Beiträge von Bonny

    Und dann liest man so Nachrichten wie von John und denkt nach was passiert könnte würde Deutschland einfach nur Waffen schicken.

    Marder, Leo 1, alte Artillerie usw, wir nutzen es doch eh nicht mehr, schicken wir es runter und setzen International ein Zeichen, der Ami wäre doch sofort dabei.

    Dänemark schickt Harpoon Shiffrakteten.

    Nach einem aktuellen Medienbericht wird sehr genau innerhalb der Nato abgestimmt, was für Material von wem an die Ukraine geliefert wird.



    Die militärische Führung der Nato hat der kommandierende General der USEUCOM. Da passiert nix ohne das ok der Amis. Die ganzen details werden hier nur nicht an die große Glocke gehängt.

    Moin, mal was schönes. Ich war dies Wochenende im Thüringer Wald bei Oberhof.


    Aus einer Weinlaune hatte ich mich letzten November für den 49. Rennsteiglauf angemeldet.

    Im März war dann Gottseidank noch eine Ummeldung vom Marathon auf den Halbmarathon möglich. 😅


    Den bin ich dann gestern angetreten und es war ein Erlebnis. Auch wenn der Startschuss von Bodo Ramelow viel zu früh am Morgen und es auf dem Berg zu der Uhrzeit auch noch viel zu kalt war, hat der Lauf richtig Spaß gemacht.

    Die Strecke durch den Thüringer Wald ist wunderschön und Abwechslungsreich, auch wenn die Überwindung der Steigungen ziemlich viel Kraft kosten.


    Die Zielzeit mit 2:21:48 auf Platz 228 von 256 der Männer Ü35 war meinem Trainingsstand entsprechend. Ein bisschen mehr wäre vielleicht noch drin gewesen, aber an sich bin ich zufrieden.


    Die örtliche Thüringer Bratwurst ist übrigens Bombe. Die ist um Welten besser als bei uns in Ostwestfalen.



    Mal ne Frage: Warum war die Ukraine vor Beginn des aktuellen Krieges militärisch nicht in der Lage die Separatistengebiete zurückzuerobern?


    Weil sie dann das Minsker Abkommen gebrochen hätten, und Russland einen Kriegsgrund gegeben hätten.

    Diesen Krieg hätten sie verloren, genauso wie sie den aktuellen auch nur unter sehr sehr großen opfern der Zivilbevölkerung so gerade nicht verlieren.


    Bei einem Angriff der Ukraine wäre auch eine Unterstützung durch den Westen fraglich, was ja aktuell Kriegsentscheidend ist. Ohne Westen kein Material, bzw. nur sehr teuer auf dem Weltmarkt. Viel zu teuer für das ärmste Land Europas.


    Du spielst doch auch die Paradox 5x Spiele. Da wird das doch erklärt, wie so etwas funktioniert.


    Also warum konnte die ukrainische Armee die Separatisten nicht schlagen?

    Der Krieg ist 8 Jahre her. Damals hat die sowjetisch geschulte ukrainische Armee mit altem Sowjetgerät gegen überlegene russische Truppen ohne Hoheitsabzeichen und gegen desertierte ostukrainische Soldaten gekämpft.


    In den 8 Jahren seit dem Krieg haben sich dort die US Militärberater die Klinke in die Hand gegeben.

    Das ukrainische Militär ist nach westlichen Vorbild umgebaut worden. Insbesondere was die Schulung von Unteroffizieren angeht, was aktuell Kriegsentscheidend zu sein scheint.


    Dazu hat sich der Krieg durch Drohnen extrem Verändert. Russland setzt diese kaum ein, die Ukraine hingegen massiv.


    Und es ist trotzdem knapp. Ohne die Misswirtschaft (ich weiss nicht wie man das anders nennen soll) der Russen, mit der niemand gerechnet hat, hätte das alles auch nicht gereicht.

    Böhmermann hat sich in meinen Augen mit seiner Sendung immer mehr zu einem investigativen Magazin gemausert das seine Ergebnisse eben nicht nüchtern und trocken sondern satirisch präsentiert.

    Er hat sich halt von John Stewart über Jimmy Kimmel in John Oliver verwandelt.

    Vermutlich gabs auch zwischendrin mal Conan und Seth Meyers phasen.


    Er ist sozusagen unset Meta Late Night Host.

    Überraschen tut mich aber im positiven Sinn, dass Böhmermann nicht davor zurückgeschreckt ist, Fynn Kliemanns Sauereien an die Öffentlichkeit zu bringen und ihn zu filetieren, obwohl der auf der Jugendschiene der öffentlich-rechtlichen lange Zeit ein nicht unwichtiges Zugpferd war.

    Der Kliemann ist außerdem Geschäftspartner von Böhmermanns langjährigem Podcast Partner Olli Schulz.

    Ich habe große Zweifel, dass es ökologisch sinnvoll und wünschenswert wäre, Millionen qkm der Sahara mit Solar-Kollektoren zuzupflastern. Klingt für mich eher nach Raubbau an Umwelt und Landschaft. Auch die Sahara ist ein Ökosystem und nicht unbelebte Mondlandschaft.


    Das stimmt, alles ist ein Ökosystem, auch die Wüste. Die ist aber a) riesig und hat b) wenig Wechselwirkungen mit anderen Systemen.


    Egal, wie groß die Anlage wird, der Rest bleibt einfach Wüste. Im Regenwald sieht das anders aus. Wenn der zu stark dezimiert wird, verwandelt sich der Rest in eine Wüste.


    Oder anders ausgedrückt: Wüste bekommen wir, wenn bestehende Ökosysteme zusammenbrechen. Daher ist die Wüste der Ort, wo wir am wenigsten Schaden Anrichten können. Bei jeder anderem Fläche ist der Unweltschaden größer.


    Gegen die Wüste spricht ein ganz anderer Punkt: Egal ob Spiegel zur Erhitzung von Öl und Antrieb von Turbinen oder Solarzellen, man benötigt extreme Mengen Wasser um den laufenden Betrieb aufrechtzuerhalten. Mehrmals pro Tag müssen die Kollektoren vom allgegenwärtigen Staub gereinigt werden, um Leistungsfähig zu bleiben.


    Was ist die eine Sache, die es in der Wüste nicht gibt? Richtig! Wasser!

    Solange wir kein System haben dort nachhaltig und energiearm Wasser hinzuschicken, bleibt der Strom aus der Wüste ein Wunschtraum.


    Aktuell ist es viel Sinnvoller Windräder aufs Atlasgebirge (365 wind Tage) zu stellen als Spiegel in die marokkanische Wüste.


    Q: Eine Arte Doku von vor 2015 über die damals akuten Probleme bei Desertec.


    Ich meine ich hab das hier sogar irgendwann schonmal gepostet.

    Wo findet man seriöse Zahlen dazu? Wird das Problem kleingeredet?

    Ja, Windräder töten immer mal wieder Vögel.

    Im Verhältnis zu Fensterscheiben ist der Impact allerdings um mehrere Größenordnungen kleiner. Von Hauskatzen oder Autos brauchen wir gar nicht erst Anfangen.


    Lokal mag es zu Problemen für die Population in einem speziellen Standort führen (ein Windrad wird in ein Brutschutzgebiet gebaut), aber Insgesamt ist die Größenordnung so klein, dass es nicht ins Gewicht fällt.


    Und komplett andere Dimensionen haben wir, wenn wir uns die Folgen des Insektizideinsatze in der Landwirtschaft ansehen. Das ist afaik ein richtiger Vogelkiller, aber eben nur indirekt, da er die Anzahl der Vögel schleichend über eine Verringerung des Nahrungsangebot reduziert .


