Der Schlechte Nachrichten Thread

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    • Aus der Französichen Nachrichten, der Einsatzleiter sagte das die nächsten 2 Stunden entscheident sein werden ob man das Feuer unter Kontrolle bekommt und noch was retten kann.
      Desire spawns madness. Madness collapses into disaster. Mankind never learns.
    • Lord Wolhynia schrieb:

      Muss eine mörderische Hitze sein.
      Ich wusste gar nicht, dass die Pariser Feuerwehr zum Militär gehört. Man erfährt ja einiges bei solchen Katastrophen.
      Allerdings.
      Die ursprüngliche Pariser Feuerwehr bestand aus ein 300 Teilzeit-Feuerwehrmännern, die miserable bezahlt und ausgebildet waren, und über exakt 2 Leitern verfügte.
      Dann hat Napoléon eine österreichische Prinzessin geheiratet, und dabei unter anderem einen Ball in der Österreichischen Botschaft besucht. Dort ist dann ein Feuer ausgebrochen, er und seine Gattin entkamen zwar unverletzt, aber es gab mehrere Tote und das Gebäude brannte völlig aus, zudem durfte er sich aus erste Hand von der Effektivität der Pariser Feuerwehr überzeugen, 6 Feuerwehrmänner tauchten auf, die Hälfte davon betrunken.

      Seitdem ist die Pariser Feuerwehr eine Militäreinheit. Eine relativ große noch dazu, mit 8600 Männern und Frauen ist es die drittgrößte Feuerwehr der Welt.
    • von Japan, Russland, Südamerika, Argentinien, ect.

      Zeitungen der ganzen Welt berichten.


      Fluctuat, nec mergitur
      Desire spawns madness. Madness collapses into disaster. Mankind never learns.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Vicious ()

    • Da sind 800 Jahre Geschichte verbrannt. Sehr traurig. Die Authentizität dieser Kirche aufgrund ihres Alters ist unwiederbringlich verloren. Wie unsagbar traurig.

      Aber letztlich sollten nicht die Hölzer, Steine und Säulen das Entscheidende sein, sondern die Botschaft und der Sinn des Gebäudes. Und den kann man wiederbeleben. Auch Notre-Dame war mal ein Neubau. Erst die aktive Nutzung verleiht dem Gebäude seinen tieferen Sinn.
      "Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen, die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten."
      Otto Wels, Reichstagsrede vom 23.März 1933.

      Lingua Tertii Imperii - Notizbuch eines Philologen
    • Ja, auch konnte ich gerade lesen, dass man wohl in der Lage war, die meisten der in Notre-Dame gelagerten Kunstschätze und Reliquien glücklicherweise vor den Flammen zu retten.

      Zudem hat die französische Milliardärsfamilie Pinault (Eigentümer von Marken wie Gucci usw.) bereits zugesagt, über 100 Millionen € aus ihrem Vermögen für den Wiederaufbau Notre-Dames zu spenden. (Fast wie im Mittelalter, als reiche Familien den Bau solcher Kathedralen finanzierten.)

      Übrigens hat Twiggels in einem anderen Thread die hypothetische Frage gestellt, wie wir uns wohl verhalten würden, wenn wir entweder durch Verzicht die ganze Welt retten könnten, oder aber uns selbst, unsere Kultur, unsere Freunde und Familien, zum Preis der Opferung des Fortbestandes anderer Regionen in der Welt. Die unmittelbaren Reaktionen auf den Brand von Notre-Dame geben gewissermaßen die Antwort auch darauf. Oder nicht? Was schmerzt uns wirklich mehr? Das Leiden in Teilen der Welt oder der kulturelle Verlust dieses mittelalterlichen Wahrzeichens? Kann und sollte man das überhaupt gegeneinander aufrechnen? Harte und sehr unbequeme Gedanken...
      "Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen, die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten."
      Otto Wels, Reichstagsrede vom 23.März 1933.

