CA, wo segelst Du hin?

  • Shoguns 2 Multiplayer wurde durch DLCs kaputt gemacht. Die zwei oder drei Heldeneinheiten, die im Base-Game drin waren, waren halt kleine Eliteeinheiten, die richtig eingesetzt werden mussten, aber leicht zu kontern waren und von den Kosten daher eher eine Bürde waren.

    Erst DLCs haben Einheiten reingebracht, womit Spieler mit nur dem Base-Game nicht mehr mithalten konnten und das waren nicht nur Heldeneinheiten, die da problematisch waren, sofern ich mich erinnere.
    Der Release-Multiplayer von S2 war meiner Meinung der Beste in einem TW-Spiel, wenn es um das Taktieren mit einer Armee ging und nicht um Show und Imba-Einheiten.

    Mit dem Scheiß hat es doch angefangen. In Wahrhammer passt sowas aber in einem historischen angesiedelten Spiel, passte das null. Hinzu kam, dass der Multiplayer absolut unbalanced war, wegen diesem Bullshit.

    Trotzdem mal auf den Ton achten, auch wenn es an niemand gerichtet ist. Zwei Fäkalausdrücke (ohne eine rhetorisch sinnvolle Platzierung) innerhalb dieser kurzen Passage lassen nicht gerade den Eindruck erwecken, dass man die Meinung von einem Erwachsenen liest.

    Steam-Profil


    "When the world rots, we set it afire. For the sake of the next world. It's the one thing we do right, unlike those fools on the outside." - Corvian Settler (Dark Souls 3)

    "People are paying me to rob them." - Spiffing Brit playing M&B2

  • Hatten die nicht auch einen teuren Shooter entwickelt, der dann extrem floppte?

    Meine mich da aus dem Gamestar Podcast an so etwas zu erinnern.

    Da haben sie wohl ziemlich gut was an ihren Reserven für verbrannt.

    Der Multiplayer Shooter Hyenas, mit dem man auch ein Stück vom Fortnite/Pubg/CS/Valorant Kuchen haben wollte ist nach mehreren Jahren Entwicklung eingestellt worden, das Team wurde afaik entlassen. Da ist richtig viel Geld verbrannt worden.


    Hier mal der Trailer für einen Eindruck:


    Die Verkäufe von Pharao liegen auch deutlich hinter den Erwartungen, sodass am Ende der VK rückwirkend für alle reduziert wurde. Damit wurde bisher also auch kein Geld verdient. Noch schlimmer, die Kalkulation für Gewinn läuft bei AAA Titeln schon länger über DLC Verkäufe nach dem Hauptspiel. Das klappt aber nur, wenn das Ursprungsspiel genug Verkauft hat um eine gute Basis für DLC Verkäufe zu bieten. Das ist Pharao bisher nicht.


    Darüber hinaus hat Sega letztes Jahr einen Rekordverlust eingefahren. Insgesamt sieht das nicht gut aus.

  • Shoguns 2 Multiplayer wurde durch DLCs kaputt gemacht. Die zwei oder drei Heldeneinheiten, die im Base-Game drin waren, waren halt kleine Eliteeinheiten, die richtig eingesetzt werden mussten, aber leicht zu kontern waren und von den Kosten daher eher eine Bürde waren.

    Erst DLCs haben Einheiten reingebracht, womit Spieler mit nur dem Base-Game nicht mehr mithalten konnten und das waren nicht nur Heldeneinheiten, die da problematisch waren, sofern ich mich erinnere.
    Der Release-Multiplayer von S2 war meiner Meinung der Beste in einem TW-Spiel, wenn es um das Taktieren mit einer Armee ging und nicht um Show und Imba-Einheiten.

    Sprichst du von der Kampagne? Also die reinen Multiplayer-Schlachten habe ich ziemlich negativ in Erinnerung und auch die nervigen Helden. Ich glaube in 2vs2 , war man gezwungen die Helden mit in die Armee aufzunehmen. Aber meine Erinnerung mag mich auch täuschen.


    Tatsächlich hat mir Empire da mehr gefallen. Die Linieninfanterie in ihrer vollen Breite vor den Gegner in Stellung zu bringen, war immer sehr geil. Und die Schiffsschlachten, war mein absolutes Highlight.

