Politik der USA

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    • Joe kommt am Mittwoch. :lehrer:

      Trump will sich wohl auf irgendeiner Airbase mit militärischen Ehren verabschieden lassen und sich noch vor Bidens Amtseinführung nach Florida verpissen.
      Wie armselig......

      Da hat er ja schon die nächste Klage am Nacken; seine Nachbarn wollen ihn nicht mehr als nötig in Mar-A-Lago sehen; da gibt es wohl irgendeine Regelung, wonach er auf dem Anwesen nicht fest wohnen darf, sondern nur sporadisch oder ferienmäßig. Als fester Wohnsitz ist das wohl nicht erlaubt ( hab´s auch nicht ganz verstanden ).


    • War das eigentlich Verschwörungstheorie, Gerücht, Rache seitens Rudy oder entspricht das der Wahrheit; man blickt ja nicht mehr durch heutzutage. :D
      Angeblich hat Guiliani behauptet, Trump würde noch heute oder morgen 100 Begnadigungen zum Preis von je 2 Mio $ verkaufen....
      Daß er noch eine Menge aussprechen möchte, wurde auch von der Presse bestätigt, doch ist die Behauptung über die 2 Mio Dollar nur eine Rache seitens Rudy, weil ihn Trump um sein Honorar beschissen hat, oder ist da was dran?


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      interview mit Dr. Martin Luther King 11 Monate vor seiner Ermordung.

      Weil es hier um Kriminalität in der schwarzen Bevölkerung geht. Im Video werden einige Dinge angesprochen, die dafür durchaus als root cause angesehen werden können.
      "There is no need to die on the road. You can always do homeoffice."
      - Proverb in Bangladesh
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      Trumps Massenversammlung auf der Airbase war ja recht überschaubar. :P
      Seine Abschiedsrede in etwa die gleiche wie gestern der Videomitschnitt. Und es geht das Gerücht um, er hätte Biden einen Brief hinterlassen......
      Bin mal gespannt, ob da etwas vom Inhalt an die Öffentlichkeit durchdringen wird.
      143 Begnadigungen, incl. Steve Bannon. Den wird er noch brauchen, wenn er jetzt erst richtig loslegt mit seinem TV-Sender oder was auch immer er vorhat.
      Wobei ich gelesen habe, man müssen die Begnadigungen gar nicht publik machen. Es kann also gut sein, daß er sich selbst, seiner asozialen Bagage, den Boogaloo-Jungs und den Proud Boys 2.500 Blanko Pardons ausgestellt hat, die das erst mal in der Schublade verwahren, vielleicht nie benötigen werden oder wenn doch, dann einfach aus dem Ärmel ziehen.
      Auch ein extrem seltsames Relikt auf dem verstaubten Rechtsfundus der amerikanischen Geschichte.


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      Mogges schrieb:

      Auch ein extrem seltsames Relikt auf dem verstaubten Rechtsfundus der amerikanischen Geschichte.
      Die Geschichtskundler des Forums mögen mich berichtigen, aber afaik war das Recht auf Begnadigung ein Privileg von Königen und hohen Fürsten. Im Zuge der demokratisierung ist dieses Recht vom König auf den darauf folgenden demokratisch gewählten Herrscher übertragen worden.
      "There is no need to die on the road. You can always do homeoffice."
      - Proverb in Bangladesh
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      Bonny schrieb:

      Mogges schrieb:

      Auch ein extrem seltsames Relikt auf dem verstaubten Rechtsfundus der amerikanischen Geschichte.
      Die Geschichtskundler des Forums mögen mich berichtigen, aber afaik war das Recht auf Begnadigung ein Privileg von Königen und hohen Fürsten. Im Zuge der demokratisierung ist dieses Recht vom König auf den darauf folgenden demokratisch gewählten Herrscher übertragen worden.
      Das amerikanische Rechtssystem ist zu größten Teilen von dem britischen übernommen worden, nur dass man anstatt eines Monarchen einen Präsidenten hat. Das offensichtlichste Beispiel ist das US-Wahlsystem, welches direkt von den Briten übernommen wurde.
      "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
      aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."
      - Albert Einstein

