Politik der USA

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    • Das ist das Problem an Facebook und Twitter. Sie stellen für viele Menschen einen hohen Stellenwert dar, dabei sind nicht wenige abhängig von diesen Quellen geworden. Ihr unmündiges Weltbild wird durch Konzerne gesteuert. Ich gratuliere.

      Es ist ja zu vermuten, dass neben der New York Post keine andere und besonders überregionale Zeitung Interesse gezeigt hat, eine Story gegen Biden zu bringen. Bis zur Wahl wird man über Biden und seine Unzulänglichkeiten schweigen, weil nicht wenige eine zweite Amtszeit von Trump fürchten. Bei diesen schlechten Kandidaten sind die Amerikaner nicht zu beneiden. Schade, dass es keine dritte landesweit relevante Kraft gibt.
      :bischof: Anhänger der Bewegung zum Verbleib von Lucius Vantarius und Gegner von Waschmitteln namens Brax :bischof:
    • Mehr als 90% der Kritik an Biden bezieht sich auf sein Alter; das wird dann gegengerechnet gegen Trumps schlechten Charakter, egoistischer Politik, Verantwortungslosigkeit etc.
      Der Typ ist 4 Jahre jünger.

      Es war ein cleverer Schachzug mit ihm und Harris; Bonny hat das mal gut erklärt, mit der Linken um Sanders und dem Großteil der Demokraten, die sich wirtschaftlich kaum von den Republikanern unterscheiden. Will man deren Stimmen haben, darf man keine Extreme nehmen.
      Harris wird in zwei Jahren übernehmen und die erste Präsidentin sein; dazu noch Afroamerikanerin.
      Die Zeiten in den USA ändern sich definitiv, das ist schon eine Zeitenwende.


    • John schrieb:

      Ich finde Biden gar nicht schlecht. Nur zu alt.
      Sehe ich ähnlich.
      Ein eher ruhiger Präsident ist nach Trump doch genau der Richtige. Einfach jemand, der seinen Job macht und kein Chaos verbreitet.

      Und zu den vermeintlichen Verfehlungen von Biden: Wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein.
    • Biden hat zwei Angriffskriege befürwortet. Er steht ebenso für America First. Sein Alter bedingt zusätzlich auch klassische Alterserkrankungen. Da wäre ich vorsichtig.

      Im Vergleich zu Trump wirkt er eben deutlich positiver, als er es vermutlich jemals sein kann als Präsident. Ja, er mag die Wahl gewinnen und dann bitte sofort den Übergang zu Harris vorbereiten.
      :bischof: Anhänger der Bewegung zum Verbleib von Lucius Vantarius und Gegner von Waschmitteln namens Brax :bischof:
    • Nonsensification schrieb:

      Das ist das Problem an Facebook und Twitter. Sie stellen für viele Menschen einen hohen Stellenwert dar, dabei sind nicht wenige abhängig von diesen Quellen geworden. Ihr unmündiges Weltbild wird durch Konzerne gesteuert. Ich gratuliere.
      Ich muss das leider auch immer häufiger mit entsetzen feststellen das immer mehr Menschen irgend welchen Käse den jemand auf Fratzenbuch und co. postet den selben Stellenwert einräumen wie eine Meldung aus einem "seriösem" Medium. :blöd:
      Wenn ich diesen Leuten dann eröffne das in den asozialen Medien ja bekanntlich jeder alles schreiben und behaupten kann ohne das gesagte wirklich belegen/nachweisen zu müssen und für mich solche Posts deshalb auf der selben (niedersten) Stufe rangieren wie die Aussagen irgend eines besoffenen Penners (nichts gegen Obdachlose ;) ) der mir nachts im Stadtpark begegnet schauen die einen immer an wie ein Pferd. :D

      "Arbeiten im Büro das ist wie Sex in der Ehe, am Anfang gibt man sich Mühe und hat Spaß und nach ein paar Jahren macht man immer das selbe und ist einfach nur froh wenn Feierabend ist"


      -Bernd Stromberg- :thumbsup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Flo78 ()

    • 1. Facebook einfach nicht benutzen. Abmelden. Fertig. Problem gelöst. Empfehle ich jedem. Dort steht eh nur noch Mist.

