "Cäsar in Gallien" nicht gespielt, obwohl das wirklich gut sein soll. Erst die Augustus Edition hat mich dazu veranlasst, das Szenario zu spieelen, aber da ist ja die ganze Karte freigeschaltet.

    Von den Saga-Teilen habe ich mich bisher ferngehalten. Aber Troy war nunmal gratis. (Was den Epic Store angeht, ich habe für mein Gewissen den Kompromiss gefunden, dass ich dort zwar Sachen abgreife aber niemals Geld ausgebe).


    Was man nicht alles für die Liebe tut :P

    Jetzt zum eigentlichen Grund meines Beitrags. Ich muss mich hier mal kurz anonym auskotzen.

    Ich habe:

    -kostbare Nahrung für Rituale ausgegeben um Diplomatie-Buffs zu bekommen

    -der 2. mächtigsten Fraktion eine Region abgetreten und eine enorme Menge an Ressourcen überlassen, damit diese ihr Bündnis mit Ithaca bricht

    -Ithacas Armeen mittels Kriegszielkoordination auf Kamikaze-Missionen geschickt

    Und konnte Ithaca dann tatsächlich konföderieren. Nur Helena habe ich immer noch nicht. Argos will die entsprechende Region nicht wegtauschen. Es handelt sich um eine Level 4 Provinzhauptstadt. Aber egal, ob ich im Gegenzug Städte biete, welche denen zur Vervollständigung einer Provinz fehlen, oder ob ich ein komplett ausgebautes Mycaene offeriere, keine Chance, Bewertung des Angebots seitens der KI -100 oder schlechter. :klopp:

  • Aber Troy war nunmal gratis.

    Hab den Gratis Tag leider verpasst, war da unterwegs.



    -kostbare Nahrung für Rituale ausgegeben um Diplomatie-Buffs zu bekommen

    -der 2. mächtigsten Fraktion eine Region abgetreten und eine enorme Menge an Ressourcen überlassen, damit diese ihr Bündnis mit Ithaca bricht

    -Ithacas Armeen mittels Kriegszielkoordination auf Kamikaze-Missionen geschickt

    Und konnte Ithaca dann tatsächlich konföderieren. Nur Helena habe ich immer noch nicht. Argos will die entsprechende Region nicht wegtauschen. Es handelt sich um eine Level 4 Provinzhauptstadt. Aber egal, ob ich im Gegenzug Städte biete, welche denen zur Vervollständigung einer Provinz fehlen, oder ob ich ein komplett ausgebautes Mycaene offeriere, keine Chance, Bewertung des Angebots seitens der KI -100 oder schlechter

    Glaub da möchte das Spiel dass du das tust, was es von dir verlangt :P

  • So Kampagne ist durch. Habe mehre Elite-Stacks vor Troja gesammelt und angegriffen. Es gibt dann ein Dilemma, bei dem man sich entscheiden muss, ob man ein trojanisches Pferd baut oder nicht.

    Ich habe mich dafür entschieden und dann eine der seltsamsten Schlachten meiner TotalWar-Karriere erlebt. Nach dem Bau des Pferdes darf man 6 Einheiten auswählen, welche die Schlacht innerhalb der feindlichen Stadtmauern starten. Es wird automatisch eine Nachtschlacht getriggert, man steht also mit einem FS gegen zwei mit Eliteeinheiten vollgestopfte FS, eigentlich nicht zu gewinnen. Ich habe Menelaos höchstpersönlich und mehre Eliteeinheiten rein gesteckt. Geplant war ein heroischer Vorstoß auf eines der feindlichen Tore, ging nicht, weil meine Einheiten schon von der ersten Sekunde an Feindkontakt hatten. War aber auch egal, denn die Tore standen Speerangelweit offen. Und die KI machte auch keine Ansichten den Weg in die Stadt zu versperren. Meine Truppen konnten also ganz bequem einrücken. Und auch die mitten in der Stadt stehenden Truppen aus dem Pferd wurden nur aus einer Richtung angegriffen, so dass ich die Trojaner in ihrer eigenen Stadt flankieren konnte. Nachdem dann alle Nahkämpfer vernichtet waren, griff ich den Siegpunkt an. Dort hatten sich beide Generäle und sämtliche Fernkämpfer verschanzt. Diese sind von den Statistiken her wohl die stärksten im Spiel und haben auch ordentlich reingehauen, aber eingepfercht am Siegpunkt wurden die schnell gestellt und auch vernichtet.


    Die Schlacht um Troja hat am Ende eine Viertelstunde gedauert. 4000 feindliche Eliteeinheiten sind gefallen, meine Armee hat keine 800 Mann verloren. Absolut nicht episch.

  • Am 2. September erscheint das Spiel dann auch auf Steam, holt es sich jemand? Ich finde ganz witzig, dass CA Anfangs Troy ja mehr oder weniger historisch machen wollte, also z.B. mit Zentauren die eigentlich nur Stierkopf-Masken tragende Menschen sind. Und pünktlich zum Steam Release bringen sie jetzt ein DLC welches echte Monster und Magie ins Spiel bringt, wie bei Warhammer halt :D


    Ich finde so etwas hätte man bei einem sowieso nicht historisch korrekt darstellbarem Szenario auch gleich von Anfang an machen können. Aber gut, so hat man die Wahl.

  • Am 2. September erscheint das Spiel dann auch auf Steam, holt es sich jemand?

    Kurz und knapp, NÖ.

    Habe es mir letztes Jahr kostenlos bei Epic geholt und so wirklich vom Hocker gehauen hat es mich nicht.
    Monster und Co. gibt es bei Warhammer genug und da macht das auch richtig Laune.


    "Telling an atheist they're going to hell is as scary as a child telling an adult they're not getting any presents from Santa"

    -Ricky Gervais-


    "Arbeiten im Büro das ist wie Sex in der Ehe, am Anfang gibt man sich Mühe und hat Spaß und nach ein paar Jahren macht man immer das selbe und ist einfach nur froh wenn Feierabend ist"


    -Bernd Stromberg- :thumbsup:

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!