Sehenswürdigkeiten, die man gesehen haben muss

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    Vom 7. bis 10. Juni geht es zum Forentreffen nach Frankfurt. Kurzentschlossene können jederzeit noch teilnehmen. Klick mich fest
    • Flavius Jolius schrieb:

      Wieviel seid ihr denn? Also wenn ihrs auf Mitte Mai legt...da bin ich in Landshut...da wäre hier Platz in der Bude. Katzen füttern und ein Zwanni auf den Küchentisch legen - dann könnt ihr alle bei mir pennen. :)

      Ne, Spaß bei Seite. Luigi und seine Unterkunft Waldlust liegen vom Stadteil etwas außerhalb...haben aber eine super Anbindung. Zwei Stationen bis zum Hauptbahnhof und von da kommt man schnell überall hin.
      Wenn ich mir in der Zeit Urlaub nehmen hätte können, wäre ich wohl aufs FT gegangen. :D Aber vielleicht wird das ja nächstes Jahr mal was.

      Die Unterkünfte werde ich auf alle Fälle mal anschauen. :thank you:
      Soldaten: Menschen die offene Rechnungen der Politiker mit ihrem Leben bezahlen; Ron Kritzfeld
    • Ich bin seit letzten Mittwoch wieder zurück Zuhause


      Aus Bangladesch gibts leider nicht viel zu zeigen. Im Prinzip habe ich dort nur Zeit im Apartment, Office und Factory und vor allemim Auto verbracht. Da hat man nicht so wirklich gelegenheit Fotos zu schießen.




      Dafür haben die neuen Kollegen in Myanmar eine Sightseeing Tages Tour für mich organisiert:

      Shwedagon Pagoda - über 2000 Jahre alt, größtenteils Gold



      recumbent Buddha



      Nationalmusemum Myanmar - Elfenbein



      Aung San Gems and Jewelry Market (Women with Thanaka)



      Seafood Rice


      Mantis Shrimp before steaming / Mantis Shrimp after steaming

      "There is no need to die on the road. You can always do homeoffice."
      - Proverb in Bangladesh


    • Yad Vashem muss man gesehen haben; war eine Woche in Israel, vornehmlich in Jerusalem.
      Diese Gedenkstätte läßt niemanden kalt und ist an Tiefgang mit keinem anderem Museum oder Erinnerungsstätte zu vergleichen. Alleine schon das Memorial für die getöteten 1,5 Mio Kinder, eine mit Spiegeln und Kerzen ausgekleidete, nahezu stockdunkle unterirdische Stätte, die die Namen und das Alter der getöteten Kinder vorliest, läßt einen erschaudern.

      Historisch und spirituell gesehen bietet Jerusalem natürlich alles, was das Herz begehrt. Klagemauer, Felsendom, Grabeskirche und Massen an Touristen. Meine Klamotten riechen ( wirklich! ) nach Weihrauch. In den schmalen Gassen des Suks in der Altstadt wird man förmlich eingenebelt von Pilgern; muß man erlebt haben. Und es ist noch nicht mal Ostern.....
      Vielleicht die eindrucksvollste Stadt, die ich bisher gesehen habe.


    • Mogges schrieb:



      Yad Vashem muss man gesehen haben; war eine Woche in Israel, vornehmlich in Jerusalem.
      Diese Gedenkstätte läßt niemanden kalt und ist an Tiefgang mit keinem anderem Museum oder Erinnerungsstätte zu vergleichen. Alleine schon das Memorial für die getöteten 1,5 Mio Kinder, eine mit Spiegeln und Kerzen ausgekleidete, nahezu stockdunkle unterirdische Stätte, die die Namen und das Alter der getöteten Kinder vorliest, läßt einen erschaudern.

      Historisch und spirituell gesehen bietet Jerusalem natürlich alles, was das Herz begehrt. Klagemauer, Felsendom, Grabeskirche und Massen an Touristen. Meine Klamotten riechen ( wirklich! ) nach Weihrauch. In den schmalen Gassen des Suks in der Altstadt wird man förmlich eingenebelt von Pilgern; muß man erlebt haben. Und es ist noch nicht mal Ostern.....
      Vielleicht die eindrucksvollste Stadt, die ich bisher gesehen habe.

      Da beneide ich dich wirklich, um diese Erfahrungen. Yad Vashem habe ich vor zwei Wochen in meinem Unterricht thematisiert, nachdem wir uns "Schindlers Liste" angeschaut haben. Ich glaube, Yad Vashem ist nochmal eine ganz andere Form der Erinnerung als ein Besuch in Auschwitz. Auschwitz, eine Gedenkstätte am historischen Ort des Verbrechens. Yad Vashem, ein Ort wider des Vergessens der Gräueltaten des NS-Deutschlands.

      Wie war dein Empfinden bzgl. der Sicherheitslage in Israel, insbesondere Jerusalem? Meine Nachbarin fährt regelmäßig nach Israel und schwärmt von diesem Land. Bzgl. der Sicherheitslage war sie sehr entspannt und fühlte sich vor Ort sehr sicher.

