Das neue Diplomatiesystem

  • Es geht mir nicht nur darum zu wissen wer und vorallem warum mir jemand den Krieg erklärt, sondern viel mehr darum die KI vielfältiger und auch fascettenreich zu gestalten. Verschiedene Characktere als solches die grob ausgelegt Defensiv, Neutral oder eben Aggressiv sein können. Viel wichtiger für mich wäre es mich auf die KI verlassen zu können. Gern auch ein Bündnispartner mit dem ein Frieden von Kampagnenstart an bis zum Ende des Spiels halten kann und eine regelrechte Freundschaft besteht. Was nützt es dem spielspaß wenn einem ständig und zumeist grundlos der Krieg erklärt wird ?


    Ich glaube nicht das ETW dahingehend ausgelegt wurde, das die Staatoberhäupter auch einfluss aufs geschehen nehmen. ( mal abgesehen von den Characktereigenschaften die lediglich Boni vergeben )


    Der Spielspaß leidet auch dann darunter, wenn parallel zu ihm mehrere Nationen von Kriegstreibern regiert werden.


    Eben nicht, jedenfalls nicht für mich. :) Dann wäre eine solche Situation sogar spannend und fordernd und wäre dem spielspaß nur zuträglich, da man ja weiß das nicht zwingend und ausnahmslos alle Staatsoberhäupter diesem Ziele folgen und sich diese Situation nicht aufgrund gescripteter roter Fäden entwickelte, sondern schlicht die jeweiligen Eigenschaften der Characktere zu einer solchen Situation führten.

  • Viel wichtiger für mich wäre es mich auf die KI verlassen zu können. Gern auch ein Bündnispartner mit dem ein Frieden von Kampagnenstart an bis zum Ende des Spiels halten kann und eine regelrechte Freundschaft besteht.


    Und ich hatte als Russe ein lebenslanges Bündnis mit Polen-Litauen, hunderte von Kilometern gemeinsamen Grenzverlauf ( ohne Besatzung ) und die Polen bezogen an meiner Südfront vor Baghdad Stellung, um mir gegen die Perser zu helfen. Als Niederländer ein wunderbares Bündnis mit den Briten, auch als mich alle anderen haßten in Europa, die Beziehung war immer freundlich. Das gleiche als ich mit den Briten gespielt habe: treue und ergebene Niederländer, mit gemeinsamen Grenzen und gemeinsamen Schlachten, es geht wunderbar.


    Meine Theorie: die Ecke Preussen, Kurland, Schweden, Polen und Österreich ist irgendwie verbockt. Die Nationen untereinander viel zu aggressiv eingestellt, entspricht vielleicht den historischen Begebenheiten, nützt aber auch nix.

  • Es scheint auch irgendwie mit den Provinzen zusammen zu hängen. Ich hatte mal als Preuße Weißrussland von den Polen erobert und bekam dann eine Kriegserklärung von den Russen. Hatte mit denen per Staatsgeschenk einen richtig dunkelgrünen wert. Sie gingen auch nicht als Verbündete der Polen in den Krieg den Polen mir erklärt hat. Nachdem ich allerdings Weißrussland besetzte wollten die Russen absolut keinen Waffenstillstand und erklärten Krieg. Dann habe ich den Russen Weißrußland mit Waffenstillstand angeboten und schon war alles im grünen Bereich. Nie wieder eine Kriegserklärung von den Russen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich eine sehr lange Front über Hannover bis Siebenbürgen und war mit Österreich im Krieg. Aber wie von Preton auch schon festgestellt, man kann teilweise keinen Frieden halten wenn man gemeinsame Grenzen hat.
    Und Schweden sowie die Niederlande gehen oftmals mit positiven Werten über Erbfolgekrieg gegen Preußen vor, sobald der preußische Regent abgelöst wird.

  • Nun das Erobern und Halten von Kernprovinzen, die zu den Siegbedingungen gehören ist sicher wieder ein anderes Thema, dies erklärt auch die Sache mit Weißrußland.


    Warum spielt denn eigentlich jeder hier die Preussen? :confused: Kann jemand das aggressive Verhalten anhand einer anderen Nation belegen, meinetwegen als Spanier? Ich kann aus meiner Erfahrung nur sagen, daß ich als Preusse die gleichen Erfahrungen gemacht habe wie Ihr und dann aus "Unspielbarkeit" abgebrochen habe, mit den Briten und den angesprochenen Niederländern war die Kampagne ein völlig anderes Spielerlebnis.

