Beiträge von Grimbold

    Kurzer Frontbericht des Deutschen Kaiserreichs (bleib fair und lies nicht mit Entente-Spieler!):


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    Der Ausschnitt stellt nur die Deutsch-Belgische Grenze dar, die aber besonders in den ersten Wochen von entscheidender bedeutung ist (siehe "Moltke-Plan"). Hier soll der Durchbruch gelingen, hier muss Boden gut gemacht werden (in den ersten 7 Runden geniessen wir einen "Schockvorteil").
    Die Deutsch-Französische Grenze ist von Beginn an nur schwer gen Westen zu penetrieren; die französischen Truppen stehen hinter gut ausgearbeiteten Verteidigungsanlagen (Verdun, Sedan..etc.).


    Als ich zum Beispiel im äußersten Süden der Front eine begrenzte Offensive bayrischer Einheiten befehligte, brach diese schnell in sich zusammen (unter Verlusten die an "Langemark" erinnern; weit über 10000 Mann fielen hier doch ganz eindeutig sinnlos den französischen Verteidigunsstellungen zum Opfer).


    Der Krieg begann für uns also mit einem Paukenschlag im negativen Sinne...
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    Jetzt hab ich auch mal ne Frage zu EB:
    Um EB online zu spielen ist ja eine sog. "MP Edu", eine Datei die einige Einheitenwerte und anderes der SP (Single Player)-Version von EB für den MP modifiziert. Aus diesem Grund gibt es 2 Startmöglichkeiten für EB; die SP-Verknüpfung und die MP-Verknüpfung. Um online zu spielen starte ich natürlich über die MP-Verknüpfung..


    Mein Problem ist, dass ich die Replays einiger Online-Schlachten gespeichert habe, sie aber nicht korrekt ansehen kann, da die "Wiederholung anschaun"-Funktion nur im SP unter "Load Game" verfügbar ist. Wenn ich das Replay also über den SP anschaue, ist der Verlauf der Schlacht natürlich korrumpiert, da die Schlacht dann durch das SP-Edu (nicht dass MP-Edu) berechnet wird.


    Es gibt wohl dazu eine Modifikation die das Problem beseitigt, der Link bei Gamefront ist allerdings nicht mehr gültig:
    Replay Repository - Europa Barbarorum Wiki
    "EB MP Load Replay Mod"


    Hat vllt. jemand ne andere Lösung? (Einfach die Edus austauschen funktioniert nicht; schon probiert)

    Erwarten kann man für Rome 2 sicherlich, dass CA diesmal den Unterschied zwischen Phalangniten (Piken) und Hopliten (Speer und großes Hoplon-Schild) gebacken bekommt. War schon ein ziemlicher Tiefschlag in Vanilla Rome sämtliche griechischen Hopliteneinheiten mit 7 Meter-Piken und (wenn überhaupt) kleinen Schilden sehen zu müssen.


    Was die "Barbarenfraktionen" wie die französischen Kelten oder die Germanen angeht, wäre es doch vielleicht sinnvoll einige deren Einheiten in etwas lockerer Formation aufzustellen als beispielweise die römischen Einheiten (z.B. dadurch, dass man diesen keine "enge Formation"-Möglichkeit bietet). D.h. als z.B. Germane muss ich meine Taktik dem Kampfstil meiner Fraktion anpassen; lieber im Wald kämpfen, da dort die Dichte der Reihen keine so große Rolle spielt, usw.


    Will sagen: Ca sollte die historischen Unterschiede in den Kampfesweisen der damaligen Völker besser mit ins Spiel einbinden.

    Schön dass du dich an EB begibst!
    EB ist herausfordernd, ja. Aber es belohnt dich mit einem verdammt realistischen, detailreichen Erlebnis...
    Erstmal zu was wichtigem, den Regionsstufen I-IV:
    Deine Fraktion hat verschiedene Heimatprovinzen (also: Stufe I) ("Homeland"; in der Gebäudeliste der entsprechenden Provinz zu finden), in denen du alle der Fraktion zur Verfügung stehenden Einheiten und Gebäude ausheben/bauen kannst.
    Dann gibt es die Stufe II (in der Gebäudeliste sowas wie "Expansionsregion"), also eine der natürlichen Heimat deiner Fraktion sehr nahen Provinz mit ähnlicher Kultur. Hier kannst du die meisten deiner Einheiten/Gebäude ausheben/errichten (allerdings schon keine fraktionsspezifischen Eliteeinheiten mehr).
    Stufe III und IV kannst du dir ja dann denken (immer weiter von deinem Kulturkreis entfernt, immer weniger eigene Einheiten zu rekrutieren). Stufe IV ist sozusagen komplettes Ausland ohne Verbindung zu deiner Fraktion.
    Wo du welche Provinzstufen einrichten kannst (durch den Bau des entsprechenden Stufe I-IV Regierungsgebäudes), hängt davon ab wie nah die Region deiner Heimat liegt. Wie oben erwähnt findest du diese Information in der Gebäudeleiste der entsprechenden Region (also z.B. "Homeland" für Stufe I oder "Expansionsregion" für Stufe II).
    In deiner Heimat weit entfernten Regionen kannst du eben nur Vasallenstaaten einrichten, durch Stufe III und IV repräsentiert. Diese Stufen haben den Vorteil dass du dort Einheiten rekrutieren kannst die für die jeweilige Region (und nicht deine Fraktion) typisch sind (durch Bau von regionalen Kasernen).


    Beispiel: In meiner Getai-Kampagne habe ich nach Norden hin bis zur Krim-Halbinsel expandiert und in einer der dortigen Provinzen ein Stufe-IV-Regierungsgebäude (Vasallenstaat) errichtet. In der dortigen Kaserne habe ich dann einen "Scythian Mercenary General" rekrutiert. Der Anführer dieser Einheit steht dann als "Familienmitglied" zur Verfügung und kann wie ein normaler Charakter behandelt werden. Er ist sozusagen der örtliche Herrscher der Provinz (wenn du eigene Familienmitglieder deiner Fraktion die provinz regieren lässt, entsteht schnell Aufruhr durch die kulturellen Differenzen und du riskierst einen Aufstand). Durch weiteren Ausbau der Kaserne kann ich jetzt also als Getai von dort aus Skythische Bogenschützen und andere ortstypische Truppen rekrutieren, auf die ich sonst nie Zugriff hätte als Getai.


    Die Wirtschaft ist Anfangs schwer zu managen, evtll solltest du sogar Einheiten suspendieren. Häfen bauen, Handelsgebäude und natürlich Straßen. Und benachbarte "Eleutheroi"-Provinzen einnehmen.


    Hoffe das hilft erstmal..

    Kann ich so unterschreiben Alpi. Das Problem ist dass CA sich meinen Befürchtungen nach (dem Trend nach) eher wieder an Hollywoodfilmen und Stereotypen orientiert, als an historischen Quellen.
    Leider muss man ja sagen dass der 08/15-TW-Spieler ein historisch höchstens oberflächlich Interessierter ist und daher auch eher filmreife "Sandalen"-Action verlangt als eine Simulation der Antiken Welt. Das man beides (filmreif+Antike) kombinieren kann zeigt u.A. Europa Barbarorum für RTW und hoffentlich bald für Med.2.


    Edit: Ist natürlich sehr früh schon wieder mit Diskussionen zu beginnen, ist einfach nur sehr wenig bekannt bisher. Aber: Was haltet ihr vom Feature "See+Landschlacht in einem"? Bin selbst eher skeptisch, kann jemand antike Schlachten nennen bei denen Schiffe aktiv in Gefechte an Land eingegriffen haben? Mir würde höchstens Marathon einfallen, wenn auch die Schiffe dann selbst passiv blieben.
    Das Feature hört sich für mich eher nach Popkornunterhaltung an.

    Habe interessanterweise gestern mal wieder den RSII (beta 2.5) - Installationshorror durchgemacht. Ohne Erfolg...
    CTD gleich im Ladebildschirm der ersten Hannibalschlacht. Mal sehen, hab heute noch einiges zu tun aber werde es die Tage nochmal versuchen.

    Schönes Video Alpi; danke dafür!
    Kleine Anmerkung: Für meinen Geschmack sind Hintergrundgeräusche und Musik zu laut. Ist natürlich subjektiv, aber das bringt ein bisschen Hektik in deine eigentlich sehr ruhige und sachliche Art zu erklären..


    Weiter so!

    @Alpi:


    Interessant dass du trotz deiner Abneigung gegen Kriegermönche, einen solchen als Avatar benutzt :D .


    Ich muss sagen ich finde es recht schwer wieder in den MP einzusteigen als jemand der nur in der Anfangsphase MP spielte (6 Sterne). Die Armeen damals unterscheiden sich doch recht gravierend von den "modernen". Ich sehe sehr häufig "Naginata-Begleiter" (DLC?) und DLC-Einheiten. Dagegen hab ich nur meine müden Veteranen zu bieten (Katana-Ashigaru, Yari-Kavallerie und einige Kriegermönche (die nach nem neueren Patch schlechter sind!?)..


    Grundsätzlich habe ich was gegen die vorherrschende Spielweise die Flanken gut zu decken und mit einem alles überrollendem Zentrum den Feind vom Schlachtfeld zu treiben (durch gochgelevelte Katana-Veteranen hauptsächlich), die nur allzu oft Erfolg hat. Ich bevorzuge eher starke Flanken und mobile Kriegsführung (in der Rolle haupts. Kavallerie), unterstützt durch Bogenschützen. Auf Musketen, Ninjas, Artillerie und Ähnliches verzichte ich...


    Wie soll ich vorgehen wenn ich auch mit einem alten Einheitenpool (Bogenschützen, Mönche, Lehnschwerter und Kav., nur sehr wenig Katana-Sam.) bestehen will?

    Die Positionen der Schlachtschiffe sind nach Möglichkeit historisch nachgestellt. Du wirst die Bismarck zusammen mit der Prinz Eugen finden können wenn du willst, die Hood kann an dir vorbeikajolen und die wirst sicher auch die Royal Oak in der Nacht vom 13. auf den 14. Oktober 39" in der Bucht von Scapa vorfinden...

    Natürlich hat es keinen Sinn sich zu verbiegen. Aber man selbst muss auch offen für Andere/s sein.


    Um das mit dem Thema zu verbinden:
    Das Problem ist: Internet und Spiele können eben sehr zeitaufwändig betrieben werden von jemand der damit Real-Life-Dinge ausgleichen will. Damit verliert er immer mehr Kontakt zur "realen Welt", so abgedroschen das klingt. Es kann ein Hobby sein, aber dein Hobby sollte nie dein Leben bestimmen...


    @tryteker:
    Was du schreibst klingt schon ziemlich verbittert/wütend auf deine Mitmenschen. Aber auch für die gilt: Nicht jeder ist gleich (schlecht) und deshalb gibt es immer "Sotte und Sotte". Die Schwierigkeit ist dabei nur die für dich wertvollen Personen zu erkennen und offen auf sie zuzugehn.

    Freut mich so viele interessante Beiträge lesen zu dürfen. War gut dass Thema zu starten..


    Trtz. jetzt langsam mal "Back to topic!". Es geht hier weder um Franky (den angeblichen brodelnden Vulkan), noch um John (den angeblichen Hobbytherapeuten), sondern darum sich in einem "Zockerforum" (ich weiß dass TWF ist mehr als nur "Zockerforum") auch kritisch mit einem seiner Hobbys auseinanderzusetzen und seine Tätigkeit zu hinterfragen. Wurde hier aber auch teilweise gut und ehrlich getan, danke dafür!

    @Franky:
    Wie verbringt denn dann dein kritischer Bruder seine Abende unter der Woche?


    drache und Franky:
    Jetzt ist eben die Frage warum man sich eine alternative zum Rausgehen suchen muss. Liegt es schlicht an der eigenen Persöhnlichkeit oder der fehlenden Toleranz anderer oder, oder, oder..Denke man muss auch eine Erklärung finden warum sich vieles in Virtuelle verschiebt, abseits von der Erklärung dass die virtuelle Welt mehr Unterhaltung bietet.


    Cr7390:
    Naja, jeder kann ja seine eigenen Erfahrungen zum Thema mitteilen, da muss keiner hingehen und sagen "Leute, ich bin süchtig!". Aber wenn er gerade das ist kann er dass tun. Der Erfahrungsaustausch hilft ja letzlich jedem.


    Twilight:
    Denke deine Version entspricht vielen. Womit ich mich auch beschäftige ist die Frage ob dieses Verlangen nach "Unterhaltung" und dadurch entstehenden Medienkonsum erst bei jedem individuell entsteht und sich dann durch die Möglichkeiten vervielfältigt oder ob er angeboren (was er in gewissen Maße sicherlich ist) und ein Teil von uns ist.
    Da liegt der Vergleich zu früheren Generationen nahe, die wohl durchschnittlich deutlich mehr Pflichten hatten und damit auch weniger Zeit für Unterhaltung. Allerdings ist jetzt die Frage ob sich der "Hunger nach Unterhaltung und Ablenkung" dann wirklich vervielfältigt in der heutigen Zeit dass er immer mehr zum Problem wird (vervielfältigt durch Angebot und Suchtcharakter "immer mehr immer mehr").

    So Leute, folgender Artikel aus der Zeit hat mich dazu gebracht hier im Forum mal eine Umfrage/Diskussion über dass Thema Internet-/Spielsucht zu eröffnen:
    Internet: 560.000 Menschen in Deutschland gelten als onlinesüchtig | Digital | ZEIT ONLINE


    Umfrage ist anonym, hoffe also auf ehrliche und rege Beteiligung. Wer noch Antwortmöglichkeiten dazu haben möchte meldet sich. Wollen ja hier nicht unbedingt eine Selbsthilfegruppe gründen, aber eure Erlebnisse zum Thema interessieren mich. Denke auch bei dem Thema gibt es von der Wissenschaft und Forschung noch sehr wenige Erkentnisse, aber gleichzeitig wird dass Thema von Tag zu Tag aktueller, da unsere Welt sich auch immer mehr ins Virtuelle zu verschieben scheint (Gesellschaftstechnisch).



    Also ich fang mal an:
    Ich selbst halte mich nicht für süchtig, da ich auch bei längeren Zeiträumen ohne Spiele/Internet keine Entzugserscheinungen zu zeigen scheine. Ansonsten macht mir aber Sorgen dass es sich für mich mittlerweile eher unnormal ist, wenn ich an einem Tag unter der Woche mal nicht "zocke" (auch wenn es nur mal ne Stunde ist). Es scheint mir als ob sich dass für mich schon so (buchstäblich) "eingespielt" hat einen Abschnitt des Tages "online" zu verbringen. Auf der anderne Seite wüsste ich auch nicht was ich (unter der Woche) Abends sonst machen sollte, außer vor der Glotze oder dem PC-Bildschirm zu sitzen. Normal?
    Bei mir regt sich eben Unmut gegen diese Gewohnheiten und ich versuche dass selbst zu regulieren. Ich stehe ja auch kurz vor dem Abitur und will da nichts vernachlässigen.
    Wie seht ihr die Sache? Ähnliche Erfahrungen?