Beiträge von IWST

    Ich weiß auch nicht ob Paradoxes Sommerpause (in Schweden ist ein Monat Urlaub im Sommer gesetzlich vorgeschrieben) schon durch ist, wenn nicht kommt noch ein Monat drauf.

    Die Beginnt nächste Woche. Vor Ende September würde ich also nicht mit dem DLC rechnen, eher später.

    Es fehlt z.b. auch noch ein Dev Diary dass die neuen Züge und Eisenbahngeschütze abdeckt, modding oder performance könnte eventuell ebenfalls ein dev-diary bekommen.

    Wenn die USA dem pakistanischen Geheimdienst keine Waffen zum Verteilen an die Mudschahedin geliefert hätten, hätten die Sowjets wahrscheinlich etwas weniger Verluste gehabt, spätestens 1991 wären sie dann aber dennoch abgezogen, mit identem Resultat.

    Bezüglich des Interviews: reichlich bizarr, in der Tat. Wobei er zu dem Zeitpunkt bereits ein erklärter Feind der USA war, er war außer sich, dass die saudische Regierung im Zuge der irakischen Invasion Kuwaits US-Truppen ins Land geholt hat, weshalb er auch in den Sudan geflüchtet ist, wo das Interview entstand.

    Den Plagiatsvorwurf würde ich jetzt nicht pauschal als Hexenjagd abtun.
    Der Plagiatsjäger, der die Vorwürfe geäußert hat, hatte auch schon diverse Politiker anderer Parteien auf dem Korn, unter anderem haben seine Enthüllungen zum Rücktritt einer ÖVP-Ministerin geführt.

    Wegen eines Plagiates in einem populärwissenschaftlichen Buch wird sie natürlich nicht ihren Titel verlieren, was nichts daran ändert, dass einem so etwas als Akademikern nicht passieren sollte. Dazu kommt noch eine mögliche Urheberrechtsverletzung:

    Insgesamt zehn Staaten traten an diesem Tag der Europäischen Union bei: die baltischen Staaten und ehemaligen Sowjetrepubliken Estland, Lettland und Litauen, außerdem Polen, Tschechien, die Slowakei, Ungarn, die frühere jugoslawische Teilrepublik Slowenien sowie die beiden Mittelmeerstaaten Malta und Zypern. Die EU wuchs von 15 auf 25 Mitglieder – und begrüßte damit rund 75 Millionen neue Unionsbürgerinnen und –bürger.
    Zitat von Baerbock

    Insgesamt zehn Staaten traten an diesem Tag der Europäischen Union bei: die baltischen Staaten und ehemaligen Sowjetrepubliken Estland, Lettland und Litauen, außerdem Polen, Tschechien, die Slowakei, Ungarn, die frühere jugoslawische Teilrepublik Slowenien sowie die beiden Mittelmeerstaaten Malta und Zypern. Die EU wuchs von 15 auf 25 Mitglieder – und begrüßte damit rund 75 Millionen neue Unionsbürger*innen.


    Die BPB erlaubt die Nutzung ihrer Texte nur unter den folgenden Bedingungen:
    Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung. Teils sind Abweichungen davon möglich, dafür bedarf es aber einer expliziten Genehmigung, eine solche gab es aber nicht.

    Sie (oder ihre/e GhostwriterIn) hat es hier in einem einzigen Absatz geschafft gegen alle 3 Bedingungen zu verstoßen.

    John Ich weiß, die letzten eineinhalb Jahre waren anstrengend und hat bei uns allen die Geduldsfäden strapaziert, aber man sollte dennoch darauf achten einen respektvollen Umgangston beizubehalten.
    Es hat leider ein wenig gedauert bis wir alle 5 einen Termin gefunden hatten, um uns gemeinsam zu Besprechen (Berufstätigkeit, Prüfungszeit etc.) und es hat sich in den vergangenen Wochen ein bisschen mehr ergeben als nur die Diskussion um diesen einen Thread.
    Allerdings kann ich an dieser Stelle in Aussicht stellen, dass in den nächsten Tagen mit einem Statement der FL zu rechnen ist und würde bis dahin noch um ein wenig Geduld bitten.

    Nein, ist es nicht. Dafür zu bomben aber auch nicht. Stell dir das mal für Deutschland vor, ein paar aufgeheizte Jugendliche zünden Autos an und werfen Steine auf die Polizei und im Anschluss bombt die Bundeswehr ihre Wohnhäuser weg.

    In Land A gibt es eine Demonstration bei der B feindliche Parolen gerufen werden.

    Daraufhin attackiert die "Luftwaffe" von Land B zivile Ziele in Land A mit Brandmunition.
    Die Luftwaffe von Land A greift daraufhin militärische Ziele in Land B an, warnt die dort anwesenden aber zuvor, dass sie das Gebäude verlassen sollen.

    Wie stabil die Koalition sein wird, wird sich in der Tat erst weisen müssen.


    Soweit ich weiß gibt es in der israelischen Verfassung genauso wenig eine Amtszeitbegrenzung für Premierminister wie in so ziemlich allen anderen Staaten auch.


    Allerdings gibt es immer noch den Prozess gegen Netanjahu, ich vermute mal, die neue Justizministerin würde sich dafür einsetzten, dass dieser dann zügig voranschreitet, womit er im Falle eines Schuldspruchs dann sowieso aus dem Rennen wäre.

    In Israel bahnt sich übrigens gerade das vorläufige Ende der Ära Netanjahu (mittlerweile der längs-dienende Premier in der Geschichte des Landes) an. Nachdem er im vergangenen Jahrzehnt fast alle möglichen Koalitionspartner verprellt hat, formiert sich nun ein Bündnis aus 7 mittelgroßen und kleinen Parteien von rechts-außen bis links-außen mit Duldung einer arabischen Partei rund um den Zentrums-Politiker Yair Lapid und den Rechts-Außen Politiker Naftali Bennet um eine Regierung ohne Netanjahu auf die Beine zu stellen.

    Es geht hier nicht (nur) um irgendwelche mehrdeutigen Formulierungen.

    Es geht da durchaus auch um eindeutige Formulierungen und klar als solche formulierte persönliche Angriffe welche einer sachlichen Diskussion abträglich sind.


    Im Übrigen würde ich darum bitten, diese Diskussion hier erstmal zu pausieren bevor die Gemüter sich weiter erhitzen.

    Keine Ahnung wie ich das einschätzen soll.

    Durch die Anzahl der Meldungen, die auf Echtheit geprüften Aufnahmen und das bisherige Fehlen einer Erklärung sind die Berichte auf jeden Fall deutlich seriöser als die meisten bisherigen UFO-Meldungen.


    Wobei man bei all dem aber 3 Dinge nicht vergessen sollte:

    1. UFOs müssen nicht gleich Aliens sein. Es könnten theoretisch auch geheime Prototypen der amerikanischen, russischen oder chinesischen Luftwaffe sein.
    2. Die Möglichkeit einer Kombination aus gehackten Sensoren und optischen Illusionen ist ebenfalls nicht völlig auszuschließen.
    3. Es gibt auf diesem Planeten durchaus noch natürliche Phänomene, die man nicht genau erklären kann

    Dennoch eine Angeleinheit, die man im Auge behalten kann, es könnte eine relativ langweilige Erklärung haben, es könnte eine spannende Erklärung haben, oder es könnte eine weltbewegende Erklärung haben.

    Der KGB hat sich bei seiner kleinen Flugzeugentführung übrigens ziemlich ungeschickt angestellt.


    Angefangen hat es mit der angeblichen Hamas Bombendrohung: Dort wird unter anderem gefordert, dass Israel seine Operationen im Gazastreifen einstellen soll, die Sache ist, dass zu diesem Zeitpunkt bereits ein Waffenstillstand in Kraft getreten war. Die Hamas hat dann auch dementiert, für die Mail verantwortlich zu sein.

    Der größte Fehler betrifft aber das Datum: Das Flugzeug wurde Um 12:30 von der belarussischen Luftwaffe abgefangen und zum abdrehen nach Minsk gezwungen. Die Droh-Mail die als Grund dafür angegeben wurde, traf aber erst um 12:57 an den Flughäfen Minsk und Vilnius ein.


    Beim Verhör hat man dann auch recht wenig Feingefühl an den Tag gelegt. Der verhaftete Journalist wurde schlicht verprügelt, und die Spuren notdürftig mit Schminke überdeckt. Allerdings konnte diese nicht verbergen, dass er eine gebrochene Nase, blaue Flecken im Gesicht und Würgmahle am Hals hatte.

    Muss bei der Geschichte immer an die Maschine des bolivanischen Botschafters denken, die von der CIA in Frankfurt zur Landung beordert wurde, da man Julian Assange an Bord vermutete. Zugegebenermaßen, es war kein innereuropäischer Flug, aber die Parallelen sind interessant.

    Ich weiß auf welchen Vorfall du dich beziehst, aber die Details scheinst du nur mehr sehr vage in Erinnerung zu haben:

    Es war die Maschine des bolivianischen Präsidenten.

    Assange befand sich zu diesem Zeitpunkt in London, wer an Bord vermutet worden war, war Snowden.

    Das ganze passierte nicht in Frankfurt, sondern in Wien.

    Die Maschine wurde auch nicht von der CIA zur Landung gezwungen, sondern von ihren zur Neige gehenden Treibstoffreserven. Was passiert ist, war das Frankreich, Spanien, Portugal und Italien ihr keine Überfluggenehmigung erteilt haben. Da der Treibstoff knapp wurde, ist die Präsidenten-Maschine dann in Wien gelandet (Boliviens Ex-Präsident Morales und Österreichs Ex-Präsident Fischer hatten recht gute Beziehungen). Nach einer Verzögerung von 13 Stunden war dann klar, dass Snowden nicht an Bord war, und der bolivianische Präsident konnte seine Reise fortsetzen.

    Ich habe meinen Beitrag verfasst, 7 Minuten nachdem du ihn geschrieben hast, weil das eben zufällig der Zeitpunkt war, an dem ich ihn gelesen habe.


    Aber für alle, die den Beitrag, um den es geht nicht gelesen haben: Der Beitrag von Brax war in großen Teilen sachlich und informativ enthielt keine persönlichen Angriffe oder andere Verstöße gegen die Forenregeln.

    Allerdings war der Schlusssatz ein deutlicher Hinweis auf eine gewisse Frustration seitens des Autors, und in Anbetracht früherer Vorkommnisse hielt ich es für angebracht präventiv tätig zu werden, bevor der Satz eine Eskalationsspirale (zu der meist mehrere Parteien gehören) auslöst.

    Brox

    Wenn du sachliche Beiträge ohne persönliche Untergriffe schreibst, sind diese durchaus willkommen, auch wenn natürlich nicht immer jeder mit dir einer Meinung sein wird.

    Aber wenn die Interaktionen im Politik-Bereich dazu führen dass es zu Spannungen kommt, wäre es vielleicht sinnvoll, einen Schritt zurück zu machen, bevor es zu einer weiteren Eskalation kommt.

    Wofür steht IA? Verliere da langsam den Überblick.

    Intersexuell und Asexuell.



    Ein Begriff den ich letztens neu gelernt habe:

    FLINT*-Person: Frauen, Lesben, Inter-, Non-Binary- und Trans-Personen.

    Ist die Bezeichnung der österreichischen Grünen Hochschulfraktion für die Personen die das Recht haben, bei den ÖH-Wahlen Spitzenkandidatin werden zu dürfen, und die nicht ohne Angabe von Gründen des Raums verwiesen werden dürfen.

    Safe Spaces und Nachteile für Cis-Männer: Junos empören sich über Gras - Bildung - derStandard.at › Inland

    Heftig das zu sehen, vor allem wenn man vor ein paar Jahren selbst mal im Großraum Tel Aviv gewohnt hat (Auslandssemester, unter anderem habe ich in dem Zeitraum per Briefwahl an der Bundespräsidentenwahl teilgenommen, und war im Zuge dessen bei der österreichischen Botschaft, in deren Nähe heute eine Rakete eingeschlagen ist).


    Die Bewohner des Gazastreifens wissen gar nicht wie glücklich sie sich schätzen können, dass sie Israel als Nachbar haben, es gibt auf diesem Planeten genau eine einzige Luftwaffe die ihre Luftschläge derart oft 60 Minuten im Voraus ankündigt, und dann teils noch mit "Anklopfern" sicherstellt, dass wirklich keine Zivilisten mehr vor Ort sind. Es gibt auch kein anderes Land, welches ein derartiges Raketenabwehrsystem entwickelt hat, wodurch das Militär weniger Druck durch die eigene Bevölkerung hat, noch deutlich härter gegen die Raketenangriffe vorzugehen.


    Als Russland aufgrund von 5 Bombenangriffen auf Wohnblocks die tschetschenischen Terroristen zugeordnet wurden (es gibt Kontroversen, ob diese tatsächlich für alle Angriffe verantwortlich waren) in Tschetschenien einmarschiert ist, war Grozny danach ein Trümmerfeld und gut 20% der Zivilisten, die nicht zuvor geflohen waren, waren tot.

    Aber Menschen ihre Heimat wegnehmen weil irgendjemand über 70 Jahre alte Ansprüche darauf erhebt ist ebenfalls kompletter Schwachsinn.

