Politik der USA

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      Imperator Bob schrieb:

      Als Amerikaner nimmt man das aber nicht so wahr, weil einem praktisch von klein auf gesagt wird, dass man im besten Land der Welt lebt. Man geht einfach automatisch davon aus, dass man viel bessere Arbeitsbedingungen hat als alle anderen Länder. Wirklich hinterfragen tun das die wenigsten von sich aus. Dementsprechend ist auch das Außenbild.
      Genau so ist es und das dann noch mit der Tatsache kombiniert das die allermeisten US Amerikaner noch nie ihr Land verlassen haben und sich auch weitestgehend nicht für den Rest der Welt interessieren und schon hast du die perfekte Filterblase in der du lebst, ganz ohne asoziale Medien.

      "Arbeiten im Büro das ist wie Sex in der Ehe, am Anfang gibt man sich Mühe und hat Spaß und nach ein paar Jahren macht man immer das selbe und ist einfach nur froh wenn Feierabend ist"


      -Bernd Stromberg- :thumbsup:
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      IWST schrieb:

      Und Trump hat auf einer seiner Wahlkampfveranstaltungen mal wieder einen Sager losgelassen, für den andere sofort des Amtes enthoben worden wären:
      Es ging um Medienberichte, dass seiner Wahlkampagne das Geld ausgehen würde. Woraufhin er meinte, wenn er wollte, könnte er binnen kürzester Zeit eine Milliarde zusätzlicher Spenden lukrieren:
      All dies wird ihm in wenigen Wochen um die Ohren fliegen.
      Was würd´s ihm denn bringen? Exxon spendiert ein paar Millionen, sein Team macht 25 neue Werbespots, in denen man Biden verunglimpft und dann rappelt´s mit der Wiederwahl?


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      Mogges schrieb:

      Interessantes Experiment; ich denke, die Mehrheit würde sich für Europa entscheiden; hätte es aber auch schon vor Trump getan. rein hypothetisch natürlich
      Mhm, ja vielleicht.

      Man wandert aber nicht nur in andere, die besten Sozialsysteme ein, sondern folgt auch seiner Community.
      Von daher würde ich denken, dass trotzdem weiterhin viele Mexikaner, Zentralamerikaner und Kubaner in die USA migrieren würden, da es dort schon eine große Anzahl der eigenen Kultur gibt. Man kann wunderbar im Süden der USA, als Latino, leben ohne von ein Wort englisch sprechen zu müssen.
      Militem aut monachum facit desperatio

      Guds hjælp, Folkets kærlighed, Danmarks styrke
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      Man sollte vielleicht auch unterscheiden zwischen legaler Immigration, z.B. einer Greencard oder Grenzübertritt bei Nacht und Nebel und dann Untertauchen in der Anonymität der Großstadt, z.B. den Dreamern.
      Eine klassische Immigration setzt ja aller Voraussicht nach einen Beruf voraus, der vor Ort dringend benötigt wird, meinetwegen der legendäre Programmierer aus Indien. Arbeitserlaubnis und der ganze Behördenkram inclusive. Hier werden die wenigsten Lateinamerikaner die nötigen Qualifikationen mitbringen.
      Dennoch vor die Wahl gestellt; als Mechatroniker in einem GM Werk bei Detroit oder bei VW in Wolfsburg, nehme an, alleine schon wegen der von Likedeeler angesprochenen "Verwandtschaft" und der Sprachbarriere würde man sich für die USA entscheiden.
      Europa ist einfach zu weit weg.

      Wäre die Communities allerdings schon in Wolfsburg, gehe ich davon aus, daß sich der Großteil dafür entscheiden würde.
      Ein Beruf, der eine solide Ausbildung mit sich bringt, wird auch für die nötige Bildung sorgen; hierbei natürlich die Kenntnis der Sozialsysteme und der Gesundheitsversorgung in Europa und ganz speziell in Wolfsburg. Es gäbe einfach keinen Grund mehr, außer der geographischen Nähe zum Heimatland, der für die USA spräche.

      Illegale kommen selten mit dem Flugzeug, insofern werden die hispanischen Viertel in Wolfsburg nicht davon profitieren.


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      IWST schrieb:

      Beim Irakkrieg 2003 hat er erst dafür gestimmt, nachdem ein von ihm mitinitiierter Vorschlag eine Intervention erst nach Ausschöpfung aller diplomatischen Möglichkeiten zu autorisieren gescheitert war. Bereits 2005 hat er sein Votum für den Krieg als Fehler bezeichnet, zustande gekommen weil die Geheimdienstinformationen, die die Abgeordneten zur Verfügung gestellt bekamen, falsch waren.
      Biden war alles andere als ein durch Falschinformationen in die Irre geleitetes Unschuldslamm, dass nur für den Irakkrieg gestimmt hatte, weil er es nicht besser wusste. Darauf deuten die zugrunde liegenden Fakten + Indizien hin. Zum einen war Biden damals Vorsitzender des Senatsausschusses für Außenbeziehungen und somit einer der einflussreichsten Demokraten im Haus. In dieser Position konnte er bei den Hauptanhörungen des Senats zum Irak sämtliche 18 Zeugen auswählen. Und er wählte hauptsächlich Personen aus, die eine "pro-war" -Linie unterstützten. Neben der Mär der im Irak befindlichen Massenvernichtungswaffen war die (vermeintliche) Kooperation Saddam Hussein's mit Al-Kaida eine der offensichtlichen Fake News, die zur Rechtfertigung des Krieges kreiert wurden. Saddam war sicherlich vieles,aber mitnichten ein Sympathisant von Al-Kaida. Was damals schon bekannt war.

      Bis 2005 war er ein lautstarker Befürworter des Krieges und änderte erst seine Meinung, als der Krieg und seine Folgeerscheinungen sich als absolutes Desaster entpuppten. Aus dem Irakkrieg kann er sich nicht mehr herausreden, der Zug ist längst abgefahren. Immerhin schien er wie von dir erwähnt für Lybien einen anderen Ansatz gewählt zu haben und war scheinbar deutlich vorsichtiger, was die Zustimmung zu einem Krieg angeht. Insofern könnte man Ihm schon anrechnen, dass er aus vergangenen Fehlern zumindest gelernt hat.

      Trotzdem bleibt er für progressive Amerikaner insgesamt kein idealer Kandidat. Die Kritik dieser Gruppe richtet sich meist auch nicht gegen sein Alter, sondern nimmt seine bisherige Laufbahn als Maßstab, die (bestenfalls) durchwachsen ist. Hinzu kommt sein schleichender, geistiger Zerfall, der mehr als offensichtlich ist.

      Anders lassen sich Reden wie "Corn pop" kaum erklären:



      In letzter Zeit ist das glücklicherweise weniger geworden. Adderall oder sonstige Psychopharmaka scheinen Ihn gut zu pushen, wenn die Vermutung mancher Ärzte stimmt.
      Glaubt den Schriften nicht, glaubt den Lehrern nicht, glaubt auch mir nicht. Glaubt nur das, was ihr selbst sorgfältig geprüft und als euch selbst und zum Wohle dienend anerkannt habt.

      -Buddha

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Brehm Funkenfaust ()

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