Beiträge von DarthFrankiboy

    wenn sich ein Kaiserreich gebildet hat und dieses so groß wird das es 2 beinhaltet spaltet sich das Reich dann wenn die Nachfolge in gleichen Teilen an die Erben geht ???

    Ja, sofern man Confederate Partition hat, also die Erbform, die nicht-existente Titel (auf dem Level des Haupttitels) beim Tod kreiert, wenn man die DeJure-Voraussetzungen dazu hat. Also um dem entgegen zu wirken, kann man den langen Prozess anstoßen, die DeJure-Königreiche mit dem Kanzler ins eigene Kaiserreich zu integrieren. Oder, worauf man letztlich hinaus will, die Confederate Partition durch eine andere Erbform ersetzen. Um von Confederate Partition auf Partition zu gelangen braucht man "Hereditary Rule" in der Frühmittelalter-Ära.

    Bis dahin sollte man eine kontrollierte Expansion durchführen (und eventuell Vasallen unabhängig machen), sodass man in verschiedene DeJure-Kaisergebiete expandiert, aber nicht die Voraussetzungen erfüllt, um diese zu erstellen.


    Und natürlich sollte man selbst keinen zweiten Kaisertitel manuell erstellen, außer man hat -geniture-Vererbung.

    Hauptsächlich selbst. Aber der Varangian Adventure Casus Belli ( Casus belli - CK3 Wiki ) kann natürlich auch andere treffen. Und die auf die neuen Men-at-Arms-Regimenter sollte man achten, weil die von der KI bevorzugt aufgestellt werden und andere Werte, Boni und zusätzliche Konter haben.


    Es ist eben ein Flavor-Pack und keine Expansion, also wie die EU4-Pakete speziell für Russland und Großbritannien.

    Ich erlaube mir für die Fortsetzung einen neuen Beitrag.


    Sibling Rivalry (Starting as any of the Jimena siblings in 1066, become Emperor of Spain)


    Ein Achievement, was ich zur Release-Version schon hätte bekommen müssen, aber ein Bug es mir nicht gönnte.

    Man hat hier zwar klar unterscheidbare Startoptionen, aber ich habe wieder den einfachsten Weg mit León gewählt. Damit habe ich zumindest einen Vergleich dieser Spielweise zum Release und kann sagen, es ist nicht schwerer geworden.

    Geschafft in 45 Ingame-Jahren.



    Alfonso startet mit dem Intrigen-Fokus. Diesen sollte man ausbauen und auch sich zu Beginn eine Frau suchen, mit der man die Intrige noch weiter steigern kann. Den Spymaster entsprechend auch offensiv stellen. Das erste Ziel ist der Bruder von Castilla und dann Galizien. Das Startkapital sollte man auch für die Bestechung von mindestens einem Agenten aufbewahren. Sind Galicia, León und Castilla auf einem Haupt, sollte man noch nicht die Entscheidung tätigen, die Kronen zu vereinen. Vorher sollte man noch Navarra erobern, auf das man einen Anspruch hat. Sollte Navarra starke Verbündete wie Frankreich haben, dann durch einen gezielten Mord, das Bündnis auflösen.

    Im Anschluss sollte man mit Alfonso noch so viel erobern wie möglich, ohne dabei aber ein anderes Königreich erstellen zu können. Sein Intrigen-Skill ist gut eingesetzt, um zum einen Hooks auf Vasallen zu generieren, um sie von Fraktionen fernzuhalten oder mit dem Steward-Fokus zu einer Zahlung zu zwingen. Ebenso kann man Bündnisblöcke der Mauren auflösen und auch eine frühzeitige Erbteilung der Reiche bewirken.

    Alfonso auf Gesundheit zu skillen ist von abzuraten. Lieber den Erben zum Krieg erziehen und mit diesem dann umso länger spielen zu können. Der Sohn sollte hingegen nach dem Fokus des Strategen den Gesundheitsweg einschlagen, aber vorher könnte man sich noch den Rabatt auf Titelerstellung vom linken Diplomatie-Fokusbaum holen, denn man muss sowohl ein weiteres Königreich, als auch dann den Imperiumstitel kaufen.


