Beiträge von Deatheye

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    Vielleicht weil ich etwas Ablenkung von den Ereignissen in der Welt brauche, oder weil ich gerade etwas im Tony Curtis-Fiber bin, heute ein weiter Film mit ihm.

    Der 1962 Film Taras Bulba.



    Der Film ist eine Interpretation des gleichnamigen Romans um den Kosakenführer Taras Bulba, der zwischen der Liebe zu seinen Söhnen und den Traditionen der Kosaken hin und her schwankt.


    Besonders hervorheben möchte ich Yul Brynner als Taras Bulba, den titelgebenden Anführer der Kosaken. Für mich persönlich immer unter den top 5 Rollen in Brynners Filmkarriere. Ich nehme ihm die Rolle voll ab. Es ist echt Schade, dass der Film nicht erfolgreich war.

    Tony Curtis hingegen hat zwar immer noch ein jugendliches Aussehen, aber den jungen Sohn von Taras Bulba kann ich ihm mit seinen damals bereits 37 Jahren einfach nur schwer abnehmen.

    Interessant ist, dass die Darstellerin der Natalia, die damals 16-jährige Christine Kaufmann, bei den Dreharbeiten zum Film Tony Curtis kennenlernte, der sich daraufhin von seiner Frau trennte, um Kaufmann 2 Jahre später zu heiraten.


    Man sollte den Film unbedingt mal gesehen haben. Allein für die Szenen der reitenden Kosaken lohnt es sich.

    aus den selben Jahr kam auch "Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten" mit einer ähnlichen Prämisse, aber mit Flugzeuge

    An den kann ich mich auch noch gut erinnern.

    Meine, das war der mit Gerd Fröbe und dem Witz über Engländer/Franzose Universalschlüssel.


    In der Zeit entstanden eine ganze Reihe von den Filmen in der Richtung. "Monte Carlo Rallye" und "Tolldreiste Kerle in rasselnden Raketen".

    Möchte glauben, ich habe die alle mal vor rund 10 Jahren auf einen Schlag in einer Box gekauft. Müsste echt mal schauen, wo die abgeblieben sind. Wahrscheinlich auch in der Kiste im Keller. :grübel:

    Weihnachtszeit ist die Zeit, mal wieder ein paar Klassiker herauszukramen, die man lange nicht mehr gesehen hat. Daher dieses Mal den 1965 Film „Das große Rennen rund um die Welt". Auch bekannt als „Die tollen Renner in ihren knatternden Kisten“.




    Bei dem Film handelt es sich um Komödie um ein Autorennen von New York nach Paris und die Konkurrenz der beiden Hauptprotagonisten, die sich in verschiedensten Disziplinen zu übertreffen versuchen.


    Eine kurze Zusammenfassung des Films:



    Ich liebe den Film für seine Verrücktheiten, besonders erwähnt hierbei die Tortenschlacht, die angeblich größte, die jemals gedreht wurde.

    Aber auch die ganzen Slapstickelemente und Anspielungen an die Zeit des Stummfilmkinos sind einfach großartig.

    Alle Darsteller machen einen hervorragenden Job. Besonders hervorzuheben sind dabei Jack Lemmon als Professor Fate bzw. Prinz Hapnik der wohl den Spaß seines Lebens hatte. Dann natürlich Tony Curtis als Lebemann Leslie und Natalie Wood als resolute Maggie Dubois.

    Erwähnt sollte auch Peter Falk als Max werden. Max hat meiner Meinung nach im Anschluss sein Leben überdachte, seinen Namen geändert und ist zur Polizei gegangen, um als Inspektor Colombo Verbrecher zur Streckte zu bringen. :D

    Wenn man darauf achtet, sieht auch richtig, wie bei den Szenen auf der Eisscholle die Darsteller schwitzen und vor Hitze fast eingehen.


    Kann den Film wirklich empfehlen. Gehörte früher zu meinen absoluten Lieblingsfilmen und auch wenn ich ihn bestimmt seit 10 Jahren nicht mehr gesehen habe, ist er immer noch ein Genuss.

    Laut einigen youtube-Videos die ich gesehen habe, wenn du deinen Charakter nicht divers machst, wird dich auch keiner gegendert ansprechen. Im Spiel selbst, bei Quests, in Gesprächen und Texten oder Zwischensequenzen taucht es aber weiterhin auf, also hen/hem, Expetere usw.

