[Spielebranche] News, Aufreger und Statistiken

  • Ich finde, dass Anno 1800 groß überzeugt hat und ich deswegen immer wieder reinschauen werde. Die Entwickler lassen sogar nach Jahren weiterhin Kosmetik-DLCs raus und halten das Spiel dadurch recht lebendig. Ich wünsche mir gar nicht einen weiteren Teil, sondern bin noch absolut gesättigt.

  • Mittlerweile würde ich mir persönlich aber beispielsweise trotzdem wünschen, man würde mal wieder etwas zurückdrehen bei diesen Mini-Content DLCs die von Paradox und CA so geliebt werden, ich würde lieber 30 bis 40 € für eine echte Erweiterung zahlen bei der dann der Content von 3 DLCs drinnen ist, als ständig alle 6 Monate einen neuen DLC für 15 € zu kaufen.

    Sehe ich ähnlich.

    Für viele Spiele gibt es zig DLCs, das kann man ja nicht mehr durchschauen.

    Viele davon sind recht klein: Neue Musik, andere Farben usw.

    Sowas muss nicht sein. Lieber weniger DLCs und dafür gerne mit mehr Inhalt.

    DLCs für 2,99 Euro mit neuer Musik braucht kein Mensch.


    Also ich habe das Rome2 Gebashe nie ganz nachvollziehen können (außer am Anfang als noch alles verbuggt war), ich habe es erst kürzlich wieder gespielt und ich finde es ist ein grundsolides TW Spiel.

    Meinst du mich?

    Gebasht habe ich nicht, sondern aus meiner Sicht geschildert, warum bei mir der Funke nicht übergesprungen ist.

    Die Kampagne-Karte fand ich nicht ansprechend und optisch weder gut noch übersichtlich.

    Daran habe ich mich nie gewöhnt und u.a. deswegen war Rome2 bei mir schnell ausgelutscht.

    Und ja Mods reißen schon eine Menge heraus, um nicht zu sagen machen viele Spiele überhaupt erst richtig "spielbar".

    Gerade die so hoch gelobten Spiele Rome1 oder Medieval2 sind in des Basis Version nämlich ziemlich fade und bei weitem nicht so umfassend wie viele das in ihrer verklärten Erinnerung meinen. Ohne Mods und Modding hätte ich die (genau so wie den Rest der TW Reihe) niemals so ausgiebig gespielt.

    Das stimmt.

    Alleine die größere Karte war eine riesen Bereicherung.

  • Star Citizen sieht inzwischen ziemlich fett aus. Ich glaube an das Spiel ja erst, wenn ich es erlebe. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie sich das bei derartig langer Entwicklungszeit rechnen soll. Also rein wirtschaftlich. Mich überrascht allerdings, dass noch immer derartig umfangreich daran gearbeitet wird und sie nicht schon pleite sind. Vielleicht irre ich mich ja und das wird ein Jahrhundertspiel.

    Die Finanzierung läuft ja nicht über Kredit oder Vorfinanzierung durch einen Publisher, sondern durch den schon laufenden Verkauf von digitalen Gütern. Eine wie auch immer aussehende Gold Version von Star Citizen muss daher nicht mehr die Entwicklungskosten einspielen. Das ist schon passiert.


    Roberts verkauft einen Traum, den das fertige Spiel imho nie gerecht werden kann. Aber es gibt genug zahlungskräftige Träumer, die bereit sind Hunderte und Tausende von Dollars darin zu versenken. Solange genügend davon weiter Raumschiffe und was weiss ich alles noch kaufen läuft der Laden.

  • Ich persönlich denke ja auch, dass es langsam mal Zeit für eine völlig neue Engine und Grafik-Engine bei Total War wird. Hier würde ich mir Mut zu Neuem wünschen. Ich finde die jetzige Engine ist, gerade was die Schlachten angeht, langsam wirklich ausgelutscht. Aber auch in der Kampagne wäre vieles denkbar. Im Grunde basiert sie doch noch immer auf der Empire Engine.

    Wegfindungsprobleme usw.. immer die selben Probleme. Auch Schusswaffen und realistische Formationen können mit ihr nur bedingt gut dargestellt werden. Auch fände ich es spannend, wenn man eine K.I. irgendwie in diplomatische Verhandlungen implementieren könnte.


    Zudem wäre es bspw. bei einem Medieval Total War schön, wenn man bspw. seine Fraktion mal selbst gestalten könnte. Warum nicht den Spieler selbst eine Fraktion mit Namen, Titeln, Boni, Hintergrundgeschichte, Wappen, Fraktionsfarben, Städtestil, Aussehen und Uniformen sowie Startort gestalten lassen, die er dann im Spiel auch steuern und beobachten kann?

    Warum nicht noch wesentlich mehr Rollenspielelemente bei den Charakteren der eigenen Fraktion? Familiengeschichten. Persönliche Erlebnisse und Schicksale? Entscheidungen?


    Und Grafik. Da wäre heutzutage so viel mehr möglich. Fotorealistische Kampagnenkarten und Schlachten müssten langsam mal bei TW angestrebt werden.


    Abgesehen davon wünschte ich mir wieder viel mehr Gebäude zum Bauen in den Städten. Mit deutlich mehr Ausbaustufen und mehr strategischen Elementen.


    Außerdem einen klareren Fokus auf Realismus beim Spielgefühl bei den historischen Teilen. Das Letzte was ich brauche ist eine Mittelalter Total War mir Siegfried dem Drachentöter oder den Rittern der Tafelrunde usw. als „Mythos“-Elementen. Aber ich fürchte genau da werden wir landen.


    Stattdessen hätte ich gerne größere Einheiten bei den Schlachten mit „realistischen Einheitenzahlen“ und vor allem LANGSAMERE Schlachten, die sich episch anfühlen und wirklich etwas bedeuten. Bei denen taktische Entscheidungen wichtig sind und nicht hektisches Geklicke. Und deren Bedeutung für den Spielverlauf dann größer ist. Lieber weniger, aber bedeutendere Schlachten.


    CA haut inzwischen halt ein Szenario nach dem nächsten raus, das möglichst immer wieder auf der alten Engine beruht, weil das halt wenig neue Investitionen bei relativ hohem Gewinn erfordert. Im Grunde müssen ja jedes Mal nur Grafik und Text leicht angepasst werden. Gleicher Motor in neuer Karosserie.

  • Du kannst da ständig Schiffe etc. für mehre hundert Dollar kaufen.


    Auch wenn es nicht so aussieht als ob Star Citizen jemals fertig wird, haben die sich schonmal Gedanken zur Goldversion gemacht? Wenn das so extremes Pay-To-Win ist und die Leute die massiv Geld versenkt haben, haben dann tolle Supersternenzerstörer haben und während Otto Normal mit irgendeiner Schrottmühle starten muss, wie genau soll das funktionieren?

  • Meine Prognose ist die, das das Spiel eh niemals "fertig" wird.

    Ansonsten war die Argumentation am Anfang, dass man sich alle Inhalte auch wird erspielen können. Und das angeblich in relativ kurzer Zeit. Wobei ich mir das bei den Reaktionen zwischen den kleineres Raumschiffen und den ganz dicken Dingern kaum vorstellen kann, zumindest nicht, wenn die Ingame Wirtschaft halbwegs Glaubwürdig sein soll.


    Ich habe mein Investment in ein Starterpaket aber schon vor etlichen Jahren abgeschrieben und das ganze daher auch nicht weiter verfolgt.

  • Moin,


    habe gerade folgenden Link im Internet gefunden:


    Steam Interactive Recommender


    Hier kann man sehen, wie viele Stunden man in Steam über alle Spiele gespielt hat.


    Ich bin "erst" bei 5154 Stunden. Doch nicht ganz so schlimm wie gedacht :rolleyes:
    Ok, dazu kämen noch die Spiele aus von Vor-Steam-Zeiten oder die von Rockstar etc.pp. Ich denke aber, daß einige der Jungspunde 5154 Stunden schon in einem Jahr und nicht in über einem? Jahrzehnt schaffen.

  • Hab 15.803 Stunden. Mit alten Spielen komme ich glaube ich nicht auf so hohe Zahlen. Hinzu kommt bei mir allerdings noch Minecraft, da kann ich zwar nur schätzen, aber an Hand der Stunden die ich bei einigen Steam-Titeln habe, gehe ich mal von so 2.000 bis 3.000 Stunden in Minecraft aus.


    5154 Stunden schon in einem Jahr


    Das ist schon ziemlich schwierig, sind 215 Tage, da darf man wirklich nichts anderes machen als Schlafen. Selbst in meinen schlimmsten Zeiten hab ich auch noch Zeit für Einkaufen, selten Termine und natürlich Serien verbraucht.

    "Je mehr die Menschen wissen, desto weniger müssen sie glauben"
    Bodo Wartke

    3 Mal editiert, zuletzt von Fairas ()

  • Habe auch direkt mal nachgeschaut, bei mir sind es 9317 Std.

    Überrascht mich jetzt nicht so sehr, habe alleine bei Rome2 schon 1000 Std, alle drei Warhammer teile zusammen über 2200 Std, Empire und Napoleon zusammen über 1200 Std, Shogun2 über 600 Std :pfeif:

    Und dann kommen ja noch 50-100 andere Spiele hinzu die ich im Laufe der Jahre gespielt habe, mein Account existiert ja auch schon seit 2006.

    Und wo wir schon so schön beim Thema Statistiken sind. Das entspricht ca. 530 Std pro Jahr bzw. 1,45 Std am Tag :D


    "Telling an atheist they're going to hell is as scary as a child telling an adult they're not getting any presents from Santa"

    -Ricky Gervais-


    "Arbeiten im Büro das ist wie Sex in der Ehe, am Anfang gibt man sich Mühe und hat Spaß und nach ein paar Jahren macht man immer das selbe und ist einfach nur froh wenn Feierabend ist"


    -Bernd Stromberg- :thumbsup:

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