Die Grünen

  • Ich bin derzeit sehr von den Grünen enttäuscht. Meine Erwartungshaltung an diese Partei ist das sie Kompromisslos für Frieden, Dialog und Abrüstung stehen sollte.


    Verkenne ich die derzeitige Weltlage? Krieg in der Ukraine? Beistand leisten....


    Ich denke nicht. Meine Haltung zum Sondereinsatz Russlands in der Ukraine hat sich nicht geändert. Sorry der musste für meine "Freunde" hier sein. Ja Völkerrechtswiedrigen Krieg Russlands gegen die Ukraine. 😜


    Zurück zu den Grünen. Ich bin der Meinung das es Gesund ist für Mehrparteiensysteme wenn sie extreme Parteien (links bis rechts) besitzen. Ihre Aufgaben sehe ich auch nicht in einer Regierung zu sitzen, sondern durch Oppositionsarbeit auf Missstände aufmerksam zu machen. Für mich dürfen sie auch nicht in einer Regierung sein. Weil sie dadurch gezwungen sind Kompromisse einzugehen und ihre Werte daraufhin Stück weit verraten. Kompromisse sollen die großen Parteien machen.


    Ich gehöre zum Lager an welches die Wehrpflicht zurück haben will. Aufrüstung gesichert und einen starken Militäraparat. Ich finde es aber nicht gut wenn sich keiner mehr dagegen ausspricht, wie es die Grünen getan haben. Immer auf den Straßen waren und sich Bedingungslos für den Frieden eingesetzt haben. Welche Partei macht das heute noch? Wenn sich alle einig sind läuft was falsch. Für mich waren die Grünen immer die Stimme des Friedens, der Menschenrechte, der Natur. Wer übernimmt heute diese Aufgabe? Wer ist der Mahner? Ich hoffe ich konnte verständlich machen worauf ich hinauswollte.


    Ich sage nicht das Habeck und Bearbock schlecht sind oder schlechte Arbeit leisten. Ich hätte es nur lieber aus Zentrumsparteien und nicht aus Parteien die ihre Rolle lieber als Opposition ausüben sollten. Für mich sollte man als extreme Partei, wie ich die Grünen früher empfunden habe, auch nie in eine Regierung gehen dadurch verliert man den Sinn und Zweck. Auf Missstände eingehen und Kompromisslos Besserung einfordern.

  • Die Grünen sind eben keine "extreme" Partei mehr, sondern voll im Mainstream angekommen. Im Moment tendiert Deutschland dazu drei große Parteien zu haben, aber ich denke langfristig wird eine davon ausscheiden.


    Von den drei Parteien in der Regierung performt sie zurzeit am besten. Und nach dem quasi Ausfall der Linken, sind die Grünen jetzt die Linken, nur eben in der Mitte, verwirrend, ich weiß.


    Aber gleichzeitig links und Mainstream zu sein kann die Partei auch zerreißen. Wenn ehemalige Kernthemen wie Soziales, echter Klimaschutz (damit meine ich was wirklich das Klima schützt und kein Greenwashing) und Frieden (im aktuellen Krieg agieren sie bisher gut, trotzdem gebe ich dir in soweit Recht, dass es natürlich gut ist wenn noch irgendjemand für Frieden ist) zunehmend auf der Strecke bleiben, werden die Grünen eher eine Wohlfühlpartei für Menschen denen die untere Hälfte der Gesellschaft scheißegal ist, aber FDP wählen nicht zum guten Ton gehört.


    Opposition ist zurzeit komplett durch, die Union muss nun kritisieren was sie die letzten 16 Jahre selbst verbockt hat. Das Problem dabei ist, dass immer noch zu viele Wähler gibt die das glauben. Hab selbst Jens Spahn bei Anne Will gesehen, er hat wirklich paar gute Punkte gemacht. Solange er in der Regierung war, war er ein Arschloch vor dem Herrn, ist er jetzt auch noch, nur in der Opposition kann man das besser verbergen.

    Aber wir sind hier ja bei den Grünen: Warum sollen die an den Rändern (sind die Grünen sei 1998 nicht mehr) nicht in die Regierung drängen? Wenn Rechte das schaffen, setzen sie regelmäßig um was sie versprechen ("wir machen die Welt zu einem beschisseneren Ort und bringen Euch trotzdem dazu uns zu wählen lol").

