Beiträge von Grimbold

    Da kriegt man direkt wieder Lust auf NTW3 :rolleyes: .


    Wenn es Freiwillige gibt die mal ein Ründchen online zubringen wollen, nur zu..



    Mit historischem Fokus meinst du, dass du in jedem Spiel mit deinen Franzmännern die selbe Taktik läufst indem du mit der Alten Garde über die rechte Flanke in den Nahkampf gehst? :D
    Wundert mich, dass wir noch keinen thread zur Mod haben, die is ja schon etwas länger draußen :grübel:

    Hehe.. ;)

    Wieder eine ausgesprochen gute französische Geschichtsdoku! Nach einer über die Schlacht bei Philippi und Trafalgar jetzt dies. Hut ab!
    Ist in der Mediathek von Arte noch zu sehen übrigens..

    Bin nicht so wirklich auf dem Laufenden; wurde schon was zu einer (eventuell) neuen Einheitensteuerung gesagt? Auf den Bildchen sieht es so aus, als ob man es diesmal mit einer Fülle von (Unter-?)Einheiten zu tun hätte..Ich meine diese ca. 80 Mann starken Trupps. Sind doch auf Seiten der Römer wohl um die 50 Stück auf der Karte verteilt (Schiffe inklusive).

    Pride of Nations selbst abe ich nie gespielt. Ist auch generell sehr schlecht aufgenommen worden. Würde also nicht soweit gehen es als typisch AGEOD hinzustellen. Wär schade wenn dir PoN die AGEOD-Serie vergrault hätte.

    Kaum zu glauben, dass es in diesem strategiespiellastigen Forum noch keinen Thread zu Spielen der Entwicklerfirma "AGEOD" gibt (4 Posts zu "Birth of America" ausgenommen).


    Bisher erschiene Titel sind hier zu sehen:


    Unsere Spiele - AGEOD.com


    Bald erscheint übrigens "Alea Jacta Est", das verschieden Szenarien aus der Antike behandelt.


    AGEOD-Titel sind pure Strategiespiele, d.h. der Spieler hat bei Kämpfen keinen Einfluss auf den Ausgang, falls diese erst einmal begonnen haben. Dafür bieten sie eine strategische Tiefe, die mit einem sehr exakten historischen Rahmen kombiniert wird und der seines gleichen sucht.
    Das AGEOD-Spiele eher Nieschenprodukte sind, liegt wohl nicht zuletzt an der (sozusagen) nicht vorhandenen Grafik. Die Karten, auf denen die Kämpfe ausgetragen werden sind allerdings meistens sehr aufwendig und detailliert "handgezeichnet" und der komplette Rahmen der Spielwelt ist überzeugend in den historischen Rahmen eingefügt, sodass man sie trtz. als "schön" betrachten kann.
    Die KI ist ebenfalls im Vergleich zu den allermeisten Strategiespielen überzeugend, Multiplayer ist bislang nur immer 1 vs 1; wird aber in Zukunft ausgeweitet.


    Fokus liegt bei AGEOD stets auf Tiefe, Realismus und Handlungsfreiheit. Wer nach der Sache mit der nicht vorhandenen Grafik die Schnauze noch nicht voll hat, der kann sich ein paar sehr nette AARs zu verschiedenen AGEOD-Titel zu Gemüte führen:


    Ein AAR zum Siebenjährigen Krieg (Spieler vs Spieler) auf Englisch:
    Learning from Prussia - a Rise of Prussia AAR against a real player - for beginners


    YouTube-AAR zum Amerikanischen Bürgerkrieg (gegen KI) auf Englisch:
    Let's Play AGEOD's Civil War Part 1 - YouTube


    AAR zum römischen Bürgerkrieg von 87 v.Chr. Sulla gegen Marius (Spieler vs Spieler) auf Englisch:
    The Hero, The Traitor and The Barbarian - an AJE PBEM Beginner AAR


    Deutsche AARs sind im SI-Games-Forum zu finden (zum Beispiel).


    Viel Spaß!

    Rainald:
    Lieber Rainald,
    Nun "ich" kann einige Verordnungen herausbringen die die Rechte meiner Bürger beschneiden. Ich bin allerdings froh dass dies niemand tut. Solltest du auch sein wenn du an irgendwelchen freiheitlichen Idealen hängst. Übrigens schön dass dir der Begriff "Rotwelsch" etwas sagt. Wie ich in meinem obigen Post schon gesagt habe, ich glaube nicht das dies aufwieglerische Parolen sind, sondern Auszüge aus dem Koran. Sowas darf man nicht verbieten, da dies der religiösen Freiheit im Lande widersprechen würde.
    Wer die Bibel, den Koran, oder die Tora und Ähnliches zitieren will, darf dies tun in Deutschland!
    Wer Freiheit schätzt, muss auch Freiheit gewähren. So lange bis diese Freiheit andere Menschen wiederum einschränkt und verletzt. Sollte dies der Fall sein, muss der Rechtsstaat einschreiten.

    @Twiggles:
    In der Tat ein Punkt den man lobend hervorheben muss, was ich ja auch getan habe. Wie gesagt: Der Ansatz war in Ordnung. Was danach kommt ist allerdings teilweise so abenteuerlich und an den Haaren herbei gezogen und nur auf Diffamierung bedacht, dass ich am Ende nur jedem abraten kann. Weitere Beispiele hierfür: Castan führt Punkte "gegen" Richthofen ins Feld wie die Art des Kontaks zwischen Richthofen und seiner Mutter, die Annahme dass Richthofen (zumindest während der Kriegszeit) keine Freundin hatte und die (seiner Meinung nach) zahlreichen sexistischen Anspielungen in der Fliegersprache als Indiz für Verrohung und fehlgeleiteter Energie vieler junger Männer.


    Edit:
    Um welchen Film gehts? "Der Rote Baron" (2008)? Entschuldige, ich finde den Bezugspost von Twilight grade nicht.

    @Twiggles:
    Einige sog. "Zitate" Richthofens erschienen mir tatsächlich sehr merkwürdig. Ich muss dazu sagen dass ich sehr vieles zum Thema v.Richthofen und Luftkrieg im WW1 (Quellen beider "Kriegsseiten") gelesen habe.
    Dem Autor zu unterstellen er verwände ungesicherte Quellen, wäre ein schwerwiegender Vorwurf, da mir eben jene Quellen davor gänzlich unbekannt waren, tendiere ich trtz. dazu.


    Am Absurdesten war mir eine Schilderung des Autors wie Richthofen nach jedem Einsatz die Abschussmeldungen seiner Staffelkameraden entgegennahm und jedesmal fragte: "brennend?" (brannte das Feindflugzeug?) und falls dies bejaht wurde zufrieden schien.


    Solch ein Verhalten wäre sicherlich mehreren Beobachtern als "nennenswürdig" erschienen.

    Hier ist schon viel Richtiges und Reflektiertes geschrieben worden. Eine Sache muss ich allerdings im Bezug auf den Spiegel-Artikel ergänzen:
    Der Artikel wurde zum Erscheinen des Buches "Der Rote Baron: Die ganze Geschichte des Manfred v. Richthofen" geschrieben und bezieht sich größtenteils auf Quellen aus dem genannten Buch. Da ich selbiges nach Erscheinen 2007/2008 las, kann ich dazu mehr sagen:
    Das Buch selbst ist bei weitem keine objektive Darstellung. Der positive Ansatz des Autors den "Mythos" Richthofen zu hinterfragen und zu durchleuchten, bleibt schnell auf der Strecke. Castan (der Autor) versucht (deutlich sichtbar) krampfhaft kein gutes Haar an Richthofen zu lassen, ihn zu demaskieren. Teilweise waren seine Ansätze (besonders auf den sozialen Hintergrund der wilhelminischen Zeit) vielversprechend, die Ausführung aber leider absolut einseitig und (man kann es nicht anders sagen) augenscheinlich hasserfüllt.