    Nach der Vereinigung der Kronen schaden Bündnisse übrigens nicht mit Frankreich, dem HRR etc.


    Erobertes Gebiet schnell in Religion und Kultur (getrennt voneinander) konvertieren, um keine zu starken Revolten zu bekommen.


    Kleine Zugabe: Finde den Fehler...


    Land of the Rus (Starting as Rurik the Troublemaker in 867, lead your dynasty to rule the Empire of Russia)


    Ebenfalls ein Achievement, was ich längst haben müsste, aber auf ein Neues und ohne das komische Ereignis, wo ein junger, entfernter Verwandter vor mich als Alte Frau tritt, mir ein paar in die Fresse haut und dann den Imperiumstitel an sich reißt.

    Geschafft in 48 Ingame-Jahren.



    Da gibt es nichts Besonderes zu sagen: Erobern, plündern und mit Rurik so erobern, dass sich kein Königreich nach dem Tod abspaltet. Es ist aber ratsam den ältesten Sohn, den es schon zu Beginn gibt, zu enterben, sobald sich ein guter Zweiterbe herausgebildet hat. Hier ist es auch entsprechend gut, den zweit- und dritt-ältesten Sohn für den Krieg zu erziehen. Ich habe mir auch hier, anders als in der Norwegen-Kampagne, gar nicht die Mühe gemacht, Herzogtümer zu kreieren, um meine Domäne vor Erbteilung zu schützen. Mit Neueroberungen hat man das schnell wieder gefüllt. Dementsprechend sollte man auch nur in Novgorod selbst bauen.


    Auf jeden Fall sollte man Norse bleiben und keine russische Kultur adaptieren, damit man weiterhin Viking Men-at-Arms nutzen und auf Plünderseefahrt gehen kann. Die russische Kultur ist auch schlechter entwickelt. Daher ist es auch gut, den Steward für Kulturkonvertierung einzusetzen und den Hohepriester (wie der auch heißt) für Religionskonvertierung. Vasallen und Frauen kann man auch langsam, aber effektiv durch Geschenke und "Sway" (Steigerung der Beliebtheit) zum Konvertieren bewegen, was diese auch eher aus Fraktionen raushält.


    Zusatz: Novgorod entwickelter als Cordoba:


    Miklagarðaríki (As an Asatru, hold all of the original Thessalonika, and any empire title other than Byzantium)


    Neues Achievement. Hier habe ich direkt weiter gespielt.

    Geschafft in weiteren 15 Ingame-Jahren.



    Hier ist es gut auf einen guten Moment zu warten (und den Invade Kingdom-Casus Belli aufgespart zu haben). In meinem Fall war es der Tod des Basileus, damit seine Bündnisse zerfallen. Mit genügend Söldnern hätte man das wohl kompensieren können, aber ich wollte kein zu großes Risiko eingehen. Aber es war eine Enge Sache mit dem Warten auf den Tod, denn mein Charakter war zwar etwas jünger als der Basileus, aber dafür hat er Krebs bekommen. Gerettet hat mich eine gute Hofärztin und der Gesundheitsfokus.

    Und am Ende ist es Krieg führen, was mit einem großen Kapital und einer großen Core-Armee auch erfolgreich durchzuführen sein sollte.

    Habe heute gelesen, dass geplante die geplanten Kognitiv-Geknickten-Demos verboten wurden: "Querdenken" in Kempten und Dresden: Gerichte bestätigen Demo-Verbote | tagesschau.de


    Ich habe zumindest gerade von meiner Wohnung aus Richtung Altstadt einen Helikopter stationär in der Luft gesehen. Ich hoffe mal, dass die Halbarschigkeit diesmal gewichen ist.

    Oberverwaltungsgericht: Querdenken-Demonstrationen in Dresden bleiben verboten | MDR.DE

    John's Beitrag nachverschoben. Wegen Verfassungszeitpunkt ist er vor Fairais Beitrag.


    Zeit, die Achievement-Jagd fortzusetzen. Vorab sei gesagt, dass es sich mit dem Patch allgemein schon etwas anders spielt. Die größte und sinnvollste Änderung, die mir aufgefallen ist: Man kann seine Men-at-Arms-Regimenter nicht mehr über die Map teleportieren. Wenn die Armee sich sammelt tauchen diese nicht mehr sofort als Erstes auf. Und auch Distanzen (welche genau, weiß ich nicht) spielen eine Rolle, wie schnell sich die Armee an einem Ort sammeln kann.


    The Emerald Isle (Starting as an Irish ruler, hold the Kingdom of Ireland)


    Geschafft in 21 Ingame-Jahren.



    Das ist ja eher das Anfänger-Szenario: Irland. Es gestaltet sich 1066 einfacher als 867, da man nicht von Nordmännern geplündert oder angegriffen wird. Der Fokus des Overseers ist hierbei sehr hilfreich, um mit den Startcharakter weit zu kommen und anderen Konkurrenten auf der Insel Herr zu werden, denn so muss man nicht Zeit damit verbringen, die Kontrolle in eroberten Gebieten zu erhöhen, um die Steuern und Truppen davon zu beziehen. Und wenn man keiner Reichsteilung durch Erbschaft riskieren will, frisst man sich durch Irland genau so, dass man kein zweites Herzogtum gründen kann.


    Norman Yoke (Starting as William in 1066, win the Invasion, become English, and have only English vassals)


    Auf ein Neues. Geschafft in 36 Ingame-Jahren.



    Klar ist: Den anfänglichen Krieg zu gewinnen. Man muss dann nur beachten, dass man alle Ländereien nur an französische oder normannische Leute verteilt, weil diese in England automatisch mit zur englischen Kultur konvertieren. Und nachdem man die Entscheidung wählt, Englisch zu werden, sollte man sofort seinen Steward auf London (in der Annahme, man macht sich diese Stadt zur neuen Hauptstadt) schicken und die Kultur konvertieren, falls London nicht automatisch englisch geworden ist. Denn der Erbe bleibt Normannisch und per Entscheidung kann er dann zur lokalen Kultur konvertieren.

    Um die Vasallen alle englisch zu bekommen, gibt es ein paar Möglichkeiten: In einer sicheren Position und bei allgemeiner Beliebtheit unter den Vasallen etwas Tirannis ausüben und den Titel von jemanden so entziehen. Oder man provoziert eine Rebellion. Oder auf gut Glück konvertieren die Angel-Sachsen von selbst, wenn ihre Hauptstadt Englisch ist.


    Going Places (As Haesteinn of Montaigu in 867, hold any Kingdom tier title)


    Geschafft in 5 Ingame-Jahren.



    Hier heißt es schnell zu handeln, bevor sich potenzielle Ziele mächtige Verbündete besorgen. Die Bretagne ist ein passendes Ziel direkt vor der Tür. Wenn das erobert ist, braucht man jedoch noch ein zweites Herzogtum, um das Königreich zu gründen, East Anglia war hierbei die einfache Wahl. Das Gold, was man für die Titelerstellung braucht, kann man sich schnell zusammenplündern.


    Álmost There (As Álmos Árpád, form Hungary and convert to Christianity)


    Geschafft in 3 Ingame-Jahren.



    Den Angriffskrieg gewinnen, sich eine christliche Frau schnappen und zu ihrer Religion konvertieren. Fertig.


    Royal Dignity (Starting as Vratislav Přemyslid in 1066, lead your Dynasty to rule Bohemia and the Holy Roman Empire)


    Geschafft in 58 Ingame-Jahren.



    Der erste Teil ist recht einfach: Man kontrolliert Böhmen bereits, man muss nur den Königstitel erstellen. Dann kann man sich gleich mit Polen verbünden und sollte auch ein gutes Netz an Verbündeten pflegen. Die potenziellen Gegner-Bünde sind nicht gerade schwach. Über Erbschaft muss man sich erst mal keinen Kopf machen, da durch Seniority vererbt wird und nichts geteilt wird. Grundsätzlich die Zeit bis zur Kaiserschaft damit verbringen, sich im Reich auszubreiten, und mit einem geeigneten Charakter den Anspruch auf den Kaiserthron durchführen. In meinem Fall war ich jedoch so stark, dass nachdem ein anderer den Thron gewaltsam an sich gebracht hatte, er aber kurz danach am hohen Alter gestorben ist und ich die meisten Stimmen hatte.


    Al-Andalus (Starting as an Iberian Muslim, control Iberia and take the Avenge the Battle of Tours decision)


    Das habe ich leider in der Charakter-Auswahl vergeigt. Ich dachte bei "Iberian", das er auf Iberien starten muss, aber nein, der Startcharacter muss am Anfang einer iberischen Kultur angehören. Ich hatte natürlich die Umayyaden gewählt, die aber zu Beginn Beduinen sind. Ich hatte mich schon gewundert, warum das auch eine Option wäre.


    King of all the Isles (As a North Germanic Asatru, control all islands in the Atlantic and the Mediterranean, whilst keeping your realm size below a certain threshold)


    Eines der neuen Achievements.

    Geschafft in 97 Jahren.

    Die Bedingungen sind unklar formuliert, daher habe ich das in der Wiki nachgeschlagen: Achievement - CK3 Wiki

    Der Threshold ist die Untergrenze mit der man ein Imperium gründen kann.



    Ich habe hierbei Harald Fairhair als Startcharakter gewählt.

    Die Essenz ist: Charaktere mit Strategie-Fokus, dann den Medizin-Fokus wählen und kontinuierlich Krieg führen. Zunächst muss man sich ein Königreich schaffen und auch möglichst anfangs einen starken Verbündeten (einen der Lothbrok-Brüder) an die Seite stellen. Regimenter ausheben und die eigene Domäne ausbauen, ohne dabei zu sehr Prestige zu drücken. Geld scheffeln ist auch wichtig, denn es kommen mehrere Kriege, da wird man ein großes Aufgebot an Söldnern brauchen - wenn man sich selbst klein hält, haben Andere Platz. Falls man viele Söhne hat, die Erbteilung riskieren: Einfach neue Herzogtümer erobern und erschaffen - bloß nicht die Kerndomäne aufteilen lassen. Die Erstellung der Titel bringt auch wieder Prestige, die man wieder investieren kann. Zudem ist ab irgendeinen Punkt eines militärisch geskillten Charakters auch die Missgunst der Vasallen egal, die zu viele gehaltene Herzogtitel mit sich bringt.

    Als Dynastie-Vermächtnisse sind die zwei neuen nordischen nützlich. Das erste Abenteurer-Vermächtnis erweitert die diplomatische Reichtweite und das erste Plünderer-Vermächtnis erhöht die Seefahrtgeschwindigkeit (zusammen mit dem Bonus aus dem strategischen Fokus sprintet man über das Wasser).

    Das byzantinische Reich muss man mehrfach angreifen. Es ist generell gut, einen günstigen Moment abzupassen, aber irgendwann kann man auch die völlig aufgefüllte Armee von Byzanz so wegschlagen.


    In meiner Kampagne habe ich die Eroberungen fast nur mit zwei Charakteren geregelt: Harald, der uralt geworden ist, und sein Enkel im Screenshot. Der Sohn bzw. Vater war nur eine zeitlich kurze Brücke, da er nicht den Medizin-Fokus gewählt hatte.

    Man muss beachten, dass die Eroberung Sardiniens, Kretas und Zyperns beim Tod eine potenziellen Absplitterung dieser bedeutet, da man keinen Kaiser-Titel hat. Aber ich konnte die ganzen Kriege noch mit dem Enkel schaffen. Mit dem Medizin-Fokus wird man ja auch vor dem natürlichen Tod vorgewarnt.


    Faster than the Fox (As a Norse tribal, control the entirety of Sicily)


    Das konnte ich direkt an das vorherige Achievement anschließen. Es hat 21 weitere Ingame-Jahre gedauert.



    Nach dem Erreichen des letzten Screenshots, hatte ich Alba angegriffen, um groß genug zu sein, dass ich ein Imperium gründen kann, wofür ich auch die Ressourcen hatte. So fliegt das Reich nicht auseinander. Dann brauchte es noch vier Kriege in Süditalien, um das gesamte Gebiet vom Königreich Sizilien zusammenzubekommen.


    Zwischendurch haben die Katholiken den Kreuzzug nach Jerusalem ausgerufen. Einer meiner Vasallen auf Zypern hatte aber die glorreiche Idee gehabt, dort eine Grafschaft zu erobern. Dementsprechend war ich dort mitinvolviert zusammen mit den Moslems. Eigentlich war mir die Grafschaft egal und wollte nur, dass der Krieg endet, damit ich die Papststaaten angreifen kann. Aber mit dem Gedanken, dass mit einem erfolgreichen Kreuzzug ich allein wohl ein Ziel eines zukünftigen sein könnte, habe ich meine Truppen doch dort ausgehoben. Aber wie die KI in einem großen Verband gegen einen anderen großen Verband ist: Sie greift nicht direkt an. War auch nicht nötig, denn meine Truppen konnten es allein regeln, da die Christen verteilt standen und eine Burg belagerten. Ich bewegte mich dorthinein, was mir den Verteidigungsbonus gibt und schlage die vorhandenen Truppen schnell zur Flucht, aber bevor die Schlacht endet, kommen nach und nach alle schön einzeln die Armeen in die Schlacht. Generell wäre es eine schlechte Idee, eine so große Streitmacht direkt anzugreifen, da sie sich oft doch gut zusammen bewegt und mehrere Reiche zusammen meist mehr Men-at-Arms-Regimenter haben als ein großes, aber da war der Moment günstig.


    Ich habe das Thema nicht aufgemacht. Ich musste aber auf den Vorwurf von Twilight reagieren. Denn damit hat er mich direkt in eine Ecke gestellt, aus der du argumentatorisch dann kaum noch rauskommst. Dazu dient diese Erzählung ja auch. Weiße sind priviligiert und ignorant und können deswegen per se schon nicht mitreden. Das schwingt doch da mit.

    Das war auch allgemein und nicht nur an dich gerichtet.

    Schön, hier sind wir weitestgehend einer Meinung. Das können wir also abhaken.

    Das verstehe ich nicht. Weil du unterschreibst ja auch die Stelle:

    ergeben eine Kombination, die Schwarze im Allgemeinen benachteiligt. Oder etwa nicht?

    Das bedeutet: Die Benachteiligung entsteht aus dem bestehenden System, ist ergo systematisch, sagst aber dann das Gegenteil.

    Wir hatten nun schon einen schwarzen Außenminister (Powell), einen schwarzen US-Präsidenten, eine schwarze Vize-Präsidenten, einen schwarzen Verteidigungsminister usw. usf.. Und auch in Hollywood spielen viele schwarze Schauspieler mit. Angesichts der Tatsache, dass die Schwarzen in den USA nur 12% der Gesamtbevölkerung ausmachen, sind sie also bereits sehr gut vertreten.


    Dies gilt allerdings nicht für den "tiefen Süden", wozu ich bspw. den Staat Mississippi zählen würde. Dort gibt es sicherlich auch noch institutionalisierten Rassissmus der übleren Sorte. Auch der Versuch einer kürzlichen Wahlrechtsreform in Georgia roch sehr danach.


    Zu den 90ern, ich war als Jugendlicher ein großer Fan von z.B. Bill Cosby. Ich denke der Rassismus in den 90ern mag hier und da ausgeprägter gewesen sein als heute, ich bin mir da aber letztlich auch nicht wirklich sicher. Wenn die USA so systematisch rassistisch waren, warum hatten dann Leute wie Bill Cosby und viele andere so großen Erfolg? Ne, so wirklich überzeugt mich auch das nicht. Kennst du "In der Hitze der Nacht" mit Sidney Poitier von 1967? Oder "Mississippi Burning" von 1988? Beide Filme thematisieren sehr eindrücklich den Rassissmus in den amerikanischen Südstaaten. Aber ihre Existenz beweist eben auch, dass der Rassismus keinesfalls überall in den USA "systemisch" gewesen sein kann, denn sonst hätten diese Filme niemals einen derartigen Erfolg gehabt.

    Erstens, heißt systematisch nicht kategorisch (alle oder keinen). Zweitens, extrapolierst du den Begriff "systematisch" auf alle Bereiche des Staats und der Gesellschaft. In Bereichen, wo Afro-Amerikaner früher aktiv ausgeschlossen wurden, werden sie inkludiert und können sie jetzt Förderung erhalten. Ihre Kultur wurde mehr und mehr akzeptiert. Das bedeutet aber nicht, dass es generell keine im System fundierte Benachteiligung mehr gibt. Wir reden gerade vom Verhalten der Polizei, das für sich allein System haben kann, zusammen mit sozialen Umständen, die passiv den Katalysator dafür bilden.


    EDIT:

    Hier sind wir dann nicht mehr einer Meinung. Armut ist keine Rechtfertigung für Kriminalität. Nie. Und Kriminalität führt auch nur in größere Armut und in mehr Elend. Um bei den USA zu bleiben, es gibt dort zahlreiche christliche Gemeinden, die bereit sind jedem in Not geratenen ehrenamtlich auf die Beine zu helfen. Man muss diese Hilfe nur annehmen wollen. Mit Bescheidenheit, Fleiß und harter Arbeit kommt man dann auch auf der Leiter nach oben. Aber nicht mit Raubüberfällen, Drogendealen, Erpressung, Prostitution und was weiß ich noch.

    Ich glaube, da muss ich mal bisschen das Bild drehen. Die Kriminalität bedarf keiner Rechtfertigung, denn der Kriminelle hat nicht das Recht. Recht ist etwas, was ihm die Gesellschaft gibt, aber wenn er sich nicht als Teil dieser sieht, braucht er auch keine Rechtfertigung gegenüber dieser für seine Handlungen. Dementsprechend hat er auch nicht den gesellschaftlichen Kompass, nach dem er seine Handlungen richtet.

    Und hier geht es um staatliche Maßnahmen. Wenn Benachteiligungen abgebaut werden, wird auch die Kriminalität sinken (das heißt nicht, Straftaten zuzulassen. Die US-Polizei beweist hier ein anderes Kaliber).


    Und weil der unterstrichene Teil so schön kategorisch formuliert ist, treibe ich es ins hypothetische: Wenn du Armut auf legetimen Weg nicht entrinnen kannst?

    Jetzt lenken wir mal mit dem Privilegierten-Begriff nicht vom eigentlichen Thema ab. Und Privilege ist auch nicht gleich White Privilege. Hier werden mehrere Fässer aufgemacht, ohne überhaupt eines zu schließen. Über Gender etc. kann man im entsprechenden Thread diskutieren.


    Mal unabhängig davon, wie die Statistiken aufgenommen werden und wie sie zustande kommen. Nehmen wir sie als tatsächliche Reflektion an. John hat es schon selbst beschrieben: Afro-Amerikaner sind statistisch als Straftäter höher einzuordnen, inkl. Mord. Entsprechend "profiled" die Polizei Afro-Amerikaner, kontrolliert diese Gruppe mehr...

    Klar werden sie häufiger kontrolliert. Sie werden ja auch deutlich häufiger straffällig.


    Pro Kopf sechsmal mehr Tötungsdelikte als in anderen Bevölkerungsgruppen der USA. Sechsmal mehr! Das ist enorm.

    ...und die Polizisten sind daher auch angespannter bei solchen Kontrollen, weil das Profil ja so an die Beamte weitergegeben wird, sonst würden die häufigeren Kontrollen nicht geschehen. Es ist ja nicht nur, dass Schwarze häufiger kontrolliert werden als Weiße, sondern es ist wahrscheinlicher das der eine Schwarze vor mir (mord-)straffälliger ist als der eine Weiße. Ergo: Häufigere Kontrollen plus Andere Handhabung plus Schlechte Ausbildung, die dafür wie Benzin für das Feuer ist, ergeben eine Kombination, die Schwarze im Allgemeinen benachteiligt. Oder etwa nicht?

    Und wir reden hier erst mal von alltäglicher Polizei-Arbeit und noch nicht von Handhabung vor Gericht unterschiedlicher Parteien.


    Und jetzt betrachten wir den Hintergrund der Geschichte.

    Hey es ist ganz simpel. Werde nicht kriminell, dann brauchst du dir über die Dauer deiner Haft auch keine Gedanken machen. Punkt. Und nein, nur weil man nicht auf der Sonnenseite des Lebens steht, muss man nicht kriminell werden. Man könnte auch einfach hart arbeiten und fleißig sein. Schwarze können dieselbe Verantwortung für ihr Leben übernehmen, wie jeder andere auch. Dieses Opfer-Märchen und deswegen würden sie kriminell ist eine Verharmlosung einer kriminalisierenden, gewaltverherrlichende Ghetto-Kultur, der sich viele Schwarze freiwillig hingeben.

    Und da ecken wir auch an das Thema Privilegien an. Du schreibst hier, als könne jeder sein soziales Umfeld, in dem sie zudem aufwachsen (und darüber hat man keine Kontrolle), einfach ignorieren und der schadhaften (oder besser: belasteten) Community ohne Habe entfliehen und den American Dream leben. Und nach deiner Mentalität ist es besser, dass es einem Scheiße geht und man lieber sich kaputt arbeitet ("fleißig sein"), weil es geht ja anderen dadurch besser. Jemand hat zwei Perspektiven: Man lebt von klein auf lebenslang in Armut oder man lässt es sich für kurze Zeit gutgehen und läuft Gefahr eingebuchtet oder erschossen zu werden. Was wählst du? Je weniger das Alter wert ist, desto entkräfteter ist das Zuarbeiten zur Gesellschaft. Und natürlich könnte man sich einer Profession hingeben, die einem in der Gesellschaft aufsteigen lässt und sich dadurch ein besseres Leben machen, aber wie viele können das realistisch erreichen? Es gibt viele Dinge, die einen Menschen formen. Soziales Umfeld und Bildung sind starke Säulen davon. Und rate mal, in welchen historisch-bedingt geformten Communities diese etwas suboptimal ausfallen. Und diese reparieren sich auch nicht von selbst.


    Der Absatz von dir ließt sich so, als ob jeder für seine Armut selbst verantwortlich ist und selbst wenn man arm ist, solle man gefälligst Rücksicht nehmen, weil wir sind ja alle eine Gesellschaft. Und ich habe den Eindruck, die USA ist für dich der liberale Sozialstaat, den man sich wünschen würde.


    In der Bilanz haben sich seit MLK die Bedingungen für afro-amerikanische Communities stark gebessert, aber das heißt nicht, dass es damit erledigt ist. Wenn der Fall Rodney King ein Echo des systematischen Rassismus war, dann wird dieser auch ohne kontinuierlich weitere Anstrengungen eine Generation später nicht verschwunden sein. Oder bist du auch der Meinung in den 90ern gab es kein solches Problem?

    Hände aufs Steuer. Ruhig verhalten. Machen was der Officer verlangt.

    Und bei der kleinsten Abweichung - weil Missverständnis oder geistiger Zustand der anderen Person etc. - schießen.


    Jemand widersetzt sich der Verhaftung und flieht. Logische Konsequenz: Man schießt ihm in den Rücken, also in den Torso. (siehe Atlanta)


    Selbst wenn diese vollkommen paranoid erscheinende Haltung der Polizisten irgendwie gerechtfertigt sein würde, warum gehen sie immer von einer überlegenen Position in den Angriff über, anstatt sich zurückzuziehen, den "Täter" zu verfolgen oder aus der Ferne festzusetzen und entsprechende Verstärkung heranzuziehen? Seit wann ist ein potenzieller Täter ein Täter?


    Wer rational in diesem Beispiel handelt kann man wunderbar erkennen:

    Gern das ganze Video dazu. Ich glaube, es wurde hier schon mal gepostet. Das wichtigste, was man hier sagen kann: Selbst gut ausgebildete Polizeikräfte in den USA beschreiben die unpassende, schießwütige Weise vieler anderer Polizisten.

    Ich habe die letzten 5 Artikel gelöscht.


    Zudem habe ich alle Artikel-postenden Bots, außer der für Warhammer 3, dupliziert und experimentell eine Einstellung geändert. Zum Vergleich werden die Duplikate ihr altes Verhalten beibehalten, aber unveröffentlicht Posten (wie das genau aussieht, weiß ich selbst noch nicht). Somit hat man einen Vergleich und kann nachveröffentlichen, falls die neue Einstellung tatsächlich Neues verpasst. Mal schauen, ob das funktioniert.


    Bei den Paradox-Bots ist das allerdings nicht so möglich. Da muss man anders vorgehen.


    EDIT: Ok, die vorgenommene Einstellung scheint zu funktionieren, wie ich es mir dachte. Sie beachtet nur den letzten Feed-Eintrag. Das heißt die Aktualisierung alter Videos wird nicht beachtet. Es gibt nur zwei Schwachstellen: Erstens, wenn der letzte Eintrag aktualisiert wird, wird das als Artikel gepostet (hier war es Warhammer 2: The Twisted & the Twilight). Zweitens, wenn in einem Feed mehr als ein Eintrag geschieht innerhalb eines Abfrage-Intervalls.

    Aber Effekt hat das schon mal, denn es liegen jetzt seit Mittwoch 6 neue, unveröffentlichte Artikel vor. Der Spam wird also schon mal reduziert.

    Irgendwie sieht das Hauptmenü so aus wie bei Imperator Rome, mir fehlen die Krieger die im Hintergrund rumlaufen.

    Aber echt. Das geht mal gar nicht. :D


    Wenn wir hier schon in Erinnerung schwelgen: Rome war mein erstes Total War, was ich kennen gelernt hatte. Ein Schulfreund meines Bruders hatte ihm das ausgeliehen und ich durfte es auch spielen und ich war sofort am Haken. Da war ich in der vierten Klasse.


    Aber angesichts dessen, dass ich mich schwer tue, in Attila mal ein paar neue Kampagnen anzufangen und es in Warhammer 2 auch noch genügend gibt, werde ich im Total War-Bereich sicherlich nicht Zeit mit einer Remastered verbringen. Die Total War-Dominanz in meinem Spielealltag ist da schon vor einigen Jahren gewichen.

    Das ist ein ähnliches Empfinden, wie es viele bei Rome 2 hatten: Die Karte ist einfach greller, von der Helligkeit und den Farben her. Das Original war zwar verwaschen, aber dafür matt und stimmiger. Dafür gab es aber auch regional kaum Unterschiede in der Optik.

    Was es sonst noch zu beachten gibt, du hast jetzt eine Pixeldichte von 68PPI. Selbst mit einem einem 55Zoll großem 4k Fernseher würdest du bei 80PPI landen. Wenn du jetzt also keine Probleme hast, wirst du mit dem neuem Gerät erst recht keine bekommen

    So würde ich nicht herangehen. Klar, was man nicht kennt, vermisst man nicht, aber man muss es erst kennen, damit es sich einem offenbart. Ich hatte früher mit 1600x900 und 60Hz auch keine Probleme, aber mit dem Kauf von WQHD-144Hz eröffnete sich mir eine neue Welt.