      Lingua Tertii Imperii - Notizbuch eines Philologen
    • Das Leiden der Menschen in Deutschland selbst schmerzt uns übrigens weniger als ein spektakulärer Brand in Paris.


      Vor allen heißt es auch, dass eine emotionale Bindung/Nähe vorhanden sein sollte um mitzuleiden.
      Je stärker diese ist, je stärker die Anteilnahme. Dabei ist es ziemlich egal ob es sich um Dinge, Ideen oder Menschen handelt nach meiner Beobachtung.
      Und Notre DAme de Paris ist eben auch in unserer Populärkultur einigermaßen präsent.
      Viele Deutsche dürften sie zudem besucht haben.
      Vor zweihundert Jahren wäre die Sache aber anders gewesen.
      Da hätte es nun wirklich keinen deutschen Bauer gejuckt ob da sonne Kirche in Paris abgebrannt ist.

      UNd da gebe ich JOhn recht, so empfindet der Mensch eben instinktiv wenn er den Kopf ausstellt.
      Nun ist der Kopf der Menschen mit allerlei anderen Dingen noch angefüllt.
      Ethik und son Kram.
      Und da wirds interessant.




      Aber ist doch alles gut.
      Kunst gerettet.
      Dier Wiederaufbau wird beginnen.
      Die Franzosen haben einen kleinen nationalen Einigungseffekt.
      Milliardäre haben einen guten PR Effekt,.
      Die Nachrichten haben einen Nachrichteneffekt
      Das Forum hat einen Blaeffekt
      UNd der Wiederaufbau wird die französische Wirtschaft ankurbeln.
      Deutschland – mein Herz in Flammen
      Will dich lieben und verdammen
    • Ich habe überlegt, ob ich so etwas hier schreiben soll, oder nicht.

      Am Sonntag musste ich einen Mann wiederbeleben. Was war passiert? Ein älterer Herr erlitt wohl einen Herzinfarkt auf seinem Fahhrad und ist gestürzt. Als ich an der Unfallstelle vorbeigefahren bin, habe ich gesehen, wie ein Gruppe von Passanten den Mann bereits in eine stabile Seitenlage gebracht hatten. Da sich meine Kinder im Auto befanden, habe ich unseren Wagen so geparkt, dass meine Kinder die Unfallstelle nicht sehen konnten.
      Ich ging zur Unfallstelle hin und bat meine Hilfe an. Die Passanten, die bereits vor mir eingetroffen waren, sagten, dass der Mann zunächst ansprechbar gewesen war und dann ohnmächtig wurde. Den RTW hatten sie bereits verständigt. Ich bemerkte aber sofort, dass bei dem Mann etwas nicht stimmte, da er eine rötlich-bläuliche Hautfarbe hatte.

      Auf meine Frage, ob sie auch seine Atmung kontrolliert hätten, sagte mir ein junger Mann, dass er nur noch einen leichten Puls verspürte, er aber immer schwächer wurde. Naja, ich kontrollierte seine Atmung und sie war nicht mehr vorhanden. Die Wiederbelebungsmaßnahmen übernahm ich dann unverzüglich, wobei, und das ist für mich der eigentliche Skandal, niemand mich von den anderen Passanten unterstützte. Keine wollte die Mund-zu-Mund-Beatmung machen. Also war ich derjenige, der beides übernommen hatte, Herz-Rhythmus-Massage und Beatmung.

      Es kam nach ca. 15min, so wurde mir es von den übrigen Passanten berichtet, der RTW und kurz darauf der Rerttungshubschrauber mit dem Notarzt. Leider ist der Mann verstorben!

      Das war ein Schockerlebnis! Warum schreibe ich dann das ganze hier. Seht zu, wer es nicht so wie ich aus beruflichen Gründen alle drei Jahre machen muss, dass ihr auch freiwillig einen Erste-Hilfe-Kurs besucht. Ich fühlte mich am Sonntag und gestern unwahrscheinlich schlecht, weil ich einerseits den Mann nicht retten konnte und andererseits mich von den übrigen Passanten so ziemlich alleine gelassen fühlte.
    • Du hast 15 Minuten die Wiederbelebung gemacht? Dafür ersten großen Respekt! Und für die Hilfe. Mehr hättest du nicht machen können.

      Das Problem. Ist halt, dass man meistens einen Erste Hilfe Kurs im Leben macht und dann nie wieder. Und gerade bei Hilfe kann man unter Schock stehen oder Angst vor Fehlern haben, das sind normale menschliche r Reaktionen.
      Ein Kumpel war mal Retutungsassi ( :P ) und der hat auch teilweise Geschichten erzählt, wo Leute unter Schock nicht helfen konnten. Und andere lustige oder unschöne Dinge.
    • Ist natürlich sehr unschön so was zu erleben, aber du hast getan was du konntest.

      Ich glaube ich wäre bei so einer Notlage auch ziemlich nutzlos, keine Ahnung wie ich unter Schock reagiere, aber ich hab auch schlicht nie so nen Kurs gemacht, könnte also nur Anweisungen befolgen.
    • Ich war irgendwie so in einem Tunnel. Es klingt komisch, aber irgendwie waren meine Sinne total geschärft. Ich habe Dinge bei der Reanimation wahrgenommen: eine Frau hat von der anderen Straßenseite entsetzt weggeguckt und ist weitergegangen, Jugendliche sagten "Oh, mein Gott", der eine Passanten hat per Handy andauernd 112 gewählt und gebrüllt, wo denn endlich der Notarzt bleibe. Ich hatte auch jegliches Zeitgefühl in der Situation verloren. Die Herz-Rhythmus-Massage an der Puppe im Erste-Hilfe-Kurs habe ich als sehr anstrengend in Erinnerung. In der Situation hatte ich Null das Gefühl der Anstrengung.

      Als die Rettungssanitäter von mir übernommen haben und die Polizei meine Personalien aufgenommen hatte, bin ich erstmal mit den Kindern auf einen Spielplatz gegangen. Dann habe ich meine Frau angerufen und nur noch geheult. Danach war ich einfach nur platt.

      Auf jeden Fall sehe ich Rettungssanitäter mit ganz anderen Augen. Ich habe einen Riesenrespekt vor den Jungs und den Mädels!
    • Rechtlich gesehen ist man als Passant nur verpflichtet, die Rettung anzurufen.

      Ich fahre ja selber bei der Rettung und ganz ehrlich? Ich würde das niemanden zumuten (also nen fremden Passanten) da eine Reanimation zu starten. Es ist teils wirklich nicht hübsch, aber die Rettung anzurufen ist von daher mehr als ausreichend und auch das was man von jeden erwarten kann.

      Also Respekt an dich, dass du das als Passant so umgesetzt hast - hast du ein Mund-Zu-Mund Beatmungstuch sogar mitgehabt?
      Und auch generell dass du 15!min durchgehalten hast.

      Edit: Ich möchte dir hier noch einmal wirklich meinen Respekt sagen und dass das was du gemacht hast, wirklich großartig war. Wenn wir, in der Rettung, auch mal nur einen Passanten gesehen hätten, der eine Reanimation durchgeführt hätte, wir wären zutiefst beeindruckt von der Zivilcourage gewesen.
      Leider hat es in dem Fall zwar keinen Unterschied gemacht - aber du hast es versucht und letztendlich das zählt. Vielleicht macht es bei jemanden gerade genau dann ein Unterschied, behalte also das unbedingt weiter.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von SnaxeX ()

    • SnaxeX schrieb:

      Rechtlich gesehen ist man als Passant nur verpflichtet, die Rettung anzurufen.
      Also in Deutschland ist man definitiv verpflichtet erste Hilfe Maßnahmen zu ergreifen außer wenn mann sich dadurch selbst gefährden würde.

      Ansonsten schließe ich mich den anderen an, Respekt Lord Wolhynia alles richtig gemacht :thumbup: :bow:

      "Arbeiten im Büro das ist wie Sex in der Ehe, am Anfang gibt man sich Mühe und hat Spaß und nach ein paar Jahren macht man immer das selbe und ist einfach nur froh wenn Feierabend ist"


      -Bernd Stromberg- :thumbsup:
    • Flo78 schrieb:

      SnaxeX schrieb:

      Rechtlich gesehen ist man als Passant nur verpflichtet, die Rettung anzurufen.
      Also in Deutschland ist man definitiv verpflichtet erste Hilfe Maßnahmen zu ergreifen außer wenn mann sich dadurch selbst gefährden würde.
      Ansonsten schließe ich mich den anderen an, Respekt Lord Wolhynia alles richtig gemacht :thumbup: :bow:
      In Österreich gilt das Benachrichtigen der Rettung bereits als "erste Hilfe Maßnahmen zu ergreifen". War damals krass, als es auf einer Autobahn nen Unfall mit 3 Autos gab und die ersten 4 Autos einfach langsam durch geschlängelt und weitergefahren sind - alle 4 Fahrer wurden angezeigt und mit 1 Jahr Freiheitsstrafe verurteilt.
      Kam auch noch dazu, dass damals die schnelle Hilfe tatsächlich was geändert hätte bei einem Kind --> deswegen wollte der Richter ein Exempel statuieren, dass die Leute wenigstens stehen bleiben und die Rettung anrufen. Hat nämlich dann 7min länger gedauert, bis das jemand getan hat (war nicht eine der Hauptverkehrsautobahnen, deswegen).
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    • Danke an alle für die anerkennden Worte! Ich gehe momementan auch recht offensiv mit diesem Vorfall um und rede viel mit anderen Leuten darüber. Mein Arzt hatte mir auch dringend dazu geraten, da man durch die Selbstreflexion und dem Zuhören durch anderen Personen in einer gewissen Art und Weise dieses Erlebnis verarbeiten kann.

      @SnaxeX

      Ja, ich hatte sogar ein Tuch dabei, es aber leider im Auto vergessen, bzw. auch nicht daran gedacht es noch zu holen. Meine Eltern tragen auch ständig so ein Tuch bei sich. Deswegen ist so etwas auch bei uns im Auto.

      Unsere Gesetzteslage in Deutschland ist da wohl ziemlich identisch mit eurer in Österreich. Das Benachrichtigen des Rettungsdienstes reicht als Maßnahme "um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein". Die Freiheitsstrafe in deinem Fall ist schon hart, aber grundsätzlich finde ich es absolut richtig, dass eine unterlassener Hilfeleistung als Straftat geahndet wird.

