Die Grünen

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    • Twiggels schrieb:

      Nein. So einfach ist das offensichtlich nicht.
      Nach aktueller Rechtlage leider nicht, sollte es aber.

      Twiggels schrieb:

      Eine zusätzlich drohende Todesstrafe ist eher kein Anreiz sich ordentlich zu benehmen.
      Leute für die noch nicht mal der drohende Tod in der Heimat ein Grund ist sich an die hiesigen Gestze des Gastlandes zu halten möchte ich hier schon gleich zweimal nicht haben. Daher von mir kein Mitleid und raus mit solchen asozialen Spacken.

      "Arbeiten im Büro das ist wie Sex in der Ehe, am Anfang gibt man sich Mühe und hat Spaß und nach ein paar Jahren macht man immer das selbe und ist einfach nur froh wenn Feierabend ist"


      -Bernd Stromberg- :thumbsup:
    • Twiggels schrieb:

      Eine zusätzlich drohende Todesstrafe ist eher kein Anreiz sich ordentlich zu benehmen.
      Da muss ich dir widersprechen. Verbrechen im Affekt mal ausgenommen, das Risiko einer Todesstrafe motiviert definitiv dazu nicht mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen.

      Was nicht heißt dass es eine gute Idee ist, Menschen nicht in Staaten abzuschieben wo ihnen die Todesstrafe droht ist, ich bin prinzipiell gegen die Todesstrafe für irgendein Verbrechen, aber Menschen die Todesstrafe anzudrohen wenn sie z.B. einen Einbruch begehen halte ich schlicht für absurd.
      Der deutsche Rechtsstaat mag in gewissen Milieus als ein schlechter Witz gesehen werden, und mehr härte gegenüber unbelehrbaren ist definitiv angebracht, aber auch solche Menschen sollte man nicht in den Tod schicken.
    • IWST schrieb:

      Da muss ich dir widersprechen. Verbrechen im Affekt mal ausgenommen, das Risiko einer Todesstrafe motiviert definitiv dazu nicht mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen.
      Jein. Bzw. ist die Studienlage da widersprüchlich.

      Ich kann genau so behaupten.
      Der Verzicht auf die Todesstrafe führt zu weniger Mordfällen, da es dazu beiträgt das gesellschaftliche Klima zu entbrutalisieren.


      z.b.:
      amnesty.ch/de/themen/todesstrafe/mythen-der-todesstrafe



      Auch ist die Annahme, dass härtere Strafen automatisch zu weniger Straftaten führen ein Irrglaube.

      z.b.:
      bpb.de/apuz/30206/mehr-sicherheit-durch-mehr-strafe?p=all

      Die Schlussbemerkeung ist dabei auch über die aktuelle Diskussion interessant,:

      Spoiler anzeigen
      In den vergangenen Jahren ist in der Kriminologie eine intensive Diskussion über die möglichen Hintergründe einer "neuen Punitivität", dem vermehrten Gebrauch harter und langer Strafen, ausgebrochen. Die Diskussion bezieht sich vor allem auf die Situation in den USA, zunehmend aber auch auf europäische Länder wie Großbritannien oder Deutschland. Verwiesen wird etwa auf eine zunehmende Politisierung der Kriminalität bzw. deren Vereinnahmung für politische Zwecke, etwa, um Wahlen zu gewinnen. In diesem Zusammenhang spielt auch die Verbrechensfurcht bzw. das, was man darunter subsumiert, eine zentrale Rolle. Kurzschlüssig werden Sanktionen verschärft, wird damit einem undifferenzierten "Wunsch" der Bevölkerung nachgekommen, obwohl in der Kriminologie immer wieder gezeigt werden konnte, dass dadurch vor allem die die Bevölkerung beunruhigende Schwerkriminalität kaum beeinflusst werden kann. Differenziertere Maßnahmen, die an den Ursachen ansetzen, warum einzelne Bürger (schwer) straffällig werden, wie z.B. im familiären oder schulischen Bereich bzw. in der Jugendhilfe, sind in der Politik weniger populär, da sie weniger leicht umzusetzen sind, zunächst investiert werden muss und die Früchte in aller Regel erst Jahre später (vom Nachfolger im Amt) geerntet werden können.[25]
      Nationalismus bedeutet am Ende immer Krieg
      Le nationalisme, c'est la guerre


      François Mitterrand
    • @Twiggels
      Mir ist schon klar das die Androhung von drakonischen Strafen nicht zwingend was bringt weil natürlich jeder Verbrecher davon ausgeht das er so schlau ist und sowieso nie erwischt wird.

      Aber im Falle von Asylbewerbern für die die wie auch immer geartete Verfolgung im Heimatland und das damit verbundene Abschiebeverbot quasi ein Freifahrtschein ist sich hier zu benehmen wie sie wollen sieht die Sache denke ich schon ganz anders aus.

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    • Ja. ok. Die Aussage eines Freifahrtscheins ist aber natürlich Quatsch. Auch in Deutschland haben Verbrecher, jenseits der "White Collar" Kriminalität, keine Freifahrtsscheine, sondern führen ein richtig beschissenes Leben.
      Ok. Für die oberen 10% der organisierten Kriminalität gilt das nicht, aber über die reden wir hier wohl kaum.

      Irgendwelche Gangsterattitüden und harte Sprüche überspielen dieses Scheiß Leben und die Hoffnungslosigkeit bestenfalls.
      Werden aber freilich nur zu gerne von interessierten Kreisen aufgenommen.
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      François Mitterrand
    • Twiggels schrieb:

      Ja. ok. Die Aussage eines Freifahrtscheins ist aber natürlich Quatsch. Auch in Deutschland haben Verbrecher, jenseits der "White Collar" Kriminalität, keine Freifahrtsscheine, sondern führen ein richtig beschissenes Leben.
      Hm wenn ich die Wahl habe zwischen einerseits einem deutschen Gefängnis mit "Einzelzimmer", TV, drei mal Essen am Tag, Gesundheitversorgung usw. usw. und andererseits einem Drecksloch (im wahrsten Sinne des Wortes), Wasser und Brot, tägliche Schikane bis hin zur Folter usw. in irgend einem afrikanischem/arabischen Diktatorenknast welche von beiden Varianten beeindruckt mich dann vielleicht doch nachhaltig ?

      Flavius Jolius schrieb:

      Kommt bitte wieder zum Thema. Danke.
      Äh wir diskutieren über die deutsche Asylpolitik :grübel:

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    • Flo78 schrieb:

      Äh wir diskutieren über die deutsche Asylpolitik
      Genau. Und wie viele Threads haben wir zu dem Thema?

      Und wie heißt hier das Topic? "Die Grünen".

      Wollen wir über sowas jetzt auch noch diskutieren?


      ...oder bist du fähig deinen Vorredner zu zitieren und das Zitat im richtigen Thread zu posten damit es dann an richtiger Stelle weiter geht? Wäre die schnellere Lösung. ;)



      Ich gehe nicht euren Weg - ihr seid mir keine Brücken.
      - Friedrich Nietzsche -
    • Natürlich wollen wir das. Denn schließlich hat sich genau dazu Kretschmer sehr ausgiebig geäußert, was der Anlass dieser Diskussion war.
      "Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen, die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten."
      Otto Wels, Reichstagsrede vom 23.März 1933.

      Lingua Tertii Imperii - Notizbuch eines Philologen
    • @Flo

      Ohne Frage geht es immer beschissener.
      Aber auch ein Leben im deutschen Knast ist halt Scheiße.
      Und es wird noch schrottiger, wenn du aus dem Deutschen in den Heimatlandknast abgeschoben wirst.
      Das geht aus einem deutschen Knast nämlich relativ schnell, da die Leute immerhin garantiert vor Ort sind und selbst die Grünen da in den meisten Fällen auch sicher nicht gegen demonstrieren werden.
      Das Grüne Baden Württemberg ist da sogar besonders "eifrig".



      welt.de/politik/deutschland/ar…em-Gefaengnis-steigt.html
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      François Mitterrand
    • John schrieb:

      Natürlich wollen wir das. Denn schließlich hat sich genau dazu Kretschmer sehr ausgiebig geäußert, was der Anlass dieser Diskussion war.
      Es ging mir um die Diskussion ob das Thema hier passend ist und wohin oder nicht. Und die werde ich nach diesem posting nicht weiter fortführen. ;)


      Und nicht ob über Asylpolitik diskutiert werden soll. Natürlich soll. Wir haben aber dazu mindestens drei besser geeignete Threads. U.a. "Europe or die".

      Dachte das wäre klar. Genauso klar, wie du wohl Herrn Kretschmann meinst und nicht Kretschmer von der CDU aus Sachsen. ;)

      ...aber um Kretschmann's Aussage gehts hier schon länger nicht mehr. Und das ist eben der Punkt.

      Dazu fallen mir dann spontan drei Möglichkeiten ein:

      1. Ihr wechselt in einen Thread der besser zu aktuellen Diskussion passt - fast der gleiche Aufwand wie hier neu zu posten. Man müsste dazu nur ein Zitat von hier in den richtigen Thread übernehmen. Die Lösung würde ich bevorzugen.
      2. Ich werte die "offtopic-postings" als Spam und lösche sie. Was euren Aufwand der letzten Stunden hier ins Nirvana befördern würde. Mit dem damit zugezogenen Zorn kann ich leben. :wink:
      3. Ich mache den Thread erstmal dicht.


      Klar könnte man auch wieder verschieben. Allerdings ist das hier mal wieder ein Beispiel für eine Regelmäßigkeit, die wir hier im TWF mittlerweile haben und nicht die Ausnahme.
      Warum? Smartphones und die damit mitgelieferte Bequemlichkeit? Falls nicht, dann umso mehr kein Grund nicht gleich im richtigen Thread zu posten. ;)




      @Twiggels

      Und wenn ich was hasse, dann ist es ignoriert zu werden.






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      Beitrag von Twiggels ()

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    • Neu

      m.spiegel.de/lebenundlernen/sc…eitgemaess-a-1242265.html

      Grüne Politikerin verkündet: Knecht Ruprecht ist nicht mehr zeitgemäß, sollte umgedeutet werden. :rolleyes:

      Oh man, wir haben ja sonst keine Probleme... :pffft:
      "Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen, die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten."
      Otto Wels, Reichstagsrede vom 23.März 1933.

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      Offensichtlich nicht, du postest es hier.


      In der Tat gilt "schwarze Pädagogik" aber als überholt.
      Weißte aber sicherlich selbst.
      Mit Angst und Furcht Kinder zu erziehen ist einfach.... nun....
      Es gibt bessere Wege.

      Spoiler anzeigen
      ....wird unter schwarzer Pädagogik auch jede Erziehung verstanden, die Erziehungsmittel wie Gewalt, Einschüchterung und Erniedrigung verwendet.
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      François Mitterrand
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      Ach ja, die „Schwarze Pädagogik“... Auch so ein links-alternatives (Tot-)schlagwort für jegliche Erziehung jenseits der Anti-Autoritären-(Nicht-)Erziehung. Alles was nur irgendwie nach Bestrafung aussieht, gilt dann gleich als „schwarze Pädagogik“. Alleine schon der Begriff dient ja einer sachlichen Diskussion... ist mal so gar nicht polemisierend. Da machst du gleich das nächste Fass bei mir auf. Erziehung ohne negative Konsequenzen... für mich ist das keine Erziehung. Und jeder der in der Praxis arbeitet, lernt das auch ziemlich schnell.

      Aber bleiben wir lieber bei Knecht Ruprecht. Knecht Ruprecht ist ein Gruselelement. Kinder lieben sowas. Oder streichen wir bald auch die böse Hexe aus Hänsel und Gretel? Er steht stellvertretend für das Böse in der Welt und Nikolaus hält ihn traditionell im Zaum. Man, sowas verhindert immer wieder, dass ich die Grünen ernst nehmen kann.
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      Otto Wels, Reichstagsrede vom 23.März 1933.

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      Drohung mit GEwalt bei Fehlverhalten.

      Muss ich mehr sagen?
      Findeste gut?

      Ich kenne kein Kind welches das gut findet.
      Sorry.

      Du setzt hier auch Konsequenzen und Drohung mit Gewalt gleich.
      Konsequenzen und GEwalt sind nicht deckungsgleich.
      Konsequenzen sind imo notwendig in der Erziehung.
      Gewalt nicht.

      Und vor allen.
      Machen wir uns nix vor.
      Knecht Ruprecht ist zu 99% nicht konsequent.
      Sondern die Drohung hat keine Konsequenz.
      Inkonsequenz ist dabei nie eine gute Art der Erziehung.

      Da sind wir uns doch einig, oder?
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      François Mitterrand
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      @ Twiggels:
      Das kommt darauf an, wie weitgehend du Gewalt definierst. Wenn ein Schüler Stoff nacharbeiten soll, nach der Unterrichtszeit, ist das formalgesehen keine Gewalt, sondern eine Erziehungsmaßnahme. Defacto empfindet es der Schüler aber natürlich als eine Strafe. Und natürlich kann man das dann auch als eine Form von Gewalt bezeichnen. Schließlich wird er in seiner Willensfreiheit eingeschränkt.

      Auch wenn ich einen Schüler kräftig und laut ermahne, weil er jetzt schon zum zehnten Mal stört und immer noch nicht reagiert, wird das vom Schüler kaum als „antiautoritär“ empfunden, genausowenig wie ein eisiger Blick meinerseits, der spätestens nach der dritten Störung erfolgt. Und natürlich ist das dann situationsbedingt für viele auch einschüchternd. Der Schüler weiß dann aber auch, warum ich verärgert bin.

      „Antiautoritär“ zielt doch darauf ab, dass der Erziehende eben quasi gleichrangig sein soll. Er soll lediglich an die Vernunft der zu erziehenden Jugendlichen und Kinder appellieren dürfen. Und ich sage dir, das funktioniert nicht. Wenn ein Erziehender ernst genommen werden möchte, dann muss er für Sicherheit sorgen können und das heißt er braucht Autorität. Sonst klappt das nicht. Ich sage dir, Kinder und Jugendliche nehmen dich auf Dauer nicht ernst, wenn du mit Ihnen zu sehr auf „Freund“ machst. Du sollst nicht ihr „Freund“ sein, sondern Ihnen beibringen wie das Leben funktioniert. Und Kinder und Jugendliche wissen sehr genau, dass das Leben auch hart, böse und dunkel sein kann. Dementsprechend wollen sie klare Regeln, nach denen sie sich richten können. Sie suchen nach Vorbildern, Haltungen und Überzeugungen. Und sie ERWARTEN auch negative Konsequenzen, bei Regelverstößen, weil ihnen nur das zeigt, dass die Regeln auch funktionieren.
      Den Jugendlichen und Kindern jegliche Autoritäten nehmen zu wollen, ist aus meiner Sicht eine völlige Fehlentwicklung und das Kernübel dieses Erziehungsstils. Kinder die keine Autoritäten kennen oder akzeptieren, sind aus meiner Erfahrung häufig ganz arm dran. Die scheitern fast alle, weil sie sich häufig nur nach dem Lust-Prinzip verhalten, selber rebellieren und provozieren, weil sie Grenzen suchen und nicht finden. Sie überschätzen sich selbst, sind anmaßend, lehnen Belehrungen häufig ab und scheitern so schon oft recht früh an der Welt und an der Gesellschaft. Keine Grenzen gesetzt zu bekommen fühlt sich nämlich dann oft an, wie ignoriert zu werden.
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      Ich definiere Gewalt anhand des Beispiels sehr eng als körperliche GEwalt die Knecht Ruprecht nun einmal ausübt, wenn Kind unartig war. Und das waren immer alle Kinder.


      Du machst jetzt einen Exkurs zu Aniautoriärer Erziehung auf.
      Gar nicht mein Thema.

      Und ja ich bin mit dir einer Meinung, dass Kinder Grenzen, Vorbilder und Konsequenzen brauchen. (neben ganz viel Bestätigung, Zuwendung und Liebe)
      Körperliche GEwalt, auch angedrohte, gehört aber sicher nicht zu den Dingern die Kinder brauchen.
      Da sind wir uns doch auch einig, oder?
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