    Das erste hab ich entweder aus einem Podcast über die Energiewende, wo dann aus Studien dazu zitiert wurde, oder aus einem Jung und Naiv Interview.


    Das zweite aus Artikeln über das Insektensterben.

    Die Wortwahl vorher, auch von Bonny, war übrigens für mein Empfinden doch etwas hart.


    Leider stimmt ja der Satz: Dumm f**** gut

    Wie es in den Wald hineinruft, so schallt es hinaus.


    Insbesondere, nachdem ich in meinem vorherigen Beitrag sehr wohl darauf hingewiesen habe, dass natürlich unser Lebensstil AUCH eine Rolle spielt, aber eben nicht NUR, wie du hier glauben machen möchtest.


    Das ist der Punkt. Es ist nur unser Lebensstil.

    Ohne diesen hast du keine nennenswerten CO2

    Emissionen.



    Ich stimme Likedeeler vollkommen zu, die globale Bevölkerungsentwicklung ist DAS eigentliche Problem des Klimawandels. Und wenn wir das selbst nicht in den Griff kriegen, dann wird der daraus angeheizte Klimawandel irgendwann von selbst ein Absterben der Weltbevölkerung erzwingen. Im Grunde hat dieser Prozess schon begonnen, wenn man auf die beginnende Lebensmittelkrise schaut. Derzeit übersteigen die Bevölkerungsverluste aber noch nicht das Bevölkerungswachstum.

    Es wäre das größte Problem, wenn sie alle so leben würden wie wir. Aber das tun sie nicht.


    Weniger Menschen auf der Erde – wie wirkt sich das aufs Klima aus? | Global Ideas | DW | 31.08.2020


    Es mag dir nicht schmecken, aber der Klimawandel, der dazu führt das im globalen Süden sehr viele Menschen sterben werden (zB. am heat bulb effect), wird von deinem persönlichen Lebensstil John verursacht.


    Du gehörst zu den reichsten 10% der Weltbevölkerung, deren Lebensweise unsere Lebensgrundlage zerstört.


    Daran werden wir nichts ändern, aber man sollte es zumindest anerkennen und nicht so feige sein es darauf zu schieben, dass der Nigerianer gerne schnakselt, aber zu arm ist für Kondome.

    das beste Mittel gegen die Erderwärmung wäre, wenn endlich der Bevölkerungszuwachs getoppt würde.

    Der Bevölkerungszuwachs hat wenig bis keinen Einfluss auf das Klima. Der passiert in Ländern in denen der CO Ausstoss so gering ist, dass er nicht ins Gewicht fällt.


    Es ist dein und mein Lebensstil der das Klima verändert. Oder allgemeiner die Lebensweise in Europa, USA Japan und zum Teil China. Die aller aller meisten Menschen auf diesem Planeten leben nicht so.

    Falls du in deinem Leben schon einmal weiter weg in den Urlaub geflogen bist, hast du bereits mehr CO 2 verursacht als ein durchschnittliches afrikanisches oder indisches Dorf in einem Jahrzehnt.


    Das Klima verändert sich nicht weil die in Indien, Afrika und Südostasien zu viel ohne Kondom vögeln, sondern weil du im Winter Orangen im Supermarkt kaufst.

    P.S.; ach ja, weil´s gerade passt. Was ist denn eigentlich aus der 5G Infrastruktur und Huawei geworden? Haben wir das jetzt "im Interesse des Standorts Deutschlands" an China verkauft? Man hat schon länger nichts mehr davon gehört......


    Huawai hält verschiedene für 5G essentielle Patente. Um die kommt man bei 5G nicht herum.

    Normale Asylsuchende sollen auch grundsätzlich nach Ruanda ausgeflogen werden. So lange bis der Asylantrag durch verbleiben sie dort in Aufnahmelagern.


    Ich weiß allerdings nicht, wer die Lager betreibt.

