Deutsche Rüstungswirtschaft

  • Deutschland hat den sechst höchsten Wehretat weltweit; wenn man sich mal unsieht, wo man das Ergebnis davon besichtigen kann........wir haben keine funktionalen Hubschrauber ( zumindest keine, die über Wasser fliegen können ), keinen Truppentransporter, wir können keine Unterhosen für die Soldaten kaufen, die letzten ( noch vermeindlich funktionsfähigen ) Panzer sind jetzt auch defekt, die alten aus den 80´ern müssen mt Besenstilen in´s Manöver, Munition für zwei Tage, ein Backlog von mindestens 500 Mrd Euro; wo zur Hölle ist die Kohle hin?

    Jetzt haben wir nen ausgewachsenen Krieg vor der Haustür, keine 1.000 km entfernt und es passiert schon wieder nix; Zeitenwende: am Arsch Doppel-Wumms Olaf.

    Man könnte meinen, das wäre versteckte Kamera; unfassbar blödes Regierungspersonal, seit mehr als 20 Jahren.

    Und Deutschland regt sich über 50,- € auf, die Hartz IV Bezieher bekommen sollen.

    Unfassbar! :wall:

  • wo zur Hölle ist die Kohle hin?

    Tja das sollte man vielleicht mal Flintenuschi und ihren ehemaligen gigantischen (externen) Beraterstab fragen. Aber da kann man sich sehr wahrscheinlich an nichts mehr erinnern und die Handydaten und sonstige Unterlagen die das belegen würden sind leider "aus Versehen" gelöscht worden. Ja das ist wirklich ein Jammer wie viel Pech unser "Spitzenpersonal" immer hat. :pfeif:


    "Telling an atheist they're going to hell is as scary as a child telling an adult they're not getting any presents from Santa"

    -Ricky Gervais-


    "Arbeiten im Büro das ist wie Sex in der Ehe, am Anfang gibt man sich Mühe und hat Spaß und nach ein paar Jahren macht man immer das selbe und ist einfach nur froh wenn Feierabend ist"


    -Bernd Stromberg- :thumbsup:

  • Hat doch schon lange Tradition in der Politik, die Erinnerung ist da halt weg. Da kann man getrost das Parteibuch ausser acht lassen, wer war den der letzte Politiker der solche Fehler eingestanden hat?

    Flinten Uschis größter Beitrag für die Bundeswehr waren doch die Flachbildschirme für jede Stube und das man ein gutes Gewehr (G36) infrage gestellt hat.

    Finde aber auch das man ehrlicher sein sollte, jede Partei in Deutschland sah die BW nur als teures und lästiges Anhängsel.

    Ohne den Krieg wäre und würde sich doch rein gar nichts ändern. Da würde man weiter sparen, hätte ein Parteitreue Person auf den Sessel gesetzt und weiter so gewurstelt.

  • Ohne den Krieg wäre und würde sich doch rein gar nichts ändern. Da würde man weiter sparen, hätte ein Parteitreue Person auf den Sessel gesetzt und weiter so gewurstelt.

    Sparen hin oder her aber angesichts des gigantischen Wehretats ist die Frage schon berechtigt wo das Geld immer versickert wenn am Ende trotzdem nur nicht einsatzfähiges Material raus kommt.

    Die Wahrheit ist das seit Jahrzehnten krumme Deals zugunsten der Rüstungsindustrie und damit zu lasten des Steuerzahlers und der BW gemacht wurden. Man kann natürlich den Standpunkt vertreten das wir eine eigene gute Rüstungswirtschaft im Land haben müssen, aber dann muss eben auch sicher gestellt werden das diese als quasi Monopolist nicht das zigfache für Material kassiert was andere Hersteller zB. in den USA verlangen würden.


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  • Mit Japan haben wir jetzt ein guten Benchmark:

    Japan: Chinas Nachbar will massiv aufrüsten – Neue nationale Sicherheitsstrategie


    300 Mrd Euro in 5 Jahren fürs Militär ist eine Ansage. Mal schauen ob die was gebacken bekommen. Ich glaube, hier in Deutschland sind wir, wie im alten Rom am Zeitpunkt angekommen, kurz vorm Untergang. Um es etwas überspitzt darzustellen.


    Kriegen wir irgendwas gebacken? Also ich meine nicht nur die Politik, sondern auch Privatunternehmen. Ich habe immer mehr das Gefühl, dass viele Maden in Führungspositionen sitzen die überhaupt keinen Durchblick haben. Allein was ich in meiner Berufslaufbahn erlebt habe und teilweise war ich sogar Zeuge wie ein Marktführer den Knall nicht gehört hat und seit 10 Jahren auf dem absteigenden Ast sitzt. Gesteuert von Blendern, welche rhetorisch top sind aber nur an einem interessiert waren; wegrationalisieren.

  • Gefühlt haben Deutschland und Russland zwei komplett gegensätzliche Probleme die im Endeffekt zum selben Ergebnis führen.


    In Russland ist die gesamte Militärbeschaffung und Logistik korrupt ohne Ende welches dazu führt, dass extrem viel Material welches eigentlich hätte einsatzfähig sein sollen, beispielsweise nie ausreichend gewartet wurde weil irgendwelche Offiziere Ihre "passt schon so" Stempel darunter gesetzt haben.


    In Deutschland dagegen scheint es einen massiven Bürokratischen Überfluss zu geben, die einfachsten Entscheidungen können nicht ohne Berater beschlossen werden, Beschaffungen werden mehrfach ausgeschrieben welches zu Prüfverfahren führt die jahrelang andauern, gegen diese Verfahren wird dann noch Klage vor Gericht erhoben und co. Da würde es mich auch nicht wundern wenn es in Deutschland wirklich fünf Stempel von fünf verschiedenen Offizieren und Behörden benötigt um die Gelder zu bekommen um einen Panzer warten zu lassen.

  • Zur Entschuldigung muss man aber auch sagen dass der Bevölkerung das Thema Verteidigung herzlich egal war. Wenn einer was sagte von wegen Militärhaushalt erhöhen kamen immer gleich die ganzen Linken mit den Mitgabeln aus den Löchern um ihn als rechten, ewig gestrigen, Kriegstreiber zu brandmarken.

    Auch ein Grund weshalb in den Medien eher schwache Militärexperten auftreten und Karrieregenerale wie Vat mit recht zweifelhaften und nachweislich falschen Aussagen dennoch immer wieder eingeladen werden. Es ist nichts besseres da, da man sich nicht drum gekümmert hat. So auch bei den Politikern. Wenn man halt immer wieder nur die Typen aus den hinteren Reihen zum Verteidigungsminister macht und ins Ministerium eher die Beamten versetzt die man nirgens wo sonst haben will. Da hat dann auch keiner Bock den ganzen Mist in der BEschaffung mal anzupacken. Sieht man ja auch jetzt. Seit der Zeitenwenderede ist nicht passiert und das war der Kanzler. Der hat auch keinen Bock da irgendwas zu machen.

  • Zur Entschuldigung muss man aber auch sagen dass der Bevölkerung das Thema Verteidigung herzlich egal war. Wenn einer was sagte von wegen Militärhaushalt erhöhen kamen immer gleich die ganzen Linken mit den Mitgabeln aus den Löchern um ihn als rechten, ewig gestrigen, Kriegstreiber zu brandmarken.

    Und das nicht ganz zu unrecht, denn entgegen aller Behauptungen war der deutsche Wehretat ja nie klein. Das Geld wurde eben nur nicht zielgerichtet und effektiv eingesetzt sondern für Prestigeprojekte, Berater und besagte unsaubere Geschäfte ausgegeben. Daran hätte auch ein höherer Etat exakt gar nichts geändert.


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  • Gefühlt haben Deutschland und Russland zwei komplett gegensätzliche Probleme die im Endeffekt zum selben

    Ergebnis führen.


    Mit dem Unterschied, dass Russland droht einen Krieg zu verlieren. Deutschland hat erstmal nur ein Imageproblem, selbst auf den Ukrainekrieg sind die Auswirkungen marginal, was Deutschland weniger liefert, könnten die USA einfach zehnfach liefern wenn sie wollten.


    Zur Entschuldigung muss man aber auch sagen dass der Bevölkerung das Thema Verteidigung herzlich egal war. Wenn einer was sagte von wegen Militärhaushalt erhöhen kamen immer gleich die ganzen Linken mit den Mitgabeln aus den Löchern um ihn als rechten, ewig gestrigen, Kriegstreiber zu brandmarken.


    Aber doch eher eine schlechte Ausrede, bei allen anderen Themen hat auch keiner auf Linke (allgemein, nicht die Partei) gehört, sonst ständen wir bei Themen wie Bildung, Gesundheit, Armut etc. nicht genauso scheiße da. Deswegen bisschen steile These, dass die Politik ausgerechnet beim Thema Bundeswehr immer brav nach der Gemütslage des Bürgers gehandelt haben soll.

  • Lars Klingbeil: SPD-Chef spricht sich für Verteidigungsbündnis mit Industrie aus - DER SPIEGEL


    So ganz allmählich scheint es ja bei einigen in der SPD „Klick“ zu machen. Dauert mir allerdings bisher deutlich zu lange. Das hätte spätestens im März diesen Jahres als Erkenntnis schon kommen müssen. Nicht erst jetzt.

  • Klingbeil ist auch in der Nähe des Seeheimer(?) Kreises zu verorten, das sind die eher Links konservativen in der SPD. Dazu stammt er doch aus einer Familie von Berufssoldaten vielleicht kommt daher seine Forderung, welche mit Mützenich und Co so gar nichts zu tun hat.


    Außerdem sollte man der Privatwirtschaft Aufträge über längere Zeiträume schon geben, lese da nur Absichtsbekundungen, keine Tatsachen. Das kann nur die Lambrecht, die baut neue Munitionsdepots, frag mich nur mit was Sie die füllen will.

  • Der Seeheimer Kreis („Die Seeheimer in der SPD“) ist ein Zusammenschluss von Bundestagsabgeordneten der SPD. Sie sind neben der Parlamentarischen Linken und dem Netzwerk Berlin eine der drei politischen Strömungen innerhalb der SPD-Bundestagsfraktion. Die Seeheimer selbst nennen sich undogmatisch und pragmatisch, in der politischen Berichterstattung werden sie zumeist als rechter oder konservativer Flügel der SPD-Fraktion bezeichnet.



    Hab das aus dem Wikipedia Eintrag zum Seeheimer Kreis rauskopiert.

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