Die Grünen


  • Da macht der gute Robert Habeck aber gerade ne ganz schlechte Figur. Er hätte ja sagen können, dass er sich mit der Frage noch nicht ausreichend befasst hat oder irgendwas anderes in der Art. Aber sich vom Thilo derart vorführen zu lassen, völlig ahnungslos zu wirken und sich dann auch noch auf eine Antwort festlegen zu lassen, nur weil er offenbar glaubt, dass die Zuschauer das von ihm hören wollen? Autsch! Das tut schon weh! - Man möchte Politiker, die eine Meinung haben und nicht nur vorgeben eine zu haben. Und dann das komische Lächeln, als er merkt, was er da gerade für nen Bockmist baut. Und er träumt davon Kanzler zu sein?

  • Dass Robert Habeck keine Ahnung hat, hat er schon öfters gezeigt. Und dass man bei Tilo Jung richtige Fragen bekommt und nicht mit Samthandschuhen angefasst wird, wie bei normalen Journalisten, sollte auch bekannt sein.


    Für die Freilassung von Julien Assange zu sein ist aber genau richtig.

  • Gerade habe ich auf Tonline gelesen, dass irgend so ein Grüner aus Bremen "gefordert" hat, dass Haustiere nur noch an Menschen verkauft werden dürfen, die einen .... "Haustierführerschein" haben. :stimmt:


    Die Argumente dazu sind einfach nur verblüffend: Es gibt zu viele Trottel, die nicht wissen wie man ein Tier fachgerecht hält, und man will bei der Tierzucht Quälereien verhindern. Ist das deren Ernst? Wirklich? Dazu meine Frage an den/die Grünen hier im Forum: Wenn jemand mit 18 Jahren einen "Haustierführerschein" macht, darf der dann mit 70 noch immer ein Tier erwerben? Das erinnert an diese Debatte über Autofahrende Rentner, da steht das Alter der Führerscheininhaber als wichtiges Argument im Raum, verbunden mit der Forderung, "die Alten sollten sich vom Arzt einen Attest holen".


    Junge, Junge, Junge, ich dachte, die Grünen wollten im Herbst den Bundeskanzler stellen - und jetzt sieht es so aus, als hätten wir das "Veggy-Day"-Event 2.0 im Anmarsch, nur eben in Groß .... Haustierführerschein, Einfamilienhausbauverbot, Geschwindigkeitsbegrenzungsdebatte, Verbrennungsmotorbann, ....

  • Das man alten Leuten ihre Führerscheine abnehmen sollte ist doch hoffentlich allgemeiner Konsens? (Also natürlich nur nach ärztlicher Untersuchung).


    Und der Großteil der Haustiere führt ein grausames Leben. Wäre sicherlich ein Fortschritt, wenn nicht jeder Idiot in die Zoo-Handlung rennen und sich für'n Zehner ein lebendiges Spielzeug anschaffen könnte.

  • Und der Großteil der Haustiere führt ein grausames Leben.

    Belege diese Aussage.


    Und: Lies mal den "Artikel": Klick


    Da steht: Es soll eine Theoretische und eine Praktische Prüfung geben. Was soll denn bitte bei der Praktischen Prüfung geprüft werden? Ob ich einen Langhaardackel richtig das Fell kämmen kann? Oder dass ich das PuPu meines Goldfischs beim Gassigehen nicht liegen lasse? Tiere haben eine Persönlichkeit, da gibt es nicht "die eine prüfbare" Lösung zu einem Problem. Darüber hinaus stellt sich die Frage, ob sich dieser Unsinn auch auf andere Bereiche ausweiten lässt: Smartphonenutzerführerschein, Oma&OpaBesuchsführerschein, Kontoführungsführerschein, Lebensmitteleinkaufführerschein, Richtigheizenführerschein, Internetkommentarverfassungsführerschein, etc. etc. etc. etc. etc. etc.


    Wenn man sowas machen will, sollte es auf Arten beschränkt sein, die eine besondere Art der Haltung erfordern, wie zum Beispiel Schlangen oder Spinnen. Aber nicht für so "alltägliche Haustiere", wie einen Hund oder ein Meerschwein. Was für ein Blödsinn, das ist wieder so typisch für diese Leute, die unbedingt die Welt verbessern wollen, dabei aber aus dem Blick verlieren, dass ihre Forderung mit der Realität nichts zu tun hat.