    Insofern ist auch die Verzweiflung des ukrainischen Botschafters nachvollziehbar, wenn auch nicht wirklich hilfreich.

    Der Botschafter der Ukraine ist die letzte Person, auf die ein verantwortlicher in der deutschen Politik hören sollte.


    Die russischen ICBMs sind innerhalb von 15 Minuten in Stuttgart. Das ist die einzige Leitlinie in diesem Konflikt die zählt, und ich bin sehr froh darüber, dass sich unser Kanzler in seinem Handeln daran orientiert.

    Einschätzung eines Grünen Ökonomen zur Folge eines Gas Boykotts. Ein sehr wichtiges Argument bei der Berücksichtigung der Folgen für die Industrie: Dort wird russisches Gas genutzt weil es billig ist.

    Alternative Gasquellen (e.g. LNG aus USA) sind teurer. Bei einem Wechsel des Gaslieferanten wird die Produktion teurer, sodass die Wettbewerbsfähigkeit sinkt und die Firmen evtl. auch nicht mehr konkurrenzfähig sind.


    In a nutshell: Sobald der Gashahn aus Russland abgedreht wird, gehen diese Industrien über den Jordan. Nicht weil es kein Gas mehr gibt, sondern weil die alternativen zu teuer sind.

    Für die Produkte selbst gibts genug Angebot auf dem Weltmarkt, um den lokalen Ausfall abzufangen.


    Das Ende der russischen Gas Lieferungen ist schon beschlossen, von daher macht es imho wenig Sinn aus Rücksicht um ein paar Firmen / Produktionsstätten, die Umsetzung viel weiter rauszuschieben.


    Warum kann Deutschland die nicht selbst herstellen? Ein Rucksack ist nun nicht so die Hightech?
    Gut, wir wollen ja nicht mehr nur Eigenentwicklung.

    Selbst herstellen können wir die nicht, beim deutschen Mindestlohn kosten die dann um eine extreme Größenordnung mehr.

    Ein deutscher Importeur (der auch Militär machen will) hat vermutlich bei der Ausschreibung zu hoch gepokert.


    Anders als Frankreich schreiben wir unsere Rüstungsprojekte EU weit aus. In Frankreich ist Rüstung = nationale Sicherheit, in Deutschland = öffentliche Beschaffung. Warum das so ist weiß ich nicht, hat sich aber wohl mal die CDU ausgedacht.


    Das ist zwar nicht der einzige Grund warum die anderen alle mehr Bang for the buck bekommen als wir, aber es ist einer.

    Denkbar ist durchaus, dass die Russen bspw. die Ukraine in 1-2 Jahren niederkämpfen. Bis dahin ist die Stimmung derart im Boden, dass sie darüber nachdenken Kaliningrad gewaltsam anzubinden um die Exklave halten zu können. Und plötzlich rollen dann kampferprobte, wieder aufgefrischte Einheiten aus der Ukraine durch Polen und Litauen und wir stehen dann schlechtestenfalls da und haben nix groß in der Hinterhand.

    Weil du diesen Fall gerade beschreibst möchte ich dazu mal eine Außenbetrachtung beisteuern.


    Die Sorge der Balten ist nicht, dass wir nichts in der Hinterhand haben, sondern dass beim Einmarsch der Russen in Litauen, die deutsche Bundesregierung den Bündnissfall aktiv verhindert.

    Mit der Begründung geht der estnische Verteidigungsminister grad auf Werbetour nach US&UK für mehr Aufrüstung.


    Während wir hier über Sinn und Unsinn unserer eigenen Aufrüstung diskutieren, halten unsere östlichen Nato Partnern uns für ein russisches U-Boot, dem nicht zu trauen ist.

    Egal ob SPD, CDU, FDP, Grüne, Linke oderAFD für die sind und bleiben wir die 5te Kolonne Moskaus.

    Das muss man auch erstmal schaffen.