    Habe schon den ersten DA nie durchgespielt. ^^

    Eines der wenigen Spiele wo ist wirklich alles gemacht habe, 100%, alle Enden, allen Blödsinn. Hab sogar meine ganze Truppe umkippen lassen im Endkampf, um den Erzdrachen am Ende alleine mit meinem Supermagier platt zu machen. :thumbsup:


    Muss gestehen, gerade grafisch holt mich der neue Teil so gar nicht ab. Vielleicht hole ich ihn mir irgend wann mal, aber bestimmt nicht jetzt.

    Eigentlich ist der Film zu neu, aber da ich dem ersten Teil bereits an anderer Stelle einen Beitrag gewährt habe und mir der YouTube-Algorithmus den Film reingespült hat

    Hier nun der 2. Teil der Swordman Saga (über Teil 3 reden wir nicht):

    Swordman II, wie er auch in Deutschland erschienen ist, oder jetzt neu auf YouTube Meister des Schwertes 2.



    Kurz zur Geschichte:

    Aus dem ersten Teil kennen wir noch Linghu Chong, der am Ende von Teil 1 (Spoiler) seinen Meister besiegt hat.

    Dieser zieht mit seinen Gefährten durchs Land und gerät dabei in die Streitigkeiten der Sonne Mond Sekte.


    Es handelt sich auch hier um die Verfilmung eines Teils von Jin Yongs Roman „The Smiling, Proud Wanderer“ (von dem ich immer noch hoffe, dass er irgendwann mal ins Deutsche übersetzt wird) in einer extrem freien Interpretation. Tatsächlich ist es ein Teil der Geschichte, die im ersten Teil nicht oder nur sehr am Rande vorkam.



    Was bleibt zu dem Film zu sagen?

    Dies ist der zweite Film zu einer sehr freien und gekürzten Interpretation der Vorlage. So wurde die Anzahl der Charakter und ihrer Motivationen noch weiter gekürzt und ein Großteil von ihnen zu namenlosen Statisten und Kanonenfutter für die Hauptcharaktere. Dennoch bleibt es doch sehr unübersichtlich, wer nun wer ist und einige Charaktere sind nur schwer als diejenigen aus der Vorlage zu erkennen.

    Was die japanischen Ronin hier machen, wissen wohl nur die Filmemacher. Auch geht die innere Politik der Sonne Mond Sekte komplett unter. Wer sind die ganzen Typen, die am Ende hingerichtet werden? Niemand weiß es.

    Ich will mich da auch nicht im Detail verrennen, als einzelner Film oder in Kombination mit dem 1. Teil ist er gut, aber gemessen an der Vorlage, welche Serien mit 40+ Folgen zu 1h füllt schwächelt er halt extrem.

    Schade ist auch, dass bis auf die Darstellerin der Lan Fenghuang keiner aus dem 1. Teil mehr dabei ist. Aber immerhin bekommen wir Jet Li in einer seiner besten Rollen.

    Auf der positiven Seite zu erwähnen wäre aber Brigitte Lins Darstellung des Dongfang Bubai, die zu den besten Leistungen gehört, für mich aber inzwischen nach neueren Interpretationen des Stoffes nur noch auf Platz 2 liegt.

    Dann mag die Darstellung von Ren Woxings Kräften aber auch den gesamten Endkampf am Black Wood Cliff. Alleine für den Endkampf lohnt es sich den Film mal anzusehen.


    Fazit:

    In Kombination mit dem 1. Teil sollte man ihn sich unbedingt mal ansehen.

    Früher alles total wirr, hab hier 2 echte Aktenordner und Notizbücher voller mit Notizen, Stichwörter aber auch handgeschriebener Kapitel.

    Hab aber vor ein paar Jahren mal alles sortiert und auf PC übertragen, unterteilt in verschiedene Bereiche, Geschichten und mit Stichwörtern versehen. Sind ~1300 Seiten geworden, wo ich einfach allen Blödsinn gesammelt habe, der mir einfällt oder untergekommen ist. Sind aber auch Filmzitate mit dabei.

    Daraus schreibe ich jetzt eben meine Geschichten und versuch die in ein halbwegs vernünftiges Deutsch zu verwandeln. :pfeif:

    Unterwegs nutze ich auch meist Smartphone, um Notizen zu machen, war aber neulich mit Bahn länger unterwegs, da hab ich auf Tablet geschrieben.

    Witzigerweise hab ich auf meinem Nachttisch ein altes Diktiergerät, wenn mir im Bett nochmal einfällt oder wenn ich tatsächlich was träume.

    Hab mir inzwischen angewöhnt, alles nach ein oder zwei Tagen auf PC zu übertragen. Mit der Sortierung geht es jetzt.



