Deutsche Rüstungswirtschaft

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    • DarthFrankiboy schrieb:

      Ja klar, diese Äußerung war zu vorurteilhaft, aber diese Ausbildung ist im Vergleich zu anderen Ländern völlig verweichlicht, es würde kaum unterschied machen, wenn es sie nicht gäbe, wie du schon angedeutet hast.


      Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, in welcher Armee du gedient hast oder welche Art der Grundausbildung du durchlaufen hast, dass du dich zu solchen Aussagen befehigt siehst.

      Vielleicht solltest du weniger populistisch argumentieren. :thumbdown:


      Sacrum Romanum Imperium - für Kaiser und Reich

      "Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist gezwungen sie zu wiederholen."
      Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana


      "Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein." Friedrich Nietzsche
    • Lucius Vantarius schrieb:

      @Kelti
      Er ist 15 und hat noch nicht gedient. Er bezieht sich hier auf Berichte von seinem Bruder.


      Danke, ist mir bekannt. Ich wollte aber, dass er sich auch mal Gedanken darüber macht. Und ich bin mir auch sehr sicher, dass sein Bruder ebenfalls keinen Einblick in die Grundausbildung anderer Armeen hat.

      Ich für meinen Teil muss sagen, dass die Grundausbildung im Winter durchaus durch lange Märsche, auch unter ABC-Schutz, Kälte, Entbehrungen in der Nahrungsaufnahme, Schlafmangel, etc... geprägt war. Man meinte sogar, dass ein wenig Nahkampf nicht schaden würde. Ich denke nicht, dass diese Dinge Einzelfälle darstellen.


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    • Ich glaube mit dem, was ich hier lese, belehrt ihr mich eines besseren. Man kann sich nur die Meinung bilden, was man liest und was man hört. Vielleicht ist es in jedem Bundesland anders, vielleicht hab ich oder jemand anders das falsch aufgenommen und dann falsch übertragen, wie gesagt VIELLEICHT. Wenn ich manchmal nachdenke, glaube ich, dass ich zu kritisch zu unserem Land bin, aber das ist eben meine Meinung.
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      "...verantwortungslose Verwaltungsfachangestellte mit Kontrollzwang, also das was wir in Verkennung der Wirklichkeit Regierungen nennen..." - Jochen Malmsheimer
    • Muss DarthFrankiboy, aber auch recht geben.
      Hab genauso Leute im Umfeld gehabt, die nach den drei Monaten Grundausbildung ihren PC eingepackt haben und nur gespielt haben oder in einer Kaserne waren die ab vom Schuss war.
      Kenne aber auch welche die ordentlich laufen mussten oder auch bei Empfängen dabei waren...also Gewehr drehen und sowas machen mussten...da war schon mehr Drill.

      Gibt halt die oder die Seite.


      Signaturen sind wie Frauen:
      Hat man keine will man eine, hat man eine will man ne andere

    • Gewehr drehen und Formaldienst???

      Totaler Blödsinn. Ich kann mir kaum vorstellen, dass man ein Gefecht überlebt, weil man das Gewehr schön drehen kann. Damit haben wir uns garnicht beschäftigt. Aber wie man sich die Fresse schön schwarz macht oder im Häuserkampf überlebt, damit schon :thumbsup:


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    • Ladegos schrieb:

      ...irgendwo in Berlin war das....Wachbataillon.


      Ach, die nationale Elite im Schuheputzen :D

      Formaldienst haben wir auch gemacht, gradeauslaufen könenn war schon wichtig. Aber der ganze Quatsch mit der Gewehrdreherei war nicht so im Fokus. Das kommt davon, wenn man von Jägern und Fernspähern ausgebildet wird :thumbup:


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    • Muss DarthFrankiboy, aber auch recht geben.
      Hab genauso Leute im Umfeld gehabt, die nach den drei Monaten Grundausbildung ihren PC eingepackt haben und nur gespielt haben oder in einer Kaserne waren die ab vom Schuss war.
      Kenne aber auch welche die ordentlich laufen mussten oder auch bei Empfängen dabei waren...also Gewehr drehen und sowas machen mussten...da war schon mehr Drill.

      Gibt halt die oder die Seite.


      Es kommt echt drauf an wo man landet. Im meinem Freundeskreis gabs alles, der eine wurde vom ersten Tag in der AGA an gedrillt bis zum umfallen ( im wahrsten sinne des wortes), und der andere im vergleich dazu mit rosa Wattebäuschchen beworfen. Beide waren afaik Funker aber in unterschiedlichen Einheiten. Nach der AGA war aber für beide Eierschaukeln und Gameboyspielen angesagt da sie den Rest der Dienstzeit in irgendeinem Büro abgesessen haben ...

      Ein anderer Kumpel hat sich für den zweijährigen Grundwerdienst bei der französichen Brigade entschieden (Leichte Infanterie?), und hatte das vergnügen an einer Reihe von Manövern teilnehmen zu dürfen, unter anderem ein größeres Nato Manöver.

      Erwähnenswer wäre noch ein Vorfall der im vorletzten Ajhr für ein wenige aufsehen gesorgt hat. Es ging um ein Youtube video das die Ausbildung am MG zeigt. Der Ausbilder erzählt dem rekruten irgendeine Story über Gangsta Rapper die die Mutter des Rekruten bedrohen (nunja etwas entschärft), und dieser solle sich dies beim befehl "Hammer Marsch" (oder so) vorstellen.
      Nachdem die öffentlichkeit davon Wind bekommen hatte, und das ganze durch die Presse ging wurde der entsprechende Ausbilder degradiert und versetzt.

      Alle aus meinem Freundeskrei die beim Bund waren, haben dieslebe oder eine ähnlche Geschichte von ihrem Ausbilder zum MG erzählt bekommen, und die waren alle über die gesamte republik verstreut ...


      Ich kenne die Bundeswehr leider nur aus Berichten von Freunden, bzw. dem Roman "Neue Vahr Süd", da ich aufgrund einer Zahnspange für untauglich erklärt wurde ( war das blöde Teil wenigstens für etwas gut).
      I'm a leaf on the wind, watch how I soar!
    • Oha, Formaldienst. Zuletzt gemacht 2005, auf meinem Bootsmannlehrgang. Und durch die Gegend wandern auch, wobei das seit diesem Jahr quartalsweise gemacht werden muss. Offenbar hat da jemand die Doku vom Leichten Kreuzer Dresden gesehen, die sind damals ja auch einmal quer durch die Wüste gestapft.

      Unsere Grundausbildung sieht schon etwas anders aus, denn zumindest das technische Personal für die seegehenden Einheiten verbringt weniger Zeit auf dem Schießstand, dafür aber mehr Zeit auf alten Minensuchern um dort das Bekämpfen von Feuer und Wasser zu erlernen. Die Navigateure hingegen trampeln dafür wie die Pinguine in "Madagaskar" auf den Seekarten rum und zucken mit den Schultern. :lol5: Es ist halt schon sehr abhängig, was man macht und wo (zumindest in der AGA).

      Meine Grundausbildung (damals) war im 2. Quartal, wobei wir richtig Glück mit dem Wetter hatten im April. Es war bei unserem Biwak zwar etwas windig, aber mit 8 Grad schon recht warm. Und wir hatten auch immer genug zu tun. Da war erst in den letzten 4 Wochen regelmäßig vor 18 Uhr Dienstschluss. Damals ... :love:
    • Also zum Thema:
      Ich persönlich denke, dass die Bundeswehr eher noch unterfinanziert ist. Die Europäischen Staaten geben meiner persönlichen Ansicht nach prozentual gesehen noch zu wenig Geld für ihre Sicherheit aus. Ich glaube die USA investieren etwa 5% ihres Staatshaushaltes in das Militär. Deutschland nur 1,3% oder so ähnlich. Ich denke 5% sollten durchaus auch bei uns leistbar sein und auch geleistet werden, zumal die Anforderungen an die Bundeswehr steigen. Einsparungsmöglichkeiten ergäben sich beispielsweise aus einer Beendigung des Afghanistaneinsatzes.


      "Wenn wir alle Muslime über einen Kamm scheren, gehen wir denen auf den Leim, die einen Krieg zwischen dem Islam und dem Westen oder den USA wollen, dann erledigen wir die Arbeit der Terroristen." -
      Barack Obama 14.06.2016

    • @ Kelti:

      Soso noch ein Jäger :)
      Sei mir gegrüsst...

      Ihr habt übrigens einen Wichtigen grund vergessen warum es Unterschide gibt in der Härte der Grundausbildung...
      Der Ausbilder. Es gibt welche die es einem leicht machen, und welche die es einem schwer machen...