    Stell dir mal vor Linke/Grüne würden das machen. Also ihre Ideale perfekt umsetzen ohne dabei falsch Richtung China oder Sowjetunion abzubiegen. Keine Armut mehr, Klimawandel beseitig, Weltfrieden. Das geht nur in der Regierung ;)


    Auf Missstände eingehen und Kompromisslos Besserung einfordern.


    Die einzige mir bekannte Partei die das macht ist Die PARTEI, allerdings Missstände in den eigenen Reihen ausgenommen (aber hey, niemand ist perfekt :D)

  • Ich bin derzeit sehr von den Grünen enttäuscht. Meine Erwartungshaltung an diese Partei ist das sie Kompromisslos für Frieden, Dialog und Abrüstung stehen sollte.


    Verkenne ich die derzeitige Weltlage? Krieg in der Ukraine? Beistand leisten....

    Zum Einen sind die Grünen für den Frieden in der Ukraine und wollen, dass dieser Krieg schnellstmöglich zu Ende geht, ohne dass Putin einen Genozid am ukrainischen Volk durchführt. Der einzige Weg auf dem man das erreichen kann ist jedoch, wenn die Ukrainer den russischen Angriff zurückwerfen und Putin dazu gezwungen ist seine Invasion abzubrechen.


    Zum anderen hat der Krieg aufgezeigt, dass ein Dialog mit Putin schlicht nicht möglich ist, da er Abkommen nach belieben bricht und grenzenlos lügt.

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    aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."
    - Albert Einstein


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    -Werner Gruber

    Einmal editiert, zuletzt von Black Templar95 () aus folgendem Grund: Groß-und Kleinschreibung korrigiert

  • Ich glaube, hier herrscht ein völlig verqueres Verständis von Pazifismus zum einen und Mainstream zum anderen.

    Pazifismus bedeutet erst einmal, nicht aggressiv vorzugehen, zum eigenen Vorteil Gewalt anzuwenden und seine eigene Stärke einseitig zu verwenden auf Kosten Schwächerer. Es bedeutet nicht, sich sang- und klanglos zu ergeben, sich dem Willen anderer zu beugen und die eigene Meinung aufzugeben, nur damit Ruhe herrscht. V.a. aber bedeutet es schon gar nicht, dabei zuzusehen, wie Unschuldige zu tausenden massakriert werden.

    Und das Wort Mainstream gab es schon in den 80´ern. Da bedeutete es v.a. einfach, Musik zu hören, die sonst niemand hört, Punk beispielsweise. Gab einem das unheimlich überlegene Gefühl anders und v.a. "besser" zu sein. Warum 80% die gleiche Radiomusik hörten, die sich dann auch am besten verkaufte, geschenkt.

    Das Wort "Mainstream" wird seit Auftauchen der AfD ( und hier mal bitte diejenigen an die eigene Nase fassen, die das auch hier permanent nutzen ) inflationär benutzt für etwas, das die Unterstützung der Mehrheit hat; auch hier wieder bewußt ein ideologisches, künstliches Erhöhen von Etwas, was eben deutlich weniger Unterstützung erfährt und dadurch scheinbar schon irgendwie besser ist. Ganz furchtbar wird es mit Mainstream-Medien oder Mainstream-Politik. Faschoparteien wie die AfD stellen eben KEINE Alternative zum Mainstream dar, weder theoretisch und in der praktischen Umsetzung schon gar dreimal nicht.

    Und die Grünen waren eigentlich noch nie richtig links; sie waren seit den 80´ern eigentlich nichts anderes als "nicht konservativ und wirtschaftshörig" und legten Wert auf vorausschauende Umweltpolitik, die weiter als 4 Jahre denkt.

    Und zum Tenor, eine Gesellschaft würde radikal links und radikal rechts benötigen, um Missverhältnisse aufzuzeigen: man schaue sich einfach Sahra Wagenknecht an, dann weiss man bescheid. Parteipolitisch einer linken Partei zugehörig, in Talkshows aber immer nur die recht verquere Opferrolle einer theoretischen Kleineleute-Versteherin spielend. Die Frau will nichts anderes als Bücher verkaufen und Antrittsgelder bei Talkshows verdienen, deswegen hat sie auch beim unheimlich innovativen Investigativ-Pulitzer Fachblatt wie focus.,de ihre Kolumne, that´s it.

    Setzt mal die Wagenknecht einem Bürger aus einem fernen Land vor, der noch nie von ihr gehört hat; jemandem aus Bolivien oder Neuseeland und drücke auf "Play", sprich laß sie labern. Man wird nicht erkennen, zu welchem politischen Spektrum sie gehört; der Fremde wird gehörige Schwierigkeiten haben, sie der AfD oder der Linken zuzuordnen, einfach deswegen, weil die beiden Parteien wenig unterscheidbar sind, bis auf ein paar Nuancen wird der Masse an vermeindlich weniger gebildeten und bemittelten nach dem Mund geredet und das gesagt, was im Moment oder bei Wahlen hilfreich ist. Das ist Populismus in Reinstform und nichts weniger. Wenn man also der Meinung ist, es gäbe in der deutschen Politik nur Mainstream und Populismus, dann wundern mich Wahlbeteiligungen von knapp über 50% wie letztens in NRW nicht mehr. Dann sind so einige bei uns den Schwätzern auf dem Leim gegangen, sind in falschen Messengergruppen oder sollten sich ein geistig forderndes Hobby suchen; denn so einfach ist Politik nicht.

  • Wenn man also der Meinung ist, es gäbe in der deutschen Politik nur Mainstream und Populismus, dann wundern mich Wahlbeteiligungen von knapp über 50% wie letztens in NRW nicht mehr. Dann sind so einige bei uns den Schwätzern auf dem Leim gegangen, sind in falschen Messengergruppen oder sollten sich ein geistig forderndes Hobby suchen; denn so einfach ist Politik nicht.


    So einfach ist es auch nicht, schon lange vor dem Auftauchen der AfD gab es Leute wie Volker Pispers die die Dinge auf den Punkt gebracht haben mit Sätzen wie: "Rot, Schwarz, Gelb Grün, willst du mir Scheiße in verschiedenen Geschmacksrichtungen verkaufen?" oder "Alle können es schaffen, aber nicht jeder." Oder auch Georg Schramm mit seinem Zitat von Warren Buffet: "Es gibt einen Krieg Reich gegen Arm und meinen Klasse, die Klasse der Reichen ist dabei diesen Krieg zu gewinnen.", seinem Zitat von Gauck: "Es ist gut, dass die Menschen das Bank- und Geldsystem nicht verstehen, sonst hätten wir eine Revolution noch morgen früh.." oder mit Volksverdummung:



    Das alles hat den selben Tenor, es gibt einen unteren Teil der Gesellschaft, auf den der Rest einen kompletten Bums gibt. Und diese Abgehängten gehen nicht mehr wählen. Ein Teil von ihnen hat im Osten links gewählt und wählt jetzt rechts. Aber der Kern der rechten und linken Politiker sind auch wieder Akademiker und ihre Ziele gehen auch oft komplett an der Lebensrealität der unteren Bevölkerungsgruppen vorbei (von ein paar populistischen Forderungen mal abgesehen).

    Die Infos waren da, auch für die an Politik interessierten, weil die gehören auch zum Zielpublikum solcher kabarettistischen Auftritte. Man hat es sich angeschaut, gelacht und dann wieder brav sein Kreuz gemacht damit alles so bleibt wie es ist. Wenn dann mal kurz irgendwo ein Atomkraftwerk in die Luft fliegt zucken alle kurz nervös, aber den geht es weiter wie immer, z.B. in BW, da merkt man gar nicht den Unterschied ob jetzt Schwarz oder Grün regiert. Wenn in einem Ostland die AfD fast stärkste Kraft wird, machen alle kurz ihr Kreuzchen bei SPD oder CDU und die regieren danach genauso scheiße weiter, bleiben also der Grund warum die AfD so stark ist.


    Du kennst die Grünen besser von Innen meine ich. Ich kenne sie nur von außen, als Beobachter. Und da würde ich schon sagen, dass sie von Links in die Mitte gerutscht sind. Ein Hofreiter aus den 80ern und aus der Rolle der Opposition heraus, würde wahrscheinlich heftigste gegen Waffenlieferungen wettern. Ich finde sogar gut was er heute sagt, aber zu behaupten der wäre schon immer so gewesen, verkennt die Realität.


    Und ja klingt bitter und dir mögen die Worte nicht gefallen, aber unterm Strich gibt es nur Mainstream und Populismus. Also die die schlecht regieren und die die dagegen sind. Natürlich gibt es dazwischen auch ein paar vernünftige Töne, aber die haben nur einen geringen Einfluss. Und sie werden genauso in eine Richtung gedrückt. Also vernünftige Ideen aus der Opposition werden dem Populismus zugeschoben und vernünftige Ideen aus der Regierung werden bis zur Bedeutungslosigkeit unterdrückt.


    Da ich als Hartz IV-Empfänger es selbst gut verfolge mal ein Beispiel direkt für die Grünen. Lange vor der Wahl: +200 Euro, im Wahlprogramm: +50 Euro, im Koalitionsvertrag: +0 Euro. Als Rechtfertigung bekommst ein, man muss Kompromisse eingehen blablabla...

    Ich verstehe jeden der da nicht mehr wählen geht.

  • Alleine schon für das legendäre Video von Pelzig und Schramm hast du 10 likes verdient :thumbsup:


    "Telling an atheist they're going to hell is as scary as a child telling an adult they're not getting any presents from Santa"

    -Ricky Gervais-


    "Arbeiten im Büro das ist wie Sex in der Ehe, am Anfang gibt man sich Mühe und hat Spaß und nach ein paar Jahren macht man immer das selbe und ist einfach nur froh wenn Feierabend ist"


    -Bernd Stromberg- :thumbsup:

  • Hey, ich behaupte ja nicht, daß es keine Partei für sozial Schwächere und Geringverdiener geben muß; da haste mich nicht verstanden.

    Ich habe lediglich geschrieben, daß es die AfD und die Linke eben nicht sind. Beide sind in vielen Bereichen austauschbar und ehrlich gesagt sehe ich wenig Substanzielles bei der Linken.

    Es wird schon einen Grund haben, warum sehr viele Linkenwähler gerade im Osten zur AfD gewechselt sind. Deren soziales Gewissen war es sicherlich nicht.

    Es braucht eine starke Linke in Deutschland und nachdem sich die SPD schon sehr lange davon verabschiedet hat, wird es allerhöchste Zeit. Ich sehe nur keine.......

  • Ja, irgendwas is immer; Henne oder Ei? :P

    Kann ja auch sein, daß man nicht zur Wahl geht, weil es keine Partei gibt, die einen vertritt und andere nur Notlösungen sind. Ist jetzt aber auch kein neues Phänomen von heute, gab´s schon immer. Nur leider hat die Zahl der Nicht- und Protestwähler zugenommen.

    Eigentlich weiß ja auch jeder woran´s liegt; interssiert nur nicht. Und einen Regierungsauftrag mit 25% der Stimmen und 48% Wahlbeteiligung abzuleiten, ist schon kackdreist und schürt den Frust der verbleibenden 52% noch zusätzlich.

  • Das man sich in den großen Parteien nicht wiederfindet, kann ich nachvollziehen.

    Auch ein Grund hierfür ist der Mensch an sich, dessen Anspruchsdenken. Heutzutage kann man sich über jedes klitzekleine Vorhaben jeder Partei informieren. Und es gibt genügend Menschen welche bereits bei nicht 100% Übereinstimmung mit ihren Werten, dann eben nicht wählen gehen.

    Der Anspruch jedes Wählers ist, das die Partei Wahl Programme seine Bedürfnisse erfüllen. So kommt mir das bei vielen Gesprächen vor, speziell meine Altersgruppe von 39 bis 50 ist furchtbar anspruchsvoll.

    Das die Parteienlandschaft nicht mehr viel hergibt, das haben die Parteien selbst verbockt.

    Letztes Jahr um diese Zeit rechnete ich mit 10% Punkte für Die Linke im Bundestag. Das hätte ich ihnen auch vergönnt, immerhin sind Sie zumindest eine Art sozialpolitischer Unruheherd im positiven Sinne.

    Verbockt haben sie es selber.


    Die grünen kommen mir immer mehr wie eine CDU light vor. Da fehlt nicht mehr so viel, zumindest wenn Sie Regieren. In der Opposition sind Sie Meister der Umweltpolitik und des sozialen, in der Regierung wollen Sie in Naturschutzgebieten nach Gas bohren oder kaufen dreckigstes Gas aus Katar.


    Über Putins SPD will ich nicht mehr reden. Hoffe die reißen uns in Deutschland nicht entgültig aus Europa heraus.


    Grüne sind, dummes Wort, Mainstream wie man sagt, halte ich für Blödsinn.

    Die Grünen sind einfach in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Sie haben nur nicht ihre internen Flügel gleichgestellt mitgenommen. Für mich hängt ihr linker Flügel herunter und ihr "rechter" ist in aller Munde. Waffen, Rüstung usw.....aller super richtig, nur fehlen ihre Sozialen Punkte komplett, oder ich bekomm Sie nicht mit.

    Von der FDP erwarte ich nix mehr, hoffe nur die privatisieren nicht noch mehr.


    CDU macht einfach Opposition, was die Regierung ihnen sehr einfach macht.

    Übrigens, in den letzten 16 Jahren Regierung Merkel, kann mich gut daran erinnern wer den da mitregiert hat.

    Da sollten alle 3 Parteien, CDU, SPD, FDP, den Ball der gegenseitigen Schuldzuweisung sehr flach halten.

  • Die grünen kommen mir immer mehr wie eine CDU light vor.


    Witzig, dass jemand von der CSU das so sieht, die Grünen selbst sich aber vehement dagegen wehren :D


    Grüne sind, dummes Wort, Mainstream wie man sagt, halte ich für Blödsinn.

    Die Grünen sind einfach in der Mitte der Gesellschaft angekommen.


    Mainstream mag als Wort blöd sein, ist aber dasselbe wie Mitte meine ich.


    Da sollten alle 3 Parteien, CDU, SPD, FDP, den Ball der gegenseitigen Schuldzuweisung sehr flach halten.


    Ganz so einfach sehe ich das nicht, die Union war der größere Partner und hat den Kanzler gestellt. Und einige Ministerien wie Verteidigung waren durchgehend von ihr besetzt. Klar kann man sich da fein rausreden wenn gefühlt die dummste Mutter der Nation das Amt übernimmt.

  • Die CDU/CSU verwahrt sich ja offiziell auch dieser Sichtweise mit den Schnittpunkten zu Grün. In der Bundes und Landespolitik sieht man es im Moment aber recht gut, finde ich Fairas.


    In den Bundesländern wo man koaliert geht es erstaunlich, zumindest nach außen, Geräuschlos über die Bühne.

    In Schleswig Holstein sogar mit ordentlichen Zugewinne. Da ist halt die FDP hinten runter gefallen :ka:.


    Ich will die 16 Jahre Merkel nicht schönzureden, allerdings hätte die SPD 2018 es in der Hand gehabt. Und da hat Sie das maximale aus den Koalitionsverhandlungen herausgeholt. Spätestens da hätte Sie bereits deutlichste andere Ziele formulieren können, dürfen, müssen, wenn Sie den so unzufrieden mit der Richtung waren.....und Aussenpolitik war SPD Sache, siehe das laufende Handtuch Maasen oder wie der hieß.


    In der Verteidigungspolitik hat die CDU/CSU KLÄGLICH versagt, ist so, gebe ich zu und ist nicht zu beschönigen.

  • Ich bin derzeit sehr von den Grünen enttäuscht. Meine Erwartungshaltung an diese Partei ist das sie Kompromisslos für Frieden, Dialog und Abrüstung stehen sollte

    Das war ja spätestens mit der Zustimmung zum Kosovo-Krieg vorbei.
    Man kann super einfach gegen den Krieg oder Kohlekraftwerke aus der Opposition heraus sein.
    Jedoch in der Regierungsverantwortung muss man sich der Realpolitik beugen oder gehen.

    Soll nicht heißen, dass sie nun, wie viele kundtun, nun Kriegstreiber seien.

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