      Einen Souk habe ich bis jetzt nur in Tripolis erlebt. Das ist aber wirklich eine ganz andere Welt. Das Gedränge muss ich aber nicht haben. :)
    • Die Sicherheitslage war eigentlich entspannt, oberflächlich. Wenn man jedoch genauer hinsieht, kann man Unmengen an Zivilpolizei entdecken, überall. Auf Rollern, in der Strassenbahn ( hier wurde die mal einfach angehalten, man saß 10 min da und konnte nichts tun, dann Rauschmiss und Filzen und Festnahme von zwei Verdächtigen, Beine breit, an die Wand gestellt....).
      Die Einheimischen nehmen das mit einem Gähnen zur Kenntnis.
      Ansonsten habe ich es gestern auf der Fahrt von Jerusalem zum Flughafen mit einem Sammeltaxi gesehen. Der Kerl ist mal abseits der Autobahn in die Vororte gefahren und hat Kunden eingesammelt; da ist man der Mauer und dem Zaun zu den Palästinensern ganz nahe; eine völlig andere Welt.
      Ein Checkpoint reiht sich an den anderen, aber solange die Soldaten noch mit dem Smartphone auf WhatsApp abhängen, braucht man sich keine Gedanken zu machen.

      Das Grab von Oskar Schindler haben wir uns auch angesehen, schwer zu finden und ohne Geheimtip aus dem Reiseführer würden wir da jetzt noch rumirren auf dem Friedhof.


      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mogges ()

    • Ja, hab ich auch noch auf der To-Do-Liste; bin ja noch jung.......
      War mal für ein paar Tage in Hong Kong; hat jetzt historisch nicht sooo viel zu bieten, sieht bei Nacht aber hammerhart aus und wenn man beim Essen einfacht NICHT nachfragt, was man da gerade auf dem Teller hat, kann man da wunderbar günstig leben.
      War selber überrascht, wie billig alles ( außer Hotelzimmer ) war.
      Tip: als Zwischenstop auf dem Weg nach Australien oder Neuseeland unbedingt über Hong Kong fliegen und 3 Tage dort verbringen.

      Kann man denn in Restchina schon individuell reisen oder benötigt man da Reisegruppen, Visazwang durch Hotels, gestellte Reiseführer etc.?


    • Laut meinem Reiseveranstalter soll es inzwischen weitaus unproblematischer sein wenn man als einzelner Tourist einfach mal so durch China reisen will, auch wenn dir die chinesischen Sicherheitsbehörden wohl jederzeit und ohne Begründung Einreise, Aufenthalt oder den Zugang zu bestimmten Landesteilen verwehren können. Gruppen werden deshalb wohl lieber gesehen und bevorzugt, weil man diese besser steuern und unter Kontrolle halten kann.
      Hauptproblem soll die Sprache sein ebenso wie dass eben viele der heute für uns ganz normalen Medien des Internets in China dicht sind. Auch das Fotografieren immer und überall kann wohl dann und wann zu Problemen führen.
      So zumindest die Aussage.
      Meister des Schokimods


    • Freunde/Bekannte von mir sind vor ein paar Jahren mit nem Wohnmobil nach CHina gefahren. Die hatten ab Grenze die ganze Zeit 2 Aufpasser dabei.
      Mag vielleicht auch daran gelegen haben, dass sie nebenbei filmten und sie durch Gegenden wie Tibet und Xinjang fuhren wo die UNterdrückung ganz extrem und perfide ist.
      Deutschland – mein Herz in Flammen
      Will dich lieben und verdammen
    • Meine Eltern waren kürzlich in China mit Reisegruppe. Auf dem Land und auch bei Sehenswürdigkeiten wird man als Europäer teilweise noch immer wie eine Kuriosität angesehen. Chinesen der Landbevölkerung wollen sich dann mit einem fotografieren lassen usw.. Öffentliche Toiletten sind teilweise übrigens genau das. Öffentlich.
      "Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen, die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten."
      Otto Wels, Reichstagsrede vom 23.März 1933.

      Lingua Tertii Imperii - Notizbuch eines Philologen
    • Moin Mogges,

      eigentlich steht Yeru Shalom auch noch auf meiner Liste.
      Allerdings habe ich irgendwie die (wahrscheinlich) irrige und paranoide Annahme, dass ich dort von irgendeinem verwirrtem Djihadisten weggebombt oder nervösem Polizisten erschossen werde.
      Meiner Paranoia zum Trotz wage ich mich jedoch jeden Tag auf die chaotischen und lebensgefährlichen Strassen und die nicht ganz ungefährlichen Kieze meiner Stadt sowie im Sommer auf eine Reise nach Mittelamerika.

      Statistisch werde ich wahrscheinlich eher von nem LKW beim Abbiegen direkt vor meiner Haustür übersehn, als in Nahost bei 100 Besuchen Opfer eines Anschlages zu sein, dennoch werde ich da wohl nicht hinfahren. Oder ist die Reise nach Jerusalem etwas wodurch man sich Absolution erkaufen kann? :grübel:

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      Militem aut monachum facit desperatio

      Guds hjælp, Folkets kærlighed, Danmarks styrke
    • Das Leben ist voller Risiiken.
      Über geschmierte Polizisten, die einem in einem guatemaltekischen Kaff die Knarre an den Hals halten, weil sie scharf sind auf Deine 500 $ hört man eben weniger als von einem Irren in einem Jerusalemer Kaufhaus.
      Sicherlich liest man von den dutzenden an Opfern, die durch den mittelamerikanischen Drogenhandel unter die Räder kommen, weniger als von einem Attentat in Israel.
      Auslegungs- und Abwägesache.

      Und ja: ich habe seit einer Woche Absolution und bin völlig sündenfrei.