Beiträge von Mder1.

    Edit: Aus meiner Sicht. Raushalten aus der Ukraine, innerrussischer Konflikt wie Georgien und Tschetschenien. Oder es muss zukünftig auch für miliärische Eingriffe /Kriege der Amerikaner ebenso gelten wie das was jetzt den Russen vorgehalten wird. Aber wer glaubt....

    Was ist besser?


    Nachbar wird ausgeraubt. Ich tue nichts.


    Nächster Nachbar wird ausgeraubt. Tue wieder nichts.


    Oder:


    Nachbar wird ausgeraubt. Ich tue nichts.


    Nächster Nachbar wird ausgeraubt. Ich helfe ihm.


    Idealerweise sollte immer in diesen Beispielen immer den Nachbarn geholfen werden. Aber in welcher Weltanschauung ist denn nie helfen besser als manchmal helfen?


    "Scheinheiligkeit" (im Sinne einer Doppelmoral) an sich ist kein überzeugendes Argument dafür das wir nicht handeln. Sollten die USA morgen in Chile einmarschieren, weshalb auch immer und die europäischen Regierungen würden nichts unternehmen wäre es trotzdem besser heute der Ukraine zu helfen statt keinen der beiden zu unterstützen. Auch wenn dann der Vorwurf der Doppelmoral kommt.


    Zu sagen wir sollten auch in dem anderen Fall handeln, ist ein legitimes Argument, aber zu fordern lieber beide im Stich zu lassen entschließt sich meinem Verständnis.


    Und deswegen ist es gut, dass wir sowohl finanziell, humanitär und militärisch der Ukraine helfen. Denn eine siegreiche Ukraine hat sowohl eine für sich bessere Zukunft im Westen vor sich und stoppt hoffentlich russische imperiale Ambitionen, zumindest für eine Zeit, in Europa. Ja rückblickend hätte man schon Georgien deutlich besser unterstützen müssen. Russische Großmachtfantasien wurden zulange nicht entschieden entgegen getreten aus einer Mischung aus wirtschaftlichem Kalkül (billiges Gas) und einer Weltanschauung in der die Russische Föderation in seinen Nachbarländern wüten darf wie sie will.


    Weshalb der Vorwurf der böse Westen hätten der Russischen Föderation nie eine Chance gegeben auch, vorsichtig formuliert, fehl platziert ist. Es gab sowohl Anstrengungen einer wirtschaftlichen Integration, sonst hätten wir das ganze Gasproblem ja gar nicht, als auch von politischer Zusammenarbeit z.B. G8, Europarat, OSZE. Es gab auch mal Überlegungen sowohl von NATO als auch russischer Seite über einen Beitritt Russlands in die NATO. Aber zuerst wollte die NATO nicht (hier insbesondere die USA) und später hatte die russische Föderation (aka Putin) kein Interesse mehr daran. Wäre ein NATO Beitritt auch schwer mit den von Putin ausformulierten imperialen Ambitionen vereinbar. Annektion/Erschaffung von Satellitenstaaten in der Ukraine, den zentral asiatischen Republiken dem Kaukasus, Moldau, den baltischen Staaten, Finnland und Polen.

    Du scheinst Russland diese Länder aus zwei Gründen zuzugestehen. Der erste weil es andere aka die USA auch machen würden und dann darf man das ja auch. Weshalb ich das für unsinnig halte habe ich oben geschrieben.

    Und zweitens weil Russland 'mächtig' sei, der Dritte von drei großen Spielern der Weltpolitik neben den USA und der PRC. Woraus zehrt sich denn dieser real politische Anspruch Russlands genau?


    Wirtschaftlicher Stärke? Weder das Bruttosozialprodukt im Gesamten noch pro Kopf ist gut. Wirtschaftlicher Einfluss generiert die RF primär durch den Verkauf von Ressourcen ins Ausland. Das ist aber ein zweischneidiges Schwert, denn umgekehrt ist die RF auch stark von dem erwirtschafteten Geld durch diese Ressourcen angewiesen und fallen Märkte weg schwächt es sie selbst auch, womöglich stärker als die anderen Länder.


