Non scholae, sed vitae discimus - das Bildungssystem

  • Also ich sage mal so:

    - höhere Löhne sind immer nice. Insbesondere, wenn man mit der Wirtschaft konkurriert. Ansonsten:

    - Arbeitszeiten:

    - Warum muss ich um 7:00 den Raum aufschließen? Täte es nicht auch 8:00 Uhr?

    - Warum kann ich oft über Stunden nicht auf die Toilette?

    - Image und Ansehen sind aber auch nicht ohne. Wer den Lehrerberuf aufwerten will, der muss auch dafür sorgen, dass ein Lehrer auch was zu sagen, also nen Standing hat. Solange dem Lehrer permanent auf der Nase rumgetanzt werden kann…

    - Ausstattung, Ausstattung, Ausstattung. Warum kann ich als Lehrer mein Arbeitszimmer nicht problemlos absetzen? Warum kriege ich nicht so Dinge wie ein Tablet und ein Diensthandy mit dienstl. Nr. gestellt? Warum habe ich nicht in der Schule ein eigenes Arbeitszimmer, mit allem was dazugehört? Warum sind die Klassenräume nicht digitalisiert? Warum gibt es alljährlich hitzefrei anstatt klimatisierter Schulgebäude? Warum muss ich Arbeitsmaterialien wie normale Kopien von Arbeitsblättern selbst bezahlen? Warum kann ich nur in Schwarz-Weiß-Drucken und nicht in Farbe? Welches Großraumbüro macht das so? Warum muss ich mich mit Lizenzen für Musik, Filmen usw. für Unterricht, Klassenfeiern, Abschlussfahrten herumschlagen? Warum tritt der Staat da nicht einmal als Großabnehmer mit deutschlandweiten Lizenzen für Unterrichtszwecke usw. auf? Warum kriege ich keine schmackhaften, vielseitigen und gesunden Speisen in der Ganztagskantine angeboten, sondern verkochte Mahlzeiten aus Warmhalteboxen in drei Kellen auf den Teller geklatscht? Warum dauert es 6 Jahre, um einen Schottersportplatz aus DDR-Zeiten sanieren zu dürfen? Schultoiletten? Warum arbeiten wir noch mit Tageslichtprojektoren und Kartenständern? Warum gibt es nicht pro Klasse und Jahrgang genügend Mittel, um mindestens für alle eine neue Lektüre/Ganzschrift pro Jahr bestellen zu können? Warum wird nicht genügend Vertretungspersonal vorgehalten? Warum ist das Lehrerzimmer nie groß genug für alle Kollegen? Warum gibt es keinen Ruheraum für Lehrer? Warum trinke ich jeden Morgen billigsten Filterkaffee anstatt eines ordentlichen Kaffeeautomaten? Warum gibt es keinen Kühlschrank im Lehrerzimmer? Warum muss ich in verdreckten und beschmierten Räumen arbeiten? Warum bietet mir der Staat als Arbeitgeber keine Fitnesskurse & Programme an und schafft Zeitfenster für die Wahrnehmung solcher Aktivitäten, zum Erhalt meiner Arbeitskraft?


    Ok, einiges ist jetzt Klagen auf sehr, sehr hohem Niveau. Wir sind ja nicht im Silikon Valley. Trotzdem, da gäbe es ganz viele Stellschrauben, an denen man in Sachen „Berufsattraktivität“ gewiss drehen könnte, um den Beruf auf einen Schlag attraktiver zu machen. Das waren ja jetzt nur einige Ideen.

  • Das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) hat seit 2011 zum dritten Mal untersucht (2011,2016,2022), welche Bildungsstandards Viertklässler in Deutsch und Mathematik erreichen. Knapp zusammengesfasst fallen die Ergebnisse wenig überraschend bodenlos immer weiter in den Keller:

    Defizite in Deutsch und Mathe bei Viertklässlern: »Es wird schwierig, das aufzuholen« - DER SPIEGEL


    Interessant ist, dass die Autoren nicht die Covid Pandemie hauptverantwortlich dafür machen, sondern ein fortführendes Versagen, welches sich bereits seit 2011 abzeichnen lasse. Zwei Hauptprobeleme ließen sich erkennen: Grundschulklassen seien in den letzten 10 Jahren deutlich heterogener in ihrer Zusammensetzung geworden und die Politik schaffe es nicht, damit zielführend umzugehen. Sie fördert im Gegenteil das Chaos sogar noch. Gleichzeitig gäbe es immer mehr Familien, in denen Bildung überhaupt keinen Stellenwert besitze und die Kinder folglich null Unterstützung bekommen.


    Die KMK als Auftraggeber zieht übrigens überhaupt keine praktischen Schlüsse aus dieser Untersuchung. Während der Deutsche Lehrerverband mal wieder dazu auffordert, endlich Konzepte zur Bekämpfung des Lehrermangels und den daraus folgenden massiven Unterrichtsausfalls zu erarbeiten, möchte Karin Prien (Präsidentin KMK) lediglich weitermachen wie bisher (normaler Unterricht halt) und das der Bund das Corona Aufholprogramm verlängert.


    Für Außenstehende mag sich das ja erstmal gut anhören, in der Praxis hat sich das Aufholprogramm allerdings als Rohrkrepierer erwiesen. Ich kann nur für NRW sprechen, es sind darunter zwar viele Stellen ausgeschrieben, es finden sich allerdings keine Bewerber. Es werden für einen Minilohn Leute gesucht, die Hochschulabschlüsse in zwei Fächer vorzuweisen haben, wobei die Laufzeit lediglich zwei Monate betrifft. Hinzu kommt, dass Lehrer von den Bewerbungen gänzlich ausgeschlossen sind (es darf sich niemand bewerben, der schon mal für das Land NRW gearbeitet hat). Da wird die Bude natürlich nicht gerade eingerannt.

  • Man müsste die Stundenzuteilungen ändern. Vier Stunden DE in der Woche sind zu wenig. Macht acht daraus und dafür halt dann mal richtig büffeln, üben, wiederholen. Solange, bis es sitzt. Studie um Studie nützt einem gar nichts, wenn man nicht mal endlich was ändert.

  • Ich sehe endlose Baustellen, vor allem aber sehe ich das sich an der Situation die nächsten 20 Jahre wenig bis nichts ändern wird.

    Kenne einige Lehrkräfte die bereits aufgegeben haben. Aber nicht aufgrund der Kinder, sondern wegen der Eltern. Wäre ich im 7. Schuljahr mit einer 5 in Mathe heim gekommen, dann hätten meine Eltern MIR einen Aufstand gemacht. Heute rennen die Eltern in die Schule und terrorisieren die Lehrer.

    Und scheinbar hört man da immer dieselben Sätze... "Mein Kind is doch net blöd!?!!"

    Egal was man als Lehrer/ Lehrkraft verdient: um den geistigen Stumpfsinn der Eltern noch mitzumachen ist es zu wenig, egal wie viel es sein mag.

    An einer regulären Schule würde ich also auch nicht unterrichten wollen.

    Kennt jemand den Film Idiocrazy? Früher eine Komödie, heute beinahe schon eine Doku. Die Menschen in diesem Land verblöden. Und das wissentlich. Kein Geheimnis.

    Oder anders gesagt: nichts ist auf der Welt so fair verteilt wie die Intelligenz, jeder denkt er hätte genug davon.

    Ob wir also in diesem Land etwas gegen die Dummheit unternehmen müssen? Ja. Bestimmt.

    Leider sind die geistig Minderbemittelten in der Überzahl.

    Habe aber auch in meinen letzten 3 Firmen interessante Dinge erlebt. Dachte immer das die Klügsten und Stärksten gewinnen, die Geschicke der Firma lenken etc.

    Am Ende hat sich herausgestellt: die Dummen quälen die Klugen mit ihrem geistigen Durchfall einfach so lange bis sie ihren Willen haben und die Intelligenten vollkommen entnervt aufgeben.

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    :lehrer: Wenn es heute nacht NULL GRAD sind, und morgen Nacht doppelt so kalt wird - wie kalt ist es dann?




    :weg: Wenn ich mich selbst ganz aufesse, bin ich dann ganz weg oder doppelt so schwer?


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  • Die Studie sagt aber auch, dass vor allem Kinder mit Migrationshintergrund Probleme haben, Kinder deutscher Herkunft haben sich eigentlich nicht verschlechtert.


    Bei aller (berechtigten) Kritik am Bildungssystem, hier sehe ich in erster Linie ein Integrationsproblem. Ein Jahr Kindergarten verpflichtend vor der Einschulung könnte helfen...

  • Die Studie sagt aber auch, dass vor allem Kinder mit Migrationshintergrund Probleme haben, Kinder deutscher Herkunft haben sich eigentlich nicht verschlechtert.

    Kann ich so nicht bestätigten. Ich stelle eher fest, dass Kinder aus bildungsfernen Schichten extrem

    im Rückstand sind. Die anderen haben es eigentlich verhältnismäßig gut hinbekommen.

  • Die Studie sagt aber auch, dass vor allem Kinder mit Migrationshintergrund Probleme haben, Kinder deutscher Herkunft haben sich eigentlich nicht verschlechtert.

    Kann ich so nicht bestätigten. Ich stelle eher fest, dass Kinder aus bildungsfernen Schichten extrem

    im Rückstand sind. Die anderen haben es eigentlich verhältnismäßig gut hinbekommen.

    Bildungsferne Schichten :rofl: Das habe ich ja schon lange nicht mehr gehört, seit der Studie durch die Friedrich-Ebert-Stiftung aus dem Jahr 2006 spricht man doch öffentlich nicht mehr über solche Sachen wie "Unterschichten" und so?

    Der politisch korrekte Ausdruck lautet "Menschen aus dem Prekariat"! Unterschichten, bildungsferne Schichten, das ist zu eindeutig, da könnte sich jemand beleidigt fühlen! Wir hatten da mal eine Ministerin in der Regierung, die wollte den Begriff Hartz 4 abschaffen, denn der sei zu negativ behaftet - sie wolle nun alles daran setzen die Sache neu zu benennen... Ähm. Sie hatte also kein Interesse daran die Situation der Menschen zu verbessern, sie wollte nur das es schöner klingt :D


    Zu den Migranten muss ich sagen: da habe ich nur Erfahrungswerte, keine echten Statistiken. Und da sind mir die Migranten derzeit lieber als der heimische Justin :D

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    :lehrer: Wenn es heute nacht NULL GRAD sind, und morgen Nacht doppelt so kalt wird - wie kalt ist es dann?




    :weg: Wenn ich mich selbst ganz aufesse, bin ich dann ganz weg oder doppelt so schwer?


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  • Also ich habe bisher auch die Erfahrung gemacht, dass das Elternhaus zwar der wichtigste Faktor ist, das Geburtsland der Eltern aber in Bezug auf den Schulerfolg keine Rolle spielen muss. Wir haben Kinder, deren Familien aus Eritrea, dem Iran, Rumänien, Albanien und Georgien stammen. Alle erbringen völlig normale bis gute Leistungen und zeigen ein gutes Arbeitsverhalten. Da stehen halt die Eltern dahinter und fordern auch gute Leistungen von ihren Kindern ein. Selbst, wenn sie selber kaum Deutsch sprechen, kommen sie zu den Elternsprechtagen und bringen jemanden aus der Familie zum Übersetzen mit. Die werden ihr Leben auf die Reihe kriegen.


    Andererseits gibt es urdeutsche Familien, die bereits in zweiter Generation ausschließlich auf Kosten der Allgemeinheit leben und keinen Schulabschluss mehr geschafft haben, weil sie die grundlegende Zusammenarbeit mit der Schule einfach verweigern. Da kommen dann sechs Kinder aus einer Familie in die Schule und fünf schaffen davon keinen Abschluss, mit Ansage natürlich. Die kommen schon von der Grundschule mit der festen Meinung zu uns, dass Schule scheisse sei und man dort nur vom Staat ausgebeutet werde, weil Papa das zu Hause ja immer erzählt hat. Und der hat nunmal die Ahnung vom Leben.

  • Exakt diese Beobachtung mache ich tagtäglich.


    Bei uns sind leider auch Drogen ein immer wiederkehrendes Thema an der Schule. Liegt auch an der Nähe zu Berlin. Das Jugendamt erscheint mir in dieser Hinsicht überfordert. Die Schule kann es ja in der Regel nur weitermelden und anzeigen.


    Rauchen ab Klasse 7. Joints ab Klasse 8. Klasse 9 und 10 geht’s dann teilweise schon ums verticken von Stoff. Echt krass.

  • Rauchen ab Klasse 7. Joints ab Klasse 8. Klasse 9 und 10 geht’s dann teilweise schon ums verticken von Stoff.

    Das war bei uns auch schon so. Nix Neues also.
    Rauchen eher schon ab der 5. ;)

    Kann ich von meiner Schule definitiv nicht behaupten. :ka:

  • Also, aus meiner Schulzeit weiss ich:

    Rauchen ab der 7. Klasse, Weed ab der 9. Klasse. Das war 1996 bis 1999 ca.

    Heute sehe ich das Ganja bereits ab der 8. Klasse konsumiert wird.

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    :lehrer: Wenn es heute nacht NULL GRAD sind, und morgen Nacht doppelt so kalt wird - wie kalt ist es dann?




    :weg: Wenn ich mich selbst ganz aufesse, bin ich dann ganz weg oder doppelt so schwer?


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  • Es hängt wohl auch sehr stark von der Schule ab, auf die man geht.
    Wenn ich bei uns die "Gangsta" sehe und sprechen höre, kann ich vor Lachen kaum an mich halten.

    So "schwer" wie die das heute haben, hätte ich es auch gerne gehabt.

    Das Rauchen wundert mich eigentlich, wenn ich mir die Preise pro Schachtel ansehe.

  • Intelligenz wird ja auch vererbt. Lässt sich deutlich an Studien mit getrennt aufwachsenden Geschwistern nachvollziehen. Hohe Korrelation mit dem IQ der leiblichen Eltern und Geschwister. Nur geringe Korrelation mit dem von Adoptiveltern/Geschwistern. Faktoren wie Ernährung und Förderung in der Kindheit spielen eine Rolle, aber die Gene geben den Ausschlag.

    Heißt jetzt natürlich nicht, dass die Akademikereltern intelligenter wären...

    Trotzdem sind Gene und die Biologie als ganzes (auch X- und Y-Chromosomen) eben real und werden es auch immer sein, egal ob das dann gerade woke ist oder nicht.

    Zu dem Thema gibt es ziemlich viele Studien, die je nach Methode mal stärker in die eine oder die andere Richtung deuten.

    Die meisten der besseren landen irgendwo zwischen 60:40 Gene und 60:40 Umfeld. Wobei die Gene natürlich stärker bestimmen, was maximal möglich ist, und das Umfeld, wie viel davon herausgeholt werden kann.


    Dass man mehr Akademiker-Kinder auf Gymnasien findet, ist also nicht verwunderlich.

    Das Ausmaß des Ungleichgewichts ist aber deutlich über dem, was man erwarten könnte. Teils, weil Akademikereltern quasi erwarten, dass ihr Kind aufs Gymnasium geht und da gerne mal Druck auf die Lehrkräfte ausüben. Teils weniger offen, da Lehrer unbewusst nicht nur die reine Leistung beurteilen, sondern auch andere Dinge, wie Verhalten, oder eben die Eltern.

    Was noch dazu kommt, ist, dass Akademiker sich tendenziell eher Nachhilfe leisten können.

    Das sind keine absoluten Faktoren (bei meinen Großeltern war die höchste abgeschlossene Schule die Hauptschule, bei meinen Eltern (zumindest während meiner Schulzeit) eine Fachhochschule (die damals noch keine akademischen Titel vergab), meine Schwester wird in ca. einem halben Jahr ihr Doktoratsstudium abschließen), aber sie haben nach wie vor einen großen Einfluss, dessen sollte man sich durchaus bewusst sein.

    Gibt auch noch andere Schieflagen im Bildungssystem. Z.B. dass aufgrund der unbewussten Bewertung des Sozialverhaltens durch die überdurchschnittlich weiblichen Lehrkräfte mehr Mädchen als Burschen bis zur Matura kommen, und man sich dann wundert, wieso unter den Mädchen die Erfolgsquote beim Medizin-Aufnahmetest schlechter ist als bei den Burschen.

  • Wie gesagt. Das wollte ich gar nicht bestreiten. Habe hier vor einiger Zeit selbst was über den eigenen Hintergrund geschrieben und mich mit John über Chancengleichheit und Gerechtigkeit gestritten.

    Habe daher ja auch geschrieben, dass ich damit nicht sagen will, dass Akademikereltern intelligenter seien.

  • Das kann ich nicht beantworten, ua. deshalb nicht, weil ich nicht weiß was Deputatstunden sind und ich in HH ich nur Gymnasialschüler kenne.

    Deputatstunden? Sind das Stunden von gelernten Lehrern?

    Bei Lehrern wird die Wochenarbeitszeit nicht gemessen. Das einzige, was gemessen wird sind die Deputatsstunden. Damit bezeichnet man die wöchentlichen Unterrichtsstunden, die eine Vollzeitlehrkraft zu erteilen hat. Ein höheres Deputat bedeutet in der Regel weniger Zeit für andere Dinge, wie z.B. die Vorbereitung von Unterricht.


    Für SH weiß ich, dass in den Gemeinschaftsschulen eben diese Unterstützungskräfte mitwirken und Schüler beim Lernen oder der Organisation unterstützen. Es also mehr Betreuung pro Schüler gibt. Aber ich wüsste nicht, dass die von Nichtlehrern unterrichtet werden.


    Nichtlehrer muss jetzt auch nicht schlimm sein.

    Ich hatte im Chemie LK auch einen Vollchemiker aus der Wirtschaft bekommen, weil nach dem Tod unseres Lehrers kein freier auf Tasche war.

    Ja, es gibt auch unter Ärzten immer wieder Naturtalente, die nicht Medizin studiert haben und unerkannt 30 Jahre gute Arbeit verrichten. Trotzdem würden viele Eltern ihre Kinder dort wissentlich ungern in Behandlung geben.


    Dein Beispiel ist nämlich das Paradebeispiel eines Quereinsteigers. Er unterrichtet die mit Abstand leichteste Lerngruppe (Oberstufe LK) und dann auch noch sein wahrscheinlich einziges Fach. Du wirst aber heute keinen Chemiker finden, der freiwillig in eine Schule geht. Die Realität ist in vielen Bundesländern aktuell eher so, dass zum Vorstellungsgespräch jemand erscheint, der Ägyptologie oder Skandinavistik studiert hat und dabei erwähnt, dass er auch Mathe ganz gut kann. In der Folge wird er Mathelehrer in Klasse 5 und 6. Das sowas bei Eltern nicht gut ankommt versteht sich glaube von selbst.


    Betreuung interessiert ehrgeizige Eltern erstmal lediglich zweitrangig. Die wollen an erster Stelle, dass ihre Kinder in der Schule genug lernen, um später erfolgreich sein zu können. Schulen sind immerhin Bildungseinrichtungen und keine Betreuungseinrichtungen. Was nützt mir die beste Betreuung, wenn mein Kind nach der 10. Klasse nicht lesen kann.

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