Geschichtsquiz

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    • Mit meinem Vater hatte ich mich überworfen. Militärisch waren meine ersten Gehversuche wenig erfolgreich. Als ich die Krone endlich mein nannte, belohnte ich meine Freunde. Aber meine Liebe und meine Sehnsüchte stießen auf Unverständnis und erzürnten mein Gefolge. Mit aller Härte wehrte ich mich und starb dennoch schließlich Gerüchten zufolge auf grausame Weise in den Händen meiner Feinde.
      "Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen, die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten."
      Otto Wels, Reichstagsrede vom 23.März 1933.

      Lingua Tertii Imperii - Notizbuch eines Philologen
    • Likedeeler schrieb:


      Der Schwule Hurensohn "Eddi kann die Schotten nicht besiegen Schlapschwanz"
      :blöd: - Hast wohl persönlich ein Problem mit ihm was?

      Edward II. ist richtig. Er wurde von Beginn an von seinem Vater verachtet, weil er diesem als zu „weich“ erschien. Der Vater arbeitete intensiv daran die Freundschaften Edwards zu zerstören. Seine Mutter war die erste Frau Edwards I. Eleonore von Kastilien. Edward II. wurde schließlich von Dominikanermönchen aufgezogen. Der Vater übertrug auch all seinen Schwestern das Recht auf die Thronfolge, doch am Ende wurden alle vorher verheiratet oder ins Kloster geschickt. Nach dem Tod des Vaters und der Thronbesteigung holte Edward II. schnell seine alten Freunde zurück an den Hof und erhob sie in Hohe Positionen. Insbesondere Gaveston und den späteren jüngeren Despenser, zu denen ihm enge Liebesverhältnisse nachgesagt wurden. Die nun ehemaligen Hofbeamten und Lords usw. integrierten sehr schnell, zusammen mit Edwards Ehefrau, der Königin, gegen diese Personalpolitik Edwards. Schließlich kam es zum schweren Konflikt zwischen beiden Seiten, der sich wechselhaft in einem ständigen Hin- und Her der Macht am Hof entwickelte. Edward reagierte hierauf mit einer immer härteren Verfolgung und Enteignung seiner Gegner. Edward wurde schlussendlich aber durch seine Gegner und seine Ehefrau für unzurechnungsfähig und untauglich erklärt, seine Lieberhaber wurden verbannt oder hingerichtet und er selbst in Gefangenschaft ermordet. Man vermutet, dass seine politischen Gegner ihn, in Anspielung auf seine Homosexualität, dadurch umbrachten, dass man ihm einen glühenden Eisenstab durch ein abgesägtes Rinderhorn tief in den Anus einführte, um damit seine inneren Organe möglichst schmerzhaft zu zerstören, ohne den Körper des ehemaligen Königs dabei äußerlich zu verletzen.
      "Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen, die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten."
      Otto Wels, Reichstagsrede vom 23.März 1933.

      Lingua Tertii Imperii - Notizbuch eines Philologen
    • John schrieb:

      Likedeeler schrieb:

      Der Schwule Hurensohn "Eddi kann die Schotten nicht besiegen Schlapschwanz"
      :blöd: - Hast wohl persönlich ein Problem mit ihm was?
      Moin John,

      warum sollte ich mit einem König, der seit 25 Generationen tot ist, ein Problem haben?
      Er war stockschwul, sein Daddy nannte ihn immer seinen Hurensohn und seine Misserfolge gegen Schottland sind legendär.
      Er gehört auf jeden Fall in die Top-Ten der unbeliebtesten Herrscher Englands.
      Seine Hinrichtung war deshalb auch extrem grausam.

      Mein Rätsel folgt im Laufe des Tages.
      Militem aut monachum facit desperatio

      Guds hjælp, Folkets kærlighed, Danmarks styrke
    • Weil du die diffamierenden Bezeichnungen eins zu eins übernimmst, ohne dich davon inhaltlich und sprachlich zu distanzieren. Das wirkt voreingenommen und unsachlich.
      "Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen, die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten."
      Otto Wels, Reichstagsrede vom 23.März 1933.

      Lingua Tertii Imperii - Notizbuch eines Philologen
    • Jau, kann man so sehen. Ich bin halt ein schlechter Anführungszeichenschreiber.

      Nächstes Rätsel:

      Ich bin der Sohn eines goßen Feldsoldaten, welcher zum Admiral ernannt wurde, obwohl er nie in der Marine gedient hatte.

      Mich zog es erst spät zur Armee. Scheinbar unaufhaltbar stieg ich die Karriereleiter hinauf.
      Mein Name wird aber auf immer mit einer Zerstörung verbunden sein, die so ungeheuerlich war, dass Freund und Feind sich voller Abscheu von mir abwandten.
      Wie zum Fluche ward mir hernach das Glück nicht mehr hold und alsbald geriet ich in Gefangenschaft.
      In dieser zeigte ich bis zu meinem Tode erstaunliche künstlerische Talente
      Militem aut monachum facit desperatio

      Guds hjælp, Folkets kærlighed, Danmarks styrke
    • Der Vater war Admiral. ;)

      Magnus Stenbok ist richtig.Er besetzte das dänische Altona als Rache für die Belagerung und Eroberung des schwedischen Stade durch die Dänen. Altona solle die Belagerung Stades logistisch unterstützt haben. Stenbok forderte eine sehr hohe Summe "Lösegeld" von den Stadtvätern Altonas, ansonsten würde er die Stadt niederbrennen. Als er merkte, dass die Stadtväter nicht in der Lage wären die geforderte Summe zu zahlen, ging er weit unter die ursprünglich geforderte Summe. Die Altonaer versicherten die Summe zu zahlen, nur war Stenbok die Zeit zu lang und er ließ die Stadt Haus für Haus systematisch niederbrennen.

      de.m.wikipedia.org/wiki/Ein%C3%A4scherung_von_Altona

      Die Belagerung, Bombardierung und zu großen Teilen Zerstörung Stades war nach dem Verständnis des Codice Guerre rechtmässig, da hier eine schwedische Garnision lagerte. Die Besetzung und das Niederbrennen einer offenen Stadt wie Altona die keine Schutzwälle hatte oder Zuflucht für Feindestruppen bot, ein Verstoß gegen Völkerrecht. Es wurde mit Zerstörung Magdeburgs als Akt des Barbarentums gleichgesetzt.Stenbok wurde letztlich bei der Belagerung vor Tönning von den Dänen gestellt und geschlagen und musste sein Leben bis zum Ende in Festungshaft fristen, wo er erstaunliche künstlerische Fertigkeiten bewies.

      Interessante Notizen am Rande:

      Obwohl Altona in bitterkalter Januarnacht niedergebrannt wurde, verweigerte Hamburg - (der Nachbar) - den Obdachlosen Einlass in ihre Stadt. Sei es aus Garstigkeit und Hartherzigkeit oder der allgemeinen schlangenhaften Gewandheit von Handelszentren wie Venedig oder eben Hamburg sich von kontinentalen Konflikten freizuhalten, die die Geschäfte gefährden könnten.Spätestens seit diesem Ereignis gibt es eine wohlige Abneigung der Altonaer gegen Hamburg.Spannend ist auch die Information, dass ua. Stade bis 1715 mit der Pest zu kämpfen hatte und Hamburg in der Zeit die Tore für Altonaer nur geschlossen haben könnten, weil sie die Pest in die Stadt nicht hinaus oder hinein lassen wollten.

      P.E.S.T. das klingt für mich nach Säulen der Erde, also irgendwo um Elfhundert und nicht nach SiebenzehnhundertundX. Das muss man erstmal denken, dass der schwarze Tod, knapp vor Mongolfier noch ein Thema Europa war.

      Einerlei. Der Lord ist dran. :)
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    • Wow! Dass ich hier noch eine Person errate. :happy clapping:
      Dein Hinweis mit Schwede und Hamburg+Schleswig-Holstein hat mir geholfen. Da fiel mir der Brand von Altona wieder ein.

      Ich denke mir im Laufe des Tages oder morgen eine Person aus. Bin heute noch viel auf Achse.


      Edit: Ein neues Rätsel!

      Ich enstammte aus bescheidenen Verhältnissen, aber ich war von hoher Geburt.
      Ich kämpfte und ich dachte! Ich plante und vollendete! Ich führte und ich gewann in der Regel!
      Meine Fähigkeiten veränderten das Kriegswesen nachhaltig! Meine Fähigkeiten prägten den Raum, wo ich wirkte, auch noch heute so sehr, dass man meinem Namen viel Ehr brachte, obwohl durch meine Genialität viele Menschen gestorben sind.
      Obwohl ich Zeit meines Lebens im Namen meines Auftragsgebers viel herumreiste, hatte ich auch noch Zeit eine Familie zu gründen. Meine Nachkommen führten meine Kunst aber nicht mehr weiter.
      Ich legte einen Gürtel an, ich deckte Wege, ich zog Parallelen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lord Wolhynia ()

    • Der letzte Absatz klingt nach Mönch und Mathematik..

      Festungsbauer wäre möglich. Ohne den oben genannten zu googlen. Es gab einen, der den Festungsbau revolutionierte und überall in Europa quasi uneinnehmbare Sternschanzen baute , bzw. anderen Festungsbauern die Blaupause lieferte.

      Tante Edith spricht:
      Hallo?
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Likedeeler ()

    • Neu

      Lord Wolhynia schrieb:

      Wow! Dass ich hier noch eine Person errate.
      Genau...und jetzt wo du endlich eine erraten hast...hören wir am besten hier auf. :wink:

      Es sind komischerweise die Lehrer die man hier wachrütteln muß. Stimmt wohl doch mit der Burnout-Quote und das sie überarbeitet sind. :grübel: :)

      Likedeeler schrieb:

      Tante Edith spricht:
      Hallo?
      Dem schließ ich mich an.

      Im Unterricht wird nicht gepennt. :klopp: Los jetzt! :D



      Ich gehe nicht euren Weg - ihr seid mir keine Brücken.
      - Friedrich Nietzsche -
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