Religion und Glaube

  • Beschneidung soll ja auch angeblich einen positiven Nebeneffekt haben. :pfeif:


    Da finde ich übrigens so etwas hier schon viel extremer:
    Bei den Aborigines (den australischen Ureinwohnern) sowie auf mehreren Inseln des Westpazifischen Ozeans ist es Brauch, jungen Männern einige Wochen nach Entfernung der Vorhaut den Penis aufzuschlitzen, was eine vollständige oder partielle Spaltung der Harnröhre bewirkt, die sogenannte Subinzision. In Indonesien werden den Jungen zu Beginn der Pubertät Bambus- oder Metallkugeln, sogenannte Implants, in den Penisschaft oder die Eichel eingesetzt.

  • Zitat

    es kommt einem als Muslim in letzter Zeit sehr oft vor, als wenn man einem einen Negativen Touch geben möchte.


    Naja, wenn jemand im Fernsehen als Reaktion auf das Urteil ausruft "Gott steht über dem Gesetz" und hier lese das man sich im eigenen Land
    rauszuhalten hat, selbst wenn es gegen das Gesetz ist (wie pingelig man das auch sehen mag), wuerde ich behaupten das die Muslime
    selbst kräftig daran arbeiten. Gleiches gilt natürlich für die Juden.
    Und bevor die ersten an braune Sosse denken kann ich euch beruhigen. Ich verachte einfach jede Religion bin aber in guter humanistischer Tradition
    geneigt diese zu dulden solange sie sich konform zu den hiesigen Gesetzen verhalten.


    Abschliessend möchte ich noch darauf hinweisen das es auch mal anders laufen kann:
    Landgericht Limburg fllt Urteil mit Hilfe von Scharia-Recht - SPIEGEL ONLINE

  • Punkt ist und bleibt, dass Juden und Muslime weitestgehend selbst über ihre religiösen und erzieherischen Praktiken entscheiden dürfen sollten.

    Können sie doch, sie können ohne weiteres sagen das die Beschneidungen, so wie sie sie bisher immer durchgeführt haben, richtig sind. Nur auf deutschem Boden gilt nun mal deutsches Gesetz, was letztendlich bedeutet das sie das was sie für richtig halten hier in diesem Fall nicht ausleben dürfen.
    Genau so gilt auf französischem Boden das französische Gesetz, auf englischem das englische, in Griechenland das griechische usw., ein ganz einfaches Konzept das seit langem funktioniert, gar nicht so schwer zu verstehen ist und an dem normalerweise auch von dir nicht angezweifelt wird.

    @Bob
    Du vergleichst doch wohl nicht gerade eine Beschneidung mit einer Blinddarmoperation????? Allein der Aufwand und die Risiken sind in keinem Verhältnis vergleichbar. --> Absoult unpassender Vergleich. Wenn du so vergleichst könnte ich auch sagen der eigriff ist genauso lapidar wie ein Ohrloch zu stechen.

    Doch tue ich, weil es in der Sache letztendlich auf das selbe hinaus läuft, es macht dabei keinen Unterschied wie sehr sich die Risiken dabei unterscheiden, sondern das die Argumentation für beides das selbe ist und für beides überhaupt ein Risiko besteht. Wenn du magst kannst du es auch mit einem Intim-Piercing vergleichen, dürfte weniger Risiken bieten als die Beschneidung und das Argument der Amputation zur Vorbeugung entfällt, aber auch hier würde niemand grundlos einem Kind so etwas aufzwingen wollen, würde vor Gericht also in etwa auf das selbe hinauslaufen.

    "Menschenrechte"... Tut mir leid. Aber das ist doch alles nur noch hohles Geschwätz

    Ich glaube über so eine Einstellung dürfte sich die NPD sehr viel mehr freuen als über dieses Urteil ;)

    Rein rationell betrachtet haben die Richter sicherlich Recht, doch ein wenig mehr Fingerspitzengefühl und Akzeptanz wäre schon angebracht.

    Dann noch mal die Frage: Wie hätte wer das mit mehr Fingerspitzengefühl behandeln sollen ? Man kann einem Gericht ja wohl kaum verbieten auf Basis des Grundgesetzes ein Urteil zu sprechen. Zumal die Richter es ja nicht gerade darauf ausgelegt haben eine Konfrontation zu bewirken, keiner der Partien vor Gericht hat jedenfalls eine Strafe erhalten, viel mehr Fingerspitzengefühl kann man in einem Gericht wohl kaum aufbringen.

    Zitat

    Das was mich stört ist die Einmischung in die inneren Angelegenheiten es kommt einem als Muslim in letzter Zeit sehr oft vor, als wenn man einem einen Negativen Touch geben möchte.

    Mag ja sein das es so rüber kommt, aber wie du selbst schon gesagt hast, Muslime dürften von dem Urteil weit weniger betroffen sein als Juden und da kann man wohl kaum sagen das in deutschland eine Anti-Jüdische Stimmung herrscht, im Gegenteil, da ist man normalerweise immer darauf bedacht möglichst über-korrekt zu sein.
    Außerdem ist es ja wie gesagt keine Einmischung in "innere Angelegenheiten", eine Einmischung wäre es wenn man sagen würde: Das was da in euren heiligen Büchern steht ist falsch, ihr solltet es weltweit anders machen und zwar in diesem Punkt und in diesem und das kann man gleich ganz streichen usw.
    Das was hier passiert ist, ist aber ein Urteil was besagt: Diese Sache, egal von wem sie verübt wird, ist unter diesen und jenen Bedingungen mit geltendem Recht nicht vereinbar. Nach einem Recht übrigens das seit 60 Jahren bestand hat, also nicht erst erfunden wurde um eine bestimmte Minderheit zu unterdrücken. Spricht, ganz klassische Rechtsprechung, denn das deutsche Recht und gerade das Grundgesetz gilt für jeden der sich in deutschland aufhält, Abweichungen kann und darf es in einem Rechtsstaat nicht geben.

  • moin moin,


    ich stimme dem Kölner Gericht zu und gehe sogar noch weiter - das Erziehen von Kindern in einer Religionsrichtung - sprich mit z.B. der Taufe der Babys - ist rechtswidrig - die Kinder haben keine Möglichkeit nach 14 oder 18 Jahren - der bis dahin auf sie einwirkenden Gehirnwäsche zu entkommen - ( auch wenn sie faktisch aus der Kirche austreten können, was aber mit sozialen Konsequenzen seitens der Religionen geahndet wird ) ,
    das was ich unter Religionsfreiheit verstehe - ein Erwachsener kann ab 18 seine Religion selbst bestimmem - aber nicht vorher und nicht auf Kinder.

  • :facepalm:
    Will man jetzt noch den Eltern festschreiben wie sie ihre Kinder zu erziehen haben?
    Wenn ich meinem Kind Gutmütigkeit und Hilfsbereitschaft vermittele oder wie toll Demokratie ist, dann kann man das auch Gehirnwäsche nennen.
    Religion und auch Atheismus gehört nunmal zur kindlichen Prägung dazu. Wenn der junge Erwachsene dann egnügend Charakter hat, kann er immernoch später sagen, ne Demokratie is kacke, ich will Leuten nicht helfen oder aber die Religion seiner Eltern ablehnen.
    Und Rainald, unterlass die anzüglichen Anspielungen bitte ;)

  • Zitat

    Will man jetzt noch den Eltern festschreiben wie sie ihre Kinder zu erziehen haben?


    Schoen waers, ist nur ein Gefuehl, aber anscheinend sind immer mehr Eltern den Anforderungen nicht gewachsen.

    Zitat

    Wenn der junge Erwachsene dann egnügend Charakter hat


    Womit das auch wiederrum wieder auf der Kippe steht.


    Zitat

    Und Rainald, unterlass die anzüglichen Anspielungen bitte ;)


    Ach schnickschnack, das ist doch nur in erster Linie menschlich. :pfeif:


    Aber ich schweife ab.

  • Schoen waers, ist nur ein Gefuehl, aber anscheinend sind immer mehr Eltern den Anforderungen nicht gewachsen.


    Lösungsvorschlag? Staatliche Erziehung? Das funktioniert auch nicht wirklich gut.
    Klar, die perfekte Lösung gibt es nicht, aber ich finde es schon wichtiger, dass ein kind in einer sorgsamen familiären Umgebung aufwachsen sollte. Wenn die Familie nicht zur Erziehung in der Lage ist, ist das natürlich unschön.


    Womit das auch wiederrum wieder auf der Kippe steht.


    Wer in der Pubertät nicht mitkriegt wo ihm Meinungen aufgezwungen werden und es nicht selber schafft sich eine eigene zu Bilden, der schafft dies auch nicht als Erwachsener.
    Von daher hate ich nichts von der Idee Eltern zu zwingen ihre Kinder in bestimmter Weise aufzuziehen (in diesem Falle ohne Religion).
    Wobei Atheismus ja auch eine Art Religion ist, schließlich glaubt man ja, es gäbe keinen Gott, bzw. es gibt ihn nicht mehr (je nach Definition) und das kann man ja nunmal schwer beweisen.

  • Wobei Atheismus ja auch eine Art Religion ist, schließlich glaubt man ja, es gäbe keinen Gott, bzw. es gibt ihn nicht mehr (je nach Definition) und das kann man ja nunmal schwer beweisen.

    Seit wann muss man die Nicht-existenz von etwas beweisen wenn es keinerlei Hinweis auf die Existenz gibt ? Mit der Begründung könntest du auch sagen es gibt den Weihnachtsmann und er lebt unter der Oberfläche des Pluto, jetzt beweis mir mal das es ihn nicht gibt. Atheismus an sich ist das genaue Gegenteil von Religion.
    Auch wenn ich natürlich zugeben muss das man es genau so als Ersatz-Religion gebrauchen kann, einfach ein Dogma durch ein anderes ersetzen. Ich meine man kann sich ja auch als Atheist bezeichnen und dafür sein iPhone anbeten, läuft auf das gleiche hinaus. Und wer die Warhammer Bücher zum Bruderkrieg gelesen hat weis was passiert wenn man einer abergläubischen Masse versucht den Atheismus aufzudrücken :D


    Aber das führt schon wieder zu weit, deinen restlichen Sätzen kann ich zustimmen, es wäre zwar schön wenn man mit 18 völlig ohne Vorbelastung seine Religion wählen könnte, aber so was geht einfach an der Realität vorbei. Ich meine ich empfinde es jetzt auch nicht als übermäßige Belastung und Hirnwäsche in einen evangelischen Kindergarten gegangen zu sein und den evangelischen Religionsunterricht besucht zu haben. Gut, natürlich war es hilfreich das mir meine Eltern die Entscheidung ob ich mich taufen lassen möchte selbst überlassen habe, aber letztendlich hätte das keinen Unterschied für mich gemacht. Viel wichtiger ist das die Gesellschaft aufpassen sollte das keine Extreme, egal welcher Art, zuhause gelehrt werden, denn das kann dann wirklich in einer Gehirnwäsche enden und da kommen dann auch die wirklichen Spinner zustande.
    Ich erinnere mich da an eine ehemalige Klassenkameradin, sie war z.B. der festen Überzeugung (neben jeder Menge anderer Vorurteile) das es allen Indern so schlecht geht weil sie ungläubige sind und ihre einzige Rettung in der Bekehrung zu Christus besteht. So eine Einstellung an ein Kind zu vermitteln ist dann schon was anderes als eine humanistische Einstellung und ein paar Glaubensgrundsätze weiterzugeben, wie es in den meisten deutschen Familien maximal der Fall sein dürfte.

  • Ich sage mal ganz gehässig. Währe die Beschneidung nur bei Muslime teil der Religion, würde es verboten bleiben. Daher, wie gut das die Juden es noch viel nötiger haben als wir.