    EDIT: 07.10.2024


    Hab mal die betreffende Geschichte noch mit etwas Gewalt versehen, jemanden halb totgeprügelt, abgebissene Zunge, Augen aus dem Schädel.

    Scheint ihm jetzt besser zu gefallen. Sex hab ich aber herausgelassen, hat sich schlicht nirgends angeboten und war ohnehin schon gut über mein eigentliches Limit an Seiten drüber.

    Hab aber mit einer neuen Geschichte angefangen, da kommt dann etwas Sex mit rein.

    Du bist der Verfasser, du musst das schreiben, was du für richtig hältst. Und vor allem: Es ist ja ein fiktives Setting - also kannst du ja die Ethik der Gesellschaft bestimmen, oder? :grübel:

    Das schon, ich versuche mich aber dennoch halbwegs an historische Dinge zu halten.

    Orientiere mich primär an der Antike, genauer der Attischen Demokratie, mische da aber auch etwas Dinge zusammen.

    So finde ich zwar die Idee Posten mittels "Wahlmaschine" zufällig zu verteilen ganz interessant, mache da aber doch lieber ein Wahlsystem, wo man sich bewerben kann zum z.B. Richter zu werden oder Strategos.

    Wenn es um Familien geht, vielleicht bei einer Idee für eine Hochzeit schaue ich wie es historisch etwa war, in Athen Sparta, Rom usw.und baue etwas zusammen.


    Das Ganze hatte mal als Mittelalter Fantasy angefangen, nachdem mich Mittelalter aber angekotzt hat bin ich in die Antike gewechselt, Man merkt es aber bei Namen, Göttern, Kleidungsstücken aber noch immer, wo die Anfänge lagen.


    Mich beschäftigt zumindest gelegentlich ein ähnliches Thema. Ich schreibe auch, allerdings eher so etwas wie Memoiren mit Fiktion vermischt. Ich habe die Kapitel, welche ich die letzten beiden Jahre geschrieben habe, mit einigen Sex und Gewaltszenen aufgebessert. Zum einen fand ich es mit etwas zeitlichem Abstand einfach zu langweilig, zum anderen habe ich durch meine neue Arbeit enorm viel in dieser Hinsicht erlebt, was ich jetzt einbaue. Es muss natürlich auch passen. Für mich ist die Verschriftlichung gleichzeitig eine innere Aufarbeitung des Erlebten (was wohl bei jedem Autor immer der Fall ist), also muss ich einfach auch die übelsten und beklopptesten Dinge beschreiben.

    Ich will es mal so sagen, es gibt da ein ganz ekelhaftes Video von einem IS-Drecksack. Der hat ein kleines kurdisches Mädchen als Sklavin bekommen. Weil es aber ins Bett gemacht hat wurde sie von ihm an einen Pfahl in seinem Hof angebunden und über eine Woche verdursten lassen. Kam raus, weil seine Ehefrau eine dieser dummen Weiber aus Deutschland war, die freiwillig als Bräute dort hingereist sind und gegen sie wegen Beihilfe Anklage erhoben wurde.

    Das habe ich in abgeschwächter Form verarbeitet und dem Wichser eine passende Strafe verpasst.

    Römer sind so eine Sache, galten sie in der Antike doch sogar eher als prüde.

    Ich weiß aber, was du meinst und natürlich kommt auch Sex und Gewalt vor. Von quasi Vergewaltigungen in Hochzeitsnächten, mit anschließendem versuchtem Selbstmord, abgeschlagenen Köpfen, die als Geschenk mitgebracht werden, Bordellbesuchen, alkoholsüchtigen Schlägervätern, Liebesabenteuer junger Adeliger usw. usf.

    Moral ist immer so eine Sache, da diese in der Antike sich doch in Teilen merklich von der unsrigen unterscheidet. Ja selbst von der vor ein paar Jahrzehnten.

    Ich spiele da immer mit dem, dass oft der Schein nach Außen gewahrt werden soll, sei es Vater, der regelmäßig seine Familie verprügelt, einem Sohn, der sich als Homosexuell outet, als er erfährt, dass eine Ehe für ihn arrangiert werden soll oder als bei einem "Kaffeekränzchen" rauskommt, dass es für ein gutes Teil der anwesenden Frauen normal ist, wenn ihr Mann sie ab und an schlägt und dies gar entschuldigen.

    Bei Moral mache ich das derzeit so, dass es eine Situation gibt, bei der ein Charakter Zeuge ist oder selbst involviert, wo man mit heutigen Moralvorstellungen eingreifen sollte, in dem Universum aber normal ist bzw. man wegsieht. Der Charakter macht sich dann Gedanken darüber, ob das richtig ist, gibt die Frage quasi an den Leser weiter.

