Was spielt ihr gerade?

  • Eternal Crusade? Bah, das kommt mir nach wie vor nicht auf die Festplatten. Da sind genau die selben Russen unterwegs wie bei Space Marine, mit ihren "gemoddeten" Dateien und "Zielhilfe Unterstützungsprogrammen" (Übersetzung aus einem InGame Chat bei Space Marine zwischen DGL mors und GK Moroney - vielleicht kennst du den erstgenannten ja, der soll da auch ganz groß sein). Egal wie groß das Spiel wird und wie toll die Fahrzeuge implementiert werden, solange diese Leute da rumrennen setze ich keinen Fuß auf eine der Karten.

  • Das Spiel ist ja auch noch in der Alpha. Zumindest haben sie bei einigen Sachen inzwischen den Riegel vorgeschoben. Und man bekommt tatsächlich die meisten Punkte für das Einnehmen von Punkten, somit ist die K/D-Ratio eh uninteressant. Das Problem ist im Moment eher noch der Netcode, woran die Devs aber arbeiten. Der derzeitige Schwerpunkt ist eher das Implementieren von Inhalten (letzte Woche kamen die Orks). Die Optimierung kommt dann in der Beta. Die Founders-Community ist wirklich in Ordnung.


    Deine speziellen Russen hast Du aber in jedem Shooter. Über solche Leute rege ich mich nicht mehr seit Half-Life 2: Day of defeat auf. Liegt wohl inzwischen auch an meinem Alter. Ich spiele taktisch im Team mit den Ruffmekz (Ruffnex) und wir haben genauso viel spaß wie bei PS 2.

  • Das sehe ich gravierend anders. Diese Russen - in der Mehrheit sind es Russen - haben entscheidend dazu beigetragen, dass der Multiplayer bei Space Marine beinahe tot ist. Und das obwohl es zu Space Marine faktisch keine Alternative gibt, abgesehen von EC. Ich will daher gar kein Spiel spielen, in dem exakt die selben Krampen rumrennen, wie in einem meiner Lieblingsspiele. Ich würde mich über deren Anwesenheit aufregen, noch bevor die erste Runde gestartet ist. Ich mache diese Leute für den Verfall der Spielkultur bei Space Marine verantwortlich, und davon weiche ich auch nicht ab, egal wie alt ich bin (was inzwischen auch schon ein Wert im Mittleren Lebenssegment ist), und auch ungeachtet dessen, wieviele anständige Spieler es gibt. Meine Hoffnung ist, dass über kurz oder lang alle diese Idioten zu EC wechseln, sodass der Kern der anständigen Spieler bei Space Marine endlich wieder ohne Cheat, Hack oder Lag spielen kann.

  • Die serverseitige Lösung gegen Cheats, Hacks usw. wird gerade bei Camelot Unchained aufgebaut. Dies ist den meisten Entwicklern aber zu teuer.
    Aber es liegt halt auch in der Natur einiger Menschen sich einen Vorteil (erlaubt oder nicht) zu verschaffen. Es wird also immer solche Idioten in allen Online-Spielen geben. Die Hoffnung gegen Cheater habe ich deshalb bereits um 2000 aufgegeben...


    Space Marine ist nicht nur wegen den Cheatern tot. Es wurde aufgrund der Insolvenz von THQ nicht weiter supportet und die teilweise immer noch vorhandenen Bugs seit Erscheinung (z.b. Kamera, Match hängt sich auf usw.). Da verliere ich die Lust.... Und ehrlich gesagt hatte damals THQ bzw. der Entwickler seit Release keinen einzigen Cheater gebannt...
    Ich persönlich hoffe auf einem Verbleib der "Idioten" bei Space Marine. Auch wenn ich es schade um dieses Spiel finde und es früher sehr intensiv gespielt habe...


    Wie gesagt, ich rege mich darüber nicht mehr auf. Die Leute werden gemeldet und gut ist es. Da EC im Moment ein Lobbyshooter in der Alpha ist, wird die Map verlassen und ein neues Match gesucht oder PvE gegen die Tyranniden gezockt. BH hat zudem schon angekündigt, falls Cheater erwischt werden diese zu bannen. Und da es nicht F2P ist wird es hoffentlich auch ein paar potenzielle Cheater abschrecken...

  • In gewissen Maßen sind Cheater ja auch ertragbar, da Problem bei Space Marine war halt, dass der Multiplayer für nicht Cheater teilweise gar nicht oder nur kaum noch spielbar war und das Spiel zum Teil extrem gelagt hat. Wenn man dann regelmäßig direkt nach dem spawnen nen Schuss von einer Laserkanone ins Gesicht kriegt verliert man sofort die Lust weiterzuspielen.

    "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
    aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."
    - Albert Einstein


    "Kirche und Naturwissenschaften haben soviel miteinander zu tun wie Gruppensex und Bratkartofflen"
    -Werner Gruber

  • Habe mir vor ein paar Tagen Ark: Survival Evolved gekauft.
    Ich habe selten ein Spiel gespielt welches mich so stark in seinen Bann gezogen hat.
    Survival Spiel mit Minecraft-Elementen auf Basis der Unreal Engine 4, extrem geil :D
    Ein Openworldspiel welches für mich das Spiel des Jahres ist.


    Sollte noch jemand spielen und auf der Suche nach einem kleinen Neuanfang in einem Tribe, gerne kontaktieren.

  • Bin nach wie vor noch am Mechwarrior Online dran. Mittlerweile habe ich eine stattliche Anzahl an Mechs und mische gut mit. Meine letzte Meldung bezüglich des Games war ebenfalls hier im Threat vor etwa einem Jahr. Muss sagen nachdem man die Kniffe ein wenig heraus hat, erschließt es sich einem warum man Anfangs so schnell hops gegangen ist und dann macht es auch einen Heidenspaß. Kann das Game nur empfehlen. Allerdings muss man sich auf Grinden einstellen wenn man nicht Realmoney investieren will. Wobei man selbst dann noch grinden muss. Zwar nur Exp. für die Mechs aber selbst das kann manchmal lange dauern. Mittlerweile gibts das sogar schon einige Zeit im Steam. Das Basisgame ist glaub kostenlos. Wars zumindest vor Steamzeiten noch. Kann es wie gesagt nur empfehlen.

    _____________________________
    Solange du dich bemühst, andere zu beeindrucken, bist Du von dir selbst nicht überzeugt. Solange Du danach strebst, besser als andere zu sein, zweifelst Du an deinem eigenen Wert. Solange Du versuchst, dich größer zu machen, indem du andere kleiner machst, hegst Du Zweifel an deiner eigenen Größe. Wer in sich ruht, braucht niemandem etwas beweisen. Wer um seinen Wert weiß, braucht keine Bestätigung. Wer seine Größe kennt, lässt anderen die ihre.
    -Verfasser unbekannt

  • Ich bin immer noch an Overwatch hängengeblieben und jetzt, wo ich herausgefunden habe, warum es bisher bei mir im Hotel nie wirklich spielbar war (so ne blöde Zusatzsoftware auf meinen Gaminglaptop, welche angeblich das Inet den Spielen "besser" zuteilt, funktionierte nur nicht und ließ nur alle Gegner und auch Mitspieler wild hin und her teleportieren), werde ich Blood and Wine wohl nie beenden. ^^


    Achja hier noch ein kleiner Ohrwurm für euch:



    Edit:
    So ich werde mal versuchen mich in der nächsten Zeit mit Battlefield 1 von Overwatch zu entwöhnen. Die neuen Blizzardspiele (HoS, Hearthstone und eben auch Overwatch sind voll auf den Punkt und machen echt Laune ... solange man gewinnt. Aber irgendwie vermitteln sie mir immer das Gefühl dafür zu schlecht zu sein. Wolfi sagte gestern, aber das ist doch bei allen kompetitiven Games so. Ja sicherlich, aber ich bin leider immer so schnell gefrustet, geh dann manchmal echt frustriert ins Bett, nur um dann am nächsten Tag so schnell wie möglich es wieder besser machen zu wollen. XD
    Komisch, aber zumindest bei Hearthstone war ich letztendlich dann doch froh, davon gekommen zu sein. ˆˆ


    Bei den SP Games habe ich Blood and Wine nun genüßlich zu Ende gespielt und bin derzeit daran, meine Ängste bei The Walking Dead zu bändigen. Cool hierbei, dass parallel auch die 6. Staffel auf Amazon Prime freigeschaltet wurde.

  • Momentan hänge ich in den Abend- und Nachtstunden immer wieder mal an Hegemony III: Clash of the Ancients, den Nachfolger von Hegemony Gold: Wars of Ancient Greece und Hegemony: Rome.


    Wie in beiden Vorgängern steht eine antike Region und die Kämpfe um die Vorherrschaft in dieser im Vordergrund. Im ersten Teil konnte man rund um die Ägäis den Peloponnesischen Krieg als Athener oder Spartaner austragen oder als Philipp von Makedonien die griechische Staatenwelt unter seiner Standarte vereinen, den südlichen Balkan erobern und schließlich nach Kleinasien übersetzen und das Perserreich unterwerfen. In Teil zwei durfte man als Gaius Julius Caesar den Bellum Gallicum austragen. In Teil 3 schlüpft man jetzt in die Rolle eines Anführer der Volksstämme, die auf der italischen Halbinsel in der Antike siedelten und kann wahlweise als Etrusker, Gallier, Latiner, Grieche, etc. spielen. Die einzelnen Völker unterscheiden sich durch spezifische Boni und teilweise auch durch die zu Verfügung stehenden Einheiten und Forschungsziele.
    Ressourcen sind Holz, Geld, Nahrung und Rekruten. Fehlt Gold, können keine Einheiten und Gebäude aufgestellt und bestehende nicht unterhalten werden. Fehlen Rekruten, werden besiegte Einheiten nicht mehr aufgefüllt und man muss Frieden suchen. Fehlt Nahrung, sinkt die Moral der Einheiten und sie fliehen schneller aus dem Kampf; Städte rebellieren und können zum Gegner überlaufen. Fehlt Holz, kann man keine Gebäude bauen und bestehende nicht verbessern. Fehlt Gold kann man nicht rekrutieren, nicht bauen und keinen Sold zahlen, so dass die Einheiten rebellieren.


    Zur Nahrungsmittelgewinnung z.B. Fischereien, Bauernhöfe, Schaffarmen und Weinberge. Die ersten beiden liefern nur Nahrung, die letzten beiden liefern weniger Nahrung, aber auch Geld. Um die Einrichtung zu betreiben benötigt man Arbeiter oder Sklaven. Arbeiter kosten 10 Gold / Woche Unterhalt. Sklaven kosten einmalig Geld, wenn man sie kauft. Wenn man sie nicht kauft, kann man auch gegnerische Einheiten, die sich ergeben haben versklaven. Da bekommt man aber immer nur die Überlebenden, die nicht immer zahlreich sind (man muß also mehrere Stacks zusammenlegen), außerdem steigt der Feindschaftswert zwischen dem Gegner und dem Spieler. Den Gegner stehen - sofern man die Fliehenden verslavt - allerdings auch weniger Rekruten zur Verfügung.
    Außerdem muss man sich wieder entscheiden, wie man diese Farmen ausstatten will. Schafft man zusätzliche Arbeitsquartiere und erhöht so die Zahl der dort Arbeitenden und somit die Erträge, steigert man nur die Produktion geringfügig, ohne die Anzahl der Arbeiter zu erhöhen und/oder umgibt man wichtige Produktionsstätten wie Minen mit einer Pallisade um sie vor Plünderungen zu schützen. Denn der Gegner kann die Gebäude nicht nur besetzen, er kann auch die vorhandenen Vorräte plündern, er kann die Stelle niederbrennen und so nicht nur die Arbeiter töten, sondern auch die Produktion über eine längere Zeit senken oder auch "nur" die eingesetzen Sklaven befreien oder die Lieferwege zwischen den Produktionsplätzen und den Siedlungen besetzen...


    ...eigentlich hatte ich mir vorgenommen, das Spiel kurz und prägnant zu beschreiben, weil es wirklich einfach wirkt. Während ich den Text schreibe, merke ich aber, dass das nicht klappt. Es geht einfach nicht. Daher nur der kurze Überblick darüber, was man bei der Rohstoffversorgung u.a. zu berücksichtigen hat.
    Das soll keine Empfehlung a la "ihr müsst euch das Spiel unbedingt kaufen" sein, da es ein Indie-Spiel ist und solche stark vom persönlichen Geschmack abhängen. Schaut euch ggf. Let's Plays bei Youtube an, lest euch Reviews durch, dann merkt ihr sicherlich, ob das was sein könnte. Oder spielt die Demo eines der Vorgänger, um einen ungefähren Eindruck zu bekommen.


    Ich hole mir jetzt erstmal ein Bier. :sauf:


    Achso: Das Spiel ist übrigens in Echtzeit. Man kann von der Nahansicht der Einheiten bis zu einer Regionkarte lückenlos zoomen.

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    And before he died, Taran-Ish had scrawled upon the altar of chrysolite with coarse shaky strokes the sign of DOOM.

  • Gibt es schon iwo eine deutsche Übersetzung?

    Werde später mal nachschauen. ;)



    Update: Nein, bisher gibt es die nicht.



    Update 2: Es gibt auch keine entsprechende Modification.


    Ein weiteres interessantes Element: Jahreszeiten.


    Die Ernteerträge der Farmen richtet sich nach den Jahreszeiten, d.h. man bekommt im Winter und im Frühjahr weniger und muss darauf schauen, während Sommer und Herbst entsprechende Nahrungsmittel zu horten. Fischereien sind dafür weniger anfällig.
    Ebenso sind Seewege im Winter der Stürme wegen nicht befahrbar. D.h. es findet kein Transport zwischen Häfen statt und man kann auch keine Kriegsschiffe rumrudern lassen, da die im rauhen Seegang kontinuierlich Schaden nehmen.
    Sumpfgebiete sind ebenfalls nur im Sommer, wenn sie trockengefallen sind, passierbar.


    Muss mir die Tage mal die Einheiten-Stances anschauen.

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    2 Mal editiert, zuletzt von Draconarius ()

  • Habe mir gestern mal den Nachfolger zu Ultimate General: Gettysburg, nämlich Ultimate General: Civil War geholt, der nicht nur eine Schlacht, sondern mehrere Schlachten während des gesamten Amerikanischen Bürgerkrieges abdeckt. Ist derzeit noch Eary Access auf Steam.
    Wichtigste Neuerung ist die, dass man ein eigenes Korps zusammenstellen kann, das man von Schlacht zu Schlacht mit sich führt, das dabei auch Erfahrung gewinnt und das ausgebaut und neu ausgerüstet werden kann. Darüber, wieviel Nachschub und Finanzmittel zu Verfügung stehen, entscheiden die Eigenschaften des eigenen Befehlshabers.
    Dürfte - sobald fertig - auch was für @Filusi sein.

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  • Eventuell ja, muss aber erst noch den Vorgänger spielen, den ich ja schon gekauft, aber noch nicht angezockt habe.
    Hänge derzeit wieder an der Overwatch Nadel.
    Das lässt selbst Battlefield 1 alt aussehen und in Dishonored komme ich dadurch auch kaum noch voran, welches ich ja erst noch fertig spielen wollte, bevor ich ein neues SP Game anfangen möchte (wahscheinlich dass Life is Strange, wollte es ursprünglich parallel spielen (so wie zuvor Battlefield 1 SP und The Walking Dead 1+2, aber im Auf ein Bier Forum wurde mir da abgeraten, da ich dann LiS bevorzugen würde ^^).


    Wie immer die liebe Zeit und so ein süchtig machendes Online Spiel wie Overwatch ...

  • Eventuell ja, muss aber erst noch den Vorgänger spielen, den ich ja schon gekauft, aber noch nicht angezockt habe.

    Ok, der ist natürlich auch gut. ;)



    Das Spiel ist - da Early Access - auch noch etwas unausgereift. Was wirklich nicht richtig funktioniert sind das Geplänkel durch Skirmisher und abgesessene Reiter und Sturmangriffe durch mehrere Einheiten. Letzteres ist einfach zu stark bzw. wird von der KI exzessiv genutzt.


    Beim Geplänkel kann man entweder Teile von Infanterieeinheiten absplitten oder extra aufgestellte Infanterie und Kavallerie verwenden. Im Falle der letzten beiden Typen sind die Einheiten meist mit Karabinern ausgestattet, die zwar eine hohe Feuerrate aufweisen, aber eine geringere Reichweite haben als die normalen Musketen der Infanterie. Genau das ist Teil des Problems. Gegnerische Infanterie bleibt stehen und beginnt mit dem Beschuss, bevor die eigenen Plänkler dazu kommen. Die Infanterie richtet allerdings aufgrund der offenen Formation der Plänkler kaum Schaden an. Damit die Plänkler auf den Feind schießen, muss man sie also näher heranführen. Dann schießen sie einmal, allerdings setzt dann automatisch eine Rückzugsbewegung ein, weil es sich um Skirmisher handelt, und sie stehen wieder so, dass der Feind auf sie schießen kann, sie aber nicht zurückfeuern. :unsure:


    Schwierigkeitsgrad ist relativ hoch, vor allem, wenn man zu wenig Fähigkeitspunkte in die Army Organisation investiert und dadurch weniger und kleinere Brigaden aufstellen kann als der Gegner. Habe deswegen eine Kampagne neu starten müssen. :stimmt:



    Update: So, jetzt nach einer Woche ist ein neuer Patch erschienen der teils extreme Balancing-Probleme hinsichtlich der Einheitengröße behebt. D.h. im Detail, meine Brigaden müssen nicht mehr gegen 3000-Mann starke Einheiten des Feindes antreten, obwohl sie selber nur knapp die Hälfte an Soldaten fassen. Die Verhältnisse stimmen jetzt und können durch erfolgreiches Absolvieren der Schlachten auch zum eigenen Vortel beeinflusst werden, d.h. wenn der Gegner starke Verluste erleidet, werden auch seine Truppen beim nächsten Aufeinandertreffen geschwächt sein.
    Außerdem ist eine neue Schlacht, nämlich die bei Fredericksburg dazugekommen, d.h. eine entsprechende Karte und zugehörige Missionen.
    Bei vielen Schlachten stehen sich nämlich nicht nur die Armeen auf dem historischen Gelände gegenüber, auch die Verläufe orientieren sich an den jeweiligen historischen Vorbildern. Bei Shiloh beispielsweise muss man zunächst auf zwei Teilabschnitten der Karte mit Teilen seiner nach und nach verstärkten Korps erst die jeweiligen Biwak-Plätze verteidigen, dann werden beide Kartenausschnitte zusammengelegt, so dass man jetzt die gesamte Armee kontrolliert. Mit dieser muss man sich kämpfend gegen immer stärker werdende Kräfte der Konföderierten auf eine befestigte Verteidigungslinie zurückziehen, um dann, am nächsten Tag, mit Verstärkungen das verlorene Terrain des Vortags zurückzuerobern.



    Update 2: Einheiten und Waffen



    Im Spiel gibt es vier unterschiedliche Truppentypen, die der Spieler kontrollieren kann:
    Infanterie - Skirmisher - Kavallerie - Artillerie


    Infanterie trägt die Hauptlast der Kämpfe und ist der zentrale Einheitentyp. Sie befindet sich - außer wenn längere Strecken marschiert werden - immer in Linienformation. Ein Teil der Soldaten der Einheit kann per Befehl als Skirmisher abgespalten und wieder in die Einheit eingegliedert werden. Sie können mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Schusswaffen ausgerüstet werden, die von einfachen Vorderladern, Vorderladern mit Perkussionsschloss , den ersten Musketen für die Minie-Geschosse bis hin zu den ersten Repertiergewehren gehen.
    Es gibt sowohl amerikanische Waffen als auch importierte Infanteriewaffen, etwa das österreichische Lorenz-Gewehr.


    Skirmisher bzw. Scharfschützen:
    Kleinere Infanterieeinheiten, die in der Armee als eigene Einheiten fungieren und nicht von den Infanteriebrigaden abgespalten werden. Sie kämpfen in offener Formation und sind entweder mit Karabinern ausgerüstet, die eine geringere Reichweite, aber eine höhe Nachladegeschwindigkeit als die Musketen haben, oder verfügen über Gewehre mit hoher Reichweite. Falls letzteres der Fall ist, kann man sie gut zur Unterstützung der Infanterie einsetzen.


    Kavallerie:
    Kann zur Aufklärung genutzt werden oder hinter den feindlichen Linien operieren. Mit Säbeln bewaffnete Reiterei kann die Infanterie im Nahkampf gut unterstützen, mit Karabinern ausgersütete Reiter können absitzen und operieren dann ähnlich wie die Skirmisher.


    Artillerie:
    Bei der Artillerie ergibt sich der Verwendungszweck aus der Art der Geschütze. Glattläufige Geschütze, eigenen sich vor allem gut dazu, die Infanterie im Nahkampf zu unterstützen, die mit gezogenen Lauf, Rifles genannt, sind für Bombardments über längere Distanzen und zur Bekämpfung gegnerischer Artillerie gut geeignet.
    Im späteren Spielverlauf erhält man Zugriff auf großkalibrige Geschütze, die v.a. bei Belagerungen eingesetzt wurden.


    Generäle und Train:
    Jedes Korps der eigenen Armee hat einen General und einen Train auf dem Schlachtfeld. Generäle selbst verleihen den Einheiten in ihren Kontrollbereich Boni, der Train, dargestellt durch einen Planwagen, versorgt die Einheiten mit Munition. Die ist nämlich begrenzt und muss zwischen den Schlachten nachgekauft werden.


    Schließlich gibt es noch Einheiten, die man nicht selbst kontrollieren kann, die aber mit ihren Geschützen in das Schlachtgeschehen eingreifen. Dazu gehören meist Monitore auf den Flüssen. In der ersten Schlacht auf Seiten der Union fahren die Konföderierten sogar eine gepanzerte Draisine auf.

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  • Ich bin im Solo immer noch an Life is Strange dran. (Zwischenzeitlich hatte ich zu Weihnachten Anno 2205 gekauft und gespielt, ist schon gut bis sehr gut, aber musste ich dann erstmal aufgrund von Rückenproblemen ab- bzw. unterbrechen.)
    Overwatch ist bei mir irgendwie allgegenwärtig, einzig wenn ich schlechtes Inet im Hotel hab, komme ich davon mal ab und das, obwohl es oft einfach nur frustet und mich echt aggressiv werden lässt, kenne mich so gar nicht ..., aber irgendwie haben einige meiner letzten Blizzard Spiele (ua,. Hearthstone) so eine komische "wechselseitige Sogwirkung" von denen ich mich nur durch Komplettverzicht entziehen kann.


    Naja jedenfalls bin ich bei LiS nun mit der 2. Episode durch und am meisten gefällt mir das Flair, das ... ich würde sagen "Künstlerische" im Spiel, wie Musik eingebunden wurde, der Stil, die Kamerafahrten, das Artdesign. Man merkt irgendwie dem Spiel an, dass es von Franzosen gemacht wurde.
    Ich habe da so ein ähnlichen Feeling wie damals beim Schauen des Films "Beste Freunde". Auch die Ein- und Ausstiege in einzelne Szenen oder bei den Episoden. Das ist schon sehr nah dran, an aus guten Filmen bekannten Techniken. Diese Übergänge allein erzeugen schon ein wohliges Gefühl, so ein hinschmelzen ...


    Was mir weniger gefällt ist dieses Absuchen der Szenerien. Ich fühle mich da immer "hin gezwungen" es durch zu führen. Also wenn ich in ein neues Areal komme, schaue ich mir immer erst alles an, bevor ich die Dialoge oder sonstigen fortführenden Aktionen ausführe und so die eigentliche Story fortführe. Klar alles was man sieht und liest, macht Sinn (besonders hier in LiS, vieles ist sogar von teils entschiedener und auch erst später klar werdender Bedeutung) und gefällt auch, mal mehr , mal weniger und lässt einen noch mehr in die Welt oder einzelne Charaktere eintauchen.
    Aber letztendlich ist es ein Abklappern, etwas nach Schema F, immer der Anfang eines neuen Raumes, nichts "Organisches", bevor ich mit den schöneren Aspekten des Spiels weiter machen kann.


    Das ist jetzt nichts was mich allein hier stört, auch in The Witcher 3 beispw. stört mich das Abklappern nach Beute sehr und hält einem eigentlich nur von den besseren Aspekten des Spiels fern. Auch weiß ich nicht recht wie man es alternativ lösen könnte, zumal es bestimmt auch einer nicht kleinen Anzahl an Spielern erst recht Freude bereitet (es gibt ja Spiele, welche allein darauf basieren).


    Prinzipiell wollte ich es einfach mal erwähnen und LiS bietet sich da an, weil es sogar diesen Aspekt durch spätere Verwendung bzw. belohnende aufmerksame Neugier sogar noch aufwertet und so mich eigentlich, motivieren sollte. Aber ich mach es ja eh. Mich stört wohl eher der Widerspruch zu den schöneren Momenten des Spiels und der "Leerlauf" fällt so mehr ins Gewicht. Keine Ahnung...


    LiS gefällt mir allerdings bis jetzt super und ich freue mich schon jetzt darauf, später all die Erfahrungen anderer in Podcasts und Inettexten mit meinen eigenen Erfahrungen zu vergleichen. Nach Episode 2 musste ich mich schon echt zurückhalten, nicht sofort zu googeln. ^^

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