    Die Frage ist jetzt ob das wirklich richtig ist so eine Ausnahme zu schaffen. Denn du könntest durchaus recht damit haben das es so eine Initiative nicht gegeben hätte wenn es nur Muslime betroffen hätte, historisch bedingt hat wohl keine andere Religion eine derart gute Lobby hier in Deutschland wie die Juden, während so mancher CSU Politiker in Muslimen vermutlich nur die Säbelschwingenden Bombenleger sieht. Klingt hart und gehässig, ist aber vermutlich nicht weit von der Wahrheit entfernt.

  • Die Antisemitenkeule wird ja auch schon wieder geschwungen.


    Vergleiche zwischen dem Naziverbot des Schächtes. Btw. ist dieser Schwachsinn etwa heutzutage in Deutschland erlaubt????


    Da könnt ich mich ja noch viel mehr drüber aufregen, die Viecher haben gefälligst betäubt zu werden. Wenn wir schon Fleisch essen, dann können wir den Tieren zumindest auch einen schnellen Tot gewähren!


    Oder bin ich jetzt wieder intolerant? Wann darf ich religiöse Praktiken denn kritisieren, erst wenn man mich als Ungläubigen steinigt, oder gibts da irgendwo vorher schon ne Grenze? :pffft:

    "I think there is a profound and enduring beauty in simplicity. In clarity. In Efficiency.
    True simplicity is derived from so much more than the absence of clutter and ornamentation.
    It's about bringing order to complexity."


    Jony Ive

  • Zitat

    In einem Bericht des Eidgenössischen Bundesamt für Veterinärwesen (BVET), der nach einem Besuch im Schächthof in Besancon entstand, wird berichtet, dass die Aussagen, „wonach das Schächten nicht tierquälerisch sei, nicht bestätigt werden. Zahlreiche Tiere, an denen der Schächtschnitt korrekt ausgeführt wurde, zeigten nach dem Schnitt heftige Abwehrreaktionen; der Augenreflex (Cornealreflex), der als anerkanntes Mass für den Verlust des Bewusstseins gilt, war teilweise bis 30 Sekunden nach dem Schnitt noch deutlich festzustellen.“ [6]


    Gegner des Schächtens kritisieren, dass die Bewusstlosigkeit des Tieres nicht sofort eintritt, da die Blutversorgung des Gehirns auch durch nicht durchtrennte Gefäße im Bereich der Wirbelsäule und des tiefen Nackens erfolgt, und verweisen auf manche Video-Aufnahmen geschächteter Tiere, die einen teilweise mehrminütigen Todeskampf durchleben, obwohl sichtbar die Luftröhre und Halsschlagadern durchtrennt wurden. Eine sofortige Bewusstlosigkeit sei daher beim Schächten nicht automatisch gegeben, was darauf zurückzuführen sei, dass der Ausblutungsprozess eine gewisse Zeit benötigt. Auch sei ein Beharren auf dem Schächten ohne vorherige Betäubung mit dem Hinweis auf das erforderliche Ausbluten nicht überzeugend, da ein betäubtes Tier in gleicher Weise ausblutet wie ein nicht betäubtes. Außerdem würden auch beim besten Ausbluten immer noch Blutrückstände im Fleisch bleiben, so dass dieses Argument angezweifelt werden kann.


    Aber ich sehe grade, da ist unser Tierschutz Gott sei Dank intolerant genug, ist ohne Beteubung nicht erlaubt:


    Zitat

    Schächten ist in Deutschland grundsätzlich nicht gestattet, da das Tierschutzgesetz das Schlachten von Wirbeltieren ohne vorherige Betäubung untersagt (Generalverbot mit Ausnahmeerlaubnisvorbehalt, § 4 TierSchG). Die Einfuhr von Fleisch im Ausland geschächteter Tiere ist dagegen ohne weiteres legal. Wer von dieser Vorschrift ohne Ausnahmegenehmigung abweicht, macht sich strafbar oder begeht mindestens eine Ordnungswidrigkeit, was auch zu einem Berufsverbot oder einem Verbot des Umgangs mit Tieren führen kann (§ 17 TierSchG). Tiere aus deutschen Betrieben werden daher regelmäßig ins Ausland zur Schlachtung exportiert, dort geschächtet und das Fleisch anschließend wieder nach Deutschland eingeführt.[8]