  • Wenn man sieht, wie teilweise Hunde gehalten und nicht erzogen werden(Faustregel: je kleiner der Hund, desto unerzogener), finde ich eine Prüfung bei Haustieren sinnvoll. Genug Menschen können das Tier schlicht nicht führen, oder wissen nicht, wie es gehalten wird. Ein verpflichtendes Aufklärungsgespräch wäre doch sinnvoll, oder bei Hunden eben der Besuch einer Hundeschule. Das könnte auch dem Problem vorgreifen, dass genügend Tiere einfach ausgesetzt werden oder in das Tierheim abgegeben werden.


    Die Tierheime haben schon so etwas ähnliches. Da werden vor der Adoption von Hunden eben Gespräche geführt, welche Erfahrungen die neuen Halter haben und gucken, wie sie mit dem Tier umgehen, bevor sie ihn weggeben.

  • Diese "Gespräche" sind etwas völlig anderes als ein "Führerschein", Aufklärung versus Ausbildung, sozusagen. Und dagegen kann ein vernünftig denkender Mensch auch nichts einwenden. Worüber hier aber gesprochen wird ist eine verpflichtende "Fortbildungsmaßnahme", die den potenziellen Tierhalter vermutlich viel Geld kosten wird, denn es muss ja eine Prüfung abgelegt werden, für die eine wie auch bei anderen Bildungsmaßnahmen mit der Prüfung beauftragte Stelle Geld haben will. Ich habe da so einen Verdacht, wer das sein könnte, den Grünen jetzt zu unterstellen, sie wären der Hundeschulelobby auf den leim gegangen, wäre aber etwas, das ich nicht belegen kann.


    Ich prognostiziere mal: Wenn es einen solchen "Führerschein" geben sollte, sehen wir sehr viel weniger Haustiere in den Parks, in den Aquarien und auf den Privaten Gehöften. Denn Tiere, die man nicht essen kann, sind wohl keine Nutztiere, sondern Haustiere. "Bye bye, Reiterhof" und "Tschüß Therapiehund". :thumbsup:


    Ganz großes Kino .... :thumbdown:

  • Bevor es einen Tierführerschein gibt, brauchen wir einen Kinder-erziehen-Führerschein

    Das Problem ist, dass Kinder nicht aus der Zoo-Handlung kommen. Es dürfte leider eine gewisse Korrelation geben, zwischen Menschen denen man keine Kinder anvertrauen sollte, und solchen, die welche bekommen, weil sie zu dumm zum verhüten sind.


    UID315

    Du hattest den Artikel im Original nicht verlinkt. Die praktische Prüfung stelle ich mir unter Umständen schwierig vor. Aber zumindest ein Kenntnistest oder ähnliches wäre sehr wünschenswert. Das dadurch die Hürde zur Anschaffung deutlich ansteigt ist ja gerade der gewünschte Effekt. Weniger Haustiere schaden ja per se erstmal niemanden. Und die Hürde würde zumindest unüberlegte Spontankäufe verhindern.

    Der Therapiehund oder der Reiterhof wären davon ja kaum betroffen. "Funktionshunde" werden ja eh professionell ausgebildet. Und auf dem Reiterhof wird sich wohl irgendwer mit Pferden auskennen.


    Was das Schicksal des Durchschnittshaustiers angeht. Ich weiß ja nicht wie da deine Erfahrungen sind, aber in meinem Umfeld waren Wellensittiche oder Papageien in viel zu kleinen Käfigen und ohne regelmäßigen Freiflug eher die Regel als die Ausnahme. Gerne noch in Einzelhaltung. Auch alleine oder mit einem Meerschweinchen "verpartnerte" Kaninchen gab es ständig. Auch hier natürlich viel zu kleines schmutziges Gehege , kein Auslauf und getreidebasierte Fehlernährung. Dazu ständiges einfangen und "kuscheln". Und natürlich waren die Tiere die ersten paar Wochen spannend und wurden danach mindestens 23h täglich vollkommen ignoriert.

    Kann natürlich sein, dass mich mein Umfeld täuscht, kann ich mir aber ehrlich gesagt nicht vorstellen.


    Hundebesitzer kenne ich weniger, aber auch da soll mangelnder Auslauf eher die Regel als die Ausnahme sein.

    Und neuerdings gibt es Menschen, die glauben es wäre eine gute Idee Hunde oder Katzen vegan zu ernähren.


    Was ich nach dem Lesen des Artikels deutlich bedenklicher finde ist die Forderung einer "Positivliste". Das niemand einen Löwen oder Affen halten sollte leuchtet glaube ich ein. Aber mein Vater züchtet bspw. Pfeilgiftfrosche (als Hobby). Darunter viele seltenen Arten, die akut vom Aussterben bedroht sind (neben der Vernichtung des Lebensraums auch durch den Chitridpilz). Eine Positivliste ergibt meiner Meinung nach nur für Wirbeltiere Sinn.

  • Anlässlich des 10 jährigen Jubiläums des Atomunglücks bei Fukushima haben die Grünen die Gelegenheit genutzt um gegen Atomkraft zu werben. Nur haben sie dafür die Toten des Tsunamis dem Atomunglück zugeordnet, was schlichtweg falsch ist.

    tatsächlig starben in direkter Folge des Unglücks zwei Mitarbeiter bei Arbeitsunfällen und der Chef vom Reaktor ist an Krebs verstorben. Zum derzeitigen Zeitpunkt gibt es keinen Nachweis für einen Anstieg der Krebsrate durch Strahlung, lediglich die Evakuierungen haben Nachweisliche Schäden zur Folge gehabt.


    Für etwas mehr details gibt es folgenden Artikel von der Welt: Grüne rudern nach Falschmeldung zu Fukushima zurück - WELT

    "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
    aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."
    - Albert Einstein


    "Kirche und Naturwissenschaften haben soviel miteinander zu tun wie Gruppensex und Bratkartofflen"
    -Werner Gruber

  • Naja, es wurden wohl erhöhte Raten an Schilddrüsenkrebs festgestellt. Laut WHO schiebt man die jetzt aber auf zusätzliche Untersuchungen. Weiß nicht, was man davon halten soll. Die Japanische Regierung hat nicht gerade mit Transparenz in dieser Angelegenheit geglänzt, zumal sie an der Atomkraft festhalten will und demnach ein hohes Interesse an schönen Zahlen hat. Der Rechenfehler ist natürlich trotzdem peinlich.

  • Wir müssen uns davon lösen, ausschließlich unser Votum einer von fünf Parteien zu schenken. Für manche bleibt es ja meist Tradition Union zu wählen, weil es die Eltern bereits getan haben. Ich zweifel am Zustand unserer Demokratie.

    Das sehe ich auch so, es gibt genügend kleinere Parteien, die man wählen kann und auch sollte. Ich habe schon häufig Parteien gewählt, die jenseits der 1% Marke anzusiedeln sind. Natürlich ist mir der Vorwurf gemacht worden, meine Stimme weg zu werfen, aber letzten Endes muss ich meine Wahl mit meinem Gewissen vereinbaren können.

  • Was zur Hölle ist denn los?? Gestern sehe ich auf FB ein Video, bei dem irgendeine Grünenpropaganda ein Video hochgeladen hätte bei dem es um "Kinderschnitzel" geht. Habs kurze Zeit später nicht mehr gefunden. Kennt ihr das? Da sollte wohl irgendwie scherzhaft dargestellt werden welche Teile vom Kind am besten für was zum kochen geeignet sei.

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    Solange du dich bemühst, andere zu beeindrucken, bist Du von dir selbst nicht überzeugt. Solange Du danach strebst, besser als andere zu sein, zweifelst Du an deinem eigenen Wert. Solange Du versuchst, dich größer zu machen, indem du andere kleiner machst, hegst Du Zweifel an deiner eigenen Größe. Wer in sich ruht, braucht niemandem etwas beweisen. Wer um seinen Wert weiß, braucht keine Bestätigung. Wer seine Größe kennt, lässt anderen die ihre.
    -Verfasser unbekannt

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