    Konventionelle militärische Stärke? Da war die russische Propaganda zwar immer sehr fleißig, aber die Performance in der Ukraine zeigt das die Bedrohung durch konventionelle russische Streitkräfte stand heute begrenzt ist. Heißt nicht das sie keine Gefahr sind, ein Estland ohne NATO wäre trotzdem in einer fast ausweglosen Lage, aber stark genug um damit eine Einordnung als Großmacht zu rechtfertigen? Nein. Die USA können konventionelle Kriege tausende Kilometer von ihrem Heimatland entfernt führen und gewinnen. Die RF scheint schon an einem konventionellen Krieg beim direkten Nachbarn zu scheitern und die Söldnertruppen die im nahen Osten und in Afrika unterwegs sind scheinen sich auch nur im Kampf gegen die Zivilbevölkerung gut zu schlagen oder örtliche Milizen mit geringem Kampfwert.


    Also was bleibt übrig, die russischen Nuklearstreitkräfte. Die sowohl groß sind als auch wo ein erheblicher Teil des Militärbudgets hin fließt. Ob die dann tatsächlich so top sind ist eine andere Diskussion, aber auch sekundär, denn das 'tolle' an Nuklearwaffen ist, dass schon auch wenige effektive Systeme massiven Schaden anrichten können. Das ist der Grund warum Russland überhaupt noch 'bei den Großen' mitspielt. Deswegen droht Putin auch so oft mit atomarer Vergeltung, weil mit viel anderem kann er nicht drohen. Aber Atomwaffen haben als Machtwerkzeug nur begrenztes Potenzial. Kommt es zum nuklearen Schlagabtausch ist die RF genau so erledigt wie wir. Bei Ländern ohne ihre eigene Atomare Abschreckung funktioniert das zwar deutlich besser. Die Ukraine könnte bei einem nuklearen Angriff nicht in gleicherweise zurück schlagen. Aber es führt dazu das bisher 'neutrale' Länder schnell Teil eines Nukleareinabschreckungsschirms werden wollen. Finnland z.B. ist sich recht sicher es könnte einem konventionellen Angriff der RF standhalten, wäre aber einem nuklearen Angriff ausgeliefert.
    "Lass mich dich annektieren oder ich werfe Atombomben", "Werde mein Satellitenstaat oder ich werfe Atombomben", "Kauf Gas oder ich werfe Atombomben" funktioniert wenn überhaupt nur einmal und danach wird jedes Land das kann sich eine eigene atomare Abschreckung suchen. Entweder durch einen Beitritt in ein Bündnis oder die Beschaffung von eigenen Atomwaffen.


    Russland ist also ein wirtschaftlicher Zwerg mit mittelmäßigem Militär und vielen Atomwaffen das gerne von sich behauptet es wäre der USA ebenbürtig oder zumindest fast ebenbürtig. Wenn man dann einer zynischen Realpolitik folgt, dann versucht zwar Russland hier seine Einflusssphäre zu etablieren aber schafft es nicht. Es konnte die Ukraine nicht durch wirtschaftliche Anreize locken und jetzt scheitert es militärisch daran. Und warum sollte sich die Ukraine in dieser zynischen Logik freiwillig hergeben? Wenn der Westen eine doch viel attraktivere Alternative darstellt? Warum sollte der Westen diesem feindlichen imperialen Projekt tatenlos zu schauen wenn es gegen unsere eigene Interessen geht? Selbst unter einer chauvinistischen Perspektive macht es also Sinn der Ukraine zu helfen. Denn in dieser Logik gilt das Recht des Stärkeren und Russland ist nun mal schwach. Wenn die Ukraine gewonnen hat bleibt nur noch die Drohung mit dem nuklearen Holocaust: Vernichtung oder Unterwerfung.


    Die RF wird einsehen müssen das es seine imperialen Ambitionen aufgeben muss. Alleine kann es dem Westen nicht widerstehen, weder wirtschaftlich noch militärisch. Es kann also wählen zwischen der Vernichtung seiner 'Feinde' und seiner eigenen, der Integration in den Westen oder die Integration in die chinesische Einflusssphäre und dort sagt dann die PRC den Ton an und nicht die Russische Föderation. Oder ein zweites Nord Korea, die Option gibt es auch noch.


    Schau dir das momentane Drama um die neuen Versorger der Marine an. Die sollten ursprünglich EU weit ausgeschrieben werden, da haben dann aber die deutschen Werften gejammert, wo wir denn hinkommen würden wenn es so was wie Wettbewerb gäbe. Wenn ich als Käufer einen möglichst geringen Preis haben will, dann verenge ich doch nicht absichtlich den Markt auf dem ich einkaufen kann. In diesem speziellen Fall sogar nur eine Werft die überhaupt ein Angebot gemacht hat, dann ist es nicht verwunderlich das sie bei der Preisgestaltung sich als defacto Monopolist auch so aufführen und die Kosten steigen. Hätten sie z.B. mit einer niederländischen Werft konkurrieren müssen wären die Preise deutlich realistischer ausgefallen.




    Verschiedene Rucksatzgrößen, Ersatz. Da jetzt auf den Mann genau einzukaufen bedeutet nur das man sehr schnell wieder am Material sparen muss.


    Das Verteidigungsministerium will alle Rucksäcke bis Ende des Jahres anscheinend geliefert haben. Also muss die Firma nicht nur den Rucksack anbieten nach den Vorstellungen der Bundeswehr sondern auch in der Lage sein innerhalb von kurzer Zeit große Mengen zu liefern. Und dann sollte die Beschaffung auch möglichst günstig sein, das Ziel ist ja Materialbeschaffung und nicht die Subventionierung der Industrie.

    Knete? Gaslieferungen? Wirtschaftliche Nachteile? Gibt ja keine offiziellen Stellungnahmen momentan dazu, nur der diplomatische Flurfunk. Zypern lebt ja davon Geld für russische Oligarchen zu parken/waschen, für Italien ist das Gas so wichtig wie für uns und Ungarn will sich vielleicht Russland warm halten, wird ja gerade einigem Druck aus der EU ausgesetzt.

    Das glaube ich in Bezug auf Deutschland und Italien im Leben nicht. Wäre völlig widersprüchlich. Jetzt müsste doch ALLES gemacht werden was geht in Sachen Sanktionen.


    The EU is undecided on whether to cut Russia from a vital global payment network


    Zitat

    However, EU nations are split on whether to take this step or not. Senior EU sources have told CNN that there is a divide in the member states between countries like Poland, Estonia, Latvia and Lithuania who want SWIFT as part of the sanctions package that will be announced later today, and the likes of Germany, Italy, Hungary and Cyprus, who have stronger economic ties to Russia and do not want SWIFT included in the new sanctions.

    A senior EU diplomat said “there is a conversation happening” but believes it is “likely” the economic interests will win the argument and Brussels will not cut Russia from SWIFT.


    Wir werden ja sehen wie es sich entwickelt aber leider habe ich kein so großes Vertrauen in die deutsche Politik wenn es um Außen- und Sicherheitspolitik geht.

    Mit welcher Begründung?!

    Knete? Gaslieferungen? Wirtschaftliche Nachteile? Gibt ja keine offiziellen Stellungnahmen momentan dazu, nur der diplomatische Flurfunk. Zypern lebt ja davon Geld für russische Oligarchen zu parken/waschen, für Italien ist das Gas so wichtig wie für uns und Ungarn will sich vielleicht Russland warm halten, wird ja gerade einigem Druck aus der EU ausgesetzt.

    Kann man nur hoffen, dass Russland dermaßen geächtet wird. Militärisch ist der Drops ja anscheinend bald gelutscht.

    Ungarn, Zypern, Italien und Deutschland scheinen sich gegen einen Auschluss der Russischen Förderation aus Swift auszusprechen. Vielleicht lassen sie sich noch weich klopfen, aber optimistisch bin ich da nicht. Am Ende gibt es dann ein paar Sanktionchen gegen die Eliten, aber mehr traut man der eigenen Wählerschaft nicht zu.



    Die russische Propagandamaschine scheint diesmal deutlich schlechter zu laufen als noch 2014. Deutlich weniger Trolle und Bots, und die die es gibt sind qualitativ eher in der unteren Schublade einzuordnen.


    Nachtrag:


    Wieder ein Schnäppchen, diesmal wohl für die Strategen, erneut hier bei Humblebundle.

    Rome ist inzwischen richtig gut, auch wenn es erstmal an der Weiterentwicklung mangelt. Weiß jemand ob Empire of Sin inzwischen auch gut gepatched wurde?


    EDIT: Bei Prime Gaming bekommt man als Amazon Prime Kunde aktuell Dragon Age Inquisition (Origin), Control Ultimate Edition (GOG) und Rise of the Tomb Raider (Epic) gratis. Dafür waren die letzten beiden Humble Choice Bundles für mich persönlich eher mau.

    Habe Empire of Sin im Humble Bundle bekommen und muss leider sagen es ist keiner gutes Spiel.


    Die generelle Spielloop ist folgende:


    Erkunde die Regionen von anderen Banden/Mafias, etc. Erobere deren Spelunken, Kasinos und Bordelle (oder plündere sie) um an mehr Einnahmen zu kommen und das Hauptversteck der anderen Bosse heraus zu finden. Wenn du das Versteck lokalisiert hast, gehst du hin es gibt einen Bosskampf, nachdem du einen Boss besiegt hast bekommst du seine ganzen Gebäude. Wenn alle Bosse besiegt sind hast du gewonnen.


    Es gibt aber einige Probleme mit dieser Loop und allgemeiner mit vielen Spielmechaniken:


    Du brauchst nicht wirklich viel Geld. Interessantes Equipment bekommt man mit wenigen Ausnahmen nur durch das besiegen von Bossen und das Standardequipment unterscheidet sich so wenig das es sich in der Regel nicht lohnt was anderes zu kaufen und die Ganoven die man anheuert kommen oft auch schon mit speziellen Waffen, die besser sind als die 08/15 Waffen vom Schwarzmarkt.

    Es reicht also genügend Geld zu verdienen um deine Kerntruppe an Gangstern bezahlen zu können. Du kannst zwar auch Geld in deine Betriebe investieren damit sie mehr Geld bringen, bessere Wachen haben und weniger oft von der Polizei kontrolliert werden, aber der Sinn da das ganze Geld reinzuhauen fehlt. Da Geld keine große Relevanz hat und einem es auch deswegen egal sein kann wenn die Polizei einen Laden mal für eine Zeit dicht macht. Und Wachen sind auch nicht wichtig, denn selbst wenn man in einem Bandenkrieg Geschäfte verliert, man bekommt sie spätestens alle zurück wenn man den Boss der Bande besiegt.


    Der Wirtschaftsaspekt soll anscheinend verbessert werden mit nächsten DLC/Patch, aber ob das die Kernprobleme löst, da habe ich meine Zweifel.


    Die Kämpfe selbst sind nicht sonderlich überragend, wenn man sie z.b. mit XCOM vergleicht. Zwar gibt es einige nützliche Fähigkeiten, aber viel zu oft ist die optimale Strategie in Kämpfen sich am Spawn in Deckung zu begeben und dann den Rest des Kampfes einfach zu schießen. Manövrieren und Flankieren wird dagegen kaum belohnt und durch die engen und kleinen Karten auch sehr erschwert. Selbst bei Kämpfen auf der Straße sind in der Regel alle Gegner direkt in Reichweite, so das kaum manövriert werden muss.


    Zu den Fähigkeiten: Das Erlernen von Fähigkeiten, zumindest die Stärkeren, dauern sehr lange im Spiel. Mein Hauptcharakter z.B. hat seinen letzte Fähigkeit gerade ein paar Tage im Spiel erlernt bevor die Kampagne zu Ende war. Gerade die Fähigkeiten die man mit hohem Level freischaltet würden mehr Abwechslung in die Kämpfe bringen aber die kommen viel zu spät um überhaupt noch einen Einfluss auf die Kampagne zu haben. Weswegen es generell besser ist sich neue Handlanger zu kaufen wenn man mehr Infamie (Ressource die Grob den Spielfortschritt festhält) angesammelt hat statt seine alten Kameraden mühselig hoch zu leveln.


    Zu den Bandenkriegen: Die anderen Banden attackieren einen im Krieg von Zeit zu Zeit und versuchen einen Laden zu übernehmen. Da die Verteidiger von den Gebäuden aber generisch sind und man sich deshalb keine Sorgen machen muss ob sie sterben oder nicht sind die Kämpfe ironischerweise oft recht leicht, da man seine Leute in den Tod schicken kann solange man am Ende siegt. Theoretisch kann man (habe es nicht getestet) seine Läden auch mit Handlangern verteidigen, aber bei dutzenden von Läden weiß man nie wo die KI zu schlägt (es sei denn man scrollt die ganze Zeit über die acht verschiedenen Karten und beobachtet alles, aber das war mir zu viel Mikro und wie gesagt so richtig wert war es sowieso nicht die Sachen zu verteidigen).

    Denke das könnte man relativ leicht verbessern indem man die Verteidigung nicht einzelnen Gebäuden zuweist sondern Vierteln. Sprich würde man einem Viertel ein Squad zu teilen können das für die Verteidigung zuständig ist der von einem oder zwei Handlangern angeführt wird. Was zudem Helfen würde einige der Rollen einen tatsächlichen Sinn zu geben. Man kann theoretisch jedem Viertel einen 'Leutnant' zuweisen, der verschiedene Buffs gibt, aber durch die oben aufgeführten Probleme gibt es nur wenig Motivation dazu. Wenn er zumindest bei der Verteidigung helfen würde wäre er mehr als nur 'Schreibtischtäter' und es würde zumindest etwas Strategie Einzug halten.


    Auch sollte man generische Handlanger rekrutieren können um dann Squads zu erstellen, die man los ziehen lassen kann um den Gegner anzugreifen. Wobei hierfür müsste natürlich auch die spielerische Motivation geschaffen zu werden. Momentan gibt es keinen Grund das feindliche Hauptquartier nicht anzugreifen sobald man es gefunden hat. Würde dessen Stärke, etc. davon abhängen wie groß, gesund, stark sein gesamtes kriminelles Imperium ist, würde man vielleicht zuerst versuchen ihn zu schwächen durch Angriffe und Übernahmen von anderen Gebäuden. So läuft man einfach hin und legt ihn (oder sie) um und zieht zum nächsten Gegner weiter.


    Diplomatie: Wurst. Handel ist egal, weil wie gesagt Geld egal ist. Man kann zu allem ja sagen oder auch nicht um die anderen Bosse glücklich zu halten bis man mit seinem aktuellen Ziel fertig ist. Manchmal verrät ein Boss wo ein anderer Boss sich versteckt, was einem Arbeit erspart, aber das kann man nicht mal erfragen/erhandeln, sondern nur über den Zufallsgenerator zu ergattern.


    Hab es einmal durchgespielt und wenig spricht dafür es nochmal zu tun.

    Mir war bis eben gar nicht bewusst, das man ab drei gewonnenen Direktmandaten in Fraktionsstärke in den Bundestag einziehen darf.

    Wahlergebnis unter fünf Prozent: Warum die Linke doch im Bundestag bleibt | tagesschau.de

    Frustriert mich immer wieder in Artikeln lesen zu müssen wie über ein mögliches Verfehlen des Wiedereinzugs in den Bundestag der Linken diskutiert wird, aber nicht an die Direktmandate gedacht wird. Von Politikjournalisten erwarte ich schon das sie die 'Basics' des Wahlrechts verstanden haben.


    Mir war bis eben gar nicht bewusst, das man ab drei gewonnenen Direktmandaten in Fraktionsstärke in den Bundestag einziehen darf.

    Wahlergebnis unter fünf Prozent: Warum die Linke doch im Bundestag bleibt | tagesschau.de

    Sonst wäre die CSU sehr wahrscheinlich auch aus dem Bundestag geflogen ;)

    Sind bei 5,2%, reichte also allemal.

    Eben per Briefwahl die PARTEI gewählt, beim Wahlomat ist zwar die Linke mit 94% deutlich oben, aber wie sich die Linke aktuell präsentiert ist sie für mich nicht wählbar (so wie alle anderen im Bundestag vertretenen Parteien).