    Empire hat diese riesige Karte mitgebracht, Seeschlachten in Echtzeit in einer brachialen Opulenz, Echtzeit-Multiplayer-Kampagne und etliche Verbesserungen. Das war für mich noch innovativ zumindest die ersten beiden genannten Features, die Multi-Kampagne war leider sehr instabil.


    Da ist richtig viel Geld verbrannt worden.

    100 mio, wenn ich mich an den Gamestarbericht korrekt erinnere oder?

    Einmal editiert, zuletzt von Hades () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Hades mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Sprichst du von der Kampagne?

    Nein, tatsächlich die Multiplayer-Schlachten. Da hatten wir hier im Forum auch mehrere Turniere gehabt (vor den DLCs). Und ich hatte auch den Multiplayer gegen viele Randoms gespielt. Da hatte ich fast nie irgendwelche Helden gesehen. Die waren einfach so teuer, dass man keine große Linie aufbauen konnte, und der Gegner genügend manövrieren konnte, um die Katana- und Yari-Helden mit Luntenschlössern oder Fokus mehrere halbwegs guter Einheiten und die Bogen-Helden mit Kavallerie-Bindung und Fokus auszuschalten. Preis-Leistung hatte ich nie den Eindruck, dass sie sich im Allgemeinen lohnen. Kann mich auch nicht erinnern, durch die großartig besiegt worden zu sein.

    Was sich vom konventionellen "Einfach normale Schlachten"-Multiplayer unterschieden hatte: Man hatte in Shogun ja eine Multiplayer-Karriere mit einem General, den man levelte und Einheiten, die Erfahrung sammelten. Kann mich aber nicht entsinnen, dass das die Balance krass beeinflusst hatte.
    Ich bin vom Multiplayer weggegangen, als der erste Einheiten-DLC kam.

    Empire war natürlich auch cool und den Multiplayer habe ich da auch gespielt, so kam ich hier ins Forum. Aber rund war die Sache noch nicht gewesen. Die Linienkämpfe fand ich dann in S2:FotS auch richtig gut (und der wurde auch nicht durch DLCs versaut), abgesehen von der Armstrong-Kanone, die zu mächtig war, aber ähnliche Einschränkungen mussten auch in ETW und NTW per Gentlemen's Agreement gemacht werden.

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    Einmal editiert, zuletzt von DarthFrankiboy ()

  • Doch selbst da hätte man bereits Grabenkrieg und Feldverteidigungsanlagen welche nicht zu den Schlachten als Total War passen.

    Also in Empire gab es bereits „Schützengräben“. Ist im Prinzip nichts anderes, als wenn sich Einheiten an Burgmauern aufreihen. Geschützte, Panzer und Flugeinheiten gibt es seit Warhammer. Und die Schlachtkarten mit Grabensystemen könnte man wie Belagerungsschlachten gestalten, also einfach ein Grabensystem mit Verteidigungspunkten vorgeben ect.. Das Einzige, was man hinkriegen müsste wäre, die Formationen etwas stärker aufzulockern. Aber grds. halte ich das alles für machbar.

    Vielleicht gehen sie ja mehr in die Richtung, dass man seine Reiche und spielbaren Charakter mehr individualisieren kann. Aber ob sie da gegen Crusader Kings ankommen?

    Das werden sie auf jeden Fall versuchen. Schön fände ich ja, wenn man bspw. in einem Mittelaltersetting das eigene Wappen samt Fraktionsfarben und die Uniformfarben ect. gestalten könnte. Und Charaktere und Fraktionsnamen umbenennen könnte ect..

    Möglich ist es. Ich würde generell auch gerne wieder auf eine Kampagnen Karte wie in Shogun und Medieval zurück, fand das damals deutlich angenehmer zu spielen. Es muss jedenfalls etwas neues passieren, wenn man die Serie noch irgendwie retten will.

    Oh bitte nicht. Das wäre für mich ein absoluter Rückschritt. Ich finde das strategische Platzieren und Taktieren auf der Kampagnen-Karte absolut innovativ. Alleine schon durch das richtige Platzieren der Einheiten auf der Kampagnen-Karte kann man Schlachten mitentscheiden. Das war eine Innovation, die kam mit RTW und ich möchte sie definitiv nicht missen. Mir geht es da eher wie Flo. Ich finde man übersieht auch viele Innovationen. Bisher hat jeder Teil neue Mechaniken mit sich gebracht oder ausgetestet. Am innovativsten war da sicherlich bisher die Warhammer-Reihe, davon dürften zukünftig auch historische Titel profitieren. Ich finde die Engine im Großen und Ganzen sehr gut. Hätte nur gerne mehr historische Settings.

