Was spielt ihr gerade?

  • Kann ich so nur bestätigen, habe mir das in einem Sale vor ein paar Monaten für mein Steam Deck gekauft. Macht echt Laune - wobei man schon Fan des Genre sein muss, ansonsten stoßen einem die Kleinigkeiten zu negativ auf („Story“ meh, Grafik eher „zweckmäßig“ usw.)


    Macht aber ansonsten echt Spaß (aus den benannten Gründen von Likedeeler).

  • Ich habe mir Civ6 (mein Kumpel hat mich so dermaßen penetrant genötigt es zu kaufen) und Panzer Corps 2 im Steam Sale gegönnt. Damit sollten die Sommerferien gut ausgefüllt werden.


    Panzer Corps 2 daddel ich rauf und runter gerade. Habe ich aus nostalgischen Gründen gekauft, da Panzer Corps 2 ja der geistige Nachfolger von Panzer General 3D ist. Ein Spiel nach dem Motto "leicht zu lernen, aber schwer zu meistern".

  • Lord Wolhynia

    Hast du auch Panzer Corps 1 gespielt? Das habe ich nämlich rauf und runter gespielt mit allen DLCs. Aber mit dem zweiten Teil hadere ich noch, die neuen Mechaniken und insbesondere die Grafik sprechen mich nicht an. Aber das ist der Eindruck aus den Trailers und einem ganz kleinen Gameplayvideo. Wie siehst du das im Vergleich zum 1. Teil? Wenn das überhaupt möglich ist.

  • Panzer Corps 2 daddel ich rauf und runter gerade

    hehe,


    ich hatte Panzer General und Panzer Genearl III D rauf und runter gedaddelt. Gerade bei III D sind dutzende, wenn nicht gar hunderte Stunden drauf gegangen. Das hatte ich zusammen mit einem Kumpel gespielt, da ist, wie bei einer Schachpartie, teilweise schon ne Stunde für die Überlegung des perfekten Zuges draufgegangen.
    Nach Stunden bei Bier, Zigaretten, Pizza und Dope, sah es bei uns fast so aus wie in der Wolfsschanze vor der großen Kesselschlacht.


    Panzer Corps Gold hatte ich mir noch geholt, aber irgendwie war da die Luft raus und ich habe es kaum gespielt.


    Ach ja - Panzer General ist erst letztes Jahr vom Index genommen worden :thumbsup:

  • Hab mir im Summer Sale Subnautica geholt und durchgespielt. Ist ein richtig gutes Spiel! Und für die Grafikpracht auch eine erstaunlich gute Performance, da können viele andere Spiele mMn nicht mithalten :)


    Wer es noch nicht kennt: Survival in einer Unterwasserwelt. Man baut sich Taucheranzüge, eine Basis und immer coolere U-Boote und erkundet dabei eine riesige Spielwelt.


    Es gibt ein paar Bugs, aber welches Spiel hat die nicht? Ich habe knapp 60 Stunden Spielzeit, mit eher gemütlicher Herangehensweise und dabei noch nicht ganz alles gesehen. Wenn man rusht (denke setzt aber voraus die Welt bereits zu kennen, im ersten Durchlauf kaum möglich), kommt man eher nur auf 20-30 Stunden. Aber bietet für gemütliche Typen die auch viel Wert auf die Gestaltung der Basis und sowas legen locker über 100 Stunden Spielspaß.


    Klarer Daumen nach oben für Subnautica :thumbup:

  • Moin,


    ich spiele zur Zeit Wargame: European Escalation sowie FarCry 5.


    Kann man bei FarCry 5 den Gegnerspam minimieren? Gggf. mit einer Mod?

    Die ganzen Kultisten und Skunks, die wirklich überall aufpoppen und einen angreifen, nerven schon ein wenig?


    Farvel - Like

  • Kann man bei FarCry 5 den Gegnerspam minimieren? Gggf. mit einer Mod?

    Die ganzen Kultisten und Skunks, die wirklich überall aufpoppen und einen angreifen, nerven schon ein wenig?

    Spam? Sind Dir das zu viele?

    Ich hatte ne Mod installiert, die das Endgame deutlich nach hinten gezogen hat durch deutlich mehr Kultisten und weniger Punkte, einfach weil´s so viel Spaß gemacht hat. :D

    FarCry5 macht richtig Laune, sehr stylisch. v.a. die Musik.

  • Ja, genau. Man hat nirgends mal Ruhe, um sich mal die, zugegebenermaßen sehr schöne, Landschaft anzuschauen.
    Oder muß ich erst einen kompletten Sektor leer fegen?
    Die Begleiter sind klasse und verhalten sich auch OK, aber die Gegner sind mir echt zu viel., einige auch überpowert. So wie der Junge mit dem Flammenwerfer. Meist sind die dabei aber noch strunzdumm. Horden von Idioten, die auf Dich anrennen.

  • Mir fehlen noch ein oder zwei Story-Enden, aber größtenteils bin ich durch mit Expedition: Rome. Es ist sicher kein AAA-Titel, aber hat mir sehr viel Spaß gemacht. Vor allem gibt es auch fast nichts Vergleichbares, wenn man von den Vorgängern absieht. Pathfinder ist noch ein bisschen ähnlich, weil man da auch diese Vermischung zwischen Rollenspiel und Strategie hat und die Auswirkungen auf die Welt gefühlt groß sind. Aber unterm Strich sind die Unterschiede beim Gameplay doch ziemlich groß. Ich versuche es mal möglichst ohne Spoiler, bis auf die erste Minute, die man auch schon in Trailern sehen konnte:


    Wir starten das Spiel als jemand, der zu einer der reichen und einflussreichen Familien Roms gehört. Leider wurde unser Vater ermordet und uns droht das gleiche Schicksal. Also besteigen wir ein Schiff, um uns den Legionen in Griechenland anzuschließen. Dort tobt gerade ein Krieg, ist aber immerhin weit weg von Rom.


    Wir treten dabei, das ganze Spiel über, ganz grob in die Fußstapfen von Julius Caesar. Mit sehr vielen künstlerischen Freiheiten. Viele bekannte Persönlichkeiten der römischen Geschichte haben dabei einen Gastauftritt. Man kann sagen, man spielt in einer Art Paralleluniversum der Vergangenheit.


    Man befehligt dabei auch eine bzw. später 2 Legionen, wobei der Strategie Part recht einfach gehalten ist. Man muss dafür sorgen, dass die Legion genug zu essen hat, Moral und Erfahrung nicht zu sehr sinken, genug Soldaten kampfbereit sind und wenn, die Schlachten selbst laufen weitestgehend automatisch ab. Man beeinflusst den Verlauf mit den gewählten Kommandanten und indem man Strategie-Karten ausspielt. Erobert man eine Provinz, kann man mit den Ressourcen, die man einnimmt, das Lager aufrüsten. Sowohl der Bau als auch die Einnahme der Ressourcen-Quellen wie Holz oder Steinen benötigt man noch Sklaven und zur Versorgung der Verwundeten Medizin. Am wichtigsten ist aber Geld, denn damit heuert man neue Soldaten an, besticht Leute und kauft Materialien, die man zum herstellen von Gegenständen verwenden kann.


    Jetzt kommen wir langsam zum RPG part: Da sind z.B. Verbrauchsgegenstände wie Verbände oder Pillum oder griechisches Feuer, aber auch Schwerter, Helme etc. Die Verbrauchsgegenstände kann man übrigens, einmal hergestellt, immer wieder auffrischen. Man findet auch viele einzigartige Gegenstände im Spiel, mit Eigenschaften, die sehr mächtig sein können, wenn man sie richtig einsetzt. Auch diese kann man übrigens einschmelzen und neu schmieden. Das Ganze ist aber optional, außer vielleicht auf einem sehr hohen Schwierigkeitsgrad, da können ein paar zusätzliche Boni vielleicht den Unterschied machen.


    Sonst kann man im Lager auch Übungskämpfe austragen, verwundete Pretorianer versorgen und die Legion und Lager verbessern.


    Man selbst sammelt recht schnell eine bunte Truppe an Gefährten um sich, mit denen man auf Missionen hinter feindlicher Linien geht. Die Kämpfe sind ähnlich wie bei Xcom, nur dass es immer abwechselnd einen eigenen und einen gegnerischen Zug gibt und man dabei alle Charaktere ziehen lässt. Man nutzt also nicht pro Zug einen Charakter, sondern alle. Es gibt dabei verschiedene Klassen und Fähigkeiten, die sich gegenseitig ergänzen. Ein bisschen nachdenken ist also gut.

    Wenn z.B. ein Buchenschütze das Schlachtfeld bewacht, kann man erst einen geeigneten Principes mit Schild etwas vorrücken und den Schuss auslösen lassen, damit der leicht gepanzerte Velites mit Attentäterfähigkeit und Bonusschaden-Waffe bei Zielen mit vollem Leben den Bogenschützen aushalten kann. Anschließen kann der Principes seine restlichen Bewegungspunkt nutzen, um zu einem Nahkämpfer zu laufen und den niederzuknüppeln, mit seinem Aktionspunkt. Das nur als einfaches Beispiel. Aber Achtung, für den Feind gilt das natürlich auch. Kämpft man gegen viele Gegner, wird das schnell gefährlich. Wenn man den Feind effektiv niedermacht, kann man allerdings auch die Moral brechen. So was wie Magie gibt es allerdings nicht, die Skills und Fähigkeiten sind pseudo-realistisch.

    Alles in allem machen die Kämpfe einen großen und spaßigen Teil des Gameplays aus.


    Aber Achtung, je nachdem wie man sich im Verlauf der Story verhält wird man sich später vor dem Volk und Senat von Rom verantworten müssen. Vor allem, falls man die abwegige Idee haben sollte, den Rubikon unter Waffen zu überqueren.


    Die Quests und die Story alleine sind keine großartige Besonderheit, auch wenn es immer mal wieder einige witzige Quests gibt. Wie Chaos mit Hilfe von Katzen zu stiften oder einen Hinkelstein von einem dicken und einem kleinen Gallier zu kaufen. Aber das Szenario und der Genre-Mix lassen Expedition: Rome wirklich herausstechen.

    Ich mochte daher auch schon den Vorgänger: Expedition: Vikings. Wer bei dem Spiel übrigens das Zeitlimit nicht mochte, Rome hat das nicht mehr. Das Spiel macht sich über das gehasste Zeitlimit sogar in den Tooltips lustig :rolleyes:


    So, das war's erstmal von mir :D

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