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  • Joa, ist mir aufgefallen dass die Geschwindigkeit etwas unrealistisch ist wenn man ganz reinzoomt.
    Aber... ich zoome NIE ganz rein in irgendwelchen Schlachten, hab ich bisher nur ein oder zweimal gemacht um mir ne Einheit anzuschauen und um zu gucken, wie weit man denn reinzoomen kann. :D


    Ich denke mal die mussten die so schnell machen, damits noch Spaß macht und man nicht ewig warten muss, zudem die Einheiten dann, wenn man sich in der normalen Kameraposition befindet - also etwas rausgezoomt - nicht arschlangsam sind :D


    Edit:
    Ich bin jetzt übrigens in den letzten Missionen der Kampagne (Denke ich, irgendwas mit 22 oder so) -> Es wird so richtig schwer langsam. Da gewinnt man dann echt nur haarscharf und in dem man alles ausnutzt was geht.
    Manchmal schaffe ich es nur 10 sek. vor Zeitlimit (Wenns eines gibt) oder Verteidige mich bis zum allerletzten Panzer der es dann so gerade eben noch schafft.

  • Nabend zusammen,


    als erstes hier mal die Testberichte der bekannten deutschen Magazine:


    R.U.S.E. Test bei 4Players- Wertung: 87% (Sehr gut)
    R.U.S.E. Testvideo bei 4Players


    R.U.S.E. Test bei PC Games - Wertung: 85 % (Sehr gut)


    R.U.S.E. Test bei GameStar - Wertung: 80 % (Sehr gut)
    R.U.S.E. Testvideo bei GameStar


    Das Game ist mittlerweile released, hat's schon jemand von euch gezockt?


    Yes, sir. Hab das WE mit der Kampagne verbracht und sie Gestern Nacht durchgespielt. Bis auf die letzten beiden Missionen auf der höchsten Schwierigkeitsstufe, und ich muss sagen die KI ist durchaus fordernd.


    An der vorletzten Mission (In der Höhle des Löwen) hab ich mir dann allerdings die Zähne drann ausgebissen, und mussten sie zig mal neu starten. Da hab ich z.B. auch die anderen Armeen ausprobiert die man dort mal frei wählen konnte. Jedoch kam ich egal was ich auch ausprobierte nicht durch die zentrale (sehr gut ausgebaute) Verteidigung durch, um das HQ einzunehmen. Ein sehr großer Nachteil bei dieser Mission war nämlich das Terrain selbst, und der Umstand das man keine Basen bauen konnte. So mussten die verschiedenen Einheiten (Infanterie, Panzer und Luftwaffe) alle aus verschiedenen Richtungen agieren, da man dort zwei Hauptbasen hat. Leider gab es keine direkte Verbindung durch Brücken, so das man seine Truppen hätte sammeln können. Zu allem Überfluss war man auch noch praktisch umzingelt, und wurde ständig von allen Seiten aus angegriffen, wobei man verhindern musste das das gegnerische HQ insgesamt 2000 Ressourcen sammelt. Alles in allem also eine durchaus fordernde Mission. Wie gesagt, die hab ich zig mal gespielt und mit den verschiedensten Taktiken. Als effektivste Methode stellten sich für mich zwar noch Bombardierungen mit den fetten US Bombern heraus (um den Nachschub und die KI Basen platt zu machen), jedoch bekam die KI stets noch ihre 2000 zusammen. Lange Rede kurzer Sinn. Mitten in der Nacht nach zig Anläufen und quasi kurz vorm Ende der Kampagne hab ich das dann auf der leichtesten Stufe durchgespielt (was merklich entspannter verlief), und so meine Nerven geschont. Die letzte Mission wurde dadurch wohl auch auf leicht gestartet, denn zum Schluss bekam ich mein Achievement das mich nun erst mal als "Luschi" abstempelt: "Brigade General - Den Weltfrieden auf leichter Schwierigkeitsstufe wiederherstellen". :rolleyes:


    Alles in allem bin ich mit der Kampagne zufrieden. Sie ist recht abwechslungsreich von den Missionen her. Langeweile kommt so gut wie nicht auf, und man möchte sich bis zum Ende durchbeißen. Die Story an sich ist zwar eher nur Durchschnitt, ein bisschen vorhersehbar, und die Dialoge könnten auch etwas besser sein, aber sie wird sehr schön präsentiert. Was bleibt, ist dann natürlich vielleicht DER Grund, warum viele sich das Spiel überhaupt erst geholt haben, und zwar der spannende Multiplayer wenn man alles erlente in der Kampagne (die in der Hinsicht schon etwas Tutorial Charakter hat), dann auch gegen echte Menschen anwenden kann. Da wird wohl so manch spannendes Spiel zu erwarten sein. :)


    Ist dir eigentlich aufgefallen, dass die Panzer teilweise außergewöhnlich schnell fahren und schießen? (Ich meine übrigens nicht das MG, sondern wirklich die Hauptkanone. ;) )


    Zu diesem Punkt muss man wohl ganz klar sagen, das R.U.S.E. defenitiv nicht den Krieg so realistisch wie möglich inszenieren möchte, wie es andere Spiele praktizieren. Die Geschwindigkeiten und Feuerraten sind hier also ganz eindeutig fiktiv. In Relation zueinander stimmt es aber dann schon. Ich meine damit z.B, das ein Sherman Panzer gegen einen deutschen Tiger nicht wirklich gute Chancen hat. Hat mich ganz am Anfang (als ich das Spiel in der Open Beta kennengelernt habe) auch erst gestört, was sich jedoch nach einer Weile gelegt hat. Das Hauptaugenmerk liegt viel mehr im taktieren und täuschen, indem man seine Truppenverbände über die Karte schlau verschiebt. Ich zitiere da jetzt einfach mal das Fazit von Jörg Luibl (Chefredakteur bei 4Players), da es als Antwort auch wunderbar passt:


    Zitat

    Quelle: 4Players


    Pokerspannung an einem riesigen Kommandotisch? In Echtzeit mit stufenlosem Zoom von gestapelten Chips bis hin zu walzenden Panzern? Endlich mal ein frischer Ansatz, endlich ein kreativer Impuls für dieses Genre! Zwar hält das Panorama des Krieges en detail nicht das, was es auf den ersten topographischen Blick zu versprechen scheint: Authentische Schlachten mit realistischen Einheiten im riesigen Google-Earth-Maßstab - nein, dieser Krieg ist weder was die Zahlen noch was die Physik oder Inszenierung angeht so etwas wie eine Simulation der Frontwirklichkeit, kein Sudden Strike XXL und kein Total World War 2. Anspruchsvolle Feldherren werden einige Finessen in der Steuerung, grafische Details sowie bissigere Feinde in der überraschend gut inszenierten Kampagne vermissen. Aber dieses Spiel erobert mit seinem Brettspielflair eine taktische Nische: Denn auf den zweiten Blick besticht RUSE nicht nur mit seiner Mischung aus Täuschen und Tarnung, aus Aktion und Reaktion, sondern auch mit klassischen militärischen Tugenden. Das kreative Spieldesign wendet sich an Generäle mit Köpfchen, die erst aufklären und dann clever zuschlagen wollen - und gerade in den einzelnen Gefechten überzeugt die hartnäckige KI. Hier kann man wunderbar trainieren, um sich im gelungenen Multiplayer trickreiche Schlachten zu liefern!

  • Als eher einfaches Gemüt finde ich es auch klasse, dass ganzen Armeen einen Namen haben. Also zum Beispiel Panzerdivision XY. Und wenn man dann reinzoomt, teilen sich diese in verschiedene Kampfgruppen auf. Und da die Kämpfe meist sehr lange dauern, zerschlägt man erst die Kampfgruppe Hans und arbeitet sich langsam bis zur Zerschlagung der gesamten Division vor. Das fühlt sich irgendwie jedes Mal wie eine kleine Mini-Kampagne an. :rolleyes:

  • Könnt ihr einem Startegiespielfreund wie mich dieses Spiel empfehlen? Habe viel gutes aber auch einiges schlechtes über das Game gehört. Vielleicht kann ja mal einer seine Meinung zu dem Spiel hier posten und es mir vielleicht auch empfehlen!xD

  • Ich finde das Spiel etwas enttäuschend. Habe mir auf alle fälle mehr drunter vorgestellt. Mich ärgerts vor allem, dass es keine Schiffe gibt und, die KI wird nach einer Zeit so unrealistisch, dass die mit 50 Fliegern oder so ankommen, welche nicht wirklich stark sind, aber trotzdem die ganze Karte übersähen

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