    Ich bin entsetzt. Ich sehe mich jetzt schon fast gezwungen, die Linke zu wählen. Nicht, weil die mich ansprechen, aber die stehen nur knapp über der 5% Marke und ein Rausfall aus dem Bundestag würde schwarz-gelb voll in die Karten spielen. Verstehe ich ehrlich gesagt nicht, wie man als links gesinnter Mensch da jetzt umschwenken kann.

    Die Linke hat drei recht sichere Direktwahlmandate in Berlin, plus gute Chancen auf ein viertes Mandat in Berlin oder Leipzig. Damit sind die Chancen das die Linke nicht in den Bundestag einzieht recht gering. Gleiches gilt für die CSU die auch gerade gefährlich nahe an den 5% herumdümpelt aber locker genügend Direktmandate in Bayern gewinnen können sollte.


    Das die SPD so profitieren würde von der Schwäche der CDU hatte ich im übrigen nicht erwartet, wobei Frau Baerbock und der Grüne Wahlkampf (wiedermal) sich nicht sonderlich gut angestellt haben.

    Bin da irgendwie voll bei ihm. Dieter Hallervorden: Das Gendern ist eine Vergewaltigung der Sprache (msn.com)

    Hab sonen Kollegen auf der Arbeit der ständig versucht alles korrekt zu gendern. Das nervt mit der Zeit.

    'Vergewaltigen' kann man Menschen, eine Sprache jedoch nicht. Jetzt ist so ein Kategorienfehler nicht ungewöhnlich in der Alltagssprache, aber doch ironisch wenn er gemacht wird während man die heutige Nutzung von Sprache kritisieren möchte.

    Der deutsche Bundestag hatte in der letzten Legislaturperiode 709 Sitze. 23 Sitze davon entfielen auf Sachsen-Anhalt. 124 Sitze entfielen auf den gesamten Osten minus Berlin. Sprich Ostdeutschland ist in etwa soviel Wert wie NRW. Tun sich die Grünen im Osten schwer? Klar, typische GrünenwählerInnen sind in der Regel eine Mischung aus höherer Bildung, höherem Einkommen und kosmopolitischer Weltanschauung. Diese Mileumischung ist im Osten deutlich weniger verbreitet. Wahlen dort sind aber dementsprechend auch wenig aussagekräftig für den Bund. Niemand erwartet für die kommende Bundestagswahl 22% der Stimmen für die AfD. Und genauso wenig werden die Grünen so schlecht abschneiden wie sie es im Regel im Osten tun.


    Überraschend war nur die Stärke der CDU, nicht die Schwäche der Grünen. Da jetzt groß was auf Bundesebene übertragen zu wollen halte ich für Augenwischerei.

    Prio 3 ist soweit gefasst, dass jeder der will, Prio 3 ist. Wer nicht Prio 3 sein will, selber Schuld. Jeder kennt jemanden mit Pflegerad,etc.


    Und zum Termin: Sonntag im Portal registriert, Montag Termin bekommen. Außerdem habe ich noch am Montag und Dienstag zwei weitere Termine bekommen, ohne Probleme. Dabei habe ich mich nur halbherzig drum gekümmert. Daher habe ich null Mitleid, mit Leuten, die es nicht hinbekommen, einen Termin zu bekommen.


    Und außerdem hat die Regierung den krieg eröffnetet. Also daher viel Glück im Krieg.

    Ja leck mich am Arsch. Impfen ist momentan ein Nullsummenspiel. Klar kann ich irgendeinen Bullshit finden um irgendwie in der Priorität hochgestuft werden oder bei Ebay einen Attest kaufen. Tue ich aber nicht weil ich wohl naiver weise davon ausgehe das zuerst die geimpft werden die es brauchen. Und die Impfpriorität kein Bullshitkartenhaus ist, wo es nur drum geht wer sich besser durch eiert. Und selbst wenn das der Fall wäre muss man dann da nicht auch noch mitmachen wie im Aldi am Wühltisch.


    Sich in der Impfpriorität hoch zu stufen, nur weil man es kann, ist einfach unsolidarisch ohne Ende.

    Das die CDU/CSU ein Korruptionsproblem hat ist weder neu noch überraschend. Nun leiden Regierungsparteien immer etwas mehr darunter, aber da die CDU seit Jahrzehnten kein Interesse daran hat effektive Mechanismen gegen Korruption einzuführen wie z.B. die Offenlegung der Nebeneinkünfte von Bundestagsabgeordneten oder ein 'Lobbyregister' kann die CDU/CSU hier sich nicht die Hände in Unschuld waschen und es als Einzelfälle deklarieren. Die Korruption wird zumindest geduldet und erst wenn der Wagen gegen die Wand gefahren wurde sprich man erwischt wurde wird Schadensbegrenzung eingeleitet.


    Verlieren die Wähler damit das Vertrauen in die Parteien kann das entweder zu einer signifikanten Schwächung führen wie bei den französischen Republikanern oder gar zu einer existenziellen Gefahr für die Parteien werden wie in Italien in den frühen 90ern.

    Als Elfenfraktionen geh ich generell auf Lothern Seaguard plus reguläre Bogenschützen. Sobald man Sisters of Avelorn hat, kann man damit Stacks bauen die in der Regel alles weg putzen. In den Schlachten immer erst gegnerische Einheiten fokussieren die viel Schaden machen und ihren General und Magier. Als Avelorn kann man die von (fast?) Runde eins an bauen. Helden und General auf Fernkampf Boni und Verstärkung (reinforcement) skillen. "Blitzangriff" ist eine der wichtigsten Fähigkeiten.

    Damit kannst du gegnerische Armeenbündel auseinander nehmen. Schwächste Armee im Verbund mit deiner besten Angreifen. KI zieht sich nicht zurück, da die Berechnung dafür geschieht bevor man den Haken setzt. Falls schwach genug Autoschlacht, sonst selber schlagen.

    Wie Filusi sagt Fullstacks bündeln für die offensive. An offenen Flanken wo Gegner angreifen könnten eine halbe Armee positionieren die in die Siedlungen marschiert die gefährdet sind.

    Generell überall Mauern bzw. Mauerupgrades bauen, die Garnisonen und Türme erleichtern die Verteidigung erheblich.


    Als Elf Bündnisse mit ein paar anderen Elfen schließen um bei Gengelegenheit sie zu konföderieren. Musst danach aber die Regel die Armeen auflösen die du von der KI erbst, da man sich es nicht leisten kann.


    Anfangs sind Militärgebäude sekundär, man hat nicht genügend Slots und Kohle für mehr Einheiten ist wichtiger. Als Elfen reichen Bogenschützen (nicht die berittenen oder fliegenden) plus ein paar Speerkämpfer um die Front zu halten während die Bogenschützen den schaden machen.Lothern Sea Guard kann beides und die Sisters of Avelorn machen so viel Schaden und haben auch gute Nahkampfwerte das es sich erübrigt.


    Halte die Zwerge für eine sehr Anfänger freundliche Fraktion. Armeen aus ~8 Dwarfwarriors plus ~10 Quarellers und einer Artillerie, später schadet ein Helikopter auch nicht wenn man gegnerische Artillerie oder andere Glaskanonen ausnehmen will. funktioniert sehr lange gegen fast alle Gegner. Später einfach die Front mit besserer Infanterie ersetzen und die Mischung bringt einen durch das ganze Spiel. Zwerge haben auch eine solide Wirtschaft und wenige spezielle Mechaniken um die man sich kümmern muss.


    Zwergeneinheiten sind auch generell so stark, dass voll ausgebaute Garnisonen gegnerische Fullstacks alleine besiegen können, zumindest wenn man selbst schlägt.

    Das Spiel muss bei der Mod übrigens auf Englisch gestellt werden.


    Zudem wäre es morgen schön von Manu und wer noch in der Mod etwas reingeschnüffelt hat, ein paar Takte erklären zu können. Bisher konnte ich mich noch nicht überwinden, den Singleplayer mal auszuprobieren. Die Karte macht für mich den Eindruck, dass man hier noch getrennter als in der Vanilla spielen kann.

    Ich werde morgen ab halb acht im Discord sein und Rede und Antwort stehen damit sich die gewillten Spieler einen Überblick verschaffen können.