    Aus religiösen Gründen können Ausnahmegenehmigungen erteilt werden. Lange Zeit wurden in der Bundesrepublik Juden diese Genehmigungen meist erteilt, Muslimen dagegen meist nicht. Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes (Schächturteil) muss wegen der nach Art. 4 GG verfassungsmäßig uneingeschränkt gewährten Religions- und Glaubensfreiheit (sowie aufgrund der Berufsfreiheit eines islamischen Metzgers) auf Antrag eine Ausnahmegenehmigung erteilt werden, sofern das Fleisch des getöteten Tieres von Personen verzehrt wird, denen zwingende religiöse Vorschriften den Verzehr des Fleisches nicht geschächteter Tiere verbieten.[9] Nach Aufnahme des Tierschutzes als Staatsziel in Art. 20a des Grundgesetzes hat das Bundesverwaltungsgericht im Urteil vom 23. November 2006 nicht ausgeschlossen, dass einem muslimischen Metzger eine Ausnahmegenehmigung zum betäubungslosen Schlachten (Schächten) von Rindern und Schafen erteilt werden kann, um seine Kunden entsprechend ihrer Glaubensüberzeugung mit Fleisch zu versorgen. Der Ausgleich zwischen dem zum Staatsziel erhobenen Tierschutz und den betroffenen Grundrechten ist so herzustellen, dass beides Wirkung entfalten kann.[10] Das Schächten muss jedoch von einer sachkundigen Person in einem zugelassenen und registrierten Schlachtbetrieb erfolgen und vom zuständigen Veterinäramt überwacht werden. Nach einer anderen Auffassung, die früher auch vom Bundesverwaltungsgericht vertreten wurde, werde das Schächten nicht von der Religionsfreiheit umfasst, solange eine Religion eine vegetarische Ernährungsweise erlaubt.[11][12]


    Durch das Verbot des muslimischen Schächtens im Jahr 1995 erlitten einzelne Großschlachterein Umsatzeinbußen bis zu 40 %. Erlaubt ist in Deutschland das Schächten während einer Kurzzeitbetäubung. Das für etwa 25 Sekunden betäubte Tier blutet dabei nach dem Kehlschnitt aus. Ob durch diese Schlachtung produziertes Fleisch als halal gelten kann, ist unter Muslimen umstritten.


    Wobei das hier ja auch ein bescheuertes hin und her ist. Der Jude hat die Viecher genausowenig zu quälen wie der Muslim, typisch deutsch...

    "I think there is a profound and enduring beauty in simplicity. In clarity. In Efficiency.
    True simplicity is derived from so much more than the absence of clutter and ornamentation.
    It's about bringing order to complexity."


    Jony Ive

  • Jetzt geht das schon wieder los. Aus welchen Ländern stammt eigentlich die Massentierhaltung und die fabrikmäßige Schlachtung von Tieren? Vielleicht sollten wir erstmal vor der eigenen Tür kehren, bevor wir uns künstlich über die anderen aufregen. Man sieht den Splitter im Auge des Feindes, aber den Balken vorm eigenen Gesicht, den sieht man nicht. Um hier mal ein Bibelzitat zu bemühen.

  • Der Streitpunkt ist nicht unbedingt die Religion, eher die Landnahme und der dadurch ungelöste Konflikt.


    Da geb ich Dir Recht. Meiner Meinung nach is sie das nie. Höchstens im Mittelalter, wobei der Deutsche Orden sich einfach nur in Osteuropa breit machen wollte und die Spanier nun einmal die iberische Halbinsel für sich haben wollten und später lediglich scharf auf Aztekengold waren.


    Man brauchte nur einen "gerechten" Grund, um all das zu erreichen. Da kam denen der Vorwand, man wolle andere missionieren, um sie vom heidnischen Irrglauben zu befreien, gerade recht...


    Damit legitimieren ja auch die Islamisten und unter anderem bestimmte Kriegsverbrecher ihre Taten.


    Lange Rede, kurzer Sinn: Auch wenn es einem oft so erscheint, is Religion prakitisch nie der wahre Grund für Auseinandersetzungen.

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