Was ist die beste Fantasy-Welt?

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  • Das kann schon sein, mit den Welten erschaffen. Obwohl es mir nicht so darauf ankommt, ob neue Rassen vorkommen.
    Herr der Ringe habe ich irgendwann Anfang der 90igern gelesen. Wie gesagt, die Anderen von euch aufgezählten kenne ich nicht, darum kann ich die nicht vergleichen. Was mir an Herr der Ringe nicht so gefällt, obwohl mir das damals beim lesen nicht so auffiel, ist die strikte Trennung zwischen Gut und Böse.

  • Jop, hab zwar die Bücher nicht gelesen, aber die maßlose Übertreibung im Film, wie das Böse fertig gemacht wird, so dass man denkt: "Cheaten die Guten, sind die Bösen hirnlos?".


    Hab mich mal mit paar Freunden lang unterhalten, was in den Filmen alles unlogisch war.

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    "When the world rots, we set it afire. For the sake of the next world. It's the one thing we do right, unlike those fools on the outside." - Corvian Settler (Dark Souls 3)

    "People are paying me to rob them." - Spiffing Brit playing M&B2

  • Ich find ja gerade diese Trennung gut. Und ich finde nicht, dass die bösen fertiggemacht werden. Bei Helms Klamm bleiben von den Verteidigern: Aragorn, Legolas, Gimli, Theoden und Gamling. Kann man an einer Hand abzählen. Und schaut euch mal die gondorianischen Soldaten bei Osgiliath und Minas Tirith an. Die werden von einzelnen Orks fertiggemacht. Und dann reden wir mal nicht von den Kämpfen gegen die Trolle...

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  • Aber insgesamt. Bei Helms Klamm hätten die Reiter meiner Meinung nach nie so durch säbeln sollen, wie durch Butter. Ich meine, das waren Pikiniere und die Reiterei ist da durch wie nichts. Aragorn fliegt bei der Explosion weit durch die Luft, von der Mauer runter und liegt dann mindestens 10,20 Meter davon entfernt. Aber ohne merkliche Schäden steht der auf und kämpft weiter. Sowas ist manchmal finde ich bisschen übertrieben.

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  • Und dann schnetzeln sich die Guten wie Mähdrescher durch die Reihen der Orks.
    Auch bei Minas Tirith. Was sollen die Geister da? Wieso werden da einfach alle weggefegt ohne Gegenwehr?
    Also ich finde den Film gut, aber die Schlacht von Minas Tirith ist echt schlecht gemacht. :thumbdown:

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    ... und ich hasse es.

    von Gottkeks aus dem TWF, 22.2.2011

  • Wären die Verluste tragischer und würden die guten nach einem harten Kampf am Ende nicht immer locker gewinnen und würden die Helden mal ein paar ordentliche Verletzungen davon tragen, wäre das viel geiler.

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  • Hm die Guten locker gewinnen?
    Boromir ist gestorben. Gandalf der Graue ist gestorben
    Die Rohirim hatten große Verluste und wurden fast vernichtet-
    Die Menschen von Gondor hatten große Verluste.
    Minas Tirith stand kurz vor dem Fall
    Osgiliath ging verloren
    Im Film mussten die Elben bei Helms KLamm einen hohen Blutzoll zahlen. Im Buch bei den Kämpfen im Düsterwald.
    Im Buch wurden die Zwerge und Mensczhen von Thal im Norden besiegt und verschanzten sich.


    Frodo starb mehrfach fast, Faramir wurde lebensgefährlich verwundet.


    Das Silmarillon ist quasi eine Ansammlung von Völkermorden bei denen ganze "gute" Völker/Königreiche/Sippen auch mal gerne komplett vernichtet wurden.



    Aber bei einem gebe ich Recht. Gerade im Film ist das Auftauchen der Geister viel zu übertrieben und diese viel zu stark dargestellt.
    Das ist eine dramaturgische Schwäche, da der vorige Opfergang und Heldenmut der Menschen überflüssig erscheint und den Eindruck erweckt, dass diese "gute" Geisterarmee eh alles platt machen kann.



    Ansonsten zur übertriebenen Darstellung.
    Gerade der Film gehorcht hier einfach der Dramaturgie.
    Es gibt Momente in denen die Guten auf dem Rückzug sind, Verzweifelung macht sich breit, doch dann in den Momenten der Verzweifelung. der höchsten NOt der Ausbruch von Heldenmut/Durchhaltewillen/Freundschaft/Menschlichkeit und Neuer Hoffnung der frische Kräfte verleiht. Diesen "guten" Emotionen haben dann die Bösen nichts mehr entgegenzusetzen.
    Mag zwar eventuell nicht so ganz realistisch sein, funktioniert auf dramaturgischer Ebene mMn aber sehr gut.

  • Naja ich finde es etwas übertrieben, dass z.B Gimli und Legolas bei ihrem kleinen Spielchen in Helms Klamm auf 40:41 bzw. 41:41 kommen :D
    Das Silmarillion zeigt da schon was anderes das ist klar. Aber auch da sind nur Feanor und seine Eidgenossen (Söhne) Gut/Böse, alle anderen sind entweder gut oder böse.
    Am dramatischsten finde ich an Tolkins Werken sowieso die Geschichte von Turin. :thumbup:

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    von Gottkeks aus dem TWF, 22.2.2011

  • Die Geister Armee ist die Ausnahme, aber die guten machen alles fertig? Twiggels hats eigentlich perfekt aufgezählt. Klar im Film am Ende haben die guten im großen und ganzen überall gewonnen. Aber nicht umsonst kommen immer solche Sätze "Mittelerde steht am rande des Abgrunds". Hätten alle diese '"Ereignisse" nicht immer Perfekt gestimmt, hätten die "Guten" Haushoch verloren.
    Silmarillion ist das beste beispiel, toll sie hatten am Ende Morgoth besiegt, und wofür?
    Für den Tod ihrer größten Helden, Herrführer und Könige, für ihre riesigen glanzvollen Städte für das Jahrzehnt/hunderte lang erbaute Land.
    Das am Ende zerstört wurde. Das ist ein Sieg der wirklich blutig bezahlt worden ist, wenn man jetzt noch weiter denkt, ja Sauron hat ja überlebt und konnte alles nochmal von vorne beginnen. Hm also Insgesamt ist es ne Leidensgeschichte mit Happy End, aber es ist auch teuer dafür bezahlt worden. Was die Filmfehler angeht, die gibts überall stimmt schon manches war unlogisch mir das beim erstmal überhaupt nicht aufgefallen.
    Aber auf YouTube gibts auch ein Video mit allen Fehlern drin, könnt ihr ja mal nachschauen.
    Also von einem klaren Sieg würde ich niemals sprechen. Im Film wird der Krieg auch nur von ein paar Fronten gezeigt, Sauron führte aber überall Krieg.
    Und überall wurde Blut vergossen. Was die Zahlen angeht, waren die Bösen immer in der Überzahl, da freut es doch die guten das sie auch gewinnen können.

    [GHR] Norwegen [TAD] Isengard [DDD] Heiliges Römisches Reich [HRR] England [TLK] Jarldom of Vestfold [DDZ] Mordor [DHL] Byzanz

  • Wegen den Pikenieren: Die Uruks heben ihre Piken hoch, weil sie von Gandalf geblendet werden :OMG
    Und Gimli und Legolas sind auch die absolute Elite ihrer Völker, sonst wären die ja nicht bei dem Treffen in Bruchtal. Die beiden gibt es nur je einmal. Vergleicht doch mal Legolas mit den anderen Elben bei Helms Klamm

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  • Stimmt so nicht ;)
    Legolas ist im Buch nicht der, der im Film ist. Die Persönlichkeit, der ganze Charakter ist anders. Im Buch ist er eher scheuch und nicht der coole Draufgänger.
    Ausserdem können alle Elben ihre Pfeile durch magische Kräfte im Flug steuern und damit so gut wie immer genau dorthin schiessen wohin sie wollen (kleine Anmerkung daran, dass im 3. Film Gimli den Pfeil von Legolas scheinbar umlenken kann (stubst seinen Bogen) aber naja). Daher gibt es da nicht sehr grosse Unterschiede.
    Auch bei den Zwergen. Gimli ist keine Elite. Die Schergen von König Dain und König Dain selber sind aus ganz anderem Holz geschnitzt.
    Sagen wir es so. Im Film sind Orks in den einen Szenen die Schlächter die alles töten und einen Schnitt später haben sie plötzlich keine Chance mehr und werden zu dutzenden von wenigen getötet, finde ich etwas Paradox.

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    von Gottkeks aus dem TWF, 22.2.2011

  • Das mit Legolas kann ja sein, ich hab das Buch schon seit Ewigkeiten nicht gelesen. Aber Gimli ist denke ich schon nochmal ne Klasse höher, als die anderen Zwerge. Muss ja nicht heißen, dass der Rest von denen Loser sind.


    Und wann werden Orks von wenigen getötet? Hast du die Schlacht bei Minas Tirith gesehen? Das sind NICHT wenige! Bei Helms Klamm auch nicht, und die Totenarmee auch nicht. Außerdem haben die Rohirrim ja noch den Ansturmbonus (mir fällt kein besseres Wort ein, bin halt TW-Spieler)

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  • zu Legolas und Gimli:
    Legolas ist im Buch anders das stimmt, aber dennoch ein großer Krieger (wie alle Elben eigentlich, er hat übrigens im Buch wahrscheinlich schwarzes Haar gehabt). Er ist im Buch zurückhaltender aber scheu? Auch im Buch töten Gimli und Legolas um die Wette und kommen auf hohe Zahlen. Nicht wirklich verwudnerlich 1. ist sowas bei Tolkien durchaus üblich und 2. War das eine Belgagerung da hat Legolas sowieso keine Probleme mit seinem Bogen Orks niederzuschießen und auch die Nahkämpfer müssen ja nur niederhauen was die Leitern hoch kommt. Die Schlacht hat im Buch auch viel länger gedauert (ohne Elben, die haben zu der Zeit in ihren Wäldern gekämpft). Die Orks wurden mehrmals zurückgeworfen bis dann irgendwann die Bresche in der Mauer war. Die Verstärkung wurde auch nicht von Eomer angeführt (der war in Helms Klamm) sondern sie bestand aus überlebenden Rohirim größtenteils zu Fuß die Gandalf eingesammelt hat.


    Achja, Elben können die Flugbahn ihrer Pfeile durch Gedankenkraft beeinflussen? wtf?!! das höre ich zum ersten Mal. Sie können auf Schnee laufen und sehr weit sehen, aber das? :confused:

    Gondor! Gondor, between the Mountains and the Sea!
    West Wind blew there; the light upon the Silver Tree
    Fell like bright rain in gardens of the Kings of old.
    O proud walls! White towers! O wingéd crown and throne of gold!
    O Gondor, Gondor! Shall Men behold the Silver Tree,
    Or West Wind blow again between the Mountains and the Sea?

  • Legolas und Gimli schwach?
    Hm vielleicht am Anfang. Im Grunde waren beides ja Jungspunde die sich vor allen durch ihr Vorpreschen im Rat und dadurch ausgezeichnet haben, dass sie Daddy zu den Verhandlungen begleiteten.




    Das Legolas und Gimli gut metzeln könenn ok, da sie sicherlich eine sehr lange und intensive Ausbildung genossen haben, aber als dann sogar Sam der pummelige kleine Gärnter damit beginnt eine Übermacht aus Orks niederzuhauen. Da wars dann bei mir etwas vorbei.


    Aber hey, die hatten auf dem Weg nen Haufen Level Ups ;-).





    Allgemein ist aber zu sagen, dass Tolkien nicht zuletzt von den Heldenepen beeinflusst wurde, seien sie sumerisch, griechsich oder der Nordischen Kultur entlehnt.
    Allen gemein ist dies. Die Helden entscheiden alles. Das Fußvolk wird allerhöchstens mal erwähnt. Lest alleine mal die Ilias.

  • Ausserdem können alle Elben ihre Pfeile durch magische Kräfte im Flug steuern und damit so gut wie immer genau dorthin schiessen wohin sie wollen

    davon habe ich aber bisher weder in Silmarillion noch in den HDR Büchern oder den anderen Büchern darüber irgendwas gelesen.
    Sie haben schärfere Augen, bessere Reflexe und jahrhundertelange Übung aber Pfeile mit Gedankenkraft steuern? unwahrscheinlich das Tolkien sie so überpowert gemacht hat.

    Und Gimli und Legolas sind auch die absolute Elite ihrer Völker, sonst wären die ja nicht bei dem Treffen in Bruchtal. Die beiden gibt es nur je einmal. Vergleicht doch mal Legolas mit den anderen Elben bei Helms Klamm

    Die Elben bei Helms Klamm? Einfach nur absoluter Müll, mehr muss man zu denen nicht sagen.
    Künstlerische Freiheit ist ja gut und schön aber zuzusehen wie dutzende Elben von einem Uruk getötet werden ist einfach nurnoch lächerlich

  • Naja, für Tamriel gibts schon sehr viel mehr Lore. Das kann schon eher mit Arda mithalten (wenn in der Umfrage schon Arda heißt, müsste es für TES Nirn heißen. Tamriel wäre Mittelerdes Entsprechung). Zumindest vermute ich das mal, ich kenne mich im Gothic-Universum kaum aus.


    Edit: Das mit Sam ist tatsächlich übertrieben.

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  • Hoppala hab ich was mit dem Buch verwechselt, dass ich gestern gelesen habe. Natürlich können sie ihre Pfeile nicht beeinflussen.
    Aber weshalb Legolas und Gimli bessere Krieger sein sollen? Im Film ja, im Buch nein. Überkrieger waren etwa Feanor, Glorfindel, Gandalf etc... aber nicht doch Legolas und Gimli :confused:


    Zitat

    Allgemein ist aber zu sagen, dass Tolkien nicht zuletzt von den Heldenepen beeinflusst wurde, seien sie sumerisch, griechsich oder der Nordischen Kultur entlehnt.
    Allen gemein ist dies. Die Helden entscheiden alles. Das Fußvolk wird allerhöchstens mal erwähnt. Lest alleine mal die Ilias.



    Kein Elb und kein Zwerg ist Fussvolk (naja die Krieger zumindest nicht. DIe Künstler der Elben und die Schmiede der Zwerge.. ach ne wirklich keiner). Vielleicht die normalen Menschen, aber die Elben und Zwerge wären in unseren Augen wohl zuhauf Helden.

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  • Zitat

    Das kann schon eher mit Arda mithalten (...) ich kenne mich im Gothic-Universum kaum aus


    Du widersprichst dir ja schon selber.^^ Also ab rein in die Umfrage mit Gothic/ Myrtana!! Schließlich wird es schon nicht umsonst so hoch gelobt im Bereich der Atmosphäre. Laut Gamestar hat allein Gothic3 eine glaubwürdigere Welt als Oblivion.;) Und viele weitere Zeitschriften sehen das ähnlich.

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