    Zitat

    Zitat John: "Bspw. würde ich diese weißen Schriftzüge auf schwarzer oder grüner Flagge sofort verbieten."

    Der Unterschied in der Behandlung von Neo-NS-Anhängern und Islamisten in Sachen Flaggen ist, dass du die Hakenkreuzflagge verbieten kannst, aber gewiss nicht Flaggen die mit Sprüchen bedruckt sind, die aus einem religiösen Leitbuch entnommen sind. Zuwiderhandlung würde die religiöse Freiheit beschneiden.
    Anmerkung: Ich kann selbst kein Arabisch und weis deshalb nicht was auf diesen von dir erwähnten Flaggen steht. Ich nehme allerdings an es handelt sich um Auszüge aus dem Koran (und NICHT um "Tod der BRD!", oder Ähnliches).
    Der Islam ist nunmal schlichtweg keine aggressive(re) Religion wie vergleichbare und kann deswegen auch nicht grundsätzlich als Verfassungsfeindlich eingetuft werden wie Ideologien (z.B. NS).

    OKH berichtet:
    [spoil]Die Home Fleet ist unsere Gewässer eingedrungen! Der Tommy revanchiert sich für unser Unternehmen vor einigen Wochen als wir ihn auf dem falschen Fuß erwischten! Unsere tapfere Kriegsmarine konnte etliche britische Kriegsschiffe auf den Grund des Meeres befördern, darunter wohl auch einige Schlachtschiffe.


    Der Russe steht kurz vor Kattowitz! Stärke und Zielrichtung des Gegners können nur schwer geschätzt werden. Wir harren der Ereignisse...


    Information: Da wir fortlaufend Berichte über feindliche Spionageaktivitäten in unseren Berichten erhalten, leidet leider unsere Bildberichterstattung.[/spoil]

    Weiter gehts:
    [spoil]Unsere Offensive im Norden schläft langsam ein. Unsere Hoffnung ist, dass wir den Feind dabei gezwungen haben seine Reserven in den Norden zu schicken und damit an anderen Teilen der Front etwas bewegen können.
    Wir haben bereits angefangen einige Truppen per Bahn in Auffanglager hinter der Front außerhalb der Sichtweite der Allierten zu verlegen. An welcher Stelle (Mitte oder Süd) wir sie dann einsetzen behalten wir uns noch vor. Wir werden erst einaml Probe-Angriffe starten und sehen wo der Feind schwächer ist.


    An der Ostfront ist es dem Russen dank seiner großen zahlenmäßigen Überlegenheit gelungen einige unserer Infanteriedivisionen zu kesseln. Vielleicht können wir unsere tapferen Männer noch retten.


    Bilder folgen wenn neue Tatsachen gemacht wurden.[/spoil]

    Während Drache die Wehrmacht kommandiert, obliegt mir die Führung der Waffen-SS. Da ich aber der historischen Waffen-SS gegenüber nur negative Gefühle empfinde (gelinde ausgedrückt) erkläre ich kurz warum ich sie in diesem ToaW-Szenario dennoch kommandiere:


    1. Da die Waffen-SS nie Teil der Wehrmacht war, liegt es nahe (Bei einem Szenario indem nicht nur ein Spieler eine Fraktion anführt) sie auch gesondert zu kommandieren.
    2. Die Verbände der Waffen-SS wurden (zumindest ab 1942) bevorzugt mit Material versorgt und waren deshalb ein nicht zu unterschätzender Faktor an der Deutschen Ostfront. So habe ich die Möglichkeit (obwohl nur wenige Divisionen unter meinem Kommando stehen) mit geringem Aufwand ( ;) ) eine Rolle zu spielen.
    3. Wie in 2. angedeutet fehlt mir die Muße viele Einheiten zu führen, dies bleibt mir so erspart.



    Anmerkung: Es sollte klar sein, dass es sich bei der Waffen-SS historisch um politische Soldaten handelte. Ich werde nicht in ein, bei AARs normalerweise gern gesehenes, Rollenspiel eintauchen und versuchen diese Rolle zu repräsentieren.
    Darum wird mein AAR eher sachlich und aus der Beobachterposition geschrieben.


    Los gehts:


    Bei Beginn der Operation Barbarossa besteht die Waffen-SS an der Ostfront aus 4 Divisionen:


    1. SS-(mot.)Division Leibstandarte Adolf Hitler ("LSAH")
    2. SS-(mot.)Division Das Reich
    3. SS-(mot.)Division Totenkopf
    5. SS-Panzergrenadierdivision Wiking


    Nur die letztere (Wiking) verfügt über Panzer. In diesem Fall über ca. 70 Sturmgeschütze (StuG) 3 mit 7,5-cm-StuK 37 L/24 zur Infanterieunterstützung. Ansonsten sind alle Divisionen motorisiert, verfügen jeweils über eine Hand voll 8,8 cm FlaK, PaK 40 und Pak 38, einige Mörser und gute Infanterie.

    Die Kriegsstimmung im Land ist dank erster größerer Verluste und ersten feindlichen Truppen auf deutschem Territorium unmerklich gesunken. Die Bürger sind immernoch frohen Mutes und optimistisch (vllt. auch weil noch keine Feldpostbriefe von der Front durchgedrungen sind), glauben an einen kurzen Krieg.


    Neues aus der OHL!
    [spoil]Leider müssen wir mitteilen dass unser Kriegsberichterstatter aus der nördlichen Westfront bei Eindhoven von britischem Schiffsartilleriebeschuss eingedeckt wurde und somit seinen üblichen Tätigkeiten nicht nachgehen konnte. Die Straßen werden zudem von französischen Flüchtlingen blockiert, was das Vorankommen nicht unbedingt einfacher macht.


    Trotzdem erreichten uns Meldungen von heftigen Kämpfen vor Verdun, noch außerhalb der Festungsanlagen. Ausgang: Ungewiss. In wenigen Tagen werden wir mehr wissen!


    Wir hoffen sie bald wieder mit Bild (und Ton) versorgen zu können.[/spoil]

    Frontbericht aus der OHL:


    [spoil]Wie wir gleich sehen werden konnten einige Erfolge im Norden der Westfront erzielt werden. Wir hoffen dass es so weitergehen kann, befürchten aber Gegenteiliges.
    Während den letzten Tagen waren die französischen Verluste allerdings stetig höher als die unsrigen, was wir nach dem Debakel der ersten Tage für ein gutes Zeichen halten. Trotzdem: Der Franzose steht bereits tief und weicht nur regional.



    Wir konnten beobachten wie der Franzose Verstärkungen gen Nordern per Zug beordert; eine bedrohliche Situation denn der Vormarsch darf jetzt noch nicht ins Stocken kommen. Wir erwarten die Landung der Briten übrigens auch für die nächsten Tage.


    Die kaiserliche Marine lief vor wenigen Tagen aus und konnte einige britische Zerstörer und Kreuzer die den Kanal blockierten versenken (unter eigenen Verlusten). Ob dies als Erfolg gewertet werden kann ist zweifelhaft...


    Wie man erkennen kann wurden die meisten der belgischen Forts erobert, teilweise ohne große Verluste. Ein Erfolg; und wir brauchen sie dringend.
    [/spoil]

    Willkommen im Forum übrigens!
    Das ist die Höhe der Wucht mit denen die jeweilige Einheit im Ansturm auf eine feindliche prallt; also wie viel Schaden sie dabei unter der gegnerischen anrichtet.