Politik der USA

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  • Frankreich fängt an alle Deutschen und alle die deutsche Wurzeln haben in Frankreich abzuschlachten. 100 000 sind schon tot. 5 Millionen warten auf ihre Hinrichtung.
    Alternativ. Statt Deutsche: Alle Moslems. Etwas realistischer.
    Ein UNO Mandat ist illusorisch, weil Frankreich natürlich Vetomacht ist.
    Was machst du?


    Gutes, drastisches Beispiel. Diese Situation gab es jedoch im Irak so nicht. Die gibt es aber in Syrien und keinen juckt es wirklich. Die gibt es heute im Irak, Suniten, Schiiten,... Der Ami ist weg, jetzt sprengen sie sich gegenseitig in die Luft. In der Zeit vor dem 3. Golfkrieg sind mir solche Fälle in der Dimension unbekannt.


    Nochmal zur Erinnerung. Beim 3. Golfkrieg ging es um die Unterstützung von Al Quaida durch Saddam Hussein und Massenvernichtungswaffen, die in kürzester Zeit in Stellung gebracht werden konnten. Beides war einfach nur gelogen. Bush hat sich damals nicht hingestellt und gesagt, dass die Lebensumstände der irakischen Bevölkerung so mies sind, dass er unbedingt intervenieren müsste. Darum ging es überhaupt nicht.


    Ein Genozid, wie von dir beschrieben ist eine andere Kategorie. Aber als die Tutsi die Hutu abgeschlachtet haben (vielleicht auch umgekehrt) hats wieder keinen interessiert. Vetomacht hin oder her.


    Und letzten Endes ist der VETOMACHTKRAM sowie so fürn Arsch. Mehrheitsbeschluss und fertig. Dann kommen wir vielleicht wieder in eine Position, an der natürliche, moralische Werte greifen und nicht durch die grenzwertigen Interessen eines einzelnen Staates blockiert werden. Wie wurde man den Vetomacht? Indem man viele große Bomben hat. Was eine Qualifikation!


    Sacrum Romanum Imperium - für Kaiser und Reich


    "Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist gezwungen sie zu wiederholen."
    Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana


    "Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein." Friedrich Nietzsche

  • Demnach wäre der Feldzug ein Präventivschlag gewesen. Aber nach dem 2. Golfkrieg, zu welchen Aktionen war Saddam Hussein noch fähig? Der war stehend K.O.. Und weiterhin solltest du nur das lesen, was auch da steht. Nämlich, dass beides illegale Angriffskriege waren, die gegenüber der Gesellschaft mit Lügen gerechtfertigt werden sollten.

    Und ich habe nichts anderes behauptet.


    Die USA haben ein schlechtes, aber einigermaßen stabiles System aus den Angeln gehoben. Ein Chaos hinterlassen und sich dann verpisst. Auch in Afghanistan wird ein Land im Chaos hinterlassen werden. Wie im Irak ist eine Regierung aus Marionetten nicht in der Lage Ordnung zu schaffen. Es sollte klar sein, für was dieses den idealen Nährboden darstellt.

    Nein, die USA haben sehr wohl versucht für stabile Verhältnisse zu sorgen, sonst wären sie nicht so viele Jahre im Irak geblieben. Und in Afghanistan herrschte schon vorher völliges Chaos. Dort hat sich nun wirklich nichts zum Schlechteren gewandelt. Tragisch ist allerdings, dass die Verbesserungen wohl nicht von Dauer sein werden.


    Ich habe lediglich gesagt, dass ich keinesfalls glaube, dass Bush oder Obama nichts über die Folter der CIA wussten

    Das glaube ich auch nicht. Bei Bush ganz sicher nicht, bei Obama ist eine Frage des Zeitpunktes. Jedenfalls hat er die Praxis ja verboten und die Vorgänge veröffentlichen lassen.


    Ursache einer Intervention in souveränen Staaten kann immer nur ein Mandat der UN sein! Nicht, weil es einer anderen Macht grade in den Kram passt. Und wenn die Iraker Hussein los werden wollten, dann hätte das von innen heraus kommen müssen.

    Nun, im Idealfall sollte es ein solches Mandat der UN geben. In der Praxis gab es das fast nie, früher nicht wegen des Ost-West-Konfliktes. Heute nicht, wegen des Ost-West-Konfliktes. Trotzdem ist es richtig, dass eine möglichst weitgehende Politik der Nichteinmischung in die Souveränität anderer Staaten vermutlich in den meisten Fällen die bessere Lösung darstellt, weil sie eine gewisse internationale Stabilität erzeugt.

  • Wie wurde man den Vetomacht? Indem man viele große Bomben hat.

    Nein, indem man Siegermacht im Zweiten Weltkrieg war. China und Frankreich wurden nur per good-will aufgenommen, die waren nach dem Krieg wirtschaftlich und militärisch komplett am Boden.
    Ich stimme Kelti aber dahingehend zu, daß die USA mit dem Einmarsch in den Irak die Büchse der Pandora geöffnet haben. Pest oder Cholera trifft es noch nicht mal ansatzweise, was aus dem Nahen Osten geworden ist. Gottgleiche Diktatoren oder radikale islamistische Vollspinner, das Resultat kann man noch heute bewundern, auch dort wo die USA nur gebombt haben, z.B. in Libyen.

  • Zitat

    Gottgleiche Diktatoren oder radikale islamistische Vollspinner


    :grübel: Und inwiefern unterscheidet sich das von vorher?
    Mir ist nicht bekannt das der ME vorher ein Hort der Demokratie war. Der Hass war schon immer da, er wurde bloss von Sadam unterdrückt.
    Ich denke man sollte besonders für den Rest des ME (z.B. Libyen, Syrien) auch nicht den arab. Frühlings vergessen. Wenn man jemanden einen
    Vorwurf machen möchte, dann eher den Briten aufgrund der wahllosen Grenzziehungen was die ethnischen Konflikte betrifft. Und dann haben wir
    noch den Kampf der Modernisierer gegen die Islamisten. Ja, die USA hätten sich aus dem Irak raushalten sollen, aber die heutige Situation einzig und
    alleine den Amerikanern zuzuschreiben ist meiner Meinung nach nicht zutreffend.

  • Zitat

    aber die heutige Situation einzig und
    alleine den Amerikanern zuzuschreiben ist meiner Meinung nach nicht zutreffend.


    Wieso nicht? Das ist genauso zutreffend wie zu behaupten, die Araber seien selber Schuld an ihrem Schicksal. Ich meine es spricht viel dafür, dass die USA der Hauptverursacher ist. Natürlich haben die Briten einiges ausgefressen. Aber das ganze kam ja erst wieder mit der Einmischung der USA hoch. Die USA spielen in meinen Augen die Weltpolizei. Mischen sich überall ein und wollen überall mitbestimmen. Verziehen sich dann wieder und überlassen anderen die "Drecksarbeit". Afghanistan, Irak, Syrien, Libyen... Alles Länder in denen Amerika das Chaos hinterlassen hat. Die USA sind mitverantwortlich bei der Gründung einiger terroristischer Gruppierungen, nur um dann in bestimmte Länder einzumarschieren um diese "BÖSEN" Terroristen zu vertreiben und zu vernichten. Was die USA in Afghanistan angestellt hat oder im Irak, dagegen ist der 11. September lediglich eine Fußnote in historischen Aufzeichnungen.


    Um auf die Briten zurückzukommen. So ein schlechtes System hatten sie überhaupt nicht. Zumindest haben sie keine Terrororganisationen gegründet um eine Rechtfertigung zu haben in diverse Länder einzumarschieren. In Indien hat es auch geklappt und da läuft es heute einigermaßen.


    -Ma fi shajara hazzaha l hawa-


    Es gibt keinen Baum der noch nicht von einer Brise geschüttelt wurde-

  • Wieso nicht? Das ist genauso zutreffend wie zu behaupten, die Araber seien selber Schuld an ihrem Schicksal. Ich meine es spricht viel dafür, dass die USA der Hauptverursacher ist.

    Da wären z.B. noch die Russen die in Afghanistan einmarschiert sind und brutal gegen das Volk dort vorgingen. Dann wären da noch die Deutschen die beständig Waffen in die Regionen da liefern usw. usf. ...

  • Zitat

    Wieso nicht? Das ist genauso zutreffend wie zu behaupten, die Araber seien selber Schuld an ihrem Schicksal.


    Hab ich auch nicht, ich habe gesagt, dass es falsch ist die Gründe ausschließlich bei den Amerikanern zu suchen.
    http://www.youtube.com/watch?v=aqzzWr32srk&t=5m33s


    Zitat

    Um auf die Briten zurückzukommen. So ein schlechtes System hatten sie überhaupt nicht.


    Natürlich können wir auch reinmaschieren und alles platt machen was sich beschwert wenn dir das lieber ist. :stimmt:


    Zitat

    Verziehen sich dann wieder und überlassen anderen die "Drecksarbeit". Afghanistan, Irak, Syrien, Libyen... Alles Länder in denen Amerika das Chaos hinterlassen hat.


    Das Problem ist die Denke. Unter allen Umständen anderen seinen Willen aufzudrücken, komme was wolle, alles wird unternommen, kein Zeichen der Kriegsmüdigkeit, immer weiter immer weiter,
    wir sind ja bei der Alah´ianz versichert. Deswegen hat es hier geklappt und dort nicht.


    Zitat

    Zumindest haben sie keine Terrororganisationen gegründet um eine Rechtfertigung zu haben in diverse Länder einzumarschieren. In Indien hat es auch geklappt und da läuft es heute einigermaßen.


    Du weisst aber auch das sie gegründet wurde um die Russen rauszuwerfen die Afgahnistan besetzt hatten? Sie hatte sich verselbständigt und auch gegen die USA gewendet. Alles von den USA geplant und durchgeführt?


    Zitat

    Dann wären da noch die Deutschen die beständig Waffen in die Regionen da liefern usw. usf. ...


    Ob der Produzent H&K oder Kalaschnikov heißt finde ich ziemlich irrelevant.


    Zitat

    In Indien hat es auch geklappt und da läuft es heute einigermaßen.


    Die haben ja auch eine andere Religion. :ätsch:

  • Das Problem ist die Denke. Unter allen Umständen anderen seinen Willen aufzudrücken, komme was wolle, alles wird unternommen, kein Zeichen der Kriegsmüdigkeit, immer weiter immer weiter,
    wir sind ja bei der Alah´ianz versichert. Deswegen hat es hier geklappt und dort nicht.

    Mhm, marodierend durch die Welt ziehen, in andere Länder einfallen und der ganzen Welt ihre Lebensweise und ihren Willen aufzwängen, ganz egal ob die Welt es will oder nicht, klingt für mich nicht einmal ansatzweise nach dem Islam, sondern nach den USA. Ich würde sogar sagen der IS versucht nur das umzusetzen was sie von den Amerikanern gelernt haben, mehr nicht, und die Amis waren gute Lehrmeister in der Hinsicht, wenigstens das muss man ihnen lassen.
    Ach, ich habe noch jemanden vergessen auf den das alles ebenfalls besser passt als auf die Araber: die EU. Die EU will auch allen anderen Ländern ihre korrupte Pseudodemokratie aufzwängen bei der man eigentlich immer nur die Wahl zwischen Pest und Cholera hat, und sobald mal eine andere Partei als Pest/Cholera irgendeine Wahl gewinnt gibt es sofort eine Propagandaschlacht der Regierung dagegen, aber wie auch immer, wenigstens marschieren wir nicht so oft in andere Länder ein, sondern gehen subtiler vor wie man an der Ukraine sehen kann und lassen andere für uns kämpfen. Das ist billiger und kommt besser an.
    Aber ja, die Unterschiede zwischen Terrorgruppen und westlichen Staaten sind schon gigantisch...

  • Zitat

    Mhm, marodierend durch die Welt ziehen, in andere Länder einfallen und der ganzen Welt ihre Lebensweise und ihren Willen aufzwängen


    Klar, warum sollte man den auch einem Land sagen das es falsch ist z.B.....6 Mio. Juden zu vergasen. Ist doch ihr eigenes Land können die doch damit machen was sie wollen.


    Ist es so, daß man es akzeptieren muß das ein signifikanter Teil der Bevölkerung unterdrückt wird?
    Klar muß man auf der einen Seite real bleiben und die Vor- und Nachteile abwägen. Aber muß wirklich alles tol(l)eriert werden?

    Zitat


    sondern gehen subtiler vor wie man an der Ukraine sehen kann und lassen andere für uns kämpfen. Das ist billiger und kommt besser an.


    Wäre natürlich besser gewesen einfach reinzufahren und sich das ganze Land zu schnappen, da geb ich dir recht. :pfeif:


  • Klar, warum sollte man den auch einem Land sagen das es falsch ist z.B.....6 Mio. Juden zu vergasen. Ist doch ihr eigenes Land können die doch damit machen was sie wollen.


    Ist es so, daß man es akzeptieren muß das ein signifikanter Teil der Bevölkerung unterdrückt wird?
    Klar muß man auf der einen Seite real bleiben und die Vor- und Nachteile abwägen. Aber muß wirklich alles tol(l)eriert werden?

    Ein wundervoller Vergleich...es gibt nur vielleicht ein winziges Problem damit: die USA ist niemals hier einmarschiert um irgendjemanden zu retten oder unterdrückte Teile der Bevölkerung
    zu befreien, das hat sie noch nie getan ganz egal um welches Land oder welchen Krieg es ging, es gab immer andere Gründe als den Menschen Demokratie und Freiheit zu bringen (und beides haben sie auch noch nie einem Land gebracht in das sie einmarschiert sind), aber rede dir das ruhig ein.

  • Zitat

    Zum einen wäre ich mir noch nicht einmal sicher, ob die USA ohne den Angriff auf Pearl Harbour in WK II überhaupt aktiv eingegriffen hätten und zum zweiten sind die USA aus den 40´ern noch nicht mal ansatzweise mit dem Heute zu vergleichen.


    Ich denke, der Angriff hat die Entscheidung beschleunigt. Und die Rückbesinnung ist ein Kampf den die Amerikaner gerade selber führen.


    Zitat

    die USA ist niemals hier einmarschiert um irgendjemanden zu retten oder unterdrückte Teile der Bevölkerung
    zu befreien, das hat sie noch nie getan ganz egal um welches Land oder welchen Krieg es ging, es gab immer andere Gründe als den Menschen Demokratie und Freiheit zu bringen, aber rede dir das ruhig ein.


    Und welchen Vorteil hatte der Irak-Krieg gebracht?

  • Keinen, weil die USA sich knapp gesagt einfach verzockt haben und schon immer die Manifestation purer Unfähigkeit waren. Ich behaupte nicht das alles Chaos was sie in der ganzen Welt zurücklassen von ihnen aus purer Bosheit geplant wurde, sondern einfach nur daraus resultiert das sie unfähig sind und mit falschen Zielen und Erwartungen an ihre ach so rechtmäßigen Kriege herangehen, Ende.
    Man könnte vielleicht für Ruhe im nahen Osten sorgen wenn man genauso viel Zeit in die Länder dort investiert, wie darin aus Deutschland einen Vasallenstaat zu machen. Leider hat man im nahen Osten nicht die eine wundervolle Waffe die man hier hatte und auch regelmäßig ausnutzt: Schuld. Die IS muss sich anstrengen und mehr Leute umbringen, dann wird es leichter dort für Ruhe zu sorgen indem man ihnen die nächsten 100 Jahre vorhält was für bitterböse Menschen sie sind.
    Mal abgesehen davon ist es, am Beispiel Irak, anscheinend manchmal ganz einfach besser bestimmte Teile der Bevölkerung zu unterdrücken. Klingt auf den ersten Blick vielleicht etwas drastisch, aber man sieht ja was dabei herauskommt wenn man im Irak plötzlich jeden machen lässt was immer er will, pures Chaos und einen Haufen Tote die alle auf das Konto der USA gehen. Bevor sie dort einmarschiert sind habe ich keine 100.000 IS Truppen mordend durchs Land ziehen sehen.

  • Der Irak-Krieg brachte einigen Unternehmen etliche hundert Milliarden Euro gewinn.


    Zitat

    von ihnen aus purer Bosheit geplant wurde, sondern einfach nur daraus
    resultiert das sie unfähig sind und mit falschen Zielen und Erwartungen
    an ihre ach so rechtmäßigen Kriege herangehen, Ende.

    Kleiner Einschub - die USA sind überhaupt nur in den Irak weil sich die deutsche Bundesregierung für den BND verbürgt hat, welcher sich für einen Informanten verbürgte welcher angeblich Beweise dafür hätte, dass der Irak Massenvernichtungswaffen hätte. Der BND wollte den Informanten jedoch nicht Preis geben und die US Geheimdienste durften sich nicht selbst vergewissern sondern musten sich auf das Wort des BND und der Bundesregierung verlassen ... ich finde in dem Zusammenhang schon ziemlich offensichtlich, warum unsere Politiker durch die USA auspioniert werden, wenn man sich anschaut, was das Ergebnis der Unfähigkeit des BND war.


    Zitat

    Bevor sie dort einmarschiert sind habe ich keine 100.000 IS Truppen mordend durchs Land ziehen sehen.

    Ja - da hat Saddam hunderttausende Menschen abschlachten lassen ... gut ... kann man jetzt sagen, dass das die Schuld der USA ist weil diese Saddam bewaffnet hat ... aber das hat sie ja nur getan weil der Iran da plötzlich Durchgedreht ist ... gut da könnte man jetzt auch sagen, dass es die Schuld der USA ist, weil die da einen irren Diktator mit Waffen versorgt hat damit der sein Volk unterdrücken kann und sich das dann doch aufgelehnt hat ... aber Europa bestand eben auf seinem Öl und die USA sollten für dessen guten Durchfluss sorgen ... denn letztlich wurden die USA immer von Europa auf den Plan gerufen weil dieses sich nicht in der Lage sah, die von sich verursachten Probleme zu lösen. Denn vor den USA war es Europa das in aller Welt die Grundlagen für die heutigen Probleme gelegt hat.


  • Wäre natürlich besser gewesen einfach reinzufahren und sich das ganze Land zu schnappen, da geb ich dir recht. :pfeif:


    Deutsch-Südosteuropa? Schließlich weiß doch jeder, dass die Ruthenen schon seit ewigen Zeiten russisch polnisch deutsch sind! :klopp:


    NapCae4: Da war es auch noch Europa, das mächtig genug war, soviel Mist zu bauen, ohne dafür geradestehen zu müssen.

  • Zitat

    Denn vor den USA war es Europa das in aller Welt die Grundlagen für die heutigen Probleme gelegt hat.


    Aber wir sind uns doch einig, dass es als Fehler erkannt und abgestellt wurde oder?


    Zitat

    Klingt auf den ersten Blick vielleicht etwas drastisch, aber man sieht ja was dabei herauskommt wenn man im Irak plötzlich jeden machen lässt was immer er will, pures Chaos und einen Haufen Tote die alle auf das Konto der USA gehen. Bevor sie dort einmarschiert sind habe ich keine 100.000 IS Truppen mordend durchs Land ziehen sehen.


    Eigentlich war ich immer der Meinung das die Aufgrund des arabischen Frühlings in Syrien aufgetaucht sind :grübel:
    und wegen der unfähigen irakischen Regierung so erfolgreich werden konnte.

  • Zitat

    Kleiner Einschub - die USA sind überhaupt nur in den Irak weil sich die deutsche Bundesregierung für den BND verbürgt hat, welcher sich für einen Informanten verbürgte welcher angeblich Beweise dafür hätte, dass der Irak Massenvernichtungswaffen hätte. Der BND wollte den Informanten jedoch nicht Preis geben und die US Geheimdienste durften sich nicht selbst vergewissern sondern musten sich auf das Wort des BND und der Bundesregierung verlassen ... ich finde in dem Zusammenhang schon ziemlich offensichtlich, warum unsere Politiker durch die USA auspioniert werden, wenn man sich anschaut, was das Ergebnis der Unfähigkeit des BND war.


    Äh nein. Es wurden starke Zweifel an der Glaubwürdigkeit "Curveballs" angemeldet. Sowohl vom BND als auch von einigen Amis.
    Schriftverkehr vom BND an die Amis:
    "Mein Fazit ist, dass bisher kein Dritter ähnliche Angaben wie unsere Quelle geliefert hat und diese Erkenntnisse deshalb nicht als verifiziert gelten können."


    Man ignorierte diese Zweifel in den USA an höherer Stelle total, da er wunderbar in die Argumentationsstruktur passte.


    Da gibts auch entsprechende Interviwes zu. Unter anderen von hochrangigen amerikanischen Vertretern.


    Drumheller (CIA Spitzenmann) versichert, er habe der CIA-Führung nachdrücklich von der Verwendung der Informationen abgeraten und fühle sich selbst hintergangen. Zwei Jahre später verlässt Drumheller die CIA, vier Jahre danach veröffentlicht er ein Buch: "Wie das Weiße Haus die Welt belügt".


    u.a.
    Der Fall "Curveball": Wie ein BND-Informant den Irak-Krieg auslöste - DIE WELT


    Ansonsten kann man einen Geheimdienst sicherlich nicht vorwerfen, dass er seine Quellen nicht an einen anderen Geheimdienst verrät und sie ihenn ausliefert.

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