Raucher oder Nichtraucher?

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  • Nur weil es andere Länder machen, wird es noch lange nicht gut.
    Und schon gar nicht die angelsächsischen wie England, Irland oder meinetwegen auch die USA. Denn gerade die haben stellenweise eine völlig beschissene Einstellung gegenüber ihren Angestellten.


    Also doch nicht alles "wieder soooo deutsch"? :P


    Nein, ich spreche nicht von geschlossenen Räumen. Ich rede davon, dass ich sage ich will eine rechtliche Regelung, die klar festlegt, dass Nichtraucher den gleichen Anspruch auf Pausen haben wie Raucher. Du nennst das deutsche Regelungswut. Ich nenne das entgegenkommend, weil man es auch einfach so machen könnte, wie in den meisten Ländern der Welt, die Rauchen generell am Arbeitsplatz oder zum Teil sogar "in der Öffentlichkeit" verbieten. Also können die deutschen Raucher eigentlich mal dankbar sein, dass man sich in Deutschland noch so darum bemüht einen Interessenausgleich zwischen Rauchern und Nichtrauchern herzustellen. Das ist nämlich nicht selbstverständlich, wie man an anderen Ländern sehen kann. Südamerika z.B. ist was Raucherregelungen angeht auch nicht gerade zimperlich. Aber das kann ja jeder nachlesen der möchte.


    So, ich muss jetzt auch mal arbeiten. Bis später!

  • Ich rede davon, dass ich sage ich will eine rechtliche Regelung, die klar festlegt, dass Nichtraucher den gleichen Anspruch auf Pausen haben wie Raucher.

    Ich dachte, die haben keinen Anspruch? :confused:
    Hast du 3 Posts über diesem erst beschrieben........
    Also, wo ist denn nun das Problem? Es ist und bleibt eine freie Entscheidung des Bosses wie er damit umgeht, wenn seine Angestellten hin und wieder eine rauchen. Und es liegt auch in seinem Ermessen zu entscheiden, wie er mit den Nichtrauchern umgeht, die sich dazu stellen. Mehr hab ich doch auch nicht geschrieben.

  • In meiner Ex-Firma wurden die Raucherpausen bewußt geduldet. Da war auf jeder Etage im Treppenhaus ein Bistrostehtisch mit Aschenbecher. Folgende Absicht stand dahinter: Die Raucherpausen sollten förderlich für die Kommunikation zwischen den Kollegen und für den kreativen Ideenaustausch sein. Und so war es auch. Viele trafen sich außerhalb von Meetings an den Tischen und nahmen ihren Papierkram aus dem Büro mit. :wink:


    Es geht also auch durchaus anders und positiv.

  • Tach und Hallo Leutz! Ja, ich bin neu hier ;)


    Bin jetzt 23 und habe seit ich es damals offiziell durfte (war glaub ich mit 18 damals?) geraucht. Jetzt bin ich allerdings seit ca. 1 Jahr Nichtraucher und - ihr werdet es nicht glauben - es ekelt mich richtig an.
    Hab an sich nichst gegen Rauchen, bloß wenn ich so ne Rauchwolke oder so nen blauen Rauchstreifen direkt abbekomm, dann nervts mich schon irgendwie extrem.


    Da muss ich noch sagen: :respect: an all Diejenigen, die es nach 10-20 Jahren (oder was ich hier so gelesen hab) geschafft haben und immernoch durchhalten! Mein Vater z.B. raucht auch schon seit Jaaahren und ist der Meinung, dass er gar nich versuchen will aufzuhören, weil ers sowieso nicht schaffen würde...

  • Ach was: auch Nichtraucher quatschen konstruktiv, während sie am Kopierer stehen, Kaffee kochen oder sich auf dem Flur treffen. Ich kenne niemanden, der nach dem Aufstehen vom Arbeitplatz ( falls es sich um einen Bürojob handelt ) plötzlich in´s Private verfällt und die 3 min nutzt, um über Fußball oder den nächsten Shopping-Trip zu sprechen. Normalerweise ist man 9 h in seinem Job involviert und bei der Sache ( lange Mittagspausen mal ausgenommen ). Und ob man sich während einer Zigarette über das nächste Projekt oder Schwierigkeiten mit einer Excel-Statistik unterhält oder dies "offiziell" im Büro, wenn man den Platz zum Kollegen wechselt, kann der vielfach gelobten Effektivität gar keinen Abbruch tun.
    Es wird da etwas aufgebauscht von Personalern und zum Problem erklärt, was mir in meiner jahrelangen Berufserfahrung noch nie als solches untergekommen ist. Im Gegenteil: Angestellte, die nur noch nach strikten Regeln "funktionieren", sind deutlich weniger konstruktiv und effektiv als solche, die unter einem relaxtem Chef arbeiten und mal ein wenig neben der Spur sind.


    Und nochmal zur Pause an sich: wenn sich zwei vor der Tür treffen und eine rauchen, kommt es in den wenigsten Fällen vor, daß sie während dieser 5 min nicht über die Arbeit reden. Und für die Fa. an sich ist es kein Unterschied, ob man rauchend vor der Tür redet oder nichtrauchend im Flur eines Großraumbüros. In beiden Fällen ist in den allermeisten Fällen das Gesprächsthema die Arbeit.

  • Wen in Betrieben extra Raucherpausen geduldet werden ist es doch sache des Chefs. Wieso trägt man das den nicht beim Chef vor und beschwert sich? Ich würde bestimmt eine Lösung für beiede Partein finden.


    Edit: Irgendwie warte ich darauf das man weniger durstige Menschen gleichberechtigt mit denen die durstiger sind und mehr Arbeitszeit damit verbringen ihren Durst zu stillen. Vieleicht Atmet jemand auch etwas mehr als ein anderer.

  • Möp, atmen und Flüssigkeit zu sichen nehmen ist ja fürs überleben nicht so wichtig. :rolleyes:
    Ein toter Arbeiter ist besser, als eine lebende Arbeitskraft.
    Sklavenarbeit für Alle!


    Das Rauchen mit lebenswichtigen Vorgängen gleich gesetzt wird...nene.
    Rauchen ist schlecht, dies weiß jeder.
    Das man irgendwann mal so doof und schwach war damit anzufangen ist ein anderes Thema.


    Pausen die Raucher sich nehmen und bekommen sind nun mal die fair gegenüber Nichtrauchern.
    Egal ob Raucher dabei über die arbeit erzählen, die arbeiten zu diesem Zeitpunkt nicht...ich kann Daheim auch über die Arbeit erzählen und kann ich mir dies als Arbeitszeit anschreiben?
    Das der Chef dies durchgehen lässt, ist vielleicht weil er selbst diesem Laster erliegen ist oder weil halt einfach der "Druck" von Unten da ist.
    Jede rauchenden Arbeitskraft kann auch bei ihm kündigen, wenn sie nicht rauchen darf.
    Der Chef muss auf seine Belegschaft zugehen, wenn nicht kann er ja ein Terrorregime fahren, aber wie lange die Arbeiter da mitmachen.
    Natürlich gibt es Berufe bei denen man nicht so einfach mal den Arbeitsplatz verlassen kann, dass weiß die rauchende Arbeitskraft dann aber zuvor auch und lässt sich drauf ein.


    Unfair bleibt es nun mal.

  • Und ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, daß Raucherpausen keine Pausen im klassischen Sinne sind. Also eben keine, wo man komplett das Hirn abstellt, sich auf die Wiese legt und nicht mehr konstruktiv für die Firma unterwegs ist.
    Es ist und bleibt eine Fortführung der Arbeit an einem anderen Ort ( vor der Tür ) mit einer Zigarette in der Hand, und das für max. 5 min, vielleicht 5 x am Tag. Arbeiten bedeutet eben nicht, stumpfsinnig und wie festgetackert auf dem Bürostuhl zu sitzen.
    Steck dir doch eine Kaugummizigarette hinter´s Ohr und stell dich dazu, wenn du es so unfair findest. :keks

  • Bei uns im Betrieb würde ich sogar eher von einer Ungerechtigkeit zwischen den Rauchern ausgehen. Komisch, das das bei uns auch noch niemanden aufgefallen ist. Weil bei uns eigentlich auch der "Kleinkrieg" zwischen den Rauchern und Nichtrauchern herrscht.
    Bei uns ist in allen Büroräumen und ähnlichen Räumen Rauchverbot.
    In allen Produktionshallen ist aber Raucherlaubnis während der Arbeit, und da arbeiten alle auf Akkordlohn. Sprich, man raucht während der Arbeitszeit. Bei mir in der Werkstatt allerdings herrscht Rauchverbot. Ich habe nur zwei Raucher, aber die müssen halt in die Halle gehen, um zu rauchen. Da arbeiten die aber nicht, und somit geht das auf die Kosten ihrer persönlichen Verteilzeit, im Gegensatz zu den anderen Rauchern. Darum herrscht eigentlich eine Ungerechtigkeit zwischen den Rauchern bei uns, da meine Raucher einen Nachteil gegenüber den anderen Rauchern haben.