    Ich denke es geht hier weniger um die Serie an sich, sondern um CA das in eine existenzbedrohende Lage geraten könnte wenn es weiter die Community verärgert und einen (teuren) Flop nach dem anderen raus bringt.

    Hatten die nicht auch einen teuren Shooter entwickelt, der dann extrem floppte?

    Meine mich da aus dem Gamestar Podcast an so etwas zu erinnern.

    Da haben sie wohl ziemlich gut was an ihren Reserven für verbrannt.

    Schuster bleib bei deinen Leisten. Den Shooter hätten sie wirklich lassen sollen. Man weiß aber auch nicht, wie viel Druck SEGA ausübt.

    Für mich ist die Serie einfach nicht mehr innovativ. Ich bin seit Shogun 1 dabei und jeder Teil bis Empire, war eine Weiterentwicklung. Danach kamen nur noch Titel raus, mit anderem Background und kleineren Änderungen.

    Sorry, aber das stimmt aus meiner Sicht nicht. Napoleon brachte erweiterte Diplomatie-Optionen. Shogun 2 deutlich bessere Festungsschlachten und eine damals sauschöne Kampagnenkarte. Rome 2 Total War eine völlig neue Mechanik der Siedlungsverwaltung, verbesserte Schlachtkarten und ebenfalls eine super schöne Karte. Warhammer 1-3 brachte ebenfalls deutliche graphische Verbesserungen an den Kampagnenkarten. Zudem eine völlige Überarbeitung von Belagerungen, Fluggeräte, unterschiedlichste neue Fraktionsmechaniken, Kartenmechaniken, Baupotionen in Belagerungsschlachten, krasse Aufwertung des Heldensystems usw. usf.. Three Kingdoms einen völlig neuen Forschungsbaum und eine deutlich verbesserte Diplomatie, sowie den Versuch dem Spieler die Möglichkeit zu überlassen, ob er historisch oder legendenhaft mit Helden spielen will. Kann man sich dort ja aussuchen. Thrones of Britannia war glaube ich ein Spiel mal ganz ohne Helden-Einheiten? Und Troy und Pharaoh probieren sich an Religion als starker Faktor anstatt Forschung, haben sauschöne Kampagnenkarten und Troy bietet ebenfalls die Freiheit an, sich zwischen Fantasy und historischem Setting plus ein Mittelding zu entscheiden. CA überlasst dem Spieler hier die Entscheidung, ob er mit oder ohne overpower Helden spielen möchte. Ist doch super. Also dass es keine Innovationen gegeben hätte stimmt so nun wirklich nicht.

    Und Shogun 2 war für mich dann der Punkt erreicht, an dem ich keine Lust mehr auf die Serie hatte. Also dieses komische Heldensystem war einfach nur noch lächerlich.

    Welches Heldensystem bei S2? Und wie gesagt, seit Three Kingdoms hat ja der Spieler die Auswahl, ob er mit oder ohne Helden spielt.

    Bedeutend bessere Grafik und bedeutend größere Armeen und wenn möglich eine Echtzeit-Kampagnenkarte.

    Bei größeren Armeen gehe ich mit, die wünsche ich mir schon lange. Genauso auch längere und langsamere Echtzeitschlachten, plus die Option, innerhalb einer Echtzeitschlacht speichern und laden zu können. Aber Grafik? Also ich finde die Grafik ist mit jedem Teil deutlich schöner geworden, merkt man besonders, wenn man mal wieder ein paar ältere Titel spielt. Bei einer Echtzeit-Kampagne wäre ich komplett raus. Das würde für mich das Spielprinzip völlig zerstören. Gerade die Rundenmechanik liebe ich.

    Shoguns 2 Multiplayer wurde durch DLCs kaputt gemacht. Die zwei oder drei Heldeneinheiten, die im Base-Game drin waren, waren halt kleine Eliteeinheiten, die richtig eingesetzt werden mussten, aber leicht zu kontern waren und von den Kosten daher eher eine Bürde waren.

    Der Release-Multiplayer von S2 war meiner Meinung der Beste in einem TW-Spiel, wenn es um das Taktieren mit einer Armee ging und nicht um Show und Imba-Einheiten.

