Subsahara-Afrika

  • Naja Landumverteilungen haben so ihre Probleme...hatten sie immer schon.


    Werden sie immer haben....


    Auf der einen Seite super, auf der anderen Seite hat es schon bei den Römern nciht geklappt... oder bei den Kommunisten.... oder oder oder oder.....


    Sicher, man könnte etwas an den Sympthomen herumdoktoren, dass sie sich nicht super katastrophal auswirken....hoffen wir, dass die Südafrikaner mit dieser MAßnahme sehr mit Augenmaß vorgehen, für entsprechende Ausbildung sorgen, nichts überstürzen...etc.

  • Hat er aber bewusst die Finger von gelassen. Warum wohl? Ich würde sagen Vernunft und der Wunsch nach Aussöhnung.


    Die Ironie ist, dass sich am Ende die weißen Apartheidsfans zurücklehnen und sagen können: „Seht ihr? Wir hatten recht. Der Schwarze kann es nicht.“


    Wird Ihnen zwar nichts mehr nützen, trotzdem ist der Gesamteindruck leider verheerend. Schade. Hatte mir gewünscht, dass das Experiment des neuen Südafrikas gelingt. Aber so sicher nicht.

  • Südafrika hat wohl auch kürzlich unter dem Jubel das ANC geführten Parlaments und auf Antrag der EFF beschlossen, die diplomatischen Beziehungen zu Israel zu kappen, weil dieses eine Zwei-Staaten-Lösung hintertreibe.


    Dies wurde von der Opposition Südafrikas kritisiert. Es sei ein Fehler, angesichts der massiven Wasserkrise im Land sich nicht von den erfahrenen israelischen Experten bei der Behebung der Probleme mit der Wasserversorgung helfen zu lassen. Hier würden Konflikte der Vergangenheit unter falschem Vorwand ausgetragen.


    Unterdessen droht Kapstadt bald ohne Wasser dazustehen. Der zweitgrößten Stadt des Landes mit 3,7 Millionen Einwohnern geht voraussichtlich ab April das Wasser aus.

  • Naja Landumverteilungen haben so ihre Probleme...hatten sie immer schon.


    Werden sie immer haben....


    Auf der einen Seite super, auf der anderen Seite hat es schon bei den Römern nciht geklappt... oder bei den Kommunisten.... oder oder oder oder.....

    Nicht ganz, in der Republik China (Taiwan) hat eine Landreform sogar zu gesteigerter Produktivität geführt (wobei anzumerken ist, dass viele japanische Großgrundbesitzer nach dem Ende des zweiten Weltkriegs sowieso das Land verlassen hatten, und die Produktivität auf eher niedrigem Niveau startete).
    Die Landreform der amerikanischen Besatzungsmacht in Japan nach dem zweiten Weltkrieg war ebenfalls erfolgreich, wobei da eher die Pächter die das Land sowieso schon bewirtschaftet hatten zu Eigentümern wurden, ähnlich der Bauernbefreiung in Europa.


    Insgesamt bleibt aber wohl zu sagen, das Landreformen, so es nicht nur darum geht den Pächtern/Leibeigenen das Land zu übertragen dass sie sowieso schon bewirtschaften, eine sehr heikle Angelegenheit ist, die manchmal funktioniert, meist aber eher negative Auswirkungen hat.
    Angesichts dessen ist die Idee in Südafrika die weißen zu enteignen eine eher schlechte Idee, und rassistisch obendrein, es gibt nämlich nicht nur weiße Großgrundbesitzer, gerade der schwer korrupte Ex-Präsident hat einem indischen Clan einiges zugeschustert.


    Ich bin jetzt nicht ganz im Bilde aber liegt das mit dem Wasser nicht auch an der Privatisierung der Wasserversorgung?

    Die Wasserversorgung in Kapstadt ist in öffentlicher Hand. Und die hat irgendwie verschlafen dass die Bevölkerung ein klein wenig gewachsen ist, und bei der Schaffung neuer Dammkapazitäten und dem Bau von Entsalzungsanlagen eher gemächlich reagiert.