    Eine kurze Geschichte der fraglichen Grundstücke:

    • 1875 Wurden sie durch Mitglieder der lokalen jüdischen Gemeinschaft gekauft, welche dort auch bis 1948 wohnten.
    • 1948 wurde Ostjerusalem durch jordanische Truppen besetzt, die Juden wurden vertrieben.
    • 1956 hat die jordanische Verwaltung für feindliche Besitztümer das Gebiet an Palästinenser vermietet.
    • 1967 hat Israel Ostjerusalem von Jordanien erobert.
    • Im selben Jahr erließ Israel ein Gesetz das es vertriebenen Juden oder ihren Nachkommen erlaubte, ihren Besitz zurückzubekommen.
    • 1982 hat ein israelisches Gericht festgehalten, dass das Grundstück rechtmäßig den jüdischen Besitzern gehörte, den dort lebenden Palästinensern aber aufgrund der Umstände den Status geschützter Mieter verliehen, die dort wohnen dürfen so lange sie Miete bezahlen. Beide Seiten haben diesen Gerichtsentscheid damals anerkannt.
    • Da die Palästinenser sich aber hartnäckig geweigert haben, tatsächlich die Miete zu bezahlen, und zudem ohne Zustimmung der Vermieter Bauarbeiten auf dem Gelände vorgenommen haben, wurden 1993 eine Räumungsklage eingebracht.
    • Nach einem langen Rechtsstreit durch sämtliche Instanzen der aus politischen Gründen mehrmals verzögert wurde, steht nun die endgültige Entscheidung bevor, die angesichts der Umstände wohl zugunsten der Besitzer ausfallen dürfte.

    Die palästinensischen Familien wohnten also von 1956 bis 1967 legal als Mieter dort, weigern sich aber mittlerweile seit über einem halben Jahrhundert die Miete zu bezahlen, nachdem die israelischen Behörden jahrzehntelang nachsichtig waren, sind sie nun mit der Geduld am Ende.

    Die palästinensische Antwort: Raketen auf Jerusalem.

    Typische Stilmittel der Satire sind die Übertreibung als Überhöhung oder die Untertreibung als bewusste Bagatellisierung bis ins Lächerliche oder Absurde.


    Im Grunde altbekannte Umstände die Böhmermann bringt.


    Freunderlwirtschaft gibt es in Österreich seit eh und je. Man kann Kurz natürlich dafür kritisieren, dass sein "neuer Stil" daran nichts geändert hat, erfunden hat er diese Methoden aber nicht.


    Deto mit der Beziehung zu den Medien. Sein Vorgänger, Christian Kern, hat Medien die im Wahlkampf einen Skandal aufgedeckt haben angegriffen und nicht mehr zu seinen Pressekonferenzen eingeladen. Kurz's Vorbild in Sachen Medien dürfte aber sein Vor-Vorgänger sein, Werner Faymann. Der hatte eine extrem enge Beziehung zum Boulevard, hat die Ehefrau des Innenpolitik-Chefs der Kronen-Zeitung zu seiner Pressesprecherin gemacht, und war mit dem Chefredakteur persönlich befreundet. Dazu hat er als Verkehrsminister Gelder aus seinem Resort zweckentfremdet um sich beim Boulevard teure Inserate zu kaufen. Auch beim ORF hatte Faymann tüchtig mitgemischt, und unter anderem versucht, in einer Nacht-und-Nebel-Aktion während der Weihnachtsfeiertage einen Vertrauten als Büroleiter des ORF-Chefs durchzudrücken.


    Dass eine Partei ihren Vorsitzenden unterstützt ist auch nicht so verwunderlich, wobei ihm die Landesfürsten gerade während der Corona-Krise immer wieder aufgezeigt haben, dass er immer noch auf Kompromisse mit ihnen angewiesen ist.


    Was die Angriffe gegen die Justiz und den U-Ausschuss angeht, sind die natürlich Besorgniserregend, aber nicht völlig unbegründet.

    Die Wirtschafts- und Korruptions-Staatsanwaltschaft HAT Fehler gemacht. Teils sogar ziemlich gravierenden wie im Falle der BVT-Razzia, als sie sich von der FPÖ einspannen ließ, um den Geheimdienst umzufärben, und dabei die Leute, die wirklich korrupt waren, komplett ignoriert hat, ja sie sogar als Belastungszeugen gegen Unschuldige herangezogen hat.

    Auch der aktuelle U-Ausschuss macht durchaus hinterfragenswerte Dinge, eigentlich ist es ja ein U-Ausschuss zum Ibiza Skandal, aber irgendwie hat es die FPÖ geschafft, gemeinsam mit den anderen Oppositionsparteien, den Fokus von sich abzulenken, und sich stattdessen auf jemanden zu fokussieren der mit der Ibiza-Affäre nichts zu tun hat. Auch der Umstand, dass Chat-Protokolle die mit der zweithöchsten Geheimhaltungsstufe versehen waren, 30 Minuten nach Sitzungsende bereits in sämtlichen Medien zu finden waren, ist durchaus kritikwürdig.