    Mit MP habe ich es eh nicht so. S2 war der einzige Titel, wo ich das mal probiert habe und gleich Ärger mit Twilight bekommen habe, weil ich irgendwas in einer Seeschlacht mit drache gemacht habe, von dem ich nicht wusste, dass man es nicht machen darf. Und Twiggels hat mich immer wieder völlig vernichtet. :D MP war ich immer grottig.

  • Also in Empire gab es bereits „Schützengräben“. Ist im Prinzip nichts anderes, als wenn sich Einheiten an Burgmauern aufreihen. Geschützte, Panzer und Flugeinheiten gibt es seit Warhammer. Und die Schlachtkarten mit Grabensystemen könnte man wie Belagerungsschlachten gestalten, also einfach ein Grabensystem mit Verteidigungspunkten vorgeben ect.. Das Einzige, was man hinkriegen müsste wäre, die Formationen etwas stärker aufzulockern. Aber grds. halte ich das alles für machbar.

    Es ist aber schon ein Unterschied zwischen ein paar einfachen Gräben und einem Grabensystem wie im 1. Weltkrieg an der Westfront. Da gehören dann mehrere Schützengräben hintereinander, Laufgräben, Unterstände, Bunker, Stacheldraht in allen Varianten, Tagelanges Artilleriefeuer usw.

    Das passt einfach nicht wirklich zum System: Ich ziehe mit meiner Armee über die Kampagnenkarte und wenn man auf eine andere Armee/Stadt trifft kommt, es zu einer Schlacht.

    Für die Ostfront, wo es noch einen Bewegungskrieg gab und einige Taktiken Anwendung fanden, die dann für den 2. WK wichtig werden, wäre es hingegen noch möglich.

  • Ja, grds. hast du recht, dass das viele Anpassungen erfordern würde. Dennoch halte ich es für machbar auch auf Grundlage der aktuellen Engine. Viele Belagerungsschlachten und auch die unterirdischen Schlachten in Warhammer 3 funktionieren doch schon ähnlich. Jetzt stell dir halt anstatt Burgmauern und Straßentunneln mit schießenden Türmen vorbereitete Karten mit Grabensystemen und MG-Nestern usw. vor. Ich finde da fehlt jetzt nicht so viel. Und die große Mauer von Kathay wäre dann bspw. ein Grabensystem auf der Kampagnenkarte. Jetzt müsste man nur noch dafür sorgen, dass das verschiebbar ist. Also ich halte das für durchaus umsetzbar.


    Es gibt ja schon von anderen Herstellern erste Versuche so etwas umzusetzen. Hier auf der Kombination aus Rd. Strategie auf Hexfeldbasis mit Echtzeitschlachten.


    The Great War: Western Front™ on Steam

    Jetzt stellen man sich Provinzen bei TW vor, bei denen an den Grenzen zu verfeindeten Fraktionen automatisch Grabensysteme angezeigt werden. Vgl. mit Belagerungsdarstellungen bei TW nur dann eben über den gesamten Grenzverlauf. In dem Zusammenhang könnte man dann tatsächlich ausnahmsweise über eine Truppenplatzierung wie in MedievalTW oder ShogunTW nachdenken, dass man also nur in die Provinz zieht und diese dann automatisch als Frontprovinz gilt.

  • Sorry, aber das stimmt aus meiner Sicht nicht. Napoleon brachte erweiterte Diplomatie-Optionen. Shogun 2 deutlich bessere Festungsschlachten und eine damals sauschöne Kampagnenkarte. Rome 2 Total War eine völlig neue Mechanik der Siedlungsverwaltung, verbesserte Schlachtkarten und ebenfalls eine super schöne Karte. Warhammer 1-3 brachte ebenfalls deutliche graphische Verbesserungen an den Kampagnenkarten. Zudem eine völlige Überarbeitung von Belagerungen, Fluggeräte, unterschiedlichste neue Fraktionsmechaniken, Kartenmechaniken, Baupotionen in Belagerungsschlachten, krasse Aufwertung des Heldensystems usw. usf.. Three Kingdoms einen völlig neuen Forschungsbaum und eine deutlich verbesserte Diplomatie, sowie den Versuch dem Spieler die Möglichkeit zu überlassen, ob er historisch oder legendenhaft mit Helden spielen will. Kann man sich dort ja aussuchen. Thrones of Britannia war glaube ich ein Spiel mal ganz ohne Helden-Einheiten? Und Troy und Pharaoh probieren sich an Religion als starker Faktor anstatt Forschung, haben sauschöne Kampagnenkarten und Troy bietet ebenfalls die Freiheit an, sich zwischen Fantasy und historischem Setting plus ein Mittelding zu entscheiden. CA überlasst dem Spieler hier die Entscheidung, ob er mit oder ohne overpower Helden spielen möchte. Ist doch super. Also dass es keine Innovationen gegeben hätte stimmt so nun wirklich nicht.

    In Napoleon hat sich trotzdem nichts an der dummen K.I geändert. Wie oft wurde ich da von irgendwem angegriffen ohne ersichtlichen Grund. Du hattest zwar mehr Möglichkeiten aber das Resultat war vielleicht in Nuancen anders im Vergleich zu Empire. Napoleon war zwar eigenständig aber es hätte genau so gut auch als Add-On kommen können. So viel hatte sich nicht geändert.

    Die Belagerungsschlachten in Shogun deutlich besser als zuvor? Geschmäcker sind unterschiedlich aber die Gartenzäune die in Shogun da als Mauern bezeichnet werden, sind vielleicht dem Szenario geschuldet aber wenn ich das vergleiche mit den riesigen Schlachten inkl. Belagerungstürme aus Rome oder Med, dann ist Shogun aus meiner Warte eher ein Rückschritt gewesen. Hinzu kommt, die von mir zuvor genannten Helden-Einheiten, welche einfach nur störend waren. Ich habe ein Video hier gepostet.

    Die Kampagnenkarte in Warhammer 1 kenne ich leider nicht, da kann ich dir jetzt nur glauben. Auf Bildern sieht sie aber bedeutend besser aus. Warhammer mag auch eine Verbesserung in jeder Hinsicht sein aber das kam 2016. Die darauf folgenden Teile sind dann auch nur logische Iterationen aber keine riesen Sprünge. Grafisch mag das im Detail besser aussehen aber der Sprung von Shogun 1(TW Engine 1) zu Empire(Warscape) - 9 Jahre dazwischen ist bedeutend größer als von Empire zu Warhammer 1(Warscape 64-bit) - 7 Jahre dazwischen. Also ich würde mich noch dazu überreden lassen, dass Warhammer 1 noch der Teil war, der noch einen großen Sprung gemacht hatte. Aber was kam nach 2016?

    Was macht den Techtree in Three Kingdoms besser als beispielsweise der von Empire? Grafisch sehe ich auch nur eine Evolution aber keine Revolution, CA benutzt immer noch dieselbe Engine. Die TW Engine (1/2) haben sie 6 Jahre verwendet. Die Warscape Engine (32/64Bit) ist seit 2009 dabei, Pharao kam 2023 raus. Man merkt der Engine einfach an, dass sie seit langem an ihrem grafischen Limit ist. Wie gesagt, für mich seit 2016 mit Warhammer 1.


    TW ist wahrscheinlich die erfolgreichste Strategieserie im PC-Bereich und das Aushängeschild im Strategiebereich, während andere Marken untergingen war TW noch da. Sega hat 100 Mio für irgend ein Klicki-Bunti Spiel, was es nicht einmal zum Release schafft aber kein Geld für eine neue und bessere Engine seit 2016? Für mich fühlt sich das an, als würde man die Marke nur noch verwalten und das Maximum ausschöpfen. Das können sie gerne machen aber um mich als Fan der Serie zurückzugewinnen, braucht es schon mehr als nur einen neuen "Forschungsbaum".

  • Naja, ich finde man kann mit der jetzigen Engine schon viele schöne Sachen machen. Der Vorteil ist, dass die Engine im Prinzip ausgereift ist.


    Der Wechsel zu einer neuen Engine bringt auch immer sehr viele Fehleranfälligkeiten mit sich. Man denke an das Chaos bei EmpireTW.


    Ob derartiges jetzt empfehlenswert ist, weiß ich nicht. Ich hätte erst einmal gerne ein Medieval 3 mit der aktuellen Engine und das dann völlig ausgereizt. Also in der Größe wie die Warhammer 3 Full Map Kampagne. Das mit Europa, Nordafrika und Arabien und den grafischen Möglichkeiten einer Warhammer 3 Engine wäre für mich ein Traum. Und ein Empire 2 TW damit würde mich auch sehr glücklich machen. Danach können sie dann gerne auf ne neue Engine umsatteln.

  • Naja, ich finde man kann mit der jetzigen Engine schon viele schöne Sachen machen. Der Vorteil ist, dass die Engine im Prinzip ausgereift ist.


    Der Wechsel zu einer neuen Engine bringt auch immer sehr viele Fehleranfälligkeiten mit sich. Man denke an das Chaos bei EmpireTW.


    Ob derartiges jetzt empfehlenswert ist, weiß ich nicht. Ich hätte erst einmal gerne ein Medieval 3 mit der aktuellen Engine und das dann völlig ausgereizt. Also in der Größe wie die Warhammer 3 Full Map Kampagne. Das mit Europa, Nordafrika und Arabien und den grafischen Möglichkeiten einer Warhammer 3 Engine wäre für mich ein Traum. Und ein Empire 2 TW damit würde mich auch sehr glücklich machen. Danach können sie dann gerne auf ne neue Engine umsatteln.

    Ich kenne die Engine nicht im Detail und vielleicht hat CA, auch die UE5 Engine in Betracht gezogen für einen neuen Teil und verworfen aber mich würde interessieren ob es möglich wäre mit dieser Engine ein Strategiespiel wie TW aufzubauen. Wenn ich nur an Ark denke, die mit dem Remaster von der UE4 auf UE5 gesprungen sind, dann war das wirklich ein bombastischer Sprung, nahe am Fotorealismus. Ein Strategiespiel mit Fotorealismus wie TW, das wäre wirklich ein Traum.


    Ich bin unsicher ob mich ein Med 3 oder Empire mit derselbe Engine wirklich reizen würde. Bei mir war schon die Luft raus bei Rome 2, trotz sehr hübscher Grafik aber irgendwie war es nicht so atmosphärisch wie der erste Teil. Ich würde es definitiv anspielen, vielleicht auch wie Rome 2 bis zu 100 Stunden aber richtig gepackt hat mich kein TW mehr seit Empire. Aber ich bin auch nicht der Maßstab.

  • Man könnte wahrscheinlich schon moderne Szenarien darstellen, wenn man es wollte. Auf Kompanie Ebene kann ich mir das sogar gut vorstellen. Schlachten könnten ja auch unterteilt werden, in verschiedene Kämpfe um Knotenpunkte wie Brücken und wichtige Stellungen. Im Grunde nichts anderes wie Company of Heroes mit Weltkarte, Aufbau und Diplomatie. Ich glaube allerdings nicht, dass man sich an das dritte Reich heran wagen wird.

    Oh bitte nicht. Das wäre für mich ein absoluter Rückschritt. Ich finde das strategische Platzieren und Taktieren auf der Kampagnen-Karte absolut innovativ.

    Vielleicht auch einfach mal dem Kunden die Wahl lassen. Beide Kartentypen einbauen und wählbar machen.

  • Vielleicht auch einfach mal dem Kunden die Wahl lassen. Beide Kartentypen einbauen und wählbar machen.

    Äh, ich glaube das ist nicht möglich.

    Das sind spielmechanisch zwei komplett unterschiedliche Systeme (an denen extrem viel hängt nicht zuletzt die Ki) für ein und das selbe. Als Entwickler müsstest du dafür zwei spiele zum Preis von einem entwickeln. Das ist auf sehr vielen Ebenen nicht machbar.


    Ich bin übrigens auch pro abstraktes MTW1 Brettspieldesign mit Zügen statt Aktionspunkten.


    100 mio, wenn ich mich an den Gamestarbericht korrekt erinnere oder?

    Ich weiss es nicht mehr genau, es war viel und Grössenordnung kommt für ein Projekt dieses Umfangs, das kurz auch noch kurz vor Fertigstellung stand, afaik hin.


    Mitbekommen hatte ich das über die Gamestar / Maurice Videos auf Youtube.

  • Äh, ich glaube das ist nicht möglich.

    Das sind spielmechanisch zwei komplett unterschiedliche Systeme (an denen extrem viel hängt nicht zuletzt die Ki) für ein und das selbe. Als Entwickler müsstest du dafür zwei spiele zum Preis von einem entwickeln. Das ist auf sehr vielen Ebenen nicht machbar.

    Ich habe auch keine Ahnung, wie man das jetzt umsetzen könnte. Es wären dann wahrscheinlich zwei verschiedene Versionen, die jeweils den vollen Preis kosten würden. Die rote und die blaue Version eventuell. Den Pressewirbel hätten sie damit allerdings sicher.

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