    Ich gebe ein einfaches Beispiel einer Eheschließung, wo die Braut mit handfestem Nachdruck ihres Vaters erst überzeugt werden muss einzuwilligen. Der Protagonist stellt sich die Frage, inwieweit das eigentlich in Ordnung ist, dass ein Familienoberhaupt solch eine Gewalt über seine Familie besitzt, obwohl offensichtlich das Mädchen absolut unwillens ist. Er gibt die Frage an den Leser weiter. Er hat zwar Zweifel, kann aber selbst aufgrund seiner Erziehung nicht dagegen handeln und fragt sich gar selbst, ob er bei seiner eigenen Tochter nicht genau so gehandelt hätte.

    Benutze das Schreiben, um mich von verschiedenen Dingen abzulenken.

    Ob ich das ganze jemals wirklich veröffentliche, wird sich zeigen.


    Derzeit arbeite ich an der großen Geschichte, um davon aber etwas Abstand zu haben, verarbeite ich verschiedene Dinge und Ideen eben zu Kurzgeschichten, wo Charakter, Orte, Ereignisse usw. auftauen oder erwähnt werden.

    So taucht ein Charakter in einer Geschichte auf und ist dort noch so etwas wie ein einfacher Legionär, in der nächsten, die einige Jahre später spielt, erfährt man, dass er inzwischen Kommandant ist und in einer anderen, 100 Jahre später, dass er verstorben ist, aber seine Liebesgedichte für seine Frau weithin bekannt sind.


    Ich bin in vielen Dingen ohnehin viel zu ausschweifend und frage mich oft, ob es hineinsollte, daher irritieren mich eben solche Sachen. Sex oder Gewalt nur reinzuschreiben, weil ich es könnte oder "erwartet" wird erschießt sich mir einfach nicht. So etwas kommt auch vor, aber eben im Zusammenhang, nicht nur um da zu sein.

    Wir sind doch alle ein wenig verrückt. :P


    Ich stelle mir halt die Frage, ob mir das nur so geht oder ob das im Zuge von Serien wie Rome, Spartacus oder GoT so als "Normal" verkauft wird?

    Hab vor gut einem halben Jahr mal den Roman "Pompeji" gelesen und neben einiger anderer Dinge, die mir da unangenehm aufgefallen sind (die Darstellung der Feldsklaven erinnerte eher an amerikanische Südstaaten) fand ich es zum einen befremdlich aber auch unglaubwürdig, wenn sich die Ratsherren der Stadt zum Gespräch in einem Badehaus treffen und der Vorsitzende sich vor allen einen blasen lässt.

    Hätte mal eine etwas vielleicht naive Frage, da wir hier im Forum ja durchaus uns mit Geschichte und dem Erzählen von Geschichten beschäftigen.

    Seit einiger Zeit versuche ich mich am Schreiben von Kurzgeschichten.

    Grob gesagt ist es ein fiktives Antikensetting, wo ich alles hereinwerfe, was mir so an Ideen kommt.


    Ich hatte jetzt zuletzt eine Szene in einem Badehaus geschrieben, wo sich verschiedene Charakter treffen, entspannen und unterhalten.

    Bekam nun Rückmeldung, dass der Sex in der Szene fehlen würde.

    Ich hab nur gefragt: wozu? Sex hat in der Szene gar nichts zu suchen. Die unterhalten sich über die anstehende Hochzeit eines der Charakter, Familie, die städtische Politik und meine Variante der olympischen Spiel.

    Seine Antwort war, nur dass er es gewohnt ist, dass das dazu gehört. Der eine Charakter wird von einem Sklaven massiert, also muss da jetzt was Richtung Sex kommen.


    Bin ich da jetzt naiv oder blind, weil ich der Meinung bin, dass wenn es nichts zur Szene beiträgt, es auch darin nichts zu suchen hat?

    Naja, hab jetzt schon von mehreren gehört, denen die Verfilmung von der Schwarm einen extremen Stich ins Herz verpasst hat.


    Witzigerweise hab ich übrigens gerade erst vor 2 Wochen mir die alte 1966/67 Verfilmung der Nibelungen angesehen.

    Hab dazu aber nichts geschrieben, weil ich ehrlich gesagt den ersten Teil weitgehend übersprungen hab und mit lieber die Endschlacht ein paar mal gegeben hab.

    Nibelungentreue bis in den Tod. :thumbsup: