Angepinnt [AAR] Warhammer - am Rande des Chaos

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    • Glaub mir Harald, alle vier Götter sind nicht gerade makellos.

      Khorne: im Grunde genommen vollkommen durchgedreht. Befinden sich seine Kämpfer nicht in der Schlacht, kämpfen sie gegenseitig, sitzt auf einem Thron aus Schädeln welcher sind mittem in einem Meer aus Blut befindet. Eigentlich ist er fast noch der normalste, sieht man von seinem beinahe vampirischen Drang nach Blut ab
      Slaanesh: Mein Hassgott, die Krieger von Slaanesh sind auf der Suche nach der ultimativen Befriedigung egal auf welchen Weg, in Warhammer 40k kämpfen sie sogar mit E-Gitarrenähnlichen Geräten die Leuten den Kopf explodieren lassen können. Außerdem beschenkt Slaanesh seine Champions mit genauso viel Schönheit als auch Gräßlichkeit, deswegen werden die Anführer von Slaanesh-Armeen auf der Kampagnienkarte als Schönlinge dargestellt.
      Nurgle: Um es simpel auszudrücken: Stell dir vor dein ganzes Leben mit brutalen Krankheiten und endlosen Blähungen zu verbringen. Sieh zu wie die Maden sich ihren Weg durch deinen Körper suchen. Du stinkst und wirst dich beschissener als je zuvor fühlen.

      Oder schau ins Lexicanum, da ist alles gut beschrieben :D
      Gibst du einem Mann ein Feuer, so hat er es warm für den ganzen Tag. Setzt du ihn in Brand hat er es warm für den Rest seines Lebens.
    • Wow, der Bericht ist echt Klasse. :thumbsup:

      könntest du die Bilder Spoilern, dann kann man besser lesen finde ich.

      Aber sag mal, wie ist das den mit den CTD`s? kann man halbwegs anständig spielen?
      Gondor! Gondor, between the Mountains and the Sea!
      West Wind blew there; the light upon the Silver Tree
      Fell like bright rain in gardens of the Kings of old.
      O proud walls! White towers! O wingéd crown and throne of gold!
      O Gondor, Gondor! Shall Men behold the Silver Tree,
      Or West Wind blow again between the Mountains and the Sea?

    • Ja aber Blut und Schädel und weis der Teufel was sind bei weitem nicht so schlimm wie Fäulnis, faules Gedärm und Verfall. Krankheit, Verderben im wahrsten Sinne des Wortes. Nein er ist mein Hassobjekt, jetzt schon :D Khorne hingegen ist mir am sympathischsten, das Blut der Feinde liebe ich genauso wie den Kampf :P

      Verdammte Skaven haben meine Elfenarmee beinahe vernichtet (Kapitel II Ulthuan). Was es da für Kreaturen gibt tztztz. Jedenfalls werden auch die vom Guten zerstampft :ritter2:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Harald Hardrada ()

    • Keine Ahnung aber ich mag die Skaven, die deutsche Synchro von dene ist zu göttlich:
      "Eure Feinde werden sterben sterben General!"
      "Ich diene dem Warpstein!"

      Im Allgemeinen ist die Mark of Chaos Synchro sehr gut.
      Gibst du einem Mann ein Feuer, so hat er es warm für den ganzen Tag. Setzt du ihn in Brand hat er es warm für den Rest seines Lebens.
    • Deadly Shadow schrieb:

      Glaub mir Harald, alle vier Götter sind nicht gerade makellos.
      du hast Tzeentch vergessen dessen Anhängern gerne mal zusätzliche Gliedmaßen wachsen und furchtbar mutieren^^ aber von allen 4 ist er der angenehmste, wenigstens ist er intelligent

      Cr7390 schrieb:

      Wow, der Bericht ist echt Klasse. :thumbsup:

      könntest du die Bilder Spoilern, dann kann man besser lesen finde ich.

      Aber sag mal, wie ist das den mit den CTD`s? kann man halbwegs anständig spielen?
      Wollte die Bilder eh spoilern hatte letzte Nacht aber kb dazu.
      CTD´s hatte ich bisher noch keine, bin aber auch erst in Runde 10 oder so.
    • Nun das Imperium hat bei Talabheim einen großen Sieg errungen. Stefan von Kessel und Aurelion haben gerade den Prinzen des Chaos besiegt. Wie steht es um Kislev ? Sollen Verstärkungen aus der ostmark geschickt werden ? :P

      Wupp ! War das geil, die Endschlacht in Mark of Chaos. Alle Chaostruppen wurden weit vor der Stadt vernichtet, die Mauern sahen sie nur aus der Ferne :D . Hab das letzte Wochenende im Mediamarkt nach der Fortsetzung Battle March gesucht, aber kein Exemplar gefunden. Hoffe ich finde das Add on irgendwo. Im Internet bestelle ich nicht gern. Aber es könnte mich ja auch reizen auf Seiten des Chaos zu kämpfen :P

      EDIT: Die Chaoskampanie ist viel geiler als ich dachte ! Am meisten gefiel mir im ersten Kapitel die letzte Aufgabe, wo man in prächtig düsteren Gewölben die Prüfungen der Götter bestreiten muss um dann am Ende aller Prüfungen zwischen Nurgle und Khorne zu wählen. Erinnert an Conan der Barbar, dieses Szenario :rolleyes: . Ab hier wurde die Kampagne richtig interessant. Die Skaven haben sehr abwechlungsreiche Einheiten die zwar eher schwächer sind als meine Norscabarbaren, aber mit den Spezialfähigkeiten und Masse ihre Schwäche mehr als ausgleichen. Jetzt kloppen meine Skryre grade paar Orks (Optionalmission). Ich hab tatsächlich eine neue Fantasy-Welt für mich entdeckt. Darüber gibt es sicher auch Bücher stimmts ? :P

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Harald Hardrada ()

    • Gotrek & Felix ist eine bekannte Romanreihe über Warhammer Fantasy. Leider fehlen die Skaven noch in Call of Warhammer, die wären die nächsten denen ich einen AAR zum Besten geben würde :hallo:
      Gibst du einem Mann ein Feuer, so hat er es warm für den ganzen Tag. Setzt du ihn in Brand hat er es warm für den Rest seines Lebens.
    • Muss ich mal googeln. Mein Barbarenheer hat jetzt Slubodaal vernichtet diesen Verräter ! Nurgles faulen Fleischkloppse sind mir, dem Diener Khornes nicht gewachsen :P War doch klar das ich mich für Khorne entscheide :D . Will ja nicht verfaulen bei lebendigem Leib... Ja die Skaven sind interessant. Mein Skavenheer ist nun perfekt organisiert. Jede Einheit erfüllt ihren Zweck. Das Barbarenheer unter Thorgar hat Verluste erlitten (zwei geliebte Barbarennahkampfeinheiten die mir so gefallen sind draufgegangen), also wird da etwas nachgebessert (sie werden ersetzt :pfeif: ). Ein AAR verdienen die Skaven auf jeden Fall. In der Fantasywelt müssen sie schreckliche Gegner sein. Überall können sie durch ihre Tunnel auftauchen und wieder verschwinden. Mauern unterminieren, von ihrer Masse ganz zu schweigen. Die Menschen können froh sein das es dem Rat der 13 nicht gelingt sie zu einen... :unsure:

      Hoffe die Kampagne geht vorran Vanidar ?
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      8. Splitterklinge


      „Schrecken und Hoffnungslosigkeit breiteten sich im Jahre 2524 IC in ganz Kislev aus. Mit einem genialen Täuschungsmanöver war es dem listigen Gott Tzeentch ein weiteres mal gelungen uns Menschen wie dumme Kinder aussehen zu lassen. Während alle Augen sich auf die Invasion seiner Götterbrüder im Osten des Imperiums richteten schleuste der Herrscher des Wandels über 8000 seiner treuesten Anhänger durch die Tunnel der Skaven mitten in das Herz unseres Landes. Ein gefährlicher Weg, vollgestopft mit Skaven und anderen noch schrecklicheren Ungeheuern, beinahe so alt wie Tzeentch selbst. Scheinbar konnte oder wollte der Meister der Magie seine Männer nicht vor allem schützen was dort hauste. Es heißt ein dutzend Magier und ein viertel der Streitmacht gingen in den Tunneln verloren. Doch das konnte den Untergang der prachtvollen Stadt nicht aufhalten, in der Nacht brachen sie inmitten der Stadtmauern durch den Erdboden. Es war ein einziges Massaker dem die ganze Stadt zum Opfer fiel. Tausende Kisleviten und hunderte Zwergen wurden gnadenlos getötet, nur einigen gelang es in die Festung Kremlin zu fliehen. Ein Bollwerk gegen das Kanonen machtlos waren und an dessen Mauern jeder Belagerungsturm und jede Leiter in Asche verwandelt wurde. Bis zum Morgengrauen kämpften der Tzar und 100 Gospodari auf den Stufen des Palastes bis er letztendlich von einem Champion des Tzeentch vernichtet wurde. Die Stadt brannten sie nieder, nur der magische Eispalast und die noch immer sichere Festung blieben von der größten Stadt des Nordens erhalten. Nach dem was wir wissen befand sich der Prinz mit der Garnison Kislevs westlich der Stadt. Die Überlieferungen berichten das er versuchte sich nach Erengrad durchzukämpfen wo der letzte Rest der kislevitischen Armee gemeinsam mit einigen hundert Elfen bereit stand das Land und die Hauptstadt vom Chaos zu befreien.“

      2995 IC „Siege und Niederlagen der Gospodari“ S. 258



      2524 Monat Vorhexen Tag 2 westlich der Ruinen von Kislev

      Müde stapften rund 1400 Menschen und 300 Zwerge durch den Schnee Richtung Westen. Eigentlich hatte Ivan vorgehabt Kislev von den Ausgeburten des Chaos zu säubern, doch dort angekommen musste er feststellen das es einfach zu viele Barbaren waren die durch die Ruinen streiften und nach Überlebenden suchten. Scheinbar hatte Tzeentch ihm in seiner Vision nur die Hälfte seiner Armee gezeigt. Nun hatte er keine andere Wahl mehr, sie mussten fliehen. Nach Westen, zur Krallensee wo immerhin noch das mächtige Erengrad standhielt. Zumindest hoffte er das, wer wusste schon wie weit verzweigt die Pläne des Tzeentch sind? Vielleicht befand sich auch schon das ganze Land in seinen Klauen? Nun, dachte der Prinz, wenigstens war es keine lange Flucht, denn vor ihnen marschierten 1700 Barbaren auf um ihnen den Weg abzuschneiden.

      Es blieb ihnen keine andere Wahl als sich den Weg durchzukämpfen, denn hinter ihnen marschierten vermutlich bereits fast 4000 weitere Barbaren. 4 Chaoskanonen rollten am Ende des Heeres vor ihnen, jede von ihnen würde mit einem Schuss hundert Leben auslöschen. Während Zwerge und Menschen langsam Stellung bezogen ließ Ivan die Flügelulanen zur rechten Flanke reiten. Die paar Greifenlegionäre und Bärenreiter sicherten gemeinsam mit dem Prinzen die linke Flanke.

      In aller Seelenruhe stellten die Chaostruppen sich ihnen gegenüber auf, währenddessen achteten sie nicht auf die langsamen Kanonen, scheinbar war der Champion des Tzeentch ein ausgemachter Vollidiot.

      Blitzschnell reagierten die Flügelulanen und schnellten vor.

      Mit einer solchen Geschwindigkeit hatten die überrumpelten Barbaren nicht gerechnet. Innerhalb weniger Sekunden waren die Gospodari an der Armee vorbei geprescht und stürmten auf die Chaoszwerge an den Kanonen zu.

      Währenddessen waren die Feinde endlich in Reichweite der Kossars und sie konnten das Feuer eröffnen. Was die Gegner aber nicht wirklich störte, sie marschierten unbekümmert weiter und ignorierten die Gefallenen.

      Inzwischen hatte sich der Champion daran erinnert das er die Chaoszwerge ja für die Kanonen brauchte, 60 seiner schweren Reiter griffen die 120 Flügelulanen an. Die schweren Leiber ihrer gepanzerten Pferde warfen die Ulanen einfach um und ihre Streithämmer droschen mit unermüdlicher Wucht auf die Helme und Schilde ein so das die Kisleviten sich zurückziehen mussten.

      An der Front hatten die Barbaren sich endlich dazu herabgelassen das Tempo zu erhöhen, einige hundert Axtwerfer rannten vor die kislevitischen Linien um ihre todbringenden Äxte in die Masse der Speerträger zu schleudern.

      Ivan kannte die Berichte von der Schlacht um Praag, er wusste wie zerstörerisch diese eher primitiven Wurfgeschosse waren. Daher befahl er seinen Männern vorzurücken.
      An der rechten Flanke versuchte die leichte Kavallerie des Tzeentch die Reihen der Hellebardiere auf ihrem Vormarsch zu stoppen, was aber nicht wirklich die erwünschte Wirkung erzielte. Innerhalb kürzester Zeit hatte man die Barbaren mitsamt ihrer Pferde getötet.

      Die Flügelulanen beschäftigten derweil die Chaosritter und waren in einen verbissenen Kampf hinter den Linien verwickelt.

      Im Zentrum trafen die Heere endlich aufeinander, die Krieger des Tzeentch waren stark und listig, im Zweikampf beinahe unmöglich zu töten. Doch dafür müssten sie sich erst einmal durch einen Wall aus Speeren und Hellebarden kämpfen,w as nur den wenigsten gelang.

      An der rechten Flanke hielten die Äxte der Zwerge blutige Ernte, in Kislev lebten auch viele Zwerge und Gotreks Männer die selbst aus Kislev stammten wollten Rache. Ihnen vor ran hieb Gotrek hieb Gotrek eine Schneise in die Reihen der Barbaren,

      Die Flügelulanen hatten da weniger Glück, sie waren nicht für den kampf gegen einen so schwer bewaffneten Gegner ausgerüstet. Ihre Schild barsten und ihre Säbel glitten von den Rüstungen ihrer Feinde ab. Nur wenige Chaosritter fielen.

      Die Greifenulanen eilten ihnen zur Hilfe, doch da waren bereits fast 100 Gospodari gefallen.

      Ivan wäre ihnen ja gerne mit seinen Bärenreitern zu Hilfe geeilt doch hatte er zurzeit seine eignen Probleme. Die Sogenannten Kreischer Dämonen des Tzeentch überrannten die linke Flanke.

      Den riesigen Bären der Gospodari hatten sie zwar nicht viel entgegenzusetzen doch für die Reiter waren sie trotzdem noch eine große Gefahr, mehr als einer wurde aus dem Sattel gerissen und die Schwerter prallten an der Haut ab. Nur die Klauen der Bären und das magische Schwert des Prinzen fügten ihnen Schaden zu, in Momenten wie diesen war er froh über das Geschenk aus dem Imperium. Die Dämonen wurden unter großen Verlusten niedergerungen und die Anhänger des Tzeentch von Speeren und Hellebarden reihenweise getötet. Die Schlacht war eigentlich schon entschieden als der Champion des Chaos persönlich in die Schlacht eingriff. In seinen Händen hielt er Splitterklinge, den Speer aus Eis, die Waffe des Tzaren. Einst ein Zeichen für die Macht Kislevs metzelte er jetzt dutzende Kisleviten nieder.

      Wutentbrannt stürmte der neue Tzar ihm entgegen, Bär und Pferd prallten gegeneinander und die Reiter landeten im Schnee. Dort standen sie sich dann gegenüber, Tzar und Champion. Die zwei magischen Waffen prallten aufeinander. Und damit schien der Kampf innerhalb des Bruchteils einer Sekunde auch schon vorbei zu sein. Das Schwert verwandelte sich in Eis und zersprang. Währenddessen war die Magie aus dem Schwert den Speer entlanggewandert und hatte den linken Arm des Champions verbrannt der nun nutzlos herabhing. Laut aufheulend ließ er den Speer fallen, warf einen seiner Leute aus dem Sattel und suchte das Weite Richtung Osten. Die wenigen noch lebenden Chaosreiter flohen ebenfalls, gerne hätte Ivan sie verfolgt doch hinter ihnen marschierten bereits die Horden des Tzeentch über die Ebenen. Immer noch wütend hob er den Speer seinen Vaters auf und befahl den Rückzug. Es war noch ein weiter Weg bis nach Erengrad wo er hoffentlich eine Armee aufstellen konnte um Kislev zurückzuerobern und sich an Tzeentch zu rächen.




      die Schlacht ist letzte Woche 3mal abgestürzt, da hatte ich einfach kb mehr.

      übel wie 60 Chaosritter 120 Flügelulanen töten und dabei nur 10 Mann verlieren....

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      9. Marsch auf Kislev



      „Die kislevitischen Norse, auch bekannt als Ropsmenn, sind die Nachfahren der Norsca, die an der Küste der Krallensee wohnten. Sie lebten bereits zu Zeiten Sigmars gemeinsam mit den Ungolen im heutigen Kislev, wobei sie damals der schwächere Stamm waren. Die Ropsmenn sehen oft auf die anderen Völker des Reiches herab und erachten lediglich die Norse aus Norsca als gleichwertig. Gleichzeitig tolerieren sie Trunkenheit, und viele andere eher negative Eigenschaften viel mehr als andere Völker des Reiches. Sie sind grundsätzlich größer und breitschultriger als die Gospodari oder Ungol, und tragen ihr blondes oder rotes Haar und Bart meist lang. Nach der Niederlage der Ungol konnten die Ropsmenn für eine gewisse Zeit das ganze Land und die anderen Völker beherrschen. Der Ropsmenn-Anführer Ivan der Wahnsinnige, Prinz von Erengrad, gilt als der erste Tzar ganz Kislevs. Auf Dauer jedoch mussten die Ropsmenn ihre Herrschaft an die Gospodari abtreten. Noch heute sind viele Adlige geringen Grades und besonders Hauptleute in den Truppen Angehörige dieses Volkes, und die Ropsmenn stellen einige der bestausgerüsteten Eliteeinheiten des Landes auf.“



      2524 Monat Vorhexen Tag 31

      Erschöpft ließ Ivan sich auf den Thron im Palast von Erengrad sinken, ein merkwürdiges Gefühl als Herrscher auf dem selben Platz zu sitzen wie einst sein Namensvetter Ivan der Wahnsinnige, Prinz von Erengrad, dem es beinahe gelungen war das Imperium zu erobern. Der Palast von Erengrad war sehr viel kleiner und schmuckloser als der Eispalast in Kislev und glich eher einer Festung. Troyden der als einziger mit ihm im Saal war begann allerlei unwichtige Sachen runterzurasseln bei denen Ivan beinahe eingeschlafen wäre. Doch zum Glück kam er endlich zu dem Teil der den jungen Tzar interessierte, die Überreste der kislevitischen Armee.
      „Wie ihr wisst starb in Praag etwa ein viertel unserer Streitmacht, durch den Aufstand der Ungolen, kämpfe mit den Tiermenschen und natürlich die Schlachten gegen Nurgle und Tzeentch verloren wir weitere 2 viertel. Ich fürchte das was wir hier in Erengrad versammeln konnten ist alles was wir noch haben.“
      Ivan blickte ihn ungläubig an „aber ich habe hier gerade einmal 80 Ulanen! Wollt ihr mir etwa sagen das dies alles ist was von der mächtigen Kavallerie der Gospodari übrig ist?“, der Tzar war schockiert, die Kisleviten, egal ob Ungolen oder Gospodari, waren ein Reitervolk. Wenn das wirklich ihre gesamte Kavallerie war stand es um sie noch schlechter als er dachte.
      „Ich fürchte ja mein Herr. 42 Flügelulanen und 37 Greifenulanen, das wars. Aber wenigstens hat sich euch ein Großteil der Bärenreiter angeschlossen, fast eine halbe Hundertschaft steht bereit. Außerdem sind vor einigen Tagen 500 Elfen unter dem Kommando eines gewissen Cadrir angekommen, ihr seit ihm bei eurer Ankunft begegnet.“
      Die Laune des Tzaren wurde noch schlechter als er an diesen unverschämten Elfen denken musste. Dieses Arrogante Spitzohr tat so als stünde es um Rang weit über Ivan. Genauso diese „Soldaten“ der Elfen, sie stanken selbst auf eine Meile Entfernung wie eine Blumenwiese und er bezweifelte das ihre hübschen Speere jemals einen Chaosbarbaren gesehen hatten. Und so etwas machte fast ¼ seiner Armee aus? Die Anhänger des Tzeentch würden sich totlachen wenn sie diese weibischen Trottel sahen. Aber was sollte er machen, er konnte keine Hilfe abweisen. Schicksalsergeben seufzte er
      „Was ist mit Prinz Duvan von den Ropsmenn? Ich habe bei meiner Ankunft einige seiner Krieger gesehen, ich rechne damit das er etwa 2000 Soldaten sendet. Sag wie viele hat er geschickt um uns zu helfen?“
      „Etwa 250 sind hier, sie kamen gestern an unter dem Kommando eines Jarls namens Hethis.“
      Die Laune des Prinzen stürzte weiter ins bodenlose „250? Ehrt denn heute niemand mehr diese verdammten Verträge? Sind Duvan und die Ropsmenn denn nicht genau wie wir ein Teil der kislevitischen Konföderation?“
      „Das waren sie mein Tzar, euer Vater hat die Ropsmenn, Ungolen und Gospodari vor einigen Jahrzehnten vereint doch jetzt nach seinem Tod, dem Fall Kislevs und dem Tod tausender Gospodari glaubt Duvan nicht mehr das die Gospodari es verdienen über Kislev zu herrschen. Laut dem Jarl sind diese 250 Mann alles vom Volk der Norse die noch etwas Ehre besitzen. Der Rest wird vermutlich schon bald gegen uns ziehen.“
      So wie es aussah folgte eine schlechte Nachricht der nächsten, die Hauptstadt fällt, er musste mit Elfen Seite an Seite kämpfen und jetzt verriet ihn auch noch einer seiner treuesten Verbündeten. Es lief ihm eiskalt den Rücken runter als er daran dachte das Duvan den gesamten Norden Kislevs beherrschte.
      „Was solls, dann sind wie halt 2 zu 1 unterlegen, wir ziehen trotzdem nach Kislev und danach werden wir den Norse zeigen wer Tzar von Kislev ist.“

      2525 Nachhexen Tag 22



      Es war die gleiche Stelle an der er vor über einem Monat die Schlacht gegen den Champion des Tzeentch gewann und ausgerechnet hier stellte sich ihm dieser Mistkerl wieder in den Weg. 1700 Barbaren und einige dutzend Dämonen, scheinbar hatte er seine Lektion nicht gelernt. Anstatt mit der gesamten Streitmacht anzugreifen warf er wieder nur ein drittel der Armee des Tzeentch in den Kampf. Bisher hatte Ivan angenommen das Tzeentch seine Auserwählten an seiner Intelligenz teilhaben ließ oder zumindest intelligente Kriegsherren bevorzugte. Dieser Barbar bewies ihm gerade zum zweiten mal das er sich mächtig geirrt hatte. An der linken Flanke postierte Ivan die Ungolen und Gospodari, nur ihnen traute er es zu sich den schwersten Gegnern zu stellen.

      Im Zentrum standen die Bogenschützen und Speerträger der Elfen, dahinter hatte er sicherheitshalber einige hundert Hellebardiere gestellt. Ivan glaubte nicht das sie auch nur einen Ansturm überstanden.

      Die rechte Flanke sollten die schwer gepanzerten Ropsmenn halten.

      Der letzte Rest der Ulanen bezog direkt dahinter Stellung.

      Die Barbaren rückten vor
      Und was Ivan dort sah ließ ihn an dem sicheren Sieg zweifeln, nicht nur die Armee 4 Chaoskanonen im Schlepptau hatte, an der linken Flanke schwebten einige dutzend Screamer. Diese Dämonen waren trotz ihrer geringen Körpergröße extrem gefährlich, in jedem von ihnen steckte die Macht des Feuers, Tzeentchs Lieblingselement.

      Eigentlich hatte Ivan wie üblich vorgehabt mit dem Rest der Ulanen die Kanonen auszuschalten, doch angesichts dieser neuen Bedrohung wäre es vielleicht besser sie auf die Dämonen zu hetzen. Während er sich nicht entscheiden konnte rückte die Chaosarmee weiter vor.

      Der Feind schien noch weit außerhalb der Reichweite zu sein als die elfischen Bogenschützen anfingen zu schießen und über 200 Pfeile die ersten Reihen der überraschten barbaren durchbohrten.

      Plötzlich donnerte es laut und mehrere Geschosse flogen den Kisleviten entgegen, 3 verfehlten sie, doch eines schlug inmitten der Speerträger aus Erengrad ein und verbrannte dutzende.

      So gefährlich die Dämonen auch waren, er musste die Kanonen ausschalten, auch wenn es ihn den kleinen Rest seiner geliebten Greifenlegion kosten würde.

      Die Ulanen ritten hinter einem Hügel an der rechten Flanke entlang um den Feind zu umgehen als im Zentrum und an der rechten Flanke jeweils 60 Chaosritter angriffen. Die gegen Kavallerie schutzlosen Ropsmenn wurden einfach überrannt.

      Den Elfen erging es im Zentrum schon besser, ihre Speere und großen Schilde sorgten dafür das sie die Reiter leicht zurückdrängen konnten.

      Noch ehe die Kanonen eine zweite Salve abfeuern konnten waren die Ulanen heran und metzelten die Chaoszwerge nieder.

      Die Ropsmenn waren beinahe völlig vernichtet, über die Hälfte der 250 hatten alleine beim Ansturm ihr Leben gelassen. Der Rest kämpfte verbissen weiter, sah sich jetzt aber auch mit der feindlichen Infanterie konfrontiert.

      Die Speerträger, die den Prinzen bereits durch einige Schlachten begleiteten. Zeigten wiedereinmal das die Anhänger des Tzeentch ihnen einfach nicht gewachsen waren. Zwar gute Einzelkämpfer doch alleine einen Speerwall zu durchbrechen ist nicht besonders leicht.

      Doch auf einmal flogen dutzende Flammenstrahlen heran die Schneisen von verkohlten Leibern hinterließen. Die Dämonen hatten sich an der linken Flanke aufgestellt und vernichteten mit ihrer unheiligen Macht spielend die Speerträger.

      Um die Lücken zu füllen rückten die Hellebardiere heran. Doch anstatt sich ebenfalls einfach abschießen zu lassen griffen sie an, die Dämonen standen beinahe schutzlos da nachdem ein Großteil der Barbaren an der linken Flanke bereits tot war.

      Doch selbst im Nahkampf waren sie keine einfachen Gegner, recht klein und wendig gelang es einem kaum sie zu treffen und wenn sie jemanden berührten ging er in Flammen auf.
      Der Tzar und die Bärenreiter stürmten unablässig auf die Verstärkungen der Feinde ein. 300 Barbaren waren zurückgeblieben um den Rücken zu decken und wurden jetzt einfach überrannt.

      Die Ropsmenn dank der Hellebardiere endlich befreit von der Infanterie drängten die Chaosritter langsam zurück.

      Der Champion griff währenddessen mit seiner Leibwache die Speerträger der Elfen an. Begleitet von der Macht des Tzeentch die todbringende Blitze vom Himmel in die Reihen der Elfen schleuderte überrannten sie die Hochelfen.

      Aus den Reihen der elfischen Bogenschützen kam Cadrir auf den Champion zu gerannt. Als dieser den Elfen sah nahm er scheinbar panisch die Beine in die Hand und zog sich hinter die Linien zurück. Dort erwartete ihn ein anderer Gegner, Ivan ritt ihm mit seinem Bären entgegen, bereit den Champion endlich zu erledigen.

      Splitterklinge durchbohrte die Schulter des Champions, gleichzeitig traf die Axt des Feindes den Bären frontal. Der Bär stürzte und Ivan wurde aus dem Sattel geworfen, als er wieder aufstand war der Champion bereits über alle Berge. Die Schlacht war gewonnen, erstaunlicherweise fast genauso leicht wie vor einem Monat. Doch selbst diese geringen Verluste waren mehr als Kislev in diesen Zeiten vertragen konnte.

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    • Ja, das hier wird ein Kislev AAR und ja ich weiß das man das auch so erkennt aber ich erwähne es vorsichtshalber nochmal extra.
      Jetzt stellt sich natürlich erstmal die Frage, ein weiterer Warhammer AAR? Wieso?
      Wie wärs als Antwort einfach mit, weil ich grad will. Ich habe aus irgendeinem große Lust auf eine Kampagne mit Kislev und ehrlich gesagt sonst nichts zu tun. Mit Sylvania geht es natürlich ebenfalls weiter.
      Zu diesem AAR lässt sich noch sagen das ich nicht die Kampagne weiterspiele um die es auf den restlichen Seiten dieses Threads geht, ich könnte auch einen neuen Thread eröffnen aber ich sollte mich wirklich nicht überanstrengen. Ich besitze noch immer den save der Kampagne aber diese uralte Version ist nicht unbedingt stabil und ich weiß das die anhaltenden Abstürze mich langsam aber sicher IN DEN WAHNSINN UND DIE ARME DES UNENDLICHEN CHAOS TREIBEN...ähm Verzeihung, es ist spät.

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