      2. Ich bete nur, dass sich Biden nicht noch einige Tage vor der Wahl Corona einfängt. Das wäre das Mega-Desaster. Und ich traue dem Trump-Team im Zweifel sogar zu, dass sie versuchen da nachzuhelfen.
      "Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen, die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten."
      Otto Wels, Reichstagsrede vom 23.März 1933.

      Lingua Tertii Imperii - Notizbuch eines Philologen
    • John schrieb:

      . Facebook einfach nicht benutzen. Abmelden. Fertig. Problem gelöst. Empfehle ich jedem. Dort steht eh nur noch Mist.
      Wieso ist das Problem dann gelöst?
      Wenn man sich selbst abmeldet ist das die eine Sache. Das Problem, dass mehr Menschen Facebook, Twitter usw. nutzen bleibt doch bestehen.
      Mit diesen Leuten und vermeintlichen Informationen muss man sich doch weiterhin auseinandersetzen. Das hat Flo78 ja schön beschrieben.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Andragoras ()

    • Nonsensification schrieb:

      Biden hat zwei Angriffskriege befürwortet. Er steht ebenso für America First. Sein Alter bedingt zusätzlich auch klassische Alterserkrankungen. Da wäre ich vorsichtig.
      Wenn Biden 2 Krieges befürwortet hat, dann wäre das einer weniger als Bernie Sanders (Bosnien, Kosovo, Afghanistan).
      Ganz allgemein war Biden was Interventionen im Ausland angeht zwar nicht überall am pazifistischen Ende des politischen Spektrums, hat aber im Vergleich zu zahlreichen anderen Demokraten doch vergleichsweise oft für einen diplomatischen Ansatz gestimmt.
      Er hat gegen den 1. Golfkrieg gestimmt. Er hat sich, als Vizepräsident, gegen die Intervention in Libyen ausgesprochen, weil er fürchtete, dass das Land danach zerfallen würde. Beim Irakkrieg 2003 hat er erst dafür gestimmt, nachdem ein von ihm mitinitiierter Vorschlag eine Intervention erst nach Ausschöpfung aller diplomatischen Möglichkeiten zu autorisieren gescheitert war. Bereits 2005 hat er sein Votum für den Krieg als Fehler bezeichnet, zustande gekommen weil die Geheimdienstinformationen, die die Abgeordneten zur Verfügung gestellt bekamen, falsch waren.
      Auch was nukleare Abrüstung angeht, ist Biden einer der Vorreiter, auch innerhalb seiner Partei, und im Gegensatz zu anderen die hier vor allem auf Gefühle und Phrasen setzten, hat er sich ziemlich detailliert mit dem Thema auseinandergesetzt, und dürfte die treibende Kraft hinter Obamas Abrüstungsbemühungen gewesen sein.
    • Du erwähnst weder sein Drängen auf scharfe Lufteinsätze der NATO und die Belieferung von Waffen an muslimische Milizen im Jugoslawienkrieg, weshalb Clinton auf Krieg entschied, noch erwähnst du seinen Patriotismus für einen Waffengang in Afghanistan. Den Irak-Krieg spare ich in der Tat aus. Er hat seine Entscheidung nachträglich bereut und angeblich nur anhand falscher Information getroffen. Unter dem Strich habe ich dennoch Bedenken, dass er im Zweifel wieder einen Waffengang nicht scheut. Bernie Sanders habe ich nicht erwähnt, sondern eine junge und unabhängige Alternative. Unsere Familie in den Staaten sucht genau diese Wahllösung, vergeblich.
      :bischof: Anhänger der Bewegung zum Verbleib von Lucius Vantarius und Gegner von Waschmitteln namens Brax :bischof:
    • Bis auf den Bürgermeister von Punxsutawney befürwortet so ziemlich jeder amerikanische Politiker von Rang und Einfluß bewaffnete Konflikte im Ausland; solange es amerikanischen Interessen ( und das ist hauptsächlich Geld und Macht ) dient.
      So wurden die USA geboren, so haben sie sich die letzten 200 Jahren verhalten, so gehört es zum guten Ton, wenn man im Biz bleiben möchte.
      Biden stellt da keine Ausnahme, warum auch?
      Auch Harris wird für Interventionen stimmen und sie befehligen; wird sich womöglich in Asien abspielen. Der Nahe Osten ist fertig und kaputt, verbrannte Erde seit Dabbeljuh.


    • So what? Was interessiert mich die Vergangenheit? Nur weil es schon immer so war, muss es auch für alle Ewigkeiten gelten? Warum kann der Mensch sich nicht weiterentwickeln? Andernfalls hätten wir es wahrlich verdient von der Natur wieder vom Tableau genommen zu werden. Biden ist also ein Mörder, wie fast jeder andere US-Politiker auch. Das sind ja tolle Aussichten.
      :bischof: Anhänger der Bewegung zum Verbleib von Lucius Vantarius und Gegner von Waschmitteln namens Brax :bischof:
    • Neu

      Sicherlich entwickelt sich der Mensch weiter und auch in den USA wird es positive Überraschungen geben, doch die kämpfen mitunter gegen Windmühlen. Konnte man eindrucksvoll an Obama sehen. Seit Kennedy gab es keinen hoffnungsvolleren, jungen, smarten. sympathischeren, mit hübscher Frau etc. Präsidenten.
      Er ist u.a. in die Geschichte eingegangen, weil er den illegalen Drohnenkrieg enorm ausgeweitet hat und eines seines einfachsten Versprechen, die Schließung Guantanamos, nicht halten konnte.

      Nein, es sind nicht einzelne Politiker, die etwas ändern können, so schön es wäre. Das gesamte System ist marode, korrupt und fast nur auf Gewalt, Macht und Geld ausgelegt, v.a. außenpolitisch. Zu viele Arbeitsplätze und Lobbyisten hängen in der industriellen Militärmaschinerie, zu verzahnt sind Wirtschaft und Armee.


    • Neu

      Dass es noch andere plausible Gründe gegeben haben könnte für Drohnenkrieg und Guantanamo kommt dir nicht in den Sinn? Die Frage ist doch eher, ob Obamas Wahlkampfversprechen überhaupt je realistisch waren. #BinLaden #Paris #Atomare Abrüstung
      "Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen, die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten."
      Otto Wels, Reichstagsrede vom 23.März 1933.

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      Ich schrieb "u.a.". lies doch mal bitte korrekt!

      Geh auf die Straße, frage Menschen nach Obama und die werden Dir so gut wie immer antworten: "Friedensnobelpreis viel zu früh erhalten, den Drohnenkrieg ausgeweitet und Guantanamo wird immer noch betrieben."
      Daß Obama ne Menge geleistet hat, steht doch völlig außer Frage; daran wird sich in 20 Jahren aber kaum noch jemand erinnern.


      John schrieb:

      Die Frage ist doch eher, ob Obamas Wahlkampfversprechen überhaupt je realistisch waren.
      Eben, viele davon waren es nie. Aus den Gründen, die ich oben geschildert habe. Wahrscheinlich waren wir alle und Obana selbst viel zu naiv; keine Ahnung.


    • Neu

      Mogges schrieb:

      Eben, viele davon waren es nie. Aus den Gründen, die ich oben geschildert habe. Wahrscheinlich waren wir alle und Obana selbst viel zu naiv; keine Ahnung.
      Obama ist kein Waisenknabe. Der hat gezielt bedient, was die jungen Leute von ihm hören wollten. Ob er das dann wirklich umsetzen konnte, das hat ihn beim Wahlkampf doch nicht interessiert. Andernfalls wäre er extrem naiv gewesen, was ich bezweifle.

      Merkt man übrigens auch daran, wie er und Michelle sich nun vermarkten. Da geht es vor allem ums Kohle scheffeln. Man vergleiche mal das Privathaus von Jimmy Carter mit den Anwesen von Obama. Dann weiß man Bescheid.

      Ich sehe ihn heute viel kritischer als damals. Zumal er überhaupt erst Trump auf die Idee gebracht hat zu kandidieren. Und Syrien sähe heute auch ganz anders aus, ohne seine "Rote Linie". Das war für Putin der Freibrief. Danach hat Putin Obama nie wieder ernst genommen.

      Immerhin, seine Gesundheitsreform ist historisch.
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      Trump erklärte wohl gestern, dass der Sudan nicht mehr als Terrornetzwerk unterstützendes Land zählt.... WENN es 300+ Milliarden Dollar zahlt an Opfer von Terroranschlägen in Amerika. Ich muss mich mal wieder schämen für meine Verwandschaft in den Staaten, die diesen Mann auch noch auf den Sitz im weißen Haus verholfen haben. Ich finde diesen Mann einfach nur abstoßend. Hoffentlich kommt erst einmal Biden, dann sehen wir weiter. Ich denke jedenfalls schlimmer kanns gar nicht mehr werden.
      _____________________________
      Solange du dich bemühst, andere zu beeindrucken, bist Du von dir selbst nicht überzeugt. Solange Du danach strebst, besser als andere zu sein, zweifelst Du an deinem eigenen Wert. Solange Du versuchst, dich größer zu machen, indem du andere kleiner machst, hegst Du Zweifel an deiner eigenen Größe. Wer in sich ruht, braucht niemandem etwas beweisen. Wer um seinen Wert weiß, braucht keine Bestätigung. Wer seine Größe kennt, lässt anderen die ihre.
      -Verfasser unbekannt
    • Neu

      Mogges schrieb:

      eines seines einfachsten Versprechen, die Schließung Guantanamos, nicht halten konnte
      Als "einfach" würde ich es nicht gerade bezeichnen. In Guantanamo waren zwar etliche Unschuldige, aber eben auch zahlreiche brandgefährliche Terroristen. Und da haben sich die die sie stattdessen aufnehmen sollten halt mit Händen und Füßen gewehrt.
      Dennoch hat Obama es geschafft, dass nur noch 17% der ursprünglichen Gefangenen dort sind. Er hat sein Ziel also zu 83% erreicht. Das sind keine 100%, aber doch ein deutlicher Fortschritt.
    • Neu

      John schrieb:

      Man vergleiche mal das Privathaus von Jimmy Carter mit den Anwesen von Obama.

      Das sind aber auch andere Zeiten. Die reichen Freunde die man heutzutage hat, wenn man zu den Mächtigen dieser Welt gehört, sind 100mal reicher als noch vor 30, 40 oder 50 Jahren.

      John schrieb:

      Ich sehe ihn heute viel kritischer als damals.

      Das stimmt, wobei man mit der Verleihung des Friedensnobelpreises sehr schnell erkennen konnte, dass die Reise eindeutig in die falsche Richtung geht.

      IWST schrieb:

      Als "einfach" würde ich es nicht gerade bezeichnen. In Guantanamo waren zwar etliche Unschuldige, aber eben auch zahlreiche brandgefährliche Terroristen. Und da haben sich die die sie stattdessen aufnehmen sollten halt mit Händen und Füßen gewehrt.
      Dennoch hat Obama es geschafft, dass nur noch 17% der ursprünglichen Gefangenen dort sind. Er hat sein Ziel also zu 83% erreicht. Das sind keine 100%, aber doch ein deutlicher Fortschritt.

      Der vermeintlich mächtigste Mann der Welt sollte in der Lage sein ganz andere Projekte anzugehen wie Weltfrieden und die globale Klimakrise. Wenn man nicht mal ein "popeliges" Gefängnis schließen (SCHLIESSEN heißt der letzte Gefangene ist raus) kann, ist man allenfalls eine Marionette oder hat schlicht kein Interesse daran sein Wort zu halten!
      "Je mehr die Menschen wissen, desto weniger müssen sie glauben"
      Bodo Wartke