  • Hmm also ich hab mir das jetzt ne ganze Zeit angehört. Weil es zu diesem Thema eigendlich sowieso nur zwei Standpunkte gibt und die Arrgumente ziemlich beschränkt sind und nätürlich immer auf das gleiche abzielen. Will ich nur nochmal zusammen tragen also von vorn herein kann jeder Arbeitnehmer sich beim Einstellungsgespräch über die jeweiligen Gegebenheiten informieren und sich ein Bild machen. Im enteffekt muss er für sich entscheiden ob er das für sich annehmbar findet oder nicht. Desweitern finde ich die allgemeine Debatte über, öfter Pause machen als andere und gesundheitschädlichkeit ect. echt unendlich streitfähig. Aber gut dann dazu auch nochmal was, schon erwähnt wurde das wenn ich am Tag einmal wärend meiner Arbeitszeit auf WC gehe. Andere auf Grund von Nahrungsunverträglichkeit oder Konformantenblasen fünf bis sechs mal auf WC latschen regt sich auch keiner auf. Bzw. wenn jemand vier mal am Tag zur Kaffeemaschiene geht um dann erst mal zwei von vier Mal 15 Minuten davor verbring nur weil sie eben leer war und man sich nen neuen machen muss. Ach wo wir gerade bei Kaffee sind so wiklich gesund ist der übermäßige Kaffeekonsum wie er von einigen (ähh vielen) praktiziert wird ist zwar für die person selbst schädlich ist und nicht noch für andere aber da gibt es ja auch Möglichkeiten um das zu unterbinden. aber kein für die Volkswirtschftlichen Kosten die durch Kaffeekonsum entstehen sind auch nicht von der Hand zuweisen. Alles in allem bin ich der Ansicht jeder sollte sich zu erst einmal an seine eigene Nase fassen bevor er sich über andere aufregt.

  • Egal ob Raucher dabei über die arbeit erzählen, die arbeiten zu diesem Zeitpunkt nicht...ich kann Daheim auch über die Arbeit erzählen und kann ich mir dies als Arbeitszeit anschreiben?


    Und ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, daß Raucherpausen keine Pausen im klassischen Sinne sind. Also eben keine, wo man komplett das Hirn abstellt, sich auf die Wiese legt und nicht mehr konstruktiv für die Firma unterwegs ist.

    Ich finde ihr habt beide Recht. Natürlich hat der Raucher häufigere Pausen. Es sind auch nicht immer 5 Leute draußen beim Rauchen, also führt er nicht unbedingt ein Arbeitsgespräch in der Pause. Mal davon abgesehen, dass es auch Berufe gibt, bei denen man nicht ständig sich mit Leuten beraten muss. Und aus meiner Erfahrung muss ich leider sagen, dass man in den kurzen Kaffee-/Raucherpausen eher schnell das am Wochenende erlebte erzählt, da konstruktive Arbeit einfach am Arbeitsplatz deutlich besser geht.
    Aber wenn dich (Ladegos) die Raucherpausen so stören, dann geh halt immer mit und trink gemütlich deinen Kaffee. Klar ist das erst mal unangenehm, aber wenn sich der Chef beschwert, kannst du dich ja auf deine Raucherpause beziehen.
    Ich denke man sollte sich außerdem nicht so auf diese Zeiten fixieren. Wenn man es zusammenzählt, kommt da natürlich eine ganz fürchterlich große Zahl bei raus, aber die 5 Minuten Pause machen sich jetzt nicht super bemerkbar. Davon abgesehen hab ich bei meinem Job meistens so viel zu tun, dass ich sowieso länger bleiben muss um auch nur einen Teil fertig zu kriegen, da sind die Raucherpausen nicht gerade förderlich...

  • Ihr meint man soll sich dazustellen? Warum rauchen die Nichtraucher nicht? Will man diesen Mief abkriegen???? ich für meinen Teil NEIN!


    Bei uns wurde endlich das Rauchen in den Büros verboten. Vorher hatte die Kleidung immer stark nach diesem Mief gestunken. Jetzt zu dem Argument man kann sich seinen Job ja aussuchen. Natürlich. Aber wenn man Familie hat, ist man nicht besonders flexibel. Deshalb Arbeitnehmerschutz!!!! Da man als Arbeitnehmer nicht immer unbedingt in der Lage ist etwas zu ändern bzw. zu monieren wenn die obere Leitung selbst Raucher sind und sich dann das Arbeitsklima versauen ist nicht unbedingt das klügste. Hätte mir aber auch über kurz oder lang ne neue Stelle gesucht, wenn sie das nicht endlich durchgebracht hätten.


    Im Lagerbereich bei uns darf dennoch weiter geraucht werden. Nicht im Lager selbst, raußen vor der Tür. Es gibt da ein paar Arbeitnehmer die gerne und viel rauchen und die Arbeit dann anderen überlassen (welche in der Hirachie schwächer gestellt sind, aber auch den Mief nicht abkönnen). Diese wagen es nicht zu meckern, da sie Angst vor Konsequenzen haben Mobbing, Arbeitsplatzverlust usw. usw.


    Darauf zieht ja das ganze ab, die Nichtraucher besser zu schützen. Ich kenne da durchaus andere Betriebe, da muss dafür gestempelt werden und die Arbeitnehmer die trotzdem rauchen wollen. ok. Aber die müssen dann am Wochenende die Zeit (nicht unwesentlich wenig!) nachholen. Ich finde eine faire Lösung, wo keiner meckern kann.

  • Also hier mal meine Erlebnisse mit einigen meiner Arbeitgeber:


    Caritas: Sehr Streng. Ausstempeln ist angesagt.


    diverse Gastronomieunternehmen. Ab und zu sind Raucherpausen möglich. Aber dann sind dann genauso Pausen für Nichtraucher möglich die dann halt was essen oder trinken. Halt ganz nach Arbeitsbelastung.
    Nahezu keine Unterhaltung während der Kurzpausen über die Arbeit, mal jenseits von Lästereien.


    Axel Springer: Die Festangestellten qualmen und trinken in ca. 30% der Arbeitszeit Kaffee. Ab und zu wird da acuh mal über Arbeit gesprochen. Man wird da quasi fast gezwungen mitzurauchen.
    Denn wenn man stattdessen bei Leerlauf alleine Zeitung liest, wird man angeraunzt.


    Uni: Komisch, aber irgendwie raucht da niemand (zumindest nicht während der Arbeitszeit) mit dem ich da zusammenarbeite.

  • Bin Nichtraucher und stolz darauf :)
    Ich finde Zigarettenrauch wirklich ekelhaft und entferne mich immer einige Meter, wenn meine Freunde in meiner Nähe rauchen.


    Fun Fact: Es gibt eine Krankenkasse (private, weiß aber nicht mehr, welche), die von Rauchern geringere Beiträge verlangt. Grund: Laut Statistik verursachen Raucher im hohen Alter weniger Kosten mit ihren Alterswehwehchen, weil sie nicht so alt werden ;)

    Arise, arise, riders of Theoden!
    Spears shall be shaken,
    shields shall be splintered!
    A sword day! A red day!
    Ere the sun rises!

  • Ich hab diese Diskusion zum Anlass genommen diese Thematik bei mir in der Arbeit zu diskutieren.
    Das Feadback war ineresant insofern der Raucher dafür Verständnis zeigte das die Nichtraucher ungleich behandelt werden. Ihm sei das aber bisher noch nicht vorgekommen.
    Den Nichtraucher Zitire ich einfach mal: "Haben die nichts besseres zu tun als sich darüber Gedanken zu machen? Würden die ihre Arbeit machen hätten sie keine Zeit dafür. Ich mache meine Arbeit, und wen keiner neben mir Raucht sondern Drausen, ist es mir scheiß Egal."

  • Also im allgemeiner gute Einstellung des Rauchers. Doch ich finde das schon eine sehr profane Einstellung zu behaubten das jemand der sich über das eine oder andere wärend seiner Arbeitszeit gedanken macht seine Arbeit nicht schaft. Meiner einer verfügt sogar über die herrausragende Fähigkeit des schachtelns von Aufgaben und kann mir damit immer mal noch etwas Zeit herraus arbeiten die ich dann nutzten kann um 115 % auf Arbeit zu leisten und das obwohl ich mir sogar noch über Themen wie Raucher oder Nichtraucher gedanken mache.



    Post scriptum nichts gegen dich Red XIII war ja die Einstellung einer deiner Arbeitskollegen, hatte aber gerade mein Selbstverteidigungtrieb geweckt.

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