      Jetzt, vier Tage nach dem Vorfall, kann ich das Verhalten der anderen Passanten auch besser einordnen. Ich denke, meine Enttäuschung und Wut zunächst auf die fehlende Unterstützung ist falsch, da ich eigentlich nur auf mich zu schauen habe. Ich hatte für mich entschieden, dem Mann zu helfen, da ich so etwas bei mir auch erwarten würde. Mehr kann man halt nicht machen. Der Wille zählt im Endeffekt. Die anderen haben ja auch irgendiwe auf ihre Art und Weise versucht dem Mann zu helfen. Stabile Seitenlage und die Verständigung des RTW ist ja auch eine Erste Hilfe.
    • Job bedingt bin ich alle 2 Jahre im Erste Hilfe Kurs. Dieses Jahr bin ich auch wieder dran. Ich fühle mich immer relativ fit in Erste Hilfe, da ich bei den Kursen doch recht viel noch weiß und auf Änderungen schnell eingehen kann. Wie das in einem Ernstfalls aussähe weiß ich allerdings nicht. Bisher war nur ein angesägter Finger und ein Nagel in einem Fuß meine erste Hilfe bei Leuten. Da ich von früher gewohnt war viel und oft Blut zu sehen konnte ich dabei auch recht ruhig bleiben. Aber irgendwie wusste ich auch, bei denen gehts grade nicht ums überleben.
      Meinen allerhöchsten Respekt an dich. Du hast das getan was ein Mensch meiner Meinung nach in einer solchen Situation zu tun hat, ganz gleich wie es am Ende ausgeht.
      _____________________________
      Solange du dich bemühst, andere zu beeindrucken, bist Du von dir selbst nicht überzeugt. Solange Du danach strebst, besser als andere zu sein, zweifelst Du an deinem eigenen Wert. Solange Du versuchst, dich größer zu machen, indem du andere kleiner machst, hegst Du Zweifel an deiner eigenen Größe. Wer in sich ruht, braucht niemandem etwas beweisen. Wer um seinen Wert weiß, braucht keine Bestätigung. Wer seine Größe kennt, lässt anderen die ihre.
      -Verfasser unbekannt
    • Lord Wolhynia schrieb:

      Danke an alle für die anerkennden Worte! Ich gehe momementan auch recht offensiv mit diesem Vorfall um und rede viel mit anderen Leuten darüber. Mein Arzt hatte mir auch dringend dazu geraten, da man durch die Selbstreflexion und dem Zuhören durch anderen Personen in einer gewissen Art und Weise dieses Erlebnis verarbeiten kann.

      @SnaxeX

      Ja, ich hatte sogar ein Tuch dabei, es aber leider im Auto vergessen, bzw. auch nicht daran gedacht es noch zu holen. Meine Eltern tragen auch ständig so ein Tuch bei sich. Deswegen ist so etwas auch bei uns im Auto.

      Unsere Gesetzteslage in Deutschland ist da wohl ziemlich identisch mit eurer in Österreich. Das Benachrichtigen des Rettungsdienstes reicht als Maßnahme "um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein". Die Freiheitsstrafe in deinem Fall ist schon hart, aber grundsätzlich finde ich es absolut richtig, dass eine unterlassener Hilfeleistung als Straftat geahndet wird.

      Jetzt, vier Tage nach dem Vorfall, kann ich das Verhalten der anderen Passanten auch besser einordnen. Ich denke, meine Enttäuschung und Wut zunächst auf die fehlende Unterstützung ist falsch, da ich eigentlich nur auf mich zu schauen habe. Ich hatte für mich entschieden, dem Mann zu helfen, da ich so etwas bei mir auch erwarten würde. Mehr kann man halt nicht machen. Der Wille zählt im Endeffekt. Die anderen haben ja auch irgendiwe auf ihre Art und Weise versucht dem Mann zu helfen. Stabile Seitenlage und die Verständigung des RTW ist ja auch eine Erste Hilfe.

      Respekt, toll dass du bzw. deine Familie immer so ein Tuch dabei habts.

      Ich habe den Fall vor 3 Jahren gelesen, glaub es ging auch um das Kind - und anrufen kann halt echt jeder, der ein Auto bewegen kann.

      Und dein Arzt hat absolut recht, ruhig darüber reden - das hilft. Ist bei uns auf der Dienststelle auch immer wieder, wenn was schlimmeres vorgefallen ist (Mann vom Zug überfahren, bekannte Freunde selber reanimieren müssen, Erhängte etc.), aber nach dem Reden geht es einen besser!
      Und ich glaube auch nicht, dass die Leute dem Mann was bößes tun wollten - die meisten Leute trauen sich nicht zu reanimieren, weil sie eben Angst haben, etwas falsch zu machen. Oder auch einfach ne Schockstarre haben und nicht wissen, wie sie mit der Situation umgehen sollen, auch wenn sie eigentlich einen Erste-Hilfe Kurs belegt haben und die Sachen noch wüssten.
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