  • Liebe Freunde, :hallo:


    die Diplomatie im ETW ist auch mir ein Buch mit 7 Siegeln. Wenn ich mir überlege, ich (Frankreich) lebe friedlich mit meinen Nachbarn und dann erklärt mir eine Pippination wie z.b. Württemberg den Krieg, oder das Krimkanat Rußland, oder die verdammten Indianer!
    Genauso die schwachsinnigen Erbfolgekriege. Der Köníg von Preußen stirbt, es regiert z.B. Luisa und dann erklärt die VR den Krieg, oder Schweden oder, oder.
    Das nächste was ich nicht nachvollziehen kann, wenn Frankreich Paris, Spanien Madrid oder Preußen Berlin besetzt wird, ist das Spiel aus, obwohl noch Gebiete wie Ostpreußen. das Elsaß, Sizilien, Gibraltar oder Kolonien vorhanden sind! Wenn aber Wien , Warschau, Moskau, Kopenhagen, Stockholm erobert wird, geht das Spiel weiter. Ist doch völlig unlogisch!


    Mogges :hallo:
    Du kannst, wenn es deine Nachbarn zulassen sehr friedlich mit Preußen, ÖU spielen, wenn ich mal von der Eroberung von Kolonioen absehe.
    Blos es gibt die bösen Nachbarn, Die Polen erklären Krieg, Kurland, eventl. Schweden, VR, Sachsen. Was nutzt Preußen die besten friedliche Absichten, wenn es den bösen Nachbarn nicht gefällt.
    Der Grund für die Aggressionen der anderen sind m.M nach, daß die Siegprovinzen vorgegeben bekommen von CA. CA sollte hingehen und festlegen, Startprovinzen halten und 10, 12 oder 15 Provinzen. Die Pippinationen sollten keine Siegbedingungen haben.

  • Oder sie sollten die Siegesbedingung haben bis Ende 1800 :rolleyes: mindestens 1 Provinz zu halten und als vorgegebene Stadt ist dann ihre Haupstadt. :thumbsup:
    Meine Vorschläge wären:
    England: London, Edinburgh, Dublin, Port Royal, New York, Bengalen (Stadtname weiss ich nicht, die grosse ganz nordöstlich von Indien)
    Grund: Grossbritannien wird verteidigt, Port Royal ebenfalls, New York wird erobert (oder bekommen, mehr Aktivität in Amerika (bis jetzt eher Total langweilig dort)) und sie fallen endlich einmal in Indien ein, was sie sonst bei mir noch NIE gemacht haben.


    Die anderen Völker sollten nach diesem Schema, also immer den Heimatsort (Bei Preussen einfach Brandenburg, Ost/Westpreussen), Frankreich ist klar usw.
    + Bei Kolonialmächten: Spanien, Portugal, Holland, Frankreich, England. Je 3 Städte auf Indien und/oder Afrika und/oder Amerika verteilt (Spanien auf Amerika und Afrika, Portugal alle drei, Holland alle drei, Frankreich Amerika und Afrika, England Amerika und Indien)
    Bei den Marathen einfach die Kontrolle über ganz Indien, bei den Mogulen ebenfalls (damit sich die auch mal schön kloppen und nicht immer die Marathen nach 20 Runden ganz Indien kontrollieren)
    Bei Europamächten Russland, Osmanen, Preussen, Österreich, Schweden, Dänemark könnte man noch Historische Ziele nehmen
    Osmanen: Wien
    Russland: Krim + Weissrussland + Georgien (haben sie heute noch vor :rolleyes: )
    Preussen: Bayern, Köln usw. (einfach alle deutschen Kleinstaaten)
    Österreich: Istanbul (Dann sollte es theoretisch zwichen Wien und Istanbul zu extremalen Kriegen kommen)
    Schweden: Kopenhagen
    Dänemark: Stockholm

    Facebook, das größte Übel für die Menschheit.
    Warum?
    Ich bin drin.
    ... und ich hasse es.

    von Gottkeks aus dem TWF, 22.2.2011

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