  • Keine Ahnung. Aber wenn israelische Experten in so einer Situation Hilfe angeboten haben sollten und die Regierung lehnt das aus Prinzipienreiterei ab, weil Israel mal das Apartheid-Regime unterstützte... naja, kann man machen. Aber dann verdurstet halt die zweitgrößte Stadt des Landes.


    Momentan ergibt sich für mich das fatale Bild: Unter weißer Herrschaft war Südafrika das mächtigste und technologisch fortschrittlichste Land des Kontinents. Hatte sogar Atomwaffen und Atomkrafwerke. Unter Schwarzer Herrschaft geht’s hingegen bergab in den Sumpf der üblichen afrikanischen Probleme. Schade. Dabei bräuchte der afrikanische Kontinent so dringend mal ein positives Gegenbeispiel.

  • Tja, irgendwie Schade was da abläuft.
    Südafrika war für mich das Paradebeispiel für einen gelungenen Wechsel von dem Apartheidssytem zur Aussöhnung.
    Dann zerschlagen sie halt die Landwirtschaft.
    Woher kommt der Sinneswandel hin zum umgekehrten Rassismus?

  • Mal ne technische Frage:


    Ist die Meerwasserentsalzung 2018 noch so rückständig, dass eine Stadt am Meer unter Wassermangel leiden kann?

    Wie John schon gesagt hat, gibt es durchaus moderne Methoden uA in Israel, die es prinzipiell ermöglichen würden, eine großen Teil des Wasserbedarfs zu decken. Energieverbrauch ist natürlich ein Problem dabei, wobei man das im Verhältnis sehen muss, der Aufwand um die Haushalte mit Wasser zu versorgen wäre vergleichbar mit dem Energieverbrauch der Kühlschränke in eben jenen Haushalten.
    Den gesamten Wasserverbrauch aus Mehrwasserentsalzungsanlagen zu decken wäre zwar entsprechend Aufwendig, aber auch gar nicht nötig, Kapstadt fehlt es an Wasser für 1-2 Monate, eine Grundversorgung leise sich da herstellen.

    Kapstadt leidet vermutlich unter dem Klimawandel. Jahrelange Dürren, ausbleibender Regen, leere Stauseen. Ähnlich wie im mittleren Westen der USA nehme ich an.

    Es gibt etliche Faktoren, der Klimawandel ist einer davon, aber nicht der Bestimmende, Dürren gibt es in der Region häufiger. Andere, wichtigere, Faktoren sind das enorme Bevölkerungswachstum, zu geringe Neubauten von Stauseen (prinzipiell würde im Winter genug Wasser fallen, nur haben die vorhandenen Stauseen zu geringe Kapazitäten, 10% dessen was möglich wäre), undichte Rohrleitungen und Wasserverschwendung.

  • Hört sich wie ein guter Zeitpunkt einen Leerverkauf auf den Rand abzuschließen.

    Früher, beim Gipskrieg, als die Gummistiefel noch selbst gestrickt,

    das Freibier noch gratis aber nicht umsonst,

    die Cola noch weiß, der Kaiser noch am Leben,

    Jesus jung und die Zeiten besser waren.

    -Maximilian L.

  • Energieverbrauch ist natürlich ein Problem dabei, wobei man das im Verhältnis sehen muss, der Aufwand um die Haushalte mit Wasser zu versorgen wäre vergleichbar mit dem Energieverbrauch der Kühlschränke in eben jenen Haushalten.


    Umweltschutz ist ja erstmal egal wenn das Wasser knapp ist. Soweit ich weiß gibt es in Südafrika Kohlebergbau, womit man den Energiebedarf vorläufig decken könnte. Und langfristig kann man am Meer ausreichend Windparks, Wellenkraftwerke und was es da noch so an erneuerbaren Energien gibt, errichten.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!