      Ich für meinen Teil hatte eine relativ normale Grundausbildung.
      Es hätte allerdings gerne etwas mehr Sport sein dürfen...
      Das musste allerdings vor der (sehr ausführlichen und guten) SChießausbildung zurückstecken...

      Ellenlange Orientierungsmärsche mit und ohne ABC Alarm kenn ich auch noch....

      Und was die PCs betrifft: Ich hatte meinen PC auch dabei, allerdings erst nach der Grundausbildung...
      Da hat man dann genug Zeit (Nach dem Dienst)
    • Ja, ja, die Veteranengeschichten.
      Scheint beim Bund so eine Art "Kollektive Intelligenz" zu geben, wie bei Insekten. Wenn ein Soldat in Flensburg etwas erlebt, meint zur selben Zeit ein Soldat in München oder Stuttgart das gleiche erlebt zu haben. Bei Bienen und Ameisen ist das ähnlich. Ich wundere mich, warum die überhaupt HighTech-Kommunikation benötigen.
      Ob man mit jemanden, der seine Sommerferien dort verbringt und das Wehrdienst nennt überhaupt zu irgend einer militärischen Tätigkeit gebrauchen kann, außer Formulare ausfüllen und Munition schleppen, mag ich auch bezweifeln.

      Ich weiß nicht ob die BW unterfinanziert ist, auf jeden Fall sollte man weniger Quantität dafür Qualität anstreben. Man sollte überlegen ob bei einer asymetrischen Kriegsführung Panzerverbände nötig sind oder ob das Automobilmusem welches die als Fuhrpark haben seinen Zweck noch erfüllt.
      Sollte man die BW nicht vielleicht in ein kleines professionelles Berufsheer umwandeln die vielleicht von wehrpflichtigen Hilfstruppen logistisch unterstützt werden. Die können dann zu Hause kleine Wartungsarbeiten machen und die Kasernen bewachen oder Material verladen.

      Eine andere Idee ist eine kleinere Bundeswehr in klassischen Sinne, wie bei der Gründung gedacht, zur Heimatverteidigung auf deutschem Boden aufstellen und die Auslandsaktionen gleich an privaten Militärdienstleistern, wie Blackwater, DynCorp oder Praetoria vergeben.
      „Das Geld ist der allgemeine, für sich selbst konstruierte Wert aller Dinge. Es hat daher die ganze Welt, die Menschheit wie die Natur, ihres eigentümlichen Wertes beraubt.
      Das Geld ist das den Menschen entfremdete Wesen seiner Arbeit und seines Daseins, und dieses fremde Wesen beherrscht ihn, und er betet es an."
      Karl Marx.
    • Dann scheint die Marschrichtung ja zu stimmen.

      Ich hatte ja auch die Ehre, habe nur gleich das große Abo genommen.
      Allerdings sollten wir dem Gegner nur Angst machen und notfalls solange aufhalten bis richtigen Militär vor Ort ist. Dazu waren die Wehrpflichtigen ja gut genug. Aber in einem richtigen Krieg, mit richtigen Gegnern und echten Patronen ... ?

      Einen nostalgischen Wert hatte der Fuhrpark ja. Wo bekommt man sonst die Möglichkeit einen voll betriebstauglichen Magirus-Deutz Jupiter zu fahren oder lernt die Eigenarten eines vollmechanischen Getriebes, ohne modernen Schnick-Schnack (wie Synchronisierung), im Straßenverkehr kennen.
      „Das Geld ist der allgemeine, für sich selbst konstruierte Wert aller Dinge. Es hat daher die ganze Welt, die Menschheit wie die Natur, ihres eigentümlichen Wertes beraubt.
      Das Geld ist das den Menschen entfremdete Wesen seiner Arbeit und seines Daseins, und dieses fremde Wesen beherrscht ihn, und er betet es an."
      Karl Marx.
    • Berndk schrieb:

      @ Kelti:

      Soso noch ein Jäger
      Sei mir gegrüsst...


      Nee, Ari! Aber alle Ausbilder in meinem Zug waren Reservisten, Kinder des kalten Krieges die echt was an der Waffel hatten :thumbup: . Den Orientierungsmarsch haben wir gefächtsmäßig machen sollen und auch gemacht. Hat etwas länger gedauert und du hattest die Tannennadel auch in der Unterhose, gesehen haben uns aber die wenigsten...

      Als Reservist bin ich dann bei Jägern und Fallis gelandet. Die Übungen hatten echt Schwung!


      Sacrum Romanum Imperium - für Kaiser und Reich

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      Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana


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