Entwicklungen in Lateinamerika

  • Das Problem in Mexiko ist ja unabhängig von Korruption usw. das jeder der ernsthaft etwas gegen das Organisierte Verbrechen unternehmen will, seines Lebens nicht mehr sicher ist, das gilt auch für höchste Politiker. Von daher erwarte ich keine großen Änderungen, die Mafia Kartelle sind in Mexiko einfach schon zu mächtig.


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    -Ricky Gervais-


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    -Bernd Stromberg- :thumbsup:

  • Glaub ich auch nicht unbedingt, aber scheint bisher keinen Hinweis darauf zu geben und sie scheint bisher gute Arbeit geleistet zu haben.


    Werden wir aber vermutlich ohnehin nie erfahren.


    Das sehe ich anders, zwar kommt es nicht oft zu tatsächlichen Verurteilungen, aber es gibt dann in der Regel viele Hinweise die auf sowas hindeuten. Häufig ist vieles ja auch gar nicht verboten. In Deutschland und Europa ist ja auch so ziemlich alles erlaubt, außer direkt Geld annehmen während man im Amt ist.


    Im Bezug auf die EU hat es Nico Semsrott in seinem neuen Programm gut zusammengefasst: Die Konservativen sind gegen ein Verbot, die Linken sind für ein Verbot und häufig gibt es dann einen Kompromiss: Verboten aber niemand kontrolliert es.


    Das Problem in Mexiko ist ja unabhängig von Korruption usw. das jeder der ernsthaft etwas gegen das Organisierte Verbrechen unternehmen will, seines Lebens nicht mehr sicher ist, das gilt auch für höchste Politiker. Von daher erwarte ich keine großen Änderungen, die Mafia Kartelle sind in Mexiko einfach schon zu mächtig.


    Ja, stimmt, aber eine Grundlage der Kartelle ist die Armut der Bevölkerung. Die Kartelle sind ja oft sogar selber sozial tätig und stiften Schulen und Krankenhäuser, womit sie sich die Loyalität der Bevölkerung erkauft.


    Wenn der Staat diese Aufgabe selber erfüllt, greift er die Kartelle nur indirekt an, das kannst du jetzt auch als Kartell der Bevölkerung nicht verkaufen, warum du jetzt staatlich aufgebaute Infrastruktur wieder zerstörst.

    Steigt das Ansehen in den Staat und der allgemeine Wohlstand, würde die Kartelle langfristig an Macht verlieren. Wenn es z.B. Jobs gibt die besser sind als die einfachen Jobs bei den Kartellen, wird da auch niemand mehr arbeiten wollen.

    Ist doch hier nicht anders, wer sind denn in der Regel die Kleinkriminellen auf den unteren Rängen? Das sind immer Leute für die es mit einem anständigen Job nicht geklappt hat und die aus einem sozial niedrigen Milieu entstammen.

    Dasselbe auf der Konsumenten-Seite, zwar gibt es auch viele reiche Konsumenten, die z.B. Kokain nehmen, aber die krassen Junkies die auf der Straße leben sind, zumindest meiner Wahrnehmung nach, eher selten Kinder von Ärzten, Anwälten und Unternehmern.

    "Je mehr die Menschen wissen, desto weniger müssen sie glauben"
    Bodo Wartke

    2 Mal editiert, zuletzt von Fairas ()

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