      "Kirche und Naturwissenschaften haben soviel miteinander zu tun wie Gruppensex und Bratkartofflen"
      -Werner Gruber
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      Ja, vom Regen in die Traufe.
      Beruht nicht der seltsame Verfassungszusatz über das Tragen von Waffen und dem Geschwafel von Freiheit einzig dafür, sich gegen die Willkür und mögliche Tyrannei einer Regierung und des Präsidenten zu verteidigen?
      Jetzt hat Großbritanien eine parlamentarische Monarchie mit ausschließlich repräsentativer Grüßfunktion und die USA ein Präsidentenamt, das einem Alleinherrscher gleichkommt und man beten und auf Traditionen vertrauen muß, daß die richtigen Leute an den richtigen Kontrollinstanzen sitzen um Katastrophen zu vermeiden.

      Und die Briten sind im 21. Jhd angekommen, bei den Amerikaner dauert das noch etwas.


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      Findest du Johnson soviel besser als Trump? Johnson hat nämlich auch die Kontrolle über die britischen Atomwaffen...

      Steht GB jetzt soviel besser da, als die USA?

      Am Ende könnte Trump eine Anomalie gewesen sei. Letztlich hat er nicht einmal einen Krieg begonnen. Das spricht doch dafür, dass die Checks and Balances im US-System ganz gut funktioniert haben.
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      Dass Trump keinen Krieg begonnen hat liegt nicht an den Kontrollmechanismen der USA, sondern an zwei unabhängigen Faktoren. Zum einen hatte Trump versprochen, die eigenen Soldaten nach Hause zu holen (Kontingentreduzierungen in Kriegsgebieten und Europa), was defacto nichts anderes als die Umsetzung eines Wahlversprechens war, das ihm sogar eine zweite Amtszeit hätte einbringen können. Zum anderen hatte Trump keine Verbündeten außerhalb der USA, die ihm in einen Krieg gefolgt wären. Diese Tatsache macht es auch für die USA unmöglich einen größeren Konfliktherd aufzumachen. Wir hatten hier also nicht Glück, sondern eine - tatsächlich - vorherbare Entwicklung, die keiner Kontrollmechanismen bedurfte.

      So, und wie gesagt, der Joe ist schon am ersten Tag wieder dem Pariser Klimabkommen beigetreten. Außerdem soll er 17 Dekrete unterzeichnet haben - mehr als jeder andere Präsident zuvor (also auch mehr als Ronald Dumb) Ich würde mich kaputtlachen, wenn der Joe jetzt versucht als der Präsident in die Geschichte einzugehen, der Trumps Rekorde einkassiert. Der Beste hier, am Meisten da, das übliche Spiel mit den Statistiken, das die Amerikaner beherrschen wie niemand sonst. :D
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      John schrieb:

      Findest du Johnson soviel besser als Trump? Johnson hat nämlich auch die Kontrolle über die britischen Atomwaffen...

      Steht GB jetzt soviel besser da, als die USA?
      Es geht nicht um Sympathien oder größere Antipathien, sondern darum, daß das britische Politsystem um Längen weniger autokratische Strukturen und Allmachtsphantasien auf eine Person vereinigt wie das Präsidialsystrem der USA.
      Das wäre noch eher mit Frankreich vergleichbar.

      Das amerikanische System ist nicht weit weg von einer Monarchie oder einer Oligarchie geduldet durch die Wall Street und dem Militär.
      Es ist noch nicht mal ansatzweise vergleichbar mit echten Demokratien, dafür ist viel zu viel Geld im Spiel; auch nicht mit UK.

      Ich hab´s jetzt ein paar mal geschrieben, aber es hätten nur eine handvoll Handlanger genügt und Trump hätte mit seinen Erpressungs- und Mafiamethoden die Einzelstaatenergebnisse ungültig machen können, das läßt die Verfassung zu.
      Es ist nur den mutigen Verantwortlichen vor Ort zu verdanken ( z.B. Raffensberger in Georgia oder den beiden Vertretern aus Michigan ), daß das nicht passiert ist.
      Das sind +/- völlig legale Putschmethoden; undenkbar in entwickelten europäischen Staaten, auch in Großbritannien.


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      Weiß nicht, ich finde das etwas arrogant. Bisher sind die USA das einzige Land, das jeden Machtwechsel seit Gründung friedlich hinbekommen hat. Seit 1787 machen die das. Bürgerkrieg mal ausgenommen.

      Da jetzt ausgerechnet aus Europa belehren zu wollen finde ich leicht grotesk. Unsere Demokratie besteht erst seit 1949/89. Und die Amis haben sie uns gebracht.

      Bisher funktioniert das US-System jedenfalls länger als irgendwo sonst auf der Welt. Und daran hat auch Trump nichts grundlegend ändern können.
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      Wir hatten die Diskussion doch schon 25 x. :P
      17xx war die amerikanische Verfassung ohne Zweifel die modernste der Welt; doch da gab es kein Facebook, kein Foxnews und keinen Steve Bannon oder die international vernetzte rechte Szene. Wir leben in Zeiten, in denen man per Laptop Kernkraftwerke attackieren und Wahlen beinflussen kann.
      Wäre dem guten alten George Washington bewußt gewesen, welcher Gefahr er sich da aussetzt, hätten er und Jefferson das Ding anders formuliert, da bin ich mir sicher.
      Das System hat funktioniert, doch man ist da sehr knapp an einer Katastrophe vorbei geschrammt.

      Es geht auch nicht um belehren......die Amerikaner wissen sehr gut, was da gerade passiert ist und ich hoffe, daß sie daraus lernen.

      Wenn Du ohne Sicherheitsgurt einen Unfall verursachst und gerade noch so mit 12 gebrochenen Rippen und einer Woche Koma davonkommst, schnallst Du dich bei der nächsten Fahrt an oder denkst Du: "Na also, das Blech um mich herum hat mich gerettet, wird beim nächsten mal hoffentlich wieder so sein..." Der gute alte Carl Benz hatte schließlich auch keinen Gurt.?



      Bernie Sanders gestern, zu geil! :thumbsup:


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      Am ersten Tag hat Biden schon 17 Dekrete unterzeichnet, er ist also wirklich schnell dabei Trumps Politik umzudrehen :thumbup:

      Und gestern darüber gestolpert: citizensforethics.org/reports-…-3700-conflicts-interest/
      Sehr interessant, geht darum wie Trump seine Präsidentschaft verbracht hat, vor allem um sich selbst zu bereichern. Allgemein nennt man das wohl Korruption. (ggf. Adblocker deaktivieren für die Grafiken).

      Aber auch interessant zu sehen, dass er während seiner 4 Jahre Präsidentschaft fast ein Jahr (an 332 Tagen) einen Golfausflug unternommen hat. Echt ein Arbeitstier Im Grunde können wir aber vermutlich froh drüber sein, man male sich nur aus was Trump alles hätte anstellen können wenn er wirklich jeden Tag richtig gearbeitet hätte.
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      Puh @Nappi der Ted Cruz ist ja man ein echter Checker. So, wie er sehen es wahrscheinlich die meisten der Dumpisten.

      Ich muss sagen, wie Kamala sich bei der Amtseinführung richtig gefreut hat und gestrahlt hat, das fand ich echt, verzeiht es passt kein anderes Wort, niedlich. Dafür hat sie von mir ein paar Sympathiepunkte dazubekommen.
      Militem aut monachum facit desperatio

      Guds hjælp, Folkets kærlighed, Danmarks styrke
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      Mogges schrieb:

      Auch ein extrem seltsames Relikt auf dem verstaubten Rechtsfundus der amerikanischen Geschichte.
      Das Begnadigungsrecht? - Das gibt es auch in Deutschland, liegt dort eben beim Bundespräsidenten bzw. den Länderchefs. Das Schwerwiegende im Fall der USA ist eben die missbräuchliche Verwenundung durch Trump.
      ___ ___ ___ ___ ___
      And before he died, Taran-Ish had scrawled upon the altar of chrysolite with coarse shaky strokes the sign of DOOM.
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      Echt krass was Biden am ersten Tag alles geregelt hat:

      heise.de/news/WHO-Pariser-Klim…nd-wieder-da-5031282.html

      Trump wollte unter anderem die Geschichte der amerikanischen Sklaverei aus dem Schulunterricht verbannen, hat Biden natürlich erstmal rückgängig gemacht...
      "Je mehr die Menschen wissen, desto weniger müssen sie glauben"
      Bodo Wartke
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