Beiträge von Flo78

    Aber z.B. Darmkrebs wird häufig spät erkannt, wenn du dann Blut im Stuhl hast und einen Termin zur Darmspiegelung machst, macht es einen gewaltigen Unterschied ob du nächste Woche oder nächstes Jahr einen Termin bekommst.

    Das Problem ist das in dem von dir beschriebenen Fall sehr wahrscheinlich die paar Wochen auch keinen großen Unterschied mehr machen. Entscheidend ist das du regelmäßig ab 50 zur Vorsorge gehst und nicht erst wenn schon Probleme auftreten/es zu spät ist.


    Und ja, Privatpatienten bekommen bei vielen (Fach)Ärzten früher einen Termin als Kassenpatienten, aber bestimmt nicht wenn es um lebensbedrohliche Sachen geht.


    Zitat

    Klar, Bildung ist immer ein Faktor. Aber haben dumme und arme Menschen nicht auch das Recht auf ein Leben in Gesundheit?

    Natürlich, aber zur Vorsorge müssen sie schon selber gehen und auch für ihren Lebensstil sind sie selbst verantwortlich.

    Oder wie stellst du dir das vor?

    Ist dieselbe Diskussion wie bei Privatversicherung vs. Kasse, die Privaten jammern immer rum, mehr Bürokratie und man muss erstmal vorstrecken und was weiß ich (bin ja nicht privat). Aber am Ende leben sie länger und gesünder, also scheint sich zu lohnen.


    Also langsam wird deine Argumentation immer abstruser.

    Ob du länger und gesünder lebst hängt nämlich zu 95% von deinem persönlichen Lebensstil ab und ganz bestimmt nicht ob du privat oder gesetzlich versichert bist.

    Aber um mal bei deinen Überspitzungen zu bleiben. Das der Harzer der sein Geld vor allem für Junkfood und Zigaretten ausgibt, wahrscheinlich früher ins Gras beißt als der gesundheitsbewusste Lehrer hat erst mal gar nichts mit der Krankenkasse zu tun.


    Und hier ist die spannenden Frage jetzt wie Ursula von der Leyen erneut Kommissionspräsidentin wird: Weil diesmal kann sie sich bequem aussuchen ob sie die Rechten oder die Parteien der Mitte als Mehrheitsbeschaffer wählt. Das wird dann vermutlich auch als Präzedenzfall für den Bund herhalten.

    Dann wären die Linken in der EU gut beraten, sie zu unterstützen.

    Wieso? Weil Uschi sonst eine Erpressernummer ala "wählt mich oder ich paktiere mit den Nazis" durchzieht?

    Sorry aber wenn man Inhaltlich nicht übereinstimmt muss VdL eben der "Linken" mit ein paar Kompromissen entgegenkommen, wenn sie von ihnen gewählt werden will.

    Das nennt man schlicht Demokratie.

    Oder sie macht halt (wieder) gemeinsame Sache mit den Rechten, wie schon bei der letzten Wahl, dann kann man sich die hohlen Phrasen über die Bedrohung von Rechts, irgend welche Brandmauern usw. aber auch sparen. :lehrer:

    Tut man doch permanent? Nur was willst du tun? Russland den Krieg erklären?

    Ein Anfang wäre zB. mal die bereits beschlossenen Sanktionen auch durchzusetzen. Bisher stehen die nämlich meist nur auf dem Papier und werden in der Praxis kaum oder gar nicht umgesetzt weil die eigene Wirtschaft darf ja auf gar keinen Fall irgendwelche Nachteile haben usw.

    Ansonsten wie ich schon seit 2 Jahren fordere, totales Embargo gegen Russland. ALLE Grenzen zur EU dicht, keinerlei Waren egal was, kommen mehr rein oder raus. Auch keine Medikamente oder Nahrungsmittel, noch nicht mal Klopapier. Die Russen müssen merken was ihr Krieg für Konsequenzen für sie hat.

    Ist leider kein Einzelfall, es gibt massenhaft Berichte über das Aushungern, Foltern und Ermorden von Kriegsgefangenen, wie auch gefangengenommenen Zivilisten. Auch gewährt Russland dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz keinen Zugang zu den Kriegsgefangenen, anders als die Ukraine.

    Jup, hat sich seit 1945 nicht viel geändert in Russland, einfach nur erbärmlich.

    Das Problem in Mexiko ist ja unabhängig von Korruption usw. das jeder der ernsthaft etwas gegen das Organisierte Verbrechen unternehmen will, seines Lebens nicht mehr sicher ist, das gilt auch für höchste Politiker. Von daher erwarte ich keine großen Änderungen, die Mafia Kartelle sind in Mexiko einfach schon zu mächtig.

    Täter wie dieser Afghane werden zu spät erkannt, auf die Radikalisierung zu unwirksam reagiert.

    Und selbst wenn ändert das nichts, habe da erst letzte Woche glaube auf SPON einen entsprechenden Artikel gelesen. Suche den mal und verlinke ihn dann hier.

    Kurz gesagt ging es darin um einen Somalier dessen Asylantrag abgelehnt war, der aber trotzdem geduldet wurde. Dieser beging dann etliche schwere Straftaten wie Körperverletzung usw. kam dafür sogar in den Knast. Jetzt wurde er wieder entlassen und man weiß das ein Risiko für die Bevölkerung von ihm ausgeht. Aber machen kann oder will man nichts.

    Und das kannst du halt keinem Menschen mehr vermitteln, warum so jemand nicht umgehend abgeschoben wird.

    Und nein da interessiert mich und die meisten Bürger auch nicht die Bohne wie es diesem Kerl in Somalia evtl. ergehen würde, nur weil es dort keinen rundum sorglos Sozialstaat gibt.

    So läuft das nun einmal in einem Rechtsstaat. Und den wollen wir doch wohl beibehalten oder etwa nicht?

    Ja wollen wir, aber ein Rechtsstaat der nicht in der Lage ist seine Bürger wirkungsvoll zu schützen und oft sogar den Eindruck erweckt, das Wohlergehen der Täter sei wichtiger als das der Opfer/Bürger wird halt immer mehr den Rückhalt in der Bevölkerung verlieren.

    Hallo allerseits komme gerade aus dem Kurzurlaub und habe jetzt das Problem das Thunderbird immer wieder die selbe Fehlermeldung bringt sowie die selben Mails herunter lädt:


    "Nachrichten konnte nicht in die Mailbox-Datei geschrieben werden. Stellen sie sicher, dass das Dateisystem Ihnen Schreibrechte einräumt und genügend Speicherplatz zur Verfügung steht, um die Mailbox zu kopieren."


    Habe bereits danach gegoogelt und keine wirkliche Lösung gefunden. Benutze jetzt TB schon seit Ewigkeiten und hatte noch nie dieses Problem, an meinem Rechner habe ich natürlich ebenfalls nichts geändert. Festplattenspeicher ist auch reichlich vorhanden

    Eigentlich wollte ich dazu nichts mehr schreiben, aber wenn hier ungefiltert Blödsinn (sorry) gepostet wird und 2 User den Beitrag auch noch liken, muss ich doch noch mal eingreifen.

    Diese sogenannte "Studie" ist keine Studie, sondern Fake News. Klick mich


    Hier lässt sich schön Kritik an der "Studie" nachlesen.

    Und ebenfalls nachlesen lässt sich in deinem verlinktem Artikel das die "Studie", welche lediglich eine simple Umfrage war, nach den üblichen Umfragestandards gemacht wurde. Das so eine Umfrage nicht ganz so präzise in der Aussagekraft ist wie eine aufwändigere Studie ist klar, aber mit "Fake News" hat das trotzdem mal absolut gar nichts zu tun.


    Aber das zeigt dann eben wieder genau warum wir aktuell politisch da stehen wo wir sind. Probleme im Land, welche viele Bürger regelmäßig erleben, werden permanent ignoriert, kleingeredet oder ganz verleugnet. Und dann rennen die Frustrierten halt irgend welchen radikalen Spinnern der AFD oder sonst wem nach.


    Auch könnte Ägypten seine Grenze öffnen und Hilfslieferungen reinschicken oder den Flüchtlingen in Gaza so einen Ausweg eröffnen.

    Warum tun sie das nicht?


    Warum sollten sie das machen? Ist ja nicht ihr Konflikt. Wir wollen ja auch keine Flüchtlinge von woanders aufnehmen. Warum soll Ägypten das machen?

    Vielleicht weil das ihre Glaubensbrüder sind, denen man helfen muss/sollte. Zumindest wird die muslimische Welt ja sonst auch nie müde das bei jeder Gelegenheit besonders zu betonen. Jetzt wäre die Gelegenheit dafür diesen Worten Taten folgen zu lassen.


    Warum sollte Israel seinem Kriegsgegner in irgend einer Weise entgegenkommen oder gar noch helfen?

    Was hier ständig gefordert wird ist dermaßen absurd.

    Was kommt als nächstes? Sollen die Ukrainer jetzt auch den Russen Hilfsgüter liefern oder wie?

    Das haben wir hier ja schon etliche male durchgekaut. Es ist inzwischen auch zigfach belegt das es nur ein verschwindend geringer Prozentsatz an Leuten gibt, welche das Bürgergeld ausnutzen, weil sie schlicht keinen Bock auf arbeiten haben. Aber die bekommst du auch mit irgend welchen Sanktionen nicht, weil sie alle Tricks und Kniffe kennen und diese auch skrupellos nutzen.

    Die überwiegende Mehrheit ist aus gesundheitlichen oder sonstigen Gründen nicht auf dem Arbeitsmarkt vermittelbar und daran ändern auch Sanktionen nichts.

    Aber das ist eben das altbewährte Prinzip (vor allem der Union), die Gering- und Normalverdiener gegen die vermeintlich arbeitsscheuen Harzer usw. aufzuhetzen, damit die nicht merken wo das Geld tatsächlich versackt bzw. einzusparen wäre.


    Das WIE braucht nun einmal Zeit.

    Das wie braucht vor allem auch mal Einigkeit und Konsequenz.

    Wenn ich mir zB. die aktuelle Regierung ansehe, da handelt man mühsam irgendwelche Beschlüsse und Gesetze aus, die so auch im Koalitionsvertrag vereinbart waren, nur um dann zwei Tage später von der FDP zu hören, "Ach nö, sind wir doch wieder dagegen". So kann man halt auch